Ungeziefer-Vergleich: Der ahnungslose Herr Schmid

Ungeziefer-Vergleich: Der ahnungslose Herr Schmid – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Es war wohl nur ein sprachlicher Fauxpas: Münchens CSU-Oberbürgermeister-Kandidat Schmid hat auf dem Parteitag davon gesprochen, die Stadt zu entlausen. Gemeint war die rot-grüne Regierung. Für einen Nazi hält ihn niemand, die SPD bezweifelt, dass er für das OB-Amt taugt. (…) Das rot-grün regierte München steckt der CSU wie ein Stachel im schwarzen Bayernland. Und das mag sich wohl auch Josef Schmid so gedacht haben: “Ude und Rot-Grün sind wie die Made im Speck der CSU oder wie die Laus in der Mähne des bayerischen Löwen”, ruft er am Schluss seines Grußwortes: “Es ist höchste Zeit, dass wir mit der Entlausung des bayerischen Löwen beginnen!” Entlausung? Der Begriff aus der Nazi-Sprache erschreckt die, die zugehört haben. Einst schickten NS-Schergen die Juden unter dem Vorwand der “Entlausung” in die Gaskammern der Konzentrationslager. Sie mordeten mit dem Giftgas Zyklon B, das in den zwanziger Jahren eigentlich für Schädlingsbekämpfung entwickelt worden war.

siehe auch: “Ich wollte keine Gefühle verletzen”. Nach seinem auf Rot-Grün gemünzten Ungeziefer-Vergleich steht der CSU-OB-Kandidat Josef Schmid weiter unter Druck. Obwohl sich Schmid entschuldigte, wird der Stadtrat den Aufruf zur “Entlausung” debattieren – der Walhkampfmanager der SPD fordert seinen Rücktritt; “CSU sollte sich überlegen, mit wem sie ins Rennen geht”. Ärger nach Anleihen in der NS-Sprache auf dem CSU-Parteitag: Münchens christsozialer Oberbürgermeister-Kandidat Schmid hatte die “Entlausung” des rot-grün regierten Münchens gefordert – nun zweifelt Zentralratspräsidentin Knobloch an Schmids Eignung fürs OB-Amt.

BNP Making Scottish push

BNP Making Scottish push | Student Newspaper
Far right party attempt to take advantage of Holyrood elections. The far right British National Party are making a concerted effort to win a seat at the forthcoming Scottish elections. Under the Scottish system of regional lists the BNP hope to have their own MSP. This would be a milestone for the controversial group, who’s policies include the ‘repatriation’ of immigrants and their descendents and the compulsory arming of the British population. The current system in Westminster elections prevents minority parties such as the BNP winning seats but the existence of regional lists, something which has benefited both the Green Party and the Scottish Socialist Party, could potentially allow the BNP to become elected to the Scottish Parliament at Holyrood. A total of thirty-two BNP candidates will stand on the eight regional lists.

Indian “Nazi” bedspread withdrawn after protests

Scotsman.com News – Latest News – Indian “Nazi” bedspread withdrawn after protests
An Indian home furnishing maker has agreed to withdraw its new line of bedspread collections named “NAZI” after Indian Jews protested the promotional name, which they said rang of Adolf Hitler’s anti-Semitic regime. The furnishing maker sent a letter to the Jewish community apologising, Jonathan Solomon, head of the Indian Jewish Federation, told Reuters late on Monday.

siehe auch: Nazi-named bedspread angers Indian Jews. India’s small Jewish community is up in arms against a home furnishing maker that has named its new line of bedspreads “NAZI” and used the swastika in its promotional brochure; Indischer Laden nimmt Nazi-Bettwäsche ins Sortiment. Jüdische Gruppen in Indien sind entsetzt: Ein Kaufmann in Bombay will künftig mit Hakenkreuzen bedruckte Bettwäsche verkaufen. Das Zeichen, die Swastika, ist zwar auch ein altes hinduistisches Symbol – doch in diesem Fall ist der Hitler-Bezug eindeutig: Die Ware heißt “The Nazi Collection”.

“MUP should ban neo-Nazi groups”

B92 – News – Society – “MUP should ban neo-Nazi groups”
Bojan Kostreš wants the police (MUP) to take the necessary measures to stop the work of neo-Nazi organizations. The Vojvodina Assembly president issued a statement on Monday saying that the announcement by an organization branded fascist, named Obraz, to stage a march in Novi Sad is conclusive proof that these groups “are working unhampered on disseminating retrograde ideas.“ (…) After police banned the organization of a rally by the neo-Nazi organization, Nacionalni Stroj (National Formation), announced for October 7, another organization, Obraz, has said it will march the streets of Novi Sad. In MUP records, Obraz is labeled as a fascist organization. Kostreš reminded Jočić that in December 2005 the Vojvodina Assembly adopted an Act on the actions of informal groups and individuals with neo-Nazi characteristics on the territory of Serbia, and demanded the government block their work.

Feds seek to deport alleged Nazi guard

The Bellingham Herald / Wire – Nation / Feds seek to deport alleged Nazi guard
Federal authorities have begun deportation proceedings against an 85-year-old suburban Atlanta man who they say served as a Nazi guard and trained and handled attack dogs at the Dachau and Buchenwald concentration camps. The Department of Justice and Department of Homeland Security allege Paul Henss, a German citizen who lives in Lawrenceville, about 30 miles northeast of Atlanta, entered the U.S. in 1955 after hiding his concentration camp service.

Verwaltungsgericht Bayreuth verlängert Zeit für Neonazi-Kundgebung

Verwaltungsgericht Bayreuth verlängert Zeit für Neonazi-Kundgebung – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Die rechtsextreme NPD darf am Tag der Deutschen Einheit länger als bisher genehmigt eine Kundgebung im oberfränkischen Gräfenberg abhalten. Das Verwaltungsgericht Bayreuth habe entschieden, dass die NPD am 3. Oktober von 8.00 bis 11.00 Uhr auf dem Marktplatz der Stadt sein dürfe, sagte der Sachgebietsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landratsamts Forchheim, Jürgen Kupfer, am Montag auf ddp-Anfrage. Das Landratsamt hatte zunächst nur eine zweistündige Veranstaltung genehmigt, an der nach Veranstalterangaben bis zu 300 Neonazis teilnehmen sollen.

Keine Anzeige nach Hakenkreuzschmiererei

Keine Anzeige nach Hakenkreuzschmiererei – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt wird gegen einen Polizeibeamten des Reviers Oranienbaum (Landkreis Wittenberg) ermittelt. Er soll bereits vor vier Wochen nach einer Hakenkreuzschmiererei auf einem Fahrzeugdach auf die Aufnahme einer Strafanzeige und die Sicherung von Beweisen verzichtet haben, wie die Polizei am Montag in Dessau mitteilte.

NPD-Gegner können mit Spenden rechnen

NPD-Gegner können mit Spenden rechnen
Die drei NPD-Gegner, die am Donnerstag vom Amtsgericht Waren wegen ihres gewaltsamen Vorgehens gegen einen NPD-Wahlwerber Geldbußen auferlegt bekamen, können auf breite Unterstützung hoffen. Nach den Grünen und dem Bund der Antifaschisten kündigten gestern die Landtagsfraktionen von SPD und CDU – mehrere Hundert Euro – sowie der DGB – 500 Euro – an finanzieller Hilfe an. Die drei Landschaftsgärtner sollen 2600 Euro Geldbuße zahlen, weil sie 2006 an einer Schule in Waren einen NPD-Helfer bedroht und ihm Flugblätter und sogenannte Schulhof-CDs abgenommen und zertreten haben. Die RAA, ein Verein für Demokratie in Waren, richtete ein Konto ein.

“Keinen Fußbreit dem Faschismus” ist nicht nur eine Worthülse, sondern auch Ausdruck von Achtung und Solidarität gegenüber Menschen. Wir solidarisieren uns mit dem Widerstand gegen die NPD-Verteilaktion. Wir zitieren daher gerne und mit der Bitte um Spende aus RAA richtet Spendenkonto in Reaktion auf den Warener “Schulhof-CD-Prozess” ein:
Unter dem Stichwort “Zivilcourage” können Spenden auf das Konto Nr. 18 667 535 der RAA M-V e. V. bei der DKB, BLZ 120 300 00 eingezahlt werden. Bei Angabe von Namen und Adresse werden Spendenbescheinigungen ausgestellt. Über die Bußgeldbeträge i. H. v. ca. 2.600 € ggf. hinaus gehende Spendenbeträge werden an den Opferfonds CURA der Amadu Antonio Stiftung weiter geleitet.

Rechtsextremer wegen Gewalttat in Antwerpen vor Gericht

Rechtsextremer wegen Gewalttat in Antwerpen vor Gericht
Mehr als ein Jahr nach einer rassistisch motivierten Gewalttat beginnt in Antwerpen heute der Prozess. Angeklagt ist ein junger Mann, der sich selbst der rechtsextremistischen Szene zurechnet. Der 19-Jährige hatte am 11. Mai vergangenen Jahres in der Antwerpener Altstadt Jagd auf Immigranten gemacht und dabei ein zweijähriges Mädchen und dessen afrikanische Kinderfrau getötet sowie eine türkische Frau schwer verletzt.