Fragwürdiges SS-Foto in #AfD -Chat verschickt – #schauhin #masugerutscht #afdkrankheit

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern sorgt erneut mit einem fragwürdigen Chat-Beitrag für Diskussionen. Der Chef der Landtagsfraktion, Nikolaus Kramer, hat nach Recherchen des NDR Nordmagazins ein kommentiertes Bild geteilt, das marschierende SS-Truppen zeigt. Das historische Foto einer Parade der SS-Leibstandarte Adolf Hitler mit der Aufschrift “Ein schwarzer Block ist nicht grundsätzlich scheiße” hat Landtagsfraktionschef Nikolaus Kramer am 12. Juli in einem internen AfD-Chat geteilt. Der entsprechende Auszug aus dem Chat liegt dem NDR vor. Kramer: Bild war für anderen Chat gedacht Kramer sagte auf Nachfrage, er habe das Bild der marschierenden SS-Männer noch mit einem erklärenden und kritischen Text versehen wollen. Er sei dabei aber unterbrochen worden. Das Bild sei außerdem eigentlich als Beitrag zur Diskussion über die Ausschreitungen beim G20-Gipfel in einer ganz anderen Chat-Gruppe gedacht gewesen und aus Versehen im AfD-Chat gelandet.

via ndr: Fragwürdiges SS-Foto in AfD-Chat verschickt

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Kramer – leidet er unter der AfD-Krankheit “Mausgerutscht”?

Von Jonas RogowskiEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Bewährungsstrafen für Betreiber eines Nazi-Forums

Verurteilung wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung. Rostock – In einem Prozess um die ehemalige rechtsextreme Internetplattform Thiazi-Forum hat ein deutsches Gericht drei frühere Betreiber zu Bewährungsstrafen zwischen 19 und 22 Monaten Haft verurteilt.

via derstandard: Bewährungsstrafen für Betreiber eines Nazi-Forums

Innenausschuss geht SWR-Recherche nach – AfD-Abgeordneter will Mitglied rechter Gruppe bleiben

Der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Jens Ahnemüller hat eine Facebook-Gruppe mit rechtsextremen Inhalten verlassen. Doch in einer zweiten, ähnlich umstrittenen Gruppe will er bleiben. Der Parlamentarierer aus Konz will weiter der geschlossenen Gruppe “Die Patrioten” angehören. Dort wurden nach SWR-Recherche Inhalte gepostet, die nach Ansicht von Juristen zum Teil als verfassungsfeindlich einzustufen sind. So wurden etwa Bilder mit Hakenkreuzen veröffentlicht. Das kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden. Wie die Recherche weiter zeigt, kam es in der Gruppe immer wieder zu Gewaltfantasien gegen Politiker. So wurde etwa unter ein Bild von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein Galgen gepostet und gefordert “Weg mit dem Dreck!”. Zudem wurde in der Vergangenheit der Holocaust verharmlost. Ahnemüller erklärte jetzt, er wolle Mitglied bleiben. Er habe sich die Gruppe angeschaut und dabei keinen Verstoß gegen Gruppenregeln festgestellt. Die Mitglieder würden in den Regeln etwa aufgefordert, keine verfassungsfeindlichen Bilder oder Aufrufe zu Gewalt zu posten. (…) Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) kündigte am Dienstag an, dass der Wissenschaftliche Dienst des Landtags das Thema aufarbeiten solle. Auch der Innenausschuss beschäftigte sich am Mittwoch mit dem Fall.

via swr: Innenausschuss geht SWR-Recherche nach AfD-Abgeordneter will Mitglied rechter Gruppe bleiben

siehe auch: Landtag zu fremdenfeindlichen Facebook-Gruppen Massive Kritik an AfD-Abgeordneten. “Sehr stark volksverhetzend und gewaltverherrlichend” – so schätzt der Verfassungsschutz die Inhalte der Facebook-Gruppen ein, in denen AfD-Abgeordnete Mitglied waren und zum Teil noch sind. Im Innenausschuss geriet die Partei massiv unter Druck. “Da werden Flüchtlinge als Sozialschmarotzer diffamiert, menschenverachtende Kommentare sind an der Tagesordnung”, sagte der Leiter der Verfassungsschutzes, Elmar May. “Das ist sehr stark volksverhetzend und gewaltverherrlichend”, erklärte er bei der Präsentation von Bildschirmfotos aus den Facebook-Gruppen. Deshalb beobachte der Verfassungsschutz solche Gruppen.

Ukip councillor claims ‘Norse rune’ tattoo on his leg which was used on Nazi uniforms – is just a tribute to his father

Councillor Richard Leppington got Nazi-linked ink on his leg over a decade ago. Othala rune once worn by SS mountain division accused of civilian massacres. UKIP councillor says ‘it’s to do with family’ in Facebook debate with activist. Councillor Richard Leppington said his tattoo is symbolic of heritage and his father – and not meant to represent a brutal division of the Nazi regime in the Balkans during WWII Councillor Richard Leppington said his tattoo is symbolic of heritage and his father – and not meant to represent a brutal division of the Nazi regime in the Balkans during WWII A UKIP councillor has denied paying homage to the Nazi party, claiming the ‘ancient Norse rune’ tattoo on his leg is in fact a tribute to his father. Councillor Richard Leppington has insisted he was totally unaware the ancient Odal inking was linked to a brutal armed division of Hitler’s Nazi SS accused of horrific war crimes. The Norse rune is a diamond-shaped symbol with serifs which was seen during WWII as being symbolic of Hitler’s belief in an Aryan race. The symbol, often referred to as the Othala rune, has more recently been used by far right groups including the US’s National Socialist Movement, to replace the swastika. Ethnic Germans of the 7th SS Volunteer Mountain Division in Croatia proudly wore the symbol on their uniforms in 1941. The division, referred to as the Prinz Eugen, was made up of ethnic German volunteers and conscripts from the Balkan nations, including the Independent State of Croatia (NDH), Hungary and Romania.

via dailymail: Ukip councillor claims ‘Norse rune’ tattoo on his leg which was used on Nazi uniforms – is just a tribute to his father

Nazi submarine that ‘smuggled #Hitler to South America’ discovered near Denmark – #U3523

A missing German submarine said to have taken the defeated Nazi leaders to South America after the second world war has been discovered after 73 years. The U-3523 – one of Hitler’s Type XXI submarines – was found off the coast of Denmark by researchers at the Sea War Museum Jutland working on a project to map and salvage wreckages in the North Sea according to Danish TV2 reported. The submarine was the first class of U-boats designed to sail submerged for a prolonged period of time and had a range which allowed it to sail non-stop to South America. It was sunk by a British B-24 Liberator bomber on May 6, 1945, the very day the Allied Forces liberated Denmark from the Nazi German occupation. All 58 crew members died. But the inability to locate the wreck of the U-boat fuelled rumours it had escaped. It was finally located ten nautical miles north of Skagen – Denmark’s northernmost town – and nine miles west of the position reported by the British bomber.  Missing Nazi submarine U-3523 has been discovered after nearly 73 years amid rumours it ferried Germany?s WW2 leadership to South America. After the war, there were many rumors about top Nazis, including Hitlet, who fled in U-boats and brought Nazi gold to safety. But those who found the wreckage said there was no evidence of Nazi leaders or loot on board. Gert Normann Andersen, the museum’s director, said: ‘Rumour has it that the submarine had great valuables from Germany because it was heading away from Germany even though the war ended. ‘I think the rumour developed because U-3523 was a very modern, long-distance U-boat and some Nazis tried to escape with valuables in the last days. ‘But the submarine was going to Norway, and not to South America with Nazis and valuables.’

via metro: Nazi submarine that ‘smuggled #Hitler to South America’ discovered near Denmark – #U3523 

siehe auch: U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg im Skagerrak gefunden. In der dänischen Nordsee ist ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Trotz zahlreicher Gerüchte, in dem Untersee-Boot könnten sich Wertgegenstände befinden, gibt es keine Pläne für eine Bergung. In der dänischen Nordsee ist das Wrack eines seltenen deutschen U-Boots aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. „Das ist ein ganz besonderes U-Boot. Es war das modernste U-Boot, das die Deutschen im Krieg gebaut haben. Topmodern und seiner Zeit weit voraus“, sagte der Direktor des Seekriegs-Museums Jütland der Nachrichtenagentur Ritzau. Forscher des Museums untersuchen und kartografieren Wracks in der Nordsee. Bei einem Scan des Meeresbodens sei das Boot mit der Kennung U-3523 etwa zehn Seemeilen nördlich von Skagen aufgetaucht, teilte das Museum am Freitag mit.
Das U-Boot sei am 6. Mai 1945 – zwei Tage vor Kriegsende in Europa – von einem britischen Flieger versenkt worden. Einen Tag zuvor hatten die deutschen Truppen in Dänemark, Norddeutschland und den Niederlanden bereits kapituliert. Deshalb gehen die Museums-Experten davon aus, dass das U-Boot nicht im Kriegseinsatz, sondern wohl auf der Flucht war. Nach dem Krieg habe es viele Gerüchte gegeben, dass Nazis mit U-Booten und wertvoller Fracht wie Gold und Gemälden in Richtung Südamerika geflüchtet seien. „Doch ob das auch das Ziel der letzten Fahrt dieses U-Bootes war, weiß niemand. Genauso wenig wie, ob das U-Boot Wertgegenstände oder Passagiere an Bord hatten, die nicht zur festen Besatzung von 58 Mann gehörten“, erklärte das Museum. Pläne, das U-Boot aus 123 Metern Tiefe zu heben, um diese Fragen zu beantworten, gebe es zunächst nicht.

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Von US Navy Employee – http://www.uboatarchive.net/DesignStudies-U-3008.htm, Gemeinfrei, Link

One-Third of Americans Don’t Believe 6 Million Jews Were Murdered During the Holocaust

One-third of Americans think “substantially less” than 6 million Jews were murdered in the Holocaust, according to a new survey that highlights a worrying lack of basic knowledge about the World War II-era genocide. The Conference on Jewish Material Claims Against Germany, or Claims Conference, released the findings of its survey to coincide with Holocaust Remembrance Day. They show a notable lack of understanding among Americans, especially millennials, the group said. The Claims Conference said there are “critical gaps both in awareness of basic facts as well as detailed knowledge of the Holocaust” in American society, stressing that U.S. schools must provide more comprehensive education on the crimes. The survey shows that 70 percent of Americans believe people care less about the Holocaust than they used to. A majority, 58 percent, said they believe something like the Holocaust could happen again. 31 percent of the Americans surveyed, and 41 percent of millennials within that group, do not believe that 6 million Jews were killed during the Holocaust and think the real death toll is at least 2 million lower. Adolf Hitler’s fascist Nazi regime killed approximately 6 million Jews before and during World War II. The Nazis also murdered millions of Eastern European civilians, Soviet prisoners of war, disabled people, homosexuals and political prisoners. Estimates of the total death toll reach as high at 15 million to 20 million people. Almost half (45 percent) of Americans were unable to name a single concentration camp, and the number was even worse for millennials (49 percent). Two-thirds (66 percent) of millennials were unable to explain what Auschwitz was. The death camp is one of the most infamous that existed in Nazi-ruled Europe, and its name has become synonymous with the genocide.

via newsweek: One-Third of Americans Don’t Believe 6 Million Jews Were Murdered During the Holocaust

Haftstrafen für Holocaust-Leugner

Der belgische Auschwitz-Leugner Siegfried Verbeke sowie der bereits inhaftierte österreichische Revisionist Wolfgang Fröhlich mussten sich erneut vor Gerichten verantworten. Aus der langjährigen europäischen Riege der Holocaust-Leugner wurde jetzt der Belgier Siegfried Verbeke vom Strafgericht in Mechelen zu sechsmonatiger Haft verurteilt. Der Mittsiebziger saß zum wiederholten Mal wegen der Leugnung historischer Tatsachen auf der Anklagebank.  Diesmal musste er sich dafür verantworten, dass er dem Holocaust Museum in Mechelen eine DVD zugeschickt hatte, in dem er den Tod von Juden in Gaskammern des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau als unwahr abgestritten hatte. Neben seiner Haftstrafe muss Verbeke noch eine Geldstrafe von 8000 Euro zahlen. Unter anderem musste Verbeke 2005 aufgrund eines von Deutschland ausgestellten internationalen Haftbefehls für mehrere Monate in U-Haft hinter Gittern. 2008 wurde er in Belgien zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro verurteilt. Verbeke ist Verfasser diverser revisionistischer Schriften. Unter anderem veröffentlichte er 1991 das Buch „Das Tagebuch von Anne Frank – eine kritische Annäherung“, in der er die Echtheit des Tagebuches anzweifelt.

via bnr: Haftstrafen für Holocaust-Leugner

Ex-Auschwitz SS guard charged in Germany

German prosecutors have charged a 94-year-old former SS guard with aiding and abetting mass murder at the Nazis’ Auschwitz-Birkenau death camp. The case against the German man – not yet named – has gone to a court in Mannheim, western Germany. He was 19 when, in December 1942-January 1943, he assisted in the murder of some 13,335 people, it is alleged. He has denied knowing that mass murder was going on. Last month, a convicted Auschwitz guard died in hospital. Nearly one million Jews were murdered at the Auschwitz-Birkenau camp complex. Tens of thousands of others also died, mainly Poles. A landmark 2011 court ruling, against John Demjanjuk, enabled German prosecutors to charge a few surviving Nazi SS guards as accessories to mass murder. Previously, German courts had only prosecuted Nazi war criminals proven to have participated directly in atrocities.

via bbc: Ex-Auschwitz SS guard charged in Germany

Wegen Anfrage zu Schwerbehinderung – Würzburger Bündnis für Zivilcourage zeigt AfD an

Mehrere Vertreter des “Würzburger Bündnisses für Zivilcourage” haben gegen Mitglieder der AfD-Bundestagsfraktion Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Auslöser ist die AfD-Anfrage “Schwerbehinderte in Deutschland”. Mehrere Vertreter des “Würzburger Bündnisses für Zivilcourage” haben am Montag (16.04.18) Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Mitglieder der AfD-Bundestagsfraktion gestellt. Wie das Bündnis mitteilte, sei der Auslöser die Kleine Bundestags-Anfrage “Schwerbehinderte in Deutschland” vom 22. März 2018 gewesen. Bündnis für Zivilcourage: AfD knüpfe an Argumentationen der NS-Zeit an Mit der Kleinen Anfrage erfüllten die insgesamt sechs Unterzeichner um die Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland nach Ansicht der Anzeige-Erstatter “in zweifacher Hinsicht den Straftatbestand der Volksverhetzung”. Unter anderem werde Behinderung in der AfD-Anfrage als “zu vermeidendes gesellschaftliches Übel” dargestellt, heißt es in der Strafanzeige. Mit der Einordnung würden die Politiker so “an Argumentationen der letztlich im Nationalsozialismus zu zahllosen Verbrechen übersetzten Debatte um ‘lebensunwertes Leben'” anknüpfen, heißt es in der Anzeige weiter. Die Debatte vor diesem historischen Hintergrund erneut zu entfachen, sei daher geeignet, “den öffentlichen Frieden in einem schwerwiegendem Maß zu stören”.

via br: Wegen Anfrage zu Schwerbehinderung – Würzburger Bündnis für Zivilcourage zeigt AfD an

siehe auch: Schwerbehinderte in Deutschland. Arbeit und Soziales/Kleine Anfrage – 12.04.2018 (hib 228/2018). Die AfD-Fraktion hat eine Kleine Anfrage (19/1444) zur Situation von Schwerbehinderten in Deutschland gestellt. Unter anderem fragt sie die Bundesregierung nach der Zahl der Behinderungen bei durch Inzest geborenen Kindern und wie viele davon einen Migrationshintergrund haben.

ANFRAGE (PDF)

Prozess um rechtsextremistisches Thiazi-Forum geht zu Ende

Der im November vergangenen Jahres begonnene Prozess gegen drei mutmaßliche Betreiber der ehemaligen rechtsextremistischen Internetplattform Thiazi-Forum endet voraussichtlich kommende Woche. Wie das Landgericht Rostock am Donnerstag berichtete, sind zunächst für Freitag die Plädoyers geplant, bevor am kommenden Donnerstag das Urteil gesprochen werden soll. Angeklagt sind drei Männer im Alter von 69 und jeweils 42 Jahren. Im Laufe des Prozesses hat es nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Verständigung gegeben. Die Zahl der angeklagten Einzelstraftaten sei auf 25 beziehungsweise auf 18 Taten für die beiden Jüngeren verringert worden. Im Rahmen der Verständigung hätten die Angeklagten im wesentlichen die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung gestanden. Sie müssten nun mit Haftstrafen zwischen eineinhalb und zwei Jahren auf Bewährung rechnen.

via welt: Prozess um rechtsextremistisches Thiazi-Forum geht zu Ende