#Staatsschutz übernimmt #Ermittlungen – #Flüchtlingsboot der #Weltausstellung abgebrannt – #schauhin #kaltland #terror #NoIB

Am Samstagmorgen wurde die Polizei gegen 4 Uhr über einen Brand in der Lutherstadt #Wittenberg informiert. Nach bisherigen Ermittlungen wurde das „Flüchtlingsboot“ am Schwanenteich durch unbekannte Täter in Brand gesetzt. Dieses wurde dadurch vollständig zerstört. Lediglich die äußere Hülle steht noch, die gesamten Decksaufbauten wurden ein Raub der Flammen. An der Steuerbord-Außenseite wurde eine Runeninschrift entdeckt, die das Logo der „Reconquista Germanica“ zeigt. Das Netzwerk von Rechtsextremen koordiniert in dem Online-Netzwerk gezielte Attacken auf politische Gegner, Medien und Institutionen und unterstützt gezielt die Alternative für Deutschland (AfD). Deren Stadtratsabgeordneter Dirk Hoffmann hatte in der Vergangenheit mehrfach aufgefordert, das Boot entsorgen zu lassen. (…) Erst wenige Stunden zuvor war wie berichtet im Beisein von Wittenbergs Ehrenbürger Richard Wiener im Alten Rathaus an den Terror gegen Juden am 9. November 1938 erinnert worden. Zugehör verwies in diesem Zusammenhang noch einmal auf die gemeinsame Wortmeldung aller vier Ehrenbürger im letzten Amtsblatt, darin auch von Wittenberg als „Stadt des Friedens“ die Rede war.Über den Anschlag auf das Flüchtlingsboot, auf dem 244 Menschen aus Nordafrika im Juni 2013 über das Mittelmeer nach Südeuropa kamen, sagte Zugehör weiter, er sei eine „schallende Ohrfeige“ auch für jene vielen Ehrenamtlichen, die sich etwa beim Verein r2017 und in der Stadtgesellschaft im Reformationssommer und zur Weltausstellung in Wittenberg engagiert haben.

via mz web: Staatsschutz übernimmt Ermittlungen Flüchtlingsboot der Weltausstellung abgebrannt

Die AfD bei der Landtagswahl in Hessen – Der Neue Rechte auf Listenplatz fünf

AfDler Andreas Lichert leitete ein Institut, das Akteure der Neuen Rechten vernetzte. Nun steht sein Einzug in Hessens Landtag bevor. Bislang haben sie über Bande gespielt. Seit Langem nimmt das Spitzenpersonal der Neuen Rechten Einfluss auf die AfD – eine Führungsposition in oder ein Mandat für die Partei aber hatten sie nicht besetzt. Das ändert sich wohl am kommenden Sonntag. Dann dürfte die rechtspopulistische Partei in den Hessischen Landtag einziehen, in Umfragen liegt sie derzeit zwischen 11 und 14 Prozent. Mit dabei wird Andreas Lichert sein, Platz 5 der Landesliste. Lichert, 43, war bis vor Kurzem Vorsitzender des Instituts für Staatspolitik, des neurechten Thinktanks schlechthin, der auf dem Gut des Verlegers Götz Kubitschek ansässig ist. Das Institut tritt für eine „konservative Revolution“ ein, eine national-autoritäre Wende. Und Lichert steht dabei ganz vorne. Zur AfD gehört der smart auftretende Unternehmensberater nach eigenen Angaben bereits seit 2013, kurz nach der Gründung. Als er 2015 in den Vorstand seines Kreisverbands gewählt wurde, traten Mitvorstände noch unter Protest zurück. Lichert aber stieg weiter auf, bis Ende vergangenen Jahres war er Mitglied im Landesvorstand. Dann wollte er Hessen-Chef der AfD werden und scheiterte. Auch den Einzug in den Bundestag verpasste er knapp. Jetzt aber scheint der Karrieresprung zu klappen. In der AfD steht Lichert, der auch schon vier Jahre FDP-Mitglied war, für markige Töne. Er wettert über den „Migrations­tsunami“, gegen die „Blockparteien“ oder eine „hysterische Hypermoralisierung“, die das Land angeblich befallen habe. Und ­Lichert polarisiert: Die ihm verhasste Political Correctness wittert er teils auch in der eigenen Partei. Er zählt zu den Anhängern des AfD-Rechtsaußen Björn Höcke, gehört zu dessen Strömung „Der Flügel“ und wollte vor Jahren einmal Referent in Höckes Fraktion werden.

via taz: Die AfD bei der Landtagswahl in Hessen – Der Neue Rechte auf Listenplatz fünf

Identitäre Bewegung – #AfD -Abgeordneter aus Köln besucht radikale Rechte – #schauhin #pack #noIB

Der Kölner Landtagsabgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD) Roger Beckamp soll einen Vortrag bei der rechtsextremen Gruppierung „Kontra Kultur Halle“ gehalten haben. Wie mehrere unabhängige Augenzeugen dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichteten, war Beckamp am Donnerstag in Halle vor Ort, tauschte sich auf der Straße mit bekannten Rechten aus – und betrat schließlich das Haus, in dem die Gruppierung ein Wohnprojekt betreibt. Henrik Merker, Journalist aus Halle, sagte im Gespräch mit dieser Redaktion, Beckamp sei zunächst mit einem eigenen Kameramann aufgetaucht, habe die Journalisten „bedrängt“ und ihnen indirekt Befangenheit vorgeworfen. Dann sei er schnell durch den Eingang verschwunden, der von zwei Mitgliedern der rechten Gruppe bewacht wurde. Hinein kamen nur geladene Gäste. In einer Einladung, die Merker vorliegt, wurde der AfD-Mann als Redner zum Thema „Verfassungsschutz“ angekündigt. Veranstalter sei der rechte Verlag „Antaios“. Weder Beckamp noch die AfD-Landtagsfraktion waren am Freitag für eine Stellungnahme zu erreichen.

via ksta: Identitäre Bewegung AfD-Abgeordneter aus Köln besucht radikale Rechte

Rechtslastiger Ex-Verfassungsschutzchef – Noch ein Merkel-Gegner vom Amt

Hamburgs ehemaliger Innensenator Heino Vahldieck (CDU) macht bei der „Merkel muss weg“-Kampagne mit. Dort sind auch Neonazis dabei. Ist Hamburgs ehemaliger Verfassungsschutzchef und Innensenator Heino Vahldieck ein Sicherheitsrisiko? Der CDU-Politiker ist Mitglied der Facebook-Gruppe „Merkel muss weg“. Ihr gehören unter anderem der NPD-Landespolitiker Steffen Holthusen und der rechtsextreme Hooligan-Skinhead Thorsten de Vries an.  Erst vor wenigen Tagen hatte der Hamburger Verfassungsschutz (VS) dieser Facebook-Gruppe attestiert, zunehmend „rechtsextremistisch“ zu sein. „Dieser Facebook-Gruppe gehören nicht nur bekannte Rechtsextremisten an, sie schreiben dort auch eigene Beiträge“, erklärte der VS. Schon nach den ersten Kundgebungen gegen Merkel in der Innenstadt hatte das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ (HBgR) auf die rechtsextremen Verstrickungen hingewiesen. Nicht bloß Demo-Organisator Thomas „Togger“ Gardlo hat eine rechtsextreme Vergangenheit und trainiert die „Identitäre Bewegung“ (IB). In den Reihen der Anti-Merkel-Fans standen vermeintliche Wutbürger, IBler, NPD-Kader mit AfD-Anhängern und -Funktionsträger zusammen gegen die Asyl- und Einwanderungspolitik auf der Straße. Felix Krebs vom HBgR weist darauf hin, wer Mitglied dieser Internetgruppe werden möchte, müsse aktiv beitreten oder die Hinzufügung durch Dritte autorisieren.

via taz: Rechtslastiger Ex-Verfassungsschutzchef – Noch ein Merkel-Gegner vom Amt

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Von Ralf Roletschek (talk) – Fahrradtechnik auf fahrradmonteur.deEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link

Faktencheck: Extremisten in der AfD?

AfD-Landeschef Martin Sichert behauptete, seine Partei nehme keine Mitglieder auf, die zuvor in extremistischen Organisationen aktiv waren. Wir haben uns einige Kandidaten für die Wahl in Bayern angeschaut. (…) Benjamin Nolte, AfD-Direktkandidat in Regensburg, zum Beispiel ist “Alter Herr” in der Burschenschaft Danubia München. Die Aktivitas der Danubia – also die studierenden Mitglieder – werden vom Verfassungsschutz beobachtet und als “rechtsextremistische Organisation” geführt. Der BR hat herausgefunden, dass Nolte vor seiner Zeit in der AfD auf einem der wichtigsten Neonazi-Treffen der Republik war: Im Jahr 2011 demonstrierte er mit Neonazis und Rechtsterroristen in Dresden. Diese Zeit bezeichnet er als “alte Kamellen”. Bereits als AfD-Mitglied, trat er 2016 auf einer Kundgebung der Identitären Bewegung als Redner auf. (…) Auch Corinna Schenz, Mitarbeiterin von AfD-Landeschef Sichert und Bezirkstagskandidatin in Nürnberg, suchte Kontakt zur rechtsextremistischen Szene. Wie BR-Recherchen zeigen, organisierte Schenz eine Demonstration des selbsternannten “Bürgerbündnis Franken” Ende August mit. Bei dem Aufmarsch versammelten sich Funktionäre und Anhänger von AfD über Pegida, bis hin zu den rechtsextremistischen Parteien NPD und “Der dritte Weg“. Der BR kann außerdem darlegen, dass Schenz über Facebook die Identitäre Bewegung Nürnberg um ein Treffen bat. In den 1990er Jahren war Schenz zudem sogenannte Stammesfürstin einer rechtsgerichteten Sekte, der Arbeitsgemeinschaft Naturreligiöser Stammesverbände Europas (ANSE). Eine langjährige Vergangenheit bei der Partei “Die Republikaner”, der Partei einstiger CSU-Abtrünniger, hat Richard Graupner. Der Polizeihauptkommissar und Leiter der Abteilung Schleierfahndung sitzt seit 1990 im Schweinfurter Stadtrat.

via br: Faktencheck: Extremisten in der AfD?

Le siège de SOS Méditerranée occupé par des militants identitaires – #noIB #pack

Vingt-deux personnes ont été interpellées et placées en garde à vue dans le cadre d’une enquête pour « violences volontaires et séquestration en réunion ». Une vingtaine de militants du groupuscule d’extrême droite Génération identitaire ont occupé le siège de SOS Méditerranée, vendredi 5 octobre, à Marseille, a annoncé l’ONG sur Twitter. Les locaux ont été « attaqué[s] par une dizaine de militants identitaires. La police est sur place et procède à des arrestations. Le personnel de @SOSMedFrance est sain et sauf, mais sous le choc », écrit l’ONG, qui intervient en mer avec le navire humanitaire Aquarius pour secourir des migrants tentant la traversée vers l’Europe. 🔴URGENT Le siège de @SOSMedFrance à #Marseille a été attaqué ce vendredi par une dizaine de militants identitaires.… https://t.co/duJFEjpx6O — SOSMedFrance (@SOS MEDITERRANEE France) « Les individus ont mis dehors tout le personnel qui était présent » et ont déployé une banderole à la fenêtre « SOS Méditerranée complice du trafic d’êtres humains », a dit un porte-parole de la direction départementale de la sécurité publique. Aucune personne n’a été blessée. Les individus ont été interpellés sans incident très rapidement après le début de leur action, vers 14 heures, selon la même source. Lire aussi : L’« Aquarius » est à Marseille et attend un nouveau pavillon Vingt-deux personnes ont été placées en garde à vue dans des commissariats de Marseille dans le cadre d’une enquête de flagrance ouverte pour « violences volontaires et séquestration en réunion », a fait savoir la police, et les « plaintes de SOS Méditerranée sont en cours d’enregistrement ». Ils réclament la saisie de l’« Aquarius » Le groupe d’extrême droite Génération identitaire a revendiqué cette action dans un communiqué publié sur Facebook. « Réalisée de manière pacifique, notre action vise à dénoncer la complicité de cette ONG qui, sous couvert “d’humanitaire”, collabore avec les passeurs de clandestins », écrivent les militants, promouvant une pétition pour réclamer la « saisie de l’Aquarius »

via le moden: Le siège de SOS Méditerranée occupé par des militants identitaires

siehe auch: [COMMUNIQUE] SOS MEDITERRANEE condamne fermement l’attaque violente contre son siège à Marseille. Appel à des rassemblements citoyens pacifiques et apolitiques ce samedi 6/10. MARSEILLE, 5 octobre 2018 – Le siège de l’association SOS MEDITERRANEE France à Marseille a été attaqué ce vendredi par une vingtaine de militants identitaires, à la veille du grand mouvement de mobilisation citoyenne et pacifique dite « vague orange » en soutien à l’Aquarius et aux valeurs d’humanité et de solidarité qu’il incarne. Entre 20 et 25 individus ont fait violemment irruption aux alentours de 14h10 dans les bureaux de SOS MEDITERRANEE en plein centre-ville de Marseille (France), molestant certains des membres du personnel présent qui se trouvaient sur leur passage et empêchant par la force plusieurs autres de quitter les lieux. Les forces de l’ordre, immédiatement contactées par SOS MEDITERRANEE, se sont rapidement rendues sur place, ont évacué et arrêté les intrus et prêté assistance au personnel sous le choc. SOS MEDITERRANEE condamne fermement cette attaque violente revendiquée par le mouvement identitaire et fera tous les recours légaux et signalements nécessaires afin qu’un tel épisode ne puisse plus se reproduire; Frankreichs Identitäre dringen in Aquarius-Büro in Marseille ein. SOS Méditerranée betreibt gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen das Hilfsschiff Aquarius 2, das im Moment verriegelt ist Die Aquarius legte nach einem Angriff durch Identitäre auf das Büro der Hilfsorganisation SOS Méditerranée in Marseille am Freitag an einem abgelegenen Ort mit zusätzlichen Kontrollpunkten an. Als Vorsichtsmaßnahme wurden zudem die Türen verriegelt. Vertreter des französischen Ablegers der rechten Identitären-Bewegung haben am Freitagnachmittag das Büro der Hilfsorganisation SOS Méditerranée in Marseille gestürmt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich etwa fünf bis sechs Mitarbeiter der NGO vor Ort. Sie verschanzten sich in einem Raum und warteten auf das Eintreffen der Polizei. Die Exekutive nahm vor Ort 22 Menschen vorläufig fest. Laut SOS Méditerranée geht es den betroffenen Mitarbeitern gesundheitlich gut – sie stehen allerdings unter Schock; Militante Identitäre stürmen Sitz von SOS Méditerranée in Marseille . Am Freitagnachmittag stürmten rund zehn Personen den Sitz von SOS Méditerranée in Marseille. Nach Angaben der NGO, die sich für die Seenotrettung von Flüchtlingen einsetzt, handelt es sich um «militante Identitäre». Das Personal der NGO sei wohlauf und in Sicherheit, heisst es in einem Tweet, stehe aber unter Schock.  🔴URGENT Le siège de @SOSMedFrance à #Marseille a été attaqué ce vendredi par une dizaine de militants identitaires. La police est sur place et procède à des arrestations. Le personnel de @SOSMedFrance est sain et sauf, mais sous le choc. — SOS MEDITERRANEE France (@SOSMedFrance) 5. Oktober 2018 Auf Twitter-Bildern ist zu sehen, wie die Einbrecher eine Fahne aus den Fenstern hielten und Fackeln zündeten.

 

#AfD und #Identitäre Bewegung : #Gauland rief noch nicht an – andere schon

AfD-Vertreter weisen Verbindungen zur Identitären Bewegung vehement zurück. Vertreter der neuen Rechten kokettieren wiederum mit Kontakten zur rechtspopulistischen Partei. Wo endet das Private, wo beginnt das Offizielle? Eine Spurensuche. Ein Tastendruck genügt, und schon besteht eine Verbindung zwischen der AfD und der „Identitären Bewegung“ (IB). Zumindest im Telefon des IB-Bundesvorsitzenden Daniel Fiß. Dort hat der Rostocker Politikstudent die Nummern von vielen AfD-Politikern gespeichert. Wessen genau, will er nicht sagen, auch nicht, wie oft er mit ihnen spricht. Nur soviel: Es gebe eine Nähe zwischen seiner rechtsextremen, vom Verfassungsschutz beobachteten Bewegung und der AfD. „In unseren Überzeugungen stimmen wir weitgehend mit der AfD überein“, sagt Fiß dieser Zeitung.

via faz: AfD und Identitäre Bewegung : Gauland rief noch nicht an – andere schon

Die Verbindungen Oberpfälzer #AfD -Kandidaten nach Rechtsaußen

Wie steht es mit den Verbindungen Oberpfälzer AfD-Spitzenkandidaten zur rechten Szene? Benjamin Nolte wurde schon auf Neonazimärschen gesichtet und Roland Magerl trug öffentlich ein T-Shirt der bekannten Neonazi-Marke “Ansgar Aryan”. Er grenze sich klar von Rechtsextremisten ab, erklärte Bayerns AfD-Chef Martin Sichert jüngst im BR. Für viele AfD-Kandidaten gilt das allerdings nicht. Insbesondere nicht für die Oberpfälzer Spitzenkandidaten. Nolte und die Burschenschaft Danubia Benjamin Nolte hat definitiv keine Berührungsprobleme mit Rechtsextremisten. Der 36-Jährige, der auf der Oberpfälzer AfD-Liste den aussichtsreichen zweiten Platz belegt, ist “Alter Herr” der Münchner Burschenschaft Danubia. Die Aktivitas der Danubia – also die studierenden Mitglieder – werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Ebenso wie die sogenannte Identitäre Bewegung, auf deren Kundgebungen Nolte schon als Redner auftrat, so im Februar 2016 in Freilassing. Fotos, die dem BR vorliegen, zeigen den AfD-Kandidaten Nolte zudem bei einem der größten Neonazi-Aufmärsche der vergangenen Jahre: 2011 in Dresden, wo sich tausende Rechtsextremisten aus ganz Deutschland zu einem sogenannten Trauermarsch versammelten. Der Rechtsextremismus-Experte Jan Nowak aus Ostbayern hat Nolte damals beobachtet: “Bei dem Neonazi-Aufmarsch in Dresden stand Nolte in einem Pulk von bayerischen Neonazis zu dem unter anderem Karl-Heinz Statzberger gehört hat, der verurteilte Rechtsterrorist, der heute bei der Neonazipartei Der Dritte Weg aktiv ist.” Statzberger gehörte zur berüchtigten Kameradschaft Süd um den Neonazi Martin Wiese. Beide wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie einen Sprengstoffanschlag auf die Grundsteinlegung des neuen jüdischen Gemeindezentrums in München geplant hatten. (…) Roland Magerl in Neonazi-Kleidung. Vor Nolte auf Platz eins der Oberpfälzer AfD-Liste kandidiert Roland Magerl. Er scheiterte jüngst mit dem Versuch, in der Oberpfalz eine Wahlkampfveranstaltung mit Björn Höcke zu veranstalten. Spätestens seit Björn Höcke das Holocaust-Mahnmal in Berlin als “Denkmal der Schande” bezeichnete und sich unlängst in Chemnitz neben Neonazis und Pegida-Anführern zeigte, ist Höcke deutschlandweit als wichtigster Vertreter des völkischen Flügels der AfD bekannt. Nach außen gibt sich Spitzenkandidat Roland Magerl gern gemäßigt, bei einer AfD-Kundgebung in Neutraubling allerdings zeigte er sich in Kleidung der Neonazi-Marke “Ansgar Aryan”. Aryan ist das englische Wort für “arisch”.

via br: Die Verbindungen Oberpfälzer AfD-Kandidaten nach Rechtsaußen

Bunte Vielfalt gegen rechte Einfalt in Ottobeuren

Mehr als eintausend Menschen protestieren gegen die Anti-Merkel-Kundgebung der AfD in Ottobeuren, die deutlich kleiner ausfällt als erwartet. Dafür wird die AfD von Anhängern der Identitären Bewegung und der Neonazipartei Der Dritte Weg unterstützt. Über 400 Demonstranten zählte die Polizei bei einer Kundgebung unter dem Motto »Ottobeuren ist und bleibt bunt« am Sonntag auf dem Marktplatz der Gemeinde. Mit ihrem Aufruf »Ausgehetzt für AfD, CSU und CDU« soll das Bündnis Keine Stimme für Rassismus weitere 300 Menschen auf dem Platz versammelt haben. Sie wünschten sich, wie die Gruppe vorab schrieb, »vielfältige, kreative und ausdrucksstarke Proteste« – allerdings nicht nur gegen die AfD. Ausdrücklich richtete sich der Protest von Keine Stimme für Rassismus auch gegen »die flüchtlingsfeindliche Regierungspolitik der letzten Jahre«. Vor der Basilika selbst positionierten sich laut Polizei weitere 400 Menschen spontan gegen rassistische Hetze und für die Rechte von Geflüchteten. 150 als »Stimme des Volkes« »Volksverräter« skandieren dagegen viele der AfD-Anhänger, die nach Ottobeuren gekommen waren, um gegen eine »deutschenfeindliche Politik« zu demonstrieren. Christoph Maier hatte für die Kundgebung den Marktplatz reserviert. Vor Ort ließ der Landtagskandidat und Vorsitzende des Kreisverband Unterallgäu der AfD allerdings mit Flatterband eine vielfach kleinere Fläche markieren, in der sich seine Anhänger aufstellen sollten.

via allgäu rechtsaußemn: Bunte Vielfalt gegen rechte Einfalt in Ottobeuren

Post von Rechten: „Identitäre Bewegung“ ist erneut aktiv

Die Anzeichen verdichten sich, dass es in Essen eine aktive Gruppe der Identitären Bewegung gibt. Diesmal gab’s Post von der Neuen Rechten. Hausbewohner in Schönebeck wunderten sich dieser Tage über einen Handzettel in ihrem Briefkasten: Darauf abgebildet ist eine Demonstration ausnahmslos jungerer Leute und folgender Dreiklang: „Eine Generation. Ein Schicksal. Eine letzte Chance.“ Verfasser, auch das ist dem Flyer zu entnehmen, ist die „Identitäre Bewegung“. Wer damit nicht sofort etwas anfangen kann, bekommt beim Lesen des Kleingedruckten eine Ahnung: „Heimat, Freiheit, Tradition“, heißt es da. Das klingt unverfänglich. Der Text auf der Rückseite macht aber schnell klar, mit wem man es hier zu tun hat. Historiker sieht „Schnittstelle zum Rechtsextremismus“ Darius Harwardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, sieht die Identitäre Bewegung „an der Schnittstelle zum Rechtsextremismus“. In Essen hat die Identitäre Bewegung bereits von sich Reden gemacht. Ende April besetzten Aktivisten kurzzeitig die Löschzentrale von Facebook an der Paul-Klinger-Straße – aus Protest gegen „die Zäsur patriotischer Beiträge“, wie es in einer im Internet veröffentlichen Stellungnahme heißt. Im Juli deponierten „Identitäre“ auf dem Campus der Universität Duisburg-Essen gelbe Fässer mit Giftsymbolen, verteilten auf dem Boden eine grüne Flüssigkeit – und provozierten so einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Diesmal richtete sich die Aktion gegen die „Vergifteten Dogmen der 1968er“. Max Adelmann vom Bündnis „Essen stellt sich quer“ beobachtet die Rechte Szene. Im Ruhrgebiet sei eine „relativ kleine Gruppe“ von Identitären aktiv. Aufgefallen seien sie zum Beispiel an der Ruhruniversität in Bochum. Kein Zufall: Gerade im studentischen Milieu findet die nach eigenem Verständnis „patriotische Jugendbewegung“ offenbar Anklang. In Schönebeck waren es Anwohnern zufolge gepflegt aussehende, junge Männer, die da von Haus zu Haus gingen, und Flyer in die Briefkästen warfen. Für Max Adelmann verdichten sich die Anzeichen, dass es auch in Essen eine aktive Gruppe gibt. Das Gedankengut erinnert an völkische Ideologie der Nationalsozialisten Von den dumpfen Parolen rechtsradikaler Glatzen und Stiefelträger grenzen sich die Identitären nicht nur optisch ab. „Sie sagen nicht, dass ein Volk höherwertiger ist als ein anderes“, erläutert Historiker Darius Harwardt. Sie redeten nicht von Herrenrasse. Identitäre nutzten Begriffe wie Volksnation oder Kulturnation, um die eigene Nation von anderen abzugrenzen. „Sie vertreten die Auffassung ein Volk, ein Raum“, so Harwardt. Dies erinnert an die völkische Ideologie der Nationalsozialisten

via derwesetn: Post von Rechten: „Identitäre Bewegung“ ist erneut aktiv