“Wir trauten unseren Augen nicht”

“Wir trauten unseren Augen nicht” – einestages
Heute vor 63 Jahren befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz. Als einer der ersten betrat Nikolai Politanow das Nazi-Todeslager und sah mit eigenen Augen, was bis heute manche Unbelehrbaren leugnen. Auf einestages schildert er den Tag, an dem das Morden in Auschwitz endete – und mancher seiner Kameraden den Glauben verlor. (…) Aber schon von weitem konnten wir sehen, dass die Heizer der Krematorien im rund drei Kilometer entfernten Birkenau mit ihrer Arbeit fortfuhren. Rauch und Stichflammen schlugen dort aus den zwei Kaminen. Die restlichen Schornsteine waren nicht in Betrieb. Die Heizer an den noch rauchenden Schloten beziehungsweise in den Krematorien hatte man anscheinend nicht darüber informiert, dass die russischen Armeen bereits im 60 Kilometer entfernten Krakau waren. Also fuhren wir zum Haupttor des Vernichtungslagers in Birkenau. Das eigentliche Lager wirkte wie ein unaufgeräumter Schlachthof. Ein beißender Geruch hing schwer in der Luft. Das waren bewegende Bilder dort. Riesige, scheinbar endlose Briketthaufen waren auf dem Gelände gestapelt. Je tiefer wir auf das Gelände vordrangen, desto stärker war der Gestank von verbranntem Fleisch, und vom Himmel regnete schmutzig-schwarze Asche auf uns nieder, welche die Schneeflecken dunkel färbte. Dann nahmen wir die Krematorien in Augenschein, den Kern der Menschenvernichtungsmaschinerie. Da die Gaskammern in Birkenau angesichts des russischen Vormarsches bereits teilweise demontiert worden war, hatten die SS-Leute den Heizern Befehl gegeben, die zum Skelett abgemagerten Gefangenen lebendig in das offene Feuer der Krematorien zu werfen. Man wollte die Kranken und Entkräfteten möglichst schnell loswerden und so sämtliche lästigen Spuren beseitigen. Ratlos standen unzählige Elendsgestalten mit eingefallen Gesichtern und kahlen Köpfen draußen vor den Baracken. Sie wussten nicht, dass wir kommen. Die Überraschung darüber ließ viele in Ohnmacht fallen. Ein Bild, das jeden schwach werden lässt, der es sieht. Das Elend war entsetzlich.

siehe auch: International Holocaust Remembrance Day marked by ceremony in Minsk. The event had been organized by the UN Office in Belarus and the Holocaust foundation of the Union of Belarusian Jewish Public Associations and Communities.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Auschwitz-Work_Set_Free.jpg

Der NPD droht Konkurrenz von rechts

Der NPD droht Konkurrenz von rechts – Politik – Berliner Zeitung
Der NPD droht in Ostdeutschland offenbar ernsthafte Konkurrenz aus dem eigenen rechtsextremen Lager. Nach Einschätzung von Verfassungsschützern gibt es unter den in parteiunabhängigen Kameradschaften organisierten Neonazis Bestrebungen, sich als alternative politische Kraft zur NPD zu etablieren. Die jüngst bekannt gewordenen Querelen innerhalb der Parteiführung über den Umgang mit den Neonazi-Kameradschaften dürften diese Bestrebungen eher noch befördern, heißt es in Geheimdienstkreisen. Eine Entwicklung, die von der NPD auch mit wachsender Sorge verfolgt wird. “In der zunehmenden Politisierung der sogenannten Freien Nationalisten sieht die NPD eine Gefahr für ihren parlamentarischen Alleinvertretungsanspruch in der rechten Szene Ostdeutschlands”, sagt ein Verfassungsschützer. Experten hatten schon in den letzten Jahren registriert, dass sich die Neonazi-Kameradschaften stärker politischen Themen zuwenden. So werden regelmäßig Informations- und Diskussionsveranstaltungen für die meist jungen Kameradschaftsmitglieder auf die Beine gestellt. Bewusst verzichten die Organisatoren dabei auf eine Mithilfe der NPD. Dies trifft auch auf Demonstrationen und Kundgebungen zu, die deutlich häufiger und professioneller als früher organisiert werden und bei denen immer öfter allgemeinpolitische oder soziale Themen im Mittelpunkt stehen.

HH-Wilhelmsburg DVU-Wahlkampfstand gestört

de.indymedia.org | HH-Wilhelmsburg DVU-Wahlkampfstand gestört
Im Rahmen des Wahlkampfes um die Hamburger Bürgerschaft wurde gestern durch die neonazistische DVU versucht, im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg einen Infostand durchzuführen. Dieser blieb nicht ungestört. Am 24. Februar finden in Hamburg die Wahlen für die Hamburger Bürgerschaft statt. Diesmal auch unter Beteiligung der neonazistischen DVU (deutsch Volksunion). Themenwahl und Durchführung des Wahlkampfes unter der Führung des Spitzenkandidaten Matthias Faust sind dabei an Populismus und Stumpfsinn nur schwer zu überbieten/ erreichen. Das Feld reicht hier von Solidaritätsbekundungen für die relativierende Bezugnahme der ehemaligen Tagesschausprecherin Eva Hermann auf das Nationalsozialistischen Familienwesen, bis hin zu stumpfen Forderungen a la „Michel statt Moschee“. Auch auf den von Roland Koch (CDU) medial ins Rollen gebrachten Wahlkampfzug, über den Umgang mit vermeintlich Kriminellen Nichtdeutschen, springt die DVU zum Stimmenfang in Hamburg erfolgreich auf. Mittel sind dabei laut DVU 300.000 Flugzettel und 30.000 Video CDs. Kosten, die beim Erreichen der Einprozenthürde von der Stadt Hamburg zurück erstattet werden… Während Die CDs ab nächster Woche vorrangig an Hamburger Schulen verteilt werden sollen, setzt die Partei beim Verteilen der Flugblätter auch auf Bürgernähe bei den schon Wahlberechtigten.

Anti-Semitism forum report: Which Jewish communities are at risk? – Israel Jewish Scene, Ynetnews

Anti-Semitism forum report: Which Jewish communities are at risk? – Israel Jewish Scene, Ynetnews
Although 2007 sees sharp overall decline in attacks on Jews, Jewish institutions, US, Germany, Australia see rise in such attacks. What does future hold for Jewish communities (…) An official report to be submitted Sunday to the cabinet by the Coordinating Forum for Countering anti-Semitism indicates that in spite of an overall decline in anti-Semitic attacks worldwide, renewed turmoil in the Middle East might very well rekindle global anti-Semitic sentiments. The forum’s report also states that France and Britain have reported the greatest number of anti-Semitic incidents in Europe, and that anti-Semitism is also on the rise in the US, Australia and Germany. In the Ukraine, furthermore, anti-Semitic attacks have become far more organized and well planned. In the United States, most Anti-Semitic attacks tend to be perpetuated by extreme right-wing and neo-Nazi groups, states the forum’s study, which is based upon media accounts of anti-Semitic attacks worldwide.

International Holocaust Remembrance Day marked by ceremony in Minsk

International Holocaust Remembrance Day marked by ceremony in Minsk | BELARUS NEWS
The event had been organized by the UN Office in Belarus and the Holocaust foundation of the Union of Belarusian Jewish Public Associations and Communities. Speaking at the ceremony, Viktar Radzivinowski, a departmental chief at the UN office, said that the “shocking aftermath of World War II became a precondition for the establishment of the UN, which is underlain by respect for and protection of all people’s rights irrespective of sex, race and faith.” He stressed that the UN sought to fight intolerance, xenophobia, anti-Semitism and other forms of racism. Mr. Radzivinowski also read out a statement by UN Secretary General Ban Ki-moon issued on the occasion of Holocaust Remembrance Day.

siehe auch: Remembering the Holocaust. More than 1,600 people have attended Liverpool’s Philharmonic Hall to mark Holocaust Memorial Day. The European Capital of Culture city was the focus of this year’s national event which falls on the 1946 liberation of the Nazi Auschwitz-Birkenau concentration camp and featured a programme of music, speeches, poetry and personal testimonies from survivors and relatives; In pictures: Holocaust Memorial Day. The world is marking Holocaust Memorial Day, held each year on the anniversary of the day Auschwitz-Birkenau, the Nazi extermination camp, was liberated in 1945

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Auschwitz-Work_Set_Free.jpg

Radicals dub opponents’ campaign “Nazi”

B92 – News – Politics – Radicals dub opponents’ campaign “Nazi”
Tomislav Nikolić’s campaign headquarters today lashed out at the rival Democrats. The Serb Radical Party (SRS) said Boris Tadić’s Democrats (DS) are leading a “fascist campaign.” Incumbent Tadić and Nikolić, who is the SRS deputy president, will face each other in the decisive second round of the Serbian presidential vote one week from now. An SRS statement issued today in Belgrade also identified Rajko Đurić, the leader of a Roma party, as “Tadić’s private MP.” (…) “The kind of untruthful comments that Tadić and Đurić utter is evident in their claim that the Radicals used to support Nacionalni Stroj rallies,” the Radicals’ statement read. Nacionali Stoj is a neo-Nazi group active in Serbia. But in denying this claim, the Radicals say that it is in fact Tadić and his election headquarters that “will not refrain from using the worst Nazi methods to try and prevent their candidate’s defeat.”

Alleged extremist leaves Czech ruling ODS

Alleged extremist leaves Czech ruling ODS – party official – ČeskéNoviny.cz
Martin Bacik, who has allegedly contacts with extremists, left the Czech senior ruling Civic Democratic Party (ODS) today, Pavel Hamza, manager of the ODS Moravian-Silesian branch, told CTK, but Bacik dismissed it. He told CTK he had only decided to resign from the post of a treasurer of the ODS local branch in Bohumin, but he remains an ODS member. (…) The iDnes server reported on Saturday that Bacik, a 23-year-old student of the private CEVRO Institute, organised some meetings of the National Corporativism (NK) extremist organisation that was listed in the BIS counter-intelligence report among the groups that affected the neo-Nazi movement in the Czech Republic in 2006. The server wrote that Bacik figured in photographs from radicals’ meetings.

siehe auch: Czech ODS plans measures to prevent extremists in party. Another member of the Czech senior government Civic Democratic Party (ODS) has contacts with right-wing extremists, and in reaction to it the ODS is preparing measures to protect the party from controversial members, iDnes server reported. The server reported that Martin Bacik, treasurer of the ODS local branch in Bohumin, north Moravia, has close contacts with extremists, but Bacik dismissed it.

St Pete remembers lifting of Nazi siege

RussiaToday : News : St Pete remembers lifting of Nazi siege
The city of St Petersburg is remembering the lifting of the Nazi siege in 1944. Known as the ‘Leningrad blockade’, it lasted for more than two years and took the lives of more than 600,000 people. Commemorations are being held across the city to remember the victims of the German offensive. Some survivors have been laying flowers at the siege memorial. Top officials will be present, including First Deputy Prime Minister Dmitry Medvedev, who is supposed to have a meeting with veterans afterwards.

Europäische Rechte planen Bündnis

net-tribune: Europäische Rechte planen Bündnis
Die europäische Rechte will ein Bündnis schmieden. Die Chefs von vier rechtsgerichteten Parteien aus Österreich, Frankreich, Belgien und Bulgarien gaben bei einem Treffen am Freitag in Wien ihre Pläne zur Gründung einer «Europäischen Freiheitspartei» bekannt, die auch ähnlich orientierten Parteien aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Zypern sowie Kroatien und Serbien offenstehen soll. «Patrioten aller Länder, vereinigt euch», erklärte der Vorsitzender der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Heinz-Christian Strache. (…) In Deutschland denkt Strache an eine Kooperation mit der Initiative Pro Köln, nicht aber mit NPD und DVU, wie er APA zufolge erklärte.

siehe auch: Neue EU-Rechtsaußenpartei. (…) FPÖ und Vlaams Belang gründen “Europäische Freiheitspartei” – Soll bis 15. November stehen – Unterstützung aus sieben Staaten nötig -Strache: Keine Verhandlungen mit NPD &DVU.

Verfassungsschutz: NPD steckt in Geldnöten

Verfassungsschutz: NPD steckt in Geldnöten | Inland | Reuters
Die rechtsextreme NPD ist nach Einschätzung des Verfassungsschutzes in schweren Geldnöten. “Die Finanzlage der NPD ist desolat. Alle Vermutungen, sie hätten geheime Geldquellen, sind unbegründet”, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” laut Vorabbericht. Die Frage, ob “reiche Alt-Nazis” im Exil die Partei finanzierten, habe sich “biologisch erledigt”, fügte Fromm hinzu. Das Aufkommen durch Beiträge der rund 7000 Mitglieder sei nicht so hoch. “Der Einzige, der immer mal aushilft, ist der Anwalt Rieger, der über die Mittel einer Stiftung verfügt, die in Großbritannien ansässig ist.” Der Hamburger Anwalt Jürgen Rieger wird von Verfassungsschützern als rechtsextrem eingeschätzt. Er hatte unter anderem für Schlagzeilen gesorgt, als er im Jahr 2006 ein leerstehendes Hotel in Delmenhorst kaufen und dort ein Tagungszentrum für die rechte Szene einrichten wollte.