“Politisch motivierte Schändung”

derStandard.at – “Politisch motivierte Schändung”
Villacher NS-Mahnmal bereits zum fünften Mal zerstört – Neukonzeption geplant. Es brauchte Jahrzehnte, bis die Villacher Opfer des Nationalsozialismus in ihrer Heimatstadt ein Denkmal erhielten. 1999 vom Verein Erinnern errichtet, wurde dieses wenige Tage vor Weihnachten bereits zum fünften Mal geschändet. Von insgesamt 134 Glastafeln mit den Namen der Opfer waren diesmal elf, so viele wie nie, zerschlagen worden. Der Schaden beträgt rund 3000 Euro. Der Obmann des Vereins Erinnern, Hans Haider, zeigt sich im Gespräch mit dem Standard bestürzt: “Ich gehe davon aus, dass diese Schändungen politisch motiviert sind.” Das Denkmal erinnere nicht nur an die Namen von ermordeten Juden, Sinti, Slowenen, Zwangsarbeitern und Behinderten des Bezirks Villach, sondern führe deren Sterbeorte an, so etwa die KZs Mauthausen, Auschwitz, Hartheim und andere: “Die Täter müssen also wissen, was sie tun”, ist Haider überzeugt

Neo-Nazis Put on Trial in Yekaterinburg

Union of Councils for Soviet Jews: Neo-Nazis Put on Trial in Yekaterinburg
Neo-Nazi gang members face a trial in Yekaterinburg, Russia in connection with a January 2007 murder, according to a December 29, 2007 report by the Sova Information-Analytical Center. On the evening of January 13, 2007 members of the “Sieg-88” gang (88 is neo-Nazi code for “Heil Hitler”) attacked a man they took for a non-Russian. They beat him to the ground with fists and broken bottles before stabbing him to death.

Right-wing rabbi calls for PM’s death

Right-wing rabbi calls for PM’s death | Jerusalem Post
Government leaders should be hanged for negotiating with the Palestinians, Rabbi Shalom Dov Wolpe told an audience of rabbis in Tel Aviv, according to Channel 1 report aired Wednesday night. “The terrible traitor, [Prime Minister] Ehud Olmert, who gives these Nazis weapons, who gives money, who frees their murderous terrorists, this man, like Ariel Sharon, collaborates with the Nazis,” Wolpe told a conference of rabbis who oppose transferring parts of the West Bank or Jerusalem to the Palestinian Authority.

Slovak police accuse Czech man of attacking Romanies

Romano Vodi – Slovak police accuse Czech man of attacking Romanies – News
On Tuesday, a 21-year-old man from Krupina, central Slovakia, was accused of propagation of fascism, instigation of racial intolerance and causing bodily harm. According to unconfirmed information, the Czech police also prosecute the Czech man over a similar criminal offence. Slobodnik said another four Czech citizens and other Slovaks may also be accused in connection with the attack. The accused face up to three years in prison, if found guilty. The police say the extremists threatened the Romanies they will beat them unless they leave the celebrations, and shouted Nazi slogans. When the Romanies did not leave, the extremists physically attacked them. Two of the Romanies suffered lighter injuries.

Zehn weitere Anklagen gegen “Sturm 34”

redok – Zehn weitere Anklagen gegen “Sturm 34”
Gegen zehn weitere Mitglieder der sächsischen Neonazi-Kameradschaft “Sturm 34” hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage erhoben. Sie müssen sich vor dem Jugendschöffengericht Hainichen wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. (…) Die Gruppe war im April 2007 verboten worden. Gegen 16 weitere “Sturm 34”-Neonazis wird voraussichtlich ab dem April vor der Staatsschutzkammer in Dresden wegen Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und schwerer Gewaltdelikte verhandelt.

siehe auch: Weitere Mitglieder von verbotener Neonazi-Kameradschaft angeklagt. Gegen zehn weitere Mitglieder und Sympathisanten der verbotenen rechtsextremistischen Kameradschaft «Sturm 34» ist Anklage erhoben worden. Sie müssen sich vor dem Jugendschöffengericht Hainichen wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mitteilte. Ihnen wird vorgeworfen, an rechten Überfällen auf ein Dorffest in Breitenborn im Juni 2006 und in Mittweida im Mai 2006 beteiligt gewesen zu sein.

Weinheim: Nazis überfallen Jugendliche

de.indymedia.org | Weinheim: Nazis überfallen Jugendliche
Am Sonntag, den 30.12.2007 kam es zu einem gezielten Überfall von etwa 15 Nazis auf eine Gruppe Jugendlicher in Weinheim. Der Vorfall ereignete sich am frühen Abend vor dem Freizeitbad “Miramar”. Dabei trugen die Betroffenen Verletzungen davon.
Gegen 18 Uhr verließen einige Jugendliche das Freizeitbad und trafen davor einen Besucher an, der Kleidung der Marke “Thor Steinar” trug. Sie sprachen ihn an, ob er wisse, dass dies eine Marke der Neonaziszene sei. Er antwortete mit “Ja” und behauptete er sei stolz, diese Marke zu tragen. Daraufhin verließ er den Ort und kurze Zeit später kam eine Gruppe von 15 schwarz gekleideten, vermummten und teilweise bewaffneten Nazis. Ein Nazi behauptete, sein Bruder sei von den Jugendlichen provoziert worden. Daraufhin schlugen alle Nazis mit den Worten “Scheiss Kommunisten” unvermittelt auf die Jugendlichen ein, die Prellungen, Schürf- und Platzwunden davontrugen. Glücklicherweise musste niemand stationär behandelt werden. Bereits am Samstag Abend fand in der Nachbarstadt Viernheim ein Neonazi-Konzert mit 200 BesucherInnen statt.

Naziüberfall in Ratzeburg, ein Schwerveletzer

de.indymedia.org | Naziüberfall in Ratzeburg, ein Schwerveletzer
In den frühen Morgenstunden des 25. Dezember attackierten sieben Rechtsradikale eine Gruppe linker Jugendlicher in Ratzeburg (Schleswig Holstein). Bei dem Angriff, bei dem die Rechtsradikalen mit Holzlatten zuschlugen, erlitt ein 24-jähriger schwere Verletzungen im Gesicht und wird möglicherweise das Augenlicht auf einer Seite verlieren. Die Rechtsradikalen hatten die Jugendlichen zuvor in einer Kneipe am Ratzeburger Markt beschimpft und mit dem Hitlergruß provoziert. Daraufhin hatten die Jugendlichen den Ort verlassen und hatten sich zunächst in das nahegelegene “Café Lille” geflüchtet. Die Rechtsradikalen folgten ihnen dorthin, nachdem sie sich bei einer nahegelegenen Baustelle mit Holzlatten bewaffnet hatten.Die Polizei traf etwa 20 Minuten nach dem Übergriff beim “Café Lille” ein und ging von einer Schlägerei unter angetrunkenen Jugendlichen aus.

siehe auch: Naziüberfall in Ratzeburg. Mehrere Neonazis haben im schleswig-holsteinischen Ratzeburg einen Gruppe Studenten überfallen und einen von ihn schwer verletzt. Die Opfer werfen der örtlichen Polizei Untätigkeit vor

Rechtsextreme in Berlin greifen an Silvester afghanische Familie an

Chiemgau Online – das Portal für die Region Chiemgau und Chiemsee – Rechtsextreme in Berlin greifen an Silvester afghanische Familie an
Rechtsextreme haben in der Silvesternacht eine afghanische Familie in Berlin-Lichtenberg angegriffen. Die Täter hätten die fünfköpfige Familie mit Schlagstöcken attackiert und beschimpft, als sie ihr Feuerwerk auf der Straße abbrannte, sagte der Direktor beim Polizeipräsidenten, Michael Krömer. Die Familie rettete sich in ihre Wohnung, gefolgt von den etwa 15 Angreifern.

Cop killer’s room and vehicle full of supremacist symbols

Cop killer’s room and vehicle full of supremacist symbols
The man who killed two Bastrop police detectives and was then killed in a shootout carried Nazi and Confederate emblems on flags and jewelry, and had them tattooed all over his body. Dennis Clem, 26, and Tanya “Little Feather” Smith, 24, had left Houston because Clem was wanted for questioning in the July 14 killings of a 15- and 19-year-old outside his home. Evidence lists, interview transcripts and rap sheets added to the court record last week give a more complete picture of the couple. The documents show that police found drugs, weapons and supremacist trappings in their room and vehicle. Those included fifteen flags, decorated with Nazi symbols and slogans such as “Heritage not Hate;” three bags of jewelry bearing Confederate emblems; Nazi pins, patches and clothing; tattoo stencils and materials. Clem’s tattoos included swastikas, an Iron Cross and the slogan “Kill ‘Em All.” Though Smith’s affiliation with organized white supremacy is not clear, prison booking photos from a prior arrest show swastikas on her body and “Love Thy Race” across her lower back.

München: Naziaufmarsch und Mahnwache

de.indymedia.org | München: Naziaufmarsch und Mahnwache
Wie erst am letzten Freitag bekannt wurde, haben die Nazis der Münchner “Bürgerinitiative Ausländerstopp” (BIA) für Freitag, den 4.1. einen Naziaufmarsch in München angemeldet. Außerdem führten sie letzten Samstag unter dem Motto “Kriminelle Ausländer raus! – Gegen Inländerfeindlichkeit!” eine Mahnwache auf dem Marienplatz durch. Anlass dazu ist der von massiver rassistischen Hetze aus Medien und Politik begleitete Fall eines Rentners, der in einer Münchner U-Bahn-Station von zwei jungen Männern mit migrantischem Hintergrund verprügelt worden war. Die Nazis wollen so mit Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen in München und die Landtagswahlen in Bayern auf Stimmenfang gehen.