“Stadtreiniger” verbreitet braunen Schmutz

“Stadtreiniger” verbreitet braunen Schmutz
Rechtsextreme nutzen auch seriöse Internet-Foren für ihre Propaganda / Ein Beispiel aus Kassel. Das Internet ist ein Tummelplatz für Rechtsextreme. Doch nicht nur in den einschlägigen braunen Ecken des weltweiten Datennetzes verbreiten Neonazis dabei ihre Propaganda, sondern auch in ganz seriösen Diskussionsforen – der Schutz, den die Anonymität bietet, macht es möglich.
Wer etwa in Kassel von Zeit zu Zeit das Internet-Forum der örtlichen Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) besucht, wird schon dem Pseudonym “Stadtreiniger” begegnet sein. Dahinter steckt nach Informationen der Frankfurter Rundschau der vorbestrafte Rechtsextremist Markus H. (31). Binnen etwas mehr als anderthalb Jahren brachte es der Vielschreiber, der sich per Logo freimütig als “Autonomer Nationalist” outete, auf stolze 267 Beiträge in dem Forum. Ganz gleich, ob es um den Bau eines Bordells in Kassel ging, um Hartz IV, den Nahostkonflikt oder um ein Verbot der NPD – “Stadtreiniger” mischte sich in die Debatten ein. (…)  Markus H., der erst im vergangenen Jahr wegen “Sieg Heil!”-Rufen und Zeigen des verbotenen Hitlergrußes zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, gehört der Neonazi-Kameradschaft “Freier Widerstand Kassel” an. Und was er in deren internen Internet-Forum verlautbart, hat mit seinem ansonsten gerne gepflegten Image der Gewaltlosigkeit nichts mehr zu tun.

Polizei-Großaufgebot bei Dresdener Neonazi-Treffen

pr-sozial – Polizei-Großaufgebot bei Dresdener Neonazi-Treffen
1000 Rechtsextreme der NPD-Jugendorganisation haben ein sogenanntes Bürgerfrühstück veranstaltet. Polizei stellte Samuraischwert, Messer, Baseballschläger und Reizgassprays sicher. (…) Bei Anhängern der rechten Szene stellte die Polizei unter anderem ein Samuraischwert, Messer, zwei Schreckschusswaffen, Baseballschläger und Reizgassprays sicher.

Holocaust-Forscher Raul Hilberg gestorben

NETZEITUNG AUSLAND: Holocaust-Forscher Raul Hilberg gestorben
Der weltweit renommierte US-Politologe Raul Hilberg ist tot. Der mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftler war der wohl wichtigste Historiker bei der Aufarbeitung der Shoah. Der US-amerikanische Politologe und Autor Raul Hilberg, der wohl international bekannteste Holocaust-Forscher, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Der gebürtige Wiener erlag am Samstag in einem Hospiz in Williston im US-Bundesstaat Vermont einem Lungenkrebsleiden. Das teilte die Universität von Vermont am Montag auf ihrer Internetseite mit. (…) Hilburg wurde am 2. Juni in Wien geboren, dort wuchs er zunächst auch auf. 1939 flohen seine aus Galizien stammenden jüdischen Eltern mit ihm über Frankreich und Kuba nach Amerika. In den USA studierte er unter anderem bei dem Politikwissenschaftler und Juristen Franz Neumann, der aus Berlin hatte fliehen müssen. Die meisten Verwandten der Familie Hilberg überlebten die NS-Zeit nicht. Als Mitglied der 7. US-Armee kehrte Hilberg 1944 nach Nazi-Deutschland zurück und entdeckte 1945 in der ehemaligen NSDAP-Zentrale in München die in Kisten verpackte Privatbibliothek Adolf Hitlers – der Beginn seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus. «Als die Nürnberger Prozesse vorbei waren und ein paar Leute schuldig gesprochen, wollte niemand mehr darüber reden», sagte er einmal. «Aber ich war getrieben von dem Wunsch zu wissen, was passiert ist.» Nach der mehrfachen Erweiterung seiner grundlegenden Studie über die Judenvernichtung veröffentlichte der Historiker 1992 das Buch «Täter, Opfer, Zuschauer», 1994 seine Autobiografie «Unerbetene Erinnerung. Der Weg eines Holocaust-Forschers» und 2002 die Studie «Die Quellen des Holocaust».

Glückwünsche an die Waffen-SS

07.08.2007: Glückwünsche an die Waffen-SS (Tageszeitung junge Welt)
Geschichtsrevisionismus in Estland und Westukraine weiter auf dem Vormarsch. Die estnischen Behörden geben sich weiterhin alle Mühe, ihre europaweite Spitzenposition in Sachen Geschichtsrevisionismus zu verteidigen. Wie am 1. August bekannt wurde, verhinderten kommunale Dienststellen die Enthüllung eines antifaschistischen Denkmals in der ostestnischen Ortschaft Metsakivi. Das Monument sollte 14 Einwohnern gewidmet werden, die im Sommer 1941 von deutschen Nazisoldaten erschossen worden sind. Lokale Politiker intervenierten aber sehr schnell, da einer der Erschossenen mit der Sowjetunion sympathisiert und mit der Roten Armee zusammengearbeitet haben soll. Der estnische Sicherheitsdienst Kaitsepolitseiamet nahm Ermittlungen in dieser Angelegenheit auf. Sollte sich unter den 14 Erschossenen tatsächlich ein Kommunist befunden haben, bleibt die Enthüllung des Denkmals eher unwahrscheinlich. Doch Estlands Regierungsmitglieder können auch überaus tolerant und gastfreundlich agieren. Auf über 800 Teilnehmer ist in diesem Jahr das alljährliche Treffen von Veteranen der Waffen-SS angewachsen, dem der estnische Verteidigungsminister eigens ein Glückwunschschreiben übermittelte. Inzwischen nehmen auch Alt- und Neonazis aus mehreren europäi­schen Ländern an der Zusammenkunft teil, bei dem am 28. Juli der Kämpfe an der Tannenbergstellung 1944 gedacht worden war, während der die 20. estnische SS-Division von der Roten Armee größtenteils aufgerieben wurde. Heutzutage werden diese SS-Männer von der estnischen Regierung als »Helden der Freiheit« geehrt.

Nationales Widerstandsbräteln

Nationales Widerstandsbräteln / Schweiz / SF Tagesschau
Rechtsradikale feiern auf dem Rütli.Ohne Zwischenfälle ist eine von rund 300 Personen besuchte Bundesfeier der rechtsradikalen Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) auf dem Rütli verlaufen. In den Reden wurde vor dem Ausverkauf der Schweiz und fremden Richtern gewarnt. Weil sie am 1. August vom Rütli ferngehalten wurde, hatte die PNOS für Sonntag zu einem «Bräteln des nationalen Widerstandes» aufgerufen. Rund 300 Gesinnungsgenossen und -genossinnen hörten den Ruf und kamen ihm nach. Sie fuhren mit einem Sonderschiff von Brunnen (SZ) zum Rütli (UR). Einige wenig kamen zu Fuss auf die Wiese.

Der nette braune Nachbar

NPD – Deutschland – ZEIT online – Nachrichten, Kommentare und Analysen zu aktuellen Themen der Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft – Der nette braune Nachbar
Ein Dorf in Niedersachsen wählt seit Jahrzehnten einen NPD-Mann zum Gemeinderat. Weil er hilfsbereit und »gegen die Ausländer« ist. Süpplingen ist ehemaliges Zonenrandgebiet. Ganz im Stillen ist hier über die Jahrzehnte ein braunes Pflänzchen gesprossen, das seinesgleichen in der Bundesrepublik sucht. Seit bald vierzig Jahren schon, mit lediglich einer Unterbrechung seit 1968, wählen die Bewohner der 1900-Seelen-Gemeinde Adolf Preuß, Mitglied der NPD, wieder in ihren Gemeinderat – zuletzt im September 2006. Der Süpplinger Landwirt dürfte damit einer der erfolgreichsten Kommunalpolitiker der NPD sein und Süpplingen die einzige Gemeinde in der Bundesrepublik, die über fast vier Jahrzehnte einen NPD-Mann im Gemeinderat hat. (…) Adolf Preuß sammelt nicht nur Wahlerfolge in der Politik, sondern auch in der Kirche. Seit 1988 repräsentiert der NPD-Parteigänger die evangelisch-lutherische Kirche in Süpplingen offiziell als Vorstandsmitglied. Bei der letzten Vorstandswahl erzielte er das zweitbeste Ergebnis.

Neues Image für NPD

Neues Image für NPD
Hessen-Chef Wöll soll Jüngere integrieren. Marcel Wöll, hessischer Landesvorsitzender der NPD, ist einer der bedeutendsten Aktivposten der extremen Rechten – nicht nur in Hessen. “Wöll hat auch bundesweit ein gutes Standing in der NPD”, sagt Malte Lantzsch vom Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus (MBT) in Hessen.
Der Parteichef stehe als Integrationsfigur für die Strategie der NPD, die Verbindung zwischen Partei und Kameradschaftsszene herzustellen. “Die NPD will weg vom Image der Altherrenpartei – und mit Marcel Wöll schafft sie das auch.” Der 24-Jährige, der sich “nationaler Sozialist” nennt, gehört selbst zur Kameradschaft der “Freien Nationalisten” im Rhein-Main-Gebiet. Seine Wohnung im Butzbacher Ortsteil Hoch-Weisel dient als “Nationales Zentrum” für Treffen und Schulungen der rechten Kameraden. Über das Internet verbreitet er eine neonazistische “Nachrichten”-Sendung im Tagesschau-Design. Gleichzeitig bemüht sich der ehemalige Skinhead, mit bürgerlichem Auftreten um Akzeptanz in größeren Bevölkerungskreisen zu werben.

Schleierhafte Geschäfte

Schleierhafte Geschäfte – Märkische Allgemeine – Zeitung für das Land Brandenburg
Rechtsextreme NPD gibt sich bei dubiosem Grundstücksdeal ahnungslos. In seiner ländlichen Abgeschiedenheit wäre das weitläufige Areal am Dorfrand von Rauen ideal für konspirative Veranstaltungen der NPD. Rechtsextreme Kreise mit Beziehungen zur neonazistischen NPD sind bei der erhofften geräuschlosen Abwicklung eines Immobiliengeschäfts in Rauen bei Fürstenwalde (Oder-Spree) offenkundig gestört worden. “Wir geben keine Stellungnahme ab”, sagte nach dem Bekanntwerden des Deals Gonda Molau gestern gegenüber der MAZ. Die Ehefrau des NPD-Bundesvorstandsmitglieds Andreas Molau hatte das 20 000 Quadratmeter große Gelände am 16. Mai als Bevollmächtigte der schwedischen Firma “Starplattan” für etwa 200 000 Euro gekauft.

siehe auch: Rechtsextreme im Schweinestall. Die NPD soll eine ehemalige LPG im brandenburgischen Rauen aufgekauft haben, um dort Schulungen zu betreiben. Beim dem Geschäft fungierte die Ehefrau eines Parteifunktionärs als Mittelsfrau; Schwedische Firma gehört NPD-Kader. Die schwedische Firma, die im brandenburgischen Rauen ein Landgut gekauft hat, gehört dem niedersächsischen NPD-Funktionär Andreas Molau. Offenbar ist seine Ehefrau als “Bevollmächtigte” für den Kauf vorgeschickt worden, um die Angelegenheit ohne großes Aufsehen abwickeln zu können. Die NPD dementierte erneut, in Rauen ein Schulungszentrum einrichten zu wollen, doch die Hinweise auf einen einschlägig rechtsextremen Hintergrund des Kaufs verdichten sich. Das knapp 20 Hektar große Grundstück inklusive Hof, der bis vor zwei Jahren als Landhotel genutzt wurde, und ehemaliger Diskothek “Marmorscheune” soll die Molaus etwa 200.000 Euro gekostet haben. Als “Bevollmächtigte einer schwedischen Firma” war Gonda Molau aufgetreten, Ehefrau des NPD-Präsidiumsmitglieds Andreas Molau. Diese Firma hat ihren Sitz zwar in erheblicher Entfernung vom niedersächsischen Heim der Molaus, gehört aber Andreas Molau, wie die Märkische Oderzeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Demnach hat die schwedische Außenhandelskammer dem Blatt bestätigt, dass Molau Eigentümer der Firma “Hof Johannesberg, Landhaus Rauen” mit Sitz in Jönköping sei. Eine Vorgängerfirma sei unter dem Namen “Startplattan” (deutsch: Startplattform) mit Sitz im schwedischen Göteborg ansässig gewesen. Kaum aus Zufall ist Jönköping auch Sitz der “Kontinent Europa Stiftung”, der Molau als Vorstandsmitglied angehört.

Anm. dokmz: Andreas Molau hat in einer Presseerklärung verbreitet, dass “Gut Johannesberg” für die Jugendarbeit genutzt werden soll. So führte er u.a. aus, dass er “Nach seiner Entlassung und der Verweisung seiner Kinder von der Waldorfschule in Braunschweig begann (…) eine eigene Waldorfschule zu projektieren. (…) Auch ehemalige Kollegen deuteten an, künftig mit ihm zusammenarbeiten zu wollen. Heute ist er in der Lage, ein neues Waldorflandschulheim auf dem Gut ‘Johannesberg’ zu eröffnen, um in der brandenburgischen Region eine bildungspolitische Perspektive anzubieten und neue Arbeitsplätze zu schaffen.”.
Apropos Waldorf: Derzeit prüft das Bundesfamilienministerium, ob zwei Schriften des Waldorf-Gründers Rudolf Steiner rassendiskriminierende Inhalte verbreiten und auf den Index der jugendgefährdenden Schriften gesetzt werden müssen (siehe hier), und was Waldorfschulen und NPD betrifft, gab es auch schon in der Vergangenheit Interessantes zu vermelden (siehe: Propagandalektion für Waldorfschüler. Die Schülerin einer Waldorfschule lud NPD-Kader in den Politikunterricht; ihre Lehrerin tolerierte dies. Jetzt grübelt die Schulleitung über die Konsequenzen)

Nachtrag: der NPD-Blog bestätigt unsere Einschätzungen: NPD-Funktionär Molau will angeblich Waldorfschule eröffnen. Die NPD hat Medienberichte indirekt bestätigt, wonach in einem Anwesen in Brandenburg ein Schulungszentrum eingerichtet werden soll. In einer Pressemitteilung schreibt NPD-Multifunktionär Andreas Molau – dessen Frau das Gut gekauft hat – er wolle die Immobilie in Rauen (Landkreis Oder-Spree) nutzen, um sich dort `beruflich neu zu betätigen`. Molau habe nach seiner Entlassung von einer Waldorfschule in Braunschweig im Jahr 2004 begonnen, `eine eigene Waldorfschule zu projektieren`, heißt es. Jetzt sei er in der Lage, ein neues Waldorflandschulheim auf dem `Gut Johannesberg` zu eröffnen. (…) Ein Landschulheim unter der Leitung von NPD-Ideologe Molau in Verbindung mit fragwürdigen Teilen der Lehren von Rudolf Steinar ist ein Schulungszentrum – zwar nicht von der Partei, sondern von Molau aufgezogen – und nicht für große Nazis, sondern für deren Kinder. Übrigens finden sich Teile der Waldorfpädagogik auch in dem von Molau verfassten Programm für die Wahl in Niedersachen; so beispielsweise die lange Bindung des Klassenlehrers an eine Klasse (bis zu acht Jahre). Auch die zum Teil als rassistisch kritisierte Lehre Steiners und einiger seiner Schüler fallen in einem von Molau geleiteten Landheim möglicherweise auf fruchtbaren Boden. Passend dazu hatte am 12. Juli 2007 der Deutsche Lehrerverband von den Waldorfschulen mehr Distanz zum Gründer Rudolf Steiner gefordert.

Die Entnazifizierung der Nazi-Twins

www.20minuten.ch: News von jetzt! – Die Entnazifizierung der Nazi-Twins
«Wir würden so gerne das ganze mal auf Eis legen» stöhnen die Zwillingsschwestern Lynx und Lamb Gaede. Eine TV-Dokumentation über die kalifornischen Nazi-Girl-Group Prussian Blue zeigt auf: Die Girls werden erwachsen, die Nazi-Twins könnten bald Geschichte sein. Der britische TV-Journalist James Quinn durfte erstmals längere Zeit mit der Familie Gaede verbringen. Was er dort erlebte, wurde Mitte Juli 2007 in der Doku «Nazi Pop Twins» auf Channel 4 gesendet. (…) Inzwischen sind die Zwillinge 15 und machen dieselben Ablösungsprozesse durch, wie andere Teenager auch: Die Liebe zu ihrer Mutter ist nach wie vor da, doch ihre Meinungen ändern sich. Das neue Songmaterial von Prussian Blue weist keine Rechtsaussen-Referenzen mehr auf. Sie möchten weiterhin Musik machen, den braunen Ballast aber abwerfen (20minuten.ch berichtete). Ob sie damit Erfolg haben werden und wann dies passieren soll, steht noch in den Sternen. Noch sind sie unter der Obhut ihrer Mutter.

siehe auch: Nazi-Twins-Album: NPD vertreibt «For the Fatherland». «For the Fatherland», die aktuelle CD der kalifornischen Nazi-Girl-Group Prussian Blue, darf in Europa verkauft werden. Sie wird vertrieben durch die deutsche rechtsextreme Partei NPD.

BBC-Doku:
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Keine Nazis in Wilhelmshaven

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Die vom NBD geplante und von der Stadt Wilhelmshaven verbotene Kundgebung am 28.07.2007 fand nicht statt. Nur drei verirrte Nazis aus der Region fanden den Weg zum Valoisplatz, wo sie von der Polizei des Platzes verwiesen wurden. Es zeigt sich erneut, dass Verbote von Nazi-Treffen durchaus eine nachhaltige Wirkung haben können. Die Gegenkundgebung des Wilhelmshavener Bündnis gegen Rechts fand wie geplant am Kaiser-Wilhelm-Denkmal statt. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger protestierten gegen Faschismus, Rechtsextremismus und Fremdenhass. Besonders hingewiesen wurde in den Redebeiträgen auf die steigende Präsenz von Rechtsradikalen in Wilhelmshaven und Friesland. Wilhelmshaven habe sich zu einem Sammelbecken von “freien Kameradschaften” und rechtsradikalen Musikern entwickelt.

siehe auch: Antifa kapert Neonazi-Event. Wilhelmshaven bleibt ein Aufmarsch der “National-Sozialistischen Bewegung Deutschland” erspart: Die örtliche Antifa gab sich als Bündnispartner aus und sabotierte das Treiben der Rechten; NPD sind Verbindungen peinlich. Nicht erst durch die Aktionen der Oldenburger Antifa ist die Dummheit von Silvio Reinhold Kruk ans Licht gekommen. Bereits seit Monaten versucht der Vorsitzende (und augenscheinlich einziges Mitglied) der National-Sozialistischen Bewegung Deutschland (NBD) Kundgebungen zu organisieren und scheitert regelmäßig kläglich. Dies hat die NPD erkannt und sich öffentlich von Kruk abgewendet. Zwar trat Kruk noch bis vor wenigen Wochen in Eintracht mit Nazi-Größen wie Worch und Co. auf, heute wollen sie alle nichts mehr von ihm und seiner NBD wissen. Und auch in Wilhelmshaven drehen sich die Nazis schneller als der Wind. Noch vor wenigen Tagen warb die NPD und die AG Wiking für die Kundgebung der NBD in Wilhelmshaven. Auch nachdem die NPD ihren Mitgliedern untersagt hatte, auf der Kundgebung zu erscheinen, spurten die Wilhelmshavener Nazis nicht sofort.