Mann drohte, Ole von Beust zu erschießen

Mann drohte, Ole von Beust zu erschießen
Die E-Mail, die im Büro von Bürgermeister Ole von Beust (CDU) eintraf, sorgte für Wirbel: Er habe ein Scharfschützengewehr und werde den Ersten Bürgermeister töten, soll Ulrich L. am 1. Januar 2007 gedroht haben. Am kommenden Freitag muss sich der 40-Jährige vor dem Amtsgericht Wandsbek verantworten. Er wurde wegen Verwendung von Nazi-Symbolen im Jahr 2004 zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Vorwurf der jetzigen Anklage: Bedrohung. Der Angeklagte, so die Ermittlungen, drohte, Beust zu töten, wenn dieser nicht Osmani entferne.

Slovak police detain young men who threatened Romanies

Romano Vodi – Slovak police detain young men who threatened Romanies – News
The Slovak police on Friday arrested five right-wing extremists who were verbally attacking the Romany inhabitants of a family house near Krupina, the local police told CTK today. The young men reportedly chanted Nazi slogans under the influence of alcohol and threatened to kill the Romany residents. The attackers, aged between 16 and 25, have been placed in a detention cell. (…) The police have also found out that the perpetrators have their bodies decorated with extremist symbols and that they carried a flag with a swastika during the incident on Friday night.

Kassel: Unbekannte zünden Auto an

Kassel: Unbekannte zünden Auto an – HNA Online
Polizei kann rechtsradikalen Hintergrund nicht ausschließen. Unbekannte Täter haben am Donnerstagabend auf einem Parkplatz an der Wolfhager Straße in Höhe von Hausnummer 142 zwischen 22 und 23 Uhr ein Auto in Brand gesteckt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Zur weiteren Klärung wurden die Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes in Wiesbaden eingeschaltet. Der 32-jährige Fahrzeughalter geht von einem rechtsradikalen Hintergrund aus. Er engagiere sich in verschiedenen Gruppen gegen Rechtsextremismus, erklärte er gegenüber der HNA.

Angeklagte gestehen Angriff aus Hass

Angeklagte gestehen Angriff aus Hass
Zwei junge Männer haben am Mittwoch vor dem Cottbuser Landgericht ihre Teilnahme an einem rechtsextremen Überfall auf einen Jugendklub im Mai 2005 gestanden. Als Ziel hätten die Anstifter angegeben, „linke Zecken zu verprügeln“, sagten die Angeklagten zum Prozessauftakt vor der Jugendkammer. An dem Angriff hätten sich etwa 30 Personen beteiligt, berichteten die Männer im Alter von 21 und 24 Jahren. Sie beide hätten dort aber niemanden geschlagen. Wegen des Übergriffs auf den Jugendclub im Stadtteil Sachsendorf sind insgesamt zwölf junge Männer angeklagt. Der Prozess gegen die anderen zehn soll später stattfinden. Der 24-jährige, mehrfach vorbestrafte Mann gab außerdem zu, wenige Tage vor der Attacke auf den Jugendclub einen Inder in Cottbus beleidigt und verprügelt zu haben.

Feste der Demagogie

TP: Feste der Demagogie
Die Unionsparteien erheben Rechtspopulismus in den laufenden Landeswahlkämpfen zum Standard
Noch bis zum Herbst 2009 müssen Christ- und Sozialdemokraten ihre politische Zwangsehe aufrechterhalten, dann erst soll über einen neuen Bundestag abgestimmt werden. Die laufenden Wahlkampagnen in Hessen, Niedersachsen, Hamburg und Bayern lassen ahnen, was uns dann erwartet: Unverhohlen greifen die Unionsstrategen derzeit in die populistische Schmuddelkiste. Und so zeigt die Scheindebatte über “Ausländerkriminalität” vor allem eines: Wer bei den kommenden Wahlen ein Fest der Demokratie erwartet, wird von einem Fest der Demagogie enttäuscht werden. Dass die Forderungen in der aktuellen Gewaltdebatte nicht nur gefährlich, sondern mitunter in ihrer Dämlichkeit recht kurzweilig sind, bewies der bayrische Ex-Minister und amtierende CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler dieser Tage. Deutschland werde “in der Münchner U-Bahn verteidigt, am Bahnhof Zoo in Berlin und in der Frankfurter Innenstadt”, sagte er in Reaktion auf den medial viel beachteten Überfall auf einen Rentner durch einen griechischen und einen türkischen Jugendlichen in der bayrischen Landeshauptstadt. (…)  Es geht nicht um ein vermeintliches Sicherheitsproblem. Es geht darum, Sündenböcke ausfindig zu machen. Solcher Rechtspopulismus ist kein neues Phänomen, er zieht sich wie ein brauner Faden durch die Geschichte des deutschen Konservatismus nach 1989.

Staatsanwalt prüft Neonazi-Videos auf Youtube

Staatsanwalt prüft Neonazi-Videos auf Youtube
Die Staatsanwaltschaft Gießen ermittelt im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von rechtsextremistischen Videos auf der Internetplattform Youtube. Es werde umfassend geprüft, ob die Aufnahmen strafbare Inhalte hätten, sagte Behördensprecherin Ute Sehlbach-Schellenberg am Donnerstag. Demnach könnte es sich um Volksverhetzung handeln. Angaben zur Identität und der Zahl der Verdächtigen machte die Sprecherin nicht. (…) Die Initiative “Laut gegen Nazis” machte besonders auf ein antisemitisches Video aufmerksam, das mit einer Szene endet, bei der schwarz gekleidete Teilnehmer eines Aufmarschs die Parole rufen: “Nach unserem Sieg nie wieder Krieg”. Das Video ist aber laut Staatsanwaltschaft Gießen nicht Gegenstand der Ermittlungen. Der Filmbeitrag enthält auch einen Link auf eine Website hessischer Rechtsextremisten. Dort werden “kritische Nachrichten” veröffentlicht, bei denen es sich um rechtsextremistische Propaganda in der Aufmachung einer Nachrichtensendung handelt.

[upd 15.08.2016 – Dieser Beitrag verzeichnet aktuell, warum auch immer, hohe Zugriffszahlen. Es handelt sich um einen angeteaserten Artikel von 2008, der im Original nicht mehr online ist. Bei dem beschriebenen Video handelt es sich um das rechtsextreme Video “Augen auf du bist im Krieg”, das unter dem Namen “Volksfront Medien” publiziert wurde.

siehe dazu auch: aib 2008: Beinahe-Mord durch Neonazi. Seit einem Überfall des damals 19jährigen Neonazis Kevin Schnippkoweit auf ein Jugendcamp der Linkspartei auf einem Campingplatz in Neuental-Neuenhain (Hessen) erwartet diesen ein Strafverfahren wegen versuchtem Mord. Er hatte am 20. Juli 2008 einer 13jährigen schlafenden Camperin durch Schläge auf den Kopf mit einem Spaten lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt.

Weitere Meldungen zu Kevin S.]

Kleinschmidt receives threats

Kleinschmidt receives threats – City
When openly gay Chapel Hill Town Council member Mark Kleinschmidt posted a link to a neo-Nazi site on his blog, he didn’t expect to hear back. But in the weeks following, anti-gay activists posted thinly veiled threats on his blog. “We’re watching you, queer boy,” a user identified as Bill White wrote. When the Vanguard News Network posted his home address and phone number online, Kleinschmidt contacted Chapel Hill police as a precaution. Kleinschmidt posted the link in response to a VNN post that listed contact information of openly gay and lesbian public officials and suggested “direct action” against them. “I believe that we shouldn’t allow the rhetoric that they use to just stay hidden from view and allow them to think that they are insulated from public scrutiny,” he said. VNN is the second-largest neo-Nazi forum in the country, said Mark Potok, director of the Intelligence Project, a division of the Southern Poverty Law Center that tracks hate groups.

Nazis plotting Australia Day race riots

Nazis plotting Australia Day race riots | NEWS.com.au
WHITE supremacists are plotting to use Cronulla riot-style tactics to hijack Australia Day celebrations across Sydney – including a plan to push their racist views at the sacred Anzac Cenotaph at Hyde Park. The attempt to co-opt the war memorial to create the impression “Hitler is coming to Sydney” has disgusted veterans, with the RSL calling it an appalling slur on the memory of our Diggers. (…) The far-Right groups even promote an online handbook on how to combat police and avoid detection and infiltration when holding such meetings. In an embarrassing display of incompetence, much of the material includes warnings about the need to keep such material secret from the media. The racist material, which condemns migrants for not being able to speak English, is riddled with spelling mistakes and poor grammar. Much of the activity has been co-ordinated through the neo-Nazi website Stormfront, whose Australian arm is moderated by 18-year-old Newcastle resident Rhys McLean.

Serbia: Neo-Nazis Charged

BalkanInsight.com – Serbia: Neo-Nazis Charged
Police in Serbia’s northern city of Novi Sad have filed criminal charges against several neo- Nazis for violent behaviour and spreading racial hatred. Among those charged is Goran Davidovic, leader of the neo-Nazi group, “Nacionalni stroj” (National Order), who has prior convictions, according to local media reports on Monday.