Anti-fascists clash with right-wing protesters in Birmingham

VIOLENT rioting brought Birmingham city centre to a standstill as rival groups of protesters clashed today. Around 100 members of the right-wing English Defence League fought running battles with socialist demonstrators for more than three hours on Saturday afternoon. Terrified shoppers locked themselves inside stores and cafes as they tried to avoid the fighting. More than 30 people were arrested as police struggled to prevent the protests spilling over. Members of the English Defence League, who had travelled from Luton and Bristol, held up signs reading: “Islamic Extremists Out” and “Make Britain Safe”. They met in the Figure of Eight pub in Broad Street at 12.30pm where they began drinking pints of beer. They sang the national anthem and Rule Britannia, as well as shouting insults against Allah and Islam. But the protests turned nasty when the EDL reached New Street at about 2pm, where they clashed with 30 or so socialist protesters, who were holding up banners saying: “Give the EDL the red card.” Shaven-headed men, some with bulldogs, squared up to the rival protesters before riot police intervened. Bottles and glasses were thrown and masked men were seen wielding wooden poles. Punches were thrown and the cops used their batons to stop the violence escalating further. After an hour of angry skirmishes, police finally trapped around 60 EDL members in Bennetts pub in the city centre at 3.30pm, where they were held for more than an hour.

via Birmingham Mail – News – Top Stories – Anti-fascists clash with right-wing protesters in Birmingham.

Hinter Gittern: Gay Pride Budapest

Am Samstag um 15.00 Uhr begann – mit exorbitantem Sicherheitsaufwand – die mit Spannung geladende Pride Parade in Budapest, die Höhepunkt eines einwöchigen Festivals sein sollte. Die massiven Anfeindungen und Bedrohungen aus den Reihen der Rechten, aber auch die offene Ablehnung aus konservativen Schichten, schreckte offenbar viele potentielle Teilnehmer ab. Unter massivsten Sicherheitsvorkehrungen, die fast an den Aufwand bei einem Papstbesuch erinnern, fanden sich bisher nur rund 500-700 Personen zu dem Marsch unter der Regenbogenfahne ein. Augenzeugen bietet sich ein absurdes Bild. Für diesen Marsch für Toleranz wurden große Teile der Innenstadt, vom Heldenplatz über die Andrássy út mit ihren Nebenstrassen bis hin zum Elisabeth-Platz mit Gittern hermetisch abgeriegelt, etliche Hundertschaften der Polizei stehen bereit, um Angreifer frühzeitig abwehren zu können.

Update, 16:10 Uhr: Erste Zusammenstösse zwischen Polizei und Gegendemonstranten werden gemeldet. Am Rande der Absperrungen in den Seitenstrassen der Andrássy út kommt es immer wieder zu Flaschen- und Steinwürfen von Rechtsradikalen auf Polizisten sowie Angriffe auf Fahrzeuge der Einsatzkräfte, die ihrerseits bereits mit Tränengas und Knüppeleinsatz geantwortet haben. Einige Dutzend Gegendemonstranten halten sich auch am Déak tér auf und verbrannten dort eine Regenbogenfahne.

via 0936demo.

siehe auch: A melegfelvonulás véget ért, a háború folytatódik. Hatalmas rendőri biztosítás mellett mintegy másfél ezer ember részvételével indult el a meleg méltóság menete szombaton Budapesten a Hősök teréről. A környező utcákat lezárták, 325 gépkocsit elszállítottak; Rowdy demonstrators thwarted in attempt to disrupt gay pride march. Rowdy protestors did their best to interrupt a gay pride parade through central Budapest on Saturday, but were prevented by a massive coordinated operation by riot police. However, there were sporadic outbreaks of unrest around the event, with some of the several hundred demonstrators pelting police with stones and burning the rainbow-flag used by the parade organizers. Riot police were able to quickly disperse the several hundred demonstrators through sheer force of numbers and the occasional volley of tear gas; Affluence en baisse à la Gaypride de Budapest. Des groupes radicaux nationalistes avaient lancé des menaces sur l’Internet contre cette manifestation. Un millier de personnes ont participé samedi à la Gaypride de Budapest. Un chiffre en forte diminution par rapport aux éditions précédentes. Des groupes radicaux nationalistes avaient lancé des menaces sur l’Internet contre cette manifestation. La «marche pour la dignité homosexuelle», qui avait rassemblé 3.000 à 4.000 personnes les années précédentes, s’est déroulée sous forte protection policière sur l’avenue Andrassy, l’une des principales artères de la capitale hongroise; Hungary: Guards block Neo-Nazis at parade. A massive security operation in Hungary’s capital Budapest meant over 2,000 people could take part in the city’s ‘Gay Dignity’ march on Saturday; Amnesty Supporters Join Budapest Gay Pride March in Solidarity. Rainbow flag will fly from British Embassy on “Gay Dignity Day”. “I wish you all a happy and peaceful celebration of Budapest Pride” – British Ambassador. Members of Amnesty International are among many from across Europe who are in the Hungarian capital for tomorrow’s Budapest Gay Pride or Gay Dignity, Parade. They are here to show solidarity with Hungarian lesbian, gay, bisexual and transgender (LGBT) people, who continue to face widespread hostility and discrimination in the country. Support for Hungarian LGBT community – and the Gay Pride, which is also known here as “Gay Dignity” – has also come from many European diplomats; Budapest’s “Gay Dignity” takes place amid heavy police security. Security was heavy as more than 2,000 people took part in Budapest’s “Gay Dignity” march Saturday, despite threat’s by Neo-Nazi’s and other extreme right-wing groups to disrupt the march.

US-Rechtsextremist zeigt zu Prozessbeginn keine Reue

Nach der offenbar rassistisch motivierten Tötung eines Wachmanns des Holocaust-Museums in Washington hat der mutmaßliche Täter zu Beginn seines Prozesses keine Reue erkennen lassen. “Ich bin ein Staatsbürger der USA, und als Marineoffizier habe ich geschworen, mein Land zu verteidigen”, sagte James Von Brunn am Mittwoch vor Gericht. Zudem bat der 89-Jährige über seinen Anwalt um ein “gerechtes und schnelles” Verfahren. An dessen Ende droht ihm die Todesstrafe.

via US-Rechtsextremist zeigt zu Prozessbeginn keine Reue – Yahoo! Nachrichten Deutschland.

Durchsuchungen bei rechtsextremer «Kameradschaft Spreewacht»

Beamte des Landeskriminalamts und der Bereitschaftspolizei haben am Mittwoch das Clubheim der rechtsextremistischen «Kameradschaft Spreewacht» in Berlin-Lichtenberg durchsucht. Grundlage war ein richterlicher Beschluss, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte. Zeitgleich durchsuchten Brandenburger Beamte die Wohnung eines 39-Jährigen in Zeuthen bei Berlin. Der Mann soll nach Polizeiangaben für den Internetauftritt der Gruppierung verantwortlich sein, bei dem unter anderem ein in Deutschland verbotenes Keltenkreuz abgebildet sei. Gegen die «Kameradschaft Spreewacht» werde zudem wegen Verdachts der Bedrohung einer Abgeordneten ermittelt. Die Beamten beschlagnahmten in der Wohnung des 39-Jährigen PC-Technik sowie diverse Speichermedien.

via Durchsuchungen bei rechtsextremer «Kameradschaft Spreewacht» – Yahoo! Nachrichten Deutschland.

siehe auch: Razzia im „KSW-Bunker“. Das Berliner Landeskriminalamt hat das Clubhaus der „Kameradschaft Spreewacht“ durchsucht. Der in der Szene als „KSW-Bunker“ bekannte Treffpunkt liegt unweit des Bahnhofs Berlin-Lichtenberg. Jeden Mittwoch ist hier Thekenabend. Zeitgleich mit der Razzia am 2. September abends durchsuchten Beamte die Wohnung eines 39 jährigen Mannes in Zeuthen bei Berlin. Er soll den Internetauftritt der Gruppe betreut haben. Dieser ist seitdem nicht mehr im Netz. Anlass der polizeilichen Maßnahmen war die Bedrohung der Bündnis90/ Die Grünen Abgeordneten Clara Herrmann sowie die Darstellung eines „Keltenkreuzes“ auf der Homepage der KSW.

Neonazi-Bombenbauer: Politiker kritisieren Polizei

Der Neonazi-Bombenbauer aus Weil am Rhein beschäftigt nun auch den Landtag. Politiker von Grünen und SPD werfen der Polizei schwere Versäumnisse vor. Die Polizei sei erst kurz vor der Festnahme des Mannes durch eine anonyme Anzeige aufmerksam geworden. Die oppositionellen Grünen und die SPD-Fraktion werfen den Verfassungsschützern und Ermittlern in zwei Anfragen „schwere Versäumnisse“ im Kampf gegen die Neo-Nazi-Szene vor. „Es brauchte einen Hinweis aus der linken Szene, um die Polizei auf die richtige Spur zu führen“, kritisierte der innenpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Hans-Ulrich Sckerl, am Freitag in Stuttgart. Der vor über einer Woche festgenommene 22-Jährige soll Bombenanschläge geplant haben. Unklar ist bisher sein Motiv und die Frage, ob der Mann Mitwisser hatte. „Es ist ein Skandal, dass hier erst die Antifa-Gruppe das entscheidende Material für die Polizei geliefert hat“, meinte auch Stephan Braun, SPD-Fraktionssprecher für Verfassungsschutz. Seine Partei will zudem wissen, welche Verbindungen es zwischen dem mutmaßlichen Bombenbauer und der rechtsextremen NPD gibt. „Hier zeigt sich, wie kurz der Weg ist von der NPD zum Terrorismus“, sagte Braun.

via suedkurier.de | Neonazi-Bombenbauer: Politiker kritisieren Polizei.

siehe auch: Rechtsextremer Bombenbauer – “Schwere Versäumnisse” kritisiert. Der rechtsextreme mutmaßliche Bombenbauer aus Südbaden beschäftigt nun auch den Landtag. Die oppositionellen Grünen werfen den Ermittlern «schwere Versäumnisse» im Kampf gegen die Neo-Nazi-Szene vor.

Polizei ermittelt gegen mutmaßliche Neonazis

Südtiroler sollen für rassistische Homepage verantwortlich sein. Die italienische Polizei hat Ermittlungen gegen eine Gruppe von 16 Südtirolern eingeleitet, die eine rassistische Internetseite erstellt haben soll. Die Homepage enthalte fremdenfeindliche Beleidigungen und Fotos von Adolf Hitler, sagte ein Journalist der “Neuen Südtiroler Tageszeitung” am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Unter den 16 bis 28 Jahre alten Verdächtigen aus einem Dorf im Nordwesten von Bozen befänden sich auch sieben Minderjährige. Vorbild der Gruppe sei die “Neue Hitlerjugend”, die sich selbst als Nachfolger der Nachwuchsorganisation der Nationalsozialisten sieht.

Polizei ermittelt gegen mutmaßliche Neonazis – Italien – derStandard.at/International.

Prozess gegen Neonazis in Dresden

In Dresden fand vorige Woche der Prozess gegen vier junge Neonazis statt. Die örtliche Szene nutzte die Verhandlung für einen viertägigen Schaulauf im Gerichtssaal. Wer die neuesten Modetrends der regionalen Neonazi-Szene studieren wollte, war vorige Woche im Dresdner Amtsgericht an der richtigen Adresse. Neben bekannten Gesichtern der Kameradschaftsszene und der Autonomen Nationalisten aus dem Umfeld eines Szenetreffs zeigten auch die NPD-Kreisverbandsvorsitzenden aus Dresden und der Sächsischen Schweiz, Jens Baur und Carmen Steglich, ihre Solidarität mit den Angeklagten. Für einen der Nebenklagevertreter war das eine neue Erfahrung. Er habe es in den Jahren seiner Tätigkeit noch nie erlebt, dass es »so voll ist und solche offenen Solidaritätsbekundungen stattfinden«. (…) Dass die Anwesenheit von Personen aus dem Umfeld des Täters für das Gericht nicht grundsätzlich von Nachteil ist, bewies der langjährige Neonazi-Kader Ronny Thomas. Er wurde auf einem Bild identifiziert, das eine Gruppe zeigt, die sich an dem Überfall auf den tschechischen Journalisten aktiv beteiligte. Richterin Keeve bestellte ihn direkt von der Zuschauerbank in den Zeugenstand, wo er von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte, um sich nicht selbst zu belasten. Gesprächiger als der erfahrene Kader war der Angeklagte Marco E. Bei dem Überfall auf den tschechischen Fotografen habe er am »ungepflegten Äußeren und den langen Haaren« erkannt, dass der Journalist ein Linker sein müsse. Er sei auf ihn zugerannt, um in freundlicher sächsischer Mundart mitzuteilen, dass er »sich vom Acker« machen solle. Körperliche Gewalt sei nicht beabsichtigt gewesen. Tschechische Neonazis filmten den Angriff und stellten den Film ins Internet.

via jungle-world.com – Archiv – 36/2009 – Inland – Prozess gegen Neonazis in Dresden.

Neuer Prozess vor Kieler Amtsgericht – Messerattacke auf Hells Angel – Neonazi vor Gericht

Der erste Prozess im August 2008 wurde ausgesetzt, weil es zu einer wüsten Schlägerei mit zwei Schwerverletzten gekommen war. Zweieinhalb Jahre nach der lebensgefährlichen Messerattacke auf ein Mitglied der Hells Angels muss sich ab heute ein mutmaßlicher Neonazi vor dem Kieler Amtsgericht verantworten. Der erste Prozess im August 2008 war ausgesetzt worden, weil es vor dem Gerichtsgebäude zwischen beiden verfeindeten Seiten zu einer wüsten Schlägerei mit zwei Schwerverletzten kam.

via Neuer Prozess vor Kieler Amtsgericht – Messerattacke auf Hells Angel – Neonazi vor Gericht – Norddeutschland – Region – Hamburger Abendblatt.

siehe auch: Gefährliche Verbinidung. Der militante Ex-NPD-Kader Peter Borchert scheint an einer Karriere im kriminellen Rockermilieu zu basteln. Ab Freitag muss sich der 33-jährige Ralf D. vor Gericht verantworten. Der mutmaßliche Neonazi aus dem Umfeld des Ex-NPD-Landesvorsitzenden Peter Borchert ist wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Im März 2007 soll der Beschuldigte den Hells Angel Dennis K. mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. (…) Im Februar 2009 musste sich Borchert, der nun eine Gruppe „Autonomer Nationalisten“ anführt und über eine fast 10-jährige Gefängniskarriere zurückblickt, wegen dieses Delikts vor dem Kieler Landgericht verantworten. Einen Tag vor Prozessbeginn hatte sich Borchert mit seiner damaligen Freundin verlobt, diese berief sich daraufhin auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht. Da auch die anderen Zeugen schwiegen, wurde Borchert aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Allerdings hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Derweil scheint der wegen verschiedener Delikte bereits mehrfach verurteilte Ex-NPD-Kader an einer neuen Karriere im kriminellen Rockermilieu zu basteln. Ausgerechnet in Schleswig-Holstein, welches bislang von den Hells Angels als ihr Stammland betrachtet wird und andere Rockergruppen nicht geduldet werden, gilt Borchert als zentrale Figur bei der Expansion des MC Bandidos und seiner Supporterclubs.

Konzerte und Kameradschaften: Neonazis kennen keine Grenzen

Vor einer Woche hat die Polizei einen Neonazi aus Weil am Rhein festgenommen und in seiner Wohnung Material zum Bau ein Fünf-Kilo-Bombe gefunden. Ob der der 22-Jährige Helfer im Landkreis hatte, ist nicht sicher. Sicher ist jedoch, dass er Gesinnungsgenossen hat. Rund 40 Neonazis gibt es nach Angaben des Verfassungsschutzes im Kreis, die sich immer wieder unter wechselnden Namen organisieren. Die rechtsextremistische Skinheadszene hat laut Verfassungsschutz im Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg rund 110 Mitglieder. Für Aufsehen hat die Festnahme des Neonazis in Weil am Rhein gesorgt. Nach einem Hinweis der Autonomen Antifa Freiburg hat die Polizei bei ihm Material zum Bombenbau gefunden. Er ist in der Neonaziszene kein Unbekannter. Nach Antifa-Angaben trat er als Gruppenführer der Kameradschaft “Freie Kräfte Lörrach” auf. Diese neonazistische Gruppierung, ebenso wie das “Aktionsbüro Südbaden” die auch den “Autonomen Nationalisten” zugerechnet werden können, treten derzeit im Internet oder auf Demonstrationen in Erscheinung, wie das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfVBW) auf Anfrage gegenüber der Badischen Zeitung wissen ließ.

via Kreis Lörrach: Konzerte und Kameradschaften: Neonazis kennen keine Grenzen – badische-zeitung.de.

Antipolnische NPD-Plakate in Löcknitz entfernt

Die rund 50 antipolnischen Wahlplakate der rechtsextremen NPD in Löcknitz sind am Freitag von Mitarbeitern des Landkreises Uecker-Randow entfernt worden. Gegen die Partei wurde Anzeige wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde erstattet, wie der Sprecher des Landkreises, Achim Froitzheim, sagte. Alle Plakate mit der Aufschrift «Polen-Invasion stoppen» seien als Beweismittel beschlagnahmt worden. In Abstimmung mit der Stadt Löcknitz sei man zu dem Schluss gekommen, dass der Text die Menschenwürde der polnischen Mitbürger und der durchreisenden Polen verletzte sowie zum Hass gegen die polnische Bevölkerungsgruppe anstachele, sagte Froitzheim. Der Begriff «Invasion» suggeriere, dass Polen der Bundesrepublik Deutschland und ihren Mitbürgern gegenüber feindlich gesonnen seien und gewaltsam gegen das Territorium vorgehen wollten.

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