Nazis wollen Gewalt auf Fanmeile provozieren

football against racismde.indymedia.org | Nazis wollen Gewalt auf Fanmeile provozieren

Auf zwei Nazisites aus Berlin und MeckPomm [*] wird aktuell dazu aufgerufen, morgen auf der Fanmeile in Berlin und auch an anderen Orten demonstrativ türkische Fahnen zu verbrennen. Offenbar will man massive Zusammenstöße zwischen sich als “türkisch” definierenden Zuschauern und den Bullen sowie anderen Zuschauern provozieren. Sinngemäß heißt es in dem Aufruf, es sei egal wer das Spiel gewänne, den eigentlichen Sieg würden man selbst erringen, weil sich die Türken endlich die Maske der Friedfertigkeit vom Gesicht reißen würden und dann jeder Deutsche erkenne, mit wem man es wirklich zu tun habe. Enden tut das Pamphlet in einem wüsten Geschwurbel von “Volksaufstand”, “Befreiungskampf” und “Rassenkrieg” den man “initialzünden” müsse. Als “Erfolg” scheinen die Nazis zu werten, wenn es zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen sich als “deutsch” definierenden und sich als “türkisch” definierenden Fahnenjunkies kommen sollte. Auch setzt man wohl auf eine Polarisierung zwischen letzteren und der Polizei die in großer Zahl am Ort sein wird.

DON´T TURN YOUR BACK. REPORT RACISM!

Braune Post – eigentlich nichts neues

Erst jüngst wurde die Deutschen Post AG kritisiert,da ihr Service “Plusbrief Individuell” für Nazi-Propaganda genutzt wurde: Über ihn wurden Briefmarken mit dem dem Bild des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß in Umlauf gebracht, der in der rechten Szene als “Märtyrer” gefeiert wird (vgl. Rudolf Heß als Briefmarke und Hakenkreuze auf Zügen)

Dabei ist diese Aufregung doch nur ein Sturm im Wasserglas – so war schon 1998 im Spiegel zu lesen: Braune Sondermarke. Neonazis verbreiten mit Billigung der Post eine “Gedenkbriefmarke” für den im April 1991 verstorbenen Neonazi-Führer Michael Kühnen. Die Marke wird von dem früheren Kühnen-Stellvertreter Thomas Brehl aus dem hessischen Langen in einer Auflage von mehreren tausend Exemplaren verbreitet. Sie zeigt einen versonnen nach rechts blickenden Kühnen-Kopf, daneben steht “Deutsches Reich” und “Der Kampf geht weiter”.

Police report anti-Semitic protest at Jewish Film Festival

Jewish Light Online – Police report anti-Semitic protest at Jewish Film Festival

While 400 people attended the opening day of the St. Louis Jewish Film Festival at Plaza Frontenac on Sunday, a group of protesters stood on the sidewalks in front of the shopping mall holding anti-Semitic signs and pickets and a flag bearing a swastika, according to police and eyewitnesses. “Around 15 members of the National Socialist Movement were holding signs with anti-Semitic slogans and chanting,” said Frontenac Police Chief Thomas Berman. Berman said Frontenac and Ladue police were on hand to watch the protesters and monitor the inside and outside of the mall during the Jewish Film Festival event. The protesters remained on public property, and no arrests were made, Berman said.

New Zealand: Arrests in Korean Man’s Murder

New Zealand: Arrests in Korean Man’s Murder – OhmyNews International

New Zealand police have charged jointly two South Island men with the murder of Korean backpacker Jae Hyeon Kim, probably in late 2003. The Nelson Mail reports police have jointly charged two men with the murder of the 25-year-old economics student. Shannon Brent Flewellen, a 28-year-old fisherman, was arrested at his Nelson home Tuesday morning. He appeared in Nelson District Court Tuesday afternoon and was remanded in custody to appear in the Westport District Court today (Thursday). (…) Winter also declined to comment to the paper whether either of the accused were connected to the neo-Nazi Fourth Reich racist gang, members of which were involved in the 1999 Westport murder of transient gay man, James Bambrough.

Voronezh Prosecutors Warn School Principals to Share Information on Neo-Nazi Students

Solidarity with anti-fascists in RussiaUnion of Councils for Soviet Jews: Voronezh Prosecutors Warn School Principals to Share Information on Neo-Nazi Students

Prosecutors in the Levoberezhny district of Voronezh, Russia issued official warnings to school principals for violating anti-extremism legislation by not informing police that some of their students were neo-Nazis, according to a June 25, 2008 report by the Sova Information-Analytical Center. Twenty school principals were cited after four students from the district committed hate crimes murders in recent months.

Jewish teenager beaten in Paris attack pulls out of coma

EJP | News | Western Europe | Jewish teenager beaten in Paris attack pulls out of coma

17-year-old Rudy Haddad had been in a coma after the attack Saturday evening by a group of several youths of Black African origin after leaving a Lubavitch synagogue in Buttes Chaumont, a multi-ethnic quarter in the 19th Paris district. Rudy Haddad, the Jewish teenager savagely beaten by a gang wielding metal bars came out of a coma Monday, hospital officials said. The 17-year-old had been in a coma after the attack Saturday evening by a group of several youths of Black African origin in Paris’ multi-ethnic 19th district. The hospital treating him said Monday his condition was “improving.” Five minors have been arrested, police said.

siehe auch: Grave anti-Semitic attack in Paris: teenager in coma. French Jewish organisations on Sunday condemned an anti-Semitic attack in Paris in which a Jewish teenager was severely beaten by a gang of five black African youths with metal bars. Sammy Ghozlan, head of the Bureau for Viligance on Anti-Semitism (BNVCA), which monitors anti-Semitic acts in te country, told EJP that a group of six or seven youths attacked the teenager with metal bars  and “smashed his skull.”

German extremists attack Czech reporter in Dresden

German extremists attack Czech reporter in Dresden – Prague Daily Monitor – 24.06.2008

Supporters of the ultra-right National-Democratic Party of Germany (NPD) assaulted and injured Stanislav Krupar, reporter and photographer of the Czech daily Hospodarske noviny (HN), in Dresden, Germany, on Saturday, he told CTK Monday. The incident occurred at the officially permitted demonstration against the cancellation of the Sachsentage music festival. Krupar, who was making a report in Dresden, said he had sought medical treatment in Germany and reported the case to the German police. Now he is considering filing a criminal complaint, he added.

siehe auch: Randale nach ausgefallenem “Sachsentag”. Einen “Sachsentag” konnte die NPD-Jugend nicht auf die Beine stellen, doch nach nach dem endgültigen “Aus” für die rechtsextreme Sommerparty marschierten Hunderte Neonazis durch Dresden. Bei der braunen Randale wurde ein Angestellter des städtischen Ordnungsamtes schwer verletzt, die Polizei erteilte über 500 Platzverweise.

Rechtsextreme und Scherben trüben den Spaß an den EM-Feiern

football against racismRechtsextreme und Scherben trüben den Spaß an den EM-Feiern – Nachrichten – Pforzheim – Pforzheimer Zeitung

Rechtsextremisten haben versucht, die nationale Euphorie nach dem EM-Viertelfinal-Sieg Deutschlands gegen Portugal zu missbrauchen. Zwei Rädelsführer wurden vorübergehend festgenommen. An der Spitze der Bewegung fuhr ein Traktor. Hinter ihm marschierten rund 2500 Menschen – Deutschland-Fans. Mittendrin ein knappes Dutzend Männer, deren Gesinnung laut Verfassungsschutz deutlich über den gesunden Nationalstolz hinausgeht: Mitglieder der Pforzheimer Rechtsextremisten-Szene, namentlich des „Heidnischen Sturms“ (HSP). Sie provozierten – wie schon vor zwei Jahren während der WM – zahlreiche Fans durch das Mitführen der Reichskriegsflagge. Die ist zwar in den historischen Versionen vor dem Nazi-Regime nicht generell verboten, könnte aber, unter anderem in Baden-Württemberg, als Ordnungswidrigkeit angezeigt werden. Zwei Rädelsführer wurden vorübergehend festgenommen.

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Polizei geht gegen Sonnenwendfeiern der rechten Szene vor

Polizei geht gegen Sonnenwendfeiern der rechten Szene vor – Yahoo! Nachrichten Deutschland

Die Polizei ist am Freitag und Samstag gegen Sonnenwendfeiern der rechten Szene im Norden Sachsen-Anhalts vorgegangen. Durch starke Polizeipräsenz sei es gelungen, gezielt gegen Störungen vorzugehen, teilte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord am Sonntag in Magdeburg mit. Der Zeitraum der Sommersonnenwende diene den Rechtsextremisten immer wieder für die Verbreitung ihres Gedankengutes und zu Propagandadelikten. So waren im März 2007 fünf Männer zu Bewährungsstrafen verurteilt worden, nachdem sie auf einer Sonnenwendfeier im Juni 2006 in Pretzien das Tagebuch der Anne Frank verbrannt hatten. Bereits am Freitagabend waren die Beamten in Halberstadt im Einsatz. Dort hatten sich 26 zum Teil stark alkoholisierte und aggressive Neonazis auf einem Parkplatz versammelt. Der Platz wurde mit Spezialgerät ausgeleuchtet und von Einsatzkräften umstellt. Nachdem die Identitäten der Personen festgestellt worden waren, wurden gegen diese Platzverweise ausgesprochen. Am Samstag beendete die Polizei Veranstaltungen der rechten Szene bei Blankenburg im Harzkreis, Burgstall im Bördekreis und Möckern im Kreis Jerichower Land. Das größte Treffen der Rechtsextremisten fand den Angaben zufolge im Landkreis Stendal statt. Dort hatten sich auf den Tangerwiesen bei Köckte 85 Neonazis versammelt und die Zufahrt mit Baumstämmen und mit Heu getarnten Nagelbrettern blockiert.

siehe auch: Polizei beendet Sonnenwendfeiern der rechten Szene in Sachsen-Anhalt.  Mit massiver Polizeipräsenz sind die Sicherheitsbehörden in Sachsen-Anhalt am Wochenende gegen Sonnenwendfeier von Rechtsextremisten vorgegangen. Die Beamten hatten sich mit einem speziellen Einsatzkonzept auf eventuelle Veranstaltungen der rechten Szene anlässlich der Sommersonnenwende vorbereitet, wie das Innenministerium mitgeteilt hatte. Das größte Treffen der rechten Szene fand im Landkreis Stendal mit 85 Personen statt. Nachdem Polizisten angegriffen wurden, wurde das Treffen mit einem verstärkten Polizeiaufgebot aufgelöst. Das Gelände war von den Rechten mit Baumstämmen und Nagelbrettern verbarrikadiert worden. Die Polizei stellte die Identität der Störer fest und sprach Platzverweise aus. Gegen 19 Anwesende wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Auch im Harzkreis, im Bördekreis und im Jerichower Land wurden am Samstag solche Treffen registriert und beendet. Bereits am Freitagabend wurden in Halberstadt 26 Mitglieder der rechten Szene auf einem Parkplatz angetroffen, die laut Musik abspielten und Flaschen zerbrachen. Die alkoholisierten Rechten widersetzten sich den Anweisungen der Polizei. Bei der Feststellung der Identität der Personen wurden Polizisten beleidigt und teilweise körperlich angegriffen.

Randale nach ausgefallenem “Sachsentag”

redok – Randale nach ausgefallenem “Sachsentag”
Einen “Sachsentag” konnte die NPD-Jugend nicht auf die Beine stellen, doch nach nach dem endgültigen “Aus” für die rechtsextreme Sommerparty marschierten Hunderte Neonazis durch Dresden. Bei der braunen Randale wurde ein Angestellter des städtischen Ordnungsamtes schwer verletzt, die Polizei erteilte über 500 Platzverweise. (…) Am Samstag wurden die eintreffenden NPD-Anhänger von der Polizei abgewiesen: der “Sachsentag” war endgültig gescheitert. Insgesamt etwa 300 Neonazis sammelten sich an mehreren Orten der Stadt und begannen entgegen einem Versammlungsverbot mit spontanen Märschen; teilweise drangen sie bis in die Innenstadt vor. Die Polizei erteilte Platzverweise und stellte die Personalien fest, dennoch kamen verschiedene Gruppen immer wieder zusammen und ignorierten die Anordnungen der Ordnungshüter. “Da kann man nichts machen”, wurde ein Polizeisprecher von der Agentur dpa zitiert. Bei dem rechten Aufmarsch kam es zu Rangeleien und Randale, dabei wurde ein Angestellter des städtischen Ordnungsamtes niedergeschlagen und erlitt Rippenbrüche. Ein 20-Jähriger aus Zwickau wurde deswegen vorläufig festgenommen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Reizgas ein. Unter den Randalierern waren auch NPD-Funktionäre wie Udo Pastörs, Fraktionsvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Theissen, Kreisvorsitzender von Westmecklenburg, sowie Jürgen Gansel und Renè Despang, Landtagsabgeordnete in Sachsen.