AfDlerin Doris von #Sayn-#Wittgenstein – Einsatz für #Rechtsextreme – #schauhin #gedächtnisst#tte

Bei einer Konferenz offenbarte Schleswig-Holsteins AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein ihre Nähe zu einem rechtsextremen Verein. Ein Auftritt könnte Doris von Say-Wittgenstein jetzt doch die AfD-Mitgliedschaft kosten. Auf der vom rechtsextremen Magazin Compact organisierten Konferenz „Unsere Geschichte, unser Erbe, unser Stolz“ offenbarte die Landesvorsitzende der AfD in Schleswig-Holstein ihre Nähe zum Verein „Gedächtnisstätte“. Der Verein wird vom Verfassungsschutz in Niedersachsen und Thüringen als rechtsextrem eingestuft und steht auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD. Seit im Jahr 2018 Kritik an Sayn-Wittgensteins Verhältnis zu dem Verein aufkam, hatte sie immer wieder behauptet, dessen Hintergründe seien ihr unbekannt. In einem Video von der Konferenz erzählte die AfD-Politikerin, die auch im Kieler Landtag sitzt, nun aber von der Entstehung des Vereins im thüringischen Guthmannshausen. Locker am Rednerpult stehend sagte sie auf Nachfrage des Compact-Chefredakteurs Jürgen Elsässer, dass ihre Familie „immer widerständig“ gewesen sei und sich „für die Interessen von Volk und Vaterland engagiert“ habe. Vor allem ihre Mutter erwähnt sie, die sich aus Enttäuschung darüber, dass der Bund der Vertriebenen (BdV) in Berlin kein Zentrum für Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten mehr anstrebe, „mit Menschen zusammengetan“ habe, „die dann auf private Initiative in Guthmannshausen diese Anlage gestaltet haben“. Das sei „auch der Hintergrund, warum ich mich für diese Form des Gedenkens eingesetzt habe“, sagte Sayn-Wittgenstein. Das Video dokumentiert ihre Radikalität. Sie beklagt etwa, dass der BdV seine Position aufgeweicht habe und aus „Recht auf Heimat“ „Recht auf Erinnern“ geworden sei. Dass bei den EU-Beitrittsverhandlungen der osteuropäischen Staaten die Oder-Neiße-Grenze nicht zur Debatte stand, nennt sie „mehr als enttäuschend“. Diese Aussagen spiegeln auch E-Mails von ihr wider, die der taz vorliegen. Ihre Kontakte reichen von Freunden der Waffen-SS, Holocaust-Leugnern, Verfechtern einer Reichsideologie bis zum internationalen Rechtsextremismus.

via taz: AfDlerin Doris von Sayn-Wittgenstein – Einsatz für Rechtsextreme

#Nazi-Kontakte des #AfD-Politikers Andreas #Kalbitz und sein enger Draht zu #HDJ und Horst #Mahler – #schauhin #antisemitismus #holocuatsleugner

Auf einem Lager der rechtsextremen HDJ war Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz schon. Jetzt tauchen E-Mails an ihn auf – vom HDJ-Chef und von Horst Mahler. Der Brandenburger AfD-Landeschef Andreas Kalbitz war noch tiefer in die rechtsextremistische Szene verstrickt, als bislang bekannt. Sechs Wochen nach dem Verbot der rechtsextremistischen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) im Jahr 2009 hat Kalbitz eine E-Mail vom damaligen HDJ-Bundesführer Sebastian Räbiger erhalten. Dem Tagesspiegel liegen die E-Mails vor, zuerst hatte der „Spiegel“ berichtet. Räbiger hatte die E-Mail am 12. Mai 2009 an sechs Empfänger verschickt, darunter waren weiter Führungskräfte der HDJ, eine Frau von der rechtsextremistischen Gemeinschaft Deutscher Frauen und ein NPD-Mitglied. Räbiger schrieb in der E-Mail: „moin, für die, die es interessiert. mittwoch 19-21 Uhr www.netzradio-germania.de noch ein paar Dinge zur hdj und zum drum herum. ich hoffe, es nichts wichtiges geschnitten wurde, gruß s”. In dem Radiobeitrag erklärte Räbiger laut „Spiegel“, dass alle Mitglieder „aus dem nationalen Lager“ nicht an Schulen geworben hätten. Kalbitz sagte dem Spiegel: „Mir ist eine entsprechende Mail von vor zehn Jahren nicht bekannt.“ Dem Tagesspiegel sagte Kalbitz in dieser Woche auf die Frage, ob er Kontakt zu hochrangigen Führungskräften der HDJ und der Neonazi-Szene gehabt habe, daran könne er sich nicht erinnern. Erst im Frühjahr 2018 war bekannt geworden, dass Kalbitz im Jahr 2007 bei einem Pfingstlager der HDJ dabei war. Auf Fotos von dem Lager ist Kalbitz mit Lederhose und militär-grünem T-Shirt in dem Lager zu sehen. (…) Die HDJ war eine verschworene Gemeinschaft, zahlreiche Führungskader waren in Brandenburg aktiv. Und das Pfingstlager galt als Höhepunkt des Jahres für die HDJ. 200 Teilnehmer, teilweise ganze Familien mit Kindern waren es damals in Eschede auf dem Hof eines NPD-Mannes. Die HDJ-Mitglieder verstanden sich als paramilitärische Elite, als „politische Soldaten“, die Drill und ideologische Schulung für die Jüngsten anboten: Rassenkunde, Hitler-Verehrung, Antisemitismus, Blut- und Boden-Ideologie und NS-Brauchtum. Das Bundesinnenministerium hatte die HDJ 2009 wegen ihrer „dem Nationalsozialismus wesensverwandten Ideologie“ und einer „aktiv-kämpferischen, aggressiven Grundhaltung“ gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung verboten – auch weil sie Jugendliche zu „fanatischen nationalistischen Freiheitskämpfern“ erziehen wollte. Aber Kalbitz bringt nicht nur die jetzt aufgetauchte HDJ-E-Mail in Bedrängnis. Außerdem erhielt Kalbitz am 10. August 2008 eine E-Mail von Horst Mahler. Diese liegt dem Tagesspiegel ebenfalls vor. Der Rechtsextremist hatte die NPD als Anwalt im Verbotsverfahren vertreten. In der E-Mail berichtete Mahler vom ersten Verhandlungstag am Landgericht Potsdam, dort wurde er ein halbes Jahr später wegen Volksverhetzung zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Mahler hatte den Holocaust geleugnet. Aufgrund des Urteils sitzt er weiter Haft. Die Mail nach dem Prozessauftakt ging an einen Verteiler von 276 E-Mail-Adressen – darunter die von Andreas Kalbitz.

via tagesspiegel: Nazi-Kontakte des AfD-Politikers Andreas Kalbitz und sein enger Draht zu HDJ und Horst Mahler

Rechtsradikale Umtriebe: 28 Polizisten unter Verdacht

In der Affäre um rechtsradikale Umtriebe bei der hessischen Polizei gibt es jetzt allein bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft schon 28 Beschuldigte. Gegen einen Beamten, der Drohbriefe an eine Anwältin verschickt haben soll, wird weiter ermittelt. POLAS wird das Computersystem der Polizei abgekürzt, das von Beamten auch in Hessen vor allem bei Personenkontrollen bemüht wird, um festzustellen, ob gegen den Betreffenden etwas vorliegt. Nicht immer werden aber Informationen zu rein dienstlichen Zwecken abgerufen. So haben laut Landespolizeipräsident Udo Münch nach einem Konzert von Helene Fischer noch in der Nacht 83 Polizisten den Namen des Schlagerstars eingegeben, um – wohl aus Neugier – Daten über sie zu erhalten. Sehr viel ernster ist im Vergleich dazu die missbräuchliche Abfrage von Informationen über die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yilidz, die seitdem vier mit “NSU 2.0” gezeichnete Schreiben mit Drohungen gegen sie selbst, das Leben ihrer zweijährigen Tochter und weiterer Familienangehöriger erhalten hat. Das erste davon traf bereits im Sommer vorigen Jahres per Fax bei der Juristin ein, die Nebenklägerin im Münchner Prozess um die Morde des rechtsextremistischen “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) war. Es enthielt nicht nur ihre Adresse, sondern auch den Namen des mit dem Tod bedrohten Kindes, also persönliche Informationen, die öffentlich gar nicht zugänglich waren. Dass die Infos kurz davor von einem Polizeirevier in der Frankfurter Innenstadt ohne erkennbaren Anlass aus den Polizeisystem abgefragt worden waren, fanden die Ermittler bald heraus.
Polizisten in Hessen schicken sich Hitler-Bilder Und entdeckten bei der Gelegenheit, dass sich sechs Beamte eben jenen Reviers in einer Chatgruppe unter anderem Hakenkreuze und Hitler-Bilder zugeschickt hatten. Die mittlerweile vom Hessischen Landeskriminalamt übernommenen Ermittlungen dauern noch immer an, ohne dass Anklage gegen einen Beschuldigten erhoben wurde. Allein bei der Frankfurter Staatsanwalt sind nach aktuellen Angaben derzeit 16 Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit rechtsradikalen Umtrieben bei der hessischen Polizei anhängig, davon zwei gegen Unbekannt. Da einige der Verfahren mehrere Personen umfassen, beläuft sich die Zahl der Beschuldigten nach Angaben des stellvertretenden Justizsprechers Sinan Akdogan sogar auf 28. Darunter sind 18 Polizeibeamte, sieben Polizeianwärter, also Beamte auf Widerruf, ein angestellter Wachpolizist und zwei Privatpersonen. Neue Zahlen für ganz Hessen liegen bislang nicht vor. Landesinnenminister Peter Beuth (CDU) hatte im Mai im zuständigen Ausschuss des Landtags von landesweit 38 Polizeiangehörigen gesprochen, bei den es in den letzten vier Jahren zumindest Hinweise auf eine mögliche rechte Gesinnung gab. In 14 Fällen habe sich der Verdacht nicht bestätigt, sechs Polizisten seien inzwischen gekündigt oder entlassen worden, ein weiterer kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. In 17 der 38 Verdachtsfälle werde noch intensiv ermittelt. Die Zahl von jetzt 28 Beschuldigten allein bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt, darunter 26 Polizeiangehörige, lässt vermuten, dass der Kreis der Verdächtigen in der Zwischenzeit zumindest nicht kleiner geworden ist.

via fnp: Rechtsradikale Umtriebe: 28 Polizisten unter Verdacht

Umfrage von Plan International: Instagram & Co. fördern überalterte Rollenklischees

Soziale Netzwerke fördern “völlig überalterte Rollenbilder”: Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Plan International unter 1.000 jungen Frauen und Männern. 57 Prozent der Männer, die täglich soziale Medien nutzen, finden es nicht besonders schlimm, wenn Frauen weniger verdienen. Die Ergebnisse im Überblick “Je intensiver junge Menschen soziale Medien nutzen, desto stärker denken sie in stereotypen Rollenbildern” – das ist die Kernbotschaft einer Umfrage der Kinderrechtsorganisation Plan International. Die hat 1.000 junge Frauen und Männer in Deutschland zwischen 14 bis 32 Jahren zu ihrem Nutzerverhalten bei Instagram, YouTube und Facebook sowie zu ihren Ansichten zu Rollenbildern und Gleichberechtigung befragt. Laut Studie sagt ein Drittel der befragten Mädchen und Frauen sowie über die Hälfte der Jungen und Männer, die täglich soziale Netzwerke nutzen, dass es in Ordnung sei, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer. Bei den Befragte, die sozialen Medien nicht täglich nutzen, haben lediglich 17 Prozent der Frauen bzw. 29 Prozent der Männern dieser Aussage zugestimmt. Bei der Rollenverteilung im Alltag ist eine ähnliche Tendenz zu erkennen: 57 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen meinen, dass Hausarbeit auch im Jahr 2019 Aufgabe des weiblichen Geschlechts sei. In der Vergleichsgruppe, die Instagram, YouTube und Co. nicht täglich nutzt, sind es bei den Frauen 31 und bei den Männern 47 Prozent. Völlig überalterte Rollenbilder im Digitalen “Ausgerechnet in den sozialen Medien, dem modernen digitalen Zuhause der Millennials und Centennials, begegnen wir völlig überalterten Rollenbildern”, kommentierte Maike Röttger die Ergebnisse. Die Geschäftsführerin von Plan International Deutschland fügte hinzu: “Das ist beunruhigend, denn Gleichberechtigung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, um Armut nachhaltig zu bekämpfen. Diesem UN-Nachhaltigkeitsziel hat sich die Weltgemeinschaft, und damit auch Deutschland, verpflichtet. Doch nach wie vor ist in keinem Land der Welt echte Gleichberechtigung erreicht, auch bei uns nicht.”

via meedia: Umfrage von Plan International: Instagram & Co. fördern überalterte Rollenklischees

Dieses Medium schaltet Facebook-Werbung für Trump im Wert von 1,5 Mio. Dollar – nur das Wahlkampfteam gibt mehr aus

Die “Epoch Times”, ein eher rechtes, weltweit aktives Propaganda-Medium, hat auf Facebook angeblich 1,5 Millionen Dollar für Trump-Werbung ausgegeben. Wie Recherchen der “NBC” zeigen, sollen allein in den vergangenen sechs Monaten 11.000 Anzeigen für den amtierenden US-Präsidenten gelaufen sein. Nur Trumps Wahlkampf-Team selbst gab mehr für Werbung auf Facebook aus. Hinter der “Epoch Times” stehen der chinesischen Falun Gong-Sekte nahestehende Aktivisten. Die Bewegung wird in China verfolgt und setzt sich gegen die kommunistische Regierung ein. Aus diesem Ansatz heraus rührt wohl auch die Trump-freundliche Berichterstattung der Zeitung. Ein ehemaliger “Epoch Times”-Mitarbeiter erzählt gegenüber “NBC“, dass die Falun Gong-Anhänger glaubten, Trump sei “vom Himmel gesandt, um die kommunistische Partei zu zerstören”. Die Anzeigen des Mediums werben für Berichte, die Trump unterstützen und außerdem für zweifelhafte Artikel über den Sonderermittler Robert Mueller, der die Russlandaffäre des Präsidenten untersuchte. Die “Epoch Times” unterstellt Mueller darin, gelogen zu haben und wirbt für eine angebliche investigative Geschichte über die wahren Begebenheiten während seiner Untersuchung. Darüber hinaus gibt es immer wieder auch medienkritische Anzeigen. Getarnt seien die Anzeigen als Werbung für die “Epoch Times” selbst. Die Urheberseite der Werbung nennt sich: “Coverage of the Trump presidency by The Epoch Times“.

via meedia: Dieses Medium schaltet Facebook-Werbung für Trump im Wert von 1,5 Mio. Dollar – nur das Wahlkampfteam gibt mehr aus

Extremists creep into Roblox, an online game popular with children

NBC News was able to find more than 100 accounts that featured extremist and racist content. It’s become an almost inevitable problem on the internet: If you build it, they will troll. That is, if a company builds a successful gaming or social media platform, trolls, extremists and other users spouting noxious speech will find a way to those online locations. This week, a Twitter user by the name of @lululemew started to find neo-Nazi references on Roblox, a popular online game that has more than 100 million active users worldwide and is popular with children. While such disturbing user names, profiles and content in Roblox aren’t new, they got renewed attention from this woman’s tweets. “My kid plays Roblox,” she wrote in an attempt to alert the company. “Did you know you have members on your site promoting #WhitePowerExtremist #DomesticTerrorism groups?” Roblox, like Minecraft, allows users to create avatars and virtual worlds for those characters to roam around in. While most people use the game’s platform to create fun, innocuous characters, some have used it to try to spread hateful messages. The game has become yet another frontier in the ongoing battle over content moderation and appropriate lines of speech on private platforms that are now often spaces where people congregate. For years, YouTube, Reddit, Instagram, Facebook and many other sites and services have faced similar struggles. “There are so many kids that play that game, and the company should be more careful and be aware of the content that’s on their site,” the woman, who asked that her name be withheld for fear of real-world harassment, said in a phone interview with NBC News. NBC News quickly located and identified four hateful profile accounts, one of which included clear anti-Semitic language. Another showed a model of a Nazi-era uniform, and two others were Proud Boys-related profiles and included an avatar of its founder, Gavin McInnes. The Proud Boys organization has been identified as a hate group by the Southern Poverty Law Center.

via nbcnews: Extremists creep into Roblox, an online game popular with children

Sites like Facebook, Google and Twitter allowed white supremacists to flourish. Now what? – #terror

Before walking into a Norwegian mosque with a pair of shotguns earlier this month, Philip Manshaus called for a race war in a statement he posted on the dark reaches of social media. He couldn’t go to 8chan, the renegade message board where suspects in three recent mass shootings had uploaded white nationalist screeds. That board had been booted days earlier by its internet provider, after the man suspected of killing 22 people in an El Paso Walmart posted his own hate-filled manifesto. It wasn’t hard for Manshaus to find a megaphone, though. The 21-year-old – whose Aug. 10 attack was foiled when a worshiper tackled him – posted on a little-known board called endchan. Much attention since the El Paso shooting on Aug. 3 has focused on 8chan. But white supremacists remain active all across the web – including on the biggest social media sites, where they proselytize in plain sight. Attempts to curb racist and violent views on the internet have become serious only recently, with limited success. In April, a white nationalist charged with killing 51 people in two mosques in Christchurch, New Zealand, livestreamed his gruesome shooting spree on Facebook. David Duke, the former grand wizard of the Ku Klux Klan, still maintains his own YouTube channel, as do other prominent white nationalist groups. Although 8chan took down the El Paso shooter’s manifesto, it turned up soon afterward on many other sites, including mainstream Reddit and Facebook. One person who posted the manifesto on the popular message board 4chan before the news media had even disclosed its existence said gleefully, “whoooooo WE ARE DOING THIS!!!!!” The post drew a quick response: “Race war, baby!” Moderators at 4chan never removed that post. The presence of racist ideology on popular social media sites has helped fuel the rise of white nationalism, experts say – far more so than on the niche sites, which tend to cater to those already deep in the movement. “You had a decade-long period in which social media, meaning virtually all of it, Facebook, Twitter, YouTube, etc., was unregulated when it came to speech,” said Heidi Beirich, an expert on extremism at the hate-watch group Southern Poverty Law Center. “Hate groups were completely active there. They were spreading propaganda like wildfire.” (…) Even though 4chan and 8chan are unrelated, their histories are closely intertwined, offering insights into where some internet hatred festers. Users of both sites often have seemed indistinguishable. Both sites are full of vile language, with frequent use of the N-word and slurs against Jews. Both are “imageboards,” where users embed images in their posts. On 4chan, posters often talk nonchalantly about violence. Last week one asked, “Why won’t Generation X and Millennial’s rise up together and kill all the baby boomers? It’s the one real way to fix all our problems.” Another replied, “the enemy is the Jews, not boomers.” Christopher Poole started 4chan in 2003, when he was a high school student, for fans obsessed with anime. But 4chan was purist in its approach to free speech and over time attracted a lot of young white males with extremist right-wing political views. By contrast, 8chan was founded as an obscure copycat board in 2013 by Fredrick Brennan, a 4chan fan. Users on 4chan don’t have to register and almost never reveal their true names. The same was true on 8chan. Unlike most social media sites, there’s no way to track a user’s history. Posters’ identities are unknown even to the message board. Volunteers manage 4chan, as they did 8chan. The only sitewide rule on 8chan was to not break U.S. laws; 4chan’s politics board bans racist posts, a rule routinely ignored. While 8chan is now gone, 4chan is ubiquitous on social media. It has Twitter account, a Facebook page and a Reddit group with more than 1 million members. Poole, who now works for Google, stepped down as administrator in 2015. He did not respond to an email requesting an interview. His departure came shortly after two scandals. Someone posted stolen nude photographs of Hollywood actresses on 4chan, which Poole said cost him tens of thousands of dollars in legal fees. Around the same time, he booted posters who were harassing female critics of sexism in video games, a scandal known as GamerGate. Many of those exiled were welcomed by 8chan, turning an obscure message board into a much bigger player.

via usatoday: Sites like Facebook, Google and Twitter allowed white supremacists to flourish. Now what?

Tech & Terrorism: Internet Infrastructure Companies Critical To Curbing Online Extremism

Extremists across the world have misused social media platforms to upload violent propaganda and hateful manifestos. Counter Extremism Project (CEP) Executive Director David Ibsen recently wrote in an op-ed for The Hill about the attacks in El Paso, Christchurch, and Poway—all of which have links to 8chan’s politically incorrect board, an online message board known for attracting far-right and neo-Nazi users due to its lax content moderation policies. Ibsen states that despite 8chan’s refusal to remove white nationalist and white supremacist material under the guise of protecting free speech, Internet infrastructure companies “have demonstrated that it is possible to combat such inaction and prevent the spread of extremist content.” Internet infrastructure companies such as Voxility can choose to cease providing services to other tech firms that support and help facilitate the spread of extremism online, thereby shutting down those companies’ operations, as Voxility did in the case of the El Paso attack and Epik/Bitmitigate. He explains, “Voxility’s decision serves as a useful example of how a business-to-business (B2B) tech company can help prevent the spread of hateful, extremist content by denying critical services to other firms … The Internet is effectively a network of networks, an ecosystem where a reliance on others can be leveraged to mitigate the most extreme and dangerous websites.”

via countreextremism: Tech & Terrorism: Internet Infrastructure Companies Critical To Curbing Online Extremism

Im #Fadenkreuz: #Morddrohungen gegen #Journalisten – #terror #pack

Berichten über die rechte Szene – in Deutschland wird das immer gefährlicher. Für viele Journalisten, die über Rechtsextremisten informieren, sind Drohungen inzwischen an der Tagesordnung. Jüngstes Beispiel ist Georg Restle, Leiter des Politikmagazins “Monitor”: Nach seinem Tagesthemen-Kommentar zur Identitären Bewegung erhielt er Morddrohungen, der WDR stellte Strafanzeige. Auch Arndt Ginzel wird bedroht. Der Journalist arbeitet in Leipzig und berichtet seit Jahren bundesweit über die rechte Szene. Das Gewaltpotenzial der Demonstrierenden sei gestiegen, so Ginzel, und die Journalisten seien immer wieder Zielscheibe der Aggression. “Es ist aus meiner Sicht in den letzten Jahren enthemmter geworden, oftmals auch aus Ermangelung anderer Gegner, greifen sich jetzt Rechte häufiger Journalisten raus. Wir werden offener bedroht, teilweise mit Namen angesprochen.” Doch nicht nur auf Demonstrationen erlebt Ginzel Gewalt. Im letzten Jahr wurde sogar seine Familie bedroht, über soziale Netzwerke. Zwar hätten die Drohungen keinen Einfluss auf seine Arbeit. Spurlos gingen sie aber nicht an ihm vorbei. “Es ist natürlich so, dass man sich oftmals sorgt und sich fragt, wird das auch mal Konsequenzen haben? Aber man verdrängt den Gedanken”, so Ginzel. Längst geht der Hass nicht mehr nur vom harten Kern der Rechtsextremisten aus – Journalisten scheinen vielen Menschen inzwischen ein geeignetes Feindbild zu sein. Auch der Journalist Christian Fuchs wird von Rechts bedroht. Der “Zeit”-Autor hat gerade ein Buch über rechte Strukturen veröffentlicht. “Es gab 2017 mehrere Vorfälle, die gegen mich gerichtet waren, Angriffe auch gegen meine Familie. Daraufhin hat sich die Polizei auch von sich aus bei mir gemeldet, der Staatsschutz hat mich zu einem Gespräch gebeten, dann wurden die Dinge aufgenommen und ermittelt, ich habe keine Information, wie es weitergegangen ist, aber aus Sicht der Sicherheitsbehörden war die Bedrohung wohl so massiv, dass die das Gefühl hatten, mich schützen zu müssen.”

via ndr: Im Fadenkreuz: Morddrohungen gegen Journalisten

Google News is elevating websites that push white supremacist rhetoric

Google News, a platform that curates the news section of Google search results, is allowing racist and junk news sites to pass as legitimate sources. Media Matters searched for various far-right domains on Google News and found multiple websites appearing on the platform that push white supremacist and otherwise bigoted talking points about immigrants. Google News has limited content policies that restrict hate speech. It does not appear to have any policies prohibiting false news. Google News has come under scrutiny in the past for its vague criteria for reviewing websites and for permitting sites with little credibility and “bottom-tier content” on its platform. Google News’ method for ranking news results has also been questioned as it favors links that get more clicks and as a result, potentially rewards clickbait over legitimate news stories. Domains have to apply and undergo a review process in order to appear on Google News. According to Google, only websites that meet technical specifications and adhere to content policies are accepted into Google News’ aggregation platform. Although Google News’ content policies are few and somewhat nondescript, Google does prohibit any content that “promotes violence or harassment against an individual or group based on ethnic origin, religion, disability, gender, age, veteran status, sexual orientation, or gender identity.” Google News does not appear to have any policies prohibiting websites that push false news or conspiracy theories. Google News has accepted multiple sites that push extremist rhetoric about immigrants of color.

via mediamatters: Google News is elevating websites that push white supremacist rhetoric