Braune Verführer stiften Verwirrung

suedkurier.de – Baden-Württemberg – Braune Verführer stiften Verwirrung
Das östliche Bodenseeufer nutzen Rechtsextremisten gern für Aufmärsche. Die Stadt Friedrichshafen ist einer der Anziehungspunkt, die attraktiv sind wegen ihrer Nähe zur Schweiz und zu Österreich. Dort wurde das Problem jetzt in einer Podiumsdiskussion analysiert. (…) Aus gutem Grund hatte die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Podiumsdiskussion über “Die rechte Szene in Baden-Württemberg” an den Bodensee gelegt. Wegen der Nähe zu Österreich und der Schweiz nutzen Rechtsextreme die Region zunehmend als Aufmarschgebiet für genehmigte Demonstrationen und zur Rekrutierung des Nachwuchses. Oberbürgermeister Josef Büchelmeier hatte zuletzt eine Demo für den 8.Mai verboten, ein überparteiliches Bündnis für Toleranz und Demokratie in Friedrichshafen hat inzwischen landesweit Vorbildcharakter.
Dennoch können Polizei und bürgerliches Engagement mit der rasanten Veränderung der Rechtsextremisten-Szene nur mühsam Schritt halten. Neben dem Anstieg von Gewalttaten macht Experten auch das Vordringen neonazistischen Gedankenguts in die Mitte der Gesellschaft zu schaffen. “Wir haben es mit einer gesellschaftlichen Unterwanderung zu tun, indem Rechtsextreme immer mehr versuchen, soziale Konfliktthemen wie HartzIV und Jugendarbeitslosigkeit zu besetzen”, warnte der ehemalige Landtagsvizepräsident Alfred Geisel (SPD). Ein Beispiel für die Modernisierung der braunen Kultur bieten Veranstaltungen wie diese. Bereits im Vorfeld tauschten junge Neonazis in Internet-Foren ihre Meinung aus, ob und wie sich diese Veranstaltung stören lasse.

siehe auch: Friedrichshafen: Neonazis neues Rezept: wenn über uns geredet wird, nie ohne uns. (…) Zu Beginn der Veranstaltung betrat der regionale Bodensee-NPD-Chef Patrick Z. mit Anhang den Saal.Kurze Zeit später betrat eine Gruppe schwarz gekleideter Jugendlicher den Saal. Darunter eine Anti-Antifa-Aktivistin. Später folgte noch eine Gruppe Skinheads, die im Eingangsbereich standen. Von einem aufmerksamen Teilnehmer wurde dies dem O.B. Büchelmeier zugetragen. Der O.B. sah allerdings kein Problem in der Anwesenheit von Nazi-Kadern.

Die bewaffneten Biedermänner der NPD

NPD-BLOG.INFO » Die bewaffneten Biedermänner der NPD
Der NPD-Mitarbeiter und Jura-Student David Petereit ist am 15. Juni 2007 in Rostock bei der Eröffnung eines rechten Szeneladens mit einem Metallknüppel in der Hand aufgefallen. Entsprechende Bilder wurden bei Endstation Rechts und Indymedia veröffentlicht. Neben Petereit sind weitere bewaffnete Neonazis zu sehen, die sich vor dem Geschäft positionierten, um möglicherweise Anti-Nazi-Demonstranten anzugreifen. Ähnliches war bereits im August 2006 in Wismar geschehen, als Polizisten ihre Waffe ziehen mussten, um militante Neonazis daran zu hindern, Demonstranten mit Baseball-Keulen anzugreifen.
Petereit ist angestellt im NPD-Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Birger Lüssow. Auch Lüssow war offensichtlich bei der Eröffnung des rechten Geschäfts in Rostock vor Ort. Petereit gilt als Mitbegründer der Mecklenburgischen Aktionsfront, einem Bündnis von Neonazi-Banden im Landkreis Mecklenburg-Strelitz.

Anklage gegen NPD-Nachrichtenmann Wöll

NPD-BLOG.INFO » Hessen: Anklage gegen NPD-Nachrichtenmann Wöll
Der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll muss sich nach einem Bericht des Kreis-Anzeigers aus Nidda wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Gießen habe Anklage gegen den Kreistagsabgeordneten des Landkreises Wetterau erhoben, berichtete die Frankfurter Neue Presse mit Verweis auf den Kreis-Anzeiger vom 16. Juni 2007.
Auschwitz als ‘Gehirnwäsche für Schüler’
Der NPD-Funktionär hatte bei einer Kreistagssitzung im März Auschwitz als ‘Stätte des so genannten nationalsozialistischen Terrors’ bezeichnet. Klassenfahrten zu dem ehemaligen Konzentrationslager hatte Wöll eine ‘Gehirnwäsche für Vorschüler’ genannt und beantragt, Zuschüsse für die Exkursionen zu streichen.

siehe auch: NPD-Chef Marcel Wöll wegen des Verdachts der Volksverhetzung vor Gericht. Der hessische Nazi-Führer Marcel Wöll hatte vor einigen Wochen im Kreistag der Wetterau beantragt, Zuschüsse für Klassenfahrten nach Auschwitz zu streichen. Dabei hatte er von “Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors” gesprochen und geäußert, bei solchen Klasssenfahrten werde an den SchülerInnen “Gehirnwäsche” betrieben. Anschließend rechtfertigte er in einem zynischen TV-Interview mit der Hessenschau seine den Holocaust leugnenden Äußerungen als “Privatmeinung“.
Nun muß er sich wegen des Verdachtes, den Holocaust geleugnet zu haben, vor Gericht verantworten (Bericht siehe unten). NPD-Chef Wöll, zugleich zentrale Figur einer kriminellen Schlägertruppe “Freie Nationalisten Rhein-Main” und nach eigenem Bekunden “nationaler Sozialist“, ist Anmelder einer NS-Demonstration für die “Volksgemeinschaft” am 7. Juli in Frankfurt, wogegen es inzwischen eine breite gesellschaftliche Mobilisierung (Aufruf, UnterstützerInnenliste) gibt, in den Frankfurter Behörden aber bis zum heutigen Tag offenbar niemand ernsthaft und mit Folgen Anstoß genommen hat; NPD-Chef muss vor Gericht. Marcel Wöll zog im Kreistag der Wetterau den Holocaust in Zweifel / Prozess am 25. Juni (…) Im Falle einer Verurteilung drohen dem Neonazi bis zu fünf Jahre Gefängnis und der Verlust seines Kreistagsmandats, das er erst im Februar als Nachrücker für einen zurückgetretenen Parteifreund angetreten hatte. Die NPD ist im Kreistag der Wetterau mit drei Abgeordneten vertreten. Wöll fungiert seit gut einem Jahr als Landesvorsitzender der NPD und ist gleichzeitig führend aktiv in der Kameradschaft der “Freien Nationalisten” im Rhein-Main-Gebiet; Holocaustleugnung als Teil der NPD-Propaganda. Marcel Wölls Holocaustleugnung steht in einer weitverbreiteten Traditon seiner Partei, die zB. in ihrem Organ “Zündstoff” (Heft 4/99, S. 1) behauptete: “Auf die Verauschwitzierung der deutschen Gegenwart (…) folgt nun die Verauschwitzierung der deutschen Zukunft? (…)”;
Marcel Wöll am 25. Juni in Friedberg vor Gericht: Volksverhetzung. Das war ein verdammt schlechtes Wochenende für den hessischen Nazi-Aktivisten und NPD-Vorsitzenden Marcel Wöll: erst scheiterte er in seinem eigenen Wohnort mit dem Versuch einer Mahnwache – nun muß er auch noch am 25. Juni wegen Volksverhetzung vor Gericht

CHILE: SKINHEADS ATTACK GAY WEB SITE – AGAIN

The Santiago Times – English Language Newspaper in Santiago, Chile – News in Chile and Latin America – CHILE: SKINHEADS ATTACK GAY WEB SITE – AGAIN
For the second time this month, individuals identifying themselves as “skinheads” hacked the Web site of the Movement for Homosexual Integration and Freedom (MOVILH), Chile’s leading pro-gay rights organization. The cyber attack took place Wednesday, exactly one week after MOVILH reported a similar hacking that among other things involved changing the site’s monthly survey to include rude, sexual questions (ST, June 7). This time around, the hackers – calling themselves “The Grimbas” of La Pintana – once again altered the monthly survey, changed news headlines and wrote “we’re not neo-Nazis, but rather skinheads… We meet in the plaza near 36 Santa Rosa. We don’t support something that isn’t natural. Traditional skins are more manly than any Nazis.”

Rassismusurteil revidiert

espace.ch – Rassismusurteil revidiert
Obergericht hebt Rassismusurteil gegen ehemaligen Pnos-Präsidenten teilweise auf
Die sogenannte «Schulhof-CD» verletze die Rassismusstrafnorm nicht, sagt das Obergericht. Klar rassistisch sei jedoch die Beschimpfung «Judensau». Das Gericht hebt das Urteil gegen den ehemaligen Pnos-Kantonalpräsidenten Lüthard teilweise auf. (…) Am Rande des Gewaltvorfalls betitelte der damalige Kantonalpräsident der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) Pascal Lüthard einen Restaurantgast, der zu schlichten versuchte, als «Judensau». Im November darauf verteilte der damals 21-Jährige vor einem Jugendtreff im aargauischen Murgenthal die in Deutschland produzierte sogenannte «Schulhof-CD». Sie enthält rechtsextreme Musik und verweist auf eine Homepage mit rechtsextremem Gedankengut.

RNF-Bundestreffen: NPD-Frauen bauen Strukturen auf

NPD-BLOG.INFO » RNF-Bundestreffen: NPD-Frauen bauen Strukturen auf
Die NPD-Frauenorganisation Ring Nationaler Frauen (RNF) ist aktiv mit den Aufbau von arbeitsfähigen Strukturen im gesamten Bundesgebiet beschäftigt. So treffen sich die NPD-Frauen, die sich im Herbst 2006 zum RNF zusammengeschlossen hatten, am 16. Juni 2007 im ‘Raum Plauen’ zu ihrem ‘Bundestreffen im Sommer’. Dieses soll laut Einladung unter dem Motto ‘gleiche Rechte – verschiedene Pflichten…’ stehen.

RNF-Mitglied jetzt Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt. Bei dem Treffen soll laut Tagesordnungsplanung unter anderem ein neues Flugblatt zum Elterngeld vorgestellt werden. Außerdem werden ‘Netzmeisterin’, Geschäftsführerin und Regionalleiterinnen berichten. Bei der Kommunalwahl hatte die NPD zwar Stimmen hinzugewonnen, war aber weit hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. Folgend war der NPD-Landesvorsitzende Andreas Karl zurückgetreten. Die neue Landesvorsitzende ist das RNF-Mitglied Carola Holz. Diese war bei der Kommunalwahl in den Anhalt-Bitterfelder Kreistag eingezogen, genauso wie das RNF-Mitglied Judith Rothe, die in ihrem Heimatort Sotterhausen 15% der Stimmen für die NPD holte.

Neonazis verteilen Propaganda-CDs an Schulen in Wunsiedel

Neonazis verteilen Propaganda-CDs an Schulen in Wunsiedel – Yahoo! Nachrichten
Der rechtsextreme «Kameradschaftsbund Hochfranken» hat an mehreren Schulen im oberfränkischen Wunsiedel Propagandamaterial verteilt. So sei den Schülern eine so genannte Nationale Schulhof-CD angeboten worden, teilte die Leiterin der bayerischen Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Simone Richter, am Dienstag mit. Mit der Aktion lehne sich die Kameradschaft an die Strategie der NPD an.

Die CD wurde Richter zufolge an der Realschule, Hauptschule und der Grundschule verteilt. An den Laternenpfosten vor dem Gymnasium seien Aufkleber angebracht worden, die auf die CD hinweisen und eine Internetseite zum Download angeben.

siehe auch: Neonazis verteilen Propaganda-CDs an Schulen in Wunsiedel. Der rechtsextreme «Kameradschaftsbund Hochfranken» hat an mehreren Schulen im oberfränkischen Wunsiedel Propagandamaterial verteilt. So sei den Schülern eine so genannte Nationale Schulhof-CD angeboten worden, teilte die Leiterin der bayerischen Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Simone Richter, mit.

Regina police raid home of ex-prof accused of spreading hate

Regina police raid home of ex-prof accused of spreading hate
Terry Tremaine, 58, who was let go from his job as a University of Saskatchewan mathematics professor in 2005, is the subject of a criminal complaint by Ottawa-based human rights lawyer Richard Warman and the Canadian Jewish Congress. They accuse him of willful promotion of hatred in online postings that target Jewish, black and First Nations people in Saskatchewan. (…)
Warman said Tremaine has been posting “extremist racist and bigoted anti-Jewish, anti-black material to a U.S. neo-Nazi website called Stormfront.” (…) He called himself the leader of the National Socialist Party of Canada and a member of “white nationalists.” “We want to see a variety of policies implemented that will help to preserve the status of the white race in Canada,” he said.

Premiere: Klarmanns Welt zensiert Überschrift

Premiere: Klarmanns Welt zensiert Überschrift – klarmann – @ myblog.de
Erstmals hat „Klarmanns Welt“ die Überschrift eines Beitrages nicht korrigiert oder einem Artikel-Update angepasst, sondern zu einer Art von Selbstzensur gegriffen. Grund dafür war, dass die NPD sich und ihr Anliegen falsch dargestellt sah und eindringlich um Änderung bat. Der Artikel ist nun überschrieben mit dem Titel: NPD erhöht XXXXXXXX und droht mit XXXXXXXXXXXX. Weiteres zu der Premiere siehe in der Anmerkung am Ende des Beitrages. Wie indes der nachfolgend dokumentierte Screenshot von der Homepage der eng mit der NPD verwobenen Neonazi-Gruppe „Kameradschaft Aachener Land“ zeigt, bevorzugt die KAL weiterhin den Klartext.