Racist violence on the rise in Russia

Racist violence on the rise in Russia
Racist violence on the rise in Russia
The number of victims of racist violence in Russia is on the rise, the Moscow-based Sova Centre for human rights said Wednesday. Already in the first six months of this year 34 people have died as a result of xenophobic attacks while another 280 have been injured, according to Sova. (…) Most of the victims were people from the Caucasus as well as Central and South-East Asia, while the majority of acts of violence were carried out by skinheads, Koshevnikova said. The Sova Centre estimates there are around 60,000 right-wing extremist skinheads across the country. According to the centre, which is backed by several human rights organizations, 231 people were injured in the first six months of last year. Some 20 of them died as a result of attacks.

Skinhead group leader arrested in Moscow

Armenian News – PanARMENIAN.Net | Armenian News Agency – Skinhead group leader arrested in Moscow
Russian law enforcers have detained Maxim Martsinkevich known by nickname Tesak (hatchet) on accusation of inciting national hatred. Moscow prosecutor office representative Svetlana Petrenko said Martsinkevich is charged under article 282 (incitement of hostility or hatred and humiliation of human dignity) of the RF Penal Code. According to some sources, Martsinkevich is the leader of an ultranational group of skinheads, Format-18.

BNP to seek Derry members

Derry Today – News – BNP to seek Derry members
THE FAR-right British National Party (BNP) has revealed that it is planning to recruit new members in the Derry area.The announcement came after an Ulster Unionist Party MLA voiced concerns that the party – which supports the re-patriation of immigrants – was planning to recruit at forthcoming Twelfth demonstrations. BNP spokesman, Dr Phil Edwards, told ‘FN’ last night that the party has already received enquires from people in the Derry area anxious to become members. (…) The BNP has frequently been accused of being a racist organisation – a claim they have strongly denied – and of having links with neo-Nazi groups, another allegation it strongly refutes. It has also been claimed that the BNP has been establishing links with loyalist paramilitary groups although the party, led by Nick Griffin, says it is not linked to any violent groups.

Schlägerei nach rechter Party

WAZ – Moers – Lokalnachrichten – Volltext – Schlägerei nach rechter Party
Hinter der Meldung “Figurenweitwurf” verbirgt sich eine so genannte “nationale Party”.
Geschmunzelt haben wird mancher Leser dieser Zeiung, als er gestern die Meldung “Figurenweitwurf” las. Eine über eine laute Gartenparty erboste Nachbarin hatte an der Königsberger Straße in Meerbeck in der Nacht zu Sonntag eine Tonfigur über die Hecke geworfen und dabei einen Partygast getroffen. Jedoch handelte es sich bei der Party um eine so genannte “nationale Party”, sprich um eine Versammlung von Neonazis. Und bei der Musik soll es sich um solche mit rechtsradikalem Hintergrund gehandelt haben.
Abgespielt hat sich die Party im Garten von Verwandten des mehrfach vorbestraften Neonazis Kevin G., eine Beschreibung der Vorkommnisse haben die Rechtsradikalen prompt ins Internet gestellt. Etwa 20 Neonazis aus Essen, Aachen, Duisburg, Moers und Rheinberg sollen sich in Meerbeck getroffen haben.

Kritik an Polizei nach Rostocker NPD-Demo

taz, die tageszeitung – Kritik an Polizei nach Rostocker NPD-Demo
Die Polizei spricht von Links-rechts-Krawall – Opferberater halten das für eine skandalöse Fehleinschätzung
In der Neonazi-Szene herrscht seit Samstag Jubelstimmung. “SIEG! Das war echt klasse!”, schreibt einer in einem bekannten rechtsextremen Internetforum. Die “Zecken” hätten endlich “ordentlich was aufs Maul bekommen, hähä”. Ein anderer bilanziert: “Herrlich. Wochenlang hatten die Linken ne große Fresse am Hals und jetzt gabs mal ne ordentliche Abreibung. Sauber, weiter so.”
Die Rede ist von einem Vorfall, der sich am Samstag in einem Zug nach Rostock zutrug. Die Bundespolizei spricht von einer “Auseinandersetzung von linken und rechten Veranstaltungsteilnehmern”, die allesamt in einer S-Bahn unterwegs zu einer NPD-Demonstration oder zur Gegen-Demo in Rostock gewesen seien. Der Opferberatungsverein Lobbi hält diese Darstellung für skandalös. “Das war keine Auseinandersetzung zwischen links und rechts”, versichert Opferberater Tim Bleis. Vielmehr hätten Rechtsextreme am Bahnhof Pölchow einen Waggon gestürmt, die Passagiere herausgezerrt und zusammengeschlagen. (…) Unter den Verletzten sei auch ein vierjähriges Kind, das mit seiner Mutter zufällig in dem Waggon gesessen habe.

siehe auch: Nazis prügeln Zugreisende. Polizei verhöhnt die Opfer. Neonazis griffen in Zug nach Rostock mit äußerster Brutalität anreisende Gegendemonstranten an und nahmen später unbehelligt an rechter Demo teil; MVP: Untersuchungen nach Überfall in Pölchow. Nach dem Nazi-Überfall in Mecklenburg-Vorpommern am 30. Juni 2007 läuft die Aufarbeitung der Vorkommnisse. Besonders die Rolle der Polizei wird derzeit beleuchtet. (…) An der Haltestellte stiegen ebenfalls acht bis zehn Nazis in den Waggon ein. Nach Augenzeugenberichten kam es zu einem heftigen Wortgefecht. Tätlichkeiten soll es angeblich nicht gegeben haben.
Im Folgenden verlässt die Nazi-Gruppe den Wagen, um in einen anderen einzusteigen. Dort sitzen etwa 80 Neonazis, darunter die NPD-Abgeordneten Udo Pastörs, Tino Müller und Stefan Köster. Besonders bemerkenswert: Obwohl bei der Demonstration in Rostock mit Ausschreitungen gerechnet wurde – 2000 Polizisten waren im Einsatz – befanden sich im Zug offenbar überhaupt keine Einsatzkräfte. In dem kleinen Dorf Pölchow zogen die Nazis den Angaben zufolge die Notbremse, stiegen aus und umstellten den letzten Waggon, in dem sich die Anti-Nazi-Demonstranten und Festival-Besucher befanden. Die Nazi drückten mehrere Scheiben ein, circa 40 Nazis verprügelten die Reisenden.

anm. dokmz: Bahnhöfe, Neonazis und Polizeiversagen ist kein spezifisch ostdeutsches Phänomen; siehe z.B.: Neonazi-Überfall in Mainz – Bruch wirft Polizei Fehler vor. Nach dem Überfall von Rechtsextremen auf eine junge Frau in Mainz hat der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) der Polizei Fehler vorgeworfen.

Neo-Nazi Violence Reported in Chelyabinsk

Union of Councils for Soviet Jews: Neo-Nazi Violence Reported in Chelyabinsk
Neo-Nazis attacked fans of punk rock music in the center of Chelyabinsk, according to a June 29, 2007 report by the news web site Newsru.com. The June 28 assault was reportedly the latest in a series of similar incidents. According to the article, neo-Nazi gangs have taken over an area of downtown Chelyabinsk, “patrolling” the territory in groups of several dozen and attacking anybody they don’t like the look of.

Magdeburg: Rieger zu Geldstrafe verurteilt

NPD-BLOG.INFO » Magdeburg: Rieger zu Geldstrafe verurteilt
Der Hamburger Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger ist in einem Berufungsverfahren wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg habe Rieger eine Geldstrafe von 4500 Euro auferlegt und damit einen Freispruch des Magdeburger Amtsgerichtes in gleicher Sache aufgehoben, berichtet Blick nach Rechts in der Ausgabe 13/2007.

Anti-Antifa Aachen Düren wird Aktionsfront West

de.indymedia.org | Anti-Antifa Aachen Düren wird Aktionsfront We
Die Nazistrukturen in der Region Aachen-Düren stehen mal wieder vor Veränderungen. Die Feindaufklärung der Anti-Antifa Aachen-Düren wird zur Aktionsfront West. Eine Weiterführung des Projektes ist nach Eigendarstellung aufgrund keiner antifaschistischen Strukturen in der Region Zeitverschwendung. Mit der Aktionsfront West soll nun der eigene Aktivismus in der Region gestärkt werden. (…) Die erst letztes Jahr gegründete Anti-Antifa Aachen-Düren gibt auf ihrer Homepage die Auflösung bekannt. Diese sich dem revolutionärem Teil des nationalen Widerstandes zuordnende Nazigruppe stand in engen Kontakt mit den klassischen Kameradschaften im Raum Aachen, wie z. B. der Kameradschaft Aachener Land. Als Gründe der Auflösung wird angegeben, dass es im Raum Aachen keine antifaschistischen Strukturen mehr geben würde. Daher sei die Arbeit der Feindaufklärung Zeitverschwendung und bündele unnötige Kräfte. Die Anti-Antifa Aachen-Düren beabsichtigt demnach eine Transformation in eine Aktionsgruppe des autonomen nationalen Widerstandes. Unter dem Namen „Aktionsfront West“ sollen in Zukunft vor allem Aufmärsche, Infoveranstaltungen etc. geplant und durchgeführt werden.

Neonazis versteigern GSG-9-Ausrüstung im Web

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Neonazis versteigern GSG-9-Ausrüstung im Web
Neonazis haben dem Bund eine Peinlichkeit bereitet: Sie ersteigerten bei einem Unternehmen des Finanzministeriums Ausrüstung von Polizei-Elitetruppen und boten sie im Internet zum Kauf an. (…) Uniformjacken des Heeres, Schneetarn-Uniformen der Gebirgsjäger oder gefleckte Feldjacken muss man im Großpack abnehmen. Ein Geschäft für Zwischenhändler, die das ausrangierte Equipment als Devotionalien anbieten. Das Problem: Dabei gelangt manches auch in die falschen Hände. So erwarben der Polizei bekannte Neonazis bei dem 1951 vom Bundesfinanzministerium gegründeten Unternehmen ausgemusterte Ausrüstungsgegenstände von Spezialeinheiten der Polizei. Wie das ARD-Magazin «Fakt» berichtet, stehen auf den Internetseiten von Rechtsextremisten unter anderem Uniformen, Schutzhelme und kugelsichere Schutzwesten der Sondereinsatzkommandos (SEK) und der Eliteeinheit GSG-9 zum Verkauf.
Verantwortlich für den Vertrieb sind NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise und der Neonazi Ralph Tegethoff. Auf einer Webseite sind Kampfhandschuhe, Einsatzwesten oder GSG-9-Einsatzoveralls zu haben, verbunden mit dem Hinweis: «In dieser Abteilung findet ihr die Ausrüstung, die ihr braucht, wenn Krawalle, wie in den französischen Vorstädten 2006, auch bei uns an der Tagesordnung sein werden.»

siehe auch: Neonazis vertreiben ausgemusterte Polizei-Ausrüstungen. Schusssichere Westen, gebrauchte Einsatzoveralls von der GSG-9, Bundeswehrstiefel, Helme vom BGS – Neonazis betreiben im Internet einen munteren Handel mit ausgemusterter Originalausrüstung der Polizei. “Unerträglich”, findet der SPD-Innenexperte Wiefelspütz. (…) Der Versand wird dem vorbestraften Neonazi Thorsten Heise zugerechnet. Heise war früher niedersächsischer Landeschef der verbotenen rechtsextremen FAP, heute gilt er als führender Kopf in der Szene der gewaltbereiten Kameradschaftsszene und sorgt als Vorstandsmitglied der NPD für die Einbindung der Neonazis in die rechtsextreme Partei; Aufrüsten mit Staates Hilfe. Was Polizei und ihre Sondereinheiten an Ausrüstung nicht mehr brauchen, versteigern sie meistbietend. Ein Eldorado für Neonazis. (…) Die bundeseigene Verwertungsgesellschaft VEBEG hatte zuvor die Ausrüstungen meistbietend versteigert. “Die politische Gesinnung eines jeden, der bei uns einkauft, können wir nicht überprüfen”, so VEBEG-Geschäftsführer Uwe Schade. “Was wir versteigern, kann kaufen, wer will.”

NS-Verbrecher Klaus Barbie: “Ich bin gekommen, um zu töten”

NS-Verbrecher Klaus Barbie: “Ich bin gekommen, um zu töten” – Panorama – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Seine Opfer erlitten Höllenqualen, er folterte und mordete mit Vergnügen – Klaus Barbie wurde zu einem Symbol des Nazi-Horrors. Vor 20 Jahren verurteilte ein französisches Gericht den früheren Gestapo-Chef von Lyon. Reue hat er auch danach nie gezeigt.
185 Stunden, so ist später errechnet worden, hat es gedauert, einen Bruchteil des Unrechts zu strafen, das Klaus Barbie im besetzten Frankreich verübt hatte. 185 Stunden, in denen die Überlebenden schluchzend, flüsternd, schreiend von der Grausamkeit des Deutschen berichten mussten. (…) Klaus Barbie, geboren 1913 als Sohn eines Lehrers, war im besetzten Frankreich zu einem der willfährigsten Vollstrecker der NS-Vernichtungspolitik aufgestiegen. Von 1942 bis 1944 befehligte er als Leiter der Abteilung IV des Sicherheitsdienstes die Lyoner Außenstelle der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). “Ich bin gekommen, um zu töten”, soll Barbie gesagt haben, als er das Kommando übernahm.
Während dieser 21 schrecklichen Monate wurden in der Stadt 14.311 Verhaftungen, 7591 Deportationen und 4342 Hinrichtungen vorgenommen. Tausende Männer, Frauen und Kinder soll Barbie gefoltert, in Vernichtungslager verschickt oder gleich selbst getötet haben. Sicher ist: Auf seinen Befehl hin überfielen Bewaffnete am 6. April 1944 ein Heim jüdischer Kinder in Izieu. 41 Verschleppte im Alter zwischen 3 und 13 Jahren starben wenig später in den Gaskammern von Auschwitz. Überlebende erinnerten sich an Barbie als sadistischen Henkersknecht.