MITGLIEDER WOLLTEN DER #WAFFENSS HULDIGEN – Geheimes Neonazi-Treffen fand am Wochenende im #Elsass statt

Im Elsass hat nach Informationen des Online-Magazins “Rue89Strasbourg” ein geheimes Neonazi-Treffen stattgefunden. Dazu eingeladen hatte unter anderen eine Gruppe namens “Lothringen Division”. Über den Messengerdienst Telegram hat die Gruppe “Lothringen Division” die Einladung zum Treffen verbreitet, ohne den genauen Ort zu nennen. Laut “Rue89Strasbourg” fand das Ganze in Sainte-Croix-aux-Mines im Département Haut-Rhin statt. (…) Aus einem Flyer zur Veranstaltung geht hervor, dass die Teilnehmer Mitgliedern der Waffen-SS huldigen wollten, die 1945 in der französischen Grenzregion getötet wurden.

via swr: MITGLIEDER WOLLTEN DER WAFFEN-SS HULDIGEN Geheimes Neonazi-Treffen fand am Wochenende im Elsass statt

screenshot TG; archive is gaUlH

‘People should be more aware’: the business dynasties who benefited from Nazis

In his new book Nazi Billionaires, David de Jong explores the damning history of companies who have refused to examine their murky history with Hitler (…) A new book, Nazi Billionaires, investigates how Germany’s richest business dynasties made fortunes by aiding and abetting Adolf Hitler’s Third Reich. It also examines how, eight decades later, they still escape close scrutiny and a nation that has done so much to confront its catastrophic past still suffers a very particular blind spot. “What struck me was this is a country that’s so cognisant of its history in many ways but seemingly the most economically powerful actors do not engage with that,” says author David de Jong, a 35-year-old Dutchman. “That was the reason why I wrote the book. It’s an argument in favour of historical transparency.” The former reporter for Bloomberg News examines German companies that own beer brewers and wine producers as well as famous US brands such as Krispy Kreme and Pret A Manger. But he casts an especially harsh light on car makers led by household names such as BMW and Porsche, which powered the postwar economic miracle and contribute about a 10th of the nation’s gross domestic product. De Jong tells how the rise of the Nazis was initially met with scepticism and contempt by many business leaders but some discovered it could be very profitable. Ferdinand Porsche convinced Hitler to put the Volkswagen Beetle into production. The company thrived under his son, Ferry Porsche, who volunteered for the SS, became an officer and lied about it for the rest of his days. Ferry Porsche designed the first Porsche sports car and surrounded himself with former SS members in the 50s and 60s. The steel, coal and arms magnate Friedrich Flick was convicted at Nuremberg of using forced and slave labour, bankrolling the SS and looting a steel factory. But he was released in 1960 and eventually became controlling shareholder of Daimler-Benz, then Germany’s biggest car manufacturer. Deutsche Bank bought the Flick conglomerate in 1985, turning his descendants into billionaires. Perhaps no one better encapsulates de Jong’s argument than Günther Quandt and his son Herbert Quandt, members of the Nazi party and patriarchs of the family that now dominates the BMW Group.

via guardian: ‘People should be more aware’: the business dynasties who benefited from Nazis

Bundesarchiv Bild 183-H06734, Grundsteinlegung für Werk des KdF-Wagens.jpg
Von Bundesarchiv, Bild 183-H06734 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Link – symbolbild. 26 May 1938: Adolf Hitler laying the foundation stone of the KDF-Wagen (Volkswagen) factory at Fallersleben (Wolfsburg). Ferdinand Porsche at far right.

#Stichwort: International #RomaResistanceDay – #OTD #Porajmos

Am 16. Mai 1944 leisteten Tausende Sinti und Roma, die im Konzentrationslager Auschwitz inhaftiert waren, Widerstand gegen ihre geplante Ermordung durch die SS. Am 16. Mai 1944 haben sich mehrere Tausend Roma und Sinti in den Baracken des Lagerabschnitts B II des “Z-Lagers” in Auschwitz-Birkenau verbarrikadiert und sich gegen ihre geplante Vernichtung gewehrt. Sie hatten die Information bekommen, dass die Nationalsozialisten vorhatten, das sogenannte “Zigeunerlager” aufzulösen und dessen Insassen zu liquidieren. Aufgrund des starken Widerstands der Sinti und Roma, die sich mit Werkzeugen bewaffnet hatten, musste die SS die geplante Vernichtungsaktion abbrechen. Der Roma Resistance Day soll an diesen Aufstand erinnern, denn die Sinti und Roma werden zumeist auf ihre Rolle als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung reduziert. Die Geschichte des antifaschistischen Widerstands der Community ist dagegen kaum bekannt. (…)
Die Geschichte des Widerstands am 16. Mai 1944 fand trotz der großen Tapferkeit der Inhaftierten ein tragisches Ende: Nach dem Aufstand wurden alle jungen Männer und Frauen mitsamt ihren Familien in andere Konzentra­tions­lager gebracht, um die Gruppe im Lagerabschnitt B II zu schwächen und zu verkleinern. Anfang August 1944 waren noch 4300 Sinti und Roma im Lager B II übriggeblieben. Die meisten davon waren Frauen, Kinder, Alte und Kranke. Sie alle wurden in der Nacht des 2. August 1944 in den Gaskammern ermordet.

via dw: #Stichwort: International #RomaResistanceDay – #OTD #Porajmos

Sachsenhausen-Prozess geht in die Schlussphase

Staatsanwaltschaft wirft mutmaßlichem früheren Wachmann Beihilfe zum grausamen und heimtückischen Mord in mehr als 3500 Fällen vor. Der NS-Prozess gegen einen früheren mutmaßlichen Wachmann des KZ Sachsenhausen in Brandenburg an der Havel geht in die Schlussphase. Der Vorsitzende Richter Udo Lechtermann stellte den Abschluss der Beweisaufnahme und das Plädoyer der Staatsanwaltschaft für Dienstag in Aussicht. Am 2. Juni, dem vorläufig letzten geplanten Prozesstag, könnte dann das Urteil gesprochen werden. (AZ: 11 Ks 4/21) Am Vortag ist das Schlussplädoyer der Verteidigung vorgesehen. Zuvor waren sechs Verhandlungstermine im April und Mai wegen Erkrankungen des Angeklagten aufgehoben worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Josef S. Beihilfe zum grausamen und heimtückischen Mord in mehr als 3500 Fällen vor. Der Angeklagte war den Ermittlungen zufolge in der Zeit zwischen dem 23. Oktober 1941 und dem 18. Februar 1945 SS-Wachmann in Sachsenhausen. Der in Litauen geborene Baltendeutsche bestreitet dies. Zahlreiche Unterlagen sprechen jedoch dafür.

via jüdische allgemeine: Sachsenhausen-Prozess geht in die Schlussphase

Poort KZ-Sachsenhausen.jpg
Von <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/de:User:Ice-Fire” class=”extiw” title=”w:de:User:Ice-Fire”>Ice-Fire</a> in der <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/de:” class=”extiw” title=”w:de:”>Wikipedia auf Deutsch</a> – Übertragen aus <span class=”plainlinks”><a class=”external text” href=”https://de.wikipedia.org”>de.wikipedia</a></span> nach Commons., Gemeinfrei, Link

#Übergriffe auf #Gedenkstätten – Chronik des #Hasses

Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der Nationalsozialisten werden in Deutschland regelmäßig beschädigt. NDR und SZ haben Übergriffe seit 2016 zusammengetragen. Die Dunkelziffer ist hoch. Rechtsextreme pöbeln in KZ-Gedenkstätten, leugnen den Holocaust, fotografieren sich in ehemaligen Konzentrationslagern mit dem Hitler-Gruß. Sie beschmieren Infotafeln mit Hakenkreuzen, Gedenksteine mit Hassparolen oder brechen Stolpersteine aus dem Bürgersteig.Für Jens-Christian Wagner, den Leiter der KZ-Gedenkstätte Buchenwald, sind rechtsextreme Übergriffe nichts Ungewöhnliches. Strafbare Taten zeigt er regelmäßig an, vieles werde jedoch gar nicht öffentlich. “Würden wir aus jedem Übergriff in der Gedenkstätte eine Pressemitteilung machen, müssten wir wahrscheinlich alle zwei, drei Wochen eine Pressemitteilung veröffentlichen.”NDR und “Süddeutsche Zeitung” haben für die vergangenen sechs Jahre eine Chronik von Übergriffen auf Gedenkorte erstellt, die an die nationalsozialistischen Massenmorde an den Juden, aber auch an die Ermordung von Zwangsarbeitern, Sinti und Roma, Sozialdemokraten, Homosexuellen, Kommunisten und Christen erinnern.Solche Übergriffe werden in Deutschland nicht zentral erfasst. NDR und SZ haben die Übergriffe daher aus Zeitungen, Protokollen von Landtags- und Stadtratssitzungen sowie Gesprächen mit Gedenkstättenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern zusammengetragen. Die Chronik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dokumentiert spezifisch Angriffe auf Gedenkorte. Sie erfasst aber keine Fälle etwa von Holocaustleugnungen auf Demonstrationen oder Hakenkreuzschmierereien auf Hauswänden. 09.05.2022 Chronik Rechte Übergriffe auf Gedenkstätten Immer wieder werden Mahnmale geschändet und von Rechtsextremen für Auftritte missbraucht. Keine zentrale ErfassungDie Gedenkstätte Buchenwald führt eine eigene Statistik und meldet antisemitische Übergriffe an die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus. Doch diese gibt es erst seit wenigen Jahren und noch nicht in allen Bundesländern. Viele Vorfälle bleiben vermutlich im Dunkeln, weil sie nicht zentral gemeldet werden. Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Buchenwald, Jens-Christian Wagner, wünscht sich daher, dass rechtsextreme Übergriffe auf Gedenkstätten zentral erfasst werden. “Auch damit wir valide Aussagen darüber treffen können, ob etwas zunimmt oder abnimmt oder ob es qualitative Veränderungen gibt.”Rechtsextreme Übergriffe zögen sich als roter Faden durch die Gedenkstättenarbeit, sagt Wagner. Besonders in den 1990er-Jahren habe es sehr viele Übergriffe von Neonazis gegeben. In der jüngeren Vergangenheit beobachtet er ein weiteres Phänomen: “Was zunimmt ist, dass Geschichtsrevisionismus, Antisemitismus und Rassismus sehr viel stärker gesellschaftsfähig geworden sind.” Das beobachte er vor allem in den sozialen Medien, aber auch bei den Besucherinnen und Besuchern der Gedenkstätte. “Eine kleine Minderheit tritt lauter und aggressiver auf als das noch vor fünf oder zehn Jahren der Fall gewesen ist.”

via tagesschau: Übergriffe auf Gedenkstätten Chronik des Hasses

SHOCKING: Neo-nazi group holds ‘birthday party’ for Adolf Hitler at a restaurant; sparks social media outrage

A neo-Nazi group has sparked a huge social media outrage after publicly celebrating Adolf Hitler birthday at a restaurant in Melbourne. The group made a booking at a Bavarian beer cafe under a false name to host the party, according to reports. Once they took their seats, they took photographs of them drinking, dining and doing Nazi salutes. There was a swastika-adorned birthday cake on the table along with a portrait photo of the German dictator. A neo-Nazi group has sparked a huge social media outrage after publicly celebrating Adolf Hitler’s birthday at a restaurant in Melbourne. The group made a booking at a Bavarian beer cafe under a false name to host the party, according to reports. Once they took their seats, they took photographs of them drinking, dining and doing Nazi salutes. There was a swastika-adorned birthday cake on the table along with a portrait photo of the German dictator. Police were called in to intervene after staff at The Hof Downtown realised what was happening. By the time the officers arrived, the group had already paid the bill and were on their way out. Photos of the controversial event have now been shared online by media outlets. The event sparked an outrage, with hundreds of social media users blasting the group for holding the vile birthday celebration.

via timesnownews: SHOCKING: Neo-nazi group holds ‘birthday party’ for Adolf Hitler at a restaurant; sparks social media outrage

Controversy erupts in Mexico over a Nazi-themed wedding

A couple recreates the marriage of Hitler and Eva Braun in Tlaxcala. The Jewish community, international institutions and the ombudsman have condemned the act. Fernando and Josefina chose April 29 for their wedding in Tlaxcala, in central Mexico, the same date Adolf Hitler and Eva Braun got hitched. She wore a white dress. He wore an SS uniform. The local press covered the ceremony in detail. The wedding carriage, an old Volkswagen, featured a swastika on the hood and a black cross on the driver’s door – the crest used by Hitler’s Luftwaffe and other divisions of the German military during World War II. The images show some guests wearing Mexican boots and hats, and others dressed up as soldiers. The bride and groom struck poses that mirrored infamous photos taken of their “idols,” which went viral on Internet. (…) The controversial couple had no problem staging their Nazi-themed wedding in a parish in Tlaxcala or in a civil court a couple of years ago, when Josefina’s dress was emblazoned with a swastika. And Fernando saw no need to conceal that he worked for the government as a civil servant, although no further details were published. The couple have two children: Reinhard, in tribute to SS General Reinhard Heydrich, and Hanna Gertrud, named after Nazi pilot Hanna Reitsch and Gertrud Scholtz-Klink, president of the National Socialist Women’s League. “I know that Hitler is synonymous with genocide for many people, a symbol of racism and violence, but people judge without having all the information or else they just believe the story told by the winners,” the groom stated in a report published in the newspaper Milenio. (…) Discrimination against Jews is still very much a current issue and hate speech is experiencing a global boom; what is traditionally held to be unacceptable is being widely challenged, thanks in part to technology. But it is not an issue confined to the virtual world. The Anti-Defamation League has recorded more than 2,700 anti-Semitic incidents of assault, harassment and vandalism in the US alone during 2021, an all-time high since records began in 1979.

via elpais: Controversy erupts in Mexico over a Nazi-themed wedding

siehe auch: Wiesenthal Center Outraged by Nazi Wedding in Mexico. The Simon Wiesenthal Center learned of the wedding which took place in Tlaxcala, Mexico on April 29th – purposely coinciding with the anniversary date of Adolf Hitler and Eva Braun, on this date, 77 years ago. The bride wore a white wedding dress with a swastika and the groom was dressed as a Nazi SS officer. (…) Dr. Ariel Gelblung, Director for Latin America concluded that “our institution strongly condemns the distortion and trivialization of the memory of six million Jews murdered in the Holocaust and contempt by those who deny or obfuscate history, as also all those who took part of this Nazi wedding or authorized it. Mexico must adopt the International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) Definition of Antisemitism and incorporate it into its legislation to prevent such hateful behavior.”