loading…

fight hate

No human race is superior; no religious faith is inferior. All collective judgments are wrong. Only racists make them
get informed

Rechtspopulistische Erzählungen vergiften das Klima in den Sozialen Netzwerken

Eine rechts-alternative Medienlandschaft versucht, mit ihren Erzählungen die Debatte zu vergiften – insbesondere in den Sozialen Netzwerken mit großer Reichweite. Überzogen dargestellte Ereignisse und verfremdete Realitäten werden dadurch in die öffentliche Debatte und in die Leitmedien getragen: das Erfolgsrezept der Rechtspopulisten. Die Publikation “Toxische Narrative. Monitoring rechts-alternativer Akteure” ordnet das Phänomen der Narrative ein, untersucht ihre Verbreitung, und zeigt auf, wie ihnen am besten begegnet werden kann. Narrative – Erzählungen, die Handlungen und Ereignisse mit Sinnzusammenhängen verknüpfen – helfen uns, die Welt zu ordnen, erklären und zu beschreiben, aus welchem Blickwinkel wir sie betrachten. Solche Erzählungen wirken wie andere Erzählungen auch: Sie wecken Emotionen und können motivieren. Doch was, wenn derartige Narrative Furcht, Ablehnung oder gar Hass wecken? Rechtsextreme und Rechtspopulist_innen nutzen digitale Medien auf der Höhe der Zeit – und mit Erfolg. Die Funktionsweise Sozialer Netzwerke, wo sich emotional aufgeladene Erzählungen schnell in virale Hits verwandeln lassen, kommt ihrer Narration entgegen. Forschung, öffentliche Debatte und Gegenreaktionen konzentrieren sich bis jetzt weitgehend auf die Problematik von Fake News und strafrechtsrelevanten Inhalten. Die Erzählungen aber lassen sich nicht per Gesetz verbieten oder löschen, weil sie selten strafrechtlich relevant sind – und auch in gemäßigtem Ton ihre Wirkung entfalten.

via amadeu antonio-stuiftung:Rechtspopulistische Erzählungen vergiften das Klima in den Sozialen Netzwerken

Download

GEW-Handreichung für Lehrer – Streit um Leitfaden zu Schüler-Abschiebungen

Was tun, wenn in der Schule plötzlich die Polizei vor der Tür steht, um einen Schüler abzuschieben? Eine Handlungsanleitung für Lehrer sorgt für Unmut beim Innenministerium. Die “Handlungsanleitung bei drohender Abschiebung” – der Stein des Anstoßes Die Gewerkschaft GEW weist die Kritik des Landes an ihrer Broschüre zu Abschiebungen an Schulen zurück. GEW und der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hatten vor den Ferien eine Handreichung für Lehrer herausgegeben. Darin geben sie Tipps, was man tun kann, wenn einem Schüler an der Schule eine Abschiebung droht. Das baden-württembergische Innenministerium hat in einem Brief an die GEW-Vorsitzende Doro Moritz, der dem SWR vorliegt, die Aktion als unverständlich kritisiert. Die Gewerkschaft stelle sich damit außerhalb der Rechtsordnung. Sie rede dem Rechtsbruch das Wort, schreibt Staatssekretär Martin Jäger (CDU). Zuerst hatten die “Stuttgarter Nachrichten” (Freitagsausgabe) darüber berichtet. Moritz weist Kritik zurück Moritz wies die Kritik zurück: “Ich kann keinen Satz erkennen, der rechtlich angreifbar wäre”, sagte Moritz. Anwälte hätten das Papier gerade dahingehend geprüft. Jäger benenne auch keinen konkreten Satz in der Handlungsanleitung, mit dem er seine Kritik belegen könne. Moritz sagte gegenüber dem SWR: Man wolle mit der Broschüre aufklären und Lehrer ermutigen, die rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen. Unter anderem steht in der Broschüre, dass Schulen der Polizei im Vorfeld einer Abschiebung nicht sagen müssten, wann ein Schüler im Unterricht anzutreffen sei.

via swr: GEW-Handreichung für Lehrer Streit um Leitfaden zu Schüler-Abschiebungen

Gutes Papier der GEW in BaWü ruft Kritik der Abschiebebehörden hervor. – Das Papier muss also richtig gut sein. – Die…

Posted by Monty Schädel on Saturday, August 19, 2017

Neo-Nazis have threatened CNN employees’ families. Many writers already know what that’s like.

Neo-Nazis have threatened CNN employees’ families. Many writers already know what that’s like. Mic invites contributors and staff to offer commentary and context about news and timely issues. There is a distinct risk in pretending that hate online is harmless — one that is, and has been, plain to see for years, if you bothered to look at early victims of the behavior. But in the absence of any attention or consequences, the same kinds of people who have, for years, tried to silence marginalized voices on the internet are using their well-practiced tactics on more and more privileged targets because, as long as there was no risk of repercussions, they felt safe escalating the abuse, and wielded it as their preferred weapon in a culture war of their creation. On Tuesday reporter Andrew Kaczynski published an article on CNN explaining how he found the identity of Reddit user HanAssholeSolo, who had identified himself as the creator of the media-punching GIF tweeted by President Donald Trump on Sunday. He did not publish HanAssholeSolo’s real name or any other identifying details, but did suggest that he reserved the right to do so in the future. Because the user had already posted an apology, deleted his prior posts and seemed remorseful, CNN opted not to release his name. They were under no obligation to protect his identity, and they did not force him to do any of those things in exchange for that protection. Still, CNN’s decision not to release HanAssholeSolo’s name has been characterized as blackmail by conservatives, including Donald Trump Jr. In response, a wave of threats from Neo-Nazi trolls have sprung up against not just members of Kaczynski’s team, but some members of their families as well. Apparently incited by the lie that the meme creator is a teenager (he is, according to Kaczynski, a middle aged man) many have constructed a narrative that they are protecting free speech — by threatening reporters and their families. Threatening people who write on the internet is not a new tactic: For several years now, a common response to writers and journalists posting things that bigots didn’t like was to doxx, harass and try to coerce them into giving up their jobs and fading away. Whether it was about video games, race, feminism, body acceptance or something else, cruelty and harassment have long been a sick sort of game for some people — including, by his own admission, HanAssholeSolo. What’s more is that there seems to still be a belief that none of this “online only” behavior is dangerous, despite a gunman shooting up a pizza parlor to stop the fictional Pizzagate, or the fact that Dylann Roof, who shot nine Black people in the Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston, South Carolina, in 2015 was radicalized by white supremacist websites. We have seen, over and over again, that online hate speech and harassment feeds into offline violence. Nonetheless, its posited as nothing more than free speech.

via mic: Neo-Nazis have threatened CNN employees’ families. Many writers already know what that’s like.

Neuer Leitfaden zu Abschiebungen für Schulen und Betriebe

GEW Bayern veröffentlicht Papier – Schulräume sollten Schutzräume sein. Weil es immer häufiger vorkommt, dass die Polizei plötzlich vor der Tür steht, um einen Flüchtling abzuholen, der dann abgeschoben wird, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern für Bildungseinrichtungen und Betriebe einen Leitfaden erarbeitet. Er gibt Tipps, was in einem solchen Fall getan werden kann. Um eine solche Eskalation wie hier an einer Berufsschule am Berliner Platz in Zukunft zu vermeiden, veröffentlichte die GEW nun ein Leitfaden für Schulen und Betriebe. Darüber, wo sich der Ausländer gerade aufhält, müssen Lehrer, Sozialpädagogen oder Firmenchefs, so betont die GEW, keine Auskunft geben. Das ist eine Kernbotschaft des Papiers der GEW. Sie beruft sich auf das Bundesaufenthaltsgesetz. Auch mit Blick auf die dramatischen Ereignisse um einen jungen Flüchtling, der kürzlich in Nürnberg von einem massiven Polizeiaufgebot aus der Berufsschule geholt wurde will der GEW darüber hinaus mit ihrem Papier – es kann im Internet abgerufen werden unter www.gew-bayern.de/Leitfaden_Abschiebung – auf Rechte und Pflichten von Mitarbeitern in einem solchen Fall hinweisen. (…) In dem sechsseitigen Leitfaden wird erst einmal erklärt, was eine Abschiebung ist und darauf hingewiesen: “Ob eine vollziehbare Ausreisepflicht besteht, ist gar nicht so einfach festzustellen.” Da ein solcher Schritt nicht mehr angekündigt werden dürfe, so die GEW, erscheine die Polizei völlig unangekündigt in Schulen, am Arbeitsplatz “oder künftig möglicherweise auch im Kindergarten”. In einem solchen Fall solle zunächst der Anwalt verständigt werden, so der oder die Betroffene einen solchen hat. Wenn der nicht erreichbar sei, sollten Angehörige und “alle Unterstützer” informiert werden, um Hilfe zu organisieren. Außerdem solle mit der zuständigen Ausländerbehörde geklärt werden, ob die Abschiebung überhaupt rechtmäßig ist.

via nordbaxyern: Neuer Leitfaden zu Abschiebungen für Schulen und Betriebe

 

Fake News and Cyber Propaganda: The Use and Abuse of Social Media

Fake News and Cyber Propaganda: The Use and Abuse of Social Media View Fake News and Cyber Propaganda: The Use and Abuse of Social Media. When the term “fake news” comes up, people usually think of social media posts with rather fantastic, implausible stories. While posts shared on social media is its most visible aspect, there is so much more to fake news than exaggerated article titles on social media feeds. Fake News and Cyber Propaganda. Fake news may seem new, but the platform used is the only new thing about it. Propaganda has been around for centuries, and the internet is only the latest means of communication to be abused to spread lies and misinformation. The fire triangle represents the three elements a fire needs to burn: oxygen, heat, and a fuel. Similarly, fake news requires three different items to succeed. These collectively represent the Fake News Triangle: without any one of these factors, it is unable to spread and reach its target audience. (…) To show the effectivity of these campaigns, our paper includes various case studies that show how various actors would use tools for spreading fake news for their own ends. Our case studies include: The specific tools for each campaign are not particularly different—bought followers/fans, likes, reposts, comments, videos. Some campaigns may find it worthwhile to buy “high quality” versions of these products, which are theoretically harder to detect by the social media networks.

via trendmicro: Fake News and Cyber Propaganda: The Use and Abuse of Social Media

siehe auch: A 12-Month Campaign of Fake News to Influence Elections Costs $400,000. Underground website selling a program that distributes content on VK public pages A 77-page report released today by cyber-security firm Trend Micro explores the underground landscape of fake news, where anyone can buy influence and create artificial trends to serve personal interests. An examination of Chinese, Russian, Middle Eastern, and English-based underground fake news marketplaces reveals a wide range of services available on these portals. The report explores several websites where customers can purchase services ranging from “discrediting journalists” to “promoting street protests,” and from “stuffing online polls” to “manipulating a decisive course of action,” such as an election.

Download study: The Fake News Machine – How Propagandists Abuse the Internet and Manipulate the Public

Cybercrime researchers target 4Chan

Cybercrime researchers have turned their attention to 4chan, considered ‘one of the darkest corners of the internet’. Gianluca Stringhini’s team, which is based at University College London, has published two papers exploring how hate speech and fake news are spread around the internet. In an interview with the Nature journal, Dr Stringhini said the team focused on 4chan, which was founded in 2003 and has since ’emerged as one of the most impactful generators of online culture’ over the past decade. The researchers said that the site has provided a highly visible platform to movements such as Anonymous and the alt-right ideology. But ‘although it has also led to positive actions (e.g., catching animal abusers), it is generally considered one of the darkest corners of the internet, filled with hate speech, pornography, trolling, and even murder confessions’. Of particular interest to the researchers was /pol/, the politically incorrect discussion board, ‘which is where most alt-right users gather and discuss their world views.’ The activity on the /pol/ board was compared to that on the sports board, known as /sp/. Other boards on the site are committed to discussing video games, and many to mature content. Dr Stringhini told Sky News that the paper, titled Keks, Cucks, and God Emperor Trump, showed that there was a limit to addressing hate speech online when occurrences were considered as isolated incidents. Instead, his team examined in detail the ‘raiding’ behaviour of the /pol/ discussion board’s users, and the continued growth of hate and extremism trends on social media, with mathematical models. Using signal processing techniques, the researchers found that the peaks of commenting activity in YouTube videos occurred within the lifetime of a thread on /pol/, suggesting that the users are performing raids in an attempt to disrupt the YouTube community.

via skynews: Cybercrime researchers target 4Chan

siehe auch: Shining a light on the dark corners of the web. Cybercrime researcher Gianluca Stringhini explains how he studies hate speech and fake news on the underground network 4chan. Gianluca Stringhini spends his days in some of the shadier corners of the internet. As a cybercrime researcher at University College London, he has studied ransomware, online-dating scams and money laundering. In May, his team published two papers exploring how hate speech and fake news are spread around the Internet, focusing on the notorious but popular 4chan message boards. In a conference-proceedings paper, the researchers analysed 8 million posts on 4chan’s /pol/ (‘politically incorrect’) board, and traced how its users ‘raid’ other websites by posting inflammatory comments1. And in a preprint posted to the arXiv server2, they traced interactions between 4chan boards and other online communities, such as Twitter and Reddit, to examine how sites share links from known fake news sites, or from what the team calls ‘alternative’ news sources such as RT (formerly Russia Today). Stringhini talked to Nature about his research.

Reichsbürger-Leitfaden erschienen

Die Aufklärer der Webseite “Der Goldene Aluhut” haben einen “Reichsbürger-Leitfaden” veröffentlicht. Die auch als Download verfügbare Broschüre soll helfen, über die Reichsbürger-Bewegung aufzuklären und Mittel und Möglichkeiten aufzeigen, was man gegen diese Verschwörungstheorie tun kann. Spätestens seit dem 19. Oktober des vergangenen Jahres ist auch der Allgemeinheit der Begriff “Reichsbürger” bekannt: An diesem Tag wurde ein Polizist beim Versuch, bei einem “Reichsbürger” Waffen zu beschlagnahmen, erschossen. Doch auch wenn das ein medial bekannter Einzelfall ist: Die Szene der “Reichsbürger” ist bereits seit einigen Jahren gefährlich und wurde bis zu diesem Herbsttag oft nur belächelt. Obwohl es unter den “Reichsbürgern” teilweise auch Mitglieder gibt, die ein extremistisches bzw. revisionistisches Weltbild haben (Wiederherstellung des Deutschen Reiches, Rückgabe der ehemaligen Ostgebiete). Die Broschüre beginnt mit der Erklärung des Begriffs “Reichsbürger”, gefolgt von einem kurzen geschichtlichen Abriss der Reichsbürgerbewegung. Es schließt sich ein Überblick zur Struktur und den Akteuren der heutigen Reichsbürgerszene an und erklärt wird, weshalb Menschen eigentlich Reichsbürger werden und wer für diese Verschwörungstheorie besonders empfänglich ist.

via hpd: Reichsbürger-Leitfaden erschienen

Download

UNHCR – Mobile connectivity a lifeline for refugees, report finds

New study by UNHCR and Accenture finds mobile phone and internet access is as critical to refugees’ safety and security as food, shelter and water. As well as being essential for keeping in touch with loved ones, many refugees view access to a mobile phone and the internet as being as critical to their safety and security as food, water and shelter, according to a new report by UNHCR and Accenture.The report, “Connected Refugees: How the Internet and Mobile Connectivity Can Improve Refugee Well-being and Transform Humanitarian Action,” is based on research undertaken in 44 countries on four continents. It shows that for many refugees a connected device is a lifeline and a critical tool for self-empowerment. “In the world we live in today, internet connectivity and smart phones can become a lifeline for refugees.”The study finds that while affordability is often a barrier to connectivity, refugees living in urban areas tend to have similar access to mobile networks as other urban populations. But for refugees in rural locations the picture is very different, with only one in six located in areas with 3G access, and one in five having no mobile coverage at all – significantly lower than for the population at large. Now resettled in Canada, Syrian refugee Kevork Eleyjian and his sisters chat with their mother in Beirut, Lebanon, through Skype in this March 2016 photo. Now resettled in Canada, Syrian refugee Kevork Eleyjian and his sisters chat with their mother in Beirut, Lebanon, through Skype in this March 2016 photo. © UNHCR/Giovanni Capriotti12345PrevNext “In the world we live in today, internet connectivity and smart phones can become a lifeline for refugees, providing an essential means for them to give and receive vital information, communicate with separated family members, gain access to essential services, and reconnect to the local, national and global communities around them,” said Filippo Grandi, the United Nations High Commissioner for Refugees.“Most importantly, connectivity can help broaden the opportunities for refugees to improve their own lives and pursue a vision of a future that would otherwise be denied to them,” he added. “Connectivity can help broaden the opportunities for refugees to improve their own lives.” The findings come at a moment when wars and persecution have driven more people from their homes than at any time since UNHCR, the UN Refugee Agency, began keeping records. At end of 2015, 65.3 million people were displaced worldwide, of whom 21.3 million were refugees.Faced with a pressing need, the study recommends additional investments in three main areas, which together form the basis of a new UNHCR Global Strategy for Connectivity for Refugees. These include increasing the availability of mobile networks, improving affordability, and providing access to training, digital content and services.Connectivity is a critical issue for refugees.The report also identifies a number of strategic interventions to help ensure connectivity, ranging from partnering with Mobile Network Operators and other technology and communications companies to improve infrastructure, making targeted investments in infrastructure, and enabling an environment and system for digital service delivery.“Especially critical to this effort will be the engagement of the private sector, especially technology companies and mobile network operators. Accenture is particularly optimistic about the potential for UNHCR and the humanitarian community to work together with the private sector to improve the well-being and humanitarian support of displaced people through enhanced connectivity,” said Dan London, group chief executive of Accenture’s Health and Public Service business.

Source: UNHCR – Mobile connectivity a lifeline for refugees, report finds

400 Companies Have Now Pulled Their Advertising From #Breitbart “News”

400 Companies Have Now Pulled Their Advertising From Breitbart “News”Major companies are bailing out in drovesCharles Johnson165Media2 days, 1 hour ago • Views: 40,3613,8884986Many people have now joined the effort to inform major companies about the racistand misogynist nature of Breitbart “News” and urge them not to advertise at this “alt-right” hate site, and this ad hoc campaign is getting serious results.The number of companies that have now pulled their ads from Breitbart is at 400 (…) Here’s the complete list, maintained by @slpng_giants on Twitter: SLEEPING GIANTS CONFIRMED LIST.

Source: 400 Companies Have Now Pulled Their Advertising From Breitbart “News” – Little Green Footballs

DONALD TRUMP UND DER AUFSTIEG DER NATIONALISTISCHEN RECHTEN | ROSA LUXEMBURG STIFTUNG NYC

Wir werden gerade Zeugen eines Gezeitenwechsels, aber leider durchaus keiner Wende zum Besseren. Überall in der westlichen Welt hält der Aufschwung des rechten, nationalistischen Populismus an, und mit Donald Trumps Wahlsieg hat er einen neuen Höhepunkt erreicht. Ob in Kleinstädten oder Kapitalen – in ganz Europa sind Rechtsaußen-Bewegungen während der letzten Jahre stärker geworden. Im Vereinigten Königreich waren rechtsgerichtete Nationalisten die treibende Kraft hinter dem Brexit. In anderen Ländern beteiligt die radikale Rechte sich an der Regierung oder hat diese sogar übernommen. Zu den Kündern ihrer Botschaft zählen mittlerweile von der Türkei über Ungarn und Polen bis Russland Staatsoberhäupter. Mit der Wahl Trumps wird selbst der „Führer der freien Welt” der autoritären Rechten angehören.Während die nationalistische Rechte lange zerstritten und zerstreut war, sind diese Kräfte heute viel besser als allgemein bekannt miteinander vernetzt. Schon streckt Stephen Bannons „Breitbart News” ihre Fühler zu Marine Le Pen vom französischen „Front National” und zu der rechtslastigen „Alternative für Deutschland” aus. Was sie verbindet, ist ein breites Spektrum gemeinsamer Werte und Ziele: Gegnerschaft gegen Einwanderer, gegen Schwarze, Muslime, Gender-Politik und andere Aversionen verschlingen sich zu einem ideologischen Flechtwerk des weißen Nationalismus, traditionell bekannt als white supremacy oder Mythos von der rassischen Überlegenheit der Weißen.

Source: DONALD TRUMP UND DER AUFSTIEG DER NATIONALISTISCHEN RECHTEN | ROSA LUXEMBURG STIFTUNG NYC

DOWNLOAD VOLLTEXT  (Englisch)

DOWNLOAD VOLLTEXT  (Deutsch)