Fragwürdiges SS-Foto in #AfD -Chat verschickt – #schauhin #masugerutscht #afdkrankheit

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern sorgt erneut mit einem fragwürdigen Chat-Beitrag für Diskussionen. Der Chef der Landtagsfraktion, Nikolaus Kramer, hat nach Recherchen des NDR Nordmagazins ein kommentiertes Bild geteilt, das marschierende SS-Truppen zeigt. Das historische Foto einer Parade der SS-Leibstandarte Adolf Hitler mit der Aufschrift “Ein schwarzer Block ist nicht grundsätzlich scheiße” hat Landtagsfraktionschef Nikolaus Kramer am 12. Juli in einem internen AfD-Chat geteilt. Der entsprechende Auszug aus dem Chat liegt dem NDR vor. Kramer: Bild war für anderen Chat gedacht Kramer sagte auf Nachfrage, er habe das Bild der marschierenden SS-Männer noch mit einem erklärenden und kritischen Text versehen wollen. Er sei dabei aber unterbrochen worden. Das Bild sei außerdem eigentlich als Beitrag zur Diskussion über die Ausschreitungen beim G20-Gipfel in einer ganz anderen Chat-Gruppe gedacht gewesen und aus Versehen im AfD-Chat gelandet.

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Kramer – leidet er unter der AfD-Krankheit “Mausgerutscht”?

Von Jonas RogowskiEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Bewährungsstrafen für Betreiber eines Nazi-Forums

Verurteilung wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung. Rostock – In einem Prozess um die ehemalige rechtsextreme Internetplattform Thiazi-Forum hat ein deutsches Gericht drei frühere Betreiber zu Bewährungsstrafen zwischen 19 und 22 Monaten Haft verurteilt.

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Russland nimmt nach Sperre von Telegram Facebook ins Visier

Nach der Sperrung des beliebten Messenger-Dienstes Telegram in Russland hat die zuständige Behörde am Mittwoch eine Überprüfung des Online-Netzwerks Facebook bis Ende des Jahres angekündigt. Der Leiter der Aufsichtsbehörde Roskomnadsor, Alexander Scharow, sagte der Zeitung “Iswestija” vom Mittwoch, Facebook müsse einige Kriterien erfüllen.Dazu gehöre, dass die persönlichen Daten d er russischen Nutzer in Russland gespeichert werden müssten. Außerdem müssten alle verbotenen Informationen gelöscht werden. Facebook liege bezüglich der Einhaltung der entsprechenden Gesetze bereits beträchtlich hinter der Zeit zurück, sagte der Behördenchef. Bei Nichterfüllung der Kriterien stelle sich natürlich die “Frage der Sperrung”. Verschlüsselung wirkt Die russischen Behörden hatten am Montag mit der Sperrung von Telegram begonnen. Richter hatten die Blockade angeordnet, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte. “Iswestija” zufolge sperrte Roskomnadsor bis Dienstagnachmittag 19,4 Millionen IP-Adressen, die zur Nutzung von Telegram verwendet wurden. Am Abend waren noch 16,4 Millionen Adressen gesperrt, wie das dem Kreml nahestehende Blatt berichtete. Richter hatten die Blockade angeordnet, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte. Die Sperrung wurde aber häufig umgangen – unter anderem durch verschlüsselte VPN-Verbindungen oder sogenannte Proxys.

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siehe auch: Russland blockierte wegen Telegram Millionen von IP-Adressen. Sperrung von Messenger-Dienst – Auch Cloud-Dienste von Google und Amazon betroffen. Beim Vorgehen gegen den beliebten Messenger-Dienst Telegram haben die russischen Behörden Millionen von IP-Adressen blockiert, darunter hunderttausende von Cloud-Diensten von Google und Amazon. Die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor sperrte nach Agenturberichten vom Dienstag knapp 18 Millionen IP-Adressen, die zur Nutzung von Telegram verwendet wurden. Umfassende Blockade Derzeit würden 18 Subnetze blockiert, sagte ein Roskomnadsor-Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. “Alle gehören zu Amazon oder Google.” Die russischen Behörden hatten am Montag mit der Sperrung von Telegram begonnen. Richter hatten die Blockade angeordnet, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte. Telegram selbst nutzt einige Methoden, um den Netzwerkverkehr des eigenen Messengers zu verschleiern, und den Behörden so eine umfassende Blockade zu erschweren. Dabei reagiert die App nach Angaben der Entwickler auch gezielt auf Sperrversuche, was es für die Behörden eben so schwer macht, die Blockade auch tatsächlich umzusetzen. Dass hier ausgerechnet IP-Adressen von Google und Amazon gesperrt werden, liegt wiederum daran, dass Telegram die Cloud-Dienste der beiden Anbieter als Basis für seinen Service nutzt. 200 Millionen Nutzer Telegram-Mitbegründer Pawel Duro schrieb auf seinem Kanal, es sei kein erheblicher Rückgang der Aktivität auf dem Messenger-Dienst festgestellt worden, weil die Russen das Verbot umgehen würden. “Ich danke euch russischen Telegram-Nutzern für eure Unterstützung und Treue. Danke, Apple, Google, Amazon, Microsoft, dass ihr euch nicht an der politischen Zensur beteiligt habt.”

Innenausschuss geht SWR-Recherche nach – AfD-Abgeordneter will Mitglied rechter Gruppe bleiben

Der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Jens Ahnemüller hat eine Facebook-Gruppe mit rechtsextremen Inhalten verlassen. Doch in einer zweiten, ähnlich umstrittenen Gruppe will er bleiben. Der Parlamentarierer aus Konz will weiter der geschlossenen Gruppe “Die Patrioten” angehören. Dort wurden nach SWR-Recherche Inhalte gepostet, die nach Ansicht von Juristen zum Teil als verfassungsfeindlich einzustufen sind. So wurden etwa Bilder mit Hakenkreuzen veröffentlicht. Das kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden. Wie die Recherche weiter zeigt, kam es in der Gruppe immer wieder zu Gewaltfantasien gegen Politiker. So wurde etwa unter ein Bild von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein Galgen gepostet und gefordert “Weg mit dem Dreck!”. Zudem wurde in der Vergangenheit der Holocaust verharmlost. Ahnemüller erklärte jetzt, er wolle Mitglied bleiben. Er habe sich die Gruppe angeschaut und dabei keinen Verstoß gegen Gruppenregeln festgestellt. Die Mitglieder würden in den Regeln etwa aufgefordert, keine verfassungsfeindlichen Bilder oder Aufrufe zu Gewalt zu posten. (…) Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) kündigte am Dienstag an, dass der Wissenschaftliche Dienst des Landtags das Thema aufarbeiten solle. Auch der Innenausschuss beschäftigte sich am Mittwoch mit dem Fall.

via swr: Innenausschuss geht SWR-Recherche nach AfD-Abgeordneter will Mitglied rechter Gruppe bleiben

siehe auch: Landtag zu fremdenfeindlichen Facebook-Gruppen Massive Kritik an AfD-Abgeordneten. “Sehr stark volksverhetzend und gewaltverherrlichend” – so schätzt der Verfassungsschutz die Inhalte der Facebook-Gruppen ein, in denen AfD-Abgeordnete Mitglied waren und zum Teil noch sind. Im Innenausschuss geriet die Partei massiv unter Druck. “Da werden Flüchtlinge als Sozialschmarotzer diffamiert, menschenverachtende Kommentare sind an der Tagesordnung”, sagte der Leiter der Verfassungsschutzes, Elmar May. “Das ist sehr stark volksverhetzend und gewaltverherrlichend”, erklärte er bei der Präsentation von Bildschirmfotos aus den Facebook-Gruppen. Deshalb beobachte der Verfassungsschutz solche Gruppen.

Ermittlungen “Nordadler” – Rechtsextreme Spinner oder Terrorzelle? – #terror #schauhin #kaltland

Sie nennen sich “Nordadler”: Die Bundesanwaltschaft wirft vier Männern vor, eine Neonazi-Terrorgruppe gegründet zu haben. Auch mögliche Anschlagsziele waren offenbar im Gespräch. Gestern am frühen Morgen heben die Ermittler mit einem Spezialeinsatzkommando aus Hannover eine Wohnungstür in Katlenburg-Lindau in Südniedersachsen aus den Angeln. Sie stürmen mit gezogenen Waffen in das kleine Appartment. Der Bewohner Wladislav S. wird gefesselt, er steht unter Terrorverdacht. Sie nennen sich “Nordadler” Der 22-Jährige ist Ansprechpartner der Gruppe “Nordadler”. Im Internet tritt die Organisation offen auf, gibt Auskunft über ihre Ziele. “Nordadler” schreibt dort etwa, dass sie dafür sorgen müssten, dass “sich unser Volk selbst erhält und nicht an Degenerationserscheinungen stirbt”. Auch vom “rassischen Erwachen der Völker” ist die Rede. Dem NDR-Politikmagazin Panorama 3 hat Wladislav S. ein Interview gegeben. Der Vorwurf der Bildung einer terroristischen Vereinigung sei “lächerlich”, sagt er. Aus der ideologischen Ausrichtung seiner Gruppe macht er jedoch keinen Hehl. S. bezeichnet sich selbst als Nationalsozialist. “Wir wollen für unser Volk das Beste, das heißt aber nicht, dass wir andere Völker diskriminieren”, sagt er. Austausch über Waffen und Anschlagsziele Doch so offen wie S. über die Gruppe im Interview spricht und sie sich im Netz präsentiert, agierte “Nordadler” nicht immer. Panorama 3 liegen Akten zu dem Fall vor: Daraus ist zu entnehmen, dass sich die Mitglieder auch über Waffen und mögliche Anschlagsziele ausgetauscht haben sollen. Unter Decknamen hätten die “Nordadler”-Mitglieder beim Messenger-Dienst “Telegram” kommuniziert.
Die Ermittler schlugen gestern noch bei drei weiteren Verdächtigen zu: Bei Patrick Sch. im schleswig-holsteinischen Appen, bei Marco A. aus dem emsländischen Dörpen und bei Brian W. aus Bremen-Blumenthal. Die vier Männer sollen zur Führung der Organisation gehören, auch weitere Rechtsextremisten gehören der Vereinigung offenbar an. “Staatsfeinde” im Visier der Gruppe Über mögliche Anschlagsziele sollen sich die drei Terrorverdächtigen S., Sch. und W. bereits ausgetauscht haben. Angebliche “Staatsfeinde”, Juden und Angehörige der Antifa-Szene, standen nach Erkenntnissen des Landeskriminalamtes Niedersachsen im Visier der Neonazis. Auf Nachfrage von Panorama 3 räumt S. ein, Listen mit Namen und persönlichen Daten von Antifaschisten aus Northeim und Göttingen angelegt zu haben. Bei einem anderen Verdächtigen wurden zudem Listen mit Politikern gefunden. Diese sollten im Falle eines Zusammenbruchs der Bundesrepublik “zur Rechenschaft” gezogen werden, sagt S.

via tafesschau: Ermittlungen “Nordadler” Rechtsextreme Spinner oder Terrorzelle?

siehe auch: Nordadler-Mitglied bezeichnet sich als Nationalsozialist. Nach der Razzia bei einer rechtsextremen Gruppe hat sich ein mutmaßliches Mitglied geäußert. Der Gruppe wird vorgeworfen, Anschläge auf Politiker geplant zu haben. Wenige Stunden nach einer Razzia in drei Bundesländern hat sich ein Verdächtiger im Gespräch in der NDR-Sendung Panorama 3 zu den Vorwürfen geäußert. In dem Beitrag offenbart sich Wladislav S. als Nationalsozialist. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, gemeinsam mit drei anderen Beschuldigten eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet zu haben. S. sagte, er sei ein Anhänger der NS-Ideologie. “Das ist ein anderes Spektrum als Skinheads oder Rechtsextreme, es verfolgt schon die weltanschauliche Ideologie von damals”, wird der Mann zitiert. “Wir wollen für unser Volk das Beste, das heißt aber nicht, dass wir andere Völker diskriminieren.” Der 22-jährige Wladislav S. wohnt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur und des NDRin Katlenburg-Lindau; im Internetauftritt der Nordadler wird er als Hauptverantwortlicher genannt. Der Mann ist den Behörden bereits wegen eines anderen Vorfalls bekannt: Im Dezember war er vom Landgericht Braunschweig als Helfer eines IS-Sympathisanten zu einer Geldstrafe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Dem NDR sagte S., er habe den IS-Mann in “nationalsozialistischen Kreisen” kennengelernt; Nordadler: Razzien bei Neonazis in Norddeutschland. Am Morgen des 17. April 2018 wurden die Wohnungen von vier Neonazis aus Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung mit dem Namen «Nordadler» durchsucht. Gerazzt wurde unter anderen Patrick Schallat aus Appen im Kreis Pinneberg. Schallat war im Januar 2016 Redner einer Neonazi-Demonstration in Boostedt. Zudem war er Mitglied der Facebook-Gruppe «Pinneberg wehrt sich», die von der «Kameradschaft Jugend für Pinneberg» initiiert und für rassistische Mobilisierung in Schleswig-Holstein genutzt wurde; Nordadler wollten Nazi-Idyll im Harz bauen. Razzia bei Nordadler: SEK-Beamte waren bei den Hausdurchsuchungen bei der Gruppe dabei, gegen die wegen möglichen Rechtsterrorismus ermittelt wird. Razzia bei Nordadler: SEK-Beamte waren bei den Hausdurchsuchungen bei der Gruppe dabei, gegen die wegen möglichen Rechtsterrorismus ermittelt wird. Ein Nationalsozialist, der mit einem Islamisten wegen Sprengfallen verurteilt wurde, Verbindungen zu einem führenden US-Antisemiten hat und an einem Nazi-Idyll im Harz bastelt: Die Ermittlungen gegen die möglichen Rechtsterroristen von Nordadler.com bringen Bizarres ans Licht. (…) Im Harz will die Gruppe viele Momente teilen, wenn an der Ankündigung auf der Facebook-Seite etwas dran ist. Am Wochenende hatte die Gruppe noch im “Freiwilligen Arbeitsdienst” gearbeitet an ihrer Vision von einer (Schreibweise so im Original) “auf Völkischem Bewusstsein basierenden Gemeinschaft Germanischem Glaubens, Atamanen oder Nationalsozialisten”. Die Gruppe will eine Nazi-Enklave aufbauen und beschreibt das auf Facebook. (…) Der Beitrag zeigt etwas über die Rollenverteilung in der Gruppe. Die Finanzen waren offenbar nicht Sache von Wladislav S. – es wird um Spenden gebeten, die Bankverbindung führt zur Stadtsparkasse Wedel im Kreis Pinneberg. Hier lebt Patrick S., laut “Göttinger Tageblatt” einer der Verdächtigen und Kopf einer Anti-Asylgruppe namens “Schleswig-Holstein wehrt sich”. Hier hatten die Ermittler auch am Morgen ein Haus durchsucht, dazu in Bremen und im Emsland. In Thüringen standen sie an der Adresse einer Person, die nicht verdächtigt wird. Und sie durchsuchten in einem Mehrfamilienhaus in Katlenburg-Lindau in Süd-Niedersachen zwischen Einbeck und Göttingen. Diese Adresse hatte Wladislav S. auch angegeben, als er Nordadler.com anmeldete. Die E-Mail-Adresse, die er dabei nutzte, führt auf eine Spur zum rechten US-Publizisten John De Nugent, der schon zahlreiche rechtsextreme Projekte betreute. Auf sein Konto geht das “Allbuch”, eine deutschsprachige rechte Enzyklopädie in Anmutung der Wikipedia mit Zigtausenden Einträgen. Er betreibt auch eine revisionistische Seite “Mut zur Wahrheit”, in der Hitler in ein positives Licht gerückt werden soll.

Neo-Nazi Who Helped Organize Charlottesville Rally Was A Marine

Posting under the alias “Tyrone,” 36-year-old Michael Joseph Chesny sent more than 1,250 messages to other neo-Nazis using the Discord chat service. Activist-run media organization Unicorn Riot has revealed that a prominent neo-Nazi who instructed white supremacists how to fight in Charlottesville and helped organize the “Unite the Right” rally last year was an active duty Marine based in Havelock, North Carolina. Posting under the alias “Tyrone,” 36-year-old Michael Joseph Chesny sent more than 1,250 messages to other neo-Nazis using the Discord chat service.  Chesny offered violent protesters advice on how to most effectively harm counter protesters. “[Are] you trying to impale people,” he posted just weeks before the Charlottesville rally. “Put a 6-8 inch double threaded screw into [two] 3 ft axe handles. If s*** gets real unscrew the bottom and go to town.” He also posted an image of a combine harvester, which is used in farming, overlaid by the text “Introducing John Deere’s New Multi-Lane Protester Digestor” and the caption “sure would be nice.” Chesny posted other messages disparaging Islam, talking about “final victory,” and describing himself as “a US Marine who was born to kill.” His messages were part of a lawsuit initiated in October that claimed white supremacists had organized the events in Charlottesville intending to engage “in unlawful acts of violence, intimidation, and denial of equal protection.”

via carbonated: Neo-Nazi Who Helped Organize Charlottesville Rally Was A Marine

Neo-Nazis Are Fleeing Discord, Heading To Messaging App Popular With ISIS Supporters

Andrew Anglin, who runs the infamous neo-Nazi blog called “Daily Stormer,” is encouraging his fellow white supremacist and anti-Semitic activists to flee their online homes on chat servers popular with gamers in favor of an end-to-end encryption chat service called Telegram. In a post published this morning, Anglin asserted that Discord, a chat service widely used in the gaming community that served as a safe space for alt-right extremists to organize, “is potentially very dangerous.” “I think we should all stop using it,” Anglin wrote. “Immediately.” Anglin went on to note that the Daily Stormer’s own Discord room was removed after the violent white nationalist Unite the Right rally in Charlottesville, Virginia, last year, and claimed that he personally stopped using Discord soon afterward. The post also mentions an article written by Kelly Weill at The Daily Beast, who reported that Discord was partnering with the Southern Poverty Law Center to root out hate groups using the service and that independent media houses, primarily the Unicorn Riot media collective, had begun publishing data ripped from alt-right Discord servers. Anglin expressed worry over Unicorn Riot’s claims that they have between 50 and 60 more leaked chat logs to publish. Anglin has urged his fellow right-wing extremists to install virtual private networks (VPNs) on their devices and then move their conversations over to Telegram, which is an end-to-end encrypted communication app.

via rightwingwatch: Neo-Nazis Are Fleeing Discord, Heading To Messaging App Popular With ISIS Supporters

Hass-Kommentar: Saftige Geldstrafe

Eine 60-jährige Dresdnerin hat im Netz zum Ausrotten von Muslimen aufgerufen. Der ungezügelte Hass in den „sozialen“ Medien beschäftigt noch immer die Justiz. Nun musste sich eine 60 Jahre alte Frau erneut vor dem Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung verantworten. Schon Ende 2016 hatte es einen ersten Prozess in dieser Sache gegeben. Doch damals hatte die Richterin die Hauptverhandlung abgebrochen und Nachermittlungen veranlasst, weil es Ungereimtheiten bezüglich der Frage gab, wie die Dresdnerin überhaupt ins Visier der Polizei geraten war. Es hatte mit einer anonymen Anzeige in Baden-Württemberg, wo die Beschuldigte mehrere Jahre gelebt hatte, begonnen. Laut Anklage soll die Deutsche im Mai 2015 auf der Facebook-Seite von Pegida einen dort geposteten Zeitungsartikel der Augsburger Allgemeinen kommentiert haben. Es ging um den völlig harmlosen Moschee-Besuch einer Neu-Ulmer Grundschulklasse. Die 60-Jährige habe darunter unter anderem kommentiert: „Die einzige Lösung ist ein Kopfschuss in die Muslimenschädel“ und „Rottet dieses Dreckspack aus, ehe es uns ausrottet.“

via sz online: Hass-Kommentar: Saftige Geldstrafe

Die bizarre Geschichte der mutmaßlichen Terrorgruppe “Nordadler” – #schauhin #terror

Eine Gruppe junger Rechtsextremisten steht im Verdacht, eine Terrorgruppe gegründet zu haben. Einer der Männer hatte Kontakt zu einem IS-Anhänger. Die Geschichte klingt bizarr. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen eine Gruppe junger mutmaßlicher Rechtsterroristen, von denen nach Informationen des Tagesspiegels zumindest einer bereits als Komplize eines Anhängers der Terrormiliz „Islamischer Staat“ aufgefallen war. Am Dienstag durchsuchten Beamte eines Spezialeinsatzkommandos in Niedersachsen die Wohnung des 22-jährigen S. Weitere Razzien gab es ebenfalls in Niedersachsen sowie in Schleswig-Holstein, Bremen und Thüringen. Nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft stehen S. und drei weitere Beschuldigte in den norddeutschen Ländern in Verdacht, Anfang 2017 eine rechte Terrorgruppe namens “Nordadler” gegründet zu haben. Festnahmen seien bislang nicht erfolgt. In Thüringen wurden die Räume eines Mannes durchsucht, den die Bundesanwaltschaft nicht zu den Beschuldigten zählt. (…) Der Beschuldigte S. hatte sich 2017 bereits vor dem Braunschweiger Landgericht verantworten müssen. Die Richter verurteilten ihn zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit, weil er den IS-Sympathisanten Sascha L., deutscher Konvertit und ehemaliger Neonazi, in Northeim (Niedersachsen) zu einer Probesprengung begleitet und die Explosion gefilmt hatte. Die Männer hätten bei dem Test das hochexplosive Acetonperoxid eingesetzt, hieß es am Dienstag in Sicherheitskreisen. Sascha L. wollte mit einer Sprengfalle einen Anschlag auf Soldaten oder Polizisten verüben. Das Landgericht verurteilte L. zu drei Jahren und drei Monaten Haft. Zweiter Schlag gegen mutmaßliche Rechtsterroristen Das Video der Probesprengung hatte S. im Internet bei Youtube veröffentlicht, obwohl er selbst kein Islamist war und zum Rechtsextremismus tendierte. Auch nach der Verurteilung in Braunschweig behielten Polizei, Justiz und Verfassungsschutz S. weiter im Blick. Zunächst ermittelte die Generalstaatsanwaltschaft Celle, im Januar 2018 übernahm die Bundesanwaltschaft das Verfahren wegen des Verdachts auf Terror. Die vier mutmaßlichen Mitglieder der “Nordadler”-Gruppe hätten bei Facebook und dem russischen sozialen Netzwerk “VK” kommuniziert, sagten Sicherheitskreise. Bei VK tummeln sich schon länger Rechtsextremisten aus verschiedenen Ländern. Bei S. kam hinzu, dass er eine eigene Website namens „SS-Hauptamt.de“ betrieb.

via tagesspiegel: Die bizarre Geschichte der mutmaßlichen Terrorgruppe “Nordadler”

siehe auch: Razzia gegen Rechtsextremisten in drei Bundesländern – #terror #schauhin #kaltland– Die Bundesanwaltschaft hat in drei Bundesländern Wohnungen durchsuchen lassen. Der Schlag gilt einer Vereinigung, die den Nationalsozialismus wieder erstarken lassen will. Wegen des Verdachts der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag die Wohnungen von vier Beschuldigten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen durchsuchen lassen. Ziel der von ihnen gegründeten Vereinigung soll es gewesen sein, “den Nationalsozialismus in Deutschland zum Wiedererstarken zu verhelfen”, wie die Karlsruher Behörde mitteilte; Razzia bei Rechtsextremisten. Die Bundesanwaltschaft hat in mehreren Bundesländern Wohnungen von Verdächtigen durchsuchen lassen, die eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet haben sollen. Unter Verdacht steht nach Tageblatt-Recherchen auch ein 22-jähriger Mann aus Lindau im Landkreis Northeim. (…) Bei dem 22-Jährigen aus Lindau soll es sich nach Tageblatt-Recherchen um Wladislav S. handeln. S. stand im vergangenen Jahr als Mitangeklagter im Strafprozess gegen den Islamisten Sascha L. aus Northeim vor dem Landgericht Braunschweig. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hatte dem damals 26-jährigen Islamisten Sascha L. vorgeworfen, einen Sprengstoffanschlag gegen Polizisten oder Bundeswehrsoldaten geplant und vorbereitet zu haben. Sie hatte ihn wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen angeklagt. Wladislav S. und zwei weitere Mitangeklagte sollen Sascha L. in seinem Plan bestärkt und Beihilfe geleistet haben. In dem Prozess hatte sich der 22-jährige S. offen als überzeugter Nationalsozialist dargestellt, der die Demokratie ablehnt. 100 Stunden gemeinnützige Arbeit für Wladislaw S. wegen Beihilfe Das Gericht verurteilte den früheren Neonazi Sascha L. dann im Januar zu drei Jahren und drei Monate Haft. Einer der Mitangeklagten wurden wegen Beihilfe zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Er soll die Anschlagspläne gebilligt haben. Wladislav S. musste ebenfalls wegen Beihilfe 100 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten. Der dritte Mitangeklagte wurde freigesprochen. Antisemitismus „Schnittmenge“ der Überzeugungen Im Januar 2017 testete Sascha L. einen selbstgebauten Sprengsatz in einem Park in Northeim, Wladislav S. filmte ihn dabei. Beide habe ursprünglich die gemeinsame Vorliebe für den Rechtsextremismus geeint, sagte Vorsitzende Richter Michael Polomski bei der Urteilsverkündung in Braunschweig. Auch nachdem Sascha L. zum Islam konvertiert war, seien sie in Kontakt geblieben. Die „Schnittmenge“ ihrer Überzeugungen sei der Antisemitismus gewesen.

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Rassismus-Vorwürfe – MDR streicht Sendung kurzfristig

Mit einer umstrittenen Ankündigung für eine Radiosendung hat der MDR viel Kritik auf sich gezogen. Nach heftiger Kritik am Ankündigungstext hat der Mitteldeutsche Rundfunk kurzfristig eine Diskussionssendung im Hörfunk gestrichen. Das sagte der Direktor des Landesfunkhauses Sachsen, Sandro Viroli, dem Tagesspiegel. Zuvor hatten zwei Teilnehmer – der Autor Robert Feustel und die sächsische Linken-Politikerin Köditz – ihr Kommen abgesagt. Außerdem waren die Politikerin Frauke Petry und der Moderator Peter Hahne eingeladen. Anlass der Kritik war die Ankündigung für eine Radiosendung, in der es um politische Korrektheit gehen sollte. In dem Text benutzte der MDR unter anderem das als rassistisch einzustufende Wort “Neger”, verbunden mit der Frage, ob man es heute noch verwenden dürfe. Auch bei Twitter veröffentlichte der Sender den Text. Die Reaktionen auf den Tweet gehen inzwischen in die Hunderte. Viele Nutzer sind empört und fassungslos. Die Organisation Pro Asyl etwa twittert: “Ist das wirklich Euer Ernst, @MDR_SN?! Mit Frauke #Petry und drei weiteren weißen Menschen darüber fachsimpeln, ob es nicht doch eigentlich irgendwie okay ist, wenn man mal rassistische Begriffe benutzt?”

via deutschlandfunk: Rassismus-VorwürfeMDR streicht Sendung kurzfristig

siehe auch: MDR muss sich für rassistischen Mist entschuldigen. Provokation oder Dummheit? Eigentlich wollte der MDR am Dienstag auf eine Diskussion zu “Political Correctness” und dem Umgang mit Sprache hinweisen. Nun hat er selbst ein Lehrbeispiel dafür geliefert, wie es nicht geht. Die Radiosendung hat der MDR im Tweet mit der Frage “Darf man heute noch ‘Neger’ sagen?” eingeleitet. Viele Nutzerinnen und Nutzer beschwerten sich über die Verwendung des Wortes – und warfen dem Sender fehlende Sensibilität und Rassismus vor. (…) Ursprünglich hätten ab 20 Uhr Frauke Petry, Kerstin Köditz, Peter Hahne und Robert Feustel miteinander diskutieren sollen. Mittlerweile haben die Linken-Politikerin Köditz und der Soziologe Feustel ihre Teilnahme abgesagt, wie Köditz auf Twitter mitteilte und gegenüber bento bestätigte. “Es werden sich nicht genügend Gedanken gemacht, wie wir miteinander umgehen”, sagt Köditz zu bento. Der MDR habe da “definitiv zu leichtfertig” gearbeitet. Ursprünglich habe Köditz einem ganz anderem Thema zugesagt, es sollte nach ihren Angaben um Lohngleichheit gehen – “und nicht um dieses N-Wort”; MDR sorgt mit “Neger”-Tweet für Empörung – Sendung abgesagt. “Darf man heute noch ‘Neger’ sagen?” Mit dieser Frage hat sich der MDR Sachsen am Dienstag einen Shitstorm eingehandelt. Und eine geplante Sendung schließlich abgesagt. Dieser Tweet ging daneben: Eigentlich wollte der MDR Sachsen am Dienstag lediglich auf eine Radiosendung am Abend hinweisen und nutzte dafür – in Zeiten der digitalen Welt – den Nachrichtendienst Twitter. Über politische Korrektheit sollten ab 20 Uhr nämlich die frühere AfD-Chefin Frauke Petry, die sächsische Linke-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz, Moderator Peter Hahne und der Leipziger Politikwissenschaftler Robert Feustel diskutieren. Doch die Einstiegsfrage “Darf man heute noch ‘Neger’ sagen?” sorgte für verbale Watschen und Diskussionen.