Frauen in der rechten Szene: Deutsche Maiden auf der Psychiaterbank

taz.de – Frauen in der rechten Szene: Deutsche Maiden auf der Psychiaterbank

Rechtsextreme Frauen inszenieren sich als Opfer politischer Verfolgung und gründen die Selbsthilfegruppe “Jeanne D.” Die Männer beobachten das wohlwollend. “Für Frauen unberechenbar gefährlich”: Neonazi-Demo in Saalfel. Der Gruppenname “Jeanne d’Arc” kam in der rechtsextremen Szene nicht gut an. Eine französische Nationalheldin als Vorbild für eine deutsche Selbsthilfefrauengruppe, das war NPD und Freien Kameradschaften unerträglich. Die Idee einer “Solidaritätsorganisation” für “politisch verfolgte Frauen aus dem nationalen Spektrum” gefällt aber. Die Initiatorinnen Sigrid Schüssler und Iris Niemeyer reagierten: Aus “Jeanne d’Arc” wurde “Jeanne D. (Deutschland)”. Auf ihrer Website verkünden sie: “Jeanne D. wehrt sich. Jeanne D. liebt ihre Heimat und überlässt keinem, der dies nicht tut und sich seiner Heimat nicht verpflichtet fühlt, kampflos das Feld”. Ende 2007 begann die Planung für das Projekt. Über laufende Aktivitäten will Schüssler aus Karlstein am Main sich nicht äußeren. “Wir behandeln das sehr diskret”, betont die 37-Jährige und hebt hervor: “so am Telefon möchte ich auch nicht mehr sagen”. In dem bayrischen Ort unterhält Diplom Schauspielerin Schüssler das “Theater Hollerbusch”. Mit ihrem Programm für Kinder tritt sie nicht bloß bei der NPD auf. Auch Schulen, Kindergärten und Büchereien buchen sie.

Neonazis bedrohen Kieler Richter

Neonazis bedrohen Kieler Richter

Nach einem Urteil gegen den stellvertretenden NDP-Landesvorsitzenden bedrohen Rechtsradikale einen Richter des Kieler Landgerichts. Der Staatsschutz ermittelt. Hinter dem Eintrag “Borchert ” verbirgt sich mit großer Wahrscheinlichkeit der militante Rechtsradikale Peter Borchert. Die Mitglieder der rechten Szene wissen, wo der Richter wohnt, mit wem er verheiratet ist, wie viele Kinder er hat. Diese Daten und weitere Einzelheiten aus seinem Privatleben haben sie jetzt im Internet veröffentlicht, verbunden mit der Bemerkung, dass mancher gerne mal einen Richter “in freier Wildbahn erlegen würde”. Und es gibt weitere eindeutige Formulierungen: “Gerne würde ich mehr über unseren Rechtsstaat erfahren”, ist unter dem Namen des stellvertretenden NDP-Landesvorsitzenden Jens Lütke (28) zu lesen. (…) Seit dem Urteil im Juni wird der Kieler Richter bedroht. Seine Adresse hat mit großer Wahrscheinlichkeit Peter Borchert (35) veröffentlicht. Borchert war von 2000 bis 2003 NDP-Landesvorsitzender und gilt als führender Kopf in der militanten rechten Szene in Norddeutschland. Er verfügt über Vollkontakt-Kampfsporterfahrung, die er im “Athletik Klub Ultra” in Neumünster erworben hat. Wegen illegalen Waffenhandels wurde er verurteilt, erst im Oktober 2007 auf Bewährung entlassen.

siehe auch: Kieler Richter von Neonazis bedroht.  Vor einigen Tagen sind im Internet Drohungen von Neonazis gegen einen Richter am Kieler Landgericht veröffentlicht worden. Als deren Autor gilt Schleswig-Holsteins stellvertretender NPD-Landesvorsitzender Jens Lütke.

Sweden Democrat used Nazi propaganda

The Local – Sweden Democrat used Nazi propaganda

The Sweden Democrats have landed in hot water after one of their representatives published an article on the partys website using phrases borrowed from a neo-Nazi group. The Sweden Democrats have tried hard in recent years to shed their reputation as a party with underlying xenophobic tendencies. But the new message appears to have eluded Samuel Älgemalm, a council representative in Växjö, who replicated entire sentences from the openly racist Nationalsocialistisk Fronts NSF homepage. (…) Using the very same words as the NSF, Älgemalm wrote: “In the long term the Swedish people are threatened with extinction as a result of miscegenation, low fertility rates, increased numbers of abortions and other aspects that have a negative effect on our people.”

Yad Vashem to host largest conference on Holocaust education

EJP | News | Eastern Europe | Yad Vashem to host largest conference on Holocaust education

More than 700 educators from across the globe will participate next week in the largest educators’ conference in Israel on Holocaust. The 3-day international conference, “Teaching the Shoah: Fighting Racism and Prejudice” will provide hundreds of educators with the tools necessary to deal with the challenges of teaching the Holocaust in their countries. It will take place at Yad Vashem in Jerusalem and the Jerusalem International Convention Center. Participants from 52 countries as varied as Rwanda, South Africa, Poland, Germany, Greece, Turkey, China, Japan, Korea, The United Kingdom, Brazil, Mexico, Panama, the Ukraine, Serbia, Australia and the United States will attend the conference which will start next Monday. The central theme of the gathering will deal with teaching the Holocaust in a multi-cultural society.

Budapest gay sauna attacked with petrol bombs

Budapest gay sauna attacked with petrol bombs – from Pink News – all the latest gay news from the gay community – Pink News

A gay establishment in the Hungarian capital has been targeted, the second attack in a week. Four petrol bombs were thrown into sauna called Magnum in the early hours of yesterday morning. One man was slightly injured by fumes. The bombers had called the sauna before their attack and warned people to evacuate. A similar phone warning was used last week when a gay club was attacked with a petrol bomb. (…) Yesterday’s attack comes after repeated threats against the LGBT festival and the Pride march from right-wing groups during the last few weeks. Activists said it could be the work of a group who use a website called kuruc.info. Described as “an extremist nationalist hate site targeted against gay people, liberals, Jewish people,” the phone numbers and other details about gay activists are regularly posted on the site.

siehe auch: Amid petrol bomb attacks, 400 police committed to gay beauty pageant. While gay activists in Budapest are complaining that the police are not protecting gay businesses in the city, the organisers of Mr Gay Europe have announced they will have “400 policemen and women to protect them during the final.” Two gay venues have been attacked with petrol bombs in the last week. The gay beauty pageant, which is closely modelled on events such as Miss World, takes place in the Hungarian capital this weekend; Molotow-Cocktails auf Schwulenlokale. Rechtsextreme mobilisieren im Internet gegen den Gay-Pride-Umzug. Im Vorfeld der großen Schwulenparade am Samstag in Budapest wurden in Ungarn zwei Anschläge auf Schwulenlokale verübt. Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch vier Molotow-Cocktails gegen den Eingangsbereich der Schwulen-Sauna “Magnum” in der Budapester Innenstadt geworfen. Zwei der Brandsätze entflammten, ein Angestellter wurde leicht verletzt, mehrere Möbel verbrannten. Der Vorfall wurde erst am Donnerstag bekannt. Es handelte sich bereits um den zweiten Brandanschlag gegen Budapester Homo-Lokale innerhalb einer Woche. Als Unbekannte am vergangenen Freitag einen Molotow-Cocktail gegen die “Action-Bar” warfen, wurde niemand verletzt. Die Betreiber des Lokals, die zuvor einen anonymen Drohanruf erhalten hatten, schrieben dies allerdings eher dem Glück zu.

Nazis hacken Hip Hop Website

:: MTV | Nazis hacken Hip Hop Website

Vergangenen Freitag hatten es rechtsradikale Computer-Cracks auf die beiden größten US Hip Hop Websites abgesehen. Wer sich derzeit auf die US-Hip Hop Website Sohh.com klickt, sollte sich nicht wundern wenn er eine Fehlermeldung bekommt. Ein paar kranke Adolf Hitler Fans haben die Website vergangenen Freitag gehackt und mit hässlichen Nazi-Sprüchen und Bildern ihres Mentors Adolf Hitler bestückt.

siehe auch: Web Crime: Neonazis hacken Hip Hop-Websites. Zwei der größten Hip Hop-Webseiten in den USA sind am Freitag offensichtlich von Rechtsradikalen gehackt worden. Die beiden Hip Hop-Websites Allhiphop.com und Sohh.com sind am Freitag Ziel eines offensichtlich rechtsextremen Hackerangriffs geworden. Anstatt der üblichen News zu Game und Bizniz sah sich der Leser auf einmal mit gefälschten Nachrichten, billigen Fotomontagen und Hakenkreuzen konfrontiert.

JN fordert “nationales Jugendzentrum” in Wittenberg

de.indymedia.org | JN fordert “nationales Jugendzentrum” in Wittenberg

NPD-Jugend fordert “nationales Jugendzentrum” in Wittenberg. Für Freitag, den 27. Juni 2008, meldete Philipp Valenta, der Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzendeder NPD-Jugendorganisation, eine Kundgebung auf dem Wittenberger Marktplatz an. Ihrer Forderung nach einem nationalen Jugendzentrum wollten die Neonazis laut Anmeldung von 18.00 bis 22.00 Uhr Ausdruck verleihen. Nachdem einen Tag zuvor die Planung der JN bekannt wurde, entschlossen sich in Wittenberg einige couragierte Jugendliche und Vertreter der Zivilgesellschaft dazu, diese öffentlichkeitswirksame Aktion der Neonazis nicht unkommentiert verlaufen zu lassen. Handgezählte 23 rechtsextreme Symphatisanten folgten dem Aufruf der neonazistischen Jugendorganisation, darunter rechtsextreme Aktivisten aus Halle, Dessau-Roßlau, Köthen, Staßfurt und Zerbst. Mit zwei Transparenten, mit Forderungen nach einem nationalen Jugendzentrum und Antifa-Gruppen zerschlagen zu wollen, sowie Flugblättern für Passanten, versuchten sie sich kurz vor 18.00 Uhr auf dem Marktplatz den Wittenberger Bürgern als “volksnah” und demokratisch darzustellen.

siehe auch: Bilder / Vor-Ort-Bericht

Video Draws Attention to Growing Violence Against Minorities in Russia

Video Draws Attention to Growing Violence Against Minorities in Russia – NYTimes.com

Shamil U. Odamanov used to call his parents almost daily from Moscow, where he worked as a laborer after moving from his village in Russia’s North Caucasus region in search of a better job. Then, just over a year ago, the phone calls stopped. Now, to the family’s horror, they think they know why. They have identified Mr. Odamanov, 24, as the man beheaded in a video of a double killing apparently carried out by members of a Russian neo-Nazi group last year. (…) Investigators have said that Shamil Odamanov is probably one of the two victims in the video, dark-skinned men who appear kneeling below a Nazi flag before they are killed. Though initially considered a fake, the video, which originally appeared on Russian ultra-nationalist Web sites in August, spread quickly across the Internet and was shown in edited versions on national television. It shoved the problem of violence against ethnic minorities into the foreground of national discourse, if only for a short time. The police are investigating several individuals, some from nationalist groups, in connection with the killings, but no suspects have officially been identified, Vladimir I. Markin, the spokesman for the Investigative Committee of the Prosecutor General’s Office, said in an interview.

siehe auch: Russian Law Enforcement Officials Confirm Neo-Nazi Execution Video Authentic. The Investigative Committee of the Prosecutor General’s Office has confirmed the authenticity of a grisly neo-Nazi execution video posted on the Internet last year, according to a June 16, 2008 article in the independent weekly “Novoe Vremya.”

Six Neo-Nazis Convicted in Yekaterinburg Court for Murder

Union of Councils for Soviet Jews: Six Neo-Nazis Convicted in Yekaterinburg Court for Murder

A court in Yekaterinburg, Russia (Sverdlovsk region) sentenced six youths to prison for killing a man they thought was an ethnic minority, according to a June 30, 2008 report posted on the web site Gazeta.ru. For some reason, the court threw out charges of extremism against members of the neo-Nazi gang “Zig 88” (international neo-Nazi code for “Heil Hitler”), despite video clips the group posted on the Internet screaming neo-Nazi slogans and calling for recruits to aid them in “cleansing” their district of non-Russians.

Plzeň town hall clerk contributes to neo-Nazi websites

Plzeň town hall clerk contributes to neo-Nazi websites – Prague Daily Monitor – 30.06.2008

A Plzen Town Hall employee has sent anonymous contributions to the websites of some ultra-right organisations from an office computer but he has been uncovered and immediately dismissed, Plzen Mayor Pavel Roedl (senior ruling Civic Democrats, ODS) told CTK Friday. The case will be handed to the police, Roedl said. “After we have been alerted to the fact we have checked it through our information technology administration. We have uncovered both a person and the computer from which e-mail messages were sent,” Roedl said. According to lawyers, the sending of about 20 e-mail messages to extremist websites could be an illegal act and the Town Hall will thus file a criminal complaint against an unknown perpetrator, he said.