Prozess gegen NPD-Funktionär in Rostock

Mit scharfen Sicherheitsmaßnahmen ist vor dem Landgericht Rostock am 20. Januar 2010 der Prozess gegen drei Neonazis wegen des Gewaltexzesses in Pölchow im Juli 2007 eröffnet worden. Die drei Angeklagten zwischen 22 und 41 Jahren müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs in besonders schwerem Fall verantworten, Auf dem Weg zu einem NPD-Aufmarsch in Rostock sollen sie mit anderen Neonazis auf Fahrgäste eingeschlagen und eingetreten haben, die im selben Zug zu einer Demonstration gegen die rechtsextreme Veranstaltung in der Hansestadt unterwegs waren. Prominentester Angeklagter ist der 41-jährige Kommunalpolitiker und Fraktionsmitarbeiter der NPD im Schweriner Schloss, Michael Grewe. Mit einem heute 25-jährigen Göttinger soll er außerdem die Angreifer aufgehetzt und angestachelt sowie ihren Rückzug organisiert haben. (…) Während seine Mitangeklagten zu den Vorwürfen schwiegen, ließ Grewe durch seinen Anwalt Michael Andrejewski eine Erklärung zur Sache verlesen. Darin widersprach er der Darstellung, die nach Rostock reisenden Neonazis hätten den ersten Waggon des Zuges angegriffen und die vermeintlichen Angehörigen der linken Szene überfallen.

via NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Prozess gegen NPD-Funktionär in Rostock.

siehe auch: Prozessgruppe: Neonazi verhöhnt Opfer mit Schutzbehauptung. Verhandlung um Neonazi-Überfall in Pölchow hat heute vor dem Landgericht Rostock begonnen. Nach dem ersten Verhandlungstag um den Überfall von Neonazis auf eine Gruppe nicht-rechter Jugendlicher in Pölchow bezeichnet die Prozessgruppe Pölchow die Einlassungen des Hauptangeklagten Michael Grewe als Schutzbehauptungen. Die Zeugenaussagen von Betroffenen der Gewalt haben dagegen einmal mehr die Brutalität des rechten Angriffs deutlich gemacht.

Schlägerei zwischen Neonazis und Polizei

Neonazis haben sich am Wochenende im Dortmunder Hauptbahnhof eine Schlägerei mit der Bundespolizei geliefert. Anlass war ein Polizeieinsatz, nachdem ein 17-jähriger Dortmunder in einem Zug von Hamm nach Dortmund von einigen Neonazis bespuckt worden war. Als der Jugendliche und die rund 40 Neonazis am späten Samstagabend im Bahnhof ausgestiegen waren, traf den 17- Jährigen eine Dose am Kopf und verletzte ihn. Beamte, die die Gruppe schon erwartet hatten, nahmen daraufhin den mutmaßlichen 23-jährigen Dosenwerfer fest. Sofort wurden sie von seinen Kumpanen mit Schlägen und Tritten angegriffen.

via Hier und Heute | Ruhr Nachrichten.

Russische NSBM-Band „Temnozor“ spielt bei „Blood and Honour“-Konzert

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung trat die russische NS-Black-Metal-Band am Samstag, 16. Jänner, nicht im Club „Pitch Black“ in Niederkrüchten (NRW) auf, sondern spielte gemeinsam mit mehreren Neonazi-Bands bei einem von „Blood and Honour Vlaanderen“ organisierten Konzert. Dies unterstreicht einmal mehr die offen neonazistische Orientierung der Band, die in den letzten Wochen von vielen strikt geleugnet wurde. Neben „Temnozor“ traten die Bands „Blind Justice“ (Italien), „Libertin“ (Deutschland), Strijdgeest (NSBM, Niederlande) und „Project Chaos“ auf.

via Russische NSBM-Band „Temnozor“ spielt bei „Blood and Honour“-Konzert « fight fascism.

Neonazis der “Freien Kräfte Schwalm-Eder” vor Gericht

Zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten ohne Bewährung ist einem Bericht des HNA ein 21-Jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis verurteilt worden. Das Jugendschöffengericht hielt es demnach für erwiesen, dass er zwei Männer beleidigt, einen davon auch ins Gesicht geschlagen hat. Der Verurteilte habe ein rechtsradikales Umfeld, wird der Neonazi-Gruppe “Freie Kräfte Schwalm-Eder” zugerechnet. Er hat nach Überzeugung des Gerichts darin eine führende Rolle inne. “Sie spitzen an, die anderen marschieren los”, sagte Richter Glaessel dem 21-Jährigen in der Urteilsbegründung. Obwohl es sich lediglich um eine einfache Körperverletzung handele, sei eine Freiheitsstrafe nötig: “Vielleicht werden Sie dann wach.” Die Prognose des Maler- und Lackierergesellen sei “absolut ungünstig”, so der Richter den Angaben zufolge. Für das Gericht war es eindeutig, dass eine Notwehrsituation in Absprache mit mehreren Zeugen aus dem Freundeskreis des Angeklagten konstruiert werden sollte. Der Neonazi könne jetzt innerhalb einer Woche Revision beim Landgericht Marburg einlegen, heißt es weiter. Dort läuft allerdings bereits ein Revisionsverfahren des Mannes: Er war wegen einer rechtsradikalen Tat in Frielendorf-Todenhausen verurteilt worden. Insgesamt gab es gegen ihn drei Strafverfahren. Der Oberstaatsanwalt sagte: “Der Angeklagte ist einschlägig vorbelastet und auf dem besten Weg, abzugleiten. Er sollte zur Umkehr gebracht gebracht werden.”

via NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Neonazis der “Freien Kräfte Schwalm-Eder” vor Gericht.

Passau: Neonazi-Führer auf der Anklagebank

Thomas Wulff, Hamburger Mitglied im NPD-Vorstand und Führungsfigur der deutschen Neonaziszene, sitzt am 3. März auf der Anklagebank des Landgerichts Passau. Ein Berufungsprozess: Er will Freispruch, der Staatsanwalt Gefängnis. Es geht um die verbotene Verwendung einer Hakenkreuzfahne bei einer Beerdigung im Juli 2008. Wullff wurde vor dem Passauer Amtsgericht im Juni 2009 zu einer Geldstrafe verurteilt. Die verbotene Grabbeigabe führte nach der Beisetzung zur einer kurzzeitigen Festnahme Wulffs und zu Ausschreitungen mit weiteren 18 Festnahmen.

via Passau: Neonazi-Führer auf der Anklagebank – Kurz gemeldet – Medienagentur DENK.

Neo-Nazis Trying, and Failing, to Recruit Members

Racist extremist groups have failed to gain members in Finland, despite recruitment campaigns in growing urban centres. The Finnish Security Police (Supo) say there are fewer Nazi skinheads now than in the 1990’s. (…) Nonetheless, extremist groups in Finland do take their cue from neo-Nazi organisations in Sweden, and have been trying to set up similar networks here. In Helsinki, Tampere, Turku and Oulu, for example, racist activists have advertised a Swedish-style website and attached racist stickers in public places.

via Neo-Nazis Trying, and Failing, to Recruit Members | News | YLE Uutiset | yle.fi.

Neo-Nazi demonstration in Prague a complete debacle

Last week neo-Nazis announced demonstrations for Friday and Saturday on behalf of Workers’ Party members arrested last Wednesday. The demonstrations in Pardubice and Prague were both complete debacles. “There are about 20 of them talking in small groups, the event will most probably end soon,” our reporter announced from the scene in Prague on Saturday. That unsuccessful protest ended after 20 minutes, with the neo-Nazis heading to local restaurants. The neo-Nazi web server odpor.org had announced that the demonstrators wanted to express their disagreement with “the illegal detentions in custody” of their associates. They also wanted to protest a recent police operation targeting extreme-right promoters. “The reasons for the police raids were the posting of fliers and stickers, our support for those in prison, the organization of musical events, and mainly our membership in the DS. We view all of these reasons as absurd and completely illogical in a democratic state,” the website, which is connected with the illegal neo-Nazi National Resistance movement, writes. “Friends, as you certainly know already, another police raid took place in the early morning hours on our territory. The system has once again demonstrated its totalitarian practices in all their beauty and has more people to account for. Now is the time to show RESISTANCE!” the neo-Nazis wrote last Wednesday on the Autonomous Nationalists’ website after the DS members were arrested. “Organize your own spontaneous demonstration in support of these political prisoners… The time has come to build real RESISTANCE. Don’t write on the internet, TAKE ACTION! WE are the ones who will make the rules now,” the neo-Nazis threatened on the website. (…) A group of about 15 extreme-right adherents gathered last Wednesday in Husová street in Prague. They then moved to protest in front of police headquarters in Bartolomějská street.

via Romea.cz – Neo-Nazi demonstration in Prague a complete debacle – News.