Proteste gegen Laden der rechten Szene im Hundertwasserhaus

Proteste gegen Laden der rechten Szene im Hundertwasserhaus – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Die Proteste gegen einen Bekleidungsladen der rechten Szene im Magdeburger Hundertwasserhaus dauern an. An einer Demonstration vor dem Geschäft beteiligten sich am Freitagabend rund 30 Personen aus der linken Szene, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein 19-Jähriger habe bei dem Protest die Ladentür beschädigt, gegen ihn werde ermittelt. Als mehrere Rechtsradikale in der Nähe des Geschäfts auftauchten und die Demonstration stören wollten, verhängte die Polizei gegen sie Platzverweise.

siehe auch: Empörung über Neo-Nazi-Laden im Magdeburger Hundertwasserhaus. Die Eröffnung eines Bekleidungsladens der rechten Szene im Magdeburger Hundertwasserhaus sorgt für Empörung; Germanen-Kult als modische Spielerei mit verstecktem Code. Das Magdeburger Geschäft “Narvik”, in dem Textilien der Marke “Thor Steinar” verkauft werden. Für Verstimmung sorgte gestern in Magdeburg die Eröffnung eines ” Thor Steinar ” -Shops im Hundertwasserhaus. Der Vermieter sah sich angesichts des Imageschadens gezwungen, die Prüfung der Kündigung des Mietvertrages bereits am Nachmittag anzukündigen. Markige Runen, finster blickende Donnergötter und die nordische Tierwelt Wolf, Bär und Adler – das sind die archaischen Welten, mit denen ” Thor Steinar ” auf Shirts, Hemden und Hosen Käufer lockt. Bei rechtsgerichteten Kunden erfreut sich der germanische Dress besonderer Beliebtheit.

4. August: Erneutes NPD-Fest in Dresden Pappritz geplant – antifaschistische Demonstration angemeldet

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Am 4. August wollen sächsische Neonazis in Dresden-Pappritz einen so genannten “Sachsentag” durchführen. Dabei handelt es sich um ein schlecht getarntes Neonazi-Konzert-Festival. AntifaschistInnen und engagierte Menschen aus Dresden werden dagegen vorgehen und mit einer Demonstration am selben Tag vor Ort sein. (…) Da die NPD derzeit logistisch wie finanziell nicht in der Lage ist, einen Großevent wie das „DS“-Fest erneut durchzuführen, verlegt sie sich deshalb auf kleinere, “familienfreundlichere” regionale Feste. So findet z.B. zeitgleich in Sangershausen (Sachsen-Anhalt) ein ähnliches NPD Fest, mit Folklore, Nazirock und politischer Agitation statt. Das bedeutet natürlich nicht nur, dass deutlich weniger Neonazis zu erwarten sind, sondern auch dass die Attraktivität eines solchen Ereignisses in der Szene selbst gering bleiben wird. Davon, dass “Familien”, die sich außerhalb des NPD-Spektrums verorten, daran teilnehmen, kann ohnehin keine Rede sein.
Am 04. August tritt der NPD-Jugendverband, die „Jungen Nationaldemokraten“ Sachsen (JN), als Veranstalter auf. Unterstützung erfahren sie durch die Naziläden „Crime Store“ aus Pirna und „PC Records“ aus Chemnitz. Unter dem Motto: „Hierbleiben & Kämpfen!“ werden eine Reihe mehr oder weniger bekannte Liveacts der Neonazi-Szene angekündigt, darunter die Cottbuser Band „Frontalkraft“ und die Dresdner Band „Sachsonia“, deren Mitglieder sich im Umfeld der „Freien Kräfte Dresden“ bewegen. Die Hauptttraktion soll das us-amerikanische Zwillingsduo „Prussian Blue“ bilden, welches vorrangig durch neonazistische und NS-verherrlichende Folkmusik zweifelhafte Popularität erlangt hat.. Umrahmt werden soll der “Sachsentag” mit Reden des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt und dem NPD-Fraktionsvorsitzenden Apfel, sowie von Sebastian Richter. Letzterer ist Mitglied im JN-Landesverband Sachsen und führender Kopf der ostsächsischen „Freien Kräfte“-Szene. Angekündigt sind zudem neben Hüpfburgen und Programm für den Nazinachwuchs, Infostände einer Reihe von Gruppierungen und Projekten der regionalen Neonazi-Szene.

siehe auch: NPD plant Neonaziveranstaltung in Sachsen (”Sachsentag”). Am 4. August 2007 veranstaltet die NPD-Jugendorganisation “Junge Nationaldemokraten” (JN) in Dresden-Pappritz den sogenannten “Sachsentag”, bei dem – ähnlich wie bei anderen NPD-Veranstaltungen (”Fest der Völker”, “Rock für Deutschland” usw.) – unter dem Vorwand einer politischen Demonstration diverse neonazistische Musikgruppen auftreten sollen; SGH: NPD-Sommerfest – ein totales Versagen. Am Samstag den 04. August findet, wie bereits berichtet, in Sangerhausen das Sommerfest der NPD Sachsen-Anhalt statt. Neben bekannten Neonazibands, Rednern und sicherlich mehreren hundert Besuchern werden Grillstand und Hüpfeburg für Kinder für Volksfestcharakter sorgen. Mehr Infos: http://de.indymedia.org/2007/07/187738.shtml

„Keine Homezone für Nazis – Null Toleranz der NPD!“

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Am 28. Juli 2007 wird in Cottbus eine Kundgebung unter dem Motto „Keine Homezone für Nazis – Null Toleranz der NPD!“ stattfinden. Die Kundgebung wird anlässlich einer am selben Tag stattfindenden Demonstration der rechtsextremen NPD organisiert. An der Vorbereitung beteiligt ist ein breites Bündnis antifaschistischer Gruppen aus Brandenburg und Sachsen, unter ihnen auch viele Jugendliche aus Cottbus.

Die NPD täuscht die Öffentlichkeit

Berliner Zeitung – Berlin – Die NPD täuscht die Öffentlichkeit
Die NPD täuscht die Öffentlichkeit
Einladung an falschen Ort: Betreiber geht juristisch vor. Einen “Ansturm entrüsteter Anrufer” hatte Wolfgang Grasnick am Freitag zu bewältigen. Der Chef der Union Sozialer Einrichtungen (U.S.E.), einer gemeinnützigen GmbH, die in zahlreichen Projekten behinderte Menschen ausbildet und beschäftigt, musste immer wieder erklären: “Nein, wir haben der NPD nicht unseren Saal in der Freiheit Fünfzehn vermietet.” An genau diese Adresse in der Köpenicker Altstadt lädt die rechtsextremistische Partei nämlich für kommenden Montag zu einer Veranstaltung mit Parteichef Udo Voigt und Landeschef Eckart Bräuniger ein. Doch der Ort, der auf der Internetseite der NPD und auch in der offiziellen Pressemitteilung angegeben wird, ist eine Täuschung. Denn der NPD-Abend findet nicht in der renommierten Kultur- und Veranstaltungsstätte Freiheit Fünfzehn statt. Sondern in der Aula des Schulamtes, die dieselbe Postadresse hat: Freiheit 15. (…) Betreiber Grasnick sieht seine gute Adresse durch die NPD-Werbung verunglimpft: “Wir mussten feststellen, dass die Partei auf ihrer Internetseite sogar mit unserem geschwungenen Schriftzug warb.” Er hat einen Anwalt beauftragt, gegen diese Täuschung vorzugehen. Am Freitag war der Schriftzug von der NPD-Seite zwar verschwunden, der Name Freiheit Fünfzehn wurde aber weiterhin als Veranstaltungsort genannt.

Neonazi-Akademie auf dem Landgut

Neonazi-Akademie auf dem Landgut
Die rechtsextreme NPD hat nach Tagesspiegel-Informationen im Land Brandenburg jetzt tatsächlich eine Immobilie für ein neues Schulungszentrum gefunden. Bei dem von den Rechtsextremen bislang geheimgehaltenen Objekt handelt es sich um das gegenwärtig leerstehende „Gut Johannesberg“, einem früheren Hotel in der Ortschaft Rauen (Landkreis Oder-Spree) zwischen Storkow und Fürstenwalde. Zu dieser Anlage etwas außerhalb des Dorfes, die von hohen Mauern und Hecken umschlossen und kaum einsehbar ist, gehören 200 000 Quadratmeter Land. Als Käuferin ist allerdings nicht die NPD selbst aufgetreten, sondern – wie nach Verfassungsschutz-Erkenntnissen in solchen Fällen bundesweit üblich – ein Mittelsmann. Wie der Tagesspiegel erfuhr, ist es die Ehefrau des NPD-Spitzenfunktionärs Andreas Molau, der zu den führenden NPD-Kadern in Deutschland gehört.

siehe auch: Schulungsheim in der Nähe von Berlin. Es ist angeblich wieder einmal so weit. Die rechtsextreme NPD hat eigenen Angaben zufolge eine Immobilie in Brandenburg für ihr neues Schulungszentrum gefunden. Wieder einmal, weil die Partei bereits im Februar dieses Jahres erklärt hatte, man stehe bei den Kaufverhandlungen für ein geeignetes Objekt kurz vor dem Abschluss.

Group mails racist fliers to address Granville case

newsobserver.com | Group mails racist fliers to address Granville case
Letty Brown doesn’t think the letter in her mailbox, the one that began “My dear white friends and comrades,” was meant for her. She’s black. An attached flier used the N-word four times. “In all my years, I’ve never seen anything like this on paper,” she said Thursday. “I can’t say I was angry. Sadness that this is still existing and you can just put a stamp on something like this and send it out.” What arrived in her mailbox Thursday, and in hundreds of others here recently, represents a growing conflict between a Virginia neo-Nazi group and the state NAACP, centered on a white man accused of chasing a black couple with a handgun while yelling racial slurs in June. (…) The letters were sent on the neo-Nazi group’s letterhead to more than 1,400 homes to target the town’s white households. They blame nonwhites for whites becoming poorer, and they urge support for Finch. The mailing is part of an action plan, one White wouldn’t elaborate on. “We aim to legally and peacefully wage a ‘war of ideas’ against the culturally destructive influence of the Jewish establishment and their pet Negroes in the NAACP,” White said.

Court in Homyel jails neo-Nazi activist on charge of acting on behalf of unregistered group

Court in Homyel jails neo-Nazi activist on charge of acting on behalf of unregistered group | BELARUS NEWS
Mikhail Yakawchuk, a Belarusian activist of a Russian-based neo-Nazi group called RNE (the Russian National Union), on July 25 was sentenced to six months in jail, found guilty of acting on behalf of an unregistered organization under the Criminal Code’s Article 193-1, the Belarusian Helsinki Committee said on Thursday with reference to the press office of the Committee for State Security (KGB). The judge of a court in Homyel reportedly heard that the neo-Nazi activist had defied an official warning and continued distributing material from Russia about the RNE and making consistent attempts to recruit new members among local residents of the Belarusian city.

Poland uncovers Nazi labor camp remains

Poland uncovers Nazi labor camp remains
Authorities in the village of Pustkowo in southeastern Poland have uncovered the remains of World War II Nazi labor camp prisoners. The skeletons were found at the Pustkowo camp near Debica, 60 miles east of Krakow, Polish Radio said Friday. Pustkowo authorities said the remains were believed to be executed prisoners whose bodies were burned by the Nazis in the early 1940s.

Empörung über Neo-Nazi-Laden im Magdeburger Hundertwasserhaus

pr-sozial – Empörung über Neo-Nazi-Laden im Magdeburger Hundertwasserhaus
Die Eröffnung eines Bekleidungsladens der rechten Szene im Magdeburger Hundertwasserhaus sorgt für Empörung. Politiker und Mieter reagierten bestürzt auf die Eröffnung und forderten die Kündigung des Mietvertrages. Vermieter ist das katholische Siedlungswerk St. Gertrud. (…) Das Siedlungswerk hatte eine Ladenfläche in der von Friedensreich Hundertwasser kreierten «Grünen Zitadelle» an einen Bekleidungsladen mit dem Namen «Narvik» vermietet, der die in der Naziszene beliebte Marke «Thor Steinar» verkauft.

siehe auch: Kolb fordert Kündigung von Neonazi-Laden im Hundertwasser-Haus. Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) spricht sich für die Kündigung des Mietvertrages eines rechten Szeneladens im Magdeburger Hundertwasserhaus aus. «Das ist die denkbar schlechteste Visitenkarte für die gute Stube der Stadt und es beschmutzt den Namen Hundertwasser», sagte Kolb.

Wallfahrtsort Rechter

28.07.2007: Wallfahrtsort Rechter (Tageszeitung junge Welt)
Neonazis wollen in Bad Nenndorf zu einem früheren britischen Internierungslager marschieren. Dort waren NS-Kriegsverbrecher verhört worden (…) Ende 2005 berichtete der britische Guardian erstmals über das »War Crime Headquarter Bad Nenndorf« der britischen Armee. Geheimdienstleute hatten dort demnach von 1945 bis 1947 Nazi-Verbrecher verhört. Unter ihnen sei der SS-General Oswald Pohl, ein Hauptbeteiligter am Massenmord an Millionen Juden, gewesen. Auch Kurt Parbel sei dabeigewesen, der frühere Abteilungsleiter im Propagandaministerium, Zensor der Wochenschau, Filmer von Freislers Schauprozessen sowie Freund von Joseph Goebbels. Unter den insgesamt rund 400 Internierten im Wincklerbad sollen neben Nazis auch mutmaßliche sowjetische Spione gewesen sein. Dem Guardian zufolge kam es zu Mißhandlungen an Häftlingen, drei von ihnen seien ums Leben gekommen. Der Norddeutsche Rundfunk und das Lokalblatt Schaumburger Zeitung griffen die Geschichte auf – so erfuhr die örtliche Naziszene von dem Internierungslager.
In der Region tummeln sich seit Jahren etliche extrem gewaltbereite Neonazis, die seit dem Frühjahr als »Nationale Offensive Schaumburg« (NOS) firmieren. Einer der führenden Köpfe ist Marcus W. aus Minden. Er wurde erst kürzlich wegen Volksverhetzung zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt. Sein Kumpan Marco S. hat bereits eine Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge hinter sich, gemeinsam mit anderen Neonazis prügelte er einen Mann zu Tode.