„Barista, Barista Antifascista“ – Rechter Shitstorm gegen linkes T-Shirt ist dem WDR nicht Latte

Der WDR hat aus seiner Morgenplaudershow „live nach neun“ gestern den Auftritt eines Gastes nachträglich herausgeschnitten, weil einigen Leuten sein T-Shirt nicht gefiel. Der Barista Carlo Graf Bülow war in die Sendung eingeladen worden, um zu zeigen, wie gut er Bilder in Kaffeeschaum malen kann. Er hat Anfang des Jahres die deutschen Kaffeemeisterschaften in der Disziplin „Latte Art“ gewonnen, demnächst fliegt er zu den Weltmeisterschaften nach Brasilien. Unter einem rotkarierten Hemd trug er ein T-Shirt mit dem Aufdruck: „Barista, Barista! Antifascista!“ Das Emblem in der Mitte ist eine Verballhornung des bekannten Antifa-Logos mit zwei Espressokännchen anstelle der Flaggen. Der Anblick triggerte einen „live nach neun“-Zuschauer aus dem Kreis der rechtsradikalen Kampagnen-Organisation „Ein Prozent für unser Land“. Noch während der Sendung rief sie auf ihrer Facebook zu Protesten gegen die ARD-Sendung auf (…) Carlo Graf Bülow sagt gegenüber Übermedien, eine Redakteurin sei kurz nach der Sendung relativ aufgeregt zu ihm gekommen und habe ihn auf sein Shirt angesprochen: „Es sei zwar nicht mein Fehler, sondern der des WDR, dass das nicht vor der Sendung bemerkt worden sei, aber jetzt sei das Kind ja schon in den Brunnen gefallen und ein Shitstorm im Gange. Vermutlich könne man den Beitrag deshalb nicht in die Mediathek stellen.“ Eine nähere Erklärung habe er nicht bekommen. Dass er den Hintergrund des Shirts erläuterte, habe nichts geändert: „Da war das Herausschneiden scheinbar schon beschlossen.“ Der Spruch „Barista, Barista! Antifascista!“ stammt aus einem Gerichtsverfahren gegen Jan „Monchi“ Gorkow, den Sänger der Band Feine Sahne Fischfilet. Er war wegen Landfriedensbruch angeklagt, weil er bei Angriffen auf eine Flüchtlings-Kundgebung einen Stuhl auf eine Gruppe Neonazis geworfen haben soll. Er wurde freigesprochen. Im Prozess hatte ein Polizist ausgesagt, die Linken hätten „ihren Schlachtruf“ skandiert: „Ich kann kein Spanisch, ‚Barista, Barista antifascista‘ oder so.“ (Der Schlachtruf lautet eigentlich „Alerta, alerta, antifascista“ und geht auf den Kampf italienischer Antifaschisten gegen den Dikator Mussolini in den 1920er Jahren zurück.) (…) Auf Anfrage von Übermedien, was die Gründe für die Entfernung des Auftritts waren, bittet der WDR erst um etwas Zeit. Nach fast 24 Stunden schließlich teilt er mit, dass die Reaktion auf den Shitstorm falsch gewesen sei und rückgängig gemacht werde: Wir haben voreilig eine Passage aus der gestrigen Sendung gelöscht, weil der Gast ein T-Shirt mit einem Spruch getragen hat, der in den sozialen Medien kritisiert wurde. Die Löschung war ein Fehler, den wir bedauern. Wir haben daher die Passage wieder hereingenommen, so dass die Sendung jetzt so zu sehen ist, wie sie gestern ausgestrahlt wurde.

via ubermedien: „Barista, Barista Antifascista“ – Rechter Shitstorm gegen linkes T-Shirt ist dem WDR nicht Latte

Stellungnahme:Liebe ARD-/ WDR-Redaktion,ich war heute, am 13. August bei Ihnen in der Sendung „Live nach Neun“ zu…

Posted by Carlo Graf Bülow on Monday, August 13, 2018

Ministerium rechnet Identitärer Bewegung neun Straftaten zu

Die rechtsextreme Gruppierung «Identitäre Bewegung» (IB) ist nach Erkenntnissen des Thüringer Innenministeriums in den vergangenen etwa zwei Jahren mit mehreren Straftaten aufgefallen. Zwischen Anfang 2016 und Mitte 2018 hätten die Behörden neun Straftaten mit Bezügen zum IB registriert, heißt es in Antworten auf Landtagsanfragen der Linke-Abgeordneten Katharina König-Preuss. Dazu kämen acht weitere Ermittlungsverfahren der Alltagskriminalität gegen mutmaßliche Mitglieder oder Sympathisanten. Dazu zählten unter anderem ein Verstoß gegen das Waffengesetz und zwei gefährliche Körperverletzungen. Die meisten Verfahren wurden demnach eingestellt, aber in zwei Fällen Anklage erhoben. In drei Fällen laufen noch Ermittlungen.

via welt: Ministerium rechnet Identitärer Bewegung neun Straftaten zu

British far-right group ‘may not survive’ after co-leader quits over exposure of former neo-Nazi as member

A neo-Nazi? In a far-right party? Generation Identity co-leader quits in shock. Now the future of the white nationalist network is in doubt A leading member of a British far-right group has quit after one of his fellow activists was exposed as a former neo-Nazi. Experts said the UK branch of Generation Identity – a Europe-wide network of white nationalists – could struggle to survive the resignation of Tom Dupré, which comes after the government barred several of its activists from entering Britain. Mr Dupré, a 23-year-old banker, walked out of the organisation during an annual event where sources said members from 10 countries had “self-defence” classes using plastic knives and other weaponry. Generation Identity furthers a conspiracy theory that “indigenous Europeans” are being replaced by migration and calls for its members to mount a “Reconquista” of the continent. (…) Former members of the neo-Nazi terrorist organisation National Action have also associated themselves with Generation Identity, while an ex-Holocaust denier supported its Defend Europe mission to block refugee rescues in the Mediterranean Sea. Mr Dupré said he resigned as co-leader of the UK and Ireland branch after being sent a dossier on Mr Rasmussen’s past by The Observer newspaper.

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Leader of European far-right group quits over neo-Nazi link

Briton Tom Dupré leaves Generation Identity camp in France after being told by Observer of member linked to racist attacks A clandestine meeting of Europe’s “hipster far right” was plunged into chaos last week when a prominent member of the movement’s British wing resigned after being shown evidence that a colleague had neo-Nazi connections and had been linked to racist attacks. Up to 200 teenagers and twentysomething members of Generation Identity, including a large group from the UK, had gathered at a secret location in rural south-central France to formulate the next stage of its campaign to halt what the group calls the “great replacement of white people with black and ethnic minorities”. But the meeting, in the village of Saint-Didier-en-Velay, was disrupted after the Observer forwarded information to Generation Identity members revealing that a prominent figure in the pan-European far-right youth movement had neo-Nazi connections and had been linked to racist stabbings. Within an hour of the information being sent, Generation Identity’s British co-leader, Tom Dupré, the son of an insurance broker from Sevenoaks, Kent, and described by anti-fascists as one of the most capable figures on the UK far right, had resigned and left the camp, saying he was “disgusted” that the group had links to neo-Nazis. Dupré, 23, a former City banker who studied psychology at Bristol University, told the Observer: “I’ve just left; obviously, this information will cause mayhem at the camp. I’ve spoken to a couple of people and they are extremely concerned. If you’re talking about Islam and immigration, you need a complete brick wall to keep out your racists, your Nazis. If anything gets through, the whole project is a waste of time. I’m appalled. I’ve resigned. My personal view is that others will leave [the group].” Simon Murdoch of the anti-fascist group Hope not Hate said Dupré’s resignation could prompt the UK branch of Generation Identity – the second largest contingent at the gathering last week – to collapse

via guardian: Leader of European far-right group quits over neo-Nazi link

Machtprobe bei der #AfD – Gruppe teils namhafter Mitglieder will #Tillschneider stürzen – #NachtDerLangenMesser

Die Gaststätte „Zum Schäfchen“ in Schnellroda hat sich zuletzt vor allem einen Namen als Veranstaltungsort für die Winter- und Sommerakademien des Instituts für Staatspolitik gemacht. Jenen Lehrgängen also, mit denen das Team um den in der (neu-)rechten Szene als Vordenker geltenden Götz Kubitschek die meist jüngeren Teilnehmer auf den rechten Weg einschwört und versucht, ihnen argumentatives Rüstzeug für die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner zu geben. Dass Hans-Thomas Tillschneider nun das „Schäfchen“ als Austragungsort für den Kreisparteitag seiner AfD am Sonntag gewählt hat, auf dem es um seine eigene Zukunft geht, ist daher als politisches Zeichen zu verstehen. Es ist ein Symbol dafür, wo der Kreisparteichef seine Alternative für Deutschland gern verorten möchte: Rechtsaußen. Aus seiner politischen Nähe zu Kubitschek und auch der Identitären Bewegung hatte der Landtagsabgeordnete nie einen Hehl gemacht. Diese Nähe hatte ihm auch parteiintern Kritik beschert. Gerade eher rechtskonservativ orientierte Mitglieder stört die stramm rechte Ausrichtung der Partei unter Tillschneider, die auf ihrem Auftritt in sozialen Netzwerken vor allem mit Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und den Islam zu punkten sucht. Gleichwohl schien der parteiinterne Richtungskampf im vergangenen Jahr entschieden, nachdem Tillschneider den früheren und politisch gemäßigteren Gottfried Backhaus vom Kreisvorsitz verdrängt hatte. Doch im späten Frühjahr tauchte überraschend eine Unterschriftenliste auf. Deren 31 Unterzeichner forderten einen Sonderparteitag zur Abwahl des bisherigen Vorstandes. Zu den Unterzeichnern zählte etwa Landtagsvizepräsident Willi Mittelstädt, Bundestagskandidat Uwe Scheidemann und auch das bisherige Vorstandsmitglied Jan Seifert. Der hatte in einer Mail an die Mitglieder erklärt, dass er aus dem Vorstand zurücktritt, weil er aufgrund von Ereignissen der letzten Monate das Vertrauen in Teile des Vorstandes verloren habe und eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei.

via mz web: Machtprobe bei der AfD Gruppe teils namhafter Mitglieder will Tillschneider stürzen

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Von blu-news.orgHans-Thomas Tillschneider, CC BY-SA 2.0, Link

Tommy Robinson is richer and has more international support after two-month imprisonment, research shows

Tommy Robinson has left prison with more money and more backers after a swell of support from right-wing activists, according to new research. The far-right figurehead could be jailed again at a new court hearing where he again faces contempt of court allegations. But he is currently a free man after judges at the Court of Appeal quashed a 13-month sentence at Leeds Crown Court as the result of a “fundamentally flawed process”. Robinson’s release was greeted with jubilation by supporters. International protests started almost immediately after Robinson was jailed, under his real name Stephen Yaxley Lennon, on 25 May and he has received almost £20,000 in Bitcoin since that date. Followers from as far afield as Istanbul and Washington sent donations in the virtual currency, according to research by Press Association, including a payment of more than £5,500 that passed through his Bitcoin wallet on the day he was imprisoned. Robinson’s following on social media has also surged and he has been publicly supported by figures including the US president’s son, Donald Trump Jr. “I’d have done six months just for that recognition,” he purportedly wrote in a letter from prison. Several crowdfunding pages for supporters to donate in dollars and pounds have also been set up, claiming that they would be used to pay Robinson’s legal fees and support his wife and three children. (…) Robinson’s social media following has also surged during his brief imprisonment, which came months after he was permanently banned from Twitter. Fans of his official Facebook page have increased by almost 10 per cent, to just over 830,000 followers, and the rise is nearly 20 per cent to 230,000 on YouTube – where he encourages viewers to support his work with Bitcoin contributions. Research by the Institute for Strategic Dialogue think tank showed that 32 per cent of tweets using the #FreeTommy hashtag in July came from the US, compared with 40 per cent from the UK and others from around the world.

via independent: Tommy Robinson is richer and has more international support after two-month imprisonment, research shows

Alt right activist Lauren Southern targeted in Brisbane

PROTESTERS gathered outside the Brisbane Convention Centre on Sunday night chanting “racist fascists are not welcome here” as alt right YouTube personality Lauren Southern took to the stage. Southern and fellow conservative activist and Canadian Stefan Molyneux are in Brisbane as part of their “free speech” speaking tour. The 23-year-old is a critic of multiculturalism and has said she believed it was eroding western values.Research assistant Gerald Keaney was one of around 60 protesters who attended the protest that attracted a strong police presence. Mr Keaney said he was protesting with the short term of preventing a race riot. “The long term goal is to actually oppose bigotry itself because the argument is that what bigotry does is it divides and conquers so the way to solve the problems is for people to get together,” he said. Apart from her run-ins with protesters Ms Southern has also clashed with police during the tour.

via couriermail: Alt right activist Lauren Southern targeted in Brisbane

Alt-Right Activist Faith Goldy Wants To Be Mayor Of Toronto

White nationalist activist Faith Goldy has been confirmed to be seeking election as the next mayor of Toronto in Ontario, Canada. Goldy is a self-identified ethno-nationalist–a term that people who want the government to enforce a white majority in Western nations ascribe to themselves–who told the white nationalist radio station Red Ice that “ethno-nationalism was the greatest propeller of human history when determining the maker or breaker of empire of civilization.” She has also notably recited and defended the world-famous white supremacist “14 Words” slogan: “We must secure the existence of our people and a future for white children.” According to Goldy, reciting the slogan is “a simple statement of survival.” Yesterday, Goldy posted a Twitter poll asking supporters whether she should challenge Toronto mayor John Tory, which resulted in 93 percent of her fans voting “Heck yes.”

via right wing watch: Alt-Right Activist Faith Goldy Wants To Be Mayor Of Toronto

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By The Alex Jones ChannelTrump Establishes American Greatness On The World Stage – War Room Full Show at 26:39, cropped, CC BY 3.0, Link

Lauren Southern: Senator Fraser Anning joins alt-right provocateur at Hyde Park rally in Sydney

An Australian senator has joined Canadian far-right activist Lauren Southern at a rally condemning the South African government’s treatment of farmers. Ms Southern, 23, is a provocateur known for her controversial views on multiculturalism, Islam and feminism. She teared up while addressing a protest group gathered in Sydney’s Hyde Park to voice concerns that South African farmers are victims of targeted hate crimes. Katter’s Australian Party senator Fraser Anning and Canadian far-right podcaster Stefan Molyneux also addressed the group of about 50 people before they marched to Circular Quay. Senator Anning was originally elected on Pauline Hanson’s One Nation ticket and has previously called on Australia to let “white South African refugees come here before black radicals and South African communists finish their plans of genocide”.

via theaustralian: Lauren Southern: Senator Fraser Anning joins alt-right provocateur at Hyde Park rally in Sydney

Staatsanwaltschaft meldet Berufung im Identitäre-Prozess an – #eingesellnert #noIB

Gegen das Urteil im Prozess gegen 17 Identitäre in Graz wird die Staatsanwaltschaft volle Berufung einlegen – gegen die Freisprüche sowie gegen die Strafhöhe der Verurteilten. Die Staatsanwaltschaft Graz wird gegen das Urteil im Identitäre-Prozess, der am Donnerstag zu Ende gegangen ist, volle Berufung einlegen, hieß es seitens der Anklagebehörde am Freitag. Alle 17 Angeklagten waren von den Vorwürfen Teilnahme an einer kriminellen Vereinigung und Verhetzung freigesprochen worden, zwei wegen Sachbeschädigung, Nötigung und Körperverletzung zu Geldstrafen verurteilt. Zehn Tage dauerte der Prozess gegen 16 Männer und eine Frau, die letztendlich alle von den Hauptvorwürfen freigesprochen wurden. Dagegen will die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel ergreifen und Berufung anmelden, erklärte der Leiter der Anklagebehörde, Thomas Mühlbacher auf APA-Anfrage. Sowohl gegen die Freisprüche als auch gegen die Höhe der Strafen wird es eine Berufung geben.
Da der Fall vor einem Einzelrichter verhandelt wurde, wird das Oberlandesgericht (OLG) als nächste Instanz am Zug sein. Dort gibt es die Möglichkeit, das Urteil aufzuheben und den Fall zur Neuverhandlung an das Straflandesgericht zurückzuweisen. Andererseits könnte auch die gesamte Berufung verworfen werden. Die dritte Möglichkeit ist, dass das OLG selbst eine Beweiswürdigung vornimmt und im Falle einer Verurteilung selbst die Strafen festsetz

via kleine zeitung: Staatsanwaltschaft meldet Berufung im Identitäre-Prozess an