„Thor Steinar“-Fans

Im Umfeld des jährlichen Kongresses des Chaos Computer Clubs (Berlin) wurde die zuvor geknackte Abonnenten- und Kundendatei des rechten Modelabels „Thor Steinar“ veröffentlicht. In der Datei finden sich zahlreiche Personen wieder, die aus extrem rechten Zusammenhängen bekannt sind, darunter: Lars Niemann (Hamburg), NPD-Landesvorstandsmitglied, Christian Steup (Bad Marienberg, Rheinland-Pfalz), NPD-Kreisvorsitzender Westerwald, Andreas Schäfer (Mannheim), NPD-Kreisvorsitzender Rhein-Neckar, Christoph Hofer (Wurmannsquick), Bezirksvorsitzender NPD-Niederbayern, Benedikt Frings (Köln), zuletzt NPD-Bundestagskandidat, Gordon Richter (Gera), zuletzt NPD-Landtagskandidat, Jörg Krautheim (Jena), Ex-NPD-Landesvorstandsmitglied in Thüringen. Mit dabei sind ebenso Marco Siedbürger (Lindhorst, Niedersachsen ) aus dem Umfeld der inzwischen aufgelösten „Nationalen Offensive Schaumburg“, Mario Männchen (Pirna) und Sebastian Oehme (Struppen) aus dem Umfeld der als kriminelle Vereinigung verbotenen „Skinheads Sächsische Schweiz“ (SSS), Tim Schatowitz (Burg, Schleswig-Holstein), ein Verlagsaktivist, der wegen Verbreitung volksverhetzender Schriften rechtskräftig verurteilt ist oder Oliver Bode (Sibbesse, Niedersachsen), Betreiber der rechtsextremen Nordwelt Versand GmbH. Unter den veröffentlichten Namen findet sich auch Jan Paulenz aus Wismar.

via „Thor Steinar“-Fans | Bnr.de – Blick nach Rechts.

siehe auch: UPDATE: Hacker knacken Thor Steinar-Kundendatenbank. UPDATE: Soeben wurde von Hackern auch noch die Webseite der bei Neonazis angesagten Marke “Thor Steinar” geknackt. Die Datenbank wurde komplett ins Netz gestellt. Aus den Daten gehen auch die Jahresumsätze des Onlineshops hervor: 2006: 459.546 Euro – 2007: 1.807.215 Euro – 2008: 1.265.397

Prozessauftakt gegen rechtsradikale Schläger in Wuppertal

Vor dem Landgericht Wuppertal beginnt heute (6. Januar, 9.15 Uhr) der Prozess gegen zwei rechtsradikale Schläger. Die beiden Angeklagten im Alter von 27 und 34 Jahren sollen nach Gerichtsangaben im November 2008 einen 20-Jährigen, der aus einer S-Bahn gestiegen war, mit dem Kopf auf den Bahnsteig geschlagen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen. Vor der Tat sollen die Beschuldigten in einer Gruppe Neonazi-Lieder gesungen und gerufen haben: «Deutschland wird geführt von rechter Hand.»

via Prozessauftakt gegen rechtsradikale Schläger in Wuppertal – Yahoo! Nachrichten Deutschland.

Neonazis erklären Ilmenau zum Aufmarschgebiet

Von größeren Naziveranstaltungen blieb Ilmenau bisher verschont. Als einziges größeres Event könnte die Nazikaffeefahrt am 4. März 2006 gewertet werden, welche von der NPD-Thüringen (um Ralf Wohlleben und Patrick Wieschke) organisiert wurde. [1] Doch bald steht Ilmenau ein größeres Nazi-Event bevor. Bereits nach dem 8. „Thüringentag der nationalen Jugend“ am 13. Juni 2009 in Arnstadt erklärten die Thüringer Neonazis auf ihrer Homepage, dass der 9. „Thüringentag der nationalen Jugend“ in Ilmenau, einer ca. 25km südlich von Arnstadt gelegenen Kleinstadt, stattfinden soll. Die Mobilisierung der Neonazis für den 12. Juni 2010 läuft bereits.

via de.indymedia.org | Neonazis erklären Ilmenau zum Aufmarschgebiet.

Aktionen von Neonazis in Kiel im Jahr 2009

Die Kieler Neonazi-Szene machte im Jahr 2009 durch diverse Aktivitäten auf sich aufmerksam. Bereits 2008 stand die Szene durch die Haftentlassung des bekannten Neonazis Peter Borchert und dessen Bemühungen in Kiel eine Gruppe so genannter „Autonomer Nationalisten“ zu gründen wieder etwas organisierter da. Nachdem etwa zehn Mitglieder dieser Gruppe im Januar 2009 durch Antifaschistinnen und Antifaschisten an ihren Wohnorten und Arbeitsplätzen geoutet wurden, riefen die Neonazis dazu auf „Wehrwolfeinheiten“ zu gründen, erklärten Kiel zur „Frontstadt“ und 2009 zum „Kampfjahr“. Mit dem Gebrauch solcher Vokabeln machen die Kieler Neonazis keinen Hehl aus ihrem Bezug zum Nationalsozialismus. Zur Zeit bestehen in Kiel zwei öffentlich agierende Gruppen, die der Neonazi-Szene zuzurechnen sind. Zu nennen sind hier der NPD Kreisverband Kiel-Plön und die so genannte „Aktionsgruppe Kiel (AG Kiel)“:

via de.indymedia.org | Aktionen von Neonazis in Kiel im Jahr 2009.

NPD und DVU verlieren Mitglieder

NPD und DVU haben im vergangenen Jahr deutlich an Mitgliedern verloren. Wie der Tagesspiegel berichtet, sank die Mitgliederzahl der NPD auf unter 7000, die DVU hat sogar nur noch weniger als 5000 – 2008 waren es 6000, zwei Jahre zuvor noch 8500. Die NPD musste vor allem in Berlin herbe Verluste hinnehmen. Von 330 Mitgliedern im Jahr 2008 blieben 250 übrig. Hier waren die internen Streitigkeiten besonders heftig. Die durch Finanzskandale und interne Konflikte geschwächte Partei habe im Superwahljahr wenig Erfolg gehabt, einzig in Sachsen gelang der (erneute) Einzug in den Landtag. Die DVU steht indes vor einem kompletten Scherbenhaufen, nach dem Abtritt von Patriarch Gerhard Frey flog die Partei aus dem Landtag von Brandenburg und konnte auch sonst keine nennenswerte Aufmerksamkeit erlangen. Zudem platzte die Wahlabsprache mit der NPD; die DVU scheint somit am Ende.

via NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » NPD und DVU verlieren Mitglieder.

Workers’ Party proceedings begin 11 January

The hearing of the proposal for the Supreme Administrative Court (Nejvyšší správní soud – NSS) to dissolve the Workers’ Party will begin before a special seven-member panel on 11 January. The Czech Government will be represented by attorney Tomáš Sokol. The party, which will be defended by its chair, Tomáš Vandas, has not submitted any special motions regarding evidence. ČTK reported today that Vandas will make use of background materials prepared by the party’s lawyers; he believes the government has once again failed to make the argument for dissolving the party. NSS spokesperson František Emmert said the court is not planning any special security measures.

via Romea.cz – Workers’ Party proceedings begin 11 January – News.

Brit hired Swedish Nazis for Auschwitz raid: report

A Swedish right-wing extremist group agreed to help a wealthy UK-based collector and Nazi sympathizer acquire the “Arbeit Macht Frei” sign from the Auschwitz concentration camp in exchange for “huge money”, according to a British newspaper. “The collector wanted it as a trophy – and used his neo-Nazi contacts to put word out he was prepared to pay huge money for it,” a source based in Sweden told the Sunday Mirror newspaper. Last week, Polish justice officials sought assistance in the investigation from their Swedish counterparts in order to follow up on suspicions that the heist was masterminded by someone outside of Poland.

via Brit hired Swedish Nazis for Auschwitz raid: report – The Local.

siehe auch: Auschwitz sign was stolen for wealthy British Nazi. A wealthy British Nazi ­sympathiser was behind the theft of the ­infamous sign above the Auschwitz death camp; Swedish Nazi – I would have got millions for Auschwitz sign. A former Swedish neo-Nazi group leader has claimed that he intended to sell the stolen Auschwitz “Arbeit macht frei” sign for several million crowns, but changed his mind and helped catch the five Polish thieves instead. The Swedish newspaper Aftonbladet says the man belonged to an illegal fascist group which planned violent attacks against politicians.  (…) “Money for the plate would go to Nazi activities,” the man tells Aftonbladet. “We had someone who was prepared to pay several million crowns for the sign, that person has no political agenda. These kinds of objects have a great value to collectors.”; Auschwitz theft Swedish connection named. The Krakow Prosecutor’s Office is issuing arrest warrants for a Swede and a citizen from former Yugoslavia in connection with theft of the “work makes you free” sign from the Auschwitz museum last month. One of the suspects is 35-year-old Swede, Anders H, a neo-Nazi group leader who admitted yesterday that his group had arranged to sell the sign on to a dealer in another country for “millions of crowns”. The other suspect is a 40-year-old immigrant to Sweden from former Yugoslavia. The Krakow Prosecutor’s Office is to issue a European arrest warrant for the two men. The document, recently forwarded to the Stockholm police, included a request for a cross-examination of the suspects; Poland seeks Swedish help in Auschwitz theft probe. Sweden said Tuesday it had got a request from Poland for help in probing the theft of the infamous Nazi German “Arbeit Macht Frei” sign from the former Auschwitz death camp; Neo-Nazis trying to finance assassination plot are behind theft of Auschwitz sign. The alleged instigator of the theft of the “Arbeit macht frei” (“Work will set you free”) sign from the former concentration camp at Auschwitz, a man living in Sweden, is said to have intended to use the proceeds of the sale of the sign to finance an assassination plot at the Swedish Parliament and at the prime minister’s headquarters in Stockholm. The news was reported in the Swedish media on 2 January with reference to that country’s intelligence services; Brite steckt hinter Diebstahl von Auschwitz-Schild. Die Spuren führen in die Neonazi-Szene in Schweden und Großbritannien.Der Diebstahl des Schriftzuges „Arbeit macht frei“ aus dem KZ Auschwitz nimmt internationale Dimensionen an. Wie das britische Boulevard-Blatt „Sunday Mirror“ berichtet, soll hinter dem Coup ein englischer Nazi-Sympathisant stecken. Das Schild war kurz vor Weihnachten wahrscheinlich von fünf Polen vom Eingang des Konzentrationslagers geraubt worden und sollte an schwedische Mittelsmänner aus der rechtsradikalen Szene übergeben werden.