Gefährliche Neonazis

Bnr.de – Gefährliche Neonazis
Die Detmolder Polizei nahm am Donnerstagabend im Stadtgebiet insgesamt neun Männer fest, die alle der rechten Szene zuzuordnen sind. Sie stehen im Verdacht, während einer Informationsveranstaltung über die Aktivitäten der rechtsextremen Heimattreuen Deutschen Jugend in der „Papiermühle“ im Detmolder Ortsteil Berlebeck mehrere Rauchbomben in die Nähe einer Gruppe von Besuchern vor dem Gebäude geworfen zu haben. Personen wurden nicht verletzt. Verschiedene regionale Antifa-Gruppen und Kulturinitiativen hatten zur Aufklärung über die HDJ-„Einheit Hermannsland“ und ihrer NPD-Funktionäre geladen. Diese HDJ-Gruppe um NPD-Ordner Gerd Ulrich, der bereits als „Gauführer Westfalen“ der verbotenen Wiking-Jugend fungierte, gilt als eine der aktivsten.

Rassistische Texte Steiners werden nicht indiziert

NPD-BLOG.INFO » Rassistische Texte Steiners werden nicht indiziert
Trotz einzelner rassistischen Passagen sollen Bücher des Begründers der Waldorfpädagogik, Rudolf Steiner, nicht auf den Index gesetzt werden. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPMJ) entschied sich laut einem Bericht von tagesschau.de vom 06. September 2007 für diesen Schritt, da der betroffene Verlag zusichert habe, den Bedenken Rechnung zu tragen und die betreffenden Bücher durch kommentierte Neuauflagen zu ersetzen. (…) In Deutschland reichen den Walddorfschulen offenbar Lippenbekenntnisse: Immer wieder betonen sie, rassistisches Gedankengut habe an ihren Schulen nichts verloren, doch die Entscheidung gegen die Indizierung der Bücher begrüßte der Bund der freien Waldorfschulen. Offenbar wollen sie nicht auf die rassistischen Texte verzichten. Statt dessen gibt es jetzt Kommentare. Dass eine Pädagogik, die von einem Rassisten geschaffen wurde, vielleicht in sich problematisch sein könnte, scheint kein Thema zu sein.

NPD-Kader im Elternrat: Schule bestellt bei Nazi-Versand

NPD-BLOG.INFO » NPD-Kader im Elternrat: Schule bestellt bei Nazi-Versand
Eine Grundschule in Boizenburg hat einem Bericht von Endstation Rechts zufolge 28 T-Shirts mit dem Logo und dem Schriftzug der Schule darauf bei einem rechtsextremen Textilversand aus Brandenburg gekauft. Offenbar engagiert sich der Neonazi Thomas `Steiner` Wullf an der Schule im Elternrat; Wulff gab den Angaben zufolge den Eltern zu verstehen, dass er T-Shirts günstig organisieren könnte und brachte den Textilversand eines Rechtsextremisten aus Brandenburg ins Spiel. Die T-Shirts wurden dem Bericht zufolge beim Textilversand des bekannten Neonazis Gordon Reinholz gedruckt und an die Schule geliefert. Diese habe die Rechnung bereits bezahlt, heißt es weiter. Reinholz war laut Wikipedia Anführer der Neonazi-Bande `Märkischer Heimatschutz`.

NPD-Büro längst etabliert

Blickpunkt – NPD-Büro längst etabliert
In Ueckermünde gilt der Stadtvertreter Roman Breß (CDU) als umgänglicher Zeitgenosse. Nur wenn das Gespräch auf seine Beziehung zum Neonazi Tino Müller kommt, wird der Unternehmer auffallend dünnhäutig. “Ich verklage jeden Journalisten, der Falsches über mich berichtet”, droht Bleß dann. Vor allem legt Breß Wert auf die Feststellung, dass er nicht der Vermieter von Müller und dessen Bürgerbüro in der Wallstraße ist. Er sei lediglich Minderheits-Gesellschafter in der Wohnungsgesellschaft North East GmbH, die den Vertrag mit dem NPD-Landtagsabgeordneten Müller geschlossen hatte. Im Frühjahr war der CDU-Mann wegen der Vermietung bundesweit in die Schlagzeilen geraten.

NRW: Offenbar ein Dutzend V-Leute aufgeflogen

NRW: Offenbar ein Dutzend V-Leute aufgeflogen | tagesschau.de
Ein Skandal um einen schwerkriminellen V-Mann in Nordrhein-Westfalen bringt den Verfassungsschutz (VS) offenbar um seine Informanten. Laut einem Bericht der “Frankfurter Rundschau” sind bis zu zwölf V-Männer in der rechtsextremen Szene enttarnt worden. Nun müsse der Verfassungsschutz ohne Informanten in Ostwestfalen auskommen – und hier liegt ein Schwerpunkt der Neonazi-Szene in den alten Bundesländern. Vorausgegangen war die Enttarnung eines kriminellen Neonazis als V-Mann. Der 27-jährige Sebastian S. war in der Szene anerkannt, da er zahlreiche Konzerte organisiert hatte – unter anderem Veranstaltungen zum Gedächtnis an den Kopf der britischen Neonazi-Band “Screwdriver”, Ian Stuart, der 1993 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Bei diesen Konzerten treten vor allem Neonazi-Bands aus dem “Blood & Honour”-Umfeld auf, diese Skinhead-Organisation ist in Deutschland seit dem Jahr 2001 verboten. Auch die Mobilisierung zu diesen Veranstaltungen läuft über “Blood & Honour”, wie aus entsprechenden Internet-Seiten aus dem Neonazi-Netzwerk hervorgeht. “B&H” nicht aktiv in NRW? Auch die Band “Oidoxie” – eine Neonazi-Band aus Dortmund- steht in der rechtsextremen Szene nach der Enttarnung von S. nun unter Verdacht, mit dem Verfassungsschutz kooperiert zu haben – oder zumindest von der Verbindung gewusst zu haben. (…) Der enttarnte V-Mann war auch in zahlreiche Delikte verwickelt. So wurde er 2004 in Gütersloh wegen Handels mit Betäubungsmitteln in 178 Fällen verurteilt. Im November 2005 wurde er in Dortmund wegen Nötigung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt. Ein gutes Jahr später, im Dezember 2006, wurde Sebastian S. erneut wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt. Außerdem soll er einen Komplizen zu einem Überfall angestachelt haben

siehe auch: Schwerkrimineller als V-Mann? In Düsseldorf tagt heute das parlamentarische Kontrollgremium, um den Fall von Sebastian S. zu beraten. Acht Landtagsabgeordnete fordern vom Innenministerium Auskunft über die Verbindung zwischen dem Verfassungsschutz und dem 27-Jährigen. Sebastian S. ist verurteilt wegen Nötigung, Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffengesetz und Drogenhandel; V-Leute bei Neonazis wurden enttarnt. Offenbar durch eine Panne bei der Verständigung zwischen der Staatsanwaltschaft Bielefeld und dem nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz sind bis zu ein Dutzend Informanten aus der rechten Szene enttarnt worden. Nun sollen in Internetforen die Klarnamen der V-Leute und Aufrufe zur Vergeltung kursieren. (…) Die Neonazi-Szene um Dortmund und in Ostwestfalen-Lippe gilt als extrem gefährlich. Nach Informationen von WELT ONLINE sollen in Internetforen der Kameradschaften die Klarnamen der enttarnten Personen und Aufrufe zur Vergeltung kursieren; Offenbar ein Dutzend V-Leute in NRW aufgeflogen. Ein Skandal um einen schwerkriminellen V-Mann in Nordrhein-Westfalen bringt den Verfassungsschutz (VS) offenbar um seine Informanten. Laut einem Bericht der “Frankfurter Rundschau” sind bis zu zwölf V-Männer in der rechtsextremen Szene enttarnt worden. Nun müsse der Verfassungsschutz ohne Informanten in Ostwestfalen auskommen – und hier liegt ein Schwerpunkt der Neonazi-Szene in den alten Bundesländern.

L’Humanite: Bulgarian Roma live without access to justice and education

Romano Vodi – L’Humanite: Bulgarian Roma live without access to justice and education – News
The French daily L’Humanite cites in its edition from today a statement made by the leader of the Bulgarian National Union /BNU/ Boyan Rasate, who is called ‘The Fuehrer’ by the daily. Rasate’s statement concerned the creation of a national guard in Bulgaria, to protect the Bulgarians from the gypsies. One month ago, the Roma in Bulgaria, tormented by the repeating Neo-Nazi attacks against them, protested violently, the French daily reports. Tension rose even further, when a 17-year Roma boy was killed in the Bulgarian town of Samokov and the police made the conclusion that it was a quarrel between young men.

Rabbiner durch Messerstich verletzt

Kriminalität – Gesellschaft – FAZ.NET – Frankfurt: Rabbiner durch Messerstich verletzt
Ein Rabbiner ist in Frankfurt von einem Unbekannten durch einen Messerstich in den Bauch verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag berichtete, stach der Täter am Freitagabend auf Mann ein. Der Täter habe den 42-jährigen Frankfurter, der eine jüdische Kopfbedeckung trug, auf einem Gehweg mit arabisch klingenden Worten angesprochen. Als der Rabbiner die Worte nicht verstand und den Täter nach dessen Anliegen fragte, stieß dieser auf Deutsch eine Todesdrohung aus. Der südländisch aussehende Mann sei von zwei Frauen begleitet worden.

siehe auch: Hessen: Rabbiner niedergestochen. In Frankfurt am Main ist laut einem Bericht des hr ein Rabbiner durch einen Messerstich schwer verletzt worden.

1.700 Menschen demonstrieren gegen NPD-Versammlung

1.700 Menschen demonstrieren gegen NPD-Versammlung | Westfälische Nachrichten – Für Münster und das Münsterland – Münsterland
Insgesamt fast 1.700 Menschen haben sich nach Angaben der Polizei am Samstag an zwei Kundgebungen unter den Motti “No Nazis – Bocholt stellt sich quer!” und “Gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit” gegen eine Versammlung der rechtsextremen NPD in Bocholt beteiligt. Die Demonstrationen gegen die NPD verliefen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.