loading…

fight hate

No human race is superior; no religious faith is inferior. All collective judgments are wrong. Only racists make them
get informed

Lippstädter Verantwortliche fassungslos – SV Lippstadt kündigt nach erneuten Nazi-Vorfällen gegen die HSV

Im Nachgang der Vorfälle rund um das Oberliga-Spiel zwischen dem SV Lippstadt und der Hammer SpVg sind die Verantwortlichen der Lippstädter fassungslos und enttäuscht. Der Staatsschutz ermittelt, unter anderem wegen eines Hitlergrußes. Thilo Altmann rang auch am Morgen nach den wiederholten Vorfällen beim Fußball-Oberligaspiel zwischen dem SV Lippstadt und der Hammer SpVg nach Worten. Der Präsident der Gastgeber war wie der Großteil der Zuschauer im Stadion „Am Bruchbaum“ geschockt davon, dass erneut Angehörige der rechten Szene ein Fußballspiel für ihre Zwecke missbrauchten. „Besonders schlimm ist es, dass sich diese Geschichte wiederholt hat. Der Ball liegt jetzt eindeutig bei der Hammer SpVg. Der Verein ist da gefordert und muss schauen, wie es dazu gekommen ist. Es muss ja Absprachen gegeben haben, dass der Bus hält und diese Leute mitnimmt“, sagte Altmann. Was die Lippstädter Verantwortlichen – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Absprachen mit der HSV – befürchtet hatten, wurde um 14.51 Uhr Gewissheit. Wie im Februar stieg ein rechter Block zusammen mit den Hammer Anhängern aus dem Fanbus der HSV aus. „Damit haben wir gerechnet und uns dementsprechend aufgestellt. Wir haben die Security um mehr als das Doppelte aufgestockt. Ich bin froh, dass nicht noch mehr passiert ist“, erklärte Manfred Räker, Präsidiumsmitglied für Liegenschaften/Infrastruktur beim SV. Räker fühlt sich nicht ausreichend informert Im Vorfeld der Abfahrt in Hamm habe Räker von HSV-Abteilungsleiter Dirk Blumenkemper die Information bekommen, „dass alle Mitfahrer bekannt sind und nicht von Theater auszugehen ist. Uns ist erst hinterher zugetragen worden, dass es einen Halt gab.“ Der Fanbus war nach einem kleineren Blechschaden ohnehin verspätet in Hamm gestartet und hatte dann in Dolberg eine Gruppe von 20 Personen eingesammelt, die für die Störungen im Stadion verantwortlich waren. Aufgrund der Verzögerungen bei der Anreise hatten die Lippstädter den Anpfiff um eine Viertelstunde nach hinten verschoben. „So wollten wir sichergehen, dass die Kontrollen wie geplant verlaufen können“, erklärte Räker.

via wa: Lippstädter Verantwortliche fassungslos – SV Lippstadt kündigt nach erneuten Nazi-Vorfällen gegen die HSV

Thüringens Verfassungsschutz warnt vor Neonazis in sozialen Berufen

Die eigenen Kinder will wohl kaum einer jeden Morgen bei Extremisten abgeben – genau das ist in Thüringen aber schon passiert. Etliche weibliche Neonazis aus Thüringen haben soziale Berufe. Der Thüringer Verfassungsschutz stellt jetzt ganz allgemein fest, dass sich Thüringer Extremisten aller Richtungen vermehrt im sozialen Bereich engagieren. Der Thüringer Verfassungsschutz beobachtet ein marxistisches Ferienlager im Thüringer Wald genauso wie Islamunterricht für Thüringer Kinder – das weitaus größte Extremismus-Problem im sozialen Bereich bestünde aber von rechts, sagt Innenminister Georg Maier. Es hätte in Thüringen schon Fälle gegeben, wo Wohlfahrtsorganisationen von Rechtsextremen unterwandert worden seien. Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer will deshalb mehr Bewusstsein schaffen. “Wir haben festgestellt, insbesondere nach Gesprächen mit den Sozialverbänden, dass dort vereinzelt Aktionen auch innerhalb der eigenen Belegschaft stattfinden. Wo Personen aus dem Extremismusbereich dort arbeiten, beziehungsweise gezielt versuchen, in der Bevölkerung zu punkten, indem man sich kümmert”, erzählt er. Kramer betont gleichzeitig auch, dass es sich bei Neonazis in der Belegschaft um Einzelfälle handle. Viel häufiger erleben beispielsweise Erzieherinnen, dass Neonazi-Eltern in der Kita auftauchen. Auch das sei ein wachsendes Problem, sagt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen. “Wir erleben zunehmend die Situation, dass Eltern in die Kita kommen, die offensichtlich extremistische Einstellungen mitbringen – für Ausgrenzung”, sagt Werner. “Die sich gegen Kinder mit Migrationshintergrund wehren, die dafür Sorge tragen, dass ihre eigenen Kinder nicht mit Kindern mit Migrationshintergrund sprechen.” Sozialverbände bieten Schulungen gegen Rechts Das sei mit den Werten des Paritätischen unvereinbar, meint Werner. Und damit die Mitarbeiter sowas nicht unwidersprochen stehen lassen müssen, bieten die Sozialverbände inzwischen Schulungen an. Denn Untätigkeit könnte das Problem viel größer werden lassen, befürchtet Verfassungsschutzpräsident Kramer. Dass rechtsextremistische Eltern plötzlich in der Elternvertretung oder im Kindergarten aktiv geworden seien, das seien bisher Einzelfälle. “Wir müssen allerdings davon ausgehen, dass das durch diese extremistischen Gruppierungen gezielt genutzt wird, um eben die Gesellschaft in ihren Fundamenten zu unterwandern und um dann eben auch Nachwuchsarbeit zu betreiben”, so Kramer. Verfassungsschützer fordert mehr Lehrer und Sozialarbeiter Punkten durch soziales Engagement für Deutsche, das ist eine klassische Taktik der rechten Szene – Thüringens bekanntester Neonazi Tommy Frenck versuchte beispielsweise öffentlichkeitswirksam 500 Euro an das Kinderhospiz Mitteldeutschland zu spenden. Es gibt in Thüringen Rechtsrock-Soli-Konzerte für Kranke und rechtsextreme Bündnisse versuchen via Hüpfburg an die Eltern zu kommen.

via mdr: Thüringens Verfassungsschutz warnt vor Neonazis in sozialen Berufen

#AfD -Austritt: Bundesweit erste „Blaue Fraktion“ in #Iserlohn

Die Iserlohner AfD-Fraktion hat sich aufgelöst und propagiert mit einer neu gegründeten Partei die „Blaue Wende“ als eine Art Bürgerforum. Sie lehnen AfD-Rechtspopulisten wie Björn Höcke oder Alexander Gauland ab, sehen sich selbst eher auf einer bürgerlich-konservativen Linie ähnlich der CSU: Mit Alexander Langguth an der Spitze haben ehemalige AfD-Rats- und Ausschussmitglieder der Partei geschlossen den Rücken gekehrt – und am Montagabend die neue „Blaue Fraktion“ in Iserlohn gegründet. „Es ist die erste bundesweit“, betont Langguth. Die vormalige AfD-Fraktion aus Langguth, Frank Neppe und Reimund Wohlgemuth hat sich damit in Luft aufgelöst. Denn eines macht Fraktionschef Langguth klar: „Die Idee ist nicht, dass wir zu einer AfD 2.0 werden, sondern wir möchten ein Wählerspektrum erreichen, dass mit der AfD so nicht mehr erreichbar ist.“ Vielmehr nennt die neue Blaue Fraktion einen „konservativ-freiheitlichen“ Ansatz für sich, wie auch Volker Schade (Sozial- und Kulturausschuss) erklärt.

via ikz online: AfD-Austritt: Bundesweit erste „Blaue Fraktion“ in Iserlohn

AfD-Politiker bleibt aus Berliner Fraktion ausgeschlossen

Der AfD-Politiker Andreas Wild bleibt vorerst aus der Fraktion seiner Partei im Berliner Abgeordnetenhaus ausgeschlossen. Der Verfassungsgerichtshof des Landes wies einen Antrag Wilds auf einstweilige Anordnung ab, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Damit wollte der Abgeordnete erreichen, dass er vorläufig wieder zur Mitarbeit in der AfD-Fraktion zugelassen wird – bis grundsätzlich über seinen Antrag auf Wiederaufnahme entschieden ist. Dieses Hauptsacheverfahren (VerfGH 130/17) sei noch anhängig, so das höchste Berliner Gericht. Die AfD-Fraktion hatte Wild, der als Rechtsaußen gilt und wiederholt mit provozierenden Äußerungen über Flüchtlinge, Ausländer und Andersdenkende aufgefallen war, am 18. Juli ausgeschlossen.

via nd: AfD-Politiker bleibt aus Berliner Fraktion ausgeschlossen

Rechtsextreme Anschlagspläne in Frankreich – #schauhin #terror

Zehn Rechtsextreme sind in Frankreich wegen mutmasslicher Anschlagspläne gegen Politiker, Flüchtlinge und Moscheen festgenommen worden. Die Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren wurden am Dienstag im Grossraum Paris und im Südosten des Landes gefasst. Als mögliche Zielpersonen von Anschlägen wurden von Seiten der Ermittler Regierungssprecher Christophe Castaner und Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon genannt. Die Anschlagsvorbereitungen sollen sich aber noch im Anfangsstadium befunden haben. Hintergrund sind demnach Ermittlungen gegen ein früheres Mitglied der rechtsextremen Gruppierung Action Française (AF). Logan Alexandre Nisin, der auch Waffen besass, war im Juni im südfranzösischen Vitrolles festgenommen worden.

via vaterland.li: Rechtsextreme Anschlagspläne in Frankreich

siehe auch: Mutmaßliche Rechtsextreme wegen Terrorverdachts festgenommen. Französische Ermittler haben gegen einen mutmaßlich rechtsextremen Terrorverdächtigen ermittelt und dabei neun weitere Personen festgenommen. (…) Französische Anti-Terror-Ermittler haben am Dienstag zehn Menschen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne gegen Politiker, Flüchtlinge und Moscheen festgenommen. Die Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren seien am Dienstag im Großraum Paris und im Südosten des Landes gefasst worden, hieß es von Seiten der Ermittler. Als mögliche Zielpersonen von Anschlägen wurden Regierungssprecher Christophe Castaner und Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon genannt. (…) Logan Alexandre Nisin, der auch Waffen besaß, war im Juni im südfranzösischen Vitrolles festgenommen worden. Er hatte in sozialen Netzwerken mit Gewalt gegen Dschihadisten und Flüchtlinge gedroht; #Terrorisme d’extrême-droite : le réseau d’un « ex » #ActionFrançaise démantelé #antifa. Le danger que je ne cesse de marteler ici depuis plus d’un an et contre lequel il convient à mon sens de se prémunir tout autant que celui du terrorisme djihadiste (celui-ci impulsant celui-là, la haine engendrant en retour la haine) vient encore de trouver récemment une illustration préoccupante. Voilà ce dont il s’agit : en juillet de cette année, j’attirais l’attention ici sur l’arrestation de 2 terroristes d’extrême droite, dont un certain Logan Alexandre Nisin, ancien militant de l’Action Française Provence qui planifiait un attentat contre des migrants, arrêté fin juin à Tarascon, dans le Vaucluse. Or, il se trouve que les services du ministère de l’intérieur ont enfin pris à bras le corps ce problème de terrorisme intérieur, en tirant les fils des fréquentations et projets de ce jeune homme de 21 ans au moment des faits.

New Analysis Shows Supporters of Family Research Council Embrace White Supremacy and Neo-Nazism

A social media network analysis performed by Rewire shows the Family Research Council’s messages are resonating with other factions of the far right that explicitly endorse and advocate white supremacist views. Last December, Tony Perkins, the head of the Family Research Council (FRC), was speaking to Breitbart News CEO Larry Solov on Washington Watch Live, a radio show produced by the council. The two were discussing what they saw as recent attacks by “liberals” on people like them and their listeners—”God-fearing” Americans who maintained “conservative” and “traditional American values.” They were particularly upset at campaigns aimed at getting advertisers to pull spots from far-right sites, including Breitbart. “Breitbart is, as you know, the most pro-family, pro-traditional American values news brand in the English language,” Solov said to Perkins. “Frankly, this is an attack not just on Breitbart, but this is an attack on your listeners, and our readers, many of whom are the same.” “You’re right,” replied Perkins. “A lot of our material is published on Breitbart. Petitions that we do on religious liberty in the military get to Breitbart, I mean, they do extremely well, because you’re right, it’s God-fearing Americans who read Breitbart.” (…) The FRC vehemently rejects the notion that it’s a hate group, as Rewire has previously reported. It is currently spearheading a campaign of around 50 far-right groups to discredit the SPLC, complaining that the label is defamatory and unfair. A social media network analysis performed by Rewire, however, shows the FRC’s messages are resonating with other factions of the far right that explicitly endorse and advocate extremist views on white supremacy, women’s rights, and even espouse neo-Nazi views. Our analysis examined more than half a million Twitter accounts that followed a selection of six leaders of the far right. Those leaders included Perkins, Gavin McInnes, Michael Cernovich, Richard Spencer, and Jared Taylor. We also included the account for Return of Kings, a site started by the notorious misogynist and rape apologist Daryush Valizadeh, who is also known as Roosh V. McInnes and Cernovich belong to a faction of the far right known as the “alt-lite,” which claims to reject outright racism and anti-Semitism, but whose ideas are based on a notion of U.S. culture that experts in extremism have said is rooted in white supremacy. Spencer and Taylor are unabashed white nationalists. Spencer is the poster child for the so-called alt-right, and was a key organizer of neo-Nazi protests in Charlottesville, Virginia. He has also been filmed doing Nazi salutes on numerous occasions. Taylor established the nonprofit New Century Foundation, a white supremacist organization that publishes a site called American Renaissance. Taylor’s major claim is that there is scientific support for the relative superiority of the white race. His Twitter account and website are littered with explicit hate speech, mostly against Black people.

via rewire news: New Analysis Shows Supporters of Family Research Council Embrace White Supremacy and Neo-Nazism

Neo-Nazi and National Front organiser comes out as gay and reveals his Jewish heritage as he quits far right

Kevin Wilshaw was a National Front organiser and spoke at their events in the UK. He revealed his violent past in the group and also said he has Jewish heritage. Mr Wilshaw came out as gay and said that he has received homophobic abuse. A Neo-Nazi and National Front organiser has today revealed his Jewish heritage and come out as gay as he quits the far right. White supremacist Kevin Wilshaw today opened up about his violent past after being involved with the far right his whole life. The well-known National Front organiser in the 1980s was still active earlier this year when he would speak at events. But speaking on Channel 4 News he explains for the first time why he is publicly disowning the movement and that he was subjected to abuse because he is gay.  He also revealed he is of Jewish heritage despite being a Neo-Nazi and shared a number of his secrets on the programme.
Mr Wilshaw said: ‘On one or two occasions in the recent past I’ve actually been the recipient of the very hatred of the people I want to belong to. ‘If you’re gay it is acceptable in society but with these group of people it’s not acceptable, and I found on one or two occasions when I was suspected of being gay I was subjected to abuse.’ He admitted that being a gay Nazi – with a Jewish background – is a contradiction of what he has spoken about for the best part of 40 years.  He added: ‘It’s a terribly selfish thing to say but it’s true, I saw people being abused, shouted at, spat at in the street – it’s not until it’s directed at you that you suddenly realise that what you’re doing is wrong. ‘You have other members leading National Front who are overtly gay. And nobody could see the contradiction of it that you have an overtly gay person leading a homophobic organisation, makes no sense. Mr Wilshaw (pictured) was involved with the far right for most of his life and he has now revealed he has quit the movement   ‘Then you have someone like Nicky Crane, one of the hardest people who would be gay. ‘Even when people found out, they’d rationalise it, ‘He’s not really gay’ or ‘gay and ok’.’ He also opened up about his Jewish mother and said that he wrote about his hatred of ‘the Jews’ on his National Front application form.

via dailymail: Neo-Nazi and National Front organiser comes out as gay and reveals his Jewish heritage as he quits far right

Rechtsstreit – #Berlin bezahlt suspendierten Nazi-Polizisten seit zehn Jahren

Seit zehn Jahren kassiert ein Berliner Polizist seine vollen Dienstbezüge, obwohl er wegen rechtsextremistischer Umtriebe suspendiert ist. Andreas T. soll ein CD-Cover für die Naziband „D.S.T.“ („Deutsch Stolz Treue“) mitentworfen haben. Außerdem trug der Polizeimeister ein Hakenkreuz-Tattoo auf dem Oberkörper. Im August 2007 durchsuchten Polizisten seine Mahlsdorfer Wohnung und auch die seiner damaligen Lebensgefährtin, einer NPD-Funktionärin. Der Vorwurf: Volksverhetzung und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Die Beamten stellten unter anderem Bekleidungsstücke mit Aufdrucken „D.S.T.“ und CDs sicher. Warten auf die Entscheidung Die Behörde belegte den damals 33-jährigen Polizeimeister aus dem Polizeiabschnitt 63 an der Friedrichshainer Friedenstraße mit einem vorläufigen Verbot der Amtsausübung. „Ich habe ihm gesagt, dass ein Polizist, der in so einer Nazigruppe mitmacht und der ein Hakenkreuz auf dem Körper trägt, für den Polizeidienst unerträglich ist und aus der Behörde entfernt werden muss“, erinnert sich der damalige Leiter der zuständigen Polizeidirektion 6, Michael Knape. „Er zeigte sich völlig uneinsichtig und war sich keiner Schuld bewusst.“
Die Polizeiführung strebte den Rausschmiss des Beamten an. Doch einen Nazi aus der Berliner Polizei zu entfernen, ist nicht einfach. Denn Andreas T. wurde wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen nur zu einer Geldstrafe verurteilt. In der Regel verlieren Polizeibeamte ihren Job aber erst ab einer Haftstrafe von einem Jahr. So war es etwa bei einem Polizisten, der in der Silvesternacht 2009 in Schönfließ einen Autodieb erschossen hatte. Andreas T. zog gegen seine Entfernung aus dem Dienst vor Gericht. Mittlerweile ist das Verfahren in dritter Instanz beim Bundesverwaltungsgericht anhängig. „Noch in diesem Jahr wird eine höchstrichterliche Entscheidung erwartet“, sagt Polizeisprecher Thomas Neuendorf auf Anfrage. Die Bezüge wurden ihm bis heute nicht gekürzt, weil das Verfahren in der Sache nicht entschieden ist. Die Behörde prüfte nach eigenen Angaben mehrmals, ob sie die Hälfte der monatlichen Dienstbezüge einbehalten könne. „Im vorliegenden Fall waren und sind die Voraussetzungen einer Einbehaltung der Dienstbezüge nicht gegeben“, so Neuendorf.

via berliner zeitung: Rechtsstreit Berlin bezahlt suspendierten Nazi-Polizisten seit zehn Jahren

Mainzer #Amtsgericht will Aufhebung der #Immunität des künftigen #AfD -Abgeordneten #Münzenmaier

Der Bundestag hat Post vom Mainzer Amtsgericht erhalten. In einem Schreiben der Richterin Anne Werner wird beantragt, die Immunität von Sebastian Münzenmaier (AfD) aufzuheben, weil das derzeit laufende Verfahren gegen den AfD-Mann möglicherweise nicht bis zur konstituierenden Sitzung am 24. Oktober beendet werden kann. Münzenmaier würde eigentlich als Abgeordneter ab der ersten Sitzung des Bundestags Immunität genießen, wäre juristisch also unantastbar, das Verfahren gegen ihn geplatzt. Nachdem von den insgesamt fünf Angeklagten drei Bewährungsstrafen erhalten haben und ein vierter straffrei davongekommen ist, dreht sich der Münzenmaier-Prozess nun ausschließlich um die Rolle des AfD-Politikers bei einem Überfall. In der Nacht vom 17. auf den 18. März 2012 hatten etwa 50 Hooligans und Ultras der Kaiserslauterer Szene von einem Auswärtsspiel zurückkehrende 05-Fans am Bruchwegstadion überfallen. Die Ermittlungen haben einige Hinweise erbracht, die auf eine Tatbeteiligung Münzenmaiers deuten. So hatten mindestens zwei Zeugen gegenüber der Polizei ausgesagt, dass der AfD-Politiker Hooligans den Weg zum Stadion gewiesen habe. Einer wollte ihn auch am Tatort gesehen haben.

via allgemeine zeitung: Mainzer Amtsgericht will Aufhebung der Immunität des künftigen AfD-Abgeordneten Münzenmaier

siehe auch: Mainzer Amtsgericht will Aufhebung der Immunität des künftigen AfD-Abgeordneten Münzenmaier. Der Bundestag hat Post vom Mainzer Amtsgericht erhalten. In einem Schreiben der Richterin Anne Werner wird beantragt, die Immunität von Sebastian Münzenmaier (AfD) aufzuheben, weil das derzeit laufende Verfahren gegen den AfD-Mann möglicherweise nicht bis zur konstituierenden Sitzung am 24. Oktober beendet werden kann (…) Ergiebiger ist die Auswertung von Chatprotokollen, SMS-Nachrichten und Handys. Demnach hat Münzenmaier mit zwei Tätern vor dem mitternächtlichen Überfall telefoniert. Unter anderem um 21.32 Uhr, als sich der Angeklagte mehr als sieben Minuten mit einem am Stadion wartenden Angreifer unterhielt. Was da besprochen wurde, bleibt jedoch im Dunkeln. Der Angeklagte schweigt und der 25-jährige Zeuge mochte sich nicht erinnern. Belastend sind auch Textnachrichten, in denen sich Münzenmaier nach einem Zwischenstopp der Lauterer auf einem Rastplatz erkundigt haben soll. Möglicherweise sollte er dort jemanden abholen. Schließlich wurden – unter anderem beim Angeklagten – Fotos gefunden, auf denen laut Staatsanwaltschaft „martialisch posierende“ FCK-Fans zum Teil mit Sturmhauben und Schlagstöcken zu sehen sind.

Symbolbild; auszug screenshot FB-Seite Münzenmaier; archive is QOdKp – Münzenmaier und sein Kampf. Auch gegen eher linke Mainzer Fans?

#Verfassungschutz schließt Beobachtung der #AfD nicht aus

Der Thüringer Verfassungsschutz schließt die Beobachtung der AfD nicht aus. Bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichtes 2016 für Thüringen sagte der Präsident der Behörde, Stephan Kramer, dass nach dem Austritt von Parteichefin Frauke Petry sehr genau hingeschaut werden müsse, ob die radikaleren Kreise innerhalb der Partei das Geschehen in der AfD bestimmten. Führende Vertreter der AfD verwendeten zudem immer wieder rechtsextremistische Rhetorik. Noch werde die Partei aber nicht von den Verfassungsschutzbehörden beobachtet. Man müsse das aber überdenken. Laut Kramer wird die so genannte “Identitäre Bewegung” bereits von Verfassungsschützern beobachtet. Sie wird von vielen Landesämtern als fremdenfeindliche und völkisch orientiert eingeschätzt. Thüringens AfD-Parteichef Björn Höcke unterhält Kontakte zu “Identitären Bewegung”. Einer ihrer Vordenker ist der Verleger Götz Kubitschek, der als Freund von Björn Höcke gilt. Thüringens Innenminister Georg Maier sagte, die “Identitäre Bewegung” sei besonders gefährlich. Sie sei der intellektuelle Kopf des Rechtsextremismus geworden.

via mdr: Verfassungschutz schließt Beobachtung der AfD nicht aus