CIA-Geld für Anti-EU-Partei

via derStandard.at.CIA-Geld für Anti-EU-Partei .

USA stehen unter Verdacht. Wer Mitte September in Dublin mit Politikern und Journalisten sprach, hörte nur ein Thema: wie der CIA und US-Rüstungsfirmen die irische Anti-EU-Kampagne finanziert hätten. Einige Tage später begannen irische, britische und anschließend deutsche Zeitungen über die US-Verbindungen des Millionärs Declan Ganley zu berichten. Er hatte “Libertas” gegründet, jene Bewegung, die das irische EU-Referendum zu Fall brachte – und damit den Verfassungsvertrag von Lissabon. Der Aluminium-Unternehmer (in Russland), Waldbesitzer (in Lettland) und Internet-Veranstalter (weltweit) will nicht als EU-Gegner gelten, aber er will sie “radikal reformieren” . Mit amerikanischer Hilfe? In Dublin wie auch in Limerick, der größten irischen Stadt im Süden, erzählt man eine spezielle Geschichte. Die irische Regierung hätte Ganley “Slots” auf dem Flughafen Shannon verweigert, einem Transatlantik-Hub und Standort von Ryanair nahe Limerick. Der Grund: Seine Transportgüter seien extrem dubios. Offiziell hat es sich stets um “communication equipment” (u.a. für den Irak) gehandelt. Ganleys Reaktion auf diese Weigerung: die Gründung von “Libertas” , einem Namen, der schon viele CIA-Projekte geziert habe. Bis heute ist nicht offengelegt, woher die 1,3 Millionen Euro für die Kampagne kamen. Ganley sagt, er habe das Geld “über Jahre gespart”.

Steinbach-Hallenberg muss Haseltalhalle nicht an NPD vermieten

via Linie eins News | Politik | Steinbach-Hallenberg muss Haseltalhalle nicht an NPD vermieten.

Die Stadt Steinbach-Hallenberg muss die Haseltalhalle zunächst nicht für einen Landesparteitag an die NPD vermieten. Das Verwaltungsgericht Meiningen lehnte einen Antrag der NPD auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ab, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Über eine auf Nutzung der Halle gerichtete Klage der NPD trafen die Richter noch keine Entscheidung. Dem Gericht zufolge ergibt sich aus dem Parteiengesetz und aus dem Grundgesetz zwar grundsätzlich ein Anspruch der Partei auf Vermietung der Halle, da alle nicht verbotenen Parteien gleich zu behandeln seien und bereits einmal ein FDP-Landesparteitag in der Halle stattgefunden habe. An den von der NPD gewünschten Tagen sei die Halle aber schon vergeben.

Polizei stoppt Hetzmusik und NS-Gegröle

via Lokales • Lübecker Nachrichten: Polizei stoppt Hetzmusik und NS-Gegröle.

Ein Großaufgebot der Polizei hat in Ratzeburg eine Party beendet, bei der Nazi-Parolen und rechtsradikale Musik die Anwohner verschreckte. Vier Personen wurden in Gewahrsam genommen. Mehr als 20 Polizeibeamte waren in der Nacht zu Sonntag in der Schmiedestraße auf der Ratzeburger Insel im Einsatz. Anwohner hatten die Polizisten alarmiert, weil es in einer Wohnung hoch herging: „Eine Nazi-Band spielte auf, rechtsradikale Sprüche wie ,Nobelpreis für Hitler’ und ähnliches wurden gegrölt“, berichtete gestern ein Informant den LN. Ermittelt wird jetzt vom Kommissariat 5, der in Lübeck angesiedelten Polizeidienststelle, die für ausländer- und verfassungsfeindliche Straftaten zuständig ist. Frank Doblinski, der Sprecher der Polizeidirektion Lübeck, sagte den LN gestern auf Nachfrage, dass in einer Wohnung und auf dem Hof des Gebäudes in der Schmiedestraße am Sonnabendabend zunächst 20 bis 25 Personen einen Geburtstag feierten. Von den Gästen wurden schließlich acht überprüft und dann vier vorläufig in Gewahrsam genommen. Der Einsatz der Polizei habe von 22.40 Uhr bis 3 Uhr, also länger als vier Stunden gedauert. Inwieweit sich bei der lärmenden Party Verfassungs- oder Ausländerfeindliches ereignete, werde noch geprüft. Zu klären sei auch, ob entsprechende Lieder von Geburtstagsgästen gesungen oder ob sie abgespielt wurden. Mögliches Beweismaterial wie Fahnen und CDs nahmen die Ordnungshüter mit. Die Beamten schrieben außerdem Anzeigen, weil sich einige der Partygäste der Überprüfung ihrer Personalien handgreiflich widersetzten.

Für Zivilcourage verklagt: Hakenkreuz-Kritik ist teuer

via taz.de – Für Zivilcourage verklagt: Hakenkreuz-Kritik ist teuer.

Für den Hinweis auf ein offen getragenes Hakenkreuz-Abzeichen erhielt ein Mann vom Amtsgericht in Bautzen eine saftige Geldbuße. Der Grund: Verleumdung. Bernhard Herbach aus einem Dorf nahe der sächsischen Kreisstadt Bautzen fühlt sich für seine Zivilcourage übel behandelt. Als “Dank” für seinen Hinweis auf einen in aller Öffentlichkeit getragenen Hakenkreuz-Orden flatterte ihm ein Strafbefehl des Amtsgerichtes Bautzen wegen falscher Verdächtigung ins Haus: ein Jahr Bewährungsstrafe bei Androhung von 1.800 Euro Geldbuße plus Verfahrenskosten. Herbach, so heißt es im Schreiben, soll wissentlich den ihm völlig unbekannten Friedrich H. verleumdet haben.

MVP: Geldstrafe für NPD-Funktionär Zimmermann

via NPD-BLOG.INFO » MVP: Geldstrafe für NPD-Funktionär Zimmermann.

Der Chef des NPD-Kreisverbands von Mecklenburg-Strelitz und Neubrandenburg, Marco Zimmermann, ist nach Angaben des Opferhilfevereins Lobbi vom Amtsgericht Neustrelitz zu einer Geldstrafe wegen des fahrlässigen Besitzes einer verbotenen Waffe verurteilt worden. Der Angeklagte behielt sich vor, gegen das Urteil mit Berufung oder Revision vorzugehen, teilte die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt auf ihrer Internetseite mit. Der Angeklagte müsse 200 Euro und die Verfahrenskosten zahlen. Bei einer Hausdurchsuchung in der damaligen Neustrelitzer Wohngemeinschaft des Angeklagten wegen eines anderen Ermittlungsverfahrens hatte die Polizei den Angaben zufolge im März 2007 den Wurfstern sichergestellt. Der 23jährige bestritt vor Gericht, Besitzer der japanischen Wurfwaffe zu sein. Besucher hätten den Gegenstand in seiner Wohnung offenbar vergessen.

Czech Nazi Website Continues Despite Punishment

via Czech Nazi Website Continues Despite Punishment – Technology – redOrbit.

The Czech Nazi Internet magazine Posledni generace (Last Generation), for which two of its contributors were given prison sentences on Thursday [25 September], still works and does not seem likely to disappear from the Internet, the daily Lidove noviny (LN) writes today. The web page is registered in the USA where a different law is valid. As a result, the police and courts cannot intervene against the web magazine that promoted hatred for Jews and denies the Holocaust, LN writes. “The pages are registered in the USA. So is the server. There is a different approach to the freedom of speech and other laws in the USA,” Pavel Hantak from the Centre for the Uncovering of Organized Crime told the paper. “During investigation, we asked the US authorities to provide access to the page so that we could find out who from the Czech Republic takes part in it. We have never received any answer,” Hantak said.

Croatian rowdies clash with Prague police

Croatian rowdies clash with Prague police – Prague Daily Monitor – 03.10.2008.

Nine Croatian fans suffered injuries after clashing with police in Old Town Square. Fans of the Dinamo Zagreb soccer club Thursday brawled with police at Old-Town Square in Prague centre again and some Croatian rowdies as well as policemen were injured ahead of the evening UEFA Cup match against Czech Sparta, Prague police spokeswoman Iva Knolova has told CTK. (…) The brawl erupted after the police attempted to take out two rowdies from a garden restaurant. The other fans attacked the policemen who then fought back. The iDnes and Novinky.cz news sites reported that drunk fans gave Nazi salutes and urinated at Old-Town Square this afternoon. Among them was also the hard-core fans, so called Bad Blue Boys.

LN: Nazi webzine continues despite court verdict

LN: Nazi webzine continues despite court verdict – Prague Daily Monitor – 29.09.2008.

The Czech Nazi Internet magazine Posledni generace (Last Generation), for which two of its contributors were given prison sentences on Thursday, still works and does not seem likely to disappear from the Internet, the daily Lidove noviny (LN) wrote Saturday. The web page is registered in the USA where a different law is valid. As a result, the police and courts cannot intervene against the webzine that promoted hatred for Jews and denies the Holocaust, LN writes. “The pages are registered in the USA. So is the server. There is a different approach to the freedom of speech and other laws in the USA,” Pavel Hantak from the Centre for the Uncovering of Organised Crime told the paper.

Neonazi-Terror und Polizeiwillkür am Ulrichsberg

de.indymedia.org | Neonazi-Terror und Polizeiwillkür am Ulrichsberg.

Von 19.9. bis 21.9. fanden in Klagenfurt/Celovec die antifaschistischen Aktionstage gegen das rechtsrevisionistische Ulrichsbergtreffen statt. Die Proteste gegen Geschichtsfälschung, Deutschnationalismus und rechtsextreme Kameradschaften wurden von den Neonazis mit offener brutaler Gewalt – in Form von Bombendrohung und Schlägertrupps – und von der Polizei mit Repression beantwortet.

Russian court finds 13 guilty of ethnic killings

Russian court finds 13 guilty of ethnic killings.

Moscow court on Monday convicted 12 teenage boys and a man of committing a series of vicious ethnic attacks, including the murder of a well-known chess champion who was a member of Russia’s Yakut ethnic group. The attacks, which were videotaped, set to heavy music and widely disseminated on Web sites, prompted widespread outrage among many Russians and again focused attention on the country’s alarming increase in race attacks and hate crimes. The Moscow City Court sentenced them to prison terms ranging from 4 1/2 years to 10 years after convicting them of crimes including ethnically motivated assault, murder and attempted murder, court spokeswoman Anna Usacheva and city prosecutors said.
The group’s oldest member, 20-year-old Ivan Kalinichenko, was ordered to undergo psychiatric treatment in addition to being imprisoned 10 years. The others were 18 years or younger. Prosecutors said the group attacked more than 10 people over several months in late 2007, including the fatal killing of Sergei Nikolayev, a 46-year-old professional chess player from Yakutia. Yakuts are a Siberian ethnic group that have largely East Asian physical features. Homemade video of Nikolayev’s killing was widely broadcast on Russian Web sites and later on Russian newscasts, along with other attacks.