Maine woman avoids prison in killing of white supremacist husband after years of abuse

Amber Cummings gets a hug from Rev. Ken Parker of the First Baptist Church as she leaves Waldo County Superior Court, Thursday, Jan. 7, 2010, in Belfast, Maine. Cummings was released after receiving a 8-year suspended sentence for killing her husband after years of physical, emotional and sexual abuse. The killing lead to the discovery of her husband’s Nazi memorabilia, radioactive materials and instructions for building a dirty bomb. A woman who shot her white supremacist husband while he slept — leading to the discovery of Nazi memorabilia, an arsenal of weapons and bomb-making materials in their home — won’t have to go to prison for killing the man she said subjected her and their daughter to years of extreme abuse. (…) James and Amber Cummings slept in separate bedrooms and kept loaded guns under their pillows. He obsessed over child pornography and instructed her to conduct Internet chats to lure women to Maine, according to court documents. He told people he was fascinated by Adolph Hitler and said he had a collection of Nazi memorabilia. And he was actively amassing bomb-making materials in the wake of the 2008 presidential election. “His hostility toward her and the world was increasing,” Morse wrote in a sentencing document.

via Maine woman avoids prison in killing of white supremacist husband after years of abuse – latimes.com.

siehe auch: Maine Woman Cleared of Murder. Amber Cummings of Belfast, Maine who shot and killed her husband was permitted to go free when she showed that she was in a highly abusive relationship. (…) After Amber murdered her husband it was discovered large amounts of Neo-Nazi materials along with bomb making materials, and the instructions to make a bomb. It was also revealed that he an obsession with child pornography.

BGH kippt Freispruch im Fall Jalloh

Der Prozess um den Tod des Flüchtlings Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle wird neu aufgerollt. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe laut Medienberichten entschieden. Der BGH hob den Freispruch des Landgerichts Dessau-Roßlau für einen Polizeibeamten auf, der am Todestag Dienstgruppenleiter im Dessauer Polizeirevier war. Der Asylbewerber aus Sierra Leone war am 7. Januar 2005 bei einem Brand in seiner Gewahrsamszelle gestorben. Die Nebenkläger sowie die Staatsanwaltschaft hatten gegen nach dem Prozessende um den Tod von Oury Jalloh Revision eingelegt. Nach Angaben des Landgerichts Dessau-Roßlein richtete sich die Revision im Hauptverfahren 6 Ks 4/05, in dem zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung bzw. der Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen worden waren, der Nebenklage unbeschränkt (also gegen beide Urteile), das Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft richtet sich nur gegen den Freispruch des Angeklagten Andreas S.. Der Freispruch hatte wütende Proteste im Gerichtssaal ausgelöst. Beide Polizeibeamte standen wegen des Vorwurfs einer Mitschuld am Tod des Asylbewerbers aus Sierra Leone seit März 2007 vor Gericht.

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Keine Hilfe für Schwarze: Ermittlungen gegen Polizisten

Zwei Dresdner Polizeibeamte sollen einem Bericht der Sächsischen Zeitung zufolge zwei Schwarzen nicht geholfen haben, als sie nachts von Hooligans angegriffen wurden. Der Übergriff fand demnach am Morgen des 22. Dezember 2007 statt. Fußball-Hooligans hatten die Studenten aus dem Sudan aus der Diskothek Dance Factory vertrieben. Direkt vor dem Angriff sollen sich die jungen Männer jedoch Hilfe suchend an zwei Polizisten gewandt haben. Sie standen mit ihrem Streifenwagen vor der Disko. Doch anstatt zu helfen, sollen die Beamten ihre Scheibe hochgekurbelt haben und losgefahren sein – weil ein paar Hundert Meter weiter nämlich eine Mülltonne brannte.

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Zwickau: Hat der Spuk ein Ende?

Westsachsen als Versuchsfeld ostthüringer Nazi-Kader | Verborgene Strategien der »Freien Kräfte« | Nazi-Kameradschaft Zwickau führerlos | »Projekt Zwickau« gescheitert? | Ein Rückblick auf die vergangenen drei Jahre (…) Auch der Zwickauer Kameradschaftsführer Daniel Peschek nutzte den Jahreswechsel zur Selbstreflexion und bezeichnet sein »Projekt Zwickau« kurzerhand als gescheitert. Doch was war geschehen? Im Sommer des Jahres 2007 trat im bis dahin verschlafenen Zwickau urplötzlich eine aktionistische Nazi-Kameradschaft auf den Plan. Zunächst als »Autonome Nationalisten« später als »Freies Netz Zwickau« und zuletzt als »Nationale Sozialisten« machten sie die Straßen unsicher. Der Sächsische Verfassungsschutz bezeichnete sie stets als »Freie Kräfte«; dem Führer Peschek waren die Kameraden zuletzt wohl etwas zu frei.

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Prozessbeginn gegen Neonazis in Berlin

Berlin: Erster Verhandlungstag im Prozess um den Friedrichshainer „Bordsteinkick“ im Juli 2009. Gehört wurden erst einmal nur die vier Angeklagten, die ihre Versionen von der Auseinandersetzung am S-Bahnhof Frankfurter Allee verbreiten konnten. Demzufolge wären sie lediglich Opfer und handelten in Notwehr – und traten den Studenten Jonas fast tot. Gestern fand am Berliner Amtsgericht Tiergarten der erste Verhandlungstag im Verfahren gegen die vier Neonazis Oliver Kaplan (15.06.1983) aus Heidesee, Marcel Ingo Bittner (11.01.1989) aus Ragow, Michael Lekzycki (11.12.1986) aus Storkow und Michael Gast (06.05.1985) aus Königs Wusterhausen (alle Orte befinden sich in Brandenburg) statt, in dem den Angeklagten unter anderem versuchter Mord vorgeworfen wird. Die Vier, die bis heute in Untersuchungshaft sitzen, sollen am Morgen des 12. Juli 2009 nachdem sie aus der Diskothek „Jeton“ kamen und vor dieser mehrfach den Hitlergruß zeigten (und sich dabei sogar fotografierten) auf dem Weg zum S-Bahnhof Frankfurter Allee an eine Gruppe Antifas geraten sein und nach verbalen Auseinandersetzungen sich mit diesen geprügelt haben. Nach der Schlägerei, bei der die Nazis selbst verletzt wurden und die Gruppen auseinander gegangen waren, rächten sich die Angeklagten an dem Studenten Jonas, weil dieser eine „Zecke“ sei. Sie prügelten ihn in die Bewusstlosigkeit und zogen ihn dann zum Fahrradweg, wo sie ihn mit Stampfkicken auf den Kopf umbringen wollten. Den Gewaltexzess beendete erst die mittlerweile alarmierte Polizei.

via de.indymedia.org | Prozessbeginn gegen Neonazis in Berlin.

siehe auch: „Du Zecke wirst nicht mehr aufstehen“. Mordversuch “aus Gründen der Machdemonstration” Prellungen, Platzwunden, Schädelhirntrauma. Mit diesen Verletzungen blieb ein junger Student am S-Bahnhof Frankfurter Allee zurück, als vier mutmaßliche Neonazis mit ihm fertig waren – inklusive Stampfkicks auf den Kopf. Wegen versuchten Mordes stehen die Männer nun vor dem Berliner Landgericht; Neonazis aus Brandenburg vor Gericht. Zusammengeschlagen lag der blutende Student am Boden. Mit voller Wucht sollen zwei Neonazis auf den Kopf ihres Opfers eingetreten haben. Knapp ein halbes Jahr nach dem “Bordsteinkick” müssen sich vier Männer aus der rechtsextremen Szene Brandenburgs wegen Mordversuchs vor dem Berliner Landgericht verantworten. Zusammengeschlagen lag der blutende Student am Boden. Mit voller Wucht sollen zwei Neonazis dann auf den Kopf ihres Opfers aus der linken Szene eingetreten haben. Knapp ein halbes Jahr nach dem brutalen “Bordsteinkick” müssen sich vier Männer aus der rechtsextremen Szene Brandenburgs von diesem Donnerstag an wegen Mordversuchs vor dem Berliner Landgericht verantworten. In der Anklage heißt es, die Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren hätten ihr Opfer aus Wut und “Gründen der Machtdemonstration” töten wollen.

Edathy: Strafbefehl für Nazi Kusters

Der niederländische Rechtsextremist Constantin Kusters ist wegen seiner volksverhetzenden Äußerungen in Bad Nenndorf mit einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro belegt worden. Das hat der Schaumburger Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy in Erfahrung gebracht und dem Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt“ mitgeteilt. Er löst damit ein Versprechen ein, dass er bei einem Besuch des Verfassungsschutzpräsidenten im vergangenen Juli gegeben hatte. Bei dem Diskussionsabend war gefragt worden, wie weit denn die Strafverfolgung bei Kusters sei. Dieser hatte sich beim Neonazi-Aufmarsch im Sommer 2008 in Bad Nenndorf volksverhetzend geäußert. Edathy sagte zu, der Sache nachzugehen.

via Edathy: Strafbefehl für Nazi Kusters – LZ heute – Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung.

Opferfonds veröffentlicht neue Liste von Todesopfern

Es ist eine traurige Liste, die der Opferfond CURA der Amadeu Antonio Stiftung nun neu überarbeitet veröffentlicht. Seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 bis heute wurden 149 Menschen aus rechtsextremen oder rassistischen Gründen ermordet. Diese Dokumentation fällt schwer, weil immer wieder neue Namen von Mordopfern aufgrund von Hinweisen und Gerichtsurteilen auf die Liste aufgenommen werden müssen. Wie beispielsweise die dreiköpfige Familie des Rechtsanwalts Hartmut Nickel, die am 7. Oktober 2003 von dem 45-jährigen Neonazi Thomas Adolf ermordet wurde, dessen erklärtes Ziel die “Vernichtung aller Juristen” war. Während das Bundeskriminalamt in einer Mitte Dezember 2009 veröffentlichten Stellungnahme von lediglich 47 Todesopfern ausgeht, berücksichtigt die Zählung des Opferfonds auch solche Mordtaten, die nicht von offensichtlich bekennenden Neonazis verübt wurden. Aufgenommen wurden auch Fälle, die aus rechtsextremen und rassistischen Motiven (dazu zählt auch der Hass auf ‘Andersartige’, ‘Fremde’ oder ‘Minderwertige’) begangen wurden oder wenn dafür plausible Anhaltspunkte bestehen.

via NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Opferfonds veröffentlicht neue Liste von Todesopfern.

Liste online unter: 149 Todesopfer rechtsextremer Gewalt – 28 Menschen in Brandenburg ermordet! 149 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt nach der Deutschen Wiedervereinigung (03.10.1990) bis heute (Stand: 16.12.2009)