Polizei ermittelt in Obermehler : Unbekannte schießen auf Asylunterkunft in Thüringen . #terror

Nordhausen/Obermehler Im Norden Thüringens haben Unbekannte eine Asylunterkunft unter Feuer genommen. In der Nacht zum Sonntag sind aus einem langsam vorbeifahrenden Auto heraus mehrere Schüsse auf die Einrichtung in Obermehler abgegeben worden. Das teilte die Polizei Nordhausen am Montag mit. Zudem seien ausländerfeindliche Parolen gerufen worden. Verletzt wurde niemand. Der Sicherheitsdienst rief die Polizei.

via rp online: Polizei ermittelt in Obermehler : Unbekannte schießen auf Asylunterkunft in Thüringen

Brandanschlag auf Moschee in Dortmund

In der Nacht zum Montag (21.10.2019) haben bisher unbekannte Täter Brandsätze auf eine Moschee in Dortmund geworfen. Ersten Ermittlungen zufolge hatten zwei Personen gegen 1:30 Uhr zwei Flaschen mit brennender Flüssigkeit in Richtung der Moschee geworfen. Das zeigt ein Überwachungsvideo. Eine Flasche zerbrach an der Fassade, die andere auf dem Boden vor der Moschee. Der Versuch, eine dritte Flasche zu werfen, scheiterte. Die Flasche landete auf der Straße und ging dabei in Flammen auf. Anschließend flüchteten die Täter Richtung Norden. Als die Polizei eintraf, war das Feuer bereits erloschen. An der Fassade und an einem Fenster entstand geringer Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt, zu diesem Zeitpunkt befand sich niemand im Gebäude.

via wdr: Brandanschlag auf Moschee in Dortmund

Nach #Razzia in #Cottbus – „Die härtesten #Schläger“ – #terror #noIB

Nach Neonazi-Razzia werten Ermittler Beweise aus und finden Verbindungen zu den Identitären. Das wirft Fragen auf. Hakenkreuz-Deko, Waffen, NS-Propaganda: Das haben die Ermittler am Mittwoch bei den Razzien gegen Neonazi-Hooligans aus dem Umfeld von Energie Cottbus gefunden. Die Ermittler beschlagnahmten bei den gewalttätigen Rechtsextremisten aber auch Propaganda-Material der Identitären Bewegung. Schon länger stand die Frage im Raum, inwieweit die Identitären in Cottbus mit den Nazi-Hooligans gemeinsame Sache machen. Am Donnerstag stellte der Staatsschutz-Chef des Landeskriminalamtes, Olaf Berlin, klar: Anhand der sichergestellten Gegenstände „sieht man die Schnittmenge zur Identitären Bewegung, die aus der Szene heraus mitgetragen wurde.“ Das Problem in Cottbus reicht also weit über eine kriminelle Vereinigung aus Hooligans, Sicherheitsgewerbe und Kampfsportszene hinaus – zu den europaweit aufgestellten Identitären. Der wahre Schatz für die Ermittler ist ein anderer: Handys. Schon vor der Razzia hatten die Ermittler bei anderen Straftaten sechs Handys von Beteiligten eingezogen. Das erste sichergestellte Gerät, das eine Bedrohung gegen Journalisten enthielt, hatte das gesamte Ermittlungsverfahren ausgelöst. „Dessen Auswertung hat es uns ermöglicht, den Anfangsverdacht der kriminellen Vereinigung zu bejahen“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Bernhard Brocher aus Cottbus. (…) Dass das braune Netzwerk die Grenzen zur organisierten Kriminalität längst überschritten hat, steht für die Ermittler außer Frage. Die Szene habe sich in erster Linie vernetzt, „weil sie die Hells Angels in Cottbus aus ihrer Position verdrängt haben“, sagte Brocher. „Es geht darum, wer hat die größte Power, wer kann die meisten Leute mobilisieren, wer hat die härtesten Schläger.“ In Cottbus hätten die Hells Angels nicht mehr das Sagen. Für den Verfassungsschutz ist der Mix aus Kampfsportlern, Sicherheitsfirmen, Neonazis, der Hooligan-Gruppe „Inferno“ und Rockern in Cottbus Hotspot der rechtsextremistischen Szene im Land, ein „toxisches Gebilde“.

via tagesspiegel: Nach Razzia in Cottbus „Die härtesten Schläger“

Student war mit #Waffe in einem #Hörsaal der #UniWien – #terror #parallelgesellschaft #noIB

Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Profil”. Die Universität verhängte nach einem Messerfund Hausverbot. Ein Student ist vergangene Woche mit einer Pistole am Hosenbund in einem vollbesetzten Hörsaal der Universität Wien gesessen. “Ich würde gerne in einem Feuergefecht gegen den Islam sterben und so viele wie möglich davon töten!”, soll der Student zudem auf Twitter geschrieben haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Profil”, das auch einen Augenzeugen des Vorfalls zitiert. An der Fakultät für Physik sei der Mann bekannt, laut Studienkollegen falle er immer wieder durch “Eigenheiten” auf. Online soll er seine Sympathie für Donald Trump, Geert Wilders sowie die Identitäre Bewegung bekundet haben. In einem uniinternen Gruppenchat soll er das Tragen der Waffe damit gerechtfertigt haben, dass er an dem besagten Tag einen Termin am Schießplatz hatte, heißt es in dem Bericht. Die Pistole besitze er aus Sicherheitsgründen.

via standard: Student war mit Waffe in einem Hörsaal der Uni Wien

siehe auch: Uni Wien: Student mit Waffe im Hörsaal. Ein Mann erschien vergangene Woche bewaffnet zu Vorlesungen an der Fakultät für Physik. Auf Social Media fiel er mit Gewaltfantasien gegenüber dem Islam auf – Uni verhängte Hausverbot nach weiterem Messerfund. „Ich würde gerne in einem Feuergefecht gegen den Islam sterben und so viele wie möglich davon töten!“ Es ist beängstigend genug, wenn jemand auf Twitter derartige Gewaltphantasien von sich gibt. Aber es ist noch viel beängstigender, wenn dieser Jemand mit einer Waffe in einem vollbesetzten Hörsaal auftaucht. (…) Das Verhalten des Mannes blieb auch auf Social Media nicht unbemerkt. „gestern und vorgestern ist typ mit Waffe der trump und afd supporter ist von hörsaal zu hörsaal gegangen u hat während vorlesung nachgeladen aber wir sollen uns beruhigen“, schrieb eine Studentin auf Twitter. (…) „Nach der Vorlesung wurde der Student vom Sicherheitsteam auf das Waffenverbot aufmerksam gemacht. Er zeigte sich zunächst einsichtig. Wir haben darüber hinaus die Polizei verständigt.“ Laut Blum verfügt der Mann über eine „Waffenbesitzkarte“. Diese berechtigt zum Erwerb und Besitz etwa von Faustfeuerwaffen, nicht aber zum „Führen“ derselben. Heute, Montag, sei der Mann allerdings neuerlich vom Sicherheitsteam der Universität durchsucht worden, berichtet Blum – dabei sei ein Messer gefunden worden. Die Uni hat daraufhin ein Hausverbot gegen ihn verhängt.

Ermittlungen gegen Sicherheitsfirma ausgeweitet

Eine Bahnsicherheitsfirma aus Untermaßfeld trägt Uniformen und fährt Autos, die an die Polizei erinnern. Nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Konstanz wegen des Verdachts der Amtsanmaßung. Denn die Sicherheitsleute sollen auch in der Schwarzwaldregion in Bahnhöfen in Erscheinung getreten sein. Im Fall einer Sicherheitsfirma in Untermaßfeld bei Meiningen hat auch die Staatsanwaltschaft Konstanz ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Amtsanmaßung eingeleitet. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN wird den Sicherheitsleuten vorgeworfen, auch in der Schwarzwaldregion mutmaßlich in Bahnhöfen und an Gleisanlagen in blauer Firmenbekleidung, die stark an Polizeiuniformen erinnert, aufgetreten zu sein. Deswegen wird auch wegen des Verdachts des “Missbrauchs von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen” ermittelt. (…) Derweil dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Meiningen in diesem Fall an. Die Behörde wirft mehreren Mitarbeitern der Firma neben Amtsanmaßung auch Nötigung vor. In Thüringen sollen sie mutmaßlich an mindestens einem Bahnhof illegal Personen kontrolliert haben. Es soll mehrere Betroffene geben – darunter Kinder. (…) Doch nicht nur in Bahnhöfen traten Mitarbeiter dieses Sicherheitsdienstes mutmaßlich in Erscheinung. So meldete die Polizeiinspektion in Hildburghausen im Juli des vergangenen Jahres einen Fall, der sich im dortigen Werra Sport- und Freizeitbad zugetragen hatte. Roland B. soll dort in blauer polizeiähnlicher Uniform an ausländische Jugendliche herangetreten sein. Er soll die jungen Leute befragt und nach Drogen durchsucht haben, ohne Rauschgift zu finden. Dafür aber schaltete sich die Polizei ein und befragte den mutmaßlichen Täter. Im Polizeibericht hieß es: “Auf die Befragung der Beamten gab er an, dass er annahm, die hoheitlichen Rechte von der Polizei übertragen bekommen zu haben. Er zweifelte zu keiner Zeit an der Unrechtmäßigkeit seiner Handlung, die im Strafgesetzbuch als Amtsanmaßung bezeichnet wird.” (…) Ursprünglich aufmerksam geworden war der Bahn-Konzern auf die Untermaßfelder Unternehmen wegen eines Facebook-Posts. Darin ist ein Foto zu sehen, das Roland B. Arm in Arm mit dem Politaktivisten, Kreisrat und Rechts-Rock-Veranstalter Tommy Frenck vor dessen Gaststätte zeigt. In dem dazu gehörigen Text heißt es, die Firma, “schätzt gutes Essen und empfiehlt uneingeschränkt das Gasthaus Goldener Löwe – Kloster Veßra”. Gastwirt Frenck zählt laut Thüringer Verfassungsschutz zu den “führenden Rechtsextremisten in der Region”.

via mdr: Ermittlungen gegen Sicherheitsfirma ausgeweitet

U.S. Sends Lesbian Refugee Back to Country Where She Was Raped

Just 23 years old, L. has survived beatings, torture, and a rape by a man her father hired to harass her. But the U.S. government says she should go back home. On October 23, 2016, a 23-year-old Ugandan woman named L. took her girlfriend to a small hotel. While they were making love there, their lives changed forever, and they nearly died. L. got a visa, and fled to the United States. But Customs and Border Protection officials wouldn’t let her in. Today, they refuse to reexamine her case –– despite the fact that she has survived beatings, torture, and a “corrective” rape ordered by her own father. For safety reasons, we will use initials –– L. and E. –– to refer to the woman and her girlfriend. The story below is based on conversations with L. and her attorney, as well as court filings, photos, and medical documents that L.’s attorney showed The Daily Beast. (…) The men dragged them out to the street, and began throwing stones at them and beating them. The crowd swelled with onlookers. Then the attackers poured paraffin gas on both women. Some started looking for old tires. “They were planning to burn us,” L. said. Before that could happen, the police showed up. They arrested both women, took them to jail, and charged them with immorality. While they were incarcerated, L. and E. couldn’t communicate. The police beat and tortured them. Their parents urged them to beat them, according to L., “so that we could get upright, so we would not go back and think about the same act.”

via daily beast: U.S. Sends Lesbian Refugee Back to Country Where She Was Raped

„Wir werden sie jagen“: Die #AfD will nicht, dass du diese AfD-Zitate verbreitest – #schauhin

„Liebe AfD, liebe Landes- und Ortsverbände, liebe Bundestagsfraktion, sicherlich habt Ihr schon bemerkt, dass wir hier Eure Aussagen zu den verschiedensten Themen sammeln und grafisch aufbereiten. Es ist uns nämlich sehr wichtig, dass eben diese Aussagen inhaltlich und vor allem visuell mit Euch in Verbindung gebracht werden.“ So beginnt der erste Beitrag der Facebook-Beitrag der Seite „Wir werden sie jagen“ (Zitat Gaulands). Sie hat sich zur Aufgabe genommen, die menschenverachtendsten, rassistischsten und grundsätzlich schlimmsten Zitate von AfD-PolitikerInnen nicht nur zu sammeln, sondern anschaulich grafisch im Stil der AfD aufzubereiten. Der Sinn dahinter? „Ihr propagiert ja den sogenannten Mut zur Wahrheit, deshalb möchten wir Euch ganz ohne Schlussfolgerung dabei unterstützen, eben diese Wahrheit noch bekannter zu machen. Wenn kleine Tweets, Kommentare oder Postings in Vergessenheit geraten, Ihr Euch über ungerechte Bahandlung, zu wenig Respekt oder mangelnde Neutralität beklagt, so wie jüngst Herr Gauland oder stets und ständig Prof. Dr. Jörg Meuthen, werden wir nicht verzagen, sondern Eure Wahrheiten wieder ans virtuelle Tageslicht zurückholen.“
AfD will sich selbst verharmlosen. Gauland wollte sich nicht von den menschenverachtenden Aussagen Brandners (und anderer, wir haben darüber berichtet) zum rechtsextremen Terroranschlag von Halle distanzieren. Er sieht sich – wie es typisch für die AfD ist – als unfair behandeltes Opfer, wenn seine Partei als „politischer Arm des Rechtsextremismus“ (Roth, SPD) bezeichnet werde. „Wir werden sie jagen“ soll jetzt aufzeigen, dass die AfD kein unfair behandeltes Opfer ist. Sie soll nicht so tun, als würden die demokratischen Parteien verbal über die Stränge schlagen, wenn sie die Wahrheit über die rechtsextreme Partei aussprechen. Denn die AfD ist es, die seit Jahren systematisch rassistische und menschenverachtende Sprache verwendet. Und das sollen wir nicht vergessen. Auch wenn die AfD euch das am liebsten verheimlichen würde.

via volksverpetzer: „Wir werden sie jagen“: Die AfD will nicht, dass du diese AfD-Zitate verbreitest

Marcel Grauf 👍🇩🇪#MutzurWahrheit #wwsjIn einer ersten Version war nicht Marcel Grauf, sondern dessen (ehem.) Arbeitgeber, AfD-Abgeordneter Heiner Merz zu sehen. Wir bitte um Entschuldigung.

Posted by Wir werden sie jagen on Saturday, October 19, 2019

Quelle des Zitats soehe zB: Das erste: Mit Rechten reden? Wie soll die Demokratie mit denen umgehen, die sie zerstören wollen?

Fußballfans greifen Teilnehmer der Kurden-Demo an

Rund 120 Fans des Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen haben am Samstag (19.10.19) laut Polizei Teilnehmer der Kurden-Demo in Köln angegriffen. Es gab mehrere Verletzte auf Seiten der Angegriffenen. Die Polizei will nach einer Mitteilung vom Sonntag (20.10.2019) nun zügig die Videoüberwachung und Zeugenbefragungen auswerten. Die Fußballfans waren auf dem Rückweg vom Spiel ihrer Mannschaft in Bergisch Gladbach, als sie im Regionalexpress 1 in Richtung Hamm auf eine Gruppe von Kurden trafen. Nach Informationen der Polizei kam es bei dem Zusammentreffen zu Gewalttätigkeiten. Fußballfans sollen einige Demonstranten attackiert haben. Die Gewalt sei eindeutig von den Fußballfans ausgegangen, sagte ein Polizeisprecher dem WDR. Augenzeugen berichteten von rassistischen Sprüchen der Fußball-Anhänger.

via wdr: Fußballfans greifen Teilnehmer der Kurden-Demo an

Neue rechtsextreme #DrohMail trotz Festnahme aufgetaucht – #terror

Die Serie rechtsextremer Droh-Mails schien am Samstag zu Ende zu sein – ein Tatverdächtiger sitzt seither in U-Haft. Doch nun ist erneut eine Mail aufgetaucht – mit einer Drohung gegen Berlins Generalstaatsanwältin Margarete Koppers. Nach der Verhaftung eines Mannes wegen einer bundesweiten Serie von E-Mails mit rechten Gewaltandrohungen ist eine weitere E-Mail aufgetaucht. “Sie möchten sicher nicht, dass eines Tages Frau Generalstaatsanwältin Margarete Koppers etwas zustößt, oder?”, wird in der neuen E-Mail unter Bezug auf die Berliner Generalstaatsanwältin gefragt. In der E-Mail, die dem ARD-Politikmagazin Kontraste vorliegt, fordert eine angebliche Gruppe unter dem Namen “Staatsstreichorchester” 100 Millionen Euro in der Kryptowährung “Monero”, andernfalls werde eine neue Terrorgruppe entstehen. “Wir werden alles daran setzen, dass es bald wieder Pogrome in diesem Land gibt und dass sich kein Jude, Moslem (…) oder auch linke Journalisten und Politiker sicher fühlen”, heißt es in dem Schreiben. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft, dass ihm diese Mail bislang nicht bekannt sei.
Offenbar kein Trittbrettfahrer. Das Schreiben wurde am frühen Sonntagabend verschickt, einen Tag nachdem ein Tatverdächtiger aus Schleswig-Holstein in Untersuchungshaft genommen worden war. Ermittler schreiben dem Verdächtigen André M. mehr als 200 rechtsextreme Droh-Mails, unter anderem mit den Absender “Nationalsozialistische Offensive” bzw. “NSO” zu. An die neue Mail angehängt waren andere Droh-E-Mails aus dem März. Dadurch scheint es ausgeschlossen, dass die neue Mail von einem Trittbrettfahrer stammt, der erst nach der Verhaftung des Verdächtigen aktiv geworden ist.

via rbb24: Neue rechtsextreme Droh-Mail trotz Festnahme aufgetaucht

„Sie müssen mit einer #Autobombe rechnen“ – #Mohring macht rechtsextreme #Morddrohung gegen ihn öffentlich – #terror

Mutmaßlich Neonazis haben eine E-Mail an Thüringens CDU-Spitzenkandidaten Mohring geschickt. Er solle seinen Wahlkampf aufgeben, sonst gebe es ein Attentat. Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring hat eine rechtsextreme Morddrohung gegen ihn öffentlich gemacht. Er twitterte ein Foto von einer E-Mail, in der mit einem Mordanschlag auf ihn gedroht wird. Die Verfasser fordern, dass Mohring seinen Wahlkampf einstellt. Die Thüringer wählen am 27. Oktober einen neuen Landtag. „Wir werden versuchen, Sie auf der nächsten öffentlichen Veranstaltung niederzustechen, und wenn das nicht gelingt, dann werden Sie mit einer Autobombe oder ähnlichen hinterhältigen Attentaten rechnen müssen“, heißt es in dem Schreiben. Die Verfasser bezeichnen sich selbst als rechtsextrem. Der Brief voller Rechtschreibfehler ist unterschrieben mit „Staatsstreichorchester“. Mohring twitterte zudem ein Video, in dem er über die Morddrohung spricht. Er erzählt, dieses Mal sei die Drohung per E-Mail gekommen. „Bis heute Mittag um 12 Uhr sollte ich meinen Wahlkampf einstellen. Das haben Rechtsextremisten von mir gefordert in einer E-Mail, die ich vorgestern Nacht bekommen habe“, sagte Mohring in dem Video. Und weiter: „Wenn ich das nicht tue, dann wollen sie mich abstechen, so wie die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, oder gar eine Autobombe zünden.“

via tagesspiegel: „Sie müssen mit einer Autobombe rechnen“ Mohring macht rechtsextreme Morddrohung gegen ihn öffentlich