Zur Auflösung der Band „Hauptkampflinie“ (HKL)

An die­ser Stel­le do­ku­men­tiert die Oire Szene Re­dak­ti­on eine Stel­lung­nah­me von Oli­ver Pod­ja­ski, dem Sän­ger der be­kann­ten Rechts­rock­band „Haupt­kampf­li­nie“. Wir wis­sen sel­ber, dass je­mand der so­lan­ge Zeit ak­ti­ver Be­stand­teil der neo­na­zis­ti­schen Szene war nicht von heute auf mor­gen zum über­zeug­ten An­ti­fa­schis­ten wird. Den­noch glau­ben wir – wir haben schon län­ge­re Zeit Dis­kus­sio­nen mit Oli­ver Pod­ja­ski ge­führt – , dass es sich in die­sem Fall um einen glaub­wür­di­gen und ernst ge­mein­ten Aus­stieg han­delt. Au­ßer­dem warnt er in sei­ner Stel­lung­nah­me junge Leute aus­drück­lich davor den sel­ben fal­schen Weg wie er ein­zu­schla­gen. Auch die an­de­ren in­halt­li­chen Er­klä­rungs­an­sät­ze kom­men größ­ten­teils re­flek­tiert und ehr­lich ge­meint her­über. Die Oire Szene Re­dak­ti­on steht sol­chen Aus­stie­gen prin­zi­pi­ell skep­tisch ge­gen­über, denkt aber auch, dass es gut und rich­tig ist, wenn ehe­ma­li­ge Sze­ne­grö­ßen die­sen Weg ein­schla­gen und sich vor allem auch in­halt­lich mit ihren Feh­lern aus­ein­an­der­set­zen und diese auch in die Öf­fent­lich­keit tra­gen. I

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Heraus zum “Tag der deutschen Arbeit”

Das braune Spektrum will am 1. Mai neben Berlin und möglicherweise Schweinfurt unter anderem noch in Erfurt, Zwickau, Hoyerswerda, Rostock und Solingen demonstrieren – der tausendfache „Anmeldesenf“ stößt szeneintern bei den Gegnern des dezentralen Aufmarschkonzepts auf heftige Kritik. Auch in diesem Jahr wird es keinen gemeinsamen, zentralen Aufmarsch von Neonazis zum 1. Mai geben. Und auch die Erwartung, man werde sich auf zwei oder drei regionale Demonstrationen konzentrieren können, ging nicht auf. Mindestens sieben Veranstaltungen sind angemeldet. Vor allem in Teilen der parteifreien Neonaziszene ist der Unmut deswegen groß. Die beiden Veranstaltungen mit den höchsten Teilnehmerzahlen könnten in Berlin und Schweinfurt stattfinden, wobei der Aufmarsch in Franken derzeit aber noch verboten ist. In Berlin rechnen Sicherheitskreise angeblich mit bis zu 3000 Teilnehmern – was freilich übertrieben sein dürfte. Seit längerer Zeit erstmals wieder gemeinsam aktiv und führend mit von der Partie sind der „Freie Widerstand Süddeutschland“ und das „Freie Netz Süd“, die bislang eher in einer tiefen Abneigung einander verbunden waren. Auch die Jungen Nationaldemokraten rufen zu dieser Demonstration auf – ebenso wie zur Berliner Veranstaltung. Als Redner sollen in Schweinfurt der österreichische Neonazi Gottfried Küssel, der sich als „Nationalrevolutionär“ verstehende Jürgen Schwab, Philippe Eglin von der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS), Daniel Knebel, NPD-Landesvorstandsmitglied in Hessen, sowie der Dortmunder Dennis Giemsch als Vertreter der „Autonomen Nationalisten“ auftreten.

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NPD-Zentrum in der Westpfalz

Die NPD Westpfalz führt am 24. April einen Schulungsnachmittag durch. Nach der Begrüßung durch den verurteilten Pirmasenser NPD-Stadtrat Markus Walter referieren Roman Saint Luc (Gründer und Leiter der „Jungen Volksdeutschen Elsaß-Lothringen“), Martin Auler (NPD Trier) und Dieter Müller (Andreas-Hofer-Bund”). Luc, der schon mehrfach bei NPD-Veranstaltungen aufgetreten ist, spricht über Franz von Sickingen. Auler, Autor der zwischenzeitlich eingestellten nationalrevolutionären Zeitschrift „Der Fahnenträger“,referiert über „Strategie und Neue Wege“. Müller, Leserbriefschreiber in der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“, berichtet über „Neue Patriotenverfolgung in Südtirol“.

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Noch mehr wahlkämpfende Neonazis

Nach den Neonazis aus Hamm, Unna, Olpe und Euskirchen* sind nun auch die aus Düsseldorf und Recklinghausen in den Landtagswahlkampf eingestiegen. Der „Freie Widerstand Düsseldorf“, der dem rechts-„autonomen“ Netzwerk der „Aktionsgruppe Rheinland“ angeschlossen ist, berichtete, man habe am vorigen Samstag einen Infostand der NPD in der Landeshauptstadt „geschützt“: „Alles in allem war auch das wieder eine erfolgreiche Aktion auf parteilicher Ebene um den Bürgern, abseits der gelenkten Presse zu zeigen, dass die NPD nach wie vor auch hier aktiv ist und für was sie steht.“

viaD/RE: Noch mehr wahlkämpfende Neonazis « NRW rechtsaußen.

ÖH schockiert über Rosenkranz-Unterstützung von Uni-Professoren

Befürchtung “geschichtsrevisionistischer und rechtsextremer” Lehre. Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) zeigt sich schockiert über die Unterstützung der Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz (FPÖ) durch zwei Lehrende der Unversität Wien. Es sei bedenklich, dass die Professoren Christian Neschwara und Lothar Höbelt Teil des Personenkomitees für Rosenkranz seien, sagt Flora Eder vom Vorsitzteam der ÖH der Universität Wien in einer Aussendung. (…) Es sei zu befürchten, dass diese Ansichten in der Lehre der Professoren “ihren Niederschlag” finde und die Studierenden “geschichtsrevisionistischen und rechtsextremen Darstellungen ausgesetzt” seien, heißt es in der Aussendung.

viaÖH schockiert über Rosenkranz-Unterstützung von Uni-Professoren – Uni-Politik – derStandard.at › Bildung.

Bulgarien: Volksbegehren gegen Türkeis EU-Beitritt

In Bulgarien hat am Montag die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen den EU-Beitritt der Türkei begonnen. Wie bulgarische Medien berichten, wird die Aktion von der außerparlamentarischen nationalistischen Partei VMRO und dem TV-Sender Skat, dem früheren Sprachrohr der rechtsextremen “Ataka”-Partei, getragen. VMRO-Politiker Georgi Drakaliew begründete den Vorstoß mit den “Gefahren” für Bulgarien durch einen EU-Beitritt der Türkei. Auch gehöre das Land geografisch nicht zu Europa, da sich 97 Prozent seines Territoriums auf dem asiatischen Kontinent befänden. In Bulgarien lebt eine große türkische Volksgruppe.

viaBulgarien: Volksbegehren gegen Türkeis EU-Beitritt > Kleine Zeitung.

Mörderische Paranoia

Beim Attentat von Oklahoma City starben vor 15 Jahren 168 Menschen Am 19. April 1995 wurden die USA vom bis dahin schwersten Attentat in ihrer Geschichte erschüttert. Bei der Detonation einer Lastwagenbombe in Oklahoma City starben 168 Menschen. Medien spekulierten sofort über islamistischen Terrorismus. Täter war aber ein US-Veteran des Irak-Krieges. (…) Veröffentlichten Briefen und Zeugenaussagen beim Prozess zufolge war der rechtsextreme Waffenenthusiast Timothy McVeigh zunehmend vom Gedanken besessen, dass die US-Regierung zu einem tyrannischen Regime verkomme. Schon in einem Leserbrief 1992 schrieb er, dass man eventuell „Blut vergießen muss, um das gegenwärtige System zu reformieren“. Nach Darstellung des Rechtsextremismusexperten Chip Berlet vom Think Tank „Political Research Associates“ sind derartige Ansichten gar nicht so ungewöhnlich in den USA. Theorien von der Verschwörung einer „Elite“ – von Bankern, Freimaurern oder Juden – hätten Tradition.

viaMörderische Paranoia | domradio.de – Katholische Nachrichten.