Heer am Ulrichsberg dabei

Heer am Ulrichsberg dabei – Inland – AOL
Ehrenwache bei rechter Gedenkfeier.  „An und für sich“, wundert sich der grüne Minderheitensprecher Wolfgang Zinggl, „lässt die Anfragebeantwortung von Verteidigungsminister Darabos keine Fragen offen: Darabos stellt eindeutig fest, dass das Bundesheer am Ulrichsberg nichts zu suchen hat – denn unter anderem tritt dort immer wieder die rechtsextreme SS-Veteranenorganisation Kameradschaft IV prominent auf.“

Rechtsextreme Jugendliche schlugen 38-Jährigen, weil er Englisch sprach

Randale am Neuen Markt – Märkische Allgemeine – Zeitung für das Land Brandenburg – Rechtsextreme Jugendliche schlugen 38-Jährigen, weil er Englisch sprach
Bei einem vermutlich rechtsradikalen Übergriff ist in der Nacht zum Sonnabend ein 38-jähriger Mann aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus geschlagen worden. Der Grund: Der Mann unterhielt sich mit zwei Freunden, darunter einem Kanadier, auf Englisch. Die drei Männer waren gegen 1.20 Uhr in Neuruppin unterwegs, als sie auf dem Neuen Markt von einer Gruppe von sechs Jugendlichen zunächst wüst beschimpft wurden.Dann erhielt der 38-jährige Deutsche plötzlich von einem der Jugendlichen einen Schlag ins Gesicht.

Mit Babysachen für die NPD auf Stimmenfang

Mit Babysachen für die NPD auf Stimmenfang
Fast die Hälfte der Kameradschaften sind heute Frauen. Sie sollen neue Wähler gewinnen. Das kleine Fest wirkte auf den ersten Blick harmlos: An langen Tischen verkaufen Frauen Babykleidung und Spielsachen. Kinder tollen herum. Auf dem Rasen kicken ein paar Männer. Am letzten Augustsonnabend hatte die Gemeinschaft Deutscher Frauen zum “1. Nationalen Trödelmarkt” in den Dammereezer Schlosspark im westmecklenburgischen Vellahn geladen. Etwa 200 Leute kamen, mögliche Kritiker wurden von Ordnern ferngehalten. (…) “In Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine agile rechtsextreme Frauenszene”, so der Leiter des mobilen Beratungsteams für demokratische Kultur, Karl-Georg Ohse. Oft agieren sie an der Seite ihrer Männer: engagieren sich als Elternvertreterinnen, organisieren Feste oder arbeiten im Familienzentrum wie die Sprecherin der NPD-Frauenorganisation Ring Deutscher Frauen, Stella Palau, zeitweilig im brandenburgischen Hohen Neudorf. Dabei treten sie deutlich zurückhaltender auf als die Männer, sind Untersuchungen zufolge aber oft nicht weniger radikal.

siehe auch: Die “Kameradinnen” haben großen Einfluss. Auch wenn bei NPD-Demonstrationen überwiegend Männer zu sehen sind – die Rolle von Frauen in der rechtsextremen Szene ist bedeutender als gemeinhin angenommen. Rechtsextremistinnen agieren überwiegend im Hintergrund, indem sie Veranstaltungen anmelden, Spiele bei Kinderfesten betreuen, sich als Eltenvertreterinnen engagieren sowie Sportvereine und die Feuerwehr unterwandern. Dies ist die Erkenntnis eines Forums, das die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Margret Seemann (SPD), gestern in Rostock veranstaltete.

Gegen völkische Feierstunde für “Anschlußdenkmal”

Die Jüdische – Links – Gegen völkische Feierstunde für “Anschlußdenkmal”
Aktion gegen Antisemtismus. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und die Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich schließen sich den Protesten gegen den “Turmkommers” an. Anlässlich des 90jährigen Bestehens des “Burschenschafterturm” genannten Mahnmals für die “Einheit des deutschen Volkes” und des 130. Gründungstages der Burschenschaft Arminia Czernowitz zu Linz wollen deutschnationale Korporationen am 6. Oktober im Linzer Kaufmännischen Vereinshaus einen “Kommers” abhalten. (…) Als Festredner am abendlichen Kommers ist der seit Ende der 90er Jahre nach und nach von links nach rechts außen gewanderte Berliner Professor Bernd Rabehl eingeladen. Über das burschenschaftliche Milieu näherte er sich in der Folge gar dem Neonazismus an: 2005 gab Rabehl nicht nur der Deutschen Stimme ein Interview, sondern er hielt auch einen Vortrag bei der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). In der Folge wurde Rabehl von der neonazistischen NPD gar als “Sachverständiger” eingesetzt.

siehe auch: Nobelpreisträger protestieren gegen Burschenschafter-Treffen in Linz. Heftige Proteste ausgelöst hat ein für Anfang Oktober geplantes Treffen deutschnationaler Burschenschafter in Linz. Gegen die “Turmkommers” genannte Veranstaltung haben sich auch die Nobelpreisträger Elfriede Jelinek und Walter Kohn ausgesprochen. (…) Zu den Unterzeichnern des Appells gehören Künstler wie Elfriede Jelinek, Alfred Dorfer, Franzobel, Barbara Frischmuth, Rudolf Habringer, Josef Haslinger, Michael Köhlmeier, Harald Krassnitzer, Thomas Maurer, Robert Menasse, Elisabeth Orth, Kurt Palm, Willi Resetarits, Eva Rossmann, Gerhard Roth, Robert Schindel, Erwin Steinhauer, Peter Turrini sowie Publizisten, Historiker, KZ-Überlebende, Organisationen von Widerstandskämpfern.

weitere Infos zu Burschenschaften (außer über den Bilderlink) siehe auch: Lieber ein Geschwür am After, als ein Deutscher Burschenschafter! Zu burschenschaftlichen Umtrieben (nicht nur) in Hannover

Rechte Polemik im Internet

Ruhr Nachrichten
CDU und Junge Union distanzieren sich vehement von der Internet-Seite „Bochum gegen Links“. „Wir sind eine Partei der Mitte“, betont JU-Sprecher Christian Herker. Die Rote Antifa Bochum hatte die Union auf die Seite mit rechter Polemik unter der Adresse der Bochumer CDU-Kreisgeschäftsstelle aufmerksam gemacht. Doch von der sind einige ultrarechte Meinungen, die in den Beiträgen vertreten werden, meilenweit entfernt. „Auch die Verweise sind ziemlich heftig“, (ver)urteilt Lothar Gräfingholt stellvertretender Kreisgeschäftsführer. Als Privatmann, so räumt er ein, könne man alles machen, „aber man darf nicht so tun, als komme das von der CDU und der Jungen Union“. (…) Drei Dinge müssen sofort geändert werden: Als erstes die Adresse, die im Impressum als Lyrenstraße 11a angegeben wird. Das ist bekanntlich der Sitz der CDU-Kreisgeschäftsstelle und der JU-Geschäftsstelle. Dort wusste aber niemand bis gestern etwas weder von der Internetseite, noch von dem „Arbeitskreis konservative in der Jungen Union Bochum“, der im Impressum anstelle eines namentlich aufgeführten Verantwortlichen steht.

Nazi-Aufmarsch als “humanitäre” Geste

taz, die tageszeitung :: Digitaz-Artikel
Der Chef der österreichischen Rechten, Heinz Strache, soll 1989/90 an der innerdeutschen Grenze an einer Aktion der Wiking-Jugend teilgenommen haben. (…) Strache hat in der Silvesternacht 1989/90 an einem Aufmarsch der deutschen neonazistischen Jugendorganisation an der deutsch-deutschen Grenze teilgenommen und wurde dort von der Polizei festgenommen. Nach anfänglichem Leugnen stellt er jetzt seine Teilnahme an der Veranstaltung in Hilders bei Fulda nicht mehr in Abrede. (…) Dafür wurden mehrere Reichskriegsfahnen beschlagnahmt. Auch auf den Fotos der Fuldaer Zeitung sind nur Fackeln, Fahnen und Feuerwerkskörper zu sehen. Ein “Wikinger”, der mit Strache die Zelle geteilt haben will, bekam laut Tageszeitung Österreich, als er mit der Darstellung des FPÖ-Chefs konfrontiert wurde, “einen Lachkrampf”. Die Wiking-Jugend wurde 1994 in Deutschland verboten. Seit 1990 will Strache keine Kontakte mehr zu dieser Organisation gepflegt haben. Distanzieren wollte er sich aber von deren Zielsetzungen nicht. Im vergangenen Januar waren in den Medien Fotos aufgetaucht, die den etwa 20-jährigen Strache in Uniform bei Kriegsspielen in einem Kärntner Wald zeigen. Experten für Rechtsextremismus wollen auf den Bildern Wehrsportübungen erkennen.

siehe auch: Causa Strache: “Böse Absichten”? FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache wird seine Vergangenheit nicht los. Widerwillig musste er sich bei einer Pressekonferenz am Dienstag erneut Fragen zu seiner Teilnahme an einer Veranstaltung mit Mitgliedern der 1994 in Deutschland verbotenen neonazistischen Wiking-Jugend zu Silvester 1989 stellen.

Äußerungen über NS-Zeit – Herman entschuldigt sich

Äußerungen über NS-Zeit – Herman entschuldigt sich – – n-tv.de
Die Buchautorin Eva Herman hat ihre umstrittenen Äußerungen über die Nazi-Zeit bedauert. “Es tut mir Leid, wenn meine Äußerungen Anlass zu Missverständnissen gegeben haben”, sagte die frühere NDR-Moderatorin der “Bild”-Zeitung. (…) Ehemalige Kollegen und Politikerinnen kritisierten Herman. Die Grünen-Politikerin Krista Sager: “Ich habe den Eindruck, dass Frau Herman immer mehr ins Sektenmäßige abdriftet.” Unverständnis äußerte auch die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD): “Die Frauen zurück an den Herd, die Männer hinaus ins feindliche Leben, dieser Tenor schließt nahtlos an die Nazizeit an.” Hermans langjähriger Kollege Jo Brauner sagte: “Eva tut mir Leid. Dies ist ein Point of no return, ein Weg, von dem sie jetzt nicht mehr umkehren kann. Es haftet jetzt ein politischer Makel daran.”

siehe auch: Herman entschuldigt sich für Äußerungen. Reue nach dem Rauswurf: Eva Herman bedauert ihre umstrittenen Äußerungen über die Nazi-Zeit. “Es tut mir Leid, wenn sie Anlass zu Missverständnissen gegeben haben”, sagte die gefeuerte NDR-Moderatorin; Die Häschen-Ecke auf der Arche ist noch frei, Frau Herman. Drei kurze Absätze zum tiefen Griff ins Klo, den die vom NDR geschasste Moderatorin bei der Vorstellung ihres Machwerks „Das Prinzip Arche Noah“ tätigte; Zeit für Heim und Herd. Mit ihrem peinlichen NS-Sager bringt sich Deutschlands Vorzeigemutter Eva Herman selbst aus dem Spiel; Alles war schlecht. Der Fall Eva Herman: Erfolgreiche Bücher verfassen, in Medien gehypt werden und strunzdummes Zeug von sich geben (…) Dass der NDR die Nachrichtensprecherin jetzt gefeuert hat, geht in Ordnung, angesichts ihrer Aussage, am Dritten Reich wäre eben vieles, aber nicht alles schlecht gewesen, z. B. die Behandlung der Mütter. Ihr dürfte entfallen sein, dass u. a. ein paar hunderttausend Mütter und Kinder vergast wurden, weil sie irgendwie nicht zum rassischen Programm des Nicht-alles-war-schlecht-Reiches passten; Eva Herman: Die NPD hat eine neue Heldin. Es hat nicht lange gedauert. Die Partei in Deutschland, die den völkischen Idealen und Geschlechterrollenvorstellungen der NSDAP am nächsten steht, gemeint ist die NPD, hat in einer Pressemitteilung Eva Hermann ein lautes “Bravo, Eva!” zugerufen. Genau genommen ist es der RNF – der Ring Nationaler Frauen, der Herman für deren Lob der nationalsozialistischen Familienpolitik Beifall spendet.

nice to see: NPD buhlt um Ex-`MDR`-Moderatorin Herman. Nach dem Rauswurf beim NDR wegen ihres Lobs für die Werte und die Familienpolitik in Deutschland zwischen den Jahren 1933 und 1945 hat Eva Herman nun auch Unterstützung für ihre Thesen bekommen. Nicht besonders überaschend: von NPD und anderen Neonazis; Update: Es wächst weiter zusammen, was zusammengehört: Eva Herman, das Gute am Dritten Reich und vielleicht die FPÖ (…) Eigentlich dachte man, die Sache sei mit dem ultimativen Statement von Desirée Nick zuende, aber Frau H hat es unternommen, wieder ein Buch vorzulegen.

Iran: Umstrittene TV-Serie über Holocaust

Iran: Umstrittene TV-Serie über Holocaust « DiePresse.com
Grundlage ist eine von Holocaust-Leugner verbreitete These: Jüdische Zionisten hätten mit Adolf Hitler kollaboriert, um einen jüdischen Staat errichten zu können. Das iranische Fernsehen zeigt derzeit eine Serie über die Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg. Sie zieht jeden Montagabend Millionen Menschen im Iran vor die Bildschirme. Aber eine Grundlage der von westlichen Zeitungen gelobten Serie ist eine unter Holocaust-Leugnern weit verbreitete These: Danach hätten jüdische Zionisten mit Adolf Hitler kollaboriert, um ihren Wunsch nach der Gründung eines jüdischen Staats zu verwirklichen, berichtete “Spiegel Online” am Montag. (…) Im Abspann der Serie taucht ein Buch des Antisemiten Roger Garaudy auf – als “historische Quelle”. Als “historischer Berater” des Regisseurs Hassan Fatthi fungiert Abdollah Shahbazi, ein entschiedener Holocaust-Leugner, wie die Beiträge in seinem Weblog beweisen. Auch Fatthi macht aus seinem revisionistischen Geschichtsverständnis keinen Hehl.

NPD buhlt um Ex-`MDR`-Moderatorin Herman

NPD-BLOG.INFO » NPD buhlt um Ex-`MDR`-Moderatorin Herman
Nach dem Rauswurf beim NDR wegen ihres Lobs für die Werte und die Familienpolitik in Deutschland zwischen den Jahren 1933 und 1945 hat Eva Herman nun auch Unterstützung für ihre Thesen bekommen. Nicht besonders überaschend: von NPD und anderen Neonazis. Die NPD schickte zu dieser Gelegenheit ihren Ring Nationaler Frauen ins Rennen, der krampfhaft versucht, dem antiquierten Frauenbild in der rechtsextremen Bewegung irgendwie einen modernen Anstrich zu geben. In einer Pressemitteilung schreibt Gitta Schüßler, RNF-Mama und familienpolitische Sprecherin der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, `der Aufstand der Frauen` könne durch den Rauswurf Hermans nicht gestoppt werden. (…) Und der NPD-Spitzenkandidat in Niedersachsen, Andreas Molau, versucht denn auch ein bisschen Kapital für sich aus der Geschichte zu schlagen: `Frau Herman lade ich herzlich ein, die zukünftige NPD-Landtagsfraktion in Hannover in Sachen Familienpolitik zu beraten.`, heißt es nassforsch in einer Mitteilung der NPD. Aber auch auf den einschlägigen Neonazi-Seiten im Internet sind Frau Hermans Aussagen und der folgende Rauswurf beim NDR Thema, auch hier werden Hermans Aussagen über Hitlers Familienpolitik natürlich erst einmal begrüßt.

siehe auch: “Bravo, Eva!” – “Mutterkreuzzug” begeistert Rechte. Die Fernseh-Moderatorin und Autorin Eva Herman, die wegen ihrer Würdigung der nationalsozialistischen Familienpolitik vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) entlassen wurde, erhält Beifall quer durch die radikale Rechte

siehe auch: Es war nichts gut an Eva. Eva Herman findet nicht alles gut am Dritten Reich. Aber die “Wertschätzung der Mutter”, die sei ganz gut gewesen. Dem NDR reicht es nun: Herman ist gefeuert; Tradition verpflichtet – Nachtrag zur deutschen Eva…. Das, was Eva von sich gibt und als Ideal der Frau propagiert, wurde ähnlich auch von anderen gesagt – schon von Hitler z.B. auf dem NSDAP-Parteitag 1936: “Die Welt der Frau [sei] die Familie, ihr Mann, ihre Kinder, ihr Heim”.