Jüdischer Friedhof geschändet

Jüdischer Friedhof geschändet – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Der jüdische Friedhof im baden-württembergischen Freudental ist offenbar von rechtsradikalen Tätern geschändet worden. Dabei kam es zu «massiven Beschädigungen» mit einem geschätzten Schaden von etwa 100 000 Euro, wie die Polizeidirektion Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Heilbronn am Dienstag mitteilten. Die Ermittler gehen von einem «rechtsgerichteten Hintergrund» aus.

August 07: NSBM-Konzert (”Frey Faxi Festival”) in Rumänien

August 07: NSBM-Konzert (”Frey Faxi Festival”) in Rumänien « fight fascism
Wie schon im August 2006 fand heuer am 25. August zum zweiten Mal das sogenannte „Frey Faxi Festival“ in Rumänien statt. Mit dem Namen des Festivals bezieht man sich auf Informationen, die aus dem Buch „Temple of Wotan – Holy Book of the Aryan Tribe“ (übersetzt: Tempel Wotans – Heiliges Buch des Arischen Stammes) der Neonazis Ron McVan und Katja Lane stammen. Demnach sei in früheren Zeiten das Erntefest in Island und Skandinavien als „Frey Faxi“ bezeichnet worden, es hätten etwa Pferdewettkämpfe stattgefunden und es sei der germanische Gott „Frey“ anwesend gewesen. Ron McVan gründete im Jahr 1995 zusammen mit Katja Lane und ihrem Ehemann David die rassistische, paganische Gruppe „Wotansvolk“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Wotanism). David Lane, ehemaliger Angehöriger der terroristischen Neonazigruppierung „The Order“ (Quelle: http://www.splcenter.org/intel/intelreport/article.jsp?pid=212) und Begründer des rassistischen Slogans „14 Words“, verstarb kürzlich im Gefängnis in den USA. (…) Schon im letzten Jahr konnten anlässlich des in Sibiu (Hermannstadt), Rumänien stattfindenden Festivals diverse Musikgruppen aus dem rechtsextremen bzw. neonazistischen Blackmetal-/Pagan-Spektrum auftreten. Headliner war etwa die ukrainische National-Socialist-Black-Metal-Gruppe „Nokturnal Mortum“. Heuer war auch zumindest eine Band aus einem westeuropäischen Land vertreten, die deutsche NSBM-Band „Absurd“, die laut einem Besucherbericht im sogenannten „Ketzer-Forum“ (einem nicht-öffentlichen Internet-Forum, das eine Unterseite der Neonaziseite „Nationales Netz“ darstellt) mit Liedern wie „Werwolf“, „Asgardsrei“, „Der Hammer zerschmettert das Kreuz“, oder „Der Henker“ beim Publikum punktete. Auch die russische NSBM-Band „Temnozor“ und die rechtsextreme französische Band „Orthanc“ traten bei dem Konzert auf.

In der Pnos rumort es

espace.ch – In der Pnos rumort es
Rücktritte und Sektionsauflösung bei den Rechtsextremen. Exponenten der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) treten aus dem Vorstand aus, die Sektion Solothurn wird aufgelöst, und in der Westschweiz wird einAbleger gegründet. Sie waren lange die treibenden Kräfte in der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos): Dominic Bannholzer, der in Günsberg (SO) im Gemeinderat sitzt, und Sekretär Michael Haldimann, der rege Kontakte zur Rechtsaussen-Szene in Deutschland pflegt. Nun treten beide aus dem Pnos-Bundesvorstand zurück, wie die Partei auf ihrer Internetseite mitteilt. Mit ihnen verlässt auch Adrian Spring das bisher fünfköpfige Gremium. (…) Nach den drei Rücktritten wird der Bundesvorstand auf vier Personen reduziert. Neben den Bisherigen Denise Friederich – sie gründete im Sommer die Frauenorganisation Kampfbund Nationaler Aktivistinnen – und André Gauch nehmen Roland Renggli von der Ortsgruppe Küssnacht und Jonathan Leiggener ab der nächsten Sitzung im Vorstand Einsitz. Letzterer soll der Sektion Romandie der Pnos vorstehen, die nächstens im Wallis gegründet werden soll.

Nazidemonstration in Singen?

Singener Wochenblatt – Aktuelle Meldungen – Nazidemonstration in Singen?
Die neu erstarkte rechte Bewegung im Bodenseeraum plant offensichtliche eine Demonstration in Singen. Wie der Hompepage der Neonazi-Organisation zu entnehmen ist, sei ein gemeinsamber Aufmarsch am 20. Oktober, 12 Uhr am Bahnhof Singen geplant. Die Demonstration sei angemeldet, wird auf der Homepage mitgeteilt.

Rechtsextreme mobilisieren

espace.ch – Rechtsextreme mobilisieren
Im Internet rufen Rechtsextreme zur Demo-Teilnahme auf. Die SVP will ihnen eine Teilnahme nicht verbieten. Auf allen Seiten wird fleissig mobilisiert für den wohl heissen Demo-Tanz am Samstag. Auf den Zug aufgesprungen sind auch Rechtsextreme. In Internetforen von «Blood and Honour», einer verbotenen neonazistischen Gruppierung, welche in ganz Europa aktiv ist, wird zur Teilnahme aufgerufen. «Ich werde auf jeden Fall in Bern sein», kündigt ein User zum Beispiel an. Insider gehen für Samstag von über 100 Aktivisten der extremen Rechten aus. Das letzte Mal, als Linke und Rechte in Bern im grossen Stil aufeinandertrafen, war am ersten antifaschistischen Abendspaziergang im Jahr 2000, als rund 250 Rechte nach Bern kamen. Die Polizei nahm damals 102 Störer fest.

Fast 3.000 Bürger demonstrieren in Melle gegen Rechts

Evangelischer Pressedienst (epd) – Landesdienst Niedersachsen-Bremen – Fast 3.000 Bürger demonstrieren in Melle gegen Rechts
Knapp 3.000 Bürger haben am Montagabend in Melle bei Osnabrück gegen die Einrichtung eines Schulungszentrums für Neonazis im alten Meller Bahnhof demonstriert. Der NPD-Politiker und Hamburger Anwalt Jürgen Rieger hatte das Gebäude am Freitag von einem Makler für 700.000 Euro gekauft. “Wir Meller machen deutlich, dass für Rieger und die NPD in unserer Stadt kein Platz ist”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Ratsfraktionen. Die Stadt hatte erklärt, sie werde auf ihr Vorkaufsrecht verzichten und das Bahnhofsgebäude nicht zu einem überhöhten Preis erwerben. Nach ihren Angaben liegt der Verkehrswert der Immobilie nur bei 200.000 Euro. Zugleich wolle die Stadt mit allen Mitteln verhindern, dass das Gebäude zu einem rechtsextremen Schulungszentrum wird.

siehe auch: Nazi Rieger kauft Bahnhof. Demobericht+Bilder. ügen Rieger, einschlägig bekannter und vorbestrafter Neonazi der NPD kauft den Bahnhof Melle (b. Osnabrück)-Demonstration gegen geplantes Nazi-Schulungszentrum- Nach seiner Schlappe in Delmenhorst startete der Holocaustleugner und Volksverhetzer Jürgen Rieger einen weiteren Versuch zur Schaffung eines Schulungszentrums für Nazis in dem kleinen Städtchen Melle bei Osnabrück; 3000 Menschen gegen NPD-Schulungszentrum in M. Am Montag den 1. Oktober gingen auf einer vom Stadtrat Melle organisierten Demonstration über 3000 Menschen auf die Straßen, um gegen den Kauf des Meller Bahnhofs durch den Hamburger NPD-Landesvorsitzenden Jürgen Rieger zu protestieren; Riegers Bahnhof: “Dann muss auch Geld fließen”. Nach dem Kauf des alten Bahnhofs in Melle (Niedersachsen) muss der Hamburger Neonazi Jürgen Rieger nun zeigen, was er im Geldbeutel hat: die Stadt will sich nicht erpressen lassen und will erst mal sehen, ob überhaupt Geld fließt. Um Rieger die Sache so wenig schmackhaft wie möglich zu machen, hat die Stadt offenbar noch ein paar Details in petto, in denen der Teufel steckt. Heute demonstrierten 3.000 Meller gegen Rieger.

Herman will keine Hilfe von Rechts

Herman will keine Hilfe von Rechts – Märkische Allgemeine – Zeitung für das Land Brandenburg
In der Not erkennt man die wahren Freunde. Auf Eva Herman trifft das nicht zu. Seit sie sich öffentlich zur NS-Familienpolitik geäußert hat, wird die ehemalige NDR-Moderatorin von rechtsideologischen Kreisen bejubelt. Jetzt plant die Hamburger DVU am 13. Oktober eine Kundgebung auf dem Rathausplatz mit dem Titel “Meinungsfreiheit für Eva Herman! Mehr Demokratie!” (…) Applaus kam indes von rechten Kreisen. Vergangene Woche erhielt Herman eine Solidaritätsadresse des NPD-nahen “Rings Nationaler Frauen” (RNF). Die ungerufenen Geister kümmert wenig, dass sich Herman auf ihrer Homepage von rechten Strömungen distanziert: “Auch wenn Frau Herman sich noch nicht eingestehen will, dass sie auf dem Themengebiet Familie mit der nationalen Opposition in unserem Land konform geht, so ist sie für uns nationale Frauen hinsichtlich der Familienpolitik eine gute Wegbereiterin”, so eine RNF-Sprecherin.

siehe auch: Streit um Mutterbegriff: Herman wehrt sich gegen Medien – mit NS-Begriffen. Eva Herman fühlt sich falsch verstanden und zitiert: Die wegen ihrer dubiosen Äußerungen über die Familienwerte der Nazi-Zeit vom NDR gefeuerte Moderatorin und Buchautorin wirft den Medien gezielten Rufmord vor – und bedient sich dabei eines höchst fragwürdigen Vokabulars. Eva Herman sieht sich als Opfer einer “gleichgeschalteten Presse”.

Rechte wollen über Rathäuser in den Landtag

WP Politik – Rechte wollen über Rathäuser in den Landtag
Die NPD baut ihre Basis in den NRW-Kommunen aus. “Die NPD will über die NRW-Rathäuser den Sprung in die Rathäuser schaffen”, warnte Innenminister Ingo Wolf (FDP) bei der Vorlage des NRW-Verfassungsschutzberichts 2007. Nach Angaben der Verfassungsschützer verfügt die NPD knapp zwei Jahre vor den NRW-Kommunalwahlen in 45 von 54 Kreisen über “arbeitsfähige Strukturen”. 2007 wurden neue Strukturen in Düren, Krefeld und Solingen geschaffen. Erstmals hat die NPD in Oberhausen eine eigenständige Frauenorganisation gegründet, den “Ring Nationaler Frauen”. Damit wolle die NPD neue Wähler und Mitglieder gewinnen.

“Mein Kampf”: ein Bestseller in Brasilien

Deutschlandradio Kultur – Fazit – “Mein Kampf”: ein Bestseller in Brasilien
In den Buchläden und im Internet Brasiliens, der größten Demokratie Lateinamerikas, wird derzeit eine neue Auflage von Adolf Hitlers “Mein Kampf” in portugiesischer Übersetzung angeboten und findet laut Händlerangaben wie üblich reißenden Absatz. Keineswegs überraschend – denn das Tropenland ist von Antisemitismus gezeichnet, bot zahlreichen Kriegsverbrechern Unterschlupf und hat auffällig viele Hitler-Sympathisanten. Nicht wenige Brasilianer tragen amtliche Vornamen wie Hitler, Himmler oder Eichmann. (…) Renommierte Sozialwissenschaftler, darunter die Historikerin Maria Luisa Tucci Carneiro von der Bundesuniversität in Sao Paulo erinnern in diesem Kontext daran, dass in Brasilien der Diktator Getulio Vargas, ein Hitlerverehrer und notorischer Judenhasser, bis heute auch offiziell außerordentlich verehrt wird, erst 2003 für Vargas in Rio de Janeiro ein großzügig gestaltetes Memorial eingeweiht wurde. Zur Nazizeit kooperierte Vargas sogar eng mit der Gestapo. Per Geheimdekret wurde Tausenden von Juden die Einreise verweigert – viele in Brasilien lebende, darunter Olga Benario, wurden nach Deutschland deportiert, endeten im KZ. Brasilien trage Mitverantwortung an der Judenvernichtung, die Vargas-Regierung sei mitschuldig an nazistischer Ausrottung, sagt Maria Luisa Tucci Carneiro.