Rechtsextreme werben um Nachwuchs in sozialen Netzen

Der niedersächsische Verfassungsschutz warnt vor einer Verlagerung der Aktivitäten von Rechtsextremisten im Internet: Immer öfter nutzten sie auch soziale Netze wie Schüler-VZ oder MySpace, in denen sie gezielt Jugendliche ansprechen können. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) in ihrer Wochenendausgabe. “Unsere Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, sind leider begrenzt”, sagte Hans-Werner Wargel, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, der Zeitung. Die Aufklärungsarbeit für Eltern und Lehrer solle aber verstärkt werden. Noch vor der Sommerpause sollen Lehrer in einem Fortbildungsprogramm für die neuen Gefahren sensibilisiert werden. “Wir müssen ein Bewusstsein für dieses Problem erzeugen”, sagt Wargel. Das Internet biete den Rechtsextremisten eine Chance zur ungehinderten Verbreitung ihrer Propaganda, wie es weder in seriösen Zeitungen noch im Fernsehen möglich sei. Oft sei es sogar ausdrückliches Ziel rechtsextremer Gruppen, ihren Nachwuchs in den Internet-Foren anzusprechen und zu gewinnen. Versuche, über die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gegen rechtsradikale Einflüsse im Internet vorzugehen, seien oftmals ergebnislos, weil die Inhalte nicht jugendgefährdend sind, gleichwohl aber rassistisch und fremdenfeindlich.

viaheise online – Rechtsextreme werben um Nachwuchs in sozialen Netzen.

Nazi – “Briefe” – Kampagne überrollt Social Network

Mit zielgruppenorientierten “Briefen”, die alle nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, läuft derzeit eine rechte Kampagne gegen Ausländer und Hartz-IV-Empfänger im Social-Network Wer kennt wen (wkw). Dabei werden von verschiedenen wkw-Mitgliedern angebliche Briefe von “besorgten Bürgern” in die Gruppen eingebracht und zur Diskussion gestellt. Gemeinsam ist diesen angeblichen Briefen, dass sie dazu bestimmt und geeignet sind, Vorurteile gegen die jeweils betroffene Gruppe zu verstärken, diese Menschen zu diskriminieren und sie auszugrenzen. Natürlich sind die jeweiligen Absender anonym. Zum Teil werden diese “Briefe” auch an anderen Stellen im Internet verbreitet.

viaNazi – “Briefe” – Kampagne überrollt Social Network.

Gefährliche Bubenstreiche und Internet-Drohungen von rechts

Auf Facebook luden drei junge Braunauer zu einer Geburtstagsfeier am 20. April. Nicht sehr professionell und nicht sehr lang. Doch es gibt auch Drohungen, die sehr ernst zu nehmen sind. Bis 4. März waren die bedenklichen Einträge der „Braunen Bierbüffel aus Braunau“ im Facebook zu lesen. Mittlerweile sind die rechtsgerichteten Inhalte entfernt. (…) Die drei Burschen waren leicht auszuforschen, da sie mit vollem Namen, mit Foto und Adresse im Facebook standen. Der Anführer bezeichnete sich als General, die beiden anderen als General-Stellvertreter, einer mit dem Zusatz „unverzichtbarer Frontkämpfer“. 22 Mitglieder waren in diesem Facebook registriert, einige davon mit Fotos zu sehen. Zwei Mädchen und ein Bursch hatten bereits ihr Kommen zur Geburtstagsfeier angekündigt, zwei Mädchen und ein Bursch gepostet, dass sie vielleicht kommen werden. Auch diese Facebook-Nutzer waren jeweils mit vollem Namen und großteils mit Foto online.

viaGefährliche Bubenstreiche und Internet-Drohungen von rechts | Nachrichten.at.

Neonazi-Szene in den USA ist radikaler denn je

156 Buchbesprechungen hat es bei «amazon« bekommen. Mehr als Günter Grass’ Blechtrommel und auch mehr als Thomas Manns «Zauberberg«. Das wohl meist zitierte anti-semitische und rassistische Buch «Turner Diaries« gibt es für 12,95 Dollar frei im Online-Buchladen zu haben. Amerika hat keine Probleme mit Neo-Nazis und offen rassistischen Parolen. Alles wird unter dem Deckmantel der «Meinungsfreiheit« geschützt, auch wenn, wie in diesem Buch, die «arische Rasse« die Weltherrschaft übernimmt. Hinter den «Turner Diaries« steckt William Pierce, der 1978 unter dem Pseudonym Andrew Macdonald diesen Roman schrieb. Pierce war der Gründer der wohl bekanntesten und gefährlichsten Rechtsorganisation «National Alliance«. Nach dem Bombenanschlag im April 1995 auf das Bundesgebäude in Oklahoma City meinte der selbsternannte Führer der US-Nazis ganz offen und selbstherrlich, dass «zumindest einer das Buch gelesen habe«. Gemeinsamer Kampf für ein «weißes« Amerikas Anfangs nur per Mailorder erhältlich, ist es nun frei im Buchhandel verfügbar und hat sich schon fast 600000 Mal verkauft. William Pierce starb 2002 und gab das Zepter an Erich Gliebe ab, Sohn eines ehemaligen Wehrmachtssoldaten. Und Gliebes Name war vor wenigen Monaten erneut in den Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass die britische Regierung ihn auf die Liste der unerwünschten Besucher gesetzt hatte. Der rechte Rand in den Vereinigten Staaten gleicht einem Sumpf. Auf den ersten Blick erscheint alles sehr diffus, verlaufen, zerstritten. Doch jüngste Beobachtungen des FBI deuten darauf hin, dass es ernstzunehmende Versuche in der rechten Szene gibt, die Differenzen auszuräumen und gemeinsam für das Ziel eines «weißen« Amerikas zu kämpfen.

viaNeonazi-Szene in den USA ist radikaler denn je.

Weitere Hacks\E-Mails der “AN Weimar” leaked

Weitere Einbrüche in Netz-Infrastruktur von “Autonomen Nationalisten” +++ Postfach der “Autonomen Nationalisten Weimar” zum Download. Da hat Nazi-Internet-Guru Dennis G. geschlampt und mit seiner logr.org-Datenkrake mal wieder die eigenen Kameraden angepisst: Wir veröffentlichen hier das E-Mail-Postfach der „Autonomen Nationalisten Weimar“ als kleine Kostprobe unserer Einblicke in diverse Strukturen der „Autonomen Nationalisten“, deren Internet-Ressourcen zu einem beachtlichen Anteil von Neonazis aus dem Ruhrgebiet, „AG-Ruhr-Mitte“/“Nationaler Widerstand Dortmund“/“Resistore Vertrieb“ etc., betrieben werden.

viade.indymedia.org | Weitere Hacks\E-Mails der “AN Weimar” leaked.

Alleged neo-Nazis register for Peruvian elections

An organization led by a man who criticizes Jews and sometimes wears a Nazi-style brown-shirt uniform has been allowed to register for elections in Peru. The group’s new party is named the Autonomous National Christian Equality — forming the Spanish language acronym INCA, a reference to Peru’s pre-Hispanic culture. Its registration was made public Tuesday by the Legal Defense Institute, or IDL, a nongovernmental human rights organization, and was confirmed on the election commission’s Web site. The group’s leader is Ricardo de Spirito Balbuena, 50, whom IDL has referred to as “the Adolf Hitler of Tacna,” the southern Peruvian region where his Front for the Defense against Interest and Usury is based. De Spirito’s writings on the group’s Web page contain repeated denunciations of Jews, accusing them of inventing the concept of interest and denouncing their influence — along with that of Masons — on Peru. Peruvian law bans parties that promote or justify “the exclusion or persecution of individuals for whatever reason.” De Spirito denies he is a neo-Nazi, saying in a video linked to the Front’s Web site that the aim of his group is “to rescue the dignity of the people.”

viaThe Associated Press: Alleged neo-Nazis register for Peruvian elections.

siehe auch: Neonazis antichilenos competirán por gobernación de Tacna. El líder y fundador del movimiento, Ricardo de Spirito Balbuena, estuvo un año en la cárcel por difamar al empresario chileno Raúl Morcos. El Jurado Nacional de Elecciones (JNE) de Perú aprobó la inscripción de un movimiento político de tendencia neonazi y antichileno, cuyo líder y fundador, Ricardo de Spirito Balbuena, estuvo un año en la cárcel por difamar al empresario chileno Raúl Morcos; Denuncian que el JNE autorizó inscripción de un movimiento político neonazi. Su líder Ricardo de Spirito Balbuena sostuvo alguna vez que “la democracia es una basura”. Ha estado requisitoriado y también preso. El Jurado Nacional de Elecciones (JNE) aprobó el 12 de marzo último la inscripción de un movimiento neonazi con sede en Tacna, cuyo líder Ricardo de Spirito Balbuena, sostuvo alguna vez que “la democracia es una basura”. Es más, esta persona viste, al igual que sus seguidores, un uniforme copiado de la tropas de asalto hitlerianas. Así alertó el portal IDL-Reporteros. “El denominado movimiento regional Igualdad Nacional Cristiana Autónoma (INCA), presidido por De Spirito, posee como símbolo la esvástica modificada que usaba para su agrupación anterior, el Frente de Defensa del Consumidor contra el Agiotismo y la Usura (Fredeconsa), fundado en 2002 con un discurso antichileno y de oratoria agresiva y efectista”, narra el informe periodístico.

“Dickkoepp” macht dicht

Die Tage des Neonazi-Szeneladens “Dickkoepp” in Rostock sind offenbar gezählt. Wie die Ostseezeitung erfahren haben will, werde das Ladengeschäft in der Doberaner Straße, das dem NPD-Landtags- und Bürgerschaftsabgeordneten Birger Lüssow gehört, zum 30. Mai schließen. Offenbar stehe der 35-jährige Lüssow unter massiven finanziellen Druck. Nach OZ-Recherchen liegt beim Rostocker Amtsgericht eine Haftanordnung gegen den Politiker vor. Allerdings genießt Birger Lüssow als Landtagsabgeordneter Immunität vor Strafverfolgung. “Noch jedenfalls” – schreibt das Blatt weiter. Wegen eines Strafverfahrens vom Oktober 2009, bei dem Lüssow betrunken am Steuer eines Autos erwischt worden sein soll, drohe Lüssow jetzt aber die Aufhebung seiner Immunität. (…) Lüssow hatte über seine Internetfirma zudem mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Kevlar-verstärkten Schutzhandschuhen gehandelt. Nach einem Bericht des NDR-Nordmagazins aus dem März 2009 waren die Adresse und Faxnummer des Internetladens identisch mit denen des Bürgerbüros des Landtagsabgeordneten. Für Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider seien das Hinweise für eine Zweckentfremdung von Mitteln für Wahlkreisbüros.

viaNPD-BLOG.INFO » Blog Archive » “Dickkoepp” macht dicht.