KAL will Holocaust-Leugner und Hitler-Getreuen gedenken

Rechts: KAL will Holocaust-Leugner und Hitler-Getreuen gedenken – klarmann – @ myblog.de
Die Neonazi-Gruppe „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), deren Anführer zugleich stellvertretender Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Düren ist, will einem bekannten Holocaust-Leugner „gedenken“. Für Freitagabend, 20 Uhr, kündigt die KAL auf ihrer Homepage eine „Gedenkveranstaltung [für] die Helden vom 20. Juli und Generalmajor Otto Ernst Remer“ in der Szenekneipe „Gütershop“ an. (…) Das Datum der Veranstaltung steht in Zusammenhang mit den Hitler-Attentätern am 20. Juli 1944. Indes betrachtet die KAL nicht die Attentäter als „Helden“, sondern die treu zu Hitler stehenden Nationalsozialisten und Militärs.

Rommel’s sunken gold ‘found’ by British expert

Rommel’s sunken gold ‘found’ by British expert | International News | News | Telegraph
A British researcher claims to have located Rommel’s elusive sunken treasure just weeks after a team of German divers scouring the Mediterranean failed to find the hoard. The famed treasure has long been reputed to have been dumped somewhere off the coast of Corsica by fleeing SS men, who planned to recover it after the war. However, Terry Hodgkinson, who has been researching the missing gold for 15 years, told The Daily Telegraph that he was now “confident” he knew its exact location in waters less than a nautical mile from the town of Bastia. (…) After months of research in Tunisia, he believes he has uncovered the truth not just about the treasure spot, but also previously unknown aspects of the story behind its arrival in Corsican waters. Accounts suggest that it was not Field Marshal Erwin Rommel but the ruthless SS colonel Walter Rauff who stripped Tunisian Jews of their wealth. Rauff, who created the Nazis’ notorious “gas vans” – mobile gas chambers – commanded a special Middle East extermination unit called in a month after Rommel’s victory against the British at Tobruk in June 1942. However, his mission came to an abrupt halt after the British overcame Rommel, also known as “the Desert Fox”, at El Alamein in October 1942. The Nazis left North Africa and are believed to have deliberately sunk the treasure as they later fled Corsica under heavy British and American bombardment.

Russian ‘civil war kids’ to get Spanish passports

Russian ‘civil war kids’ to get Spanish passports, Spanish News, Spain, Expatica
Some of the descendants of Spanish youngsters sent to Russia during the 1936-1939 civil war in the Iberian nation could be eligible for citizenship in their ancestral homeland, a spokesman for the expatriate community said here Monday. (…) According to the Centro Español in Moscow, living currently in Russia are some 315 “war children,” who – along with their own children, grandchildren and even great-grandchildren – form a community of 1,200 to 1,300 people. Of the approximately 32,000 Republican children who were evacuated to other countries during the Civil War, some 3,000 were transported to the Soviet Union, which backed the forces of Spain’s elected government against the rebels led by Gen. Francisco Franco, who were supported in their ultimately victorious fight by Nazi Germany and Mussolini’s Italy.
The government of the USSR helped those children retain their language and culture, and provided them with education and professional training, but – in contrast to their fellow exiles in other countries – Moscow did not allow them to return to Spain after the Civil War was over. Three years after the death of Soviet dictator Josef Stalin in 1953, however, the USSR allowed the repatriation of the Spaniards, and some 60 percent of them took advantage of the move to return to Spain.

“Es geht nicht um Aufklärung”

Deutschlandradio Kultur – Thema – “Es geht nicht um Aufklärung”
Historiker Herbert kritisiert Debatte um NSDAP-Mitgliedschaften als Verdrängung. Der Freiburger Historiker Ulrich Herbert hat die Veröffentlichung von Namen Prominenter kritisiert, die kurz vor Kriegsende als damals 16-Jährige Mitglied der NSDAP geworden sein sollen. Die “Enthüllungen” des Magazins “Focus” brächten keinen neuen historischen Erkenntnisgewinn, sagte Herbert im Deutschlandradio Kultur.
Die Tatsache, dass nach dem Krieg Massenmörder Karierre als Rechtsanwälte oder Bürgermeister machen konnten, beschäftigte lange Zeit die Historiker, sagte Herbert. Dieser Affekt werde jetzt in einer trivialen Form wiederholt, “nicht mehr bei Nazi-Verbrechern, sondern gegenüber 16-jährigen Jungs”. “Das macht die ganze Sache problematisch, weil es ja nicht wirklich um eine Aufklärung geht, sondern um eine Art Imitation von Aufklärung, die Pose des Aufklärers, denn was wissen wir mehr über die Nazizeit oder über diese Person, wenn wir sehen, dass es da einen unterschriebenen oder nicht unterschriebenen Mitgliedschaftsbeleg gibt?”

Interview – Eppler nennt NSDAP-Antrag eine Dummheit

Deutschlandfunk – Interview – Eppler nennt NSDAP-Antrag eine Dummheit
Erhard Eppler kritisiert die Berichterstattung über seine mutmaßliche NSDAP-Mitgliedschaft. “Dass man einem 80-Jährigen vorwirft, was er als 16-Jähriger an Dummheiten gemacht hat, das finde ich ein bisschen albern”, sagte der SPD-Politiker. Zudem habe er selbst vor 13 Jahren bereits in einem Buch geschildert, wie sein Name auf die Mitgliederliste gekommen sei.

siehe auch: NSDAP-Mitgliedschaft war Epplers “Dummheit”. Erhard Eppler, früherer Bundesminister der SPD, hat Vorwürfe über seine NSDAP-Mitgliedschaft in den Medien kritisiert: Durch die Berichterstattung entstehe der falsche Eindruck, er sei ein politischer Fanatiker gewesen.

Vor 75 Jahren: Verordnung über freiwilligen Arbeitsdienst

16.07.2007: Vor 75 Jahren: Verordnung über freiwilligen Arbeitsdienst – WDR.de – Stichtag
Gut gebaute Männer mit nacktem Oberkörper marschieren zur Arbeit – im Gleichschritt und mit geschultertem Spaten. Die so genannten Arbeitsmänner legen Moore trocken, bepflanzen Dünen, graben Kanäle und helfen beim Autobahn-Bau. So präsentiert die Nazi-Propaganda in den 1930er Jahren ihren Reichsarbeitsdienst (RAD). Tatsächlich bringt er wirtschaftlich nichts: “Der Arbeitsdienst war so uneffektiv, weil das, was eine Arbeitsdienst-Abteilung an einem Tag mit Spaten und Muskelkraft tat, man mit einem Bagger in wenigen Stunden hätte leisten können”, sagt Historiker Kiran Patel von der Berliner Humboldt-Universität. Manchmal seien auch bloß Gräben gezogen und anschließend wieder zugeschüttet worden. Der Vorläufer des RAD ist effektiver: Der Freiwillige Arbeitsdienst (FAD) in der Weimarer Republik wird von Reichskanzler Heinrich Brüning 1931 per Gesetz eingeführt. Am 16. Juli 1932 wird dazu eine Verordnung erlassen. “Der Freiwillige Arbeitsdienst beruht auf der Entschließung freier Menschen, die mit Leib und Seele Arbeit suchen”, sagt Andreas Grieser, der eigentliche Vater des Arbeitdienstes, in einer Rundfunk-Ansprache. Der FAD sei “ein Mittel zur Beseitigung wirtschaftlicher Not und seelischer Bedrängnis.” Viele der sechs Millionen Arbeitslosen finden das eine gute Idee. Immerhin gehen rund 100.000 junge Männer zum Freiwilligen Arbeitsdienst – für 50 Pfennig Taschengeld am Tag, plus Verpflegung und Unterkunft. Zudem bleibt neben dem sechsstündigen Arbeitstag “genügend freie Zeit für die sozialpädagogische Erziehung und Ausbildung”, sagt Grieser.

Holocaust survivors mark 70th anniversary of Buchenwald camp

EJP | News | Germany | Holocaust survivors mark 70th anniversary of Buchenwald camp
Nazi concentration camp survivor Emil Alperin from Ukraine stands in front of the entrance of the former Nazi concentration camp Buchenwald near Weimar, Germany, Sunday, July 15, 2007. The commemoration ceremonies for the 70th anniversary of the construction of the Nazi concentration camp took place this weekend. Survivors of the Buchenwald concentration camp at the weekend marked the 70th anniversary of its construction with a call that the 56,000 people who died here during the Holocaust shall never be forgotten. “Who will speak of the Nazi crimes, who will oppose the neo-Nazis and all those who trample on democracy and human dignity? Who will speak up when we are no longer there?” they said in a statement issued in Weimar on Saturday. (…) Buchenwald was founded by the Nazis on July 15, 1937 for the internment of Jews, Roma, political opponents and homosexuals.
Prisoners perished in the cold or starved to death and thousands were murdered. A large percentage of the victims remain nameless, while the identity of many others were only established in the past decade.

siehe auch: Buchenwald Survivors Warn of Dangers of Fascism. Former inmates of the Buchenwald concentration camp in the east of Germany warned Sunday against downplaying the dangers of fascism. Attempts to honor the victims of Nazi crimes were being overshadowed by the global spread of wars, nationalism and racism, said the president of the international Buchenwald committee, Bertrand Herz.

Die Protokolle der Weisen von Zion

ZAG 50 – Die Protokolle der Weisen von Zion
Der Mythos von der jüdischen Weltverschwörung
Kaum eine antisemitische Fälschung war so erfolgreich wie »Die Protokolle der Weisen von Zion«. In diesem Machwerk wurde der angebliche Beweis für die Existenz einer jüdischen Weltverschwörung konstruiert. Das Werk wird nun seit einem Jahrhundert quer über die Welt als antisemitisches Standardwerk verbreitet. Allein zwischen den beiden Weltkriegen wurden die Protokolle in Auflagen in Millionenhöhe vertrieben. Dass mittlerweile zahlreiche WissenschaftlerInnen, Fachbücher und Gerichtsprozesse das Werk als plumpe Fälschung enttarnt haben, tut der Erfolgsgeschichte des Pamphlets keinen Abbruch. Elemente dieses Werkes finden sich noch heute in der Nazi-Szene (Kampf gegen »Z.O.G.«), in der Rede des CDU-Politikers Hohmann (Bezug auf Henry Ford) und in Teilen des Islam (Hamas Charta). Grund genug, die Geschichte dieser Fälschung zu beleuchten.
Die jüdische Weltverschwörung – Eine der ältesten Formen des Antisemitismus war der dämonologische Antisemitismus christlichen Ursprungs, der die Juden als Verschwörer im Auftrag Satans sah. Aus dieser religiösen Theorie entwickelte sich die moderne, politische Version der »Jüdischen Weltverschwörung«.

Als die Nazis die Bilder verboten

WELT ONLINE – Als die Nazis die Bilder verboten – Nachrichten Kultur
Am 19. Juli 1937 eröffnete in den Münchner Hofgarten-Arkaden “Entartete Kunst” – die Diffamierungsausstellung der Nationalsozialisten. Bilder von modernen Meistern wie Kirchner, Dix oder Nolde wurden gezeigt. Für die Künstler hatte das böse Folgen. „Die Kunst ist frei.“ Ein schöner Satz, der vielen Rednern leicht über die Lippen kommt. Auch Joseph Goebbels hat ihn einmal gesagt, wobei er allerdings noch einen bedeutsamen Nachsatz hinzugefügt hat: „Die Kunst soll frei bleiben, allerdings muss sie sich an gewisse Normen gewöhnen“, erklärte der Propagandaminister des Naziregimes im März 1933.
Vier Jahre später zeigte sich, wie diese Normen aussahen. Am 19. Juli 1937 eröffnete in den Hofgarten-Arkaden in München die Ausstellung „Entartete Kunst“, in der Künstler wie Otto Dix, Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Paul Klee oder Ernst-Ludwig Kirchner aufgrund ihres modernen Malstils öffentlich diffamiert wurden. Es war der Gipfel der künstlerischen Unfreiheit, der sich in diesen Tagen zum siebzigsten Mal jährt.

Ministerium setzt erstmals Prämie für Nazi-Verfolgung aus

Österreich / oe24.at – Politik – Ministerium setzt erstmals Prämie für Nazi-Verfolgung aus
Ministerium setzt erstmals Prämie für Nazi-Verfolgung aus. Für Hinweise, die zur Ausforschung des früheren KZ-Arztes Aribert Heim und des früheren SS-Hauptsturmführer Alois Brunner führen, sollen je 50.000 Euro bezahlt werden. Das Justizministerium setzt nun erstmals in der Geschichte der zweiten Republik eine Ergreiferprämie für zwei mutmaßliche NS-Verbrecher aus. Für Hinweise, die zur “Ausforschung, Ergreifung und Verurteilung” des früheren KZ-Arztes Aribert Heim und des früheren SS-Hauptsturmführer Alois Brunner führen, sollen je 50.000 Euro bezahlt werden, heißt es auf der Homepage des Ministeriums. Offiziell ausgeschrieben werden soll die Belohnung kommende Woche in der “Wiener Zeitung”, dies bestätigte der Sprecher von Ministerin Maria Berger (S) am Donnerstag.
Link zu den Steckbriefen (PDF)