Diesmal mit Rechtsrock

Daß die Neonazis – zum Teil sehr erfolgreich – versuchen, junge Leute über Musik zu ködern, dürfte nicht neu sein. Jetzt scheint es – auf europäischer Ebene einen „Großangriff“ zu geben: am 6. März sollen gleichzeitig in Belgien/den Niederlanden, Deutschland, Tschechien, Italien, Großbritannien und Ungarn Konzerte stattfinden. Das mehrfach ausgezeichnete belgische antifaschistische Portal AFF/Verzet (verzet=Widerstand) berichtet darüber (1)

viaDiesmal mit Rechtsrock – NRhZ-Online – Neue Rheinische Zeitung – [email protected] – Tel.: +49 (0)221 22 20 246 – ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit – Köln, Kölner, Leverkusen, Bonn, Kölner Dom, Kölner Polizei, Rat der Stadt Köln, Kölner Stadtanzeiger, Flughafen KölnBonn, Messe, Messe Köln, Polizei Köln, Rheinland, Bundeswehr Köln, heiliger Vater Köln, Vatikan Köln, Jürgen Rüttgers Köln, Radio Köln, Express Köln, Staatsanwaltschaft Köln, Kapischke Köln, Klüngel Köln, Schramma Köln, Fritz Schramma, Fritz Schramma Köln, Stadt Köln, Kölnarena, Oppenheim, Oppenheim Köln, Privatbank, Privatbank Köln, Sal. Oppenheim, Sal. Oppenheim Köln, WDR Köln, Oppenheim-Esch, Oppenheim-Esch Köln, Oppenheim-Esch-Holding, Oppenheim-Esch-Holding Köln, KölnMesse, KölnMesse Köln, KVB Köln, Ermittlungen, Kommune Köln, Dom Köln, Erzbistum Köln, Kardinal Meisner Köln.

Zündel aus dem Knast

Der Hitler-Verehrer und Holocaust-Leugner Ernst Zündel (Jg. 1939) hat die Justizvollzugsanstalt Mannheim verlassen und ist in Freiheit. In einer Rundmail „an alle unsere Freunde in der ganzen Welt“ gab Ingrid Rimland, Ehefrau von Zündel bekannt, dass der „weltweit berühmte Freiheitskämpfer Ernst Zündel“ in der Nacht zum 1. März den Knast verlassen habe. Zündel saß in der JVA Mannheim eine fünfjährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener ab, die die 6. Große Strafkammer des Landgerichts Mannheim im Februar 2007 gegen ihn verhängt hatte.

viaZündel aus dem Knast | Bnr.de – Blick nach Rechts.

siehe auch: Ernst Zündel auf freiem Fuß. Der Holocaust-Leugner Ernst Zündel ist am Montag aus der Justizvollzuganstalt Mannheim entlassen worden. Das Mannheimer Landgericht hatte Zündel im Februar 2007 wegen Volksverhetzung zu fünf Jahren Haft und somit zur Höchststrafe verurteilt.

“Facebook”-Gruppe fordert Wiedereröffnung des KZ Mauthausen für Kinderschänder

Mehr als 6000 Fans hat eine „Facebook“-Fangruppe mit dem Titel „Kinderschänder, für Euch eröffnen wir wieder Mauthausen!!“, die erst kürzlich erstellt wurde. Neben einem Bild der „Todesstiege“ im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen ist auch folgender Spruch zu lesen, in dem der anonyme Verfasser der Seite seinem Sadismus freien Lauf lässt: „Möget ihr dort Steine klopfen bis ihr tod umfällt. Besser noch, bevor ihr tod seit…peppeln wir Euch auf und lassen euch weiter Steine klopfen. Und das wiederholen wir solange wie es uns Spass macht” (Fehler im Original). Das Thema „Kinderschänder“ ist klarerweise stark umstritten und emotional aufgeladen. Betroffene und Nicht-Betroffene fordern härtere Strafen und kritisieren den ihrer Meinung nach zu milden Umgang der Behörden und der Justiz mit TäterInnen. Neonazis haben schon längst erkannt, dass mit diesem Thema Sympathien zu gewinnen sind und fordern seit Jahren die „Todesstrafe für Kinderschänder“. Auch in der erwähnten “Facebook”-Gruppe sind zahlreiche Neonazis wie z. B. Robert Faller (NVP) – Mitglied.

via“Facebook”-Gruppe fordert Wiedereröffnung des KZ Mauthausen für Kinderschänder « Kulturverein Infoladen Wels.

Wirbel um Tiroler FPÖ: Links zu Rechtsextremen

Die Facebookseiten der Tiroler FPÖ und von einigen ihrer Funktionäre geraten ins Schussfeld der Kritik. Einen deutlichen Fußabdruck ihrer Gesinnung hinterlässt die Tiroler FPÖ auf ihrer Facebook-Seite im Internet – und einmal mehr geraten Asylwerber ins Fadenkreuz der FPÖ. Da wird mit einem Konterfei von Bundesobmann HC Strache für den „Bierscheck statt Asylantendreck“ geworben (…) Für einigen Wirbel sorgen jedoch Funktionäre des FPÖ-Talschaftsverbands Wipptal. So verweist der Gründer der Facebookseite der FPÖ Steinach, Sebastian Farnik, auf seiner Seite auf Fanseiten des vom deutschen Verfassungsschutz als Rechtsextreme eingestuften Autors Jan van Helsing und Horst Mahler, der wegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung verurteilt wurde.

viaWirbel um Tiroler FPÖ: Links zu Rechtsextremen – Innsbruck – Politik – Tirol – Nachrichten | tt.com – aktuelle News – Nachrichten – Tageszeitung.

siehe auch: FPÖ bei Ahmadinedjad zu Haus. Freiheitliche sind Anhänger der islamistischen Diktatur „Wesentliche Proponenten der Tiroler Freiheitlichen sind offenbar Anhänger der islamischen Republik Iran, also einer islamistischen Diktatur“ wundert sich der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair über die Gesinnung der Tiroler Blauen. Funktionäre der Tiroler FPÖ, insbesondere aus dem Bezirk Innsbruck-Land und des RFJ haben auf ihren Facebook-Seiten Fan-Verlinkungen zum iranischen Präsidenten Ahmadinejad angelegt. Ein ehemaliger Funktionär des RFJ Tirol war schon im vergangenen Jahr nach einem Besuch im Iran zum Islam konvertiert und betätigt sich seitdem als rechter Kämpfer für einen islamistischen Gottesstaat.

Informativos Telecinco.com – Internet, ¿el nuevo ‘búnker’ de los neonazis?

Han aprendido a utilizar Internet y la han convertido en un nuevo modo de vida. Están más allá de la ultraderecha. Tienen establecida una red de centenares de páginas Web, blogs, foros y grupos en Facebook y Tuenti que los mantienen constantemente en contacto. No podemos afirmar que el movimiento neonazi y racista esté en su eclosión, pero sí que la libertad que la Red de Redes supone, sumada a cierta falta de preocupación por parte de los poderes públicos, han permitido la generación de un peligroso caldo de cultivo. Internet, y todo lo que supone, parece haberse convertido en el nuevo ‘búnker’ de los neonazis.

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Mordaufruf im Internet gegen Migrationsministerin

“Ich bin bereit für den Mord an Astrid Thors ein paar Jahre sitzen zu gehen” – Rechtsextremist unter Verdacht. Die finnische Einwanderungsministerin Astrid Thors ist über eine Internet-Gruppe einschlägigen Namens mit dem Tod bedroht worden. Die Ministerin erstattete am Freitag Anzeige und begründete ihren Schritt damit, dass rassistische motivierte Drohschreiben im Internet nicht toleriert werden dürften. Man müsse diesbezüglich eine klare Botschaft vermitteln, so Thors. Die Facebook-Gruppe hatte am Freitag 155 Mitglieder.

viaMordaufruf im Internet gegen Migrationsministerin – Finnland – derStandard.at › International.

Neo-Nazi skinheads jailed in Russia for racist killings

A court in Moscow has sentenced nine members of a neo-Nazi skinhead gang to prison terms of up to 23 years. The gang members, most in their late teens, were found guilty of a string of brutal and very public murders. The skinheads targeted people of Central Asian origin and posted videos of their attacks on the Internet. (…) The nine neo-Nazis called themselves “The White Wolves”. They sought out Central Asian migrants, and attacked them in Moscow’s back streets. They clubbed some of their victims to death with wooden planks and killed others by repeatedly stabbing them with knives and screwdrivers. In one case, a glazier from Kyrgyzstan was stabbed 73 times, as the gang members shouted “Russia for the Russians!” and filmed the murder on their mobile phones.

viaBBC News – Neo-Nazi skinheads jailed in Russia for racist killings.

siehe auch: 9 Russian racists convicted on murder of Central Asians. Nine people convicted of the ethnically motivated murder of Central Asian migrants were jailed for up to 23 years by a Moscow court. The trial of the alleged members of a neo-Nazi group dubbed the “White Wolves” underscored the persistence of racist crimes by extreme nationalists and white supremacists in Russia. A Moscow City Court jury convicted the nine earlier this month of involvement in five murders and one attempted murder, according to SOVA, a Moscow-based non-governmental organization that tracks racist violence. Three defendants were acquitted, a court spokesman said. The only minor among those convicted was sentenced to 6-1/2 years in a juvenile prison. The others — all young men — were jailed for terms ranging from seven to 23 years. Prosecutors accused the group’s members of carrying out 11 murders and one attempted murder and SOVA said 10 of the victims were from Uzbekistan and Kyrgyzstan, ex-Soviet republics in Central Asia; Moskauer Neonazi-Bande wg. Morden abgeurteilt. Neun Mitglieder der rassistischen Bande „Weiße Wölfe“ müssen wegen Morden an Ausländern für 6,5 bis 23 Jahre in Haft. Relativ milde war das Urteil für den 18-Jährigen Anführer, der selbst zur Hälfte Georgier ist.  (…) Die „Weißen Wölfe“ hatten sich am 20. April 2007 – also an Hitlers Geburtstag – einzig mit dem Ziel formiert, Nicht-Slawen in Moskau umzubringen. Auch vor Gericht standen die Angeklagten zu ihren rassistischen und nazistischen Anschauungen; Rusya’dan 9 Neonazi’ye 23’er yıl ceza. Rusya’da bir mahkeme, 9 aşırı milliyetçiyi, bir dizi ırkçı cinayetten 23 yıla kadar hapis cezalarına çarptırdı.