Razzia wegen mutmaßlicher Pläne zum Wiederaufbau von Blood & Honour

Die Polizei ist mit bundesweit 15 Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten vorgegangen. Vier Verdächtige wurden verhaftet. Wegen mutmaßlicher Pläne zum Wiederaufbau der verbotenen rechtsextremistischen Vereinigung Blood & Honour Deutschland hat die Polizei bundesweit Durchsuchungen vorgenommen. Hintergrund sind Ermittlungen gegen zwölf Beschuldigte wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Vereinigungsverbot, wie die zuständige Generalstaatsanwaltschaft München mitteilte. Sie sollen versucht haben, die seit September 2010 verbotene Organisation wiederzubeleben. (…) Im Zuge dieser Ermittlungen wurden nun 15 Objekte in fünf Bundesländern durchsucht. Davon lagen acht in Bayern, zwei in Baden-Württemberg, drei in Thüringen sowie jeweils eines in Hessen und Sachsen-Anhalt. Die Polizei vollstreckte zudem vier Haftbefehl

via zeit: Razzia wegen mutmaßlicher Pläne zum Wiederaufbau von Blood & Honour

siehe auch: Verbotene Neonazi-Gruppe plante offenbar Wiederkehr: Bundesweite Razzien. Im Jahr 2000 wurde die Neonazi-Gruppierung „Blood & Honour“ verboten. Nun plante das Netzwerk offenbar seien Rückkehr. Am Mittwoch wurden in mehreren Bundesländern Wohnungen durchsucht. Bei einer groß angelegten Polizeiaktion gegen Mitglieder der verbotenen rechtsextremistischen Vereinigung „Blood & Honour“ haben Ermittler am Mittwoch in fünf Bundesländern Wohnungen und Häuser durchsucht und vier Menschen festgenommen. Die Aktion fand im Rahmen von Ermittlungen gegen zwölf Beschuldigte wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen ein Vereinigungsverbot statt, wie die Generalstaatsanwaltschaft München und das Polizeipräsidium Niederbayern gemeinsam mitteilten. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, durch den Aufbau einer Verwaltungsstruktur der „Blood & Honour Division Deutschland“ mit Sektionen in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Mitteldeutschland das Ziel verfolgt zu haben, die seit dem Jahr 2000 verbotene Organisation in Deutschland wieder zum Leben zu erwecken. Konkret geht es dabei vor allem um Musik-CDs mit verbotenem Rechtsrock-Liedgut und um Fan-Artikel mit verbotenen rechtsradikalen Symbolen, die nach Deutschland eingeführt und hier vertrieben worden sein sollen; Razzia gegen Neonazigruppe “Blood & Honour” – Schwerpunkt Bayern. Die Polizei ist mit einer bundesweiten Razzia gegen die verbotene sogenannte “Blood & Honour Division Deutschland” vorgegangen. Zwölf Beschuldigte sollen versucht haben, die verbotene rechtsextremistische Vereinigung wieder aufleben zu lassen. Durchsucht wurden am Mittwochmorgen insgesamt 15 Objekte in mehreren Bundesländern, acht davon in Bayern: Auf Nachfrage erklärte die Generalstaatsanwaltschaft, man habe in Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen, Niederbayern), Oberaudorf (Landkreis Rosenheim, Oberbayern), Bad Reichenhall (Oberbayern), Schönau am Königssee (Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern) und Rauhenebrach (Landkreis Haßberge, Unterfranken) Objekte durchsucht; des Weiteren mehrere Objekte an einem nicht näher benannten Ort.
Neonazigruppe “Blood & Honour” seit September 2000 verboten
Weitere Razzien nahm die Polizei in zwei Örtlichkeiten in Baden-Württemberg vor, in dreien in Thüringen, einer in Hessen und einer in Sachsen-Anhalt. Vier Personen wurden verhaftet, davon eine im bayerischen Oberaudorf.

Polizeiabsperrung
Symbolbild



#AfD -Parteijugend hält Verbindung zur Identitären Bewegung – #noIB #verfassungsfeinde

Offiziell gehen AfD-Nachwuchs und Identitäre Bewegung getrennte Wege. Die Praxis sieht anders aus. David Eckert hat schon ruhigere Tage als Vorsitzender der Jungen Alternative (JA) Berlin erlebt. Weil zuletzt einzelne Landesverbände in den Fokus des Verfassungsschutzes gerieten, droht der JA insgesamt die Beobachtung. In der AfD wird öffentlich darüber nachgedacht, die 2000 Mitglieder umfassende JA von der Partei und damit von den Geldströmen abzuspalten. Auch innerhalb der JA rumort es heftig. Anlass für die Debatte sind unter anderem Überschneidungen zwischen Mitgliedern der JA und der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB). Zwar stehen die Identitären auf der Unvereinbarkeitsliste von AfD und JA – Mitglieder dürfen nicht zeitgleich Aktivisten der IB sein – tatsächlich sind die Grenzen aber fließend. Eckert weiß das: Ende 2017 wurde der frisch gewählte JA-Vorstand unter seiner Leitung aufgelöst, weil der IB-Aktivist Jannik Brämer erneut zum Vizechef gewählt worden war – Unvereinbarkeitsbeschluss hin oder her. Bei der Neuwahl im Januar 2018 trat Brämer nicht wieder an, das Thema schien vom Tisch.
Die Netzwerke bestehen auf persönlicher Ebene weiter. Auf persönlicher Ebene jedoch bestehen die Netzwerke zwischen IB und JA weiter – auch in Berlin. So posiert Joel Bußmann, seit Januar 2018 Stellvertreter Eckerts im JA-Landesvorstand, seit Monaten für ein von Brämer geführtes Modelabel. Auf Bußmanns Brust prangt der Slogan „Defend Berlin“ (Verteidige Berlin). Unter dem Motto „Defend Europe“ hatte die IB zuletzt gegen die Einwanderung von Flüchtlingen mobil gemacht. Das Label, zuletzt mehrfach auf Kongressen der JA vertreten, wurde 2016 von Brämer und einem weiteren der IB zugerechneten Aktivisten gegründet. Bußmann, Mitglied der rechtsnationalistischen Burschenschaft Gothia, einer schlagenden Verbindung, stört das wenig. Und es gibt noch weitere Mitglieder des JA-Vorstandes, die gute Beziehungen zu Brämer und den Identitären pflegen. The-Hao Ha ließ sich mit Brämer beim JA-Bundeskongress im Februar fotografieren. Zudem nahm Ha, wie auch Talisa Barfuss und Bußmann, an Demonstrationen der IB in Berlin teil – alle drei sitzen aktuell im Landesvorstand der JA. Genau wie Benjamin Austin, der im Jahr 2016 nach Wien reiste, um mit der IB zu demonstrieren. Ein Foto zeigt ihn in einer Gruppe mit dem damaligen JA-Schatzmeister Jannik Brämer und Robert Timm, einem führenden Kopf der IB Deutschland.

via tagesspiegel: AfD-Parteijugend hält Verbindung zur Identitären Bewegung

Menschenrechte und Rassismus – Alltägliche Feindseligkeit

Geflüchtete berichten bei einem Filmabend des Vereins “Runder Tisch gegen Rassismus Dachau” mit dem Kreisjugendring und Gedenkstättenpfarrer Björn Mensing darüber, wie sie aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden 70 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen hat der Verein “Runder Tisch gegen Rassismus Dachau” zusammen mit Robert Philipsberg vom Kreisjugendring Dachau und Gedenkstättenpfarrer Björn Mensing als Moderatoren zum Filmgespräch ins Cinema Dachau eingeladen, um die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte zu würdigen – aber auch um auf die immer noch allgegenwärtigen schweren Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.
Wie stark man auch in Dachau heute noch Rassismus zu spüren bekommt, erzählen Moudou Sylla und Bakary Diakite. Sie kamen 2015 von Mali nach Deutschland und wohnen seit November 2015 in der Containerunterkunft an der Lilienthalstraße. Sylla erzählt, dass sie sehr gerne hier wohnen möchten, aber manchmal Angst bekommen. Vor allem die Blicke, die sie spüren, wenn sie in einer Gruppe unterwegs sind, belasten die beiden Geflüchteten. “Ich erzähle nur eine Geschichte, ich kann nicht alle erzählen”, sagt Diakite und berichtet von einer dieser Auseinandersetzungen, die er oft erlebe: Ein Fahrkartenkontrolleur will nicht nur seine Fahrkarte, sondern auch seinen Ausweis sehen. Und das, obwohl dies bei keinem anderen Passagier erfragt worden sei. Als Diakite sich weigert, habe er vom Kontrolleur gehört: “Ich hasse einfach schwarze Leute.” Der Konflikt sei dann erst am Dachauer Bahnhof durch die Polizei geregelt worden.
Sie berichten aber auch von guten Erfahrungen. Von fremden Menschen, die ihnen zur Hilfe eilen. Und von der Arbeit in einem internationalen Umfeld, mit einem Chef, der alles dafür tun würde, damit sie in Deutschland bleiben können. “Immer wenn man hier Hilfe braucht, habe ich sie auch bekommen”, sagt ein Freund von Moudou und Bakary aus dem Publikum. Er erzählt auch, wie er mit dem Thema Rassismus erst bei seiner Ankunft in Deutschland konfrontiert worden sei. Aus seiner Heimat Mali kenne er das gar nicht. Für ihn sei es unverständlich, wie Menschen Angst bekommen, wenn er mit Freunden nur spazieren geht. “Wo fängt das an? Wo findet man diese Wurzel, um sie herauszureißen”, fragt er das Publikum.

via sz: Menschenrechte und Rassismus – Alltägliche Feindseligkeit

AfD-Landeschefin als fraktionslose Abgeordnete im Landtag

Erstmals als fraktionslose Abgeordnete hat die AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein heute an der Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtages teilgenommen. Sie war in der vergangenen Woche mit der Mehrheit der anderen Abgeordneten ihrer Partei aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Hintergrund ist eine frühere Werbung Sayn-Wittgensteins für einen rechtsextremen Verein. Sie wird dem rechtsnationalen Flügel der AfD zugerechnet und sitzt jetzt im Landesparlament auf einem Einzelplatz nahe ihren früheren Fraktionskollegen.

via hamburg: AfD-Landeschefin als fraktionslose Abgeordnete im Landtag

#Reichsbürger – #Polizei hebt Treffen aus

In Zwickau wurde am Sonntag eine sogenannte Verweserwahl von den Behörden unterbunden. Der Landkreis gilt als Hochburg der Szene. Die Polizei hat ein Treffen von Reichsbürgern im Zwickauer Ortsteil Hüttelsgrün gestört und diverse Utensilien beschlagnahmt. Der Einsatz vom Sonntagnachmittag, den die Beamten erst am Dienstag bekannt gaben, richtete sich gegen eine sogenannte Siegelrechte- und Verweserwahl, zu der Reichsbürger bereits seit Monaten in Flugblättern aufgerufen hatten. Die Wahl sollte offenbar an ihrem Wohnsitz stattfinden. Die Staatsanwaltschaft Zwickau ermittelt wegen des Verdachts auf Amtsanmaßung.
Nach Angaben der Beamten betraten sie mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss das ehemalige Autohaus, in dem das vermeintliche Referendum stattfand. In dem Gebäude wurden demnach 23Personen festgestellt, wovon sechs als sogenannte Wahlleiter und Wahlhelfer ausgemacht wurden. Von allen Anwesenden seien die Personalien festgestellt worden. Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte diverse Wahlunterlagen und Beweismittel. Als Beispiel nennen die Polizisten Wahlurnen. Der Einsatz sei weitestgehend störungsfrei verlaufen. Lediglich eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde vor Ort aufgenommen. Neben der Zwickauer Polizeidirektion waren auch Kräfte der sächsischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

via freie presse: Reichsbürger: Polizei hebt Treffen aus

Tumult im Stuttgarter #Landtag – #AfD -Abgeordneter löst #Polizeieinsatz aus – #räpple

Der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple hat mit seinem Verhalten einen Tumult im baden-württembergischen Landtag ausgelöst. Weil er den Saal trotz Aufforderung des Landtagspräsidiums nicht verlassen wollte, wurde die Sitzung am Mittwoch für einige Minuten unterbrochen.
Räpple war nach einigen lauten Zwischenrufen von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) mehrfach des Saales verwiesen wollten. Räpple verweigerte sich aber und blieb demonstrativ auf seinem Platz sitzen. “Nein, ich bleibe hier”, rief er Aras entgegen. Sitzung im Stuttgarter Landtag unterbrochen Die Sitzung wurde daraufhin unterbrochen. Erst auf Druck von drei Polizeibeamten verließ Räpple schließlich den Saal. Daraufhin verließ die gesamte AfD-Fraktion aus Protest kurzfristig den Raum

via focus: Tumult im Stuttgarter Landtag AfD-Abgeordneter löst Polizeieinsatz aus

Nach Angriff auf Weihnachtsmarkt – Tat in Straßburg: Was wir wissen und was nicht

Nach dem Angriff auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg überschlagen sich die Meldungen: Was wir wissen und was noch nicht gesichert ist – ein Überblick: Die Tat – Gesichert ist: Am Dienstagabend gegen 20 Uhr eröffnet ein Mann in der Nähe des Weihnachtsmarkts in Straßburg plötzlich das Feuer. Drei Menschen werden nach Angaben der Regionalbehörden getötet, 13 weitere verletzt. Es gibt Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Der Mann kann fliehen, es wird weiter nach ihm gefahndet. Teile der Innenstadt werden über Stunden abgeriegelt. Nicht genau bekannt ist bisher der genaue Ablauf nach den ersten Schüssen und wo genau in der Elsass-Metropole sich alles abspielte. Frankreichs Innenminister Christophe Castaner beschreibt den genauen Tatort nicht näher und sagt lediglich, der Täter habe an drei verschiedenen Orten in der Stadt “Terror verbreitet”. Zwischen 20 und 21 Uhr habe er sich zweimal einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften im Patrouilleneinsatz geliefert.
Der mutmaßliche Täter – Was wir wissen: Die französischen Behörden sind sich sicher, den Täter zu kennen. Es soll sich um einen 29 Jahre alten Mann aus Straßburg handeln, der als potenzieller Gefährder eingestuft wurde. Laut Innenminister Castaner wurde er in der Vergangenheit bereits in Frankreich, aber auch in Deutschland verurteilt. Über den Verdächtigen sei ein sogenanntes “Fiche S” (das französische Wort “fiche” bedeutet “Kartei” oder “Akte”) geführt worden. In dieser Kategorie werden frankreichweit rund 26.000 Personen geführt, von denen 10.000 als stark radikalisiert gelten würden. Nach Kenntnis der deutschen Justiz hat der Verdächtige bereits etliche Jahre im Gefängnis verbracht – in allen Fällen ging es um Einbrüche. So verurteilte das Amtsgericht Singen den Mann Mitte 2016 zu zwei Jahren und drei Monaten Haft, weil er in eine Zahnarztpraxis in Mainz und eine Apotheke in Engen im Süden Baden-Württembergs eingebrochen war. Gefängnisstrafen hatte er danach auch nicht nur in Frankreich, sondern auch in der Schweiz verbüßen müssen.
Offiziell unbestätigt ist ein Bericht des Senders France Info, der sich auf Behörden beruft, wonach der Verdächtige am Dienstagmorgen eigentlich wegen versuchten Mordes hätte verhaftet werden sollen. Er sei jedoch nicht zu Hause angetroffen worden. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung, Stunden vor den Schüssen, sollen Granaten gefunden worden sein, wie der Sender und die Zeitung “Le Parisien” berichteten.
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll der Verdächtige ein französischer Staatsbürger mit nordafrikanischen Wurzeln sein. Bei den Schusswechseln mit Sicherheitskräften wurde er vermutlich verwundet.
Reine Spekulationen sind bislang die Gerüchte, der Täter könnte Komplizen gehabt haben. Dazu gibt es keinerlei Hinweise. Das Motiv der Attacke Die französische Polizei ist sich sicher, dass der mutmaßliche Täter einen terroristischen Hintergrund hat – ob das auch das Motiv für die Tat ist, ist Spekulation. Die Behörden warnen vor voreiligen Schlüssen. Denn, wie gesagt, der Mann ist polizeibekannt, gilt als gewaltbereit, ist mehrfach verurteilt und sollte wegen versuchten Mordes verhaftet werden.

via zdf: Nach Angriff auf Weihnachtsmarkt – Tat in Straßburg: Was wir wissen und was nicht

James A. Fields Jr. sentenced to life in prison in #Charlottesville car attack – #terror

James A. Fields Jr., an avowed neo-Nazi who rammed his car into a group of counterprotesters at a white-supremacist rally, was sentenced to life in prison by a jury Tuesday after a trial that offered an unsparing view of the physical and emotional ruin he caused in this city with a burst of vehicular rage 16 month ago. As he had throughout his two-week trial, Fields, 21, sat impassively at the defendant’s table, clad in a powder blue sweater, as the jury delivered its verdict at 12:20 p.m. after about four hours of deliberations that began Monday: life for first-degree murder; 70 years for each of five counts of aggravated malicious wounding; 20 years for each of three counts of malicious wounding; and nine years for leaving the scene of a fatal crash. His overall sentence: life plus 419 years and $480,000 in fines.
The same jury of seven women and five men convicted Fields of those 10 offenses Friday in Charlottesville Circuit Court. In Virginia, trial juries determine what penalties should be meted out within sentencing ranges dictated by law. Judge Richard E. Moore, who said he will formally sentence Fields on March 29, can impose a lesser punishment than the jurors called for but is not allowed to increase the sentences. Fields, whose psychiatric disorders dating to early childhood were detailed in court by a mental health expert, did not deny that he intentionally accelerated his Dodge Challenger into a group of counterprotesters at the “Unite the Right” rally on Aug. 12, 2017. His lawyers contended that he was afraid about his safety and acted to protect himself. But jurors, in issuing 10 guilty verdicts last week, rejected that argument.
In this Aug. 19, 2017 photo, a counter-protester holds a photo of Heather Heyer on Boston Common at a “Free Speech” rally organized by conservative activists, in Boston. (AP Photo/Michael Dwyer, File)
One of the anti-racism demonstrators, Heather Heyer, 32, who worked for a local law firm, was killed in the crash and 35 others were hurt, many grievously. Fields also faces a separate federal trial for alleged hate crimes related to the incident, including one offense that carries a possible death sentence. No trial date has been set, and the Justice Department has not said whether it will seek capital punishment.

via washington post: James A. Fields Jr. sentenced to life in prison in Charlottesville car attack

siehe auch: Medien: Lebenslänglich für US-Neonazi wegen Mordes. Ein US-Neonazi ist wegen Mordes an einer Demonstrantin in Charlottesville zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dieses Strafmaß gegen den 21-Jährigen James Fields wurde laut US-Medienberichten heute von einem Gericht in der Stadt im Bundesstaat Virginia verhängt. Fiels war im August 2017 am Rande eines Aufmarschs von Rechtsextremisten mit seinem Wagen in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren. Eine 32-jährige Frau wurde dabei getötet und mehrere Menschen verletzt. Eine Geschworenenjury hatte Fields bereits am vergangenen Freitag des Mordes, der schweren Körperverletzung und der Fahrerflucht schuldig befunden. Neonazi-Aufmarsch sorgte weltweit für Schlagzeilen Der Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassisten in Charlottesville hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt – vor allem deshalb, weil US-Präsident Donald Trump kurz danach das Verhalten von Rechtsextremisten und Gegendemonstranten gleichsetzte und von „Gewalt auf vielen Seiten“ sprach. Fields hatte in dem knapp zweiwöchigen Prozess auf unschuldig plädiert. Seine Verteidiger argumentierten, ihr Mandant sei in Panik gewesen und habe „um sein Leben gefürchtet“.

Tim Kaine inspects a makeshift memorial to Heather Heyer.jpg
By Office of Senator Time Kaine – https://www.kaine.senate.gov/, Public Domain, Link


Donald Trump und Michael Cohen – #Trump droht ein #Strafverfahren – #StormyDaniels

FBI-Sonderermittler Robert Mueller konfrontiert Donald Trump erneut mit Schweigegeldzahlungen an Erotikfilm-Darstellerin Stormy Daniels. Sogar ein Strafverfahren könnte die Folge sein. US-Präsident Donald Trump sieht sich im Zuge der Untersuchungen von FBI-Sonderermittler Robert Mueller erneut mit seiner Schweigegeldzahlung an Erotikfilm-Darstellerin Stormy Daniels konfrontiert – und diesmal steht mehr auf dem Spiel als nur peinliche Details über Trumps Affären. Laut mehrerer US-Rechtsexperten droht dem Präsidenten spätestens nach seiner Amtszeit ein Verfahren wegen illegaler Schweigegeldzahlungen. Selbst auf Trumps Haus- und Hofsender Fox News sprach TV-Jurist Andrew Napolitano davon, dass die Ermittlungen „gefährlich für den Präsidenten“ werden könnten. Die Frage sei nun vielmehr, ob Trump noch während seiner Amtszeit angeklagt werden könne oder ob seine Immunität ihn davor bewahrt. Selbst in diesem Fall wäre der Prozess aber nur aufgeschoben. So könnte die Staatsanwaltschaft laut Napolitano eine nicht-öffentliche Anklage erheben und so verhindern, dass die Vergehen, die sich auf die Jahre 2013 und 2016 beziehen, verjähren. Nach Trumps Amtsende könnte die nicht-öffentliche Anklage dann verhandelt werden, so die Einschätzung von Napolitano.
“Democrats can’t find a Smocking Gun tying the Trump campaign to Russia after James Comey’s testimony. No Smocking Gun…No Collusion.” @FoxNews That’s because there was NO COLLUSION. So now the Dems go to a simple private transaction, wrongly call it a campaign contribution,…
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 10. Dezember 2018
Trump soll im Jahr 2016 seinen damaligen Anwalt Michael Cohen beauftragt haben, mehreren Frauen, darunter auch Stormy Daniels, Geld für ihr Schweigen über Affären mit Trump zu bezahlen. In der Gerichtseinreichung von Freitag wird Cohen seitens der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, die Zahlungen seien „mit dem Vorsatz, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen“, geleistet worden. Trump wird in diesen Schreiben durchgängig als „Individuum Eins“ bezeichnet, dessen Affären mit den Zahlungen gedeckt werden sollten. Zweifel an der wahren Identität von „Individuum Eins“ lassen die eingereichten Dokumente nicht zu. Denn dort findet sich der Satz: „Vermutlich am 16. Juni 2015 begann Individuum Eins einen letztlich erfolgreichen Wahlkampf um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Cohen hat die Vorgänge mittlerweile gestanden und angegeben, er sei von Trump beauftragt gewesen, die Zahlungen durchzuführen. Zahlungen an Stormy Daniels räumt Donald Trump ein Der Präsident selbst hat sich bislang widersprüchlich zu den Zahlungen geäußert. Als diese das erste Mal im April 2018 bekannt wurden, gab er an, nichts davon zu wissen. Auch vermeintliche Affären mit den entsprechenden Frauen streitet der Präsident nach wie vor ab. Dann räumte er Zahlungen von Cohen an Daniels ein. Nun bezeichnete er die Zahlungen im Versuch, sie zu relativieren, auf Twitter als „eine simple, private Transaktion“ – womit Trump die Existenz der Zahlungen indirekt zugegeben hat.

via fr: Donald Trump und Michael Cohen Trump droht ein Strafverfahren

SEK stürmt versehentlich Wohnung von Rentnerin – #friendlyFire #Fachkräfte #spezialeinheit

Eigentlich wollten sie gegen eine Rockerbande vorgehen, doch sie irrten sich in der Hausnummer: SEK-Beamte haben in Lüdenscheid die Wohnung einer 88-Jährigen gestürmt. Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben in Nordrhein-Westfalen versehentlich die Wohnung einer 88-Jährigen gestürmt. Gerhard Pauli von der Staatsanwaltschaft Hagen bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der “Lüdenscheider Nachrichten”. Der Zwischenfall in Lüdenscheid ereignete sich demnach am Donnerstag bei einer Razzia gegen eine Rockerbande. Die Einsatzkräfte hätten sich jedoch in der Hausnummer geirrt. Dem Sender zufolge rammten sie Türen ein und zündeten auf dem Balkon der Rentnerin eine Blendgranate. Es werde nun untersucht, wie es zu der Verwechselung gekommen sei, sagte Pauli.

VIA SPON. SEK stürmt versehentlich Wohnung von Rentnerin

siehe auch: Peinliche Panne: Bei der Oma statt beim Rocker eingedrungen. Ein Trupp schwer bewaffneter SEK-Beamter hat sich bei der Razzia im Rocker-Milieu in der vergangenen Woche in Lüdenscheid in der Hausnummer geirrt. Bei ihrem Vorgehen gegen organisierte Rockerbanden ist den Beamten des Sondereinsatzkommandos (SEK) am Donnerstag in Lüdenscheid ein peinlicher Fehler unterlaufen.  Sie irrten sich in der Hausnummer und stürmten morgens gegen 6 Uhr die Wohnung einer 88-jährigen Frau. Dr. Gerhard Pauli, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bestätigte den Vorfall und sprach von einem „bedauernswerten Fehler“.  Es muss eine Szene wie aus einem Krimi gewesen sein. Fahrzeuge mit SEKlern rollen an, Beamte rammen drei Türen auf, gleichzeitig detoniert auf dem Balkon an der Gebäuderückseite eine Blendgranate. Die betagte Bewohnerin schreckt auf und sieht sich mehreren schwer bewaffneten Polizisten gegenüber.
Angehörige der 88-Jährigen eilen nach Telefonaten hinzu und kümmern sich um sie. Nach den Worten des Oberstaatsanwaltes hat die alte Dame „bewundernswert tough“ und „relativ gefasst“ auf den Vorfall reagiert. Einer der Polizisten habe sich um die Frau „hinreißend gekümmert“.  Seelsorgerin zur Betreuung gerufen Direkt nach dem missglückten Zugriff sei durch die Polizei eine Seelsorgerin zur Betreuung der Bewohnerin gerufen worden. Als der Irrtum auffiel, zogen die SEK-Beamten zwei Häuser weiter und nahmen die Zielperson fest, wegen der sie in die Kreisstadt gekommen waren.  Der Rocker, Mitglied des Hagener Chapters der Freeway Riders, wurde nach einer Vernehmung allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt.