NPD-Düren distanziert sich vom Distanzieren von den Automaten die zurückkeilen [update2]

Rechts: NPD-Düren distanziert sich vom Distanzieren von den Automaten die zurückkeilen [update2] – klarmann – @ myblog.de
Seit Wochen herrscht bundesweit dicke Luft zwischen den „Autonomen Nationalisten“ und der NPD [1], nun gibt es (wie von „Klarmanns Welt“ prognostiziert [2]) deswegen auch Unmut im Vorfeld des rechten Aufmarsches in Düren. Laut NPD wird die Mobilisierungshomepage für den am kommenden Samstag geplanten Aufmarsch von einem „Autonomen“ der „Aktionsgruppe Rheinland“ betreut. Dem Webmaster wirft die NPD nun Irreführung vor – und der bedankt sich offenbar bei der rechtsextremen Partei damit, dass er die bei einem Anbieter von Link-Umleitungen gebuchte Web-Adresse vom Netz genommen hat. Faktisch ist die Homepage, mit der die rechte Szene bundesweit zu dem Aufmarsch mobilisiert, somit seit heute Nachmittag wenige Tage vor dem Ereignis nicht erreichbar. (…) Unterdessen haben sowohl die „Aktionsgruppe Rheinland“ und das „Aktionsbüro West“ – eine wichtige Vernetzungs-Homepage der nicht parteigebundenen Neonazis – die Terminankündigung für die Demonstration in Düren von ihren Homepages gelöscht. Das „AB West“ ruft mit einem Text sogar offen zum Boykott des NPD-Aufmarsches in Düren auf. Der NPD Düren wirft man „Hetze gegen den Nationalen und Sozialistischen Block“. Die NPD in Düren sowie „anscheinend“ auch der „Kameradschaft Aachener Land“ würden „reaktionäre Ansichten“ vertreten. Der KAL-Anführer ist zugleich stellvertretender Vorsitzender der NPD in Düren.

Polizei findet Munitionsdosen an Neonazi-Treffpunkt

Ruhr Nachrichten – Polizei findet Munitionsdosen an Neonazi-Treffpunkt
Nach einem Tagesspiegel-Bericht über Schießübungen von mutmaßlichen Neonazis ist in einem Waldstück nahe Wittenberg Munition für Luftdruckwaffen entdeckt worden. Unterdessen wurden weitere Vorwürfe gegen die ermittelnden Beamten laut. Der Verdacht auf Schießübungen in einem häufig von Neonazis aufgesuchten Bunkergelände bei Wittenberg in Sachsen-Anhalt hat sich erhärtet. Die Polizei fand am Freitag in dem Waldstück leere Dosen für “Diabolos“, Munition für Luftdruckwaffen. Dass in dem Bunkergelände geschossen wurde, “kann man jetzt unterstellen“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Dessau dem Tagesspiegel. Die Beamten hätten auch NS-Symbole an Bunkerwänden festgestellt und beseitigt. Die Polizei war nach einem Bericht des Tagesspiegels und dem Fund von Munitionsdosen durch ein Kamerateam des MDR tätig geworden.

siehe auch: Sachsen-Anhalt: Polizei findet Munitionsdosen an Neonazi-Treffpunkt. Nach einem Tagesspiegel-Bericht über Schießübungen von mutmaßlichen Neonazis ist in einem Waldstück nahe Wittenberg Munition für Luftdruckwaffen entdeckt worden. Unterdessen wurden weitere Vorwürfe gegen die ermittelnden Beamten laut.

Zündelnder Spitzel

Zündelnder Spitzel
Früher war Sebastian S. einer von vielen. Besuchte die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in der ehemaligen Bergbaustadt Lünen, gleich neben Dortmund. Tauchte unter in dem riesigen Betonkomplex aus sieben Gebäuden, Sportplätzen und einer Mensa. Heute ist Sebastian S.in ganz Nordrhein-Westfalen bekannt: Der von Kopf bis Fuß tätowierte und muskelbepackte Zwei-Meter-Mann bringt als enttarnter V-Mann die Landesregierung in Düsseldorf und den Verfassungsschutz in Bedrängnis. (…) Sebastian S. war kein Mitläufer, sondern Organisator von Aufmärschen und Konzerten, ein gewalttätiger Rädelsführer. Er kümmerte sich persönlich um die Anmietung von Hallen für Auftritte der berüchtigten Dortmunder Band Oidoxie. Unter Aufsicht der Verfassungsschützer ermöglichte Sebastian S. das öffentliche Grölen von Songs mit Texten wie diesem: “Wir kämpfen für Deutschland, und bleiben dabei. Und schreien immer wieder: Heil, Heil!” (…) Die Szene vertraut Sebastian S. Bis zu dem Tag, als sein bester Freund, Robin Sch., für einen Supermarktüberfall vor dem Dortmunder Schwurgericht angeklagt wird. Robin Sch. will nicht aussagen und schweigt über Sebastian S., der als Mittäter in den Ermittlungsakten geführt wird. Dort befinden sich auch die Telefonprotokolle von Sebastian S. und seinem V-Mann-Führer. Robins Verteidiger, der rechte Szene-Anwalt André Picker, erzählt Robin Sch. am zweiten Verhandlungstag von der V-Mann-Tätigkeit seines Schulfreundes. Der Angeklagte wird kreidebleich. Robins Angaben vor Gericht zufolge sollen sich die beiden Neonazis “sogar die Frauen” geteilt haben. Nach der Enttarnung beschuldigt Robin Sch. nun Sebastian S., ihn zu dem Überfall angestiftet und die Waffen dafür besorgt zu haben. Derweil sitzt Sebastian S. in Untersuchungshaft wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Angesichts seiner Vorstrafen wird er dieses Mal mehrere Jahre im Gefängnis verbringen. Für den Verfassungsschutz ist er nun wertlos.

Disziplinarstrafe für SD-Nationalratskandidaten

Disziplinarstrafe für SD-Nationalratskandidaten / Schweiz / SF Tagesschau
Roland Wagner wegen illegaler Schiessübung bestraft. Der Aargauer Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten (SD), Roland Wagner, ist vom Kreiskommando Aargau disziplinarisch bestraft worden. Er hatte zwei deutsche Neonazis mit einem Sturmgewehr im Fricktal schiessen lassen. (…) Roland Wagner hatte am 10. August im Schützenstand in Oberhof (AG) zwei Neonazis aus Deutschland ein Schiesstraining mit einem Sturmgewehr absolvieren lassen. Dazu hätte Wagner eine Bewilligung einholen müssen, was er jedoch unterlassen hatte. Die illegale Schiessübung im Fricktal war vom Berliner Verein Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) auf der Website publik gemacht worden. Der Verein hatte das Training heimlich gefilmt. Bei den zwei Deutschen handelt es sich gemäss apabiz um ein Mitglied der militanten Neonazi-Vereinigung «Freie Nationalisten Rhein-Main» und um seine Lebensgefährtin.

siehe auch: Parteiaustritt wegen braunen Freunden. Seine Verbindungen zur rechtsextremen Szene in Deutschland brachten SD-Vizepräsident Roland Wagner zu Fall. Er verzichtet auf seinen Posten – und tritt aus der Partei aus. (…) Im Rahmen des unbewilligten «Brätelns» der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) hatte Wagner laut «Tages-Anzeiger» mit den beiden NPD-Kadern Mario Matthes und Mirjam S. das Rütli besucht; Disziplinarstrafe gegen SD-Nationalratskandidaten. Der Aargauer Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten, Roland Wagner, ist vom Kreiskommando Aargau disziplinarisch bestraft worden. Er hatte zwei deutsche Neonazis mit einem Sturmgewehr im Fricktal schiessen lassen.

Neonaziszene und Übergriffe in Pulheim

de.indymedia.org | Neonaziszene und Übergriffe in Pulheim
In der Region zwischen Köln und Aachen hat sich eine äußerst aktive extrem Rechte Szene entwickelt, welche in ihrer Aktivität höchstens vom Raum Dortmund noch übertroffen wird.Auch in der Kleinstadt Pulheim, wenige Kilometer westlich von Köln hat sich eine aktive neonazistische Gruppe gebildet, die in letzter Zeit immer offener und agressiver auftritt. Erst vor wenigen Tagen kam es zu einem äußerst brutalen Angriff auf alternative Jugendliche, weil diese Nazisticker von Verkehrsschildern entfernten. Pulheim ist ebenfalls die Heimatstadt von einem der bekanntesten Aktivisten aus dem Spektrum der neonazistischen Freien Kameradschaften und des Kampfbundes Deutscher Sozialisten (KDS), dem momentan wegen Volksverhetzung inhaftierten Axel Reitz. Dieser kann trotz seiner erst 24 Jahre schon auf eine mehr als 10jährige Laufbahn im Neonaziapektrum zurückblicken. (…) Vor wenigen Monaten schlossen sie sich mit “Autonomen Nationalisten” aus Aachen, Düren, Köln zur “Aktionsgruppe Rheinland” zusammen, jüngst kamen Nazis aus Leverkusen dazu.[4] Gemeinsam besuchen sie fast jedes Wochenende Demos, Schulungen oder rechte Musikveranstaltungen, außerdem schreiben sie fast täglich Texte für ihre „Weltnetzseite“

Italian police investigates neo-Nazi group

EJP | News | Western Europe | Italian police investigates neo-Nazi group
Police in northern Italy conducted raids Monday against a neo-Nazi organization whose aim is to incite racial hatred. Coordinated by the police headquarters of Varese, near Milan, the operations targeted the Movement of the Nationalistic and Socialist Workers (Mlns), an openly neo-Nazi political organisation operating in northern Italy, mostly around the cities of Varese, Como, Lecco and Milan. (…) According to police’s sources, “Mlns is clearly conducting an operation that aims at legitimising a political movement inspired by Nazi ideology and that is exalting concepts such as racial and ethnic superiority”. It uses the Hitler’s Nazi party’s symbols and practices, the sources added. The investigation concerns the Mlns founders, promoters and members – some 200 people altogether according to the police.

siehe auch: Großrazzia in Neonazi-Kreisen in Italien. Die italienische Polizei hat am Montag eine ausgedehnte Razzia in Neonazi-Kreisen in die Wege geleitet. 47 Durchsuchungen wurden in mehreren nord- und mittelitalienischen Regionen durchgeführt. An der Aktion waren über 150 Polizisten beteiligt. Die Ermittlungen betreffen Gründer und Mitglieder der rechtsextremistischen “Bewegung der national-sozialistischen Arbeitnehmer”.

Aus der “national befreiten Zone”

Die Jüdische – Links – Aus der “national befreiten Zone”
Jüdische Studenten berichten vom Nazitreffen in Jena. Etwa 1400 Nazis aus mehreren europäischen Ländern versammelten sich am 08.09. 07 in Jena zum zweiten Mal beim so genannten “Fest der Völker”. Die Veranstaltung wurde von der NPD unter dem Motto “Für ein Europa der Vaterländer” inklusive der Auftritte einschlägiger Nazi Bands angemeldet , durch Gerichte in Thüringen bestätigt. Beim Veranstalter Ralf Wohlleben handelt es sich um einen Funktionär der “Freien Kameradschaften” Thüringens und Vorsitzenden des NPD-Kreisverbandes in Jena. Bei diesen “Waffenbrüdern” bekam so auch Gottfried Küssel Gelegenheit , eine Rede zu halten. Küssel, seit 1977 Mitglied in Gary Laucks NSDAP/AO , wurde 1993 zu zehn Jahren Haft wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt . Er gründete 1986 die Volkstreue Außerparlamentarische Opposition (VAPO). (…) Der Redner Karsten Thomas aus Österreich sprach, sichtlich gerührt, über die Verfolgung “armer Kameraden” in Österreich durch das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung . Neben ehemaligen Mitgliedern der deutschen Sektion befanden sich Blood & Honour
Funktionäre aus Ungarn und England und Mitglieder des internationalen Hammerskin-Netzwerkes unter den Teilnehmern. In den Pausen traten Gruppen aus Russland, Griechenland Tschechien auf . Aus der Ukraine kam ein Sänger der Blood & Honour- Band Sokyra Peruna.

Westenthaler “schockiert” über Anti-Islam-Demo

Salzburg im Internet – salzburg.com – Nachrichten
“Schockiert” zeigt sich BZÖ-Obmann Westenthaler über die Vorfälle bei der Protestveranstaltung gegen den Ausbau eines islamischen Zentrums in Wien Brigittenau am Donnerstag. “Es ist inakzeptabel, dass der Obmann einer Parlamentspartei (FPÖ-Chef Strache) gemeinsame Sache mit glatzköpfigen Neonazis macht, wie das die Bilder der Veranstaltung zeigen”, so Westenthaler am Samstag gegenüber der APA. Zu der von einer Bürgerinitiative organisierten Demonstration gegen dieses islamische Zentrum kamen rund 700 Teilnehmer, darunter auch FPÖ-Chef Strache. Unter die Demonstranten mischten sich auch einige Dutzend neonazistisch gekleideter Jugendliche, die u.a. skandierten: „Hier marschiert der nationale Widerstand“.

siehe auch: Nazis demonstrieren mit FPÖ/ÖVP-Unterstützung durch Wien. Rund 700 Personen – darunter etwa 100 Neonazis – demonstrierten in Wien gegen den Ausbau eines islamischen Zentrums.

Heute Neonazi Rieger wegdemonstrieren

WP – Menden – Lokalnachrichten – Heute Neonazi Rieger wegdemonstrieren
Es soll heute die größte politische Demonstration der Stadtgeschichte werden. Motto: “Menden steht auf gegen Rechts und Neonazi Rieger” mit seinen Kaufplänen für das Gut Rödinghausen, das er zum Tagungs- und Schulungszentrum machen will.

siehe auch: Rund 1000 Menschen demonstrierten gegen Neonazi Riegers Pläne. “Bunt statt Braun”: Unter diesem Motto versammelten sich am Samstagmittag rund 1000 Menschen auf dem Lendringser Platz. Sie demonstrierten gegen den möglichen Verkauf des Guts Rödinghausen an den NPD-Anwalt Jürgen Rieger, der in dem historischen Gebäude ein Tagungs- und Schulungszentrum für die rechte Szene einrichten möchte.

NPD-Wahlkampf: Von Eva Herman bis zur `Doitschen Säuferfront`

NPD-BLOG.INFO » NPD-Wahlkampf: Von Eva Herman bis zur `Doitschen Säuferfront`
Die NPD will in den niedersächsischen Landtag einziehen, gewählt wird im Januar 2008. Nominiert hat die rechtsextreme Partei den Multifunktionär Andreas Molau. Nach eigenen Angaben will die NPD bis zu 11 Prozent der Stimmen holen – was natürlich riesengroßer Unsinn ist. Aber in der Aussicht, möglicherweise in einen weiteren Landtag einzuziehen und so Posten und Geld zu bekommen, hat Molau es geschafft, den Konflikt zwischen NPD und anderen Neonazis in dem Bundesland vorerst beizulegen und ein Bündnis zu schmieden. Dies spiegelt sich auch in der Rednerliste bei der Veranstaltung in Hannover wider. Neben Molau wird NPD-Chef Voigt sowie Christian Worch, Neonazi aus Hamburg, sowie den niedersächsischen Neonazi Dieter Riefling. (…) Daher schreibt Molau in seinem für NPD-Verhältnisse ausführlichen Wahlprogramm viel über Schulen, Umweltschutz, den Mittelstand und die innere Sicherheit. Als Familienpolitische Beraterin wollte er Eva Herman ins Boot holen. Doch ob beispielsweise Leute wie Riefling in ihr Familienbild passen, das ist unklar. Riefling gehört genau wie Worch zu den Kadern, die lange auf Distanz zur NPD gegangen waren. Seitdem der Machtkampf in Niedersachsen allerdings vorerst ohne klare Entscheidung beigelegt wurde, mischen die `Freien Nationalisten` jetzt in der Partei wieder mit. Denn in Niedersachsen ließe sich für norddeutsche Verhältnisse noch eine einflussreiche Hausmacht aufbauen, im Gegensatz zu Hamburg oder Schleswig-Holstein – hier sind die Szenen einfach zu klein.