Czech govt will again seek Workers’ Party outlawing

via Czech govt will again seek Workers’ Party outlawing – minister – ČeskéNoviny.cz.

The Czech government will again initiate the outlawing of the Workers’ Party (DS) with the Supreme Administrative Court, Interior Minister Martin Pecina said in the Questions of Vaclav Moravec discussion programme on Czech Television (CT). (…) The DS’s disbanding was then initiated by the Interior Ministry that said the party violates laws and is close to extreme nationalist groupings, particularly the neo-Nazi National Resistance.

Brandenburg greift Fürstentum an

via Extremismus: Brandenburg greift Fürstentum an – taz.de.

Das “Fürstentum Germania” in der Prignitz steht vor der Räumung. Die Bewohner wollen vor den Internationalen Gerichtshof nach Den Haag ziehen. Das selbsternannte “Fürstentum Germania” in der Brandenburger Prignitz steckt in der Staatskrise: An diesem Montag droht den Möchtegern-Staatsgründern die Räumung ihres Schlosses in Krampfer. Die Bewohner hatten Bauauflagen ignoriert, die erfüllt werden mussten, damit das heruntergekommene Haus bewohnt werden darf. Das “Fürstentum Germania” ist eine Ansammlung von Aussteigern, Esoterikern und rechten Revisionisten, die eines eint: allerlei Verschwörungstheorien, denen zu Folge die Gründung der Bundesrepublik nicht rechtens gewesen sei. (…) Inzwischen wurden Verbindungen von Fürstentums-Mitglieder zu sogenannten “Kommissarischen Reichsregierungen” bekannt. Die sehen das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 fortbestehen – nur sei es nicht handlungsfähig. Laut Brandenburger Verfassungsschutz agieren die “Reichsregierungen” in einem “Grenzbereich zwischen rechtsextremistischen Bestrebungen und wahnhaften Vorstellungen”. Schönbohm betonte gegen das Fürstentum vorzugehen, sollten dieses etwa eigene Pässe ausgeben.

Dokumentiert: Aufruf zum Protest in Mittenwald zu Pfingsten 2009.

via braunzonebw: Dokumentiert: Aufruf zum Protest in Mittenwald zu Pfingsten 2009.

„Auf nach Mittenwald! Die militaristische Traditionspflege der Gebirgsjäger angreifen! Entschädigung aller NS-Opfer! Keine Straffreiheit für Kriegsverbrecher! Seit Anfang der 1950er Jahre versammeln sich alljährlich junge Soldaten aus aktiven Gebirgsjäger-Einheiten und alte Kameraden aus Wehrmachtsverbänden im bayerischen Mittenwald. Gemeinsam ehren sie ihre Toten aus zwei Weltkriegen und den Kriegen der Gegenwart. Traditionspflege bedeutet für sie: Die Massaker und andere Kriegsverbrechen, die die Gebirgstruppe während des Zweiten Weltkriegs in Griechenland, Italien, Frankreich und anderen von Deutschland besetzten Ländern Europas begingen, ungebrochen als heldenhaftes soldatisches Handeln zu glorifizieren und in dieser Linie ihre aktuellen Kriegseinsätze abzufeiern. Gegen diesen militaristischen Kult protestieren wir seit sieben Jahren. So auch in diesem Jahr.

Gewehre bei Neonazi gefunden

via NPD-BLOG.INFO » Gewehre bei Neonazi gefunden.

Der Staatsschutz Hagen hat am 15. Mai 2009 nach einem Bericht von Der Westen vier Wohnungen in Siegen und Netphen durchsucht. Ziel der Aktion waren Wohnungen von drei 42, 20 und 21 Jahre alten Neonazis und einem 20-jährigen Mitglied der linken Szene. Auslöser für die Durchsuchungen waren den Angaben zufolge Sachbeschädigungen und mögliche Waffendelikte in Siegen. So war im vergangenen Jahr das Auto des stellvertretenden NPD-Kreisvorsitzenden in Flammen aufgegangen. Auch das Auto eines Linken wurde einige Zeit später erheblich beschädigt. In der Wohnung des rechtsextremen 42-Jährigen in Siegen stellten die Polizisten zwei Gewehre und eine zerlegte Pistole sicher.

Rechtsextreme Schmierereien von Untergrombach aufgeklärt

via Rechtsextreme Schmierereien von Untergrombach aufgeklärt – Nachrichten für Karlsruhe.

Die zahlreichen rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Farbschmierereien, die Anfang Februar im Bruchsaler Stadtteil Untergrombach für erhebliche Unruhe in der Bevölkerung gesorgt haben, sind weitgehend geklärt. Dies teilten die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Demnach haben Staatsanwaltschaft und das Staatsschutzdezernat der Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit sechs Tatverdächtige ermittelt, denen vorgeworfen wird, an den nächtlichen Farbschmierereien beteiligt gewesen zu sein. Gegen alle ermittelten Tatverdächtige wurden Verfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. (…) Die in der Folge festgestellten und allesamt in Untergrombach wohnhaften weiteren Tatverdächtigen, drei junge Männer im Alter von 15 bis 20 Jahren und ein 16-jähriges Mädchen, waren den polizeilichen Ermittlungen zu Folge auch an der Tatausführung beteiligt. Sie sind nicht einschlägig vorbelastet, weisen aber nach Einschätzung des zuständigen Staatsschutzdezernates rechtsextremistische Tendenzen auf.

60 Jahre Grundgesetz: Neonazis demonstrieren in München

via Abendzeitung – 60 Jahre Grundgesetz: Neonazis demonstrieren in München.

Am 23. Mai feiert die BRD 60 Jahre Grundgesetz. In München wollen Neonazis dagegen demonstrieren. Am 23. Mai werden in München 200 Neonazis bei einer Demonstration gegen das Grundgesetz erwartet. Holt der FC Bayern München die Meisterschale, könnte es für die Polizei ein heißes Wochenende werden. (…) Das Demonstrationsmotto der Neonazis lautet „60 Jahre Grundgesetz – ständiger Abbau von Bürgerrechten – § 130 StGB abschaffen!“. Ausgerechnet gegen den Paragraphen 130 wollen die Rechtsextremen demonstrieren. Er verbietet Volksverhetzung und sieht hohe Haftstrafen vor. Erst im Februar wurde der Rechtsextremist und frühere RAF-Anwalt Horst Mahler wegen Volksverhetzung zu sechs Jahren Haft verurteilt (AZ berichtete).

Police Intervened Over Black Uniforms – Croatia – Javno

via PHOTO: Police Intervened Over Black Uniforms – Croatia – Javno.

A group of young men in black uniforms shouted during the honouring of the victims of Bleiburg, so Austrian police had to intervene. Austrian police intervened today at Bleiburg over a group of young men dressed in black uniforms, Zagreb’s Jutarnji list daily reported. According to sources, the young men disturbed order and peace by loud singing and shouting, disrupting the commemoration of the victims of Bleiburg which was taking place at the time. Croatia’s Interior Minister Tomislav Karamarko said that, unfortunately, signs of Nazi times in Croatia were appearing in Bleiburg. Nazi symbols are also forbidden by law in Austria.

Russia: Gay activists in Moscow thwarted

via Russia: Gay activists in Moscow thwarted – Los Angeles Times.

Leading Russian gay activist Nikolai Alekseyev is taken away by riot police officers in Moscow. Russia’s gay and lesbian community was determined to stage a march this weekend. But Moscow’s mayor describes gay marches as ‘satanic,’ and protesters can face violent opposition. (…) And yet Russia’s gay and lesbian community was determined to stage a march this weekend. Moscow was hosting the final round of the Eurovision song competition, a campy and wildly popular show perhaps best known for launching the career of ABBA. Activists hoped to capitalize on the event to draw attention to the sorry state of gay rights in today’s Russia. Most of them never made it – they stayed away out of fear, or were pounced upon and hauled off before they reached Sparrow Hills. Shortly after noon, about a dozen activists stood on the nearby lawn of thick grass and blossoming lilac bushes and began to shout slogans. “Homophobia is a shame!” they chanted. The demonstration lasted for about a minute before the police set upon them from all sides, clambering through the shrubs and knocking cameramen out of the way to seize the demonstrators, pin their arms behind their backs and drag them off into waiting buses and wagons. They knew it would be a struggle. The city government has repeatedly denied their permit requests. Police in the past have stood aside while ultranationalist skinheads beat gay activists bloody – then arrested the activists, not the skinheads. (Skinheads, unlike gays, have been permitted to march in Moscow in recent years.)

siehe auch: Riot police smash Moscow gay rights march. Dozens of people were arrested when riot police broke up a gay march in Moscow. Campaigners had gathered in defiance of an official ban on homosexual demonstrations in Russia. Moscow city authorities had said the rally was morally wrong. Among those arrested was the high-profile British gay rights’ activist Peter Tatchell, and American campaigner Andy Thayer. “I’m with the Gay Liberation Network in Chicago and I’m proud to be here, part of this demonstration,” said Thayer as he was dragged away. The Mayor of Moscow, Yuri Luzhkov, has condemned gay parades as “satanic” and counter-demonstrators echoed his views. An Orthodox Christian youth group said homosexuality had no place in Russia. “We want to protest firmly and say ‘no’ to this gay pride, which is an act of soul terrorism,” said Michael Nalimov, from the United Orthodox Youth Movement; Russian police break up gay march. More than 20 protesters were detained by police at a university in Moscow At least 30 campaigners had gathered near a university and were later arrested by riot police for taking part in the demonstration condemning the treatment of gays and lesbians in Russia. The group, which included Peter Tatchell, British gay rights activist, were dragged away by police when they waved flags and chanted slogans demanding equal rights, including: “Homophobia is a disgrace of this country!”; Moskauer Polizei sprengt Homo-Demo. Mit Polizeigewalt gegen demonstrierende Homosexuelle: Russlands lupenreine Demokratie.Rund 20 Demonstranten vor Eurovision Song Contest in Moskau festgenommen Die russische Polizei hat am Samstag rund 20 Menschen festgenommen, die in Moskau für die Rechte von Homosexuellen demonstrierten. Etwa 15 Teilnehmer der verbotenen “Slavic Gay Pride”, die “Homophobie ist eine Schande für Russland” und “Gleiche Rechte für alle!” gerufen hatten, wurden nach Korrespondentenberichten abgeführt. Fünf weitere Demonstranten, die mit Journalisten sprechen wollten, wurden ebenfalls festgenommen; Polizei löst Schwulendemo brutal auf. Schwule und Lesben haben es in Russland nicht leicht. Darauf wollten sie bei einer Demo vor dem Eurovision Song Contest aufmerksam machen. Sie wurden von der Polizei brutal festgenommen.Eigentlich ist die russische Sonderpolizei OMON auf Einsätze gegen Terroristen spezialisiert. An diesem Samstag (16.5.2009) gingen die Polizisten mit gezückten Schlagstöcken auf Schwule und Lesben los, die vor dem Gebäude der Moskauer Lomonossow-Universität friedlich demonstrierten. (…)Zwar ist Homosexualität in Russland seit 1993 nicht mehr strafbar. Doch Rechte wie im Westen bleiben Russlands Homosexuellen bis heute verwehrt. Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow brandmarkte eine schwul-lesbische Lebensweise als “satanische Handlung” und drohte immer wieder, jede Form öffentlicher “Homosexuellen-Propaganda” verhindern zu lassen.