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Rechtsextreme weichen auf Nachbarstadt aus

Nachdem die Stadt Göppingen am Freitag einen für Samstag in der Marktstraße angemeldeten Informationsstand der rechtsextremen Partei „Der III. Weg“ verboten hat, sind deren Anhänger nach Ebersbach ausgewichen. Dort demonstrierten rund 15 Rechtsextreme in der Innenstadt, sagte mittags ein Sprecher der Polizei. Nach Absprache mit Bürgermeister Sepp Vogler lösten Beamte und Vertreter der Stadt die Kundgebung gegen 10.30 Uhr auf. Das Stadtoberhaupt und ein Polizist hatten zuvor mit den Wortführern der Gruppe gesprochen. Gegen das Verbot des Info-Stands in Göppingen hatte „Der III. Weg“ keinen Widerspruch eingelegt, teilte die Polizei mit.

via swp: Rechtsextreme weichen auf Nachbarstadt aus

Bad Nenndorf: Aus für Neonazi-Seite

Es gibt wohl kaum einen Bad Nenndorfer mit Internetanschluss, der diese Seite nicht regelmäßig sorgenvoll angeklickt hatte – die Seite des rechtsextremen “Gedenkbündnisses Bad Nenndorf”. Denn diese Internetseite war Plattform für die Schmähungen der Neonazis gegen die couragierten Bad Nenndorfer, die sich seit Jahren mit großem Einsatz und viel friedfertiger Phantasie gegen die alljährlichen “Trauermärsche” in der Kurstadt am Deister zur Wehr setzen. Vor allem aber war die rechtsextreme Internetpräsenz die zentrale Mobilisierungsplattform für den braunen Spuk, der alljährlich die Bad Nenndorfer in Form der sogenannten Trauermärsche heimsucht. Seit spätestens Mittwochnachmittag ist die Internetseite nicht mehr erreichbar. Wer sie anklickt, landet im Daten-Nirwana des World Wide Web. Hoffnung auf ein Ende der “Trauermärsche” Jetzt keimt in Bad Nenndorf zum ersten Mal die Hoffnung auf, dass es mit den “Trauermärschen”, die in Spitzenzeiten bis zu 900 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet in die Kleinstadt am Deister lockten, ein Ende haben könnte. “Das wäre zu schön, um wahr zu sein”, sagte hinter vorgehaltener Hand ein Mitglied des Bündnisses “Bad Nenndorf ist bunt” in einer ersten Reaktion.
Weitere Informationen Noch ist unklar, ob die Rechtsextremisten nicht schon bald eine neue Seite installieren werden, um für ihre Aufmärsche zu werben. Doch das “Aus” der in rechtsextremen Kreisen etablierten Seite darf in jedem Fall als ein erneutes Indiz für eine Schwächung des braunen Lagers und damit auch als Verschlechterung der Ausgangsposition für erneute Aufmärsche in der Kurstadt betrachtet werden. Die Internetseite war im Jahr 2006 eingerichtet worden, jenem Jahr, in dem die Aufmärsche in Bad Nenndorf begonnen hatten. Angemeldet sind sie bis zum Jahr 2030 – so lange wollen die Neonazis ihre Heimsuchungen dort fortsetzen.

via ndr: Bad Nenndorf: Aus für Neonazi-Seite

#bnblockieren – Friedlicher Protest gegen Aufmarsch von Rechten

Ein Protestzug gegen einen Aufmarsch rechter Gruppen in Bad Nenndorf hat am Samstagmittag friedlich begonnen. «Hier haben sich ungefähr 200 Menschen versammelt», sagte ein Polizeisprecher. Die Teilnehmer der Demonstration liefen auf einem «Zug der Erinnerung» mehrere Stolpersteine – in den Boden eingelassene Gedenksteine an NS-Opfer – ab

via meinestadt: Friedlicher Protest gegen Aufmarsch von Rechten

#bnblockieren – Nur 53 Neonazis stehen vor dem Wincklerbad

Es ist ein alter Spruch, zugegeben. Aber heute stimmt er. Stell’ Dir vor, es ist Demo – und keiner geht hin. So sieht es derzeit in Bad Nenndorf aus. Genau 53 Neonazis stehen seit etwa 14 Uhr vor dem von Gegendemonstranten bunt geschmückten Wincklerbad, um ihre Kundgebung abzuhalten. Nur sind kaum Zuschauer gekommen, die das auch hören wollen, was hier gesagt wird.

via ndr: Nur 53 Neonazis stehen vor dem Wincklerbad

“Zug der Erinnerung” gegen Neonazi-Demo

Sie haben nicht lange gebraucht, um ein Konzept gegen den geplanten “Trauermarsch” der Neonazis am kommenden Sonnabend zu entwickeln: Die Bad Nenndorfer wollen dem braunen Vorhaben mit einem “Zug der Erinnerung” begegnen. So hat es das Bündnis “Bad Nenndorf ist bunt” jetzt entschieden – und wenn die Rechnung aufgeht, dann werden die Kurstädter die Rechten diesmal mit den eigenen Waffen schlagen: Während die Rechtsextremisten “Kriegsverbrechen der Alliierten” im Wincklerbad anprangern wollen, erinnern die Bürger an die Verbrechen des NS-Regimes. Die Veranstaltungen der Bad Nenndorfer an diesem Tag sind zugleich Auftakt einer Projektwoche zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht von 1938. Am 2. November wollen Neonazis erneut zu einem “Trauermarsch” in Bad Nenndorf erscheinen. Die Bürger versuchen in aller Eile, Widerstand zu organisieren. (25.10.2013) mehr Noch bevor die Neonazis ankommen, will das Bündnis gegen rechts mehrere markante Stellen in der Kurstadt anlaufen. Unter anderem soll es eine Mahnwache am Gebäude der jüdischen Gemeinde in der Bahnhofstraße geben – also in jener Straße, die Stunden später auch die Rechtsextremisten entlangmarschieren wollen. Von dort soll es eine Demonstration zum Platz vor dem Wincklerbad geben. An genau dieser Stelle wollen am selben Tag die Rechtsextremisten ihre zentrale Kundgebung abhalten. Routen von Neonazis und Bündnis überschneiden sich Dieses Konzept dürfte dem Landkreis Schaumburg als zuständiger Versammlungsbehörde einiges Kopfzerbrechen bereiten. Denn das rechtsextreme Bündnis hat seine Veranstaltung bereits Anfang der Woche angekündigt – im Versammlungsrecht gilt grundsätzlich das “Erstanmelder-Prinzip”, was umgangssprachlich übersetzt werden kann mit: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

via ndr: “Zug der Erinnerung” gegen Neonazi-Demo

Neonazis mobilisieren erneut nach Bad Nenndorf

Nach der Niederlage Anfang August diesen Jahres hat die extrem Rechte Szene mehrere Veranstaltungen im niedersächsischen Bad Nenndorf angemeldet. Gleich mit drei Aktionen will man offensichtlich die Schmach vom letzten Aufmarsch wieder wettmachen. NPD, Kameradschaftsszene und Die Rechte scheinen dabei Hand in Hand zu arbeiten. Erster Protest formiert sich bereits. Gleich drei Versammlungsanmeldungen aus der rechten Szene gingen zu Beginn der Woche beim Landkreis Schaumburg ein. Ziel der Neonazis ist mal wieder Bad Nenndorf mit seinem Wincklerbad, dieses mal am 02. November. Nach dem in diesem Jahr am 3. August der jährliche Naziaufmarsch zum Wincklerbad erstmals durch eine große Sitzblockade spürbar behindert wurde und die Rechten nicht zu ihrem Kundgebungsort vor das Wincklerbad konnten, gerieten sie in Rage. Gestoppt von der Polizeiabsperrung rings um die friedliche Sitzblockade schlug die Stimmung bei den Neonazis um in offene Aggression: Aufmarschteilnehmer griffen Journalisten am Rande an, Dieter Riefling drohte in einem Redebeitrag den Blockierenden mit Gewalt und stellte der Polizei Ultimaten zur Räumung. Ferner kündigte man an, dieses Jahr noch einmal nach Bad Nenndorf zu kommen, um dann direkt vor dem Wincklerbad aufzumarschieren. Zwar hatte die Polizei mit der Räumung der Blockade begonnen, die große Anzahl der Blockierenden sowie eine kleine Betonpyramide mit vier Blockierern verhinderten jedoch eine zügige Räumung des Vorplatzes, so dass die Rechten nach stundenlangem Warten umkehren mussten. Der Drohung aus dem August wollen die Neonazis jetzt Taten folgen lassen. Mit gleich drei Anmeldungen will man sicher gehen, nicht wieder durch antifaschistischen Protest gestört zu werden. Die Taktik der Rechten ist es, gleich drei strategisch wichtige Orte zu besetzen. Dafür meldete man die formal voneinander unabhängigen Kundgebungen an: Der NPD-Landesverband Niedersachsen will mit einem Infostand zum Thema “Schützt unsere Kinder” ab 11 Uhr an der Kreuzung Kurhausstraße / Hauptstraße präsent sein. Angemeldet sind 5 bis 20 Personen. Parallel dazu mobilisiert die neonazistische Konkurrenz-Partei Die Rechte zu einer Kundgebung unter dem Motto “Sicherheit durch Recht und Ordnung”. Hierfür hat der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Partei Die Rechte auf der Bahnhofsstraße Höhe Thermalbad ab 11h eine Kundgebung für 50 Personen angemeldet. Diese beiden Kundgebungen werden dann zu der eigentlichen Veranstaltung dazustoßen, dem neuerlichen Versuch des sogenannten Trauermarsches. Hierfür hat die regionale Kameradschaftsszene mit ihrem “Gedenkbündnis Bad Nenndorf” unter dem Motto “Gefangen, gefoltert, gemordet – damals wie heute Besatzer raus” ab 15 Uhr eine Demonstration angemeldet.

via publikative:Neonazis mobilisieren erneut nach Bad Nenndorf

 

Bunt statt braun! Bad Nenndorf, 4. August 2012 #bnblockieren

Bereits zum 7. Mal werden Neonazis aus ganz Deutschland und darüber hinaus den beschaulichen Kurort Bad Nenndorf Anfang August in den Ausnahmezustand versetzen. Mit ihrem alljährlichen Trauermarsch zum Wincklerbad verwandeln sie die Stadt in ein großes Sperrgebiet. Das Wincklerbad diente von 1945 bis 1947 als britisches Vernehmungslager. Die Neonazis geben vor, ehemalige dort inhaftierte und misshandelte Nazigrößen zu betrauern. Die Inhalte ihrer Kundgebungen enthüllen jedoch die wahren Absichten hinter dem Trauermarsch: Es geht schlicht um die Verharmlosung der NS-Kriegsverbrechen und die Leugnung des Holocaust. Sie verdrehen die Geschichte, um ihre verdrehte Ideologie zu verbreiten und eine Pilgerstätte für Faschistinnen und Faschisten zu etablieren. Wir als IG Metall sagen: Wo immer Neonazis auftreten, um ihre menschenverachtende Gesinnung zu verbreiten, werden wir da sein und zeigen, dass Nazis nicht erwünscht sind nicht in Bad Nenndorf und auch sonst nirgendwo! Wir fordern euch deshalb auf, euch an der Demonstration zu beteiligen.

via igm: Bunt statt braun! Bad Nenndorf, 4. August 2012

wichtige Adressen, Nummern, Infos:

vorläufige Tweetgrid / Newsticker / aktuelle Meldungen: http://bit.ly/OMIRGd

http://www.badnenndorf-blockieren.mobi – Übersichtskarte mit den Kundgebungen und Demos

Telefonummern:
Infotelefon: 0151/22102006
Ermittlungsausschuss: 0521/560 069 0

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Anschlag auf Nazi-Gegnerin in Bad Nenndorf

Am 4. August wollen sich Neonazis in Bad Nenndorf zu ihrem jährlichen sogenannten Trauermarsch treffen. Im Vorfeld der Demonstration war kürzlich eine Mauer im Ort mit einer rechtsradikalen Parole besprüht worden, in der Nacht zu Montag folgte dann eine noch deutlich gewalttätigere Aktion. Unbekannte warfen einen kiloschweren Stein auf das Haus der Zweiten Vorsitzenden des Bündnisses “Bad Nenndorf ist bunt”. Der Stein landete im Schlafzimmer.
Polizei ist vom Ausmaß der Gewalt überrascht Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass die Frau nicht getroffen und schwer verletzt wurde. Die Polizei in Bad Nenndorf hat mittlerweile den Staatsschutz eingeschaltet. Eine Spur zu den Tätern gibt es bislang nicht. Bereits am Montag hatte ein Polizeisprecher vor einem erhöhten Gewaltpotenzial sowohl von Rechten als auch von Linken gewarnt. Dass die Gewalt bereits im Vorfeld der Demonstration am Sonnabend eskalieren würde, sei aber nicht abzusehen gewesen.

via ndr: Anschlag auf Nazi-Gegnerin in Bad Nenndorf

Gegenwind für Neonazis in Bad Nenndorf

Im kleinen Kurort Bad Nenndorf könnte es am 4. August sehr eng werden, wenn die extrem rechte Szene im siebten Jahr in Folge ihren „Trauermarsch“ veranstalten will, der jetzt „Marsch der Ehre“ heißt. Neben den Neonazis werden zu Protesten mehrere tausend Personen erwartet, insgesamt sind bislang 10 Gegenveranstaltungen angemeldet. Waren anfangs noch etwa 100 Neonazis durch die 10.000 Einwohner zählende Kleinstadt marschiert, gelang es dem selbsternannten „Gedenkbündnis“ die Teilnehmerzahl jährlich fast zu verdoppeln: im Jahr 2010 beteiligten sich knapp 1.000 Neonazis an dem geschichtsrevisionistischen Event. (…) Mit der Verdrehung der deutschen Täter zu Opfern avancierte der „Trauermarsch“ zu einem der bundesweit größten und wichtigsten Aufmärsche, er ist bis zum Jahr 2030 in Bad Nenndorf angemeldet. Dass der Geschichtsrevisionismus auch beim diesjährigen „Marsch der Ehre“ im Vordergrund steht, zeigt die Liste der angekündigten Redner. Unter ihnen befindet sich der 77-jährige Holocaustleugner Rigolf Hennig aus Verden, bei dem die Publikation „Stimme des Reichs“ bestellt werden kann. Zu deren Stammschreibern gehört die rechtskräftig verurteilte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel, ehemalige Vorsitzende des 2008 verbotenen Vereins „Collegium Humanum“. (…) Für die Durchführung vor Ort sind seinen Angaben zufolge der Neonazi Marcus Winter und dessen Umfeld zuständig, Anmelder des Aufmarschs ist wie schon in den vergangenen zwei Jahren Matthias Schultz von der NPD aus Verden. Auch Dieter Riefling, einer der führenden Neonazis aus Niedersachsen, reist nach Bad Nenndorf und meldete einen anschließenden Aufmarsch im nahe gelegenen Hannover an.

via störungsmelder: Gegenwind für Neonazis in Bad Nenndorf

siehe auch: Bad Nenndorf: Naziaufmarsch blockieren! In den Jah­ren seit 2006 hat sich der Auf­marsch um das Winck­ler­bad in Bad Nenn­dorf zu Nord­deutsch­lands größ­tem Na­zi­auf­marsch ent­wi­ckelt. Der Auf­marsch von so­ge­nann­ten „Frei­en Kräf­ten“ aus dem gan­zen Bun­des­ge­biet ist für die Neo­na­zis ein Er­satz­ter­min für die 2006 ver­bo­te­nen Ru­dolf-Heß-Ge­denk­mär­sche in Wun­sie­del. Damit ist Bad Nenn­dorf für die fa­schis­ti­sche Szene einer der letz­ten re­gel­mä­ßi­gen Ter­mi­ne, in denen sie öf­fent­lich di­rek­ten Bezug auf das his­to­ri­sche, fa­schis­ti­sche Deutsch­land neh­men kann.


Trittin und Edathy Redner bei Demo gegen Neonazis in Bad Nenndorf

Ein breites Bürgerbündnis will am 4. August in Bad Nenndorf bei Hannover erneut gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten demonstrieren. Das Bündnis “Bad Nenndorf ist bunt” habe erstmals landesweit zu Protesten gegen den sogenannten “Trauermarsch” aufgerufen, den Neonazis zum siebten Mal in der Kurstadt abhalten. DGB-Regionssekretär Steffen Holz sagte am Freitag in Hannover, er rechne mit bis zu 1.500 Teilnehmern bei der Gegenkundgebung mit Rednern wie den Bundespolitikern Jürgen Trittin (Grüne) und Sebastian Edathy (SPD). Die Neonazis haben bis 2030 die “Trauermärsche” zum ehemaligen britischen Militärgefängnis Wincklerbad in Bad Nenndorf angemeldet. Ihre wahre Absicht sei es, die NS-Kriegsverbrechen zu verharmlosen und den Holocaust zu leugnen.

via landeskirche hannover: Trittin und Edathy Redner bei Demo gegen Neonazis in Bad Nenndorf