»Der Feind steht rechts«

23.06.2007: »Der Feind steht rechts« (Tageszeitung junge Welt)
Vor 85 Jahren wurde der deutsche Außenminister Walther Rathenau ermordet
Als Walther Rathenau am Morgen des 24. Juni 1922 von seiner Villa im Berliner Grunewald ins Auswärtige Amt fuhr, lauerten ihm an einer Kurve drei junge Männer auf, die ihn allen Ernstes für einen der »Weisen von Zion« hielten.1 Der Jurastudent Erwin Kern schoß mit einer Pistole auf den Minister, sein Komplize Hermann Fischer warf eine Handgranate ins offene Auto. Rathenau war sofort tot. Der Fahrer des Mordwagens war Ernst Werner Techow. Die drei gehörten der rechtsextremen »Organisation Consul« (O.C.) an. Ein wichtiger Helfer der Mörder war der Schriftsteller Ernst von Salomon. (…) Hervorgegangenen war die »Organisation Consul« aus der Brigade Ehrhardt, benannt nach dem ehemaligen Korvettenkapitän Hermann Ehrhardt, neben Waldemar Pabst, dem Mörder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, einer der berüchtigtsten Führer der Freikorps (Kampfverbände ehemaliger Soldaten), aus denen sich später die SA der Nazis rekrutierte. Aus Angst vor einer sozialistischen Revolution waren die Führer der deutschen Sozialdemokratie nach dem Ersten Weltkrieg eine Allianz mit der Obersten Heeresleitung eingegangen. Die Freikorps dienten ihnen als nützliches Werkzeug, um die während der revolutionären Erhebungen vom Oktober/November 1918 geschaffenen Arbeiterräte zu zerschlagen und die wichtigsten Führer der Linken zu ermorden.

Neonazis: NPD-Fraktionschef nach Hetzrede im Visier der Staatsanwaltschaft

Neonazis: NPD-Fraktionschef nach Hetzrede im Visier der Staatsanwaltschaft – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Er warnt vor “Hottentotten-Tänzen” auf deutschen Marktplätzen, droht den “Demokratenfratzen” und will die Wehrmacht zurück – bei einer Rede vor Neonazis zeigte der mecklenburg-vorpommerische NPD-Fraktionschef Pastörs sein wahres Gesicht. Das interessiert jetzt die Staatsanwaltschaft. Udo Pastörs hält Adolf Hitler für ein “Phänomen”. Der “Führer” habe ja “wahnsinnige Pflöcke eingerammt, auf fast allen Gebieten”, hat der Fraktionschef der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einmal gesagt – “militärisch, sozial, ökonomisch”. Bei so viel Bewunderung ist nicht auszuschließen, dass Pastörs auch am Samstagnachmittag im brandenburgischen Rathenow an den Nazi-Reichskanzler gedacht hat, als er vor rund 250 Gesinnungsgenossen eine Rede hielt. Der Landtag von Schwerin ist weit, mag sich der NPD-Mann gedacht haben, diese ungeliebte “Quasselbude” voll von “Banditen” (Pastörs) mit ihrer lästigen Geschäftsordnung. Hier vor dem Kulturhaus der Kleinstadt vor den Toren Berlins will das Fußvolk vom “SelbstSchutz Sachsen-Anhalt” und den “Freien Nationalisten” aus Dessau deutliche Worte. (…) Er greift tief in die Mottenkiste des Zweiten Weltkrieges, fordert lauthals eine “hochmoderne, hochmotivierte, schlagkräftigen deutsche Armee”, hinter der das Volk stehe und die wieder Wehrmacht heißen soll, “nicht Bundeswehr, sondern deutsche Wehrmacht, damit auch jeder weiß, wofür sie eingesetzt werden soll, nämlich für den Schutz unseres Heimatlandes”.So richtig in Rage geredet hat Pastörs dann noch eine klare Botschaft für die “Demokratenfratzen” der “gottverdammten demokratischen Parteien”: Wenn die NPD an die Macht gelange, ereifert er sich, sei man verpflichtet, “jene einer gerechten Strafe zuzuführen, die für diese Ausplünderungspolitik unseres deutschen Volkes Verantwortung tragen. Also, liebe herrschende Klasse, seht euch vor, denn wer Wind sät, wird Sturm ernten. Lasst uns Sturm sein!” Pastörs’ Stimme überschlägt sich fast. Der braune Mini-Mob jubelt.

Mitschnitt der braunen Rede bei Endstation Rechts sowie beim NDR

siehe auch: Staatsanwalt prüft Hass-Rede von NPD-Fraktionschef. Neue Debatte über NPD-Verbotsverfahren – Aussagen von Udo Pastörs im Visier. Nach einer Hass-Rede des NPD-Fraktionschefs in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, ist die Debatte über ein Verbot der Partei neu entflammt. Landespolitiker aus Mecklenburg-Vorpommern forderten am Donnerstag eine juristische Prüfung. „Die Rede wird auf strafrechtliche Relevanz geprüft, ein förmliches Ermittlungsverfahren gibt es bisher aber noch nicht“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Wilfried Lehmann, am Donnerstag. Pastörs hatte 16. Juni im brandenburgischen Rathenow vor etwa 200 Anhängern der rechtsextremistischen Partei zum Sturz der Demokratie aufgerufen. Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) sagte, der Parlamentarier habe offen zum Umsturz der Demokratie aufgerufen und damit deutlich die antidemokratischen Ziele der NPD formuliert. Damit werde die Debatte über ein NPD-Verbot erneut auf den Weg gebracht; 200 Nazis forderten „Nationalen Sozialismus“. In Rathenow haben am Sonnabend etwa 200 Neonazis demonstriert. Unter dem Motto „G8 – Gipfel der Achtlosigkeit – Globalisierung stoppen“ hatte die Rathenower NPD um Marcell Horlebeck den Aufzug organisiert. Es nahmen auch viele Mitglieder freier Kameradschaften teil. (…) Der Rathenower NPD-Verband ist als Sammelbecken für Mitglieder der im Jahr 2005 verbotenen Kameradschaft „Hauptvolk“ bekannt. Auf der Zwischenkundgebung sprach Udo Pastörs, Fraktionschef der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Pastörs forderte frank und frei die Schaffung eines „nationalen Sozialismus“, hetzte gegen „irgendwelche Negermenschen“ sowie gegen Abtreibungen und proklamierte ein „Europa der Vaterländer“; NPDler Pastörs ruft zum Umsturz auf. Er fordert, die Bundeswehr in Wehrmacht umzubenennen und “aktiven Widerstand” gegen die Demokratie zu leisten. Die Äußerungen könnten dem NPD-Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, nun Ärger mit der Justiz einbringen. (…) Pastörs hatte vor etwa 200 rechten Demonstranten in Rathenow von der Verpflichtung gesprochen, all jene einer gerechten Strafe zuzuführen, die verantwortlich für die “Ausplünderungspolitik des deutschen Volkes” seien. Es gehe um aktiven Widerstand. Darüber hinaus forderte der Schweriner NPD-Fraktionschef die Umbenennung der Bundeswehr in “Deutsche Wehrmacht”.

Race Murderers Get 39 Years After Retrial

The St. Petersburg Times – News – Race Murderers Get 39 Years After Retrial
A 20-month jury trial rocked by judicial flaws that initially led to acquittals, prompting public condemnation and a retrial, ended Tuesday with the St. Petersburg City Court sentencing four white supremacists a total of 39 years in jail for murder. The court sentenced Andrei Gerasimov to 14 years in a high security prison for masterminding and taking part in the killing of 29-year-old Congolese student Roland Epassak in September 2005. Viktor Orlov, the youngest culprit in the group aged between 19 and 26, was sentenced to 7 years in jail, while Andrei Olenov and Yury Gromov will each serve a 9-year term.

Put Hate Crimes on the Human Rights Agenda

“Put Hate Crimes on the Human Rights Agenda – Forward.com”
In February 2006, Ilan Halimi was found just outside Paris, half-naked, stabbed, and burned with cigarettes and acid. He died soon after — tortured and murdered for being a Jew. Stories of this nature rightfully horrify people everywhere. The disturbing truth is that we are living in a time of growing European antisemitism. France recorded a 6.6% rise in attacks against Jews for 2006. Ukraine saw a notable rise in attacks on Jewish individuals, as well as increasing vandalism of synagogues, cemeteries and Holocaust memorials. And the police chief of Berlin reported that neo-Nazi attacks had nearly doubled in his city over the course of 2006. (…) Hate crimes of all kinds are on the rise throughout the world. The ideologies of extremist nationalist movements find much to despise in anyone who does not fit their brutally narrow worldview, and developing news events often serve to provoke and shape violence. Attacks against innocent Muslims increase in the wake of extremist Muslim violence; anti-gay crime rises during gay pride events, and antisemitic violence spikes during periods of political animosity toward Israel, as during last summer’s war in Lebanon. Russian citizens from Chechnya face everyday threats in northern cities in a violent ripple effect spurred by the distant conflict in their homeland.

Soldiers charged with equipment thefts

FayObserver.com – Current Article Page – Soldiers charged with equipment thefts
Joffre ‘Trey’ Cross lists as heroes on his MySpace Web page Otto Skorzeny, a Nazi special operations officer who helped smuggle war criminals to Spain after the war. Joffre Cross and Jason Niewoit cut the lock on the steering wheel of a Humvee parked in front of an aviation unit headquarters on Fort Bragg. The two paratroopers drove it through darkened streets and stashed it in the woods that make up much of the post. The men were hoping to sell the Humvee — and a 105 mm howitzer they apparently planned to steal as well — to white supremacists. They already had sold stolen body armor and morphine in May, according to U.S. District Court records. They never got the chance to deliver the Humvee or the howitzer. The “white supremacist” with whom they were doing business was an undercover FBI agent. (…) “My client is not a white supremacist, nor is he aligned with any white supremacist group,” said Jeff Welty, Niewoit’s lawyer. Niewoit is an 18-year-old private who grew up in Michigan. The lawyer for Cross — a 21-year-old private from Houston — refused to comment.
But Cross’ MySpace page on the Internet — last checked the day he was arrested — is rife with references to Nazis and racist rants from his network of friends who call him “Trey.” Cross lists his occupation as “SS-Obersturmführer” and his page features several shots of him with weapons and military equipment including an AK-47 and an M4 rifle. His heroes include Otto Skorzeny, a Nazi special operations officer who helped smuggle war criminals to Spain after the war, and Reinhart Heydrich, second in command of the Nazi SS despite having a Jewish grandmother. The white supremacist links in the case carry uncomfortable associations for the 82nd. A dozen years ago, three soldiers in the division — James Burmeister, Malcolm Wright and Randy Meadows — were charged in connection with the racially motivated murders of two black people in Fayetteville. The three soldiers were racist skinheads. The murders brought the national spotlight to Fort Bragg and prompted the Army to investigate the presence of racists, extremists, gangs and other such groups in its ranks. About 20 soldiers in the 82nd Airborne were separated from the service because of their extremist views.

Aboriginal day marred for Que. community after white supremacist vandalism

The Westmount Examiner > National > Aboriginal day marred for Que. community after white supremacist vandalism
On a day intended for celebrating aboriginal culture, festivities in one First Nations community in Quebec were marred by swastikas and racist graffiti spray-painted on their local cultural centre.
The residents of Kitigan Zibi, about 130 kilometres north of Ottawa, woke Thursday to find the building covered with Nazi symbols and hateful messages spray-painted in black, and they now are having to explain to their children the meaning of “white power.”
Picnic tables and tents outside the centre – set up for children’s face painting, crafts and other National Aboriginal Day activities – were also vandalized.

Expert on hate groups attacked in St. Petersburg

Expert on hate groups attacked in St. Petersburg
An expert on Russian extremist and neo-Nazi groups was attacked this week in St. Petersburg. Valentina Uzunova was assaulted outside the home of a murdered colleague, Vladimir Girenko, the Russian Web site Fontakna.ru reported. Girenko was murdered three years ago as he was preparing to testify against the violent neo-Nazi group Schultz88.

Die braunen Bauern von Illesheim

Rechtsextremismus Die braunen Bauern von Illesheim – Bayern – sueddeutsche.de
Sie tragen Nazi-T-Shirts, hören die “Zillertaler Türkenjäger” und benutzen den Hitler-Gruß. In Illesheim ist ein Großteil der Jugend in die rechte Szene abgedriftet. Und die Bewohner des Ortes haben Angst vor den “jungen Braunen”. Die Bayerische Jungbauernschaft (BJB) war einmal der ganze Stolz der Gemeinde Illesheim. Selbst einen Sportverein zu gründen lohnte sich kaum in der mittelfränkischen Gemeinde. Denn in dem 900-Seelen-Ort schloss sich die Dorfjugend von alters her den Jungbauern an, deren Ortsverband sich zu der ältesten Jungbauernschaften in Bayern rechnen durfte. Künftig werden sich die Jugendlichen dort allerdings anders organisieren müssen. Denn Bürgermeister Heinrich Förster hat den Jungbauern den Gemeindeschlüssel zu ihrem Jugendraum entzogen. Auch die Vereinskasse wurde konfisziert, hernach wurden die jungen Bauern aus dem Bezirksverband ausgeschlossen. (…) Dass die Jungbauern gerne auch mal die Reichskriegsflagge hissten, rechtsextremes Liedgut in der Dorfmitte grölten, Sprüche gegen Juden und Ausländer klopften, will BJB-Kreischefin Gärtner spät erfahren haben – obwohl im Kreisvorstand auch ein Illesheimer Jungbauer sitzt. Der jedoch habe lange Zeit Angst gehabt zu reden: “Wir wissen doch alle nicht, wie diese Typen ticken”, sagt Gärtner, “im harmlosesten Fall hast du am nächsten Tag ein Hakenkreuz an deiner Hauswand.” (…) Andere berichten von “fast einem Viertel” rechter Jugendlicher, die gerne die “Zillertaler Türkenjäger” hören, mit Nazi-T-Shirts spazieren gehen oder auf dem Ipsheimer Beatabend “mit dem Hitlergruß grölend vor der Bühne” stehen.

Umstrittener Moscheebau: Die zwei Welten von Köln

Umstrittener Moscheebau: Die zwei Welten von Köln – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Der Bau der größten Moschee im Land spaltet Köln. Die Bürgerbewegung “Pro Köln” demonstrierte in der Rheinmetropole gegen das Projekt, demokratische Parteien, Gewerkschaften und Kirchen riefen zur Gegenkundgebung auf. Verunsicherte Bürger sorgen sich um Parkplatzprobleme und Rassismus. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün, die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) und der Generalsekretär der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) Mehmet Yildirim stehen in der Sonne neben einer Shell-Tankstelle in Köln-Ehrenfeld. Sie halten rote Rosen in den Händen und Flyer, mit dem Kölner Dom, der Synagoge und einer gezeichneten Moschee. 50 Meter Luftlinie warten etwa 150 Demonstranten und Sympathisanten der Bürgerinitiative “Pro Köln”. (…) Zur Kundgebung hat “Pro Köln” sich Verstärkung vom rechten Rand aus Österreich und Belgien geholt – den Chef der rechtspopulistischen FPÖ, Heinz-Christian Strache, und Bart Debie von der rechtsextremen Partei “Vlaams Belang” aus Antwerpen. “Pro-Köln”-Männer mit sehr kurzen Haaren und solariengebräunten Gesichtern stehen mit weißen Ordnerbinden hinter der Polizeiabsperrung, einige Dutzend Bürger warten, bewaffnet mit Deutschlandflaggen und Holzkreuzen, auf den prominenten Besuch.

siehe auch: Mit dem Kreuz voran – Gegner und Befürworter der geplanten neuen Moschee demonstrieren am Samstag in Köln. Gegner und Befürworter der geplanten Kölner Moschee haben am Samstag im Kölner Stadtteil Ehrenfeld demonstriert. Im Umfeld von mehreren Kundgebungen wurden nach Angaben der Polizei bis zum Nachmittag etwa 100 Personen in Gewahrsam genommen. (…) Zwei Mal versuchten Gegendemonstranten, den Umzug zu blockieren, in beiden Fällen wurden die Gegner von der Polizei abgedrängt. Auch der Versuch der vom G8-Gipfel bekannten Clown-Demonstranten, den Zug zu stören, wurde von der Polizei im Keim erstickt. Die geschminkte und kostümierte Gruppe wurde eingekesselt, bis die Moschee-Gegner weiter gezogen waren. Vor dem Beginn des Umzugs der «Bürgerbewegung pro Köln» hatten mehrere hundert Sympathisanten eines antifaschistischen Bündnisses gegen den rechten Aufzug demonstriert. Dabei wurden nach Polizeiangaben auch Rauchbomben geworfen. Eine nicht angemeldete Demonstration der NPD wurde von der Polizei aufgelöst, 17 Teilnehmer in Gewahrsam genommen. 30 von außerhalb angereisten Anhängern der rechten Szene wurde verboten, die Stadt Köln zu betreten. Sie mussten umgehend wieder mit Zügen abreisen. Mehrere Personen offenbar aus dem Umfeld der so genannten «autonomen Rechten» randalierten nach der Auflösung ihrer Kundgebung in einer Kölner Einkaufsstraße; Strache will Köln vor Großmoschee “retten”. Der FPÖ-Chef wetterte als Hauptredner auf einer Kundgebung gegen den geplanten Bau der größten Moschee Europas; Mal wieder was los in Köln. Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld hatte die Polizei am gestrigen Samstag [16.06.07] den Ausnahmezustand verhängt. Grund hierfür war eine Demonstration gegen den Moscheeneubau an der Innereren Kanalstraße. Aufgerufen hatte hierzu die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“. Dagegen gab es mehrere Gegenveranstaltungen, unter anderem eine Antifademo mit mehr als 800 TeilnehmerInnen. Auf seiner Route wurde der rechte Mob mehrmals erfolgreich blockiert, außerdem gab es Rauchbomben und entglaste Scheiben. Trotz eines Aufgebots von mehr als 1000 PolizistInnen, mehreren Wasserwerfern, Räumfahrzeugen und Hubschraubern hatte die Polizei die Lage nicht im Griff. Höhepunkt ihrer Unfähigkeit war eine von ihnen erzeugte Neonazidemo durch die Kölner Innenstadt, von der sie auch noch sämtliche Gegendemonstranten zum Teil mittels Gewalt fern hielten. Hier ein kleiner Bericht….

Afrikaner klagt Cottbuser Polizisten an

Lausitzer Rundschau – Lausitz im Blick – Afrikaner klagt Cottbuser Polizisten an
Nach einer nächtlichen Schlägerei zwischen einem Afrikaner und einem Angehörigen der Cottbuser Bereitschaftspolizei ermittelt die Staatsanwaltschaft. Der Vorfall hatte sich bereits in der Nacht zum 26. Mai ereignet. Informiert wurde die Öffentlichkeit nicht. Der Afrikaner erhebt schwere Vorwürfe gegen die Cottbuser Polizei. Er habe sich erst gewehrt, nachdem ihn der Beamte in Zivil, der nicht im Dienst war, als «Nigger» beschimpft und ihn geschlagen habe.