Eine Partei, ein Vorsitzender, viele Vorstrafen. Urteil im Prozess um rassistischen WM-Planer erwartet

via Eine Partei, ein Vorsitzender, viele Vorstrafen. Urteil im Prozess um rassistischen WM-Planer erwartet | tagesschau.de.

Der Prozess gegen NPD-Chef Voigt sowie zwei weitere Spitzenfunktionäre wegen Volksverhetzung wird möglicherweise heute abgeschlossen. Eine Verurteilung würde Voigt in der Partei keine Kritik einbringen. Strafen wegen Volksverhetzung gelten in NPD-Kreisen offenbar fast als Auszeichnung. (…) Sollten Voigt, Schwerdt und Beier verurteilt werden, befänden sie sich in ihrer Partei in “guter Gesellschaft”. Im neuen Bundesvorstand der rechtsextremen NPD sitzen mehrere vorbestrafte Kader. Schwerdt ist zudem bereits selbst vorbestraft, verbüßte Ende der 1990er Jahre eine neunmonatige Haftstrafe – unter anderem wegen Volksverhetzung. Danach musste er noch eine sechsmonatige Haftstrafe im offenen Vollzug antreten. (…) Besonders viele Vorstrafen haben die NPD-Funktionäre im Bundesvorstand vorzuweisen, die aus der Neonazi-Szene in die Partei kamen. So beispielsweise Thorsten Heise, der sein Geld mit der Produktion und dem Vertrieb von Neonazi-Musik verdient. Er ist unter anderem wegen Volksverhetzung, Vergehen gegen das Waffengesetz und Körperverletzung verurteilt.

Polizei soll Neonazi-Demonstration am 1. Mai stoppen

via Polizei soll Neonazi-Demonstration am 1. Mai stoppen – Hannover Zeitung®.

PolizeiNiedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will die geplante Neonazi-Demonstration in Hannover am 1. Mai im Falle einer nachträglichen gerichtlichen Genehmigung notfalls durch die Polizei beenden lassen. “Wir werden nicht akzeptieren, dass Bürger und Polizeibeamte in eine Situation kommen, die wir nicht mehr im Griff haben”, sagte Schünemann der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”. ollte der Aufmarsch der Rechtsextremen außer Kontrolle geraten, werde man von der Möglichkeit Gebrauch machen, den polizeilichen Notstand auszurufen und die Demonstration zu beenden, sagte Schünemann. Laut Gesetz liegt ein polizeilicher Notstand dann vor, wenn der Polizei die Einsatzkräfte fehlen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Göttingen: Mit Pumpgun in das Nachtlokal

via Göttingen: Mit Pumpgun in das Nachtlokal – HNA Online.

Prozess: Rechtsextreme aus Göttingen, Dassel und Kreis Hildesheim wegen versuchten Totschlags vor Gericht Drei Angehörige der rechtsextremen Szene in Südniedersachsen müssen sich seit Donnerstag wegen einer Schießerei und eines Brandanschlags auf ein Nachtlokal in Göttingen vor dem Landgericht Göttingen verantworten. Hauptangeklagter ist ein 34-jähriger Ex-Bundeswehr-Ausbilder aus Göttingen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag, schwere Brandstiftung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz vor. Er soll im November vergangenen Jahres mit einer Pumpgun auf den Chef einer Table Dance Bar in Göttingen geschossen haben. Dann soll er mit den Mitangeklagten, einem 34-Jährigen aus Dassel (Kreis Northeim) und einem 38-Jährigen aus dem Kreis Hildesheim, Molotow-Cocktails hergestellt und gegen das Haus geworfen haben. Die Polizei hatte die drei Angeklagten kurz nach dem Vorfall festgenommen. Bei Durchsuchungen in der rechtsextremen Szene stießen die Fahnder auf ein umfangreiches Waffenarsenal. Unter anderem fanden die Ermittler bei dem 34-jährigen Hauptangeklagten eine Maschinenpistole, einen Revolver und ein Präzisionsgewehr. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 34-Jährige den Betreiber des Nachtlokals töten wollte. Der Schuss habe nur deshalb das Ziel verfehlt, weil der 42-Jährige den Lauf der Waffe im letzten Moment zur Seite habe drücken können. Danach hätten die Angeklagten das Gebäude anzünden wollen.

siehe auch: Göttingen: Prozessauftakt nach Schuss in Nachtlokal. Knapp fünf Monate nach einem erbitterten Streit in einem Nachtlokal in Göttingen hat am Donnerstag der Prozess gegen einen Mann aus der rechtsextremen Szene begonnen. Der 34-Jährige soll laut Staatanwaltschaft Ende November 2008 mit einer sogenannten Pumpgun auf den Geschäftsführer einer Nachtbar geschossen haben, um diesen zu töten. Das Schrotgeschoss verfehlte sein Ziel demnach nur, weil es dem Wirt in letzter Sekunde gelungen war, den Lauf des Gewehrs wegzuschlagen. Anschließend soll der Angeklagte zusammen mit seinen Begleitern versucht haben, die Bar mit Molotow-Cocktails in Brand zu setzen. Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Göttingen wies der Angeklagte einen Teil der Vorwürfe zurück. Anders als von der Staatsanwaltschaft dargestellt, habe er nicht absichtlich mit dem Gewehr auf den Geschäftsführer geschossen, sagte der 34-Jährige. Der Schuss habe sich infolge eines Streites unbeabsichtigt gelöst. Die Waffe sei zudem nicht auf den Inhaber gerichtet gewesen.

Prozess gegen Holocaust-Leugner Honsik wird fortgesetzt

Prozess gegen Holocaust-Leugner Honsik wird fortgesetzt – Rechtsextremismus – derStandard.at/Inland.

Staatsanwalt Apostol legt 57-Jährigem nationalsozialistische Wiederbetätigung zur Last. Am Freitag wird im Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen den Holocaust-Leugner Gerd Honsik fortgesetzt. Staatsanwalt Stefan Apostol legt dem 57-Jährigen nationalsozialistische Wiederbetätigung zur Last. Am zweiten Verhandlungstag wird Honsik im Detail mit den 28 Anklagepunkten konfrontiert. Zeugen sind vorerst keine geladen. Das Verfahren dürfte vermutlich am kommenden Montag zu Ende gehen. Im Fall eines Schuldspruchs drohen dem Angeklagten bis zu 20 Jahre Haft.

8 reputed SoCal skinheads plead not guilty

via 8 reputed SoCal skinheads plead not guilty – MontereyHerald.com :.

Eight reputed members of a skinhead gang have pleaded not guilty to drug, weapon and assault charges. The eight entered pleas Wednesday in Victorville to crimes that include selling Vicodin, robbery, conspiracy and street terrorism. San Bernardino County prosecutors contend the suspects belong to a white supremacist gang that used MySpace to recruit members and ordered prospective members to attack strangers. One of the men arrested this week was 33-year-old Raymond Williams, the suspected leader of the gang who is on the National Terror Watch list.

Poland may ban Nazi symbols

via Poland may ban Nazi symbols.

A Polish government minister wants a ban on the production and distribution of books and clothing that promote fascist and totalitarian systems, officials said. (…) The new law would ban the production and sale of Nazi memorabilia depicting the image of Adolf Hitler and products with Nazi symbols, including swastikas. Radziszewska said neo-Nazis from Germany go to Poland to purchase Nazi items that are banned in their own country.

Resisting the far right

via The Prague Post – News – Resisting the far right.

Locals rally against growing extremism in Ústí nad Labem. At dawn, before hundreds of nationalist extremists were to descend on their city, Miroslav Brož and about 40 other residents crept through the deserted streets of Ústí nad Labem. Armed with rolls of yellow plastic tape, they decorated the streets, pinning up photographs of the backs of locals who shared their opposition to the extremist march planned for later the same evening. “We turn our backs to the Nazis,” Brož said, explaining the symbolism behind the photographs. “Ústí is our town, not theirs.” Brož and other concerned residents came up with the “We Don’t Want Nazis in Ústí!” initiative more than seven weeks ago, in response to plans by the extremist Autonomous Nationalist group for an April 18 march through the city. The Autonomous Nationalists announced their demonstration as a peaceful event commemorating the victims of the 1945 U.S. bombing of Ústí nad Labem, but residents and local authorities worried the real aim was to mark Adolf Hitler’s 120th birthday, and to instigate unrest.

siehe auch: Czech, German rightists extremists conclude agreement. Czech rightist extremists have concluded an agreement with their German counterparts, the commercial television station Nova said today. “The agreement has opened new dimensions to the cooperation of the two nations, which could be seen in Usti,” an activist of the National Resistance and Workers’ Party told Nova. On Saturday, there was a march of rightist radicals in Usti nad Labem, north Bohemia. In Usti nad Labem the police were mobilised against rightist extremists who staged a march in commemoration of the victims of the Allied bombing of the city in April 1945 that claimed over 500 lives and which the extremists say was unnecessary.

Ex-Nazi guard fit to be deported: US officials

via AFP: Ex-Nazi guard fit to be deported: US officials.

The Department of Justice called on a US court to lift a stay of deportation against a former Nazi camp guard wanted for trial in Germany, arguing the 89-year-old was fit enough to travel. The US government met an Ohio court deadline to provide documents from a doctor stating that John Demjanjuk was well enough to fly to Germany and pledging that he would travel comfortably and with medical care. (…) His family says he is bedridden and suffers from a host of ailments including kidney disease, arthritis and cancer which makes him unfit to fly. But the Justice Department argued: “None of the medical reports submitted by the petitioner support his claims that his physical condition would subject him to torture if transported or incarcerated.” It submitted a confidential report by flight surgeon Captain Carlos Quinones certifying that Demjanjuk had been cleared to fly after an examination. It also sent the court four videos said to show the 89-year-old getting out of his car and entering medical offices.

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siehe auch: Video Shows Demjanjuk Walking Unassisted. Newly released video of accused Nazi guard John Demjanjuk shows the 89-year-old walking without assistance. The video, provided by the U.S. Department of Justice, shows Demjanjuk walking from a medical building to his car, on his own. The video is from April 6, just days before U.S. Immigration and Enforcement agents took Demjanjuk from his home in a wheelchair; U.S. says videos disprove Demjanjuk’s claim of poor health. Nazi war crimes suspect John Demjanjuk, 89, is physically able to be deported to Germany to stand trial, Justice Department lawyers told a federal appeals court Thursday. Department of Justice video of suspected war criminal John Demjanjuk shows him alert and walking. The government lawyers provided the 6th Circuit Court of Appeals in Cincinnati, Ohio, with a medical report to support their argument that the judges should lift their stay temporarily blocking the deportation. The medical details were filed under a court seal, but in a related filing the government said the report by a “certified flight surgeon … has cleared Petitioner [Demjanjuk] for a flight to Germany.” Demjanjuk’s attorney, John Broadley, argued last week that deporting him would constitute torture because of his health problems. Broadley has said Demjanjuk suffers from pre-leukemia, kidney problems, spinal problems and “a couple of types of gout.” The government on Thursday also gave the court and the news media recent videos designed to show Demjanjuk is physically strong enough to withstand the flight to Germany; Video zeigt munteren NS-Verbrecher Demjanjuk. Staatsanwaltschaft: Mutmaßlicher KZ-Aufseher fit genug für Abschiebung nach Deutschland. Er ist angeblich zu krank, um nach Deutschland abgeschoben zu werden, doch ein neues Video zeigt einen offensichtlich recht gesunden John Demjanjuk. Die Zeitung “Cleveland Plain Dealer” veröffentlichte am Freitag ein Video, dass den mutmaßlichen NS-Verbrecher zeigt, wie er langsam, aber ohne Probleme in ein Auto steigt. Das Video beweise, dass Demjanjuk fit genug sei, um nach Deutschland abgeschoben zu werden, argumentierte die Staatsanwaltschaft am späten Donnerstagabend nach Angaben der Zeitung.

4. konservativ-subversive Aktion: Kubitschek und Menzel verhaftet

via 4. konservativ-subversive Aktion: Kubitschek und Menzel verhaftet.

Die vierte konservativ-subversive Aktion scheint eine richtige Sponti-Veranstaltung zu sein: Die Aktivisten, unter anderem Götz Kubitschek und Felix Menzel, sollen in dem Berufsschulzentrum, in dem heute das Wandbild Benjamin Jahn Zschockes übermalt werden soll, versucht haben dies zu verhindern. Dabei soll es zu Festnahmen gekommen sein. Seit zehn Uhr sind sie wieder auf freiem Fuß. Durch eine offene Tür sollen Kubitschek, Menzel und Chemnitzer Studenten in die Mensa der Berufsschule gelangt sein, in der sich das Wandbild Jahn Zschockes befindet. Mit einer Sitzblockade hätten sie die Übermalung des Bildes verhindern wollten, heißt es im Blog der „Sezession“. Die Polizei soll bei der Verhaftung der Protestler „recht ruppig zur Sache“ gegangen sein und die Aktivisten mit Handschellen bzw. Kabelbindern gefesselt haben.

NPD verliert vor Gericht: «Keine Werbung» gilt auch für Parteien

via NPD verliert vor Gericht: «Keine Werbung» gilt auch für Parteien – AN-Online.de.

Auch politische Parteien dürfen ihre Werbepost nicht einfach in Briefkästen stecken, wenn dort ein Hinweis angebracht ist, «Keine Werbung» einzuwerfen. Das befand das Amtsgericht Eschweiler im Fall eines Stolbergers, der sich gegen Flugblätter der NPD wehrte. Es war im Juni 2007, als die rechtsextreme Partei mit einem Flugblatt über ihr zweijähriges Wirken im Stadtrat berichtete und weiteres Informationsmaterial avisierte. «Dass es sich dabei um Werbung handelt, kann nicht zweifelhaft sein», urteilte Richterin Dr. Susanne Zobel. Und die sei «wie sonstiges Werbematerial zu behandeln». Allerdings hatte der Kläger an seinem Briefkasten einen Aufkleber mit der Aufschrift «Keine Werbung» angebracht. Dennoch landete das missliebige Flugblatt, das in einer Auflage von 10.000 Stück produziert worden war, in dem Postkasten des Stolbergers – im Rahmen einer Verteilaktion in mehreren Stadtteilen und auf Veranlassung der beklagten NPD, die durch ihren Fraktionsvorsitzenden Willibert Kunkel vertreten wurde, befand das Gericht (Az.: 27 C 297/07).