French far-right founder Le Pen charged for ’embezzling’ EU cash

Le Pen, who was an MEP from the 1980s up until this year, was investigated over the improper spending of EU funds after the European Parliament lifted his immunity in March. Judges questioned Le Pen for more than four hours about the jobs of three of his aides, according to his lawyers. Le Pen, 91, “is very tired of all this,” said lawyer Frederic Joachim, condemning the case as an “incursion of the judiciary into the legislature”. Le Pen had used his parliamentary immunity to prevent anti-corruption investigators from questioning him in June last year about the case.

via thelocal.fr: French far-right founder Le Pen charged for ’embezzling’ EU cash

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Von Manuelfn01, CC BY-SA 2.0, Link

Hatewatch: Brave in the Dark

Using fake names and fictional avatars, wannabe killers and hatemongers exude courage and commitment to their hateful causes. Until the world learns their real names. Until someone exposes their plans. Then they cry. They beg for forgiveness or a judge’s mercy. They claim all that hate speech was just entertainment. In the anonymity provided by chat rooms dedicated to expressing homicidal intentions toward people because of their faith, ethnicity or sexual orientation, people declare a willingness to be martyrs. But in the light of day or when facing a possible conviction, they bargain for their lives. In this issue of the Intelligence Report, we expose the impact of fighting hate with light.(…) If the suspect in the New Zealand attacks was a member of “The Pathetic Life of an Average /K/ommand,” its users may also have cause for concern. David Hyman, a law professor at Georgetown University, told Newsweek in 2018 that anonymous online users can have their identities revealed if a judge deems it relevant to a case. “Private and privileged are not the same thing,” Hyman told Newsweek. Users in these servers created memes and coordinated the creation of other content, including YouTube playlists celebrating the alleged killer. Some pledged to follow the Christchurch attacker’s footsteps. “Wow. Just finished reading the manifesto. Truly powerful,” a person using the name “Sulferix” wrote in Outer Heaven, one of the servers reviewed for this piece. “I will be starting my own contribution to the fight soon, in every way that I can. I will start a group. I will train. I will be part of this if it fucking kills me. I hope I’m not the only one.” Statements from moderators and users show they fear Discord, a chat application favored by video gaming communities and more recently the extreme right, will remove them from its platform, and they fear prosecution for hateful and violent remarks. The resilience of these apocalyptic communities on Discord combined with self-censorship illustrates how far Silicon Valley’s policymakers and content moderators are lagging behind far-right extremists on their platforms.

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Turbulenter AfD-Parteitag: Sichert muss Miazga weichen

Mit einer neuen Landeschefin will die bayerische AfD die Querelen der vergangenen Monate hinter sich lassen: Corinna Miazga löst Martin Sichert ab. Dessen Parteitagsrede sorgt indessen bei Politikern anderer Parteien für Entsetzen. Für Martin Sichert ist nach weniger als zwei Jahren an der bayerischen AfD-Spitze Schluss als Landesvorsitzender: Zwar kandidierte der Bundestagsabgeordnete auf dem Parteitag im mittelfränkischen Greding erneut für den Spitzenposten, schied aber schon im ersten Wahlgang aus. In der Stichwahl standen sich zwei Frauen gegenüber: Die bayerische AfD-Fraktionsvorsitzende Katrin Ebner-Steiner erhielt dort 39,4 Prozent der Stimmen, die vergleichsweise unbekannte Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga setzte sich mit 55,6 Prozent durch. Die 36-Jährige aus Straubing versprach vor knapp 500 AfD-Mitgliedern, vor allem am Image der Partei arbeiten und alle Strömungen vereinen zu wollen. Sie kandidiere weder für oder gegen den rechtsnationalen “Flügel”, sondern für die AfD. Kurz nach ihrer Wahl zur neuen Landesparteichefin betonte die Bundestagsabgeordnete, ihr sei vor allem die Befriedung des Landesverbands wichtig. Auf die Frage, ob die bayerische AfD unter ihrer Führung weiter nach rechts rücken werde, sagte Miazga: Die Partei rutsche “nicht nach links oder nach rechts, sondern ich hoffe nach vorn”. Auch wenn sie einst die “Erfurter Resolution” des “Flügels” unterzeichnet habe, so sehe sie sich “ganz normal mittendrin” in ihrer Partei. Sie sei auch von keinem bestimmten Lager zu einer Kandidatur gedrängt worden.
Die 36-Jährige studiert neben ihrer Abgeordnetentätigkeit Wirtschaftsrecht an der Fernuniversität Hagen. Für Aufsehen sorgte sie Ende 2017 auf dem AfD-Bundesparteitag in Hannover, als sie auf offener Bühne dem ehemaligen bayerischen AfD-Landeschef Petr Bystron Sexismus vorwarf. Die bayerische AfD ist tief zerstritten. In den vergangenen Monaten gab es heftige Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern des völkischen “Flügels” um den Thüringer Landeschef Björn Höcke und eher gemäßigten Kräften.Vor allem in der bayerischen AfD-Landtagsfraktion gab es Krach, der im Fraktionsaustritt zweier Abgeordneter mündete. In der Kritik stand dabei vor allem Fraktionschefin Ebner-Steiner, die dem völkischen Parteiflügel zugerechnet wird und als Vertraute Höckes gilt. Sie hatte eigentlich angekündigt, auf dem Parteitag für kein Vorstandsamt zu kandidieren, stellte sich dann überraschend doch zur Wahl – nach eigenen Angaben auf Wunsch vieler Mitglieder. Ihr Ziel sei es, der bayerischen AfD durch die Bündelung des Fraktions- und Parteivorsitzes zu mehr Stärke zu verhelfen. Die Mehrheit der knapp 500 stimmberechtigten Mitglieder im Saal entschied sich dennoch für Miazga

via br: Turbulenter AfD-Parteitag: Sichert muss Miazga weichen

siehe auch: Bayerische AfD bleibt in der Spitze so rechts wie gehabt. Die bayerische AfD hat eine neue Vorsitzende: Die Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga setzte sich in einer Stichwahl auf dem Parteitag im mittelfränkischen Greding durch. Sie gewann am Samstag gegen Katrin Ebner-Steiner, die Fraktionschefin im Landtag, die überraschend ihre Kandidatur eingereicht hatte. Damit ist der Versuch des völkischen “Flügels” gescheitert, strategisch die Macht im Landesverband zu übernehmen. Bis zuletzt hatte sich die Rechtsaußen-Strömung in Grüppchen besprochen, wen man ins Rennen schickt, zudem hatte man gezielt Besucher für den Mitgliederparteitag mobilisiert. Die Strategie ging aber nicht auf, was offenbar auch an der sehr sachlichen, ruhigen Rede von Miazga lag. Diese überzeugte eine knappe Mehrheit der 550 Mitglieder, die bei der AfD abstimmen dürfen anstelle von Delegierten. Ein Sieg für das gemäßigte Lager der Partei ist das Ergebnis aber keineswegs.

CSU weist AfD-Attacken als „Nazi-Jargon“ zurück

Die CSU-Spitze hat die Attacken von AfD-Landeschef Martin Sichert auf die CSU und andere Parteien scharf zurückgewiesen. „Das ist Nazi-Jargon: Menschen verächtlich machen und den politischen Gegner aufs Übelste verunglimpfen. Damit ist klar: Die AfD ist eine zutiefst antibürgerliche Partei“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Samstag. „Heute sind die letzten Sicherungen geflogen. Mit der ungeheuerlichen verbalen Entgleisung hat die AfD den demokratischen Diskurs endgültig verlassen.“ Blume kritisierte: „Auf eine widerwärtige Weise offenbart die AfD, dass sie Hass und Rücksichtslosigkeit in die Gesellschaft tragen will.“ Das sei „der Ton einer radikalen Partei“. Über Sicherts Äußerungen sagte Blume: „Und wenn das schon die sogenannten Gemäßigten sein sollen, dann schaudert es einen vor dem Rest.“

via donaukurier: CSU weist AfD-Attacken als „Nazi-Jargon“ zurück

siehe auch: Bayerns AfD-Chef attackiert Söder und andere Parteien. Unmittelbar vor der Neuwahl des bayerischen AfD-Landesvorstands hat der amtierende Landesvorsitzende Martin Sichert Union, SPD und Grüne heftig attackiert – und insbesondere CSU-Chef Markus Söder. Zum Auftakt des AfD-Landesparteitags am Samstag im mittelfränkischen Greding warf Sichert den anderen Parteien unter anderem “ideologischen Wahnsinn”, “linke ökopopulistische Politik”, Hysterie und einen “Hype” um den Klimaschutz vor. Und Söder sei “Vorturner des grünen Wahns”. Sichert griff auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier direkt an. Dieser schimpfe ebenso wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere Spitzenpolitiker etwa der Grünen immer auf Rassismus. “Dabei betreiben sie selbst eine zutiefst rassistische Politik gegen die eigenen Mitbürger.” Über die anderen Parteien sagte Sichert: “Sie geben sich cool und sie predigen Vielfalt und Toleranz, wollen aber per Sprachpolizei und Political Correctness alle gleichschalten.”

Neo-Nazis are using #Telegram to incite #terrorism – and it’s worse than you think

The messaging app is home to the internet’s most hardcore white supremacist communities. An anonymous activist compiled a list of 367 neo-Nazi and white supremacist Telegram channels to illustrate how the secure messaging platform is now home to the internet’s most hardcore far-right communities. The extensive list, which was posted to PrivateBin, includes URLs for hundreds of openly accessible and active channels where users can be found glorifying or advocating for violence and spreading white supremacist ideas. Extremist groups, from Islamic State jihadists to militant Nazi dissidents, have been using Telegram to organize themselves online for years. The communication app was founded by two Russian brothers in 2013 and recently became a safe haven for controversial pro-Trump right-wing internet personalities, such as former Breitbart writer Milo Yiannopoulos and activist Laura Loomer, in the wake of permanent bans from the likes of YouTube and Twitter.
Controversial and often-sexist sports blog Barstool, with its seven million Instagram followers, announced this week that it would start a Telegram community to post content Instagram was censoring. Just as personalities can use the platform to continue to connect with supporters and to solicit donations, nefarious far-right organizations use the platform’s to openly share their ideology and propagate hate.Investigating dozens of the channel links from the PrivateBin dump, many with hundreds of followers, the Daily Dot found users praising domestic terrorists like New Zealand mosque shooter Brenton Tarrant, U.S. mass shooter Dylann Roof, and Norwegian terrorist Anders Breivik. In many of the extremist channels, killers like these are referred to as “the saints” and “heroes.” (…) A Southern Poverty Law Center analysis of Telegram in June concluded that the app’s public and private chat facility was part of its appeal since “extremists can connect in channels that post publicly facing propaganda and then organize privately on the same app by using its encrypted chat feature.”Gaming chat platform Discord came under fire in 2017, after it was revealed white supremacist groups used it to organize ahead of the violent Unite the Right rally in Charlottesville, Virginia. Responding to the revelations, Discord company executives issued a statement condemning the far-right and warning that they would “act swiftly to take servers down and ban individual users” who violate community standards.

via dailydot: Neo-Nazis are using Telegram to incite terrorism—and it’s worse than you think

White supremacists condemned after announcing concert in Melbourne this October

A ‘white power’ concert planned for Melbourne next month should be shut down by the Victorian government to protect minorities from the risk of violence, according to civil rights campaigners. The event, planned for October 12, is being organised by Blood and Honour Australia, a group determined to inspire “white resistance” through skinhead music. In the video above: Calls for social media giants to crack down on hate The concert’s headline act will be Fortress, a well-known band on the Australian ‘white power’ music scene. One of the band’s songs, Parasite, has the lyrics: “Damn the other races, want to keep my country white … Send the bastards back, if they don’t f***king like it, it’ll be in body bags.” Similar concerts have been held in cities such as Melbourne, Brisbane and the Gold Coast in recent years. The Anti-Defamation Commission, which campaigns against antisemitism, is urging the Victorian government to prevent the “neo-Nazi” event spreading “poisonous, exterminationist hate”. “These types of gatherings are often used as an effective tool by racist extremists to inspire and recruit young people to their warped cause,” it says in a statement to 7NEWS.com.au.”We are deeply concerned that if this concert goes ahead, it will pose a real risk to the safety of all Victorians since it may lead to crimes being committed by people who attend this event.” The ADC says recent gun massacres in the US and New Zealand had demonstrated the “direct link” between hate speech and violence. “Violence is an integral part of the white power music scene,” it says. “This is a moment when we desperately need leadership which moves us from mere statements to a strong plan of action, and as such we call on the state government to ensure that this event does not take place.”

via news.com.au: White supremacists condemned after announcing concert in Melbourne this October

Judge Orders Release of Far-Right Extremist in Gun Case

A federal judge has ordered the immediate release of a man whose relatives reported concerns about his behavior and far-right extremist rhetoric after last year’s Pittsburgh synagogue massacre. A federal judge on Friday ordered the immediate release of a man whose relatives reported concerns about his behavior and far-right extremist rhetoric after last year’s Pittsburgh synagogue massacre. U.S. District Judge Timothy Kelly in Washington, D.C., sentenced 31-year-old Jeffrey Clark to the 10 months he already has served in jail since his arrest by the FBI on gun charges. Kelly also ordered three years of court-supervised release for Clark, who told the judge that jail has changed his worldview for the better.”What I’ve realized is that my words do, in fact, have consequences,” said Clark, a Washington resident.
The FBI said Clark is a self-described white nationalist who followed Pittsburgh synagogue shooting suspect Robert Bowers on the Gab social media platform and referred to him as a “hero” in a post after the October shooting. Bowers spewed anti-Semitic hatred on his Gab account before killing 11 people and wounding seven inside the synagogue, authorities said. Clark was arrested after relatives called the FBI on Nov. 2 to report their concerns that he could be a danger to himself or others. They told FBI agents that Clark became “really riled up” after his younger brother, Edward, shot and killed himself within hours of the Pittsburgh attack.

via usnews: Judge Orders Release of Far-Right Extremist in Gun Case

Niedersächsische #AfD zum „Prüffall“ erklärt – #schauhin #verfassungsfeinde

Niedersachsens Verfassungsschutz stuft die AfD als „Prüffall“ ein – wegen eines Gerichtsurteils darf die Behörde das jedoch nicht öffentlich bekanntgeben. n Niedersachsen ist die AfD vom Verfassungsschutz zum sogenannten Prüffall erklärt worden. Nach Informationen der F.A.Z. teilte Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut den Mitgliedern des Landtagsausschusses für Verfassungsschutzfragen die Entscheidung am Dienstag mit. Damit wird die AfD in mindestens sechs Bundesländern und auf Bundesebene als „Prüffall“ geführt. Neben Niedersachsen war die Einstufung in der Vergangenheit auch in Sachsen, Bremen, Thüringen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bekanntgeworden. (…) Niedersachsens Innenministerium erklärte auf Anfrage, die Information weder bestätigen noch dementieren zu wollen. Hintergrund ist ein Gerichtsurteil aus dem Februar. Damals wurde dem Bundesamt für Verfassungsschutz untersagt, öffentlich über den Prüffall zu berichten, weil der AfD sonst unverhältnismäßige Nachteile drohen

via faz: Niedersächsische AfD zum „Prüffall“ erklärt

#Geplatzte Suche – #AfD-Abgeordnete lehnen #Geschäftsführer ab – #schauhin #stümper

Monatelang hatte eine Findungskommission der AfD-Bundestagsfraktion einen hauptamtlichen Geschäftsführer gesucht, sogar per Zeitungsanzeige. Nun wurden alle vier Kandidaten von den Abgeordneten abgelehnt. Im Frühjahr hatte sich die AfD-Bundestagsfraktion auf die Suche gemacht. “Fels in der Brandung”, unter dieser Überschrift warb sie sogar einer großen deutschen Tageszeitung für die Stelle eines hauptamtlich angestellten Geschäftsführers. (…) Doch aus der Besetzung dieser Stelle wird es vorerst nichts. Nachdem eine sechsköpfige Findungskommission – unter ihren die Fraktionschefs Alexander Gauland und Alice Weidel – Bewerber gesichtet hatten, wurden vier Kandidaten der Fraktion vorgeschlagen. Darunter auch Thorsten Dehne, derzeitiger Leiter des Vorstandsstabs der 91 Köpfe umfassenden AfD-Bundestagsfraktion. Der Diplom-Volkswirt, AfD-Mitglied in Berlin, galt manchen intern als heißester Anwärter auf den Posten.Doch am Donnerstag fielen sowohl Thorsten Dehne als auch die drei anderen Bewerber bei einer Abstimmung in der AfD-Bundesfraktion durch. “Alle wurden mit großer Mehrheit abgelehnt”, sagte ein AfD-Sprecher am Freitag zum SPIEGEL.

via spon: Geplatzte Suche AfD-Abgeordnete lehnen Geschäftsführer ab

#AfD-Fraktion im #Barnim spaltet sich auf – #nichtregierungsfähig #politfachkräfte

Bei der AfD im Barnim herrscht dicke Luft. Die Kreistagsfraktion hat sich in dieser Woche aufgespalten und die Beteiligten sparen nicht mit Schuldzuweisungen. Bei der Kreistagssitzung verlor die AfD wichtige Posten durch die Spaltung. Im Barnim fliegen die Fetzen: “Portemonnaie-Patrioten, die nur am eigenen Wohl interessiert sind”, beschimpft da der AfD-Abgeordnete Heiko Dicks seine ehemaligen Fraktionskollegen. Die schießen zurück: “Für parlamentarische Arbeit ungeeignet”, sagt AfD-Mann Steffen John über den Vorsitzenden der neuen AfD-Fraktion. Und jetzt hat die Partei auch noch ihre zwei wichtigsten Posten im Barnimer Kreistag verloren. Was war passiert? Bei der Kommunalwahl im Mai war die AfD im Barnim mit 15 Prozent gemeinsam mit der SPD drittstärkste Kraft geworden und konnte acht Abgeordnete in den Kreistag entsenden. Die frisch neu entstandene AfD-Fraktion wählte Marcel Donsch zu ihrem Vorsitzenden und Heiko Dicks zu dessen Stellvertreter. Aber das ging nicht lange gut. Donsch habe sich nicht an Absprachen und demokratische Grundprinzipien gehalten, sagt Klaus-Peter Kulack, der ebenfalls für die AfD im Kreistag in Eberswalde sitzt. Steffen John, AfD-Abgeordneter im Kreistag und im Landtag, schließt sich an und spricht von einem respektlosen Umgang. Auch beschäftige sich Donsch zu sehr mit Migration und habe Politik in der Breite nicht begriffen. Das Misstrauen ging schließlich so weit, dass fünf der acht Abgeordneten in der vergangenen Woche Donsch und Dicks aus ihren Fraktionsämtern wählten. Die beiden Abgewählten traten daraufhin gemeinsam mit Imre Kindel aus der Fraktion aus und gründeten eine eigene namens “AfD – Der Flügel”. Für sie liegt das ganze Dilemma an “Narzissmus” und “Machtspielchen” ihrer ehemaligen Fraktionskollegen, wie Heiko Dicks erläutert. (…) Aber ob sie sich nun zur bürgerlichen Mitte oder zum rechtsextremen Rand orientiert – in jedem Fall hat die Barnimer AfD durch die Spaltung im Kreistag an Macht verloren. Die Brandenburger Kommunalverfassung legt fest, dass die Parteien in der Reihenfolge ihrer Fraktionsstärke bei der Besetzung der Ausschussvorsitze zum Zuge kommen. Die ungespaltene AfD Fraktion war mit acht Abgeordneten gemeinsam mit der SPD drittstärkste Fraktion. Das hatte ihr den Vorsitz im Ausschuss für Kultur und Bildung beschert. Außerdem konnte sie den dritten Stellvertreter des Kreistagsvorsitzenden bestimmen. Beide Posten hatte Klaus-Peter Kulack inne. Nach der Spaltung sind die beiden AfD-Fraktionen nun nur noch sechst- beziehungsweise achtstärkste Kraft. Deshalb verlor die Partei bei der Kreistagssitzung am Mittwoch sowohl den Ausschussvorsitz als auch den Stellvertreterposten.

via rbb24: AfD-Fraktion im Barnim spaltet sich auf