Facebook ‘Bans’ Ukrainian Far-Right Group Over ‘Hate Speech’ — But Getting Rid Of It Isn’t Easy – #azov

Ukraine’s militaristic, far-right Azov movement and its various branches have used Facebook to promote its antidemocratic, ultranationalist messages and recruit new members since its inception at the start of the country’s war against Russia-backed separatists five years ago. The American social-networking giant has also been an important platform for Azov’s global expansion and attempts to legitimize itself among likeminded American and European white nationalists. Facebook has occasionally taken down pages and groups associated with Azov when they have been found to be in violation of its policies on hate speech and the depiction of violence. The first Facebook removals occurred in 2015, Azov members told RFE/RL. But after continuous, repeat violations Azov — which includes many war veterans and militant members with openly neo-Nazi views who have been involved in attacks on LGBT activists, Romany encampments, and women’s groups — is now officially banned from having any presence on Facebook, the social network has confirmed to RFE/RL.
Despite the ban, however, which quietly came into force months ago, a defiant Azov and its members remain active on the social network under pseudonyms and name variations, underscoring the difficulty Facebook faces in combating extremism on a platform with some 2.32 billion monthly active users. ‘Organized Hate’ Not Allowed For years, Facebook has struggled with how to deal with extremist content and it has been criticized for moving too slowly on it or behaving reactively. The issue was put front-and-center in August 2017, when the platform was used to organize a white supremacist rally in Charlottesville, Virginia, that turned deadly. The issue was raised most recently in the aftermath of the Christchurch massacre that left 50 people dead. The shooter livestreamed the killing on his Facebook page. The company said it had “quickly removed both the shooter’s Facebook and Instagram accounts and the video,” and was taking down posts of praise or support for the shooting. Joe Mulhall, a senior researcher at the U.K.-based antifascist organization Hope Not Hate, told RFE/RL by phone that Charlottesville brought a “sea change” when it came to social media companies and Facebook, in particular paying attention to extremists.
For instance, he praised the company for its “robust” action against the far-right founder of the English Defence League, Tommy Robinson, who had repeatedly violated Facebook’s policies on hate speech. But Mulhall said Facebook more often acts only after “they’re publicly shamed.” “When there is massive public pressure, they act; or when they think they can get away with things, they don’t,” he added. This may explain why it took Facebook years to ban the Azov movement, which received significant media attention following a series of violent attacks against minorities in 2018.

via rferl: Facebook ‘Bans’ Ukrainian Far-Right Group Over ‘Hate Speech’ — But Getting Rid Of It Isn’t Easy

Linke fordert Aufklärung – Welche Kontakte unterhielt ein #LKA-Mann zu einem #Neonazi? – #schauhin #polizeischutz

Die Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus hat Innensenator Andreas Geisel (SPD) aufgefordert, die mögliche Verstrickung eines Mitarbeiters des Landeskriminalamtes (LKA) mit der rechten Szene „persönlich und unverzüglich“ aufzuklären. Wenn das LKA nicht in der Lage sei, die Serie mutmaßlich rechter Straftaten in Berlin-Neukölln aufzuklären, sollte die Bundesanwaltschaft den Fall übernehmen, erklärten Anne Helm und Niklas Schrader am Mittwoch. Nach Informationen des Politikmagazins „Kontraste“ und des RBB soll ein LKA-Beamter Kontakte zu einem vorbestraften Neonazi gehabt und sich mehrfach mit ihm getroffen haben. Dieser soll verdächtig sein, an Brandanschlägen in Neukölln beteiligt gewesen zu sein. Berliner Opferberatungsstelle stellt Strafanzeige gegen das LKA Die Berliner Opferberatungsstelle ReachOut stellte am Mittwoch Strafanzeige gegen das LKA. Es liege der Verdacht nahe, dass ein Beamter geheime Informationen an mögliche Straftäter weitergegeben habe, teilte ReachOut-Projektleiterin Helga Seyb mit. Seit Jahren gebe es unaufgeklärte Taten in Neukölln, bei denen gegen Rechts engagierte Menschen und Projekte gegen Rechtsextremismus attackiert würden. Laut Staatsanwaltschaft gab es langwierige Ermittlungen gegen den Polizisten. Diese seien aber eingestellt worden, weil sich der Verdacht gegen ihn nicht erhärtet habe, sagte ein Sprecher. Laut RBB arbeitet der Beamte weiter in der Behörde. Die Strafanzeige von ReachOut lag der Staatsanwaltschaft noch nicht vor.

via berliner zeitung: Linke fordert Aufklärung Welche Kontakte unterhielt ein LKA-Mann zu einem Neonazi?

siehe auch: Beamter des Berliner #LKA bei #Treffen mit bekanntem #Neonazi beobachtet – #schauhin #polizeischutz. Ein Beamter des Berliner Landeskriminalamtes soll Kontakt zu einem mehrfach vorbestraften Berliner Neonazi unterhalten haben. Das ergeben Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste und von rbb24 Recherche. Der Neonazi wird verdächtigt, an einer Reihe von Brandanschlägen in Berlin Neukölln beteiligt gewesen zu sein. Der Beamte W. des Landeskriminalamtes wurde von einem Observationsteam einer Sicherheitsbehörde beobachtet, als er sich am 16. März 2018 in einer Fußballkneipe mit dem mehrfach vorbestraften Neonazi T. und weiteren Männern unterhalten hat. Kurz danach fuhren T. und der LKA-Beamte gemeinsam in dem Privatauto des Beamten W. weg. W. ist im Berliner Landeskriminalamt in einem Bereich tätig, der auch für polizeiliche Observationsmaßnahmen zuständig ist.

#FDP-Antrag gegen #BDS – „Größtenteils klar antisemitisch“

Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag möchte der antiisraelischen BDS-Bewegung in Deutschland jegliche Unterstützung entziehen. „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen für Palästina“, kurz BDS – so nennt sich eine internationale Kampagne, die 2005 nach einem Aufruf zivilgesellschaftlicher palästinensischer Organisationen gegründet wurde und sich aktivistisch gegen den Staat Israel organisiert. Auch in Deutschland ist die Kampagne aktiv – dies soll nach dem Willen der FDP bald ein Ende haben. Der Antragsentwurf „Kein Platz für Antisemitismus – der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten“ wurde von der FDP-Fraktion gebilligt. Darin fordern die Freidemokraten unter anderem, „Nichtregierungsorganisationen, die den Boykott israelischer Produkte, Unternehmungen und Personen fordern“, von staatlicher Finanzierung auszuschließen. Mit Bundesmitteln geförderte Organisationen und Projekte seien deshalb dahingehend zu überprüfen, „ob sie die BDS-Kampagne unterstützen, beziehungsweise deren Boykottforderungen gegen israelische Waren“. Aufrufe zum Boykott israelischer Geschäfte und das Anbringen von „Don´t Buy“-Schildern seien aufs Schärfste zu Verurteilen. Die BDS-Bewegung sei in „ihren Methoden und Zielen nicht nur antiisraelisch, sondern größtenteils klar antisemitisch“, heißt es in dem Antrag. Damit bezieht sich die FDP explizit auf eine Aussage von Felix Klein, dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Dieser hatte im vergangen Jahr in einem Interview mit der „Jüdischen Allgemeinen Zeitung“ den BDS als „im Kern antisemitisch“ bezeichnet. Weiter sagte Klein in dem Interview, der BDS nehme israelische Staatsbürger in Geiselhaft und mache sie pauschal für das Handeln der israelischen Regierung verantwortlich.

via tagesspiegel: FDP-Antrag gegen BDS „Größtenteils klar antisemitisch“

Gegen Muslime gehetzt: Geldstrafe für Nürnberger Theologen

Cran hatte “Koraner” als “tickenden Terror-Zeitbomben” bezeichnet. Der Nürnberger Theologe Ernst Cran eckt oft und gerne an – ob als Bass-Gitarrist der “Groben Popen” im Talar oder mit kruden Aussagen zur biblischen Geschichte. Mit einer Hetzrede gegen Muslime ging er aber zu weit und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Ende der 90er Jahre rockte er als Bass-Gitarrist der “Groben Popen” im Talar durch eine Kirche und wurde vom Landeskirchenrat dafür ins Gebet genommen, und als der evangelische Theologe die jungfräuliche Geburt und die Auferstehung Jesu als “gravierende theologische Fehler” bezeichnete, wurde er von der evangelischen Kirche nicht übernommen. Statt ein Leben im Pfarrhaus zu führen, machte sich Ernst Cran 2003 selbstständig, trat als konfessionsfreier Theologe und Bestattungsredner auf.
Cran eckt gerne und oft an – vor Jahren fühlte er sich von den Amtsträgern der Amtskirche nicht verstanden, jetzt reißen jene Zuhörer, denen die Auftritte des 62-Jährigen auf der Pegida-Bühne missfallen, seine Sätze aus dem Zusammenhang, wie er über seinen Anwalt vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth schildern lässt. “Es gibt keine gemäßigten Koraner. Es gibt nur einen Islam und es gibt nur einen Koran. Der Bazillus des Terrors, um der Unterwerfung der Ungläubigen willen, steckt bereits in den Wurzeln der koranischen Ideologie und dieser Bazillus wird jedem Koraner von der ersten Sure ab eingeflößt und macht jeden Koraner zu einer tickenden Terror-Zeitbombe”, sagte er am 30. November 2015 in Dresden in einer Rede für Pegida, das Amtsgericht Fürth verurteilte ihn wegen Volksverhetzung zu 95 Tagessätzen à 35 Euro, 3325 Euro sollte Cran, der als Rentner Erwerbsunfähigkeitsrente bezieht, zahlen. Er legte Berufung ein, das Landgericht reduzierte auf 90 Tagessätze.

via nordbayern: Gegen Muslime gehetzt: Geldstrafe für Nürnberger Theologen

Sechsfache #Körperverletzung – #Pogida-Organisator Christian Müller wieder vor #Gericht – #schauhin #schläger #intensivtäter

Am Mittwoch um 9.30 Uhr beginnt im Saal 21 des Amtsgerichts Potsdam der Prozess gegen den Pogida-Gründer Christian Müller. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen vorsätzliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Müller gilt als äußerst brutal. Er organisierte die Potsdamer Pogida-Demonstrationen, einen Ableger der Dresdener Pegida-Demos. Er saß bereits fünf Jahre im Gefängnis. Zuletzt war Müller im Februar 2017 zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er in der Silvesternacht Partygäste verprügelt hatte. (…) Müller, der nach Aussagen von Polizei und Staatsanwaltschaft als brutaler Intensivtäter gilt, soll mit Drogen-und Alkoholproblemen aufgefallen sein. Die spanischen Fahndungsexperten waren auf ihn aufmerksam geworden, weil er Geld in eine Tanzbar investiert hatte und dies öffentlich preisgab. Er selbst hatte sich zwei Monate nach seiner Flucht aus Deutschland unter dem Namen „Christiano De La Vega“ bei Facebook gemeldet. Dort bezeichnete er sich als Gründungssponsor des Lokals El Cubanito in Morro De Jable, hieß es in einem Bericht der Potsdamer Neuesten Nachrichten.

via berliner zeitung: Sechsfache Körperverletzung Pogida-Organisator Christian Müller wieder vor Gericht

Rheinländische Neonazis mit antisemitischem Singsang

Ein erstes gerichtliches Nachspiel dürften antisemitische Gesänge von Neonazis aus dem Rheinland bei einem Aufmarsch in Berlin zu Ehren des früheren Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß bald haben. Bei dem Aufmarsch am 18. August 2018 in Berlin fiel unter den rund 700 Neonazis besonders der „Rheinland-Block“ auf, weil aus dessen Reihen der Gesang angestimmt wurde: „Wo man Juden deportiert, da ist das Rheinland, schalalalala…“ Die Deportation von Juden wurde dabei in Kombination mit einem rheinischen Singsang in einer Mischung aus Fröhlichkeit und Aggressivität besungen. Die Szene auf Video festgehalten und publiziert hatte das „Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus“ (JFDA). Dem „Rheinland-Block“ gehörten bei dem Aufmarsch im August 2018 Neonazis aus dem Großraum Aachen sowie solche aus dem Kölner und Düsseldorfer Umland, vom Niederrhein und aus dem Bergischen Land an. Der ehemalige „Kameradschaftsführer“ der 2012 verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), Rene L. (Kreis Düren), begleiteten den „Rheinland-Block“ zeitweise als Ordner. Vorwurf der Volksverhetzung Weil ein Heranwachsender aus Hückelhoven als Träger des Fronttransparents besagten „Blocks“ seinerzeit mitgesungen haben soll, muss er sich am Donnerstag nach Ostern wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Erkelenz (beide Städte: Kreis Heinsberg) verantworten. Wie in Jugendverfahren üblich findet der Prozess in der Heimat und nicht am Ort der Tatbegehung statt.

via bnr: Rheinländische Neonazis mit antisemitischem Singsang

Über 600 offene Haftbefehle gegen rechte Szene

Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden. Das teilte das Bundeskriminalamt mit.

via stimme: Über 600 offene Haftbefehle gegen rechte Szene

siehe auch: BKA-Chef Münch: Polizei ermittelt „intensiv“ zu knapp 500 flüchtigen Rechtsextremisten. In Deutschland werden Hunderte Rechtsextremisten mit Haftbefehl gesucht, sind jedoch unauffindbar. Holger Münch, Chef des Bundeskriminalamts (BKA), betont, wie ernsthaft die Sicherheitsbehörden nach den Tätern fahnden: 2018 wurden binnen weniger Monate mehr als 300 Haftbefehle gegen Neonazis vollstreckt. (…) Zugleich räumte der BKA-Chef ein, dass es noch Hunderte ungelöste Fälle gibt. „Ende September 2018 bestanden bundesweit insgesamt 605 offene – das heißt noch nicht vollstreckte – Haftbefehle gegen 467 Personen, die dem politisch rechten Spektrum zuzurechnen sind“, erklärte Münch. Mehr als 80 Prozent der Haftbefehle beziehen sich auf allgemeinkriminelle Straftaten wie Diebstahl, Betrug, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und Verkehrsdelikte. Zwölf Haftbefehlen liegt ein politisch rechts motiviertes Gewaltdelikt zugrunde, 98 Haftbefehle bestehen wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation. Dazu gehören das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzungen und Beleidigungen.

White Supremacist Gets Life for Running Down Black Man

Larnell Bruce was run down on Aug. 10, 2016 by Russell Courtier. Bruce was taken to a hospital and died three days later. A White supremacist who ran down and killed a young Black man in Oregon two years ago was sentenced Tuesday to life in prison without the possibility of parole for 28 years. Russell Courtier’s sentencing came after jurors in March found Courtier, 40, guilty of murder, hit-and-run driving and the hate crime of second-degree intimidation in the death of 19-year-old Larnell Bruce, The Oregonian/OregonLive reported. Courtier and Colleen Hunt were in a Jeep driven by Courtier in August 2016 when he was encouraged by Hunt to drive into Bruce after the two fought outside a convenience store in the Portland suburb of Gresham, authorities have said.
Prosecutors argued Courtier was motivated by his White supremacist beliefs — saying he was a member of the European Kindred White supremacist prison gang and was wearing the gang’s logo on his baseball cap and had its tattoo on his leg when he encountered Bruce. Surveillance video showed Bruce standing outside the store when Courtier drove up and parked. A fight erupted, but it was not clear how it started, said prosecutor David Hannon. The video then captured Bruce running down a street and a sidewalk in an attempt to get away from Courtier, who chased Bruce in the Jeep and hit him. Bruce died several days later. Hannon called Courtier violent and “unapologetic” for his White supremacist views.

via theskanner: White Supremacist Gets Life for Running Down Black Man

siehe auch: White supremacist who killed black teen with Jeep gets life. A white supremacist who ran down and killed a young black man in Oregon two years ago was sentenced Tuesday to life in prison without the possibility of parole for 28 years. Russell Courtier’s sentencing came after jurors in March found Courtier, 40, guilty of murder, hit-and-run driving and the hate crime of second-degree intimidation in the death of 19-year-old Larnell Bruce, The Oregonian/OregonLive reported. Courtier and Colleen Hunt were in a Jeep driven by Courtier in August 2016 when he was encouraged by Hunt to drive into Bruce after the two fought outside a convenience store in the Portland suburb of Gresham, authorities have said.
Prosecutors argued Courtier was motivated by his white supremacist beliefs — saying he was a member of the European Kindred white supremacist prison gang and was wearing the gang’s logo on his baseball cap and had its tattoo on his leg when he encountered Bruce. Surveillance video showed Bruce standing outside the store when Courtier drove up and parked. A fight erupted, but it was not clear how it started, said prosecutor David Hannon. The video then captured Bruce running down a street and a sidewalk in an attempt to get away from Courtier, who chased Bruce in the Jeep and hit him. Bruce died several days later. Hannon called Courtier violent and “unapologetic” for his white supremacist views.

Darf man diese #AfD-Politiker #Neonazis nennen? Zwei Dresdner Gerichte sagen Ja – #schauhin

Seit ihrer Gründung vor sechs Jahren ist die AfD immer weiter nach rechts gerückt. Von Lucke zu Petry zu Gauland. Von der Anti-Euro-Partei zur Anti-Flüchtlingspartei. Antisemitismus-Skandale folgten auf Reden im Nazi-Duktus. Rassistische Ausfälle von Politikern der Partei sind mittlerweile mehr die Regel als die Ausnahme. Als Rechtsextremisten oder gar Neonazis wollen sich AfD-Politiker allerdings nicht bezeichnen lassen. Zwei sächsische AfD-Politiker wehrten sich nun sogar juristisch dagegen. Zwei Dresdner Gerichte entschieden jedoch: Der Landesvorsitzende der AfD und der Pressesprecher der Partei dürfen als Neonazi beziehungsweise Anhänger der “NS-Rassenlehre” bezeichnet werden. Das sei von der Meinungsfreiheit gedeckt.

via watson: Darf man diese AfD-Politiker Neonazis nennen? Zwei Dresdner Gerichte sagen Ja

Versuchter Mord – „Reichsbürger“ zu sieben Jahren Haft verurteilt

Wegen versuchten Mordes hat das Landgericht Halle den früheren Mister Germany Adrian Ursache zu sieben Jahren Haft verurteilt. Bei der Zwangsräumung seines Grundstückes soll er auf einen SEK-Beamten geschossen haben. Die Richter am Landgericht Halle sahen es am Mittwoch als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft für den 44-Jährigen gefordert, die Verteidigung hatte einen Freispruch vom Vorwurf des versuchten Mordes verlangt.
Der Angeklagte hatte die Vorwürfe an allen 56 Verhandlungstagen bestritten. Die Anwälte hatten auf eine Verurteilung wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte plädiert – und kündigten Revision an. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe an allen 56 Verhandlungstagen bestritten. Das Urteil nahm er mit Empörung auf – und beschimpfte das Gericht erneut.

via welt: Versuchter Mord – „Reichsbürger“ zu sieben Jahren Haft verurteilt