Besuch für Neonazi-Anwalt Rieger

taz, die tageszeitung – Besuch für Neonazi-Anwalt Rieger
Der NPD-Funktionär und Organisator des geplanten Gedenkmarsches für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess muss mit einer vorgezogenen Gegendemonstration rechnen – an seinem Wohnort Blankenese. Für den Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger beginnt heute eine harte Woche. Er muss sich nicht nur mit dem Verbot des für Samstag geplanten Rudolf-Hess-Gedenkmarsches im bayerischen Wunsiedel auseinandersetzen, bei dem er als Organisator auftritt – er bekommt auch ungebetenen Besuch. Am S-Bahnhof in Blankenese, nicht weit von Riegers Kanzlei, trifft sich am Dienstag ein Bündnis gegen das “neonazistische Hessgedenken”. “Auch dort, wo die Verantwortlichen sitzen” wolle man “jeder Form der Verherrlichung des Nationalsozialismus” entgegentreten, sagte ein Sprecher. (…) Auf die Proteste an seinem Wohnort Blankenese hat Rieger reagiert, indem er seinerseits für Dienstag, 18 Uhr an der Ecke August-Bauer-Straße/Elbchaussee eine Kundgebung anmeldete. Mit dabei: die militanten “Freien Kameradschaften”. Nachdem Rieger im Februar 2007 den Landesvorsitz der NPD Hamburg übernommen hatte, hatten diese erklärt, wieder enger mit der Landespartei zusammenarbeiten zu wollen. Rieger sei “weltanschaulich gefestigt”.

Straßenkampf-Training im Stadtpark

redok – Straßenkampf-Training im Stadtpark
Eine größere Gruppe von Neonazis hat am Samstag in einem Dortmunder Park offenbar Demonstrations-Taktiken trainiert. Die Polizei konnte nur noch einige Teilnehmer aufgreifen. (…) Beim Eintreffen der Polizeifahrzeuge flüchtete ein Großteil der Männer; die Polizisten konnten nur noch von wenigen die Personalien feststellen. Weitere Zeugen sagten, dass die Neonazis möglicherweise Blockbildungen oder das Durchbrechen einer Polizeikette beziehungsweise eines Polizeikessels trainiert hätten.

Rostocker kämpfen im Szeneviertel gegen Neonazi-Laden

jetzt.de – Rostocker kämpfen im Szeneviertel gegen Neonazi-Laden
Rostocker kämpfen im Szeneviertel gegen Neonazi-Laden
Mitten im linken Szeneviertel “KTV” hat ein Rechtsradikaler einen Shop für Nazi-Souvenirs eröffnet – eine Provokation für die Bürger
Torben Klebe denkt kurz nach. Dann findet er das passende Wort: “Selbstverwirklichung”. Es klingt nach Achtundsechziger-Jargon, nach Teetrinken und Gesprächskreis. Ein seltsames Wort für einen Neonazi. Torben Klebe hat in Rostock ein Geschäft namens East Coast Corner (ECC) eröffnet. Er wolle sich dort “persönlich und geschäftlich” selbst verwirklichen, sagt Klebe. Das Motto des Ladens lautet: “Von der Bewegung für die Bewegung”. (…) Vor dem East Coast Corner weht eine mächtige schwarze Fahne, auf der sich Schwert und Hammer kreuzen; am oberen Rand nagen Flammen. Die mit Graffiti beschmierten Rollläden sind ständig heruntergezogen, ein dunkler Treppenaufgang führt in den Verkaufsraum. Vor allem am Samstag, wenn die Kameraden vom platten Land anrücken, klingeln im ECC die Kassen. Gerade bei Jugendlichen erkennt Extremismus-Experte Markus Birzer eine “enorme Nachfrage” nach Klamotten mit Neonazi-Symbolen. Ein junger, an beiden Unterarmen tätowierter Mann trägt ein Fußballtrikot mit einer 18 hintendrauf. In der rechten Szene ein gängiges Symbol: Die 1 steht für A (wie Adolf), die 8 für H (wie Hitler).
Nazi-Läden haben sich in allen größeren Städten Mecklenburgs und Vorpommerns inzwischen festgesetzt. In Schwerin gehen Neonazis in den Thule Store, in Wismar in den Werwolf-Shop, in Anklam zu New Dawn, in Stralsund ins Sonnenbanner, in Neubrandenburg zu Most Wanted. Nirgends in diesen Städten stellt sich den radikalen Geschäftsleuten jemand ernsthaft entgegen.

Nazitreffen in Reppenstedt (Lüneburg)

de.indymedia.org | Nazitreffen in Reppenstedt (Lüneburg)
In Reppenstedt bei Lüneburg, fand am Abend des 10. August 2007 ein Nazitreffen statt. Im “Gasthaus Reppenstedt” traf sich der sog. “Stammtisch Nord” mit Andreas Molau aus Denkte, dem Spitzenkandidaten der niedersächsischen NPD zur kommenden Landtagswahl. Der “Stammtisch Nord” ist ein Koordinierungstreffen der militanten neonazistischen Kameradschaften aus Niedersachsen, Hamburg und der Altmark (Sachsen-Anhalt). Bei diesen konspirativen Treffen tauschen sich die Führungsaktivisten der Neonaziszene aus Norddeutschland aus und treffen Absprachen für ihre Arbeit. (…) Neben Andreas Nickel und Torben Klebe, befanden sich u.a. Thomas Wulff aus Amholz (NPD-Bundesvorstand), Dieter Riefling aus Hildesheim, Matthias Behrens aus Schneverdingen, sowie Klaus Hellmund und Dennis Bührig aus Celle unter den Veranstaltungsteilnehmern.
Zur Landtagswahl in Niedersachsen haben die Kameradschaften aus Niedersachsen angekündigt, die NPD im Wahlkampf zu unterstützen. Ohne die Unterstützung der Kameradschaften könnte die niedersächsische NPD keinen flächendeckenden Wahlkampf führen, da ihr dazu das Personal fehlt. Gab es in Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit der Kameradschaften mit der NPD, sorgt Andreas Molau seit einigen Monaten für eine engere Zusammenarbeit. Auf dem letzten Landesparteitag der NPD wurde Molau zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt und die Führungsposition des Landesvorsitzenden Ulrich Eigenfeld aus Oldenburg eingeschränkt. Vorher hatten die Kameradschaften angekündigt, nicht mit der NPD zusammenzuarbeiten, wenn Eigenfeld Landesvorsitzender bleiben sollte. Auch wenn Eigenfeld noch formal Landesvorsitzender ist, so gilt jetzt Andreas Molau als eigentlicher Kopf der niedersächsischen NPD.
Molau selbst kündigte inzwischen an, die NPD werde einen umfassenden Wahlkampf führen mit Flugblättern, Infoständen und einer Wahlkampfzeitung angeblich in Millionenauflage.

Gräfenberg droht eine dramatische Zuspitzung des rechtsradikalen Terrors

Gräfenberg droht eine dramatische Zuspitzung des rechtsradikalen Terrors
Werden am 18. August 2.000 Neonazis aus ganz Europa, mehrere tausend Gegendemonstranten aus ganz Deutschland und viele hundert Polizeibeamte in Gräfenberg aufeinander treffen? Aus der Sicht der Verantwortlichen der Stadt Gräfenberg und des Bürgerforums Gräfenberg ist ein solches Horrorszenario um den 20. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess keineswegs aus der Luft gegriffen. Denn die NPD, Kreisverband Bamberg-Forchheim hat für diesen Tag eine Kundgebung mit rechtsextremistischen Liedermachern und Rednern aus der ganzen Bundesrepublik angemeldet. Vorsorglich habe die NPD die Veranstaltung in Gräfenberg geplant, so vermuten Bürgermeister Werner Wolf und die Aktiven des Bürgerforums, um im Falle des endgültigen Verbots des für diesen Tag geplanten rechtsextremistischen Aufmarsches in Wunsiedel mehrere Tausend Hess-Verehrer aus ganz Europa nach Gräfenberg umdirigieren zu können. Bestätigt werden die Gräfenberger in dieser Vermutung durch die entsprechende Werbepropaganda rechtsextremistischer Gruppen im Internet. Aber auch vonseiten antifaschistischer Gruppen wird bundesweit darauf vorbereitet, dass man sich im Verbotsfall von Wunsiedel in das nahe Gräfenberg begeben wird. “Die NPD spitzt den Terror in Gräfenberg zu und zeigt worum es ihr eigentlich geht: Sie will unser Gräfenberg als zweites Wunsiedel ausbauen”, so Bürgermeister Wolf, der gemeinsam mit dem Bürgerforum in seiner Stadt im Juli schon drei Aufmärsche von NPD-Rechtsextremisten mit einfallsreichen Gegenaktionen beantwortet hatte.

siehe auch: Gräfenberg fürchtet Aufmarsch von Heß-Fans. NPD- Kundgebung am 18. August geplant. Fränkische Kleinstadt will keine braune Pilgerstätte sein

Neonazi Marcel Wöll zu 4 Monaten verurteilt

de.indymedia.org | Neonazi Marcel Wöll zu 4 Monaten verurteilt
Am 7. August wurde der hessische Neonazi und NDP-Landesvorsitzende Marcel Wöll zu einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten verurteilt. Mit der Formulierung “Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors – also Gehirnwäsche für Schüler” im Kreistag der Wetterau hatte Wöll den Holocaust geleugnet und sich somit der Volksverhetzung schuldig gemacht. Am Dienstag, den 7. August wurde der wetterauer NPD-Kreistagsabgeordnete und hessische NPD-Landesvorsitzende Marcel Wöll aus Butzbach/Hoch-Weisel wegen Volksverhetzung zu 4 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.

siehe auch: Hessen: NPD-Vorsitzender muss für vier Monate hinter Gitter. Das Amtsgericht Friedberg hat den hessischen NPD-Vorsitzenden Marcel Wöll am gestrigen Dienstag wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Wöll, der mehrfach wegen Körperverletzung vorbestraft ist, hatte im März während einer Sitzung des Wetterauer Kreistages den Holocaust geleugnet; NPD-Chef muss ins Gefängnis. Vier Monate Haft für Marcel Wöll wegen volksverhetzender Äußerungen im Kreistag. Vier Monate Freiheitsstrafe wegen Volksverhetzung lautet das Urteil gegen den hessischen NPD-Vorsitzenden Marcel Wöll. Das Amtsgericht Friedberg sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der mehrfach wegen Körperverletzung vorbestrafte Wöll, während der Sitzung des Kreistages am 14. März den Holocaust geleugnet hat. Von einer Bewährungsstrafe sah Amtsrichter Markus Bange vor allem wegen zwei noch laufenden Bewährungen ab. Der Staatsanwalt hatte sechs Monate ohne Bewährung gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch. (…) Wöll hatte zwei Verteidiger. Zum einen den stellvertretenden Vorsitzenden der NPD Hessen, Dirk Waldschmidt. Zum anderen den Frankfurter Rechtsanwalt Hans-Otto Sieg. Der stellte seinen Mandanten als unerfahrenen 24-Jährigen dar, der “wegen mangelnder politischer Erfahrung” falsche Worte gewählt habe; Nicht auf Bewährung. Wegen Volksverhetzung verurteilt: Marcel Wöll. Marcel Wöll, der nassforsche Landeschef der NPD, hat offenbart, wes Geistes Kind er ist. Der mehrfach wegen Körperverletzung vorbestrafte Rechtsextremist, Abgeordneter im Wetterauer Kreistag und Mitglied des Butzbacher Stadtparlaments, stellte mit seinen Äußerungen, für die er nun verurteilt wurde, zugleich unter Beweis, dass seine Partei nicht dem demokratischen Grundkonsens dieses Staates gerecht wird. Bislang hat sich der 24 Jahre alte Schreinergeselle wie ein Chamäleon verhalten. Bundesweit profilierte sich der aus der rechtsextremen Kameradschaftsbewegung stammende Wöll bei Kundgebungen und Demonstrationen mitunter auch als schlagkräftiger Organisator und Wortführer. Zunehmend trat er jedoch in den vergangenen Monaten als angeblicher Unterstützer von Bürgeranliegen auf und präsentierte sich zuletzt immer häufiger bieder und eloquent; Volksverhetzung und Holocaustleugnung: Marcel Wöll (NPD) verurteilt, Gefängnishaft. NPD-Nazi Marcel Wöll “Zu vier Monaten Haft wegen Volksverhetzung hat das Amtsgericht Friedberg am Dienstag den hessischen NPD-Vorsitzenden Marcel Wöll verurteilt. Der mehrfach vorbestrafte Rechstextreme hatte den Holocaust geleugnet.”; NPD-Nazi Wöll wieder verurteilt: Haft ohne Bewährung wegen Holocaust-Leugnung

Polizei verbietet Neonazi-Demo in Burg

Polizei verbietet Neonazi-Demo in Burg – Yahoo Nachrichten Deutschland
Die Polizei in Stendal hat eine für Samstag geplante Neonazi-Demonstration in Burg verboten. Hinter dem angemeldeten Demonstrationszug werde eine Ausweichveranstaltung für eine im bayerischen Wunsiedel verbotene Großveranstaltung zum Gedenken an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß vermutet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der offizielle Grund der von der rechtsextremen Vereinigung «Freie Kräfte Burg» angemeldeten Veranstaltung sei der «Protest gegen Polizeiwillkür» anlässlich der Auflösung einer illegalen Sonnenwendfeier vor sieben Wochen.

Nazidemo in Königs Wusterhausen

[inforiot] alternative termine & news für brandenburg – Nazidemo in Königs Wusterhausen
Die NPD will mal wieder in Brandenburg aufmarschieren. Für den 6. Oktober wird auf Internetseiten der Neonazi-Partei eine Demonstration in Königs Wusterhausen angekündigt. Unter dem Motto “Jugend braucht Perspektive” soll dabei die Einrichtung eines Jugendzentrums für rechtsextreme Jugendliche gefordert werden. Um 12 Uhr soll die Demonstration am Bahnhof in Königs Wusterhausen starten, so die NPD-Informationen. Ob es Protestaktionen geben wird ist bisher noch nicht bekannt. (…) Chef der lokalen NPD ist der 36-jährige Neonazi Michael Thalheim. Er bietet selbst ein gutes Beispiel dafür, dass es mit der selbst zugeschriebenen Ordnungsliebe und Gesetzestreue der NPD nicht allzu weit her ist: Am 31. Juli wurde Thalheim verpflichtet, 350 Euro Schmerzesgeld zu zahlen. Er hatte auf dem Weg zur Neonazidemonstration in Halbe am 11. März 2006 in Königs Wusterhausen eine 21-jährige Frau getreten und verletzt. Thalheim wurde vor Gericht vom bekannten Neonazianwalt und ex-Chef der inzwischen verbotenen Wiking Jugend, Wolfram Nahrath, vertreten. Das Verfahren wurde gegen die erwähnte Geldzahlung eingestellt. In einem Bericht über den Stammtisch am vergangenen Wochenende erwähnt die NPD Königs Wusterhausen auf ihrer Webseite, dass dort ein “Kamerad Ingo des NPD-Kreisverbandes Barnim-Uckermark” eine Ansprache gehalten habe.

Autonome Nationalisten gründen Aktionsgruppe

de.indymedia.org | Autonome Nationalisten gründen Aktionsgruppe
Autonome Nationalisten gründen Aktionsgruppe
Lin-Pin 07.08.2007 16:02 Themen: Antifa
Im Rheinland formiert sich ein neuer Zusammenschluss der autonomen Nationalisten. Autonome Nationalisten aus Köln, Pulheim, Düren sowie Aachen haben ein Netzwerk unter dem Namen „Aktionsgruppe Rheinland“ gegründet. Die Initiative zur Initiierung dieser Gruppe geht von der Anti-Antifa Aachen/Düren aus. Die AG Rheinland identifiziert sich unmissverständlich mit der nationalsozialistischen Diktatur und sieht sich als Teil der NS-Tradition. Als Hauptfeind gilt der internationale Kapitalismus sowie die von diesem profitierenden Großmächte, allem voran die USA. Erste Aktionen werden auf der Homepage angekündigt. (…) Seit einiger Zeit lässt sich feststellen, dass sich zunehmend auch Kameradschaften aus dem Rheinland in autonome Gruppen umwandeln. So haben unlängst die JN-Stützpunkte Köln und Aachen ihre Auflösung und Umwandlung Gruppen der „Autonomen Nationalisten“ bekannt gegeben. [1] Des weitern entstanden im Kölner Umland, in Düren sowie am Niederrhein autonome nationalistische Gruppen.[2] Die nun aus der Taufe gehobene Aktionsgruppe Rheinland stellt eine Art Vernetzungsgruppe unter den einzelnen Gruppen autonomen Gruppen in den Regionen Köln, Düren und Aachen dar. Die AG Rheinland geht aus der Anti-Antifa Aachen Düren hervor, was auch die Weiterbenutzung deren Homepage erklärt.

Neuss: Nazis im Gründungsfieber

de.indymedia.org | Neuss: Nazis im Gründungsfieber
Freie Nationalisten Neuss, Meerbuscher Jugend oder doch lieber Nationaler Widerstand Meerbusch. Das Gründen von immer neuen Gruppen scheint, bei Neusser Nazis und ihren Freunden aus dem Umland, zu einem sehr beliebten Sport geworden zu sein. Insgesamt gab es, zählt man die NPD Neuss mit, seid 2005, sechs Neugründungen von Neonazigruppierungen. Noch existent sind lediglich drei. Auch wenn schon zu Zeiten der Kommunalwahl 2004 ein wenig Wind im Umfeld der eher inaktiven Neusser NPD aufkam, schafften es diese erst Ende 2005, ca. 6 Monate nach den Landtagswahlen in NRW, zu einer Neugründung mit neuem Vorstand. Vorher gingen schon 2 Homepages von Neusser Nazis online welche den „freien Widerstand“ repräsentieren sollten. Vertreten waren zum einen der „Widerstand Neuss“ mit einer eher mäßigen Internetpräsenz und die „Freien Nationalisten Neuss“, welche bis heute existieren. Wahrscheinlich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten ging aus dem „Widerstand Neuss“ bald eine neue Gruppe hervor, die „ Autonomen Nationalisten Neuss“. (…) Seid geraumer Zeit existierte mit der „Meerbuscher Jugend“ eine neue Nazigruppierung im Rhein-Kreis-Neuss. Die Internetpräsenz der „MJ“ beinhaltete vor allem Termine, Spendenaufrufe, die Möglichkeit einen Kapuzenpulli der „MJ“ zu erwerben und Fotos von Meerbuscher Orten, Ortsschildern und Gebäuden. Die „MJ“ scheint der Versuch eines jugendlichen Neonazis aus dem Umfeld der „Kameradschaft Rheinland“ zu sein, eine feste Nazistruktur in Meerbusch zu etablieren. Der Initiator der „MJ“ wurde im Dezember 2006 zum Beisitzer des Ortsverbandes der NPD-Neuss gewählt. Seid ein paar Tagen hat sich die „MJ“ nun in den „Nationalen Widerstand Meerbusch“ eingegliedert.