Deutschlandfunk – Der Marsch auf die Mitte

Die braune Erosion im deutschen Osten
‘Wir dringen in die Mitte der Gesellschaft vor’, prahlt ein sächsischer NPD-Funktionär, ‘in die Feuerwehr-, die Schützen- und die Sportvereine.’ In mancher Region, vor allem im deutschen Osten, beherrschen Rechtsradikale schon den öffentlichen Raum. Lokale Respektspersonen treten dort für die NPD an und erobern Stimmen. Die Jugend frönt einem rechtsradikalen Lifestyle, der zunehmend poppig daher kommt, mit schicken Markenklamotten und fetziger Musik.
Rechte Animateure bieten ihr eine eigene Erlebniswelt, die Stärke und Kameradschaft verheißt. In einigen Landstrichen verfestigt sich so allmählich eine ganz eigene, ‘völkische’ Kultur, die zunehmend als normal empfunden wird. Im Landtag zu Dresden etabliert sich derweil eine NPD-Denkfabrik.

siehe auch: Download Manuskript Sendung (Der Marsch auf die Mitte – Die braune Erosion im deutschen Osten)

www.donauwoerther-zeitung.de – Die Rockmusik der rechten Rattenfänger

Stadtjugendring: Rechtsextreme wollen Einfluss gewinnen
Der Stadtjugendring beobachtet mit Sorge, wie Augsburger Jugendliche in den Einflussbereich rechtsextremer Gruppen zu geraten drohen. Seit einiger Zeit arbeiten die rechten Rattenfänger nach den Worten des Projektleiters Sebastian Kochs bevorzugt mit Rockmusik als Lockmittel. Musik, bei der die Botschaften geschickt verschleiert werden, spreche Jugendliche zunehmend an.
Anfangs bedienten sich ausgesprochen rechtsextreme Bands wie ‘Landser’ der Rockmusik, nachdem Marsch- und Volksmusik nicht mehr jugendkompatibel war, wie der Düsseldorfer Neonazismus-Experte Christian Dornbusch auf Einladung des Bündnisses für Menschenwürde in Augsburg erläuterte. ‘Landser’ wurde schließlich verboten und ging in den Untergrund. Andere Bands machten sich unangreifbar, indem sie ihre Texte entschärften und nur noch verschwommen nationales Denken, Kapitalismusfeindlichkeit und einen Systemwandel propagierten oder eine jüdische Weltverschwörung andeuteten. Heute sei in der Musikszene die rechte Gesinnung immer schwerer zu erkennen.
Eine Band wie ‘Rammstein’ arbeitet dagegen nach den Worten von Dornbusch zwar in einem Videoclip mit Material von Leni Riefenstahl, will damit aber nur eine ‘Ästhetik’ und keine rechten Botschaften transportieren. Das schützt sie allerdings nicht davor, von den Rechten vereinnahmt zu werden.
Viele Konzerte finden nach übereinstimmender Aussage von Dornbusch und Kochs gleichsam unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Interessenten werden kurz vorher mittels SMS informiert und zunächst zu einem oder mehreren Streckenposten gelotst, die weitere Hinweise zum Konzertort geben. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Organisatoren schließen unerwünschtes Publikum aus und sie führen zugleich die Polizei an der Nase herum. Für das Publikum bedeutet es “Spaß und Abenteuer” hinzufahren.

ZDF.de – Denkfabrik Dresdner Schule

Kulturkampf von rechts außen
Rund um die NPD-Landtagsfraktion in Sachsen ist eine rechtsradikale Denkfabrik entstanden. Die so genannte Dresdner Schule soll die NPD auch für Intellektuelle attraktiv machen.
Peter Marx, der NPD-Bundeswahlkampfleiter und Fraktionsgeschäftsführer in Sachsen, versteht den Namen dieser Ideologieschmiede als Angriff auf die so genannte Frankfurter Schule, “die Denkschule der multikulturellen Extremisten”, wie er sich ausdrückt, beziehungsweise als Affront gegen die 1968er: “Dem wollen wir geistig etwas anderes entgegensetzen.”
Dieses “geistig Andere”, so Recherchen von Frontal21, ist aber rassistisch, antisemitisch und antidemokratisch. Trotzdem gelingt es der NPD, immer mehr Studenten in ihren rechtsradikalen “Thinktank” zu ziehen und sie zu beeinflussen. Die sprechen dann auf einmal von der “völkischen Gemeinschaft” und von Skinheads als “ganz normalen Jugendlichen, die sich für ihr Volk und ihre Nation” einsetzten.

siehe auch: Mauskript zur Sendung; Videobeitrag

No welcome mat for neo-Nazis in Calgary

Stay home … that’s Mayor Dave Bronconnier’s message to a pair of outspoken neo-Nazi skinheads who plan to move here from Ontario at the end of the month. Bronconnier said the two racist skinheads – who made headlines in Kitchener, Ont., this week after hoisting a Nazi flag to honour Adolf Hitler – should cancel their relocation plans, because Calgary doesn’t want them.
“We don’t welcome anti-Semitism, and we don’t welcome any group that intends to promote hatred against anyone,” said Calgary’s mayor. “Stay home.”
Kyle McKee, 19, and Nathan Touchette, 26, have been targets of outrage in Kitchener, after the avowed white supremacists flew a swastika flag from their house, fanning the fury of residents throughout the Ontario city. (…) The two skinheads belong to a global group called Blood and Honour, which glorifies violence and white mastery, while idolizing Hitler and the Nazi values he preached.

siehe auch: Kyle McKee a.k.a: pitbull-A.G. The founder of the Aryan Guard, Kyle McKee (aka. a.k.a: pitbull-A.G.) originally came to Calgary from Kitchener, Ontario where he had numerous run-ins with anti-racists. and police He lived with neo-Nazi Nathan Touchette and made the news when they flew a Nazi flag from their apartment, much to the outrage of everyone in the neighbourhood.

No welcome mat for neo-Nazis in Calgary

Stay home … that’s Mayor Dave Bronconnier’s message to a pair of outspoken neo-Nazi skinheads who plan to move here from Ontario at the end of the month. Bronconnier said the two racist skinheads – who made headlines in Kitchener, Ont., this week after hoisting a Nazi flag to honour Adolf Hitler – should cancel their relocation plans, because Calgary doesn’t want them.
“We don’t welcome anti-Semitism, and we don’t welcome any group that intends to promote hatred against anyone,” said Calgary’s mayor. “Stay home.”
Kyle McKee, 19, and Nathan Touchette, 26, have been targets of outrage in Kitchener, after the avowed white supremacists flew a swastika flag from their house, fanning the fury of residents throughout the Ontario city. (…) The two skinheads belong to a global group called Blood and Honour, which glorifies violence and white mastery, while idolizing Hitler and the Nazi values he preached.

siehe auch: Kyle McKee a.k.a: pitbull-A.G. The founder of the Aryan Guard, Kyle McKee (aka. a.k.a: pitbull-A.G.) originally came to Calgary from Kitchener, Ontario where he had numerous run-ins with anti-racists. and police He lived with neo-Nazi Nathan Touchette and made the news when they flew a Nazi flag from their apartment, much to the outrage of everyone in the neighbourhood.

Behörde: Satanismus breitet sich aus Rechtsextrem…

Behörde: Satanismus breitet sich aus
Rechtsextremismus in der Esoterik: Nach Ansicht der Hamburger Innenbehörde ist das eine bislang massiv unterschätzte Gefahr.

Um vor der wachsenden Beeinflussung der Weltverbesserer-Szene durch satanistische und faschistische Kreise zu warnen, hat die Arbeitsgruppe Scientology Expertenwissen in einem Buch zusammengetragen. Titel: ‘Brennpunkt Esoterik – Okkultismus, Satanismus, Rechtsradikalismus’.

Nettavisen: PROPAGANDA AND RECRUITMENT: Nazi boom …

Nettavisen: PROPAGANDA AND RECRUITMENT: Nazi boom on the web

Norwegian right-wing extremists are using the web to recruit and spread propaganda. The anti-racist magazine Monitor claims Kripos does little or nothing to stop the development. According to Monitor, the number of right-wing websites in Norway has increased from 39 to 50 since last year, reported the Norwegian paper Dagsavisen. «There are about 200 to 300 active right-wing extremists here,» said Tor Bach, editor of Monitor, to the paper. «We have discovered that they run about 50 websites. When one in six extremists runs a website, it’s obvious that they see the Internet as an important tool for propaganda and recruitment.»

Pressehaus Heidenheim: Klingel putzen bei Rechtsex…

Pressehaus Heidenheim: Klingel putzen bei Rechtsextremisten
Aussteiger-Programm: Polizeidirektion und Landeskriminalamt sprach einschlägig bekannte Leute der rechten Szene an

Die Polizei will Rechtsextremisten helfen, sich von der Szene zu lösen. Über ein Aussteiger-Programm des Landeskriminalamtes wurden auch im Kreis Heidenheim gezielt 18 junge Leute der rechtsextremen Szene angesprochen. Dabei konzentrierte sich die Polizei vor allem auf das Umfeld von Leonhard S., der am 19. Dezember vor der Heidenheim Disco K2 drei Russlanddeutsche tötete. Die Tat war laut Ermittlung der Staatsanwaltschaft zwar nicht politisch motiviert, was nichts daran ändert, dass Leonhard S. von der Polizei der rechten Szene zugeordnet wird. Und diese war durch das brutale Geschehen aufgerüttelt, wobei bei dem ein oder anderen ein Umdenkprozess angestoßen werden könnte, hoffte die Polizei. Ins Leben gerufen wurde das landesweite Aussteigerprogramm, nachdem im Jahr 2000 die Gewalttaten aus dem politisch motivierten rechten Bereich bundesweit gestiegen waren. Rüdiger Schilling leitet diese Beratungs- und Interventionsgruppe gegen Rechtsextremismus, kurz Big-Rex genannt. Der Kontakt nach Heidenheim wurde bereits vor dem 19. Dezember geknüpft. Zum einen erkannte man bei einer Aussteiger-Aktion im Landkreis Göppingen, dass etliche Verbindungen in den Landkreis Heidenheim reichen. Und gleichzeitig hatte Werner Härlen aufgrund verschiedener Taten beobachtet, dass sich eine rechte Szene formiert. Härlen ist bei der Kriminalinspektion I der Polizeidirektion Heidenheim für den Bereich Staatsschutz und politisch motivierte Straftaten zuständig. Ausschlaggebend, einige Namen nach Stuttgart zu melden, war die Schlägerei zwischen Leute der rechten und linken Szene am 3. Oktober vor der Disco K 2.

RP Online: Bardot wegen rassistischer Aussagen ang…

RP Online: Bardot wegen rassistischer Aussagen angeklagt

Brigitte Bardot hat sich mit einigen Aussagen in ihrem Buch ‘Ein Schrei der Stille’ Schwierigkeiten eingehandelt. Die Pariser Staatsanwaltschaft sieht in einigen Textpassagen den Tatbestand der Anstiftung zum Rassenhass erfüllt. Die Ex-Schauspielerin und Tierschützerin empört sich in ihrem Buch über Flüchtlinge, die ‘unsere Kirchen schänden und stürmen, um sie in menschliche Schweineställe zu verwandeln, hinter den Altar scheißen’ und warnt vor einer ‘Islamisierung’ Frankreichs. Die Bewegung gegen Rassismus und für Völkerfreundschaft MRAP bezeichnete den Bestseller als ‘Lawine aus Schmutz und Hass’ und erstattete Anzeige. In der Verhandlung sagte die 69-Jährige am Donnerstag, sie wolle im ihren Leben nur Gutes tun, was ihr nicht immer gelinge. Sie sei weder hasserfüllt noch böse. ‘Wenn ich jemanden verletzt habe, tut es mir leid.’ Beim Plädoyer des MRAP-Anwalts war Bardot den Tränen nahe.