Als Schöffe ungeeignet

Bnr.de – Als Schöffe ungeeignet

Der rechtsextreme Multifunktionär Jürgen Schützinger (Jg. 1953) wurde in der baden-württembergischen Schwarzwaldstadt Villingen-Schwenningen von der Schöffenliste gestrichen. „Als Schöffe ist er ungeeignet, nicht zuletzt, weil er vom Verfassungsschutz beobachtet wird“, erklärte die CDU-Stadträtin Renate Breuning. Schützinger ist seit Oktober 2005 baden-württembergischer NPD-Landesvorsitzender. Seit 1984 gehört er dem Kreistag des Schwarzwald-Baar-Kreises an und ist seit 1980 Mitglied des Gemeinderates in Villingen-Schwenningen. In beide Gremien wurde Schützinger für die Deutsche Liga für Volk und Heimat (DLVH), der er als geschäftsführender Bundessprecher vorsteht, gewählt.

Burschenschaftliche Verbindungen

Bnr.de – Burschenschaftliche Verbindungen

Die Münchener Burschenschaft Danubia feiert vom 22. bis 25. Mai ihr 160. Stiftungsfest. Am 22. Mai soll im Rahmen des „12. Herrschaftsfreien Dialogs“ Bernd Kallina, Alter Herr der Danuben und vormals Pressereferent im Bundesvorstand der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN), mit Wolfgang Dvorak-Stocker, dem Geschäftsführer der Verlage Leopold Stocker und Ares aus Graz, diskutieren. 2002 war Dvorak-Stocker, Mitarbeiter der neurechten Zeitschrift „Sezession“ ím Umfeld der „Jungen Freiheit“, Referent auf dem Jahreskongress der rechtsextremen Gesellschaft für freie Publizistik.

Nützliche Beschäftigung

Bnr.de – Nützliche Beschäftigung

Funktionär der neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend ist Mitglied beim THW in Greifswald. Nicolas Hefner, der Pressesprecher des THW gibt sich entschlossen. Für Neonazis und rechtsextremes Gedankengut sei Platz in „der faszinierenden Welt“ der Bundesanstalt. Deshalb habe man auch den Greifswalder THW-ler Frank Klawitter ausgeschlossen. Klawitter war Mitglied der Wiking-Jugend und ist heute in der neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend aktiv. Gegen den Rauswurf hat der Neonazi Widerspruch eingelegt.

Holocaust-Mahnmal erneut mit Hakenkreuz beschmiert

Holocaust-Mahnmal erneut mit Hakenkreuz beschmiert – Yahoo! Nachrichten Deutschland

Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin-Mitte ist erneut eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt worden. Einem Mitarbeiter des Besucherservices war das aufgesprühte Zeichen am Donnerstagabend auf einer Stele des Holocaust-Mahnmals aufgefallen, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte.

NPD-BLOG.INFO » NPD will angeblich Rechtsmittel gegen Urteil einlegen

NPD-BLOG.INFO » NPD will angeblich Rechtsmittel gegen Urteil einlegen

Die NPD wird eigenen Angaben zufolge gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes Berlin Rechtsmittel einlegen. Parteichef Udo Voigt sei “nach wie vor der Auffassung, daß das Einbehalten von etwa 870.000 Euro staatlicher Teilfinanzierung der Parteien wegen angeblich falscher Rechenschaftsberichte des Landesverbandes Thüringen aus den 90er Jahren rechtswidrig” sei. (…) Die NPD kündigte nun an, “alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel” auszuschöpfen, weil “das Verfahren auch dem Zweck dient, die Partei finanziell auszutrocknen”. Der Kampf gegen die NPD werde in zunehmenden Maße nicht politisch geführt, sagte der NPD-Vorsitzende Voigt. Von “einer Gleichbehandlung mit den etablierten Parteien” könne keine Rede sei,  wenn berücksichtigt werde,  “daß Jahr für Jahr Millionenbeträge von Steuergeldern rechtswidrig für den „Kampf gegen Rechts“,  der nichts weiter als ein Kampf gegen die NPD” sei, ausgegeben werden, so Voigt.

“Autonome Nationalisten” auf Vormarsch in rechtsextremer Szene

redok – “Autonome Nationalisten” auf Vormarsch in rechtsextremer Szene

In einem neuen Gewand erscheinen große Teile der Neonazis heute. Das Bild des kahlköpfigen, tätowierten Skinheads mit Springerstiefeln und Bomberjacke ist dem des unauffälligen und meist schwarz gekleideten “Autonomen Nationalisten” gewichen. “Autonome” – darunter versteht man normalerweise eine Gruppierung des linksradikalen Spektrums. Die Neonazis schreiben sich dieses Synonym, das Unabhängigkeit symbolisiert, auf die Fahne, um sich als nicht parteizugehörig zu kennzeichnen. “Freie Nationalisten” gab es auch schon vor dem Auftreten der “Autonomen Nationalisten”, doch offenbar hatten sich zu viele “freie Kräfte” Parteien wie der NPD angeschlossen, sodass eine neue Bezeichnung für die wirklich unabhängigen “Kameraden” her musste. Zudem ist eine zunehmende Militanz bei den “Autonomen Nationalisten” zu verzeichnen. Am 1. Mai in Hamburg zeigten sie ihr wahres Gesicht: Schläge und Tritte gab es für Gegendemonstranten und Polizisten. Vor allem aber Journalisten, die über die Rechtsextremisten berichten wollten, wurden von Dutzenden “Autonomen Nationalisten” angegriffen. Kameras wurden geraubt, offene Drohungen an zahlreiche Medienvertreter ausgesprochen – im Beisein von hochrangigen NPD-Kadern.

Rechte Reenactment-Gruppen

de.indymedia.org | Rechte Reenactment-Gruppen
Rechte Gruppen versuchen über den Weg des Reenactment ihre Weltanschauung mit dem Mäntelchen der Wissenschaft unters Volk zu bringen. In den letzten Jahren hat sich „Living History“, „Reenactment“ und „Experimentelle Archäologie“ zu einer wahren Bewegung vor allem bei jungen Leuten gemausert (siehe die veröffentlichte Terminflut in den entsprechenden Zeitschriften). Es gibt viele Freizeitgruppen, aber auch professionelle „Reenactors“ die von ihren Auftritten leben. Zwischenzeitlich hat sich ein eigener „Mittelalter-Markt-Musikstil“ etabliert. Es wird aber nicht nur auf privaten Lagern in der Gruppe die Zivilisationsflucht gelebt, sondern auch bei der musealen Öffentlichkeitsarbeit und sog. Mittelalter-Märkten in die Öffentlichkeit gegangen. Dabei werden neben Bildungsbürgern vor allem auch Familien mit Kindern, Gothic-Jugendliche und LARP-Live-Rollenspieler angesprochen. Diese breite Öffentlichkeit wird von Gruppen, die versuchen, ihr abstruses Weltbild in der Vergangenheit wiederzufinden, genutzt um ihre Weltanschauung unter die Leute zu bringen. Über die auch aus Fernsehsendungen bekannte Gruppe „Ulfhednar“ findet jetzt eine Diskussion statt, die ein Professor der Archäologie ins Rollen gebracht hat.

GRÜNE WARNEN NACH SKANDAL UM NAZI-SHIRTS VOR GESCHICHTSVERGESSENHEIT

GRÜNE WARNEN NACH SKANDAL UM NAZI-SHIRTS VOR GESCHICHTSVERGESSENHEIT
Nach dem Skandal um T-Shirts mit Hitlerjugend-Parolen haben die Grünen in Brandenburg vor «Geschichtsvergessenheit» gewarnt. Dass Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Cottbuser Ortsteil Groß Gaglow die Shirts wiederholt auf öffentlichen Veranstaltungen trugen, offenbare einen «geradezu erschreckend unkritischen Umgang» mit dem Nationalsozialismus, kritisierte Landeschefin Franziska Keller am Mittwoch in Potsdam. Zwar lasse sich nicht mehr feststellen, ob das Hitler-Zitat aus Unkenntnis, Gleichgültigkeit oder gar mit Billigung solange auf den T-Shirts in der Öffentlichkeit getragen werden konnte. Doch der Mangel an Geschichtsbewusstsein biete Neonazis in jedem Fall ein ideales Betätigungsfeld.

Neonazis grölen minutenlang «Heil Hitler» über Bahnhofslautsprecher

Neonazis grölen minutenlang «Heil Hitler» über Bahnhofslautsprecher

In Wiesbaden haben zwei Rechtsradikale am Mittwochabend minutenlang Nazi-Parolen wie «Deutschland den Deutschen» und «Heil Hitler!» über die Lautsprecheranlage des Hauptbahnhofs gegrölt. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Wie es den jungen Männern gelingen konnte, sich der Anlage zu bemächtigen, konnte ein Sprecher zunächst keine Angaben machen.

Widerstand gegen Neonazis auf Heisenhof formiert sich neu

Widerstand gegen Neonazis auf Heisenhof formiert sich neu – DIE WELT – WELT ONLINE

Nachdem der rechtsextreme Hamburger Anwalt Jürgen Rieger wieder die Verfügungsgewalt über den Heisenhof in Dörverden bekommen hat, formiert sich der Widerstand gegen die Neonazis in der Region neu. “Wir planen für den 22. Juni eine Demonstration, die vor das Nazizentrum führen soll”, sagte Bernward Nüttgens vom örtlichen “Bündnis gegen Rechtsextremismus”. Der “Sonntags-Spaziergang” beginnt den Angaben zufolge um 11.30 Uhr.