Notorious Oregon skinhead rearrested after prison release

Notorious Oregon skinhead rearrested after prison release | Local News | kgw.com | News for Oregon and SW Washington
One of the most well-known figures in the Northwest skinhead movement was rearrested in Oregon. Kyle Brewster, 38, was one of three neo-Nazis who killed an Ethiopian immigrant back in 1988. He got out of prison in 2002, but officers say he violated parole by contacting a white supremacist group and went back in 2006. Brewster was released again on Tuesday, despite having an outstanding warrant for the August beating of an Oregon prison guard.

French Jewish group denounces anti-Semitic aggression in Paris

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The French National Bureau of Vigilance Against Anti-Semitism has denounced a reported violent anti-Semitic aggression last Saturday in the 10th district of Paris. Raymond. A, a 17-year-old Jewish man, who wears a skullcap, was waiting on Shabbat for someone to open the door of the building where he lives, on the rue Albert Camus, when around twenty young people described as being of North African and Black origin attacked him violently at the face and the body after pronouncing his name. One of the aggressors, Raymond reported, was a raid-haired man who did not cease swearing on the Koran while beating his victim. Raymond was saved by a Jewish neighbor who went out from his home at the same time.

Haftstrafen: Nach Hitlergeburtstag-Feier zugeschlagen

redok – Haftstrafen: Nach Hitlergeburtstag-Feier zugeschlagen
Zu Haftstrafen von drei Jahren und einem Monat sowie 18 Monaten hat das Landgericht Neuruppin heute zwei Neonazis wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die beiden Schläger hatten am 20. April in Prenzlau (Uckermark, Brandenburg) zunächst den Hitlergeburtstag gefeiert, dann zwei Südamerikaner bedroht und einen Inder zusammengeschlagen. Der 23-jährige Haupttäter Sebastian H., von Beruf Metallbauer, und der 26-jährige Maler Michael H. hatten in einer Wohnung mit anderen Neonazis unter reichlichem Alkoholkonsum den Hitler-Geburtstag gefeiert. Dabei sollen sie den Entschluss gefasst haben, Übergriffe auf Ausländer zu verüben. (…) Erst nachdem das Opfer sich nicht mehr regte, verließen die Neonazis den Tatort. Der indische Koch und Familienvater erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und kann sich bis heute nicht an die Tat erinnern. Sein rechtes Auge hat nur noch 20 Prozent Sehkraft.

“Ich muss an meinem Weltbild arbeiten”

redok – “Ich muss an meinem Weltbild arbeiten”
Das Landgericht hat einen bekennenden Rechtsextremisten wegen tätlicher Angriffe auf Ausländer und vom Täter als linksgerichtet eingeschätzte Menschen zu drei Jahren Haft verurteilt. Er war in der Straßenbahn von der Videoüberwachung bei seinen Attacken aufgenommen worden. (…) Der Täter wurde nach der Veröffentlichung der Bilder aus der Straßenbahn-Videoüberwachung dingfest gemacht. Bei einer Wohnungsdurchsuchung seien zudem rechtes Propagandamaterial sowie diverse Schlagwerkzeuge sichergestellt worden. Der nunmehr vor dem Landgericht Dresden wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagte Christian Schrack gehört nach eigenen Angaben der rechtsextremen Szene an und legte zum vorgestrigen Prozessauftakt ein Geständnis ab

US-Amerikaner in Schnellimbiss angegriffen

US-Amerikaner in Schnellimbiss angegriffen – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Bei einem fremdenfeindlichen Überfall am vergangenen Wochenende in Gelsenkirchen-Buer ist ein 54-jähriger US-Amerikaner schwer verletzt worden. Wie die Polizei erst am Donnerstag mitteilte, hatte sich der Amerikaner mit seiner Freundin in einem Schnellimbiss auf Englisch unterhalten. Daraufhin wurden die beiden von einem Mann angesprochen und gefragt, warum sie nicht Deutsch sprächen. Als die Frau erklärte, ihr Partner könne kein Deutsch, beschimpfte der Mann den Amerikaner und erklärte, in Deutschland werde Deutsch gesprochen. Zudem rief er «Heil Hitler» und zeigte den Hitlergruß. Als der Amerikaner darauf hinwies, dass ein solches Verfahren strafbar sei und er die Polizei rufen könne, eskalierte die Situation. Der Mann versetzte dem 54-Jährigen einen Kopfstoß und trat auf den zu Boden gestürzten Amerikaner ein. Die anwesenden Gäste schritten nicht ein.

Drei Jahre Haft für Überfall auf Inder

Drei Jahre Haft für Überfall auf Inder
Wegen eines fremdenfeindlichen Überfalls auf einen indischen Studenten in einer Straßenbahn in Dresden ist ein 27-jähriger Neonazi zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Dresdner Landgericht befand den Angeklagten am Mittwoch der gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Er habe das Opfer allein wegen seiner Hautfarbe angegriffen, sagte der Vorsitzende Richter Herbert Pröls. Das Gericht sah es auch als erwiesen an, dass er bereits zuvor zwei deutsche Studenten wegen ihrer langen Haare angegriffen hatte. Der Angeklagte gab an, aus Hass auf Ausländer und Linke gehandelt zu haben. Das Urteil ist rechtskräftig.

Rassismus-Prozess: Zeugen und Opfer verschwunden

Russland-Aktuell – Rassismus-Prozess: Zeugen und Opfer verschwunden
Der neu aufgerollte Fall einer mutmaßlichen Skinhead-Gruppierung im westsibirischen Nowosibirsk steht still: Zur erneuten Befragung konnten weder die Zeugen noch die Opfer ausfindig gemacht werden. Im Mai 2006 waren fünf Jugendliche wegen Extremismus und Anstiftung zum Rassenhass zu sechs bis zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, drei hatten Bewährungsstrafen bekommen. Sie hatten 2002 mehrere Überfälle auf ortsansässige Kaukasier verübt. Bei Haussuchungen war rechtsextremes Propagandamaterial sichergestellt worden.

Neonazis in Potsdam stärker organisiert

Berliner Morgenpost: Brandenburg vom 18.12.2007: Neonazis in Potsdam stärker organisiert
Neonazis in Potsdam stärker organisiert. Linke Gruppen berichten von Aktionen der Rechtsextremisten. In Potsdam soll sich trotz der Verurteilung führender Neonazis wieder eine organisierte rechtsextreme Szene entwickelt haben. Das berichten linke Gruppen in der Stadt übereinstimmend. In den vergangenen Monaten tauchten tatsächlich häufiger Meldungen über Aktionen oder Straftaten von Rechtsextremen auf. Die Nachrichten reichten von Prügeleien, über “Sieg Heil”-Rufe, bis hin zu Schmierereien. Der Stadt hingegen liegen offenbar keine Erkenntnisse vor, dass es eine solche organisierte rechte Szene gibt. Auch die Polizei kann anhand ihrer Zahlen keine Steigerung der politisch motivierten Kriminalität von Rechtsextremen feststellen.

Bundesverkehrsministerium arbeitet eigene NS-Vergangenheit auf

< sz-online | sachsen im netz > – Bundesverkehrsministerium arbeitet eigene NS-Vergangenheit auf
Das Bundesverkehrsministerium arbeitet seine Nazi- Vergangenheit auf: Das Reichsverkehrsministerium war demnach keine unpolitische Fachverwaltung, sondern maßgeblich an der Vorbereitung und Organisation des Massenmordes an den Juden beteiligt. Dies geht aus einer Studie hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. „Wir wollen uns im wirklichen Sinne mit der Geschichte auseinandersetzen“, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), der mit Blick auf heutigen Antisemitismus für ein Erstarken der Zivilcourage plädierte.

siehe auch: Die Schreibtischtäter im Reichverkehrsministerium. Das Bundesverkehrsministerium arbeitet seine Nazi-Vergangenheit auf: Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) stellte eine Studie vor, die die antijüdische Politik des Ministeriums zwischen 1933-1945 beleuchtet. Die These der Historiker: Die Reichsbahn war ein “unerlässliches Element in der Vernichtungsmaschinerie”.

Mein Großvater, der Verbrecher

Mein Großvater, der Verbrecher – einestages
Er war ein strammer Nazi, ein Kriegsverbrecher – und ein liebevoller Großvater: Hanns Elard Ludin wütete als Hitlers Gesandter in der Slowakei. Seine Frau und die sechs Kinder idealisierten ihn nach seinem Tod als “guten Nazi”. Enkelin Alexandra Senfft analysiert das Trauma ihrer Täterfamilie.
Mein Großvater hätte statt am Galgen im KZ enden können, wenn der Zufall es nicht anders gewollt hätte. Hanns Elard Ludin war Offizier der Reichswehr. 1930 kam er als Hochverräter vor Gericht, weil er seinen Eid auf die Verfassung gebrochen und mit zwei “Kameraden” versucht hatte, die Reichswehr durch den Aufbau nationalsozialistischer Zellen zu unterwandern. Fort mit der Schmach des Versailler Vertrags, alle Macht den Arbeitern und Bauern! – dafür stand das Offizierstrio, erfüllt von jugendlichem Idealismus und revolutionären Gedanken. (…) Ludin verstand es, den Slowaken das Gefühl einer Quasi-Souveränität zu vermitteln und sie gleichzeitig davon zu überzeugen, dass es in ihrem Interesse sei, die Interessen des Deutschen Reiches umzusetzen. Dazu gehörte auch die Deportation der slowakischen Juden. Bis 1944 wurden nahezu 70.000 in die Vernichtungslager abtransportiert und die meisten von ihnen ermordet.