Asylbewerberheim regelmäßig Ziel von Überfällen

mz-web.de: Asylbewerberheim regelmäßig Ziel von Überfällen
Opfer: Brandanschlag kein Einzelfall – Vier mutmaßliche Neonazis vor Gericht. Die Asylbewerberunterkunft in Sangerhausen ist einem früheren Bewohner zufolge schon vor dem Brandanschlag vor einem halben Jahr regelmäßiges Ziel von Attacken gewesen. So seien eine Eingangstür mit einem Toilettenbecken zerstört und ein Gullydeckel in ein Fenster geworfen worden, sagte der 24 Jahre alte Afrikaner am Montag als Zeuge am Landgericht Halle. Wenige Tage vor dem Anschlag sei eine Flasche in sein Fenster geworfen worden. Er habe wegen der Angriffe Angstzustände und Albträume gehabt und wohne nun in einem anderen Heim. Angeklagt sind vier mutmaßliche Neonazis. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Männern und einer Frau im Alter von 21 bis 27 Jahren versuchten Mord sowie besonders schwere Brandstiftung vor. Beim Motiv gehen die Ermittler von Fremdenhass und Rache aus. Das Quartett sitzt in Untersuchungshaft.

Zivilcourage ist gefordert

Echo Online – Zivilcourage ist gefordert
Zivilcourage ist gefordert.Rechtsextremismus: Odenwälder Bündnis sieht seine Warnungen bestätigt
Nach Feststellung der Kriminalpolizei gibt es in Mömlingen im Landkreis Miltenberg ein „ernst zu nehmendes rechtsextremes Gefährdungspotenzial“. Wiederholt seien in dem bayerischen Nachbarort jenseits der nördlichen Grenze des Odenwaldkreises antifaschistisch engagierte Bürger und Jugendliche von Neonazis bedroht und angegriffen worden. Die Übergriffe reichten von massiven Drohungen über das Aufschlitzen von Reifen bis hin zu massiven körperlichen Angriffen. Dies berichtet der Deutsche Gewerkschaftsbund, Region Südhessen, als Mitglied des Bündnisses „Odenwald gehen Rechts“ in einer Pressenotiz über eine von dieser Gruppe organisierte Informationsveranstaltung in Mömlingen. (…) Wie Weiss konkret zu Mömlingen darlegte, wurde dort 2003 ein Neonazi-Konzert veranstaltet. Ein weiteres Konzert habe nur durch das Eingreifen der Polizei verhindert werden können. Eine bayernweite Razzia gegen das verbotene Neonazi-Netzwerk „Blood & Honour“ (Blut und Ehre) habe am 7. März diesen Jahres auch die „Mömlinger Szene“ im Visier gehabt.

Polizei verhindert Eskalation der Gewalt

WAZ – Moers – Lokalnachrichten – Volltext – Polizei verhindert Eskalation der Gewalt
50 Beamte im Einsatz gegen ausländische und rechtsradikale Gruppen. Die Auseinandersetzungen zwischen türkischstämmigen Jugendlichen und deutschen Rechtsradikalen hat am Wochenende erneut zu einem Großeinsatz der Polizei geführt, an dem 50 Beamte beteiligt waren. Diesmal war die Polizei allerdings vorbereitet und konnte eine schlimmere Konfrontation verhindern. Mehrfach war es, wie berichtet, an den vorangegangenen Wochenenden zu gewaltätigen Konfrontationen in Meerbeck und in der Innenstadt zwischen türkischstämmigen Jugendlichen und dem Neonazi Kevin G. sowie dessen so genanntem “Freundeskreis” gekommen.

Anschlag auf Büro der Landtagsabgeordneten Baerwolff und Hennig

Anschlag auf Büro der Landtagsabgeordneten Baerwolff und Hennig – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Auf das Büro der Landtagsabgeordneten der Linkspartei, Matthias Baerwolff und Susanne Hennig, ist in der Nacht zum Sonntag ein Anschlag verübt worden. Bisher unbekannte Täter haben eine Scheibe des Büros mit dem Namen «Red RoXX» mitten im Zentrum von Erfurt eingeschlagen. (…) Das «RedRoXX» engagiere sich unter anderem stark in der antirassistischen und antifaschistischen Arbeit Es habe in den vergangenen Jahren regelmäßig Aktivitäten gegen das Erstarken von NPD und so genannten Kameradschaften in Thüringen unterstützt. «Ich gehe davon aus, dass der Anschlag hier aus der rechten Szene in Erfurt stammt», erklärte Baerwolff Nach seinen Informationen soll es Drohungen gegen das «Red RoXX» im Internet gegeben haben;

siehe auch: Erfurt: Anschlag auf Jugendbüro RedRoxx. Auf das Wahlkreisbüro „RedRoXX” der beiden Thüringer Landtagsabgeordneten Matthias Bärwolff und Susanne Hennig (beide „Die Linke.”) ist in der Nacht zu Sonntag, den 8. Juli ein Anschlag verübt worden. (…) Es hat in den vergangenen Jahren regelmäßig Aktivitäten gegen das Erstarken von NPD und sogenannten „Kameradschaften” in Thüringen unterstützt, so u.a. die erfolgreichen Aktionen gegen den NPD-Demonstration am 1. Mai in Erfurt. „Die Linke” in Thüringen, ihre Büros und speziell die beiden Abgeordneten Bärwolff und Hennig sind in der jüngsten Vergangenheit ins Visier von örtlichen Neonazis geraten. So hat der Erfurter NPD-Vorsitzende u.a. am „Tag der offenen Tür” gezielt die Sitze der beiden antifaschistisch engagierten Abgeordneten „beansprucht”, wie die Partei auf ihrer Homepage schreibt; Anschlag auf Abgeordnetenbüro (…) „Genauso passiert es in anderen Orten Thüringens“, ergänzt Bärwolff. In Apolda wurden in den vergangenen Monaten mehrfach die Scheiben einer Politikerin der „Linken“ eingeworfen, die sich im örtlichen Bündnis gegen Rechts engagiert.

NPD-Demo: Schwere Krawalle blieben aus

NPD-Demo: Schwere Krawalle blieben aus | Nachrichten | hr
Die befürchteten schweren Auseinandersetzungen am Rande der NPD-Kundgebung in Frankfurt sind ausgeblieben. Trotz 207 Festnahmen zog die Polizei am Sonntag eine zufriedene Bilanz. (…) ie NPD-Kundgebung im Frankfurter Stadtteil Hausen hatte wegen zahlreicher Gleis-Blockaden linker Gegendemonstranten am Samstagnachmittag erst mit mehr als zwei Stunden Verspätung beginnen können. Von den ursprünglich angekündigten 1.500 Rechtsradikalen erreichte lediglich die Hälfte das Ziel – darunter auch Teilnehmer aus Italien, Schweden und England. Nach Zeugenangaben wurden auch verbotene Parolen gerufen. Zwei Rechtsextreme wurden festgenommen.

siehe auch: Rangeleien bei Protesten gegen NPD-Aufmärsche. Die Aufmärsche der rechtsextremen NPD in Frankfurt/Main und Rostock hatten am Samstag zum Teil gewalttätige Proteste von linken Gegendemonstranten ausgelöst. In Frankfurt wurden Brandanschläge auf Signalanlagen der Bahn mit einem geschätzten Sachschaden von 300.000 Euro verübt; Frankfurt 7.7.: Bericht und Resumee. 3000 Menschen an aktivem Protest gegen NPD-Aufmarsch beteiligt +++ Viele direkte Aktionen gegen Anreise der NPDler +++ Sonderzüge und massive Polizeigewalt für Nazis +++ Startsignal für weitere antifaschistische Aktivitäten. Bereits im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches der NPD am gestrigen Samstag wurde der interne Mail-Verteiler der Nazis gehackt und am Vorabend die Nachricht lanciert, dass die Demo abgesagt wäre (Dementi der Nazis einige Stunden später unter #; Masse und Entschiedenheit: Erste Auswertung zur Nazi-Demonstration am 7. Juli in Frankfurt / Einladung zur Pressekonferenz; “Nicht die Nazis haben das Stadtbild Frankfurts heute beherrscht, sondern ihre Gegner…” (HR); Der Tag, an dem die Nazis kamen. 17 Stunden Protest und Propaganda
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NPD-Mitarbeiter attackiert Sprecher der GJ M-V (GRÜNE JUGEND)

NPD-Mitarbeiter attackiert Sprecher der GJ M-V (GRÜNE JUGEND)
Am Rande eines Schulprojekttages zum Thema Rechtsextremismus wurde Danny Michelsen, Sprecher der GJ Mecklenburg-Vorpommern, von einem Wahlkreismitarbeiter der NPD tätlich angegriffen. Am Rande eines Schulprojekttages mit dem Titel “Rechtsextremismus in der Mitte unserer Gesellschaft” in Sanitz bei Rostock, an dem in Podiumsdiskussionen zahlreiche Landtagsabgeordnete, führende VertreterInnen des Verfassungsschutzes sowie ParteipolitikerInnen unter anderem von Bündnis 90/Die Grünen teilnahmen, kam es am Freitagnachmittag an einem angemeldeten Proteststand der NPD zu Auseinandersetzungen zwischen namhaften NPD-Mitgliedern und VertreterInnen von Jusos und Grüner Jugend. Dabei nannte Danny Michelsen, Sprecher der Grünen Jugend M-V, den NPD-Landtagsabgeordneten Birger Lüssow einen “gefährlichen Geschichtsrevisionisten”, wobei er ein Zitat von Udo Pastörs anbrachte, Hitler sei “ein militärisches und sozialpolitisches Genie” gewesen. Lüssows Wahlkreismitarbeiter David Petereit griff daraufhin Michelsen vor laufenden Kameras des NDR tätlich an und zerrte ihn am Arm zur Seite.

Europarat: Polen diskriminiert Schwule

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Thomas Hammarberg, der Menschenrechtskommissar des Europarats, hat Polen für die Diskriminierung von Schwulen und Lesben scharf kritisiert. “Wir sollten uns daran erinnern, dass eine der von den Nazis verfolgten Gruppen Homosexuelle waren. Wir sollten vermeiden, bereits gemachte Fehler zu wiederholen”, sagte Hammerberg. “Wir denken, dass das Problem der Homophobie in einigen Ländern existiert, inklusive Polen.”

Im Kiez der Widerständigen

07.07.2007: Im Kiez der Widerständigen (Tageszeitung junge Welt)
Linke Geschichte und ein Hauch von Revolution: Exarcheia – legendäres Viertel im Zentrum der griechischen Hauptstadt (…) Seine internationale Bekanntheit, auch über die linke Szene hinaus, verdankt die Gegend heute vor allem den dort häufig ausgetragenen Straßenschlachten zwischen Aktivisten aus dem anarchistischen und antiautoritären Spektrum einerseits und meist martialisch ausgerüsteten Sondereinheiten der griechischen Polizei andererseits. Daß Exarcheia schon im Widerstand gegen die Besatzung durch die deutsche Nazi-Wehrmacht (1941–1944) und später gegen die einheimische Militärdiktatur (1967–1974) eine große Rolle gespielt hat, ist dagegen weitgehend unbekannt.
»Gerade an den Universitäten gab es während der Nazibesatzung starke Kräfte der nationalen Befreiungsfront EAM«, weiß Nikos Belavilas, dessen Vater Giorgos damals bei der Volksbefreiungsarmee (ELAS), dem militärischen Arm der EAM, kämpften – eine 120 000 bewaffnete Männer und Frauen zählende Partisanentruppe. Am Polytechnikum beispielsweise leitete der Anfang dieses Jahres verstorbene ehemalige Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), Grigoris Farakos, im Rang eines Hauptmanns die dortigen ELAS-Einheiten. Auch die Professoren waren mehrheitlich auf der Seite des Widerstandes.

G-Hot: Anzeige nach Mordaufruf

laut.de | G-Hot: Anzeige nach Mordaufruf (News)
Der Rapper G-Hot ruft in seinem Lied “Keine Toleranz” zu Gewalt gegen Schwule auf. Eine Berliner Rapperin erstattete nun Anzeige gegen ihn. Unterdessen wurde G-Hot von seinem Label Aggro Berlin gekickt. (…) Der Song richtet sich eindeutig gegen Schwule und verherrlicht mit Sätzen wie “Schneidet ihnen den Schwanz ab” und “Nach einem Coming Out würde mich mein Vater mit einer Eisenstange schlagen” Gewalt gegen Schwule. Nach Meinung von G-Hot und Boss A haben Homosexuelle “kein Leben verdient”. (…) Sie erklärt zudem, der Track sei nicht nur diskriminierend, sondern darin werde zur Gewalt aufgerufen. “Das sind Naziideologien, die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben und ich finde es schlimm, dass diese Leute Rap als Versteck und Plattform für ihren Hass, ihre Komplexe und Gehirnkrankheiten missbrauchen.”