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Faktencheck: Nein – Berlin baut keine Luxuswohnungen für Flüchtlinge – #schauhin #anonymous #fake #kaltland #rönsch

Weil der Wohnraum in Berlin knapp ist, baut der Senat Unterkünfte, die zunächst Flüchtlinge nutzen sollen, später aber auch andere. Es sind jedoch keine Luxuswohnungen. „Berlin baut Luxuswohnungen für Flüchtlinge“ steht im Titel eines Beitrags auf der Webseite „Anonymous News“. Die Pläne des Berliner Senats sehen vor, an mehr als 25 Standorten Wohnkomplexe in Modulbauweise zu errichten, sogenannte Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, kurz MUF.
Luxuswohnungen? Die Wohnungen sind weit weg vom Zentrum, zum Beispiel in Buch im Norden Berlins, die nächste S-Bahn-Station liegt einen Kilometer entfernt. Die Bäder in den Häusern haben keine Fenster, auf insgesamt 6.600 m² sollen 450 Menschen leben, das sind weniger als 15 m² pro Person. Ein Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten schreibt auf Anfrage, dass sich bis zu 15 Bewohner die Küche und Sanitärbereiche teilen, jeweils einen für Männer und einen für Frauen. Auf dem Boden werde Linoleum verlegt, in den 15 m²-großen Zimmern, in denen jeweils zwei Personen schlafen, würden auch die Kühlschränke stehen. Dazu einfache Betten, Spinde, zwei Mal Bettwäsche, ein großes und ein kleines Handtuch, eine Pfanne, ein Kochtopf, Dosenöffner, Kochlöffel, pro Person ein Set Geschirr mit „Messer, Gabel, Kuchengabel, Tee- und Esslöffel, Frühstücksteller, Teller groß tief und groß flach.“
Das ist keine luxuriöse Ausstattung. Grundriss einer Etage. In den barrierearmen Wohnungen teilen sich nur vier Personen Bad und Küche. Daneben gibt es Gemeinschaftsräume. Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten

Zu den Zahlen. „Anonymous News“ behauptet, der Senat gebe 453 Millionen Euro für 450 „Luxuswohnungen“ aus: „Legt man die veranschlagte Gesamtinvestition auf die beabsichtigten 450 Wohneinheiten um, dann lässt die Stadt Berlin rund eine Million Euro für jede einzelne Flüchtlings-Wohnung springen.“ Doch das stimmt nicht. Der Sprecher des Landesamts sagt, bisher wurden neun MUF gebaut. Wenn alle geplanten MUF fertig sind, sollen dort 20.000 Menschen unterkommen, also weitaus mehr, als in 450 herkömmlichen Wohnungen leben könnten, es sei denn, 44 Personen würden sich eine teilen. Und das Geld? Auf Anfrage schreibt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, pro Standort würden die Gebäude „ca. 20 Millionen Euro“ kosten. Insgesamt kämen demnach ungefähr eine halbe Milliarde Kosten auf den Senat zu, dafür können aber auch 20.000 Menschen untergebracht werden.

via correctiv: Faktencheck: Nein – Berlin baut keine Luxuswohnungen für Flüchtlinge

siehe auch: Die Sache mit anonymousnews.ru (mimikama 2017). In den letzten Tagen bekommen wir wieder vermehrt Anfragen zu Artikeln der Webseite “anonymousnews.ru”. Zur Enttäuschung vieler Menschen müssen wir sagen, dass es sich bei dieser Plattform NICHT um einen klassischen Vertreter der “Anonymous” Bewegung handelt. Vielmehr handelt es sich bei dieser Seite eher um die Meinungsplattform des wohl berühmtesten Anonymen Menschen des Internets. Gleichzeitig auch um die Schwesterseite zu “migrantenschreck.ru”, einer Webseite, gleichzeitig eine Waffenhandelsplattform ist. (…) Natürlich ist Anonymous.ru (der Nachfolger in Blogform des ehemnaligen Anonymous.Kollektivs auf Faceook)für uns kein unbekannter. Wir haben bereits eine mehrteilige Geschichte unter dem Titel “Anonymous.Kollektiv: die ganze Mimikama Geschichte” dazu verfasst

«Merkel muss weg»: Der Aufstand des rechten Mobs

Am vergangen Montag, den 19. Februar 2018, versammelten sich am Gänsemarkt rund 200 Rechte unter dem Motto «Merkel muss weg». Dies war bereits die dritte Veranstaltung unter diesem Label. Nachdem die Organisatorin der ersten beiden Kundgebungen, Uta Ogilvie, als Anmelderin zurückgetreten ist, wurde in sozialen Medien Jennifer Nathalie Gehse, Geschäftsführerin einer Modelagentur, als Nachfolgerin benannt. Gehse nahm bereits an den vohergehenden Kundgebungen teil. Sie trat allerdings kurze Zeit vor Beginn der Veranstaltung am Montag auch zurück und Myriam Flaig übernahm. Die Organisation der Kundgebung wird nicht zufällig von Frauen nach außen repräsentiert, dies hat eindeutig strategische Gründe. Vor Ort wurde deutlich, dass die tatsächlichen organisatorischen Aufgaben von Thomas „Togger“ Gardlo und einer Hand voll seiner Bekannten aus der Türsteherszene übernommen werden. Die rechte Filterblase in sozialen Medien wird parallel bedient vom neurechten YouTuber Johannes Thiesen und dem nach Mallorca emigrierten antifeministischen, rechten Autor Oliver Flesch, welche kontinuierlich pseudointellektuelle Analysen und Livestreams zum Geschehen in Hamburg anbieten. Vor Ort diente unter anderen das AfD Mitglied Marie-Thérèse Kaiser als Korrespondentin. Kaiser besuchte auch die ersten Kundgebungen in Hamburg, sowie den extrem rechten «Frauenmarsch» in Berlin am 17. Februar 2018, wo sie am Fronttransparent vor Mitgliedern der «Identitären Bewegung» (IB) die Demonstration anführte. Am Montag in Hamburg waren die IB-Mitglieder Jan Krüger und Maik Heidorn anwesend. Bereits letzte Woche reisten die zwei aus Lüneburg zu der Veranstaltung. Während das Organisations-Team der Kundgebung mit der kurzweiligen Umbenennung der Veranstaltung von «Merkel muss weg» zu «Bürgerliche Mitte fordert» weiterhin versucht, sich als bürgerlich und nicht anknüpfungsfähig für die extreme Rechte darzustellen, folgen dem Aufruf hauptsächlich Protagonisten der verschiedenen Strömungen ebendieser extremen Rechten. Von dem wegen rassistischer Hetzreden aus der AfD ausgeschlossenen Ludwig Flocken, sowie AfD-Direktkandidat Daniel Buhl aus Schleswig-Holstein, über Träger der neonazistischen Bekleidungsmarke «Thor Steinar» bis hin zu bekannten Neonazis wie Daniel Herbst oder Martin Fitsch, welche mit einer größeren Gruppe von Neonazis anwesend waren, die zum Teil vermummt und mit Protektorenhandschuhen die körperliche Auseinandersetzung suchten. Daniel Herbst ist seit Jahrzehnten in der Neonaziszene aktiv. Immer wieder nimmt er an Veranstaltungen der NPD und Aufmärschen teil, wie zum Beispiel am 2. Juni 2012 zum «Tag der deutschen Zukunft» (TddZ) in Hamburg-Wandsbek. Fitsch ist bekannt durch seine Aktivitäten bei der neonazistischen Gruppierung «Gemeinam stark Deutschland» . Beim «Tag der deutschen Patrioten» am 12. September 2015 nahm er mit zahlreichen weiteren Neonazis in Kirchweyhe an einer Spontandemonstration teil.

via exif-recherche:«Merkel muss weg»: Der Aufstand des rechten Mobs

This Neo-Nazi Speech Shows The Rally In #Charlottesville Was Always Meant To Be Violent

The white supremacist organizers are hoping to fend off a conspiracy lawsuit. This video won’t help their case. The neo-Nazis gathered in a safe house a few hours after the deadly “Unite the Right” rally in Charlottesville, Virginia, last August. One of their chieftains, Robert “Azzmador” Ray, wanted to say a few words that evening, according to a description of the speech Ray posted online. As the man on the ground for the Daily Stormer, the biggest hate site in the U.S., Ray had been in the middle of the action all day, leading his “Stormers” into battle. Now he wanted to read a fiery speech the site’s publisher, Andrew Anglin, had written for the occasion. “My brothers,” Ray began, looking at his phone in the dark room. “A day is quickly coming when it is we who will be digging graves.” The neo-Nazis howled their approval. For them, the “Unite the Right” rally had always been more than a protest against the removal of a statue of Confederate Gen. Robert E. Lee. It was, as Ray and Anglin put it on the Daily Stormer, a “battle cry” for white nationalism. “This is our war!” Ray yelled in the safe house. “This has always been our war. And I wouldn’t want it any other way. Death to traitors! Death to the enemies of the white race! Hail victory!” The neo-Nazis got their war. But now they’re being sued by Charlottesville locals who say that Ray, Anglin and an array of other white supremacists — including James Alex Fields Jr., who drove the car that hit and killed 32-year-old protester Heather Heyer; Jason Kessler, the organizer of the rally; and several notable white nationalists, such as Richard Spencer — were part of a conspiracy to commit acts of violence, intimidation and harassment against the residents of Charlottesville.

via huff: This Neo-Nazi Speech Shows The Rally In Charlottesville Was Always Meant To Be Violent

Publishing Platform Medium Suspends ‘Alt-Right’ Accounts

Mike Cernovich, alt-right social media personality and conspiracy theorist, was a contributor to Medium. The online publishing platform Medium suspended the accounts of multiple high-profile figures associated with the far-right and “alt-right,” including Mike Cernovich and Laura Loomer, as part of an update to its terms and conditions. Medium’s update, conducted earlier this month, stated that the platform does “not allow posts or accounts that engage in on-platform, off-platform, or cross-platform campaigns of targeting, harassment, hate speech, violence, or disinformation. We may consider off-platform actions in assessing a Medium account, and restrict access or availability to that account.” Loomer, who was banned from the ridesharing services Uber and Lyft for a series of Islamophobic tweets, and Cernovich, a conspiracy theorist who popularized the “Pizzagate” conspiracy theory alleging a Democrat-run pedophile ring in a Washington, D.C. pizzeria, both used Medium as blogging platforms. Their past writings are now unavailable. Links to their accounts and articles now redirect to a “This page is unavailable” screen.

via medium: Publishing Platform Medium Suspends ‘Alt-Right’ Accounts

Fall für den #Verfassungsschutz – Die #AfD tritt das Erbe der #NPD an

Demokratisch und rechtsstaatlich möchte die AfD sein. Doch nach immer neuen Tabubrüchen und Grenzüberschreitungen ist sie inzwischen näher an der NPD als an irgendeiner bürgerlichen Bewegung. Die AfD hat Wählern ohne politische Heimat eine Alternative zu den übrigen Parteien gegeben und sie hat Hoffnungen geschürt, produktiv Politik machen zu wollen. Doch davon hat sich die AfD distanziert. Die Partei hat ihre bürgerlich-wirtschaftsliberale DNA bereits in weiten Teilen verloren, entfernt sich zunehmend von dem, für das sie einst angetreten ist und gelangt immer mehr in einen Bereich, indem von Achtung vor dem Rechtsstaat und Demokratietreue keine Rede mehr sein kann. Intervallartig gibt sich die Partei einen immer rassistischeren Anstrich. Was gestern vielleicht im kleinen Kreis gesagt wurde, aber aus Achtung vor Menschen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit öffentlich besser ungesagt blieb, wird heute von AfD-Politikern in voller Lautstärke nach draußen gebrüllt. (…) Als André Poggenburg die in Deutschland lebenden Türken bei seiner Aschermittwochsrede als “Kümmelhändler” und “Kameltreiber” verunglimpfte, die “in Deutschland nichts zu suchen und nichts zu melden hätten”, war das keine “zugespitzte Politsatire” mehr. Das behauptete Poggenburg in einem späteren Statement, in dem er sich als Opfer der aus seiner Sicht “übertriebenen” Berichterstattung über seinen Auftritt gerierte. Er sprach einfach das aus, was offenbar die allermeisten AfD-Mitglieder denken: Deutschland den Deutschen, den Bio-Deutschen. Diese Vermutung bestätigte wenig später auch die Fraktionsführerin im Bundestag, Alice Weidel, als sie sich in einem denkwürdigen Statement über die Freilassung des in der Türkei inhaftierten deutschen Journalisten Deniz Yücel empörte. Freilich sind Yücels Texte kontrovers: Er wünschte unter anderem Thilo Sarrazin einen Schlaganfall und sinnierte über den deutschen Volkstod. Doch auch das waren satirische Zuspitzungen – in Kolumnen der linken “taz” 2011 und der “Frankfurter Rundschau” 2012. Dennoch: für Weidel ist die Situation klar. Der in Hessen geborene Yücel ist kein Deutscher, weil seine Gesinnung nicht deutsch ist, Pass hin oder her. Er sei auch kein Journalist, sondern ein “antideutscher Hassprediger”. Im Umkehrschluss wünscht sich Weidel also seine Ausbürgerung. Ein Verfahren, das sich in den Diktaturen Nazi-Deutschlands und der DDR im Umgang mit Gesinnungsgegnern großer Beliebtheit erfreute.

via ntv: Fall für den Verfassungsschutz – Die AfD tritt das Erbe der NPD an

Soziale Netzwerke Wie Trolle im Wahlkampf manipulierten

Im Bundestagswahlkampf hat es gezielte Kampagnen von rechtsradikalen Aktivisten gegeben, um Debatten im Netz zu beeinflussen. Dabei wurden sie von Social Bots unterstützt. Rechtsradikale Medienaktivisten haben es im Bundestagswahlkampf geschafft, Diskussionen im Netz gezielt zu manipulieren. Das zeigen Daten aus einem Netzwerk, aus dem solche Kampagnen gesteuert wurden. Die Informationen wurden vom ARD-faktenfinder, WDR, dem Institute for Strategic Dialogue sowie den “Alt Right Leaks” recherchiert. “Reconquista Germanica” organisiert sich auf Discord. Auf der Plattform von “Reconquista Germanica” hatten sich im Wahlkampf zeitweise Tausende Nutzer organisiert, um gezielt Themen und Begriffe zu setzen und Gegner einzuschüchtern. So kaperten rechtsradikale Aktivisten beispielsweise im September 2017 die Diskussionen über ein TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. Sie schafften es, ausgewählte Begriffe wie #reconquista, #nichtmeinekanzlerin und weitere zu Twitter-Trends zu machen. Zudem sollten die Aktivisten immer wieder Hashtags wie #kanzlerduell und #verraeterduell zusammen veröffentlichen, um die Bezeichnung “Verräter” für Politiker weiter zu etablieren. Live-Chats während der Attacken Auf der Chat-Plattform Discord haben sich die rechtsextremen Trolle ihre Kommandozentrale aufgebaut. Hier werden Kampagnen diskutiert und vorbereitet sowie live begleitet. In Telefon-Chats können die Aktivisten quasi in Echtzeit auf neue Entwicklungen reagieren. Dabei teilen sich die Teilnehmer sogar auf verschiedene Chat-Kanäle auf, um Verbindungsprobleme durch zu viele Nutzer zu vermeiden. Infokrieg mit allen Mitteln  Täglich erteilen die Admins der Seite – benannt nach militärischen Rängen wie “Offizier der Heeresgruppe Ost” – ihre Befehle, welche Ziele attackiert werden sollen. Die “Bannerführer” berichten dann über die jeweilige Aktion, danach wird Bilanz gezogen. Während des Kanzlerduells auf RTL diskutierten die Aktivisten beispielsweise, ob man nun den Live-Stream des Senders attackieren oder bei YouTube weitermachen wolle. Auch bei YouTube, der wichtigsten Videoplattform im Netz, sind die Trolle äußerst aktiv. Zum einen werden hier Videos von Identitären oder anderen Rechtsradikalen massenhaft positiv bewertet. Zum anderen wollen sie Videos, die ihnen politisch nicht passen, schlecht bewerten und kommentieren. So wurde beispielsweise der YouTuber LeFloid ins Visier genommen. Zu diesem Zweck schaffen sich die Trolle sogenannte Brandkonten an. Wie das geht, erklärt ein Aktivist detailliert in einer Anleitung. Er selbst habe bereits mehr als 100 solcher Konten eingerichtet, um massenhaft bewerten zu können. Er empfiehlt, man könne sich auch “als Antifa-Troll” ausgeben, um diese durch unsinnige Kommentare zu diskreditieren.

via faktenfinder tagesschau: Soziale Netzwerke Wie Trolle im Wahlkampf manipulierten

Rechte Vorwürfe gegen früheren Lehrer -#schauhin #kaltland #jugendschutz

Bis vor kurzem unterrichtete ein Chemiker an einem Gymnasium in Potsdam. Jetzt wurden schwere Vorwürfe gegen den Berliner erhoben. Sein Arbeitsverhältnis mit der Schule wurde beendet – hat aber nichts mit den Vorwürfen zu tun, heißt es. Schwere Vorwürfe wurden über Twitter gegen einen Mann erhoben, der noch vor wenigen Tagen am Potsdamer Schiller-Gymnasiums gearbeitet hat. „Wenn ein Lehrer eures Schiller-Gymnasiums hier auf Twitter unterwegs ist und antisemitische Verschwörungstheorien mit Hakenkreuzen postet, die er noch mit Israelfahnen garniert – was macht ihr dagegen?“ wurde die Potsdamer Stadtverwaltung in dem sozialen Netzwerk von einem Berliner Nutzer direkt angesprochen. Darunter prangte der Beitrag, den Twitter-Nutzer @PParzival geteilt, aber mittlerweile wieder gelöscht hat: Aus Patronen und den Flaggen von Israel, USA, Großbritannien und der Nato ist dabei ein Hakenkreuz geformt und mit „Achse des Bösen“ bezeichnet. „Uns macht das Sorgen“, antwortete die Stadtverwaltung prompt, verwies aber auf die freie Trägerschaft der Privatschule. Hinter @PParzival steckt der promovierte Chemiker C., der zuletzt den Quereinstieg in den Lehrerberuf versucht hat – das legen zumindest die Piratenpartei und ein Berliner Verein nahe, die den Chemiker jeweils als Mitglied auf einer Internetseite zu Wort kommen lassen und dort auf den fraglichen Twitter-Account verweisen. „Ich distanziere mich eindeutig von jeder Menschenfeindlichkeit und damit von jedem Hass auf andere Menschen“, reagierte C. auf die aktuellen Anschuldigungen, die er als Rufmord bezeichnet. Auf seinem Twitter-Profil beschäftigt er sich vor allem mit internationaler Politik und teilt dabei eine Vielzahl von verschwörungstheoretischen Inhalten. Noch bis vor wenigen Tagen war C. tatsächlich als Referendar am privaten Schiller-Gymnasium in Potsdam angestellt, wo er seit zweieinhalb Jahren als Quereinsteiger gearbeitet hat. „Er wurde bereits Ende Januar gekündigt“, teilte Schulleiter Andreas Mohry auf MAZ-Anfrage mit. Bei der Kündigung sei es „um fachliche Dinge wie die Didaktik und Methoden des Lehrerberufs“ gegangen. Von dem Antisemitismus-Vorwurf erfuhr Mohry nach eigenen Angaben erst Anfang Februar, als die Kündigung schon vollzogen war.

via maz: Rechte Vorwürfe gegen früheren Lehrer

Mit der Klage gegen Blogger schneidet sich die AfD ins eigene Fleisch

Solidaritätskampagne sammelt fast 50.000 Euro, um einen Berliner im juristischen Kampf gegen die Rechtsaußenpartei zu unterstützen. Nathan Mattes könnte man als Sammler bezeichnen. Der 25-Jährige Berliner sammelt jedoch keine Bierdeckel, Feuerwehrautos oder Magic-Karten, sondern besonders pikante Originalzitate der AfD. Auf seiner Homepage wir-sind-afd.de dokumentiert Mattes seit 2015 Entgleisungen der Partei. Kostprobe: «Diese Kümmelhändler, diese Kameltreiber sollen sich dorthin scheren, wo sie hingehören. Weit, weit, weit hinter den Bospurus.» Das sagte der Vorsitzende der AfD-Sachsen Anhalt, André Poggenburg. Oder der prominente, thüringische Rechtsausleger Björn Höcke: «Die »Evolution hat Afrika und Europa – vereinfacht gesagt – zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert.« (…) Ob er in Berufung geht, weiß der Netzaktivist noch nicht. Die letzten Wochen hätten »viel Kraft gekostet«. In sozialen Netzwerken wurde er beschimpft, eingeschüchtert und bedroht. Ein User schickte ihm ein Foto von seinem Klingelschild. Allerdings war auch die Solidarität groß. Anwält*innen, Aktivist*innen und Bekannte unterstützen den AfD-Gegner. Eine Freundin startete eine Spendenkampagne, um die Prozesskosten zu begleichen. Mittlerweile sind fast 50.000 Euro zusammengekommen. Das nicht für den Rechtsstreit benötigte Geld wird zur Hälfte an den Sea-Watch e.V. und die Flüchtlingspaten Syrien e.V. gespendet. Oder wie es im Aufruf der Kampagne heißt: »Projekte, die der AfD nicht gefallen«. Für Mattes habe sich die Partei mit ihrer Klage »ins eigene Bein geschnitten«. Denn: Die Aufmerksamkeit habe die Werbetrommel für seine Website gerührt. Für den Fall, dass er seine Homepage vom Netz nehmen muss, hat er sich schon mehrere alternative Domains gesichert.

via nd: Mit der Klage gegen Blogger schneidet sich die AfD ins eigene Fleisch

Berliner AfD-Abgeordneter Gunnar Lindemann kauft gerne ukrainische Frauen

Am vergangenen Samstag (17.02.2018) hatte die rechtsextreme AfD in Berlin einen als „Frauenmarsch“ titulierten Demonstrationszug zum Bundeskanzleramt angemeldet, ausgerechnet um für Frauenrechte zu demonstrieren. Der Polizei zufolge nahmen rund 500 Menschen daran teil, darunter auffällig viele Männer. Etwa 900 Menschen hatten sich zu einer Gegendemonstration zusammengefunden und den rechten Demonstrationszug blockiert. Auf ihren Protestschildern standen Parolen, wie „Für Frauenrechte kämpfe ich nur ohne rechte Frauen“, „Nicht in unseren Namen. FCK AfD“ oder „Feminismus bleibt antirassistisch“. Einer der vielen Männer unter den AfD-Demonstranten „für Frauenrechte“: Gunnar Lindemann (47, siehe Bild links) von der AfD. Lindemann hat bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 mit 30% der Stimmen den Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf 1 als Direktkandidat gewonnen.
Allerdings dürften sich Lindemanns Vorstellungen über die Rechte von Frauen nicht mit denen decken, die die überwiegende Mehrheit der Menschen, allen voran natürlich Frauen, haben. Im Jahr 2012 veröffentlichte der AfD-Politker doch sehr eindeutige Postings auf Facebook, die nahelegen, dass Frauen für ihn vielmehr so etwas wie eine Ware sind. Sie werden von diesem selbsternannten „Frauenrechtler“ zu käuflichen Sexobjekten degradiert, Preis: „VB“ (Verhandlungsbasis).

via afd stoppen!  Berliner AfD-Abgeordneter Gunnar Lindemann kauft gerne ukrainische Frauen

‘Fake news’ Irish woman who was viciously beaten up by violent thug slams neo-Nazi sickos for using a snap of her injuries to claim she was attacked by immigrants on anti-Muslim platform – #schauhin

Lynne McGall, 39, is one of more than a dozen women who are being falsely portrayed as victims of immigrant attackers. A VICTIM of evil Stephen Cahoon has slammed neo-Nazi sickos using images of her injuries to oppose Muslim migration into Europe. Lynne McGall, 39, is one of more than a dozen women who are being falsely portrayed as victims of immigrant attackers. Lynne, from Ballymena, Co Antrim, was just 18 when beast Cahoon, currently serving life for murdering his pregnant ex, abducted her from a petrol station in 1997.
Cops released the horrific image with her family’s consent in 1999 after Cahoon, 44, from ­Moneymore, Co Derry, was given just three years for 15 charges of grievous bodily harm, assault and threatening to kill against her and his then partner, Samantha Brown. However, the photo has now reappeared as part of a bogus montage circulating on neo-Nazi websites and social media accounts. One post of the collection shown on Facebook reads: “Young German women, victims of Moslem invaders. This is what democrats want to welcome to our country. What if this happened to your daughter?” Another on Twitter in French declares: “The common thing between all these women? They met diversity on a street corner.” An extreme right-wing German website also claims: “These women tried to help ‘poor refugees’ on their way.” Lynne said the theft of the image for propaganda “violates” the reason it was made public in the first place. She told the Irish Sun: “It’s distressing that this is used out of context and misused like that. It’s inappropriate. It is an image of me showing what happened to me and is being used by someone to say something else. Their views would not be my own.

via sun: ‘Fake news’ Irish woman who was viciously beaten up by violent thug slams neo-Nazi sickos for using a snap of her injuries to claim she was attacked by immigrants on anti-Muslim platform