Festnahmen in Dänemark

redok – Festnahmen in Dänemark.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main und das Bundeskriminalamt (BKA) haben in Dänemark und Finnland Durchsuchungen und Festnahmen in der Rechtsrock-Szene veranlasst. Der dänischen Polizei sind zwei Neonazis ins Netz gegangen, die von den deutschen Ermittlern per Haftbefehl gesucht worden waren und die nun nach Deutschland ausgeliefert werden sollen. Festgenommen wurden nach vorliegenden Informationen der dänische Staatsbürger Flemming Muff Christiansen, der als führender Kopf der dänischen Sektion des internationalen Neonazi-Netzwerks “Blood & Honour” gilt, sowie der Deutsche Stephan Günther, der Funktionär des “Nordischen Hilfswerks” ist und sich schon seit längerem in Dänemark aufhalten soll. Ihnen wird vorgeworfen, mehrere Jahre lang als Verantwortliche des rechten Musikversands “Celtic Moon” illegale Tonträger wie “Kommando Freisler – Geheime Reichssache” finanziert, deren Produktion in Auftrag gegeben und sie anschließend vertrieben zu haben. Die internationale Zusammenarbeit erstreckte sich sogar bis nach Australien, wo ein Mitbeschuldigter nach Angabe der Behörden die übersandten Masterbänder vervielfältigen ließ und die CDs anschließend nach Dänemark verschickte. Die Anzahl der CDs hatte laut den Angaben “im deutlich fünfstelligen Bereich” gelegen. Gute geschäftliche Verbindungen hatten die Beschuldigten offenbar zu mehreren deutschen Musikgruppen, Managern, Produzenten und Händlern der Rechtsrock-Szene. Die Behörden nannten insbesondere Thorsten Heise, der im Bundesvorstand der NPD sitzt und dessen Anwesen in Thüringen im Oktober 2007 von der Polizei durchsucht worden war.

Blood & Honour-Daten “von großem Interesse”

redok – Blood & Honour-Daten “von großem Interesse”.

Nachdem sich eine als “internationale datenantifa” titulierende Gruppe Zugang zu umfangreichen Daten des in der Bundesrepublik Deutschland eigentlich verbotenen Blood & Honour-Netzwerkes verschafft hat, interessiert sich nun auch der Verfassungsschutz für die offengelegten rechtsextremistischen Strukturen. In einem am gestrigen Tag auf externer Linkindymedia veröffentlichten ‘Bekennerschreiben’ erklärte “der zentralrat der internationalen elite eingreiftruppe ‘datenantifa'”, dass “in kooperation mit befreundeten gruppen im in- und ausland ein harter schlag gegen das internationale nazimusiknetzwerk externer Link’blood & honour'” gelungen sei. “in einer aufwendig vorbereiteten nacht- und nebelaktion wurden sämtliche datenbanken dieses international genutzen forums bei einer hausdurchsuchung auf dem server sichergestellt”, so die ‘datenantifa’ weiter. Dabei seien “tausende private nachrichten – tausende fotos und anhänge in beiträgen – versteckte foren” gesichert und öffentlich zugängig gemacht worden.

de.indymedia.org | Hintergründe zum “Fest der Völker” und “Blood & Honour”

de.indymedia.org | Hintergründe zum “Fest der Völker” und “Blood & Honour”.

Ein an den Außengrenzen abgeschottetes Europa reicht ihnen nicht: Die europäischen Neonazis fordern die geschlossene nationale Volksgemeinschaft. So weit – so alt. Seit einigen Jahren fordern sie durch transnationale Events ein „Europa der Vaterländer“. In diesem Jahr soll zum dritten Mal das sogenannte „Fest der Völker“ stattfinden. Dabei handelt es sich um die größte, derzeit regelmäßig veranstaltete Nazikundgebung mit Festivalcharakter in Deutschland. Bands und Redner aus dem „Blood and Honour“-Netzwerk treten vor 500 bis 1.500 extremen Rechten aus mehreren Ländern auf. Durch den Titel stellen sich die Organisatoren der NPD und „Freien Kräfte“ direkt in die Tradition brauner Großveranstaltungen und bilden den Bezug zum Nationalsozialismus. Der Name „Fest der Völker“ stammt von einem Propagandafilm zu den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin, welcher von Adolf Hitlers Lieblingsregisseurin Leni Riefenstahl produziert wurde. Nicht nur Hitler betete die Propagandaspezialistin an: Ralf Wohlleben, Hauptorganisator und früherer Anmelder des Nazifestivals, nannte in Anlehnung an Riefenstahls Wirken nicht nur den Aufmarsch „Fest der Völker“, sondern verlieh sogar seiner Tochter den Namen Leni. Die Organisatoren Wohlleben gehört zu den führenden Köpfen der Naziszene in Thüringen und ist Kreisvorsitzender der NPD in Jena. Hier gründete er vor einigen Jahren gemeinsam mit anderen Nazis aus dem „Thüringer Heimatschutz“ ein „nationales Wohn- und Schulungszentrum“, welchem länderübergreifend Bedeutung zukommt. Das langjährige Landesvorstandmitglied ist in diesem Jahr nicht wieder zu den Wahlen zu eben diesen angetreten. Außerdem tritt der erfahrene Neonazi im Gegensatz zu den vergangenen drei Jahren nicht mehr als Anmelder des „Fest der Völker“ in Erscheinung. Nach einem Überfall auf Wohlleben und einem erfolgreichen Brandanschlag auf sein PKW zieht sich Wohlleben seit Beginn des Jahres zunehmend aus dem öffentlich-politischen in das Familien- und Arbeitsleben zurück. Nichtsdestotrotz zieht er weiter die Fäden der Thüringer Naziszene. In diesem Jahr tritt Andrè Kapke als Anmelder des „Fest der Völker“ auf. Das Antifa Recherche Team Thüringen schreibt, er gilt “als “Mann für’s Grobe” und stellt nicht gerade eine intellektuelle Bereicherung für die “nationale Bewegung“ dar.” Kapke kommt, wie auch Wohlleben, aus Jena.

Andre Kapke (Jena)

de.indymedia.org | AntifaRechercheThüringen-Andre Kapke (Jena).

Der 1975 in Jena geborene Andre Kapke war einer der Hauptakteure des militanten Kameradschaftsnetzwerkes „Thüringer Heimatschutzes“ (THS). Mittlerweile ist der mehrfach vorbestrafte Neonazi führendes Mitglied der Freien Kameradschaft „Nationaler Widerstand Jena“ (NWJ) und einer der Organisatoren des europaweiten Nazitreffens “Fest der Völker”. Dabei gilt Kapke als “Mann für’s Grobe” und stellt nicht gerade eine intellektuelle Bereicherung für die “nationale Bewegung“ dar. André Kapke ist seit Mitte der 1990er Jahre in der extrem rechten Szene Thüringens aktiv und pflegt seit dieser Zeit besonders enge Kontakte zum NPD-Landesvorsitzenden Ralf Wohlleben. Ebenso wie dieser beteiligte sich Kapke zunächst im militanten Kameradschaftsnetzwerk „Thüringer Heimatschutzes“ (THS) – vormals „Anti-Antifa Ostthüringen“. Nachdem 1992/93 auf Bundesebene das Anti-Antifa-Konzept begründet und mit der Veröffentlichung einer Liste von potentiellen Opfern in der Zeitschrift “Einblick” in seiner Zielrichtung publik wurde, trat die “Anti-Antifa Ostthüringen” seit 1994 in Erscheinung.

NPD-Kader ziehen nach Teltow-Fläming

de.indymedia.org | NPD-Kader ziehen nach Teltow-Fläming.

Berliner NPD-Vorsitzender und HDJ-Kader Jörg Hähnel und dessen Frau ziehen nach Mellensee (Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg) Am kommenden Sonntag plant der Berliner NPD-Vorsitzender Jörg Hähnel (33) und dessen ebenfalls rechtsextrem aktive Frau Stella Hähnel (36) ihr neues Haus am Mellensee in Teltow-Fläming zu beziehen. Zuvor wohnten beide in Hohen Neuendorf (Oberhavel) nördlich von Berlin. Jörg Hähnel ist Multifunktionär der NPD, er ist Berliner Landesvorsitzender, Mitglied im Bundesvorstand und Verordneter im Kommunalparlament von Berlin-Lichtenberg. In dieser Funktion sorgte Hähnel auf einer Sitzung am 25. Januar 2007, in der er die NS-Justiz und namentlich die Hinrichtung des Widerstandskämpfers Erwin Nöldner verteidigte und so „offen seine Sympathie für den Nationalsozialismus und die damalige Ermordung politischer Gegner“ zeigte, für einen Eklat. (…) Demnächst muss sich Hähnel wiedereinmal vor Gericht verantworten. Zuletzt war ein Verfahren wegen Volksverhetzung im April 2007 gegen Zahlung von 300€ eingestellt worden.[3] Diesmal muss er wegen einer weiteren Provokation, Hähnel hatte am 13. Dezember 2007 in einer Sitzung als Bezirksverordneter die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gebilligt, am 10. September um 12.30 Uhr, im Amtsgericht Tiergarten Raum D113 wegen der Billigung von Straftaten erscheinen. Jörg Hähnel ist auch führendes Mitglied der „Heimattreuen Deutschen Jugend“, kurz HDJ. Die größte Jugendorganisation der rechten Szene veranstaltet geheime Zeltlager für Kinder und Jugendliche um diese im Sinne einer nationalsozialistischen Tradition zu erziehen.[4] Zuletzt trat in Teltow-Fläming die HDJ in Erscheinung als diese am 4. November 2006 in dem Gasthaus “Zur Eiche” in Blankenfelde ihren alljährlichen “Märkische Kulturtag” durchführte. Eine Journalistin die über diese Veranstaltung berichten wollte wurde dabei von Teilnehmern attackiert.

Neo-Nazis Face Hate Crimes Murder Charge in Voronezh

Union of Councils for Soviet Jews: Neo-Nazis Face Hate Crimes Murder Charge in Voronezh.

A group of neo-Nazi teenagers face hate crimes murder charges in Voronezh, Russia, a city known as a hotbed of far-right groups, according to a September 5, 2008 report by the ITAR-TASS news agency. The five teenagers, aged 17-20, allegedly murdered a 15 year old boy who tried to join their group “Russian National Resistance” after determining that his skin was too dark and his features too Asiatic. Police found his body with 14 stab wounds.

Racist Violence Up in Ukraine, Russia

SPLCenter.org: Ukraine/Russia. Racist Violence Up in Ukraine, Russia

Hate crimes in Ukraine have risen dramatically in the past 18 months, according to human rights groups and an Associated Press report. Sixty racist attacks — six of them fatal — occurred in the former Soviet republic in 2007, according to Amnesty International. In the first three months of 2008, the group reported 29 racist attacks, including two killings. That’s up from 12 racist attacks in 2006 and five in 2005, the AP reported. In its travel information, the U.S. State Department advises caution because of an increase in violence directed at non-Europeans and religious minorities.

Nazi Claims Attempted Visit to Editor

SPLCenter.org: Neo-Nazis Nazi Claims Attempted Visit to Editor.

Neo-Nazi Bill White, the Virginia-based leader of the American National Socialist Workers Party who is infamous for his making threats over the Internet, said this June that he had attempted to visit the home of Intelligence Report Editor Mark Potok “in the middle of the night” while traveling in “a car full of guns.” In a posting on his Overthrow.com website, White said that he and fellow neo-Nazi Chris Drake had left the Birmingham home of his new Alabama state leader, Edward Weed, at about 3 a.m. on June 21 and headed for Montgomery, where Potok lives and the Southern Poverty Law Center is headquartered. White said that he wanted “to see if he [Potok] would come out and take photos with us.”

Neo-Nazi Group May Return to Columbia

KBIA: Neo-Nazi Group May Return to Columbia (2008-09-09).

A neo-Nazi group known as the National Socialist Movement, or NSM, is planning to march again in Columbia. The group last marched on March 10, 2007, also in Columbia. NSM organizers say this march will focus on the issue of illegal immigration. KBIA’s Amy DiFrancesco has more. The National Socialist Movement, or NSM, wants to march in downtown Columbia during the afternoon of November 8. Police denied the group’s parade permit on September 2, but NSM National Director and Commander Jeff Schoep says the permit denial hasn’t been confirmed. He says marchers will be coming to Columbia whether they receive a permit or not. Basically, we don’t need a permit. We can do a walking picket anywhere in the country as long as it’s on public property. As long as you keep moving, it’s a public it’s a walking picket. You don’t have to have a permit for that, so we plan on coming anyways.

Wahlveranstaltung der NPD

Wahlveranstaltung der NPD – Kanal8 > Nachrichten – lokal > Bamberg

Dagegen haben laut Polizei etwa 500 Menschen in Gräfenberg weitgehend friedlich demonstriert. Die NPD Veranstaltung mit etwa 80 Mitgliedern fand in einem abgetrennten Bereich auf dem Marktplatz statt. Es habe allerdings mehrere Anzeigen gegeben, sagte Polizeisprecher Robin Buß, unter anderem gegen einen Demonstranten, der eine Eisenstange dabei hatte. Bei einigen der rund 80 NPD-Vertreter fand die Polizei Pfefferspray, einer trug ein Nazi-Symbol mit sich.