loading…

fight hate

No human race is superior; no religious faith is inferior. All collective judgments are wrong. Only racists make them
get informed

Roy Moore’s Foundation Received A $1,000 Donation From A Nazi Group in 2005

The Foundation to Defend the First Amendment was founded by avowed white supremacist Willis Carto. In 2005, the foundation run by Judge Roy Moore, now the Republican nominee for a Senate seat in Alabama, accepted a $1,000 donation from a group founded by Willis Carto, a white supremacist, Nazi supporter and World War II vet who famously said he regretted fighting for the U.S instead of Germany. The Foundation to Defend the First Amendment is one of several nonprofit groups Carto used to shuffle money around to his anti-Semitic and racist conspiracy publications, to fund Holocaust deniers, and, apparently, to donate to Moore’s nonprofit. The Carto-founded group touts its support for Moore and his Foundation for Moral Law on its web site. The contribution to Moore’s group stands out as one of just a handful it has made to organizations not explicitly involved in Holocaust denial. The people who run the Foundation to Defend the First Amendment have an ideology that is, “Total Nazi; and notice I didn’t say neo-Nazi,” Todd Blodgett, the former head of the white supremacist record label Resistance Records — and later an FBI informant — told HuffPost. The contribution to Moore’s nonprofit from Carto’s group was found after a HuffPost review of public tax documents. There is no evidence that the nonprofit returned the check.

via huff: Roy Moore’s Foundation Received A $1,000 Donation From A Nazi Group in 2005

Strache-Fans fordern „Entlausung“ und rufen zum Mord an Linken auf

Aktivist_innen von Linkswende jetzt hatten für die Anti-FPÖ-Demo am 13. Oktober ein Mobilisierungsvideo gedreht, in dem sie erklärten, warum sie „F*CK Strache!“ sagen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat dieses Video auf Facebook geteilt und seine Anhänger zu Postings gegen unsere Aktivist_innen angestachelt. Die Kommentare reichen von Mord- und Gewaltaufrufen bis zu Holocaustrelativierung. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache beflügelt nach der Wahl die Gewaltfantasien gegen linke Aktivist_innen, politische Gegner_innen und Muslime auf Facebook. Er teilte unser Mobilisierungsvideo für die F*CK Strache-Demo auf seiner offiziellen Facebook-Seite (und leicht verändert auf seinem privaten Profil) mit den Worten: „Und die links-linke hasszerfressene Hetze gegen meine Person und die FPÖ wurde auch im vergangenen Wahlkampf wieder gelebt. Diese Antidemokraten sollten sich schämen.“ Konzentrationslager wieder aufsperren Elias D. kommentierte unter dem Video: „Ihr gehört in erster Linie einmal ordentlich entlaust“ und Helmut S. sagte „Ihr gehört alle geduscht. Dann könnt ihr [F*CK Strache] sagen, aber das letzte Mal“. Unter dem Vorwand der „Entlausung“ und „Duschen“ schickten die Nazis Jüdinnen und Juden in die Gaskammern der Konzentrations- und Vernichtungslager. Johann U. (auf Facebook mit FPÖ-Burschenschafter Elmar Podgorschek befreundet) kommentierte direkt auf Straches Profil: „Für diese Idioten müsste man in Oberösterreich wieder etwas aufsperren.“ Christian L. forderte, unsere Aktivist_innen in der Simmeringer Verbrennungsanlage zu verheizen: „Ab nach Pfaffenau mit dem Gesindel.“ Gebhard A. sehnt sich offensichtlich nach der guten alten Zeit, schrieb aber etwas vorsichter: „Dieses Gesindel müsste man in die 1940er-Jahre zurückversetzen.“ Steven N. ist weitaus offener: „Ich wäre froh, wenn es endlich einmal einen Bürgerkrieg geben würde, dann könnte man diese Linksradikalen einfach beseitigen.“ Mordaufrufe
Karl M. aus Perschling drohte Aktivist_innen offen mit Mord: „Beim nächsten Mal vor der Uni würde ich aufpassen, nicht dass einer von euch Sautrottel einen Schraubenzieher im unnötigen Hirn stecken hat. Ich habe euch schon mehrmals gesehen, aber jetzt reicht es mir, Schraubenzieher und… Sie sind immer griffbereit, also Augen offen halten.“ Rudolf H. schrieb: „Nur ein hinnicher (kaputter, Anm.) Zeck ist ein guter Zeck.“ Gregor M. forderte: „Das ganze Pack abschieben, verbrennen, aufhängen, erschießen und was uns sonst noch so einfallen würde.“ Roland K. rief dazu auf, antifaschistische Demos anzugreifen: „Okay, an alle mit Waffen, ihr wisst jetzt wann und um welche Uhrzeit ihr da sein müsst, mit Waffen natürlich.“ Günter S. aus Wiener Neustadt schickte uns per Privatnachricht ein Bild mit Schusswaffen und den Worten: „Wir sehen uns, das wird Probleme geben.“ Gewaltfantasien Markus G. kündigte an: „Lange wird’s nicht mehr dauern, bis massiv gegen euch vorgegangen wird.“ Filip M. forderte: „Wenn die FPÖ das Innenministerium bekommt, hoffe ich, dass sie euch alle ins Gefängnis sperren.“ Ron M. sagte, wir wären „miese Zecken, die bekämpft und weggesperrt gehören“. Albert P. will „das Dreckspack einsperren“, Karlheinz W. will uns „bestrafen und einsperren“ und Vanessa R. versteht nicht, warum wir „noch nicht eingesperrt“ sind. Manuel J. wünschte uns „Morde und Vergewaltigungen“ und Daniel O. will, dass wir „von Kanacken räudig missbraucht“ werden, Thomas L. forderte, auf uns „einzuprügeln“, Patrick M. sagte: „Ihr gehört ausgerottet wie Ungeziefer.“ Bernd F. forderte eine „gescheite Abreibung“ und postet eine Faust dazu. Yvonne M. stachelt die User weiter an: „Im Normalfall gehört euch auf der Straße so richtig aufs Maul gehaut.“ Mario V. will dem „menschlichen Abschaum in die Fresse hauen“.

via linkswende: Strache-Fans fordern „Entlausung“ und rufen zum Mord an Linken auf

After boycott, Twitter targets ‘creep shots,’ hate symbols

Twitter emails its Trust and Safety Council about how the company will tackle abusive behavior after a protest prompted the CEO to promise change. Twitter is providing more details about revisions to its harassment policies, following a high-profile protest of the platform and a series of tweets by CEO Jack Dorsey, who said changes were on the way. The company on Tuesday updated its Trust and Safety Council on changes it made to its content policies. The modifications include giving users who’ve received unwanted sexual advances on the social network the power to report them. Twitter is also prohibiting “Creep shots” and hidden camera content under the category of “non-consensual nudity.”  Twitter gave its Trust and Safety Council a list of new rules it plans to enforce to curb abuse. The company intends to hide hate symbols behind a “sensitive image” warning, but it hasn’t said what qualifies as a hate symbol. In its email to the Trust and Safety Council, Twitter said it also will take unspecified actions against “organizations that use/have historically used violence as a means to advance their cause.”  The update comes four days after Dorsey tweeted that the social network would be rolling out changes to how it monitors content and protects its 328 million users from online bullying and harassment. Dorsey’s tweets came in response to Friday’s #WomenBoycottTwitter protest, which urged people to forgo tweeting for a day to pressure Twitter into improving how it vets content. Twitter said in a statement Tuesday it’s acting fast to make the changes. “We hope our approach and upcoming changes, as well as our collaboration with the Trust and Safety Council, show how seriously we are rethinking our rules and how quickly we’re moving to update our policies and how we enforce them,” the company said. The Anti-Defamation League, which is working with Twitter and other tech companies to combat the abuse, praised the moves.

via cnet: After boycott, Twitter targets ‘creep shots,’ hate symbols

Die Geschichten hinter #MeToo – “Inzwischen bin ich einfach nur noch wütend”

Schweigen kann manchmal erdrückender sein als der lauteste Lärm. Zum Beispiel dann, wenn es Opfer von sexuellen Übergriffen hilflos macht.
Auf Twitter verbreitet sich gerade mit #MeToo ein Hashtag, der eben dieses Schweigen brechen soll.  Eine weitere Reaktion auf den Skandal um Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Jahrzehntelang soll er seine Position als mächtiger Mann im Filmbusiness ausgenutzt haben, um Frauen sexuell zu belästigen und zu missbrauchen.  Jahrelang wurde er dafür nicht zur Rechenschaft gezogen. Bis Medien darüber berichteten, und eine Schauspielerin nach der anderen zu reden begann: Harvey Weinstein – Darum geht es bei den Vorwürfen gegen den Hollywood-Produzenten. Nicht nur die Filmindustrie fragt sich nun, wie sie mit diesen Enthüllungen umgehen soll. Denn nicht nur dort gibt es Strukturen, die sexuelle Gewalt gegen Frauen begünstigen. Eine Reaktion auf den Fall Weinstein ist jetzt der #MeToo-Hashtag. Angestoßen wurde das ganze von Schauspielerin Alyssa Milano. Sie forderte Betroffene auf, unter diesem Hashtag von sexuellen Übergriffen zu berichten. Und so einen Eindruck zu vermitteln, wie groß das Problem tatsächlich ist. In den vergangenen zwei Tagen wurde der Hashtag mehr als eine Million mal auf Twitter verwendet. Manche Frauen schildern ausführlich ihre Erlebnissen, andere benutzen nur den Hashtag, um ihre Unterstützung für die Aktion zu zeigen. bento hat mit Frauen gesprochen, die an dieser Aktion teilnehmen, und sie gebeten, die Geschichte dahinter zu erzählen. Denn es ist, wie Alyssa Milano vorausgesagt hat: Die Menge der Betroffenen ist erdrückend. Aber es sind die Einzelschicksale, die uns im Gedächtnis bleiben. Und die deutlich machen:  Sexuelle Gewalt ist überall. Und sie wird nicht verschwinden, wenn wir sie totschweigen.

via bento: Die Geschichten hinter #MeToo: “Inzwischen bin ich einfach nur noch wütend”

Empörung über Linken-Politiker im Saarland – Chef des Stadtverbands Saarlouis steht wegen judenfeindlichem Facebook-Post in der Kritik

Der Chef des Linken-Stadtverbands Saarlouis, Mekan Kolasinac, hat laut einem Bericht der »Saarbrücker Zeitung« mit einem judenfeindlichen Facebook-Post für Aufruhr gesorgt: Laut Angaben der Zeitung schrieb Kolasinac auf seiner Facebook-Seite über den Linken-Bundesparteichef Bernd Riexinger: »Falsche hinterlistige Jude« (sic).
Hintergrund, so die Saarbrücker Zeitung, sei ein Bericht der Bild-Zeitung, wonach Riexinger versucht haben soll, die Bundestagsfraktionschefin Sahra Wagenknecht aus der Partei zu mobben. Kolasinac bestätigte der Saarbrücker Zeitung laut dem Bericht, der Post stamme von ihm, beteuerte jedoch demnach, es sei ein Versehen gewesen. Er habe »Judas« statt »Jude« schreiben wollen und den Post innerhalb weniger Minuten richtiggestellt. Später soll sich Kolasinac auf seiner Seite bei »meinen jüdischen Freunden« entschuldigt haben. empörung Die Äußerung sorgte bei anderen Linken-Politikern für Empörung. Birgit Huonker, Sprecherin der Saar-Linken, zitierte den Post von Kolasinac auf Facebook und schrieb dazu: »Manche Dinge machen auch mich noch fassungslos. Antisemitismus in der eigenen Partei. Schlimm. Als ob wir nicht wichtigere Dinge zu tun hätten.« Der Saarbrücker Volker Schneider, Geschäftsführer der Bundestagsfraktion in Berlin, reagierte auf Facebook: »Unglaublich, einen derart eindeutig antisemitischen Post von einem Mitglied der Partei DIE LINKE hätte ich mir bis heute nicht vorstellen können. Mekan Kolasinac ist nicht nur Parteimitglied, sondern angeblich auch bei einem Bundestagsabgeordneten beschäftigt. Ich kann nur hoffen, dass die Partei und sein Arbeitgeber so schnell als möglich die einzig richtigen Konsequenzen aus diesem intolerablen Post ziehen.« Kolasinac arbeitet nach Angaben der »Saarbrücker Zeitung« bei dem Linken-Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze.

via jüdische allgemeine: Empörung über Linken-Politiker im Saarland – Chef des Stadtverbands Saarlouis steht wegen judenfeindlichem Facebook-Post in der Kritik

New Analysis Shows Supporters of Family Research Council Embrace White Supremacy and Neo-Nazism

A social media network analysis performed by Rewire shows the Family Research Council’s messages are resonating with other factions of the far right that explicitly endorse and advocate white supremacist views. Last December, Tony Perkins, the head of the Family Research Council (FRC), was speaking to Breitbart News CEO Larry Solov on Washington Watch Live, a radio show produced by the council. The two were discussing what they saw as recent attacks by “liberals” on people like them and their listeners—”God-fearing” Americans who maintained “conservative” and “traditional American values.” They were particularly upset at campaigns aimed at getting advertisers to pull spots from far-right sites, including Breitbart. “Breitbart is, as you know, the most pro-family, pro-traditional American values news brand in the English language,” Solov said to Perkins. “Frankly, this is an attack not just on Breitbart, but this is an attack on your listeners, and our readers, many of whom are the same.” “You’re right,” replied Perkins. “A lot of our material is published on Breitbart. Petitions that we do on religious liberty in the military get to Breitbart, I mean, they do extremely well, because you’re right, it’s God-fearing Americans who read Breitbart.” (…) The FRC vehemently rejects the notion that it’s a hate group, as Rewire has previously reported. It is currently spearheading a campaign of around 50 far-right groups to discredit the SPLC, complaining that the label is defamatory and unfair. A social media network analysis performed by Rewire, however, shows the FRC’s messages are resonating with other factions of the far right that explicitly endorse and advocate extremist views on white supremacy, women’s rights, and even espouse neo-Nazi views. Our analysis examined more than half a million Twitter accounts that followed a selection of six leaders of the far right. Those leaders included Perkins, Gavin McInnes, Michael Cernovich, Richard Spencer, and Jared Taylor. We also included the account for Return of Kings, a site started by the notorious misogynist and rape apologist Daryush Valizadeh, who is also known as Roosh V. McInnes and Cernovich belong to a faction of the far right known as the “alt-lite,” which claims to reject outright racism and anti-Semitism, but whose ideas are based on a notion of U.S. culture that experts in extremism have said is rooted in white supremacy. Spencer and Taylor are unabashed white nationalists. Spencer is the poster child for the so-called alt-right, and was a key organizer of neo-Nazi protests in Charlottesville, Virginia. He has also been filmed doing Nazi salutes on numerous occasions. Taylor established the nonprofit New Century Foundation, a white supremacist organization that publishes a site called American Renaissance. Taylor’s major claim is that there is scientific support for the relative superiority of the white race. His Twitter account and website are littered with explicit hate speech, mostly against Black people.

via rewire news: New Analysis Shows Supporters of Family Research Council Embrace White Supremacy and Neo-Nazism

#DDoS – Vier #Darkne t-Marktplätze nach Angriffen offline

Auch Hidden-Services können per Denial-of-Service-Angriff empfindlich gestört werden – wie derzeit die Betreiber von vier großen Darknet-Plattformen merken. Seit Freitag sind die Seiten nicht oder nur über Umwege erreichbar. Vier der größten derzeit aktiven Darknet-Marktplätze werden derzeit offenbar gezielt mit DDoS-Angriffen gestört. Wie The Daily Beast berichtet, waren die vier Marktplätze Dream, Tochka, Trade Route und Wall Street am Freitag zwischenzeitlich nicht erreichbar und wichen zum Teil auf alternative Domais aus. Laut The Daily Beast sagte ein Reddit-Moderator des Wall-Street-Marktplatzes: “Wir sind derzeit mit einem DDoS-Angriff konfrontiert und ich glaube viele andere Marktplätze auch.” Eine unabhängige Bestätigung für eine solche Attacke gibt es nicht, die Downtime der Seiten weist aber auf die Richtigkeit der Angaben hin.

via golem:DDoS: Vier Darknet-Marktplätze nach Angriffen offline

Facebook takes down data and thousands of posts, obscuring reach of Russian disinformation

Social media analyst Jonathan Albright got a call from Facebook the day after he published research last week showing that the reach of the Russian disinformation campaign was almost certainly larger than the company had disclosed. While the company had said 10 million people read Russian-bought ads, Albright had data suggesting that the audience was at least double that — and maybe much more — if ordinary free Facebook posts were measured as well. Albright welcomed the chat with three company officials. But he was not pleased to discover that they had done more than talk about their concerns regarding his research. They also had scrubbed from the Internet nearly everything — thousands of Facebook posts and the related data — that had made the work possible.
Never again would he or any other researcher be able to run the kind of analysis he had done just days earlier.
The Switch newsletter “This is public interest data,” Albright said Wednesday, expressing frustration that such a rich trove of information had disappeared — or at least moved somewhere the public can’t see it. “This data allowed us to at least reconstruct some of the pieces of the puzzle. Not everything, but it allowed us to make sense of some of this thing.” Facebook does not dispute it removed the posts, but it offers a different explanation of what happened. The company says it has merely corrected a “bug” that allowed Albright, who is research director of the Tow Center for Digital Journalism at Columbia University, to access information he never should have been able to find in the first place. That bug, Facebook says, has now been squashed on a social media analytics tool called CrowdTangle, which Facebook bought last year.

via wp: Facebook takes down data and thousands of posts, obscuring reach of Russian disinformation

8 things Trump has done to hurt girls and women since taking office

You’d be forgiven if you read President Donald Trump’s statement on the International Day of the Girl and thought you’d been transported into an alternate reality.  He, or let’s be honest the White House press team that slapped his name on this thing, says that his administration is “ensuring that every female, young and old, is empowered to pursue her dreams” and “working to ensure that every girl is born into a world where she is free to live her life to the fullest.” This is coming from the same guy who has spent his time in office slowly rolling back rules that protect and help uplift women and girls. Forgive half the world’s population while we collectively eye roll.  “If this Administration really cared about empowering girls, it would take proactive steps to protect girls from assault on our campuses; it would stop undermining civil rights laws and equal pay and fair treatment in the workplace; it would defend our reproductive choices, so critical to a young woman’s autonomy,” said Noreen Farrell, executive director of Equal Rights Advocates, a nonprofit working to defend women and girls across the globe. “Our girls deserve more than lip service.” Trump’s statement on International Day of the Girl feels like the exact opposite of everything he’s done in office so far pic.twitter.com/WXlPuyDBcH — Brittany Levine (@brittanylevine) October 11, 2017 His statement feels like a “slap in the face,” as Farrell described it, because it is. Let’s run through what Trump has actually done when it comes to women and girls since moving into 1600 Penn. That’ll snap you right back to our shared darkest timeline.

via mashable: 8 things Trump has done to hurt girls and women since taking office

Sprache: Das Instrument der Populisten

Ruth Wodak erklärt, wieso Europas Rechtspopulisten so sehr zur österreichischen FPÖ aufschauen. Die Sprachwissenschaftlerin analysiert daneben den Wandel des konservativen Superjungstars und Wahlsiegfavoriten Sebastian Kurz und was das für die EU bedeutet. Professionellerweise musste sich Wodak durch die Dutzenden TV-Duelle zur Kanzlerwahl schauen. Nun fühlt sie sich in früheren Forschungen bestätigt: Dieses Format entmündigt den Zuschauer – und damit den Wähler. Tageblatt: Rechtspopulisten wissen das Internet und Soziale Medien besser zu nutzen – sind die schlauer? Ruth Wodak: Hier spielen mehrere Tatsachen eine Rolle: Offenbar haben diese Parteien früher begriffen, dass die Medienpräsenz zentral ist. Ihre Strategie der Provokation und der Tabubrüche hängt ganz stark mit dem Versuch, in den Medien dominant zu sein, zusammen. Dies beschreibe ich in meinem Buch als das rechtspopulistische Perpetuum Mobile; also kontinuierlich Agenda Setting zu betreiben, das gibt es schon lange. Dies hat Jörg Haider zum Beispiel mit großem Erfolg gemacht – und die Medien sind alle aufgesprungen, von News bis Profil, jede Woche gab es ein Titelblatt mit Haider, jede Äußerung wurde eine Titelzeile – und das haben die anderen rechtspopulistischen Parteien teilweise selber entwickelt, teilweise übernommen. Wir wissen von veröffentlichten internen Papieren der AfD, dass man diese Strategie ganz explizit verfolgt: jede Woche ein Skandal! Bei Trump ist das ebenfalls offensichtlich: Jeder schaut gebannt, was er in seinen Tweets in der Früh schreibt – und dann mittags und abends und in der Nacht – und alles hängt anscheinend davon ab. Insofern hängt die Medienpräsenz mit der Provokationsstrategie und den bewussten Tabubrüchen zusammen, mit einem manifesten Kampagnen-Habitus, dauermedienpräsent zu sein. Wie nutzt die FPÖ die neuen Medien für die Verbreitung ihrer Agenda? Bei der FPÖ habe ich beobachtet, dass sie mit Kampagnen auf Social Media begonnen hat, die natürlich viel Geld gekostet haben. Diese Kampagnen sind sicher sehr teuer, beispielsweise bei den Comic-Büchern, die man auch herunterladen kann und konnte. Dies war schon 2008, 2010 der Fall. Alle Schulen wurden beliefert, die FPÖ besitzt einen eigenen Video-Kanal, es gibt eigene Websites wie “unzensuriert.at”, sie hat eine eigene Hymne, eigene Rap-Songs, es gibt die Facebookseiten und so weiter. Dies sind nur die offiziellen Medienkanäle. Daneben gibt es jede Menge inoffizielle. Das bedeutet insgesamt, dass die FPÖ eine große Reichweite besitzt, nicht nur hin zu den sogenannten “Eliten”, also den Lesern von Qualitätszeitungen, den Zuschauern von ORF, sondern man erreicht alle überall. Außerdem machten viele FPÖ-Politiker ein NLP Training (also Neuro-Linguistisches Programm) – diese Trainings gab es schon in den späten 80er und frühen 90er Jahren. NLP ist eine linguistisch fundierte Therapie, die in diesem Fall auf das destruktive Argumentieren ausgerichtet wurde: Das Institut für Sprachwissenschaften (Universität Wien) hat sehr früh begonnen, das Phänomen “Haider” zu beobachten und zu beschreiben, eigentlich seit 1986. Die massiven Tabubrüche begannen in den frühen 90ern, mit dem Volksbegehren “Österreich zuerst”. Auf Facebook ist eine andere Sprache möglich als auf öffentlichen Kanälen – färbt das zurück? Da gibt es natürlich eine Interdependenz. Es gibt mehrere Ebenen und damit auch Wechselwirkungen. Einerseits wird alles, was in einem Interview vorkommt, in einem dieser vielen TV-Gespräche, in den Zeitungen reproduziert und rekontextualisiert, auch in den Nachrichten wird berichtet und kommentiert. Gleichzeitig besitzen die Sozialen Netzwerke ein Eigenleben, die sogenannten Echo-Kammern, und da gibt es auch Austausch und Wechselwirkung. Und das wird dann auch wieder berichtet, falls es Nachrichtenwert hat. Gerade in den Social Media kann man besonders skandalisieren, und Fake News verbreiten, weil es auch anonymisiert geschieht. Denken Sie nur an die Dämonisierung von Hillary Clinton, wo plötzlich behauptet wurde, sie hielte illegale mexikanische Kinder in einer Pizzeria in Washington gefangen – und diese Fake News wurde nach Mazedonien zurückverfolgt und die Betreiber waren hoch bezahlt worden. Da geht also die Wechselwirkung von den anonymen Öffentlichkeiten zu den Qualitätsmedien. In dem Bereich hat die Presse ihre Deutungshoheit verloren… Die Presse hat sicherlich die Deutungshoheit verloren. Es gibt aber noch weitere Ebenen, etwa die Ebene der Experten. Nach den Gesprächsduellen im TV gibt es immer eine Expertenrunde, die uns Zuschauern auf einer Metaebene erklären, wie wir das eben Gesehene zu verstehen hätten. Das ist also quasi eine Stufenabfolge: Erst findet die Auseinandersetzung statt, die natürlich schon vorangekündigt und beworben wird – es findet eine Vermarktung der Politik statt. Dann kommt die nächste Stufe: Nach der Auseinandersetzung hören wir die Nachrichten, die natürlich das TV-Duell zusammenfassen; hierauf gibt es eine Expertenrunde in den Nachrichten, die das Gespräch nochmals analysiert, meist ein Politikwissenschaftler und ein Journalist, und dann gibt es noch später Diskussionsrunden von Journalisten über das Duell. Man bekommt bestimmte Interpretationen sozusagen gut verpackt nach Hause geliefert. Ich denke mir manchmal – ich schaue mir die TV-Events natürlich professionellerweise an –, ich bin im falschen Film: Weil die bereden nicht die Diskussion, die ich selber gehört habe, sie interpretieren natürlich auch je nach bestimmten Vorlieben. Diese Metagespräche passieren zu schnell, man merkt sich das ja auch nicht alles so genau – das wissen wir aus vielen sozialpsychologischen und linguistischen Studien. Nach dem Event fängt erst das Online-Posten an. Da greift man auf eine fertige Bandbreite an Interpretationen zurück. Es wird also über die Interpretationen debattiert und selten darüber, was alles gesagt wurde. Dadurch gehen viele Inhalte verloren. Leider ist auch vor allem dann etwas nachrichtentauglich, wenn es zu einem Skandal kommt, zu einem Konflikt. Positives hat selten einen solchen Nachrichtenwert, und dadurch verstärken sich Konflikte, es entwickelt sich eine Dynamik, die zu einer starken Polarisierung führen kann.

via tageblatt.lu: Sprache: Das Instrument der Populisten