Morde wie vom Fließband

Jungle World ··· 10/2008 Antifa ··· Morde wie vom Fließband
In Russland begehen Neonazis immer mehr rassistische Morde. Die Bevölkerung wünscht sich, dass der Staat endlich handelt: Die Zuwanderung solle begrenzt werden. Die Gewalttaten von Neonazis in Russland nehmen ein immer schrecklicheres Ausmaß an. So überfielen Mitte Februar zehn mit Messern bewaff­nete Neonazis in Moskau zwei Kirgisen. Dem 25jährigen Merlan Ejgeschow fügten sie elf Messerstiche zu. Nach einer Notoperation verstarb er im Krankenhaus. Ähnliche Meldungen tauchen seit Jahresbeginn in immer kürzeren Abständen in den Medien auf. Mindestens 36 Menschen kamen seither in ganz Russland durch brutale rassistische Übergriffe ums Leben, ein Drittel davon in der russischen Hauptstadt, darunter allein sechs Kirgisen. Dazu kommen noch zahlreiche Fälle, in denen die Betroffenen »lediglich« Körperverletzungen davontrugen. (…) Gesellschaftlich macht sich unterdessen Ratlosigkeit breit. Der Staat solle entsprechende Maßnahmen ergreifen, meinen 60 Prozent der russischen Bevölkerung. Als »entsprechend« gelten dabei weniger eine konsequentere Strafverfolgung der Täter, grundlegende Verbesserungen im sozialen Bereich und im Bildungssektor oder gar eine Änderung des durchweg negativen und von Rassismus geprägten Bilds von Migranten in der Öffentlichkeit. Vielmehr beziehen sich die Erwartungen an den Staat einzig auf eine strengere Reglementierung und Einschränkung der Zuwanderung.

Naziaktivitäten in und um Fahrland

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Obwohl das Jahr 2008 noch sehr jung ist, sind die Aktivitäten der ortsansässigen Neonazis schon zahlreich und kaum zu übersehen. In der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 2008 entstanden in Fahrland und Marquardt mindesten 40 Sprühereien welche den Naziverbrecher und SA-Sturmfürer Horst Wessel glorifizieren und an seinen Todestag den 23.02.1930 erinnern sollen. Die vorwiegend an Bushaltestellen beziehungsweise Stromkästen und mittels Sprühschablonen angebrachten Schmierereien tauchten erstmals vor zwei Jahren in Fahrland auf (PNN vom 25.04.06) Damals waren sie noch mit dem Kürzel „FKP“, welches für „Freie Kräfte Potsdam“ steht, versehen.

Ludwigshafen: Brandanschlag unwahrscheinlich

Ludwigshafen: Brandanschlag unwahrscheinlich | ZEIT online
Das Feuer in einem Wohnhaus in Ludwigshafen, bei dem Anfang Februar neun Türken ums Leben gekommen waren, ist offenbar nicht gelegt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag in der rheinland-pfälzischen Stadt mit. Der Leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig sagte, der Brand sei sehr langsam ausgebrochen. Auch das spreche gegen einen Brandanschlag, bei dem die Täter gewöhnlich anders vorgingen.

Langenthal: Rechtsradikale sprayen auf Gasthof Neuhüsli

Langenthal: Rechtsradikale sprayen auf Gasthof Neuhüsli > Bern | News | Aktuell | www.mzbern.ch |
Rechtsradikale machten in Langenthal erneut auf sich aufmerksam. Diesmal fiel die Fassade des Gasthofs Neuhüsli unbekannten Sprayern zum Opfer. «Nazis 4-Ever», «Helvetische Jugend», zwei Hakenkreuze und das Logo der nationalsozialistischen Schutzstaffel SS prangen seit dem Wochenende in schwarzer Schrift an der Fassa-de des Gasthofs Neuhüsli. Wer dafür verantwortlich ist, weiss niemand. Eigentümerin Ruth Althaus reichte daher Anfang Woche eine Anzeige gegen unbekannt ein.

„Sieg Heil“-Rufe und Hitlergruß

[inforiot] alternative termine & news für brandenburg – „Sieg Heil“-Rufe und Hitlergruß
Am Mittwochabend wurde die Polizei darüber informiert, dass in einem Mehrfamilienhaus in der Brückenstraße mehrfach „Sieg Heil” gerufen wurde. Die Beamten stellten in der betreffenden Wohnung zwei erheblich alkoholisierte und polizeibekannte Personen fest. Ein 38-Jähriger pustete einen Wert von mehr als 3,3 Promille, sein 37-jähriger Bekannter brachte es „nur” auf gut 2 Promille. Beide Personen wurden in den Gewahrsam der Wache Strausberg gebracht und jeweils eine Blutprobe entnommen. Außerdem beschlagnahmten die Beamten eine Musikkassette mit rechtsgerichteter Musik, deren Inhalt derzeit auf strafrechtliche Relevanz geprüft wird.

Bullismo: Romanian children bullied in Italian schools

Bullismo: Romanian children bullied in Italian schools – Top News – HotNews.ro
On February 24, A.F., a Romanian 13-year old boy in Civitavecchia, near Rome, passed out at home. The doctors examined him and found that he is not sick, but beaten. At the emergency room of the Sao Paolo hospital, he admitted he was bullied in school. He couldn’t feel his arm and his shoulder. A 15-year old pupil for the second year in the same class was beating him every day. But the number of extreme violent acts against Romanian kids is much larger. Many mothers in the same city complained about their children being bullied.

Coexistence with Romanies problem for most Czechs

Romano Vodi – Coexistence with Romanies problem for most Czechs – poll – News
Most Czechs, or two thirds of them, view coexistence with Romanies as a problem and a half of Czechs resent the existence of Romany ghettoes in their area, according to a poll representatives of the Open Group society of sociologist Ivan Gabal presented to journalists today. The poll showed that two fifths of respondents are displeased with Romany ghettos being located directly in their municipalities and nine in ten consider their existence a problem that should be resolved.

Kiev Police Detain Two Neo-Nazis in Connection With Murder of Congolese Refugee

Union of Councils for Soviet Jews: Kiev Police Detain Two Neo-Nazis in Connection With Murder of Congolese Refugee
Police in Kiev detained two 16 year olds identified in the Ukrainian press as neo-Nazis in connection with the murder of a Congolese refugee, according to a March 3, 2008 report by the Russian Jewish web site Jewish.ru. The January 27, 2008 murder inspired a statement of concern from the UNHCR, which sounded the alarm over 17 attacks last year on refugees registered by the UNHCR in Ukraine.

Three Murders in St. Petersburg May Be Hate Crimes

Union of Councils for Soviet Jews: Three Murders in St. Petersburg May Be Hate Crimes
Police in St. Petersburg, Russia are investigating three separate murders of non-Russian migrants that all took place the same day, according to a March 5, 2008 report by the news web site Newsru.com. Although there is no clear evidence yet that the murderers were neo-Nazis, the killing of two Azeris and one Uzbek in the city all in one day make it possible that the culprits are part of an organized group.

Man Accused Of Hoarding Bombmaking Material

Man Accused Of Hoarding Bombmaking Material (from Asian Image)
A suspected neo-Nazi accused of hoarding bomb-making materials at his home appeared in court today to face terrorist charges. Nathan Worrell, 34, appeared at City of Westminster Magistrates’ Court via video link from Blakenhurst Prison, Worcestershire, for a short hearing. Police allegedly found bomb-making manuals, weedkiller and dismantled fireworks at his home in Grimsby, Lincolnshire. Unemployed Worrell is also accused of possessing a collection of far-right wing political literature and propaganda.