Resisting the far right

via The Prague Post – News – Resisting the far right.

Locals rally against growing extremism in Ústí nad Labem. At dawn, before hundreds of nationalist extremists were to descend on their city, Miroslav Brož and about 40 other residents crept through the deserted streets of Ústí nad Labem. Armed with rolls of yellow plastic tape, they decorated the streets, pinning up photographs of the backs of locals who shared their opposition to the extremist march planned for later the same evening. “We turn our backs to the Nazis,” Brož said, explaining the symbolism behind the photographs. “Ústí is our town, not theirs.” Brož and other concerned residents came up with the “We Don’t Want Nazis in Ústí!” initiative more than seven weeks ago, in response to plans by the extremist Autonomous Nationalist group for an April 18 march through the city. The Autonomous Nationalists announced their demonstration as a peaceful event commemorating the victims of the 1945 U.S. bombing of Ústí nad Labem, but residents and local authorities worried the real aim was to mark Adolf Hitler’s 120th birthday, and to instigate unrest.

siehe auch: Czech, German rightists extremists conclude agreement. Czech rightist extremists have concluded an agreement with their German counterparts, the commercial television station Nova said today. “The agreement has opened new dimensions to the cooperation of the two nations, which could be seen in Usti,” an activist of the National Resistance and Workers’ Party told Nova. On Saturday, there was a march of rightist radicals in Usti nad Labem, north Bohemia. In Usti nad Labem the police were mobilised against rightist extremists who staged a march in commemoration of the victims of the Allied bombing of the city in April 1945 that claimed over 500 lives and which the extremists say was unnecessary.

Ex-Nazi guard fit to be deported: US officials

via AFP: Ex-Nazi guard fit to be deported: US officials.

The Department of Justice called on a US court to lift a stay of deportation against a former Nazi camp guard wanted for trial in Germany, arguing the 89-year-old was fit enough to travel. The US government met an Ohio court deadline to provide documents from a doctor stating that John Demjanjuk was well enough to fly to Germany and pledging that he would travel comfortably and with medical care. (…) His family says he is bedridden and suffers from a host of ailments including kidney disease, arthritis and cancer which makes him unfit to fly. But the Justice Department argued: “None of the medical reports submitted by the petitioner support his claims that his physical condition would subject him to torture if transported or incarcerated.” It submitted a confidential report by flight surgeon Captain Carlos Quinones certifying that Demjanjuk had been cleared to fly after an examination. It also sent the court four videos said to show the 89-year-old getting out of his car and entering medical offices.

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siehe auch: Video Shows Demjanjuk Walking Unassisted. Newly released video of accused Nazi guard John Demjanjuk shows the 89-year-old walking without assistance. The video, provided by the U.S. Department of Justice, shows Demjanjuk walking from a medical building to his car, on his own. The video is from April 6, just days before U.S. Immigration and Enforcement agents took Demjanjuk from his home in a wheelchair; U.S. says videos disprove Demjanjuk’s claim of poor health. Nazi war crimes suspect John Demjanjuk, 89, is physically able to be deported to Germany to stand trial, Justice Department lawyers told a federal appeals court Thursday. Department of Justice video of suspected war criminal John Demjanjuk shows him alert and walking. The government lawyers provided the 6th Circuit Court of Appeals in Cincinnati, Ohio, with a medical report to support their argument that the judges should lift their stay temporarily blocking the deportation. The medical details were filed under a court seal, but in a related filing the government said the report by a “certified flight surgeon … has cleared Petitioner [Demjanjuk] for a flight to Germany.” Demjanjuk’s attorney, John Broadley, argued last week that deporting him would constitute torture because of his health problems. Broadley has said Demjanjuk suffers from pre-leukemia, kidney problems, spinal problems and “a couple of types of gout.” The government on Thursday also gave the court and the news media recent videos designed to show Demjanjuk is physically strong enough to withstand the flight to Germany; Video zeigt munteren NS-Verbrecher Demjanjuk. Staatsanwaltschaft: Mutmaßlicher KZ-Aufseher fit genug für Abschiebung nach Deutschland. Er ist angeblich zu krank, um nach Deutschland abgeschoben zu werden, doch ein neues Video zeigt einen offensichtlich recht gesunden John Demjanjuk. Die Zeitung “Cleveland Plain Dealer” veröffentlichte am Freitag ein Video, dass den mutmaßlichen NS-Verbrecher zeigt, wie er langsam, aber ohne Probleme in ein Auto steigt. Das Video beweise, dass Demjanjuk fit genug sei, um nach Deutschland abgeschoben zu werden, argumentierte die Staatsanwaltschaft am späten Donnerstagabend nach Angaben der Zeitung.

4. konservativ-subversive Aktion: Kubitschek und Menzel verhaftet

via 4. konservativ-subversive Aktion: Kubitschek und Menzel verhaftet.

Die vierte konservativ-subversive Aktion scheint eine richtige Sponti-Veranstaltung zu sein: Die Aktivisten, unter anderem Götz Kubitschek und Felix Menzel, sollen in dem Berufsschulzentrum, in dem heute das Wandbild Benjamin Jahn Zschockes übermalt werden soll, versucht haben dies zu verhindern. Dabei soll es zu Festnahmen gekommen sein. Seit zehn Uhr sind sie wieder auf freiem Fuß. Durch eine offene Tür sollen Kubitschek, Menzel und Chemnitzer Studenten in die Mensa der Berufsschule gelangt sein, in der sich das Wandbild Jahn Zschockes befindet. Mit einer Sitzblockade hätten sie die Übermalung des Bildes verhindern wollten, heißt es im Blog der „Sezession“. Die Polizei soll bei der Verhaftung der Protestler „recht ruppig zur Sache“ gegangen sein und die Aktivisten mit Handschellen bzw. Kabelbindern gefesselt haben.

NPD verliert vor Gericht: «Keine Werbung» gilt auch für Parteien

via NPD verliert vor Gericht: «Keine Werbung» gilt auch für Parteien – AN-Online.de.

Auch politische Parteien dürfen ihre Werbepost nicht einfach in Briefkästen stecken, wenn dort ein Hinweis angebracht ist, «Keine Werbung» einzuwerfen. Das befand das Amtsgericht Eschweiler im Fall eines Stolbergers, der sich gegen Flugblätter der NPD wehrte. Es war im Juni 2007, als die rechtsextreme Partei mit einem Flugblatt über ihr zweijähriges Wirken im Stadtrat berichtete und weiteres Informationsmaterial avisierte. «Dass es sich dabei um Werbung handelt, kann nicht zweifelhaft sein», urteilte Richterin Dr. Susanne Zobel. Und die sei «wie sonstiges Werbematerial zu behandeln». Allerdings hatte der Kläger an seinem Briefkasten einen Aufkleber mit der Aufschrift «Keine Werbung» angebracht. Dennoch landete das missliebige Flugblatt, das in einer Auflage von 10.000 Stück produziert worden war, in dem Postkasten des Stolbergers – im Rahmen einer Verteilaktion in mehreren Stadtteilen und auf Veranlassung der beklagten NPD, die durch ihren Fraktionsvorsitzenden Willibert Kunkel vertreten wurde, befand das Gericht (Az.: 27 C 297/07).

Amsterdam: Vermehrte Übergriffe auf homosexuelle Menschen

via Amsterdam: Vermehrte Übergriffe auf homosexuelle Menschen.

Eine kürzlich erschienene Studie der Universität Amsterdam belegt, dass besonders viele junge Männer mit geringer Bildung und Jugendliche aus ärmlich stammenden Migrantenfamilien Homosexuelle angriffen. Die niederländische Bevölkerung sieht diese Übergriffe mit Sorge. Der Amsterdamer Stadtteil Slotervaart gilt als besonders gefährdet. Ein Großteil der Anwohner sind marokkanischer und türkischer Abstammung. Sehr oft wird von den Straftätern angegeben, dass die Übergriffe, auf Homosexuelle, religiös motiviert sind.

Angriff auf Punks vor Neonazi-Treffpunkt

via Angriff auf Punks vor Neonazi-Treffpunkt.

Drei Jahre nach einer Schlägerei vor einem Neonazi-Treffpunkt stehen seit Dienstag zwei 25 und 26 Jahre alte Angeklagte vor Gericht. Sie sollen mit Gesinnungsgenossen aus dem rechten Lager drei Männer aus der Punkerszene mit Springerstiefeln gegen Kopf und Rücken getreten haben. Die Rechten haben laut Anklage auch zugeschlagen und Flaschen geworfen haben.

Demjanjuk gab sich als Nazi-Opfer aus

via Demjanjuk gab sich als Nazi-Opfer aus – Weltpolitik – Österreich / oe24.at.

Demjanjuk hatte sogar Unterstützung als Flüchtling bekommen. Das US-Justizministerium versucht unterdessen die Auslieferung des Ex-KZ-Aufsehers zu beschleunigen. Der mutmaßliche NS-Verbrecher John Demjanjuk hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg als Naziopfer bezeichnet und Unterstützung als Flüchtling bekommen. Das gehe aus Akten hervor, die beim Suchdienst des Roten Kreuzes (ITS) im nordhessischen Bad Arolsen liegen, bestätigte eine ITS- Sprecherin eine entsprechende Meldung der deutschen “Bild”-Zeitung vom Dienstag. Demnach hat sich Demjanjuk als “Displaced Person” bezeichnet und damit ebenso wie befreite KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter als von den Nationalsozialisten Verschleppter gegolten. “Unterlagen aus der Kriegszeit liegen aber definitiv nicht vor, sondern nur zur Nachkriegszeit”, sagte die Sprecherin.

siehe auch: USA drängen auf Auslieferung Demjanjuks.  Der frühere KZ-Wächter John Demjanjuk soll schnellstmöglich an Deutschland ausgeliefert werden.  Das Auslieferungsverfahren gegen den früheren KZ-Wächter John Demjanjuk soll beschleunigt werden. Darum bemüht sich das US-Justizministerium. Demjanjuk habe es “mit zahlreichen Hinhaltetaktiken” versucht und es gebe keinen Grund mehr, seine Auslieferung an Deutschland aufzuschieben, erklärte das Justizministerium am Montag in Washington und forderte die Annullierung des Einspruchs, mit dem Demjanjuk eine neue Frist für seine Auslieferung erreicht hatte.

Prozess gegen Holocaust-Leugner Honsik vertagt

via APA – Austria Presse Agentur: Prozess gegen Holocaust-Leugner Honsik vertagt.

Der Prozess gegen Holocaust-Leugner Gerd Honsik ist auf kommenden Freitag vertagt worden. Der 68-Jährige ist wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung angeklagt. Honsik war bereits im Jahr 1992 wegen Wiederbetätigung zu eineinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden, setzte sich aber während des Verfahrens nach Spanien ab. Im Fall eines Schuldspruchs drohen Honsik bis zu 20 Jahre Haft.

Ches bayerischer Racheengel

via Ches bayerischer Racheengel – einestages. Leben und Sterben der Monika Ertl

Monika Ertl als Kind: Bevor sie Mitte der fünfziger Jahre mit ihrer Familie nach Bolivien auswanderte, wuchs Monika Ertl in der bürgerlichen Behaglichkeit des Nachkriegsdeutschlands auf. Wer tötete Che Guevaras Mörder? Eine Münchnerin war es vermutlich, die 1971 in Hamburg blutige Rache für den “Commandante” nahm. Zwei Jahre später endete Monika Ertl wie ihr Idol – von Kugeln durchsiebt in Boliviens Dschungel. Verraten hatte sie wohl ein untergetauchter Nazi-Massenmörder. Er hatte immer damit gerechnet, war stets misstrauisch geblieben. Er hatte gespürt, dass er sogar in Deutschland nicht in Sicherheit sein würde – noch nicht einmal als Diplomat. Doch an diesem 1. April 1971 versagte sein Frühwarnsystem komplett. Völlig arglos empfing Roberto Quintanilla Pereira, Boliviens Generalkonsul in Hamburg, an diesem Tag eine attraktive Blondine, die um eine Visa-Auskunft gebeten hatte. Unter einem Vorwand folgte die nervöse Besucherin ihm in sein Arbeitszimmer. Was dann geschah, ähnelte einer Hinrichtung: Plötzlich zog die junge Frau eine Pistole aus der Handtasche, feuerte dem Konsul aus kurzer Distanz dreimal in die Brust. Die Einschusslöcher markierten ein regelmäßiges Dreieck. Zufall? Oder stand es für “V” wie “Victory”? Die Polizei fand jedenfalls am Tatort einen Zettel, der schnell klar machte, dass Quintanilla aus politischen Motiven erschossen wurde: “Sieg oder Tod!” stand auf dem Papier – die Parole einer bolivianischen Guerilla-Gruppe. (…) Nicht wissen konnte er allerdings, dass Monika wohl von einem alten Freund der Familie ans Messer geliefert werden würde: Klaus Altmann. Er konnte nicht wissen, dass dieser Klaus Altmann in Wirklichkeit Klaus Barbie hieß und im Zweiten Weltkrieg Gestapo-Chef im besetzten Frankreich gewesen war, berüchtigt und gefürchtet als sadistischer “Schlächter von Lyon”. Und er konnte nicht wissen, dass Monika dem in Bolivien untergetauchten NS-Kriegsverbrecher auf die Schliche gekommen war und ihn entführen wollte – dabei aber scheiterte und so selbst ins Visier Barbies geriet, dessen Erfahrung bei der Partisanenbekämpfung ihn zum geschätzten Berater und Ehren-Oberst der bolivianischen Sicherheitsdienste in Bolivien gemacht hatten. Im Mai 1973 wurde Monika Ertl in Bolivien in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. Ihr Leichnam wurde fotografiert und dann irgendwo verscharrt.

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Czech, German rightists extremists conclude agreement

via Romano Vodi – Czech, German rightists extremists conclude agreement – News.

Czech rightist extremists have concluded an agreement with their German counterparts, the commercial television station Nova said today. “The agreement has opened new dimensions to the cooperation of the two nations, which could be seen in Usti,” an activist of the National Resistance and Workers’ Party told Nova. On Saturday, there was a march of rightist radicals in Usti nad Labem, north Bohemia. In Usti nad Labem the police were mobilised against rightist extremists who staged a march in commemoration of the victims of the Allied bombing of the city in April 1945 that claimed over 500 lives and which the extremists say was unnecessary. Many suspected the march to be a covert commemoration of the 120th birth anniversary of Adolf Hitler (April 20). “Dilettantism is over, professionalisation is starting,” Jan Subert, spokesman for the BIS counter-intelligence, is quoted as saying by Nova.

siehe auch: Online: The Neo-Nazi march is over, police took harsh action only against the anti-fascists. Neo-Nazis and neo-fascists from the grouping around the Autonomous Nationalists, National Resistance and the Workers’ Party marched thorugh Ústí nad Labem under the leadership of WP vice-chair Petr Kotáb and Filip Vávra, a leading representative of the National Resistance organization. Neo-Nazis from the WP went to the nearby town of Krupka in the afternoon to provoke the Roma there as well.