Demo gegen Neo-Nazistrukturen in Mainz

de.indymedia.org | Demo gegen Neo-Nazistrukturen in Mainz
Am Sonntagnachmittag (27.5.) fand in Mainz eine Spontandemo gegen regionale Neo-Nazistrukturen statt. Etwa 50 AntifaschistInnen zogen vom Mainzer Südbahnhof aus durch das Stadtzentrum. Das die Demonstration am Mainzer Südbahnhof begann war kein Zufall, am 1.Mai war dort eine 18 jährige Frau brutal von Neo-Nazis zusammengeschlagen worden. Nachdem die Demonstration lautstark durch die Innenstadt gezogen war, fand eine Kundgebung vor einer auch von Neo-Nazis gerne besuchten Kneipe – dem Sixties – statt. In einem Redebeitrag wurden sowohl die wachsenden Neo-Nazistrukturen in der Region Mainz/Wiesbaden als auch der Überfall am Südbahnhof thematisiert.

siehe dazu auch: Neonazi-Überfall in Mainz – Bruch wirft Polizei Fehler vor sowie 19.5. Wi. Bilder von NPD Kundgebung

Pastörs bei Saalveranstaltung des NPD-KV Heinsberg

Rechts: Pastörs bei Saalveranstaltung des NPD-KV Heinsberg – klarmann – @ myblog.de
Abermals war die Region Anziehungspunkt für einen prominenten Rechtsextremisten: Laut einer Mitteilung des NPD-Kreisverbandes Heinsberg war der Vorsitzende der NPD-Fraktion im mecklenburg-vorpommerischen Landtag, Udo Pastörs, „Gast“ und Redner des NPD-Kreisverbandes. Demnach fand die seit Wochen vom NPD-Landesverband NRW konspirativ beworbene Saalveranstaltung am Pfingstsamstag im Kreis Heinsberg statt. Stolz verkündet der Kreisverband, man habe Pastörs „in seiner alten Heimat begrüßen“ können. Pastörs lebte lange im Kreis Heinsberg. Laut NPD besuchten die Veranstaltung am Samstagnachmittag rund 100 Personen, darunter viele junge Menschen.

Junger Russe gesteht Morde aus Rassenhass

derStandard.at: Junger Russe gesteht Morde aus Rassenhass
18-Jähriger soll 37 Menschen getötet haben
Zuerst glaubten die Ermittler aus Moskaus südwestlichem Verwaltungskreis den Erzählungen von Artur Ryno nicht. Überprüfungen lieferten erste Bestätigungen, dass vielleicht stimmen könnte, was der 18-jährige Student einer Moskauer Ikonenmalschule behauptet: Teilweise gemeinsam mit seinem Freund, dem 18-jährigen Physikstudenten Pavel Skatschevski, habe er seit Sommer 2006 aus Rassenhass 37 Menschen ermordet. (…) Erst in der Vorwoche hat Amnesty International (ai) in seinem Menschenrechtsbericht Fremdenfeindlichkeit als eines von Russlands Hauptproblemen genannt. Bemängelt werden die milden Urteile für rassistische Verbrechen. 2004 verzeichnete das Moskauer Büro für Menschenrechte 44 Morde mit rassistischem Hintergrund. 2005 waren es 28. Heuer sind bisher 25 Menschen getötet und 154 verletzt worden. Die Dunkelziffer könnte laut ai höher liegen, da viele Opfer nicht wagten, die Übergriffe anzuzeigen.

Rechter Datensammler enttarnt

29.05.2007: Rechter Datensammler enttarnt (Tageszeitung junge Welt)
Neonazi aus Berlin-Pankow stellte Bilder und Namen politischer Gegner ins Internet. Betroffene wollen sich wehren. Die »Anti-Antifa-Recherche«, das Sammeln von Informationen über politische Gegner, ist ein Arbeitsfeld vieler Neonazigruppen. Ins Visier der Rechten geraten dabei häufig nicht nur autonome Antifaschisten, sondern auch Journalisten, Anwälte und Gewerkschafter. Die Veröffentlichung dieser Daten soll dazu dienen, Neonazigegner einzuschüchtern und deren Gesichter in der rechten Szene bekannt zu machen – beispielsweise für die Planung von Übergriffen. So dilettantisch wie in einem aktuellen Fall im Berliner Stadtteil Pankow gehen die Neonazis aber selten vor. Auf der Website einer großen deutschen »Internet-Community« erstellte ein Mitglied Ende August 2006 einen Account mit der Bezeichnung »thomas198521«. In seinem Profil rief er dazu auf, »Namen, Adressen oder Bilder« von »Zecken« (Nazijargon für politische Gegner, L.B.) an seine E-Mail-Adresse zu senden. Bereitwillig wurde er von der Pankower Neonazigruppe »Vereinte Nationalisten Nordost« (VNNO) beliefert, vermutlich auch von den Mitgliedern der 2005 verbotenen Berliner »Kameradschaft Tor«. Außerdem erhielt er Aufnahmen von der Überwachungskamera des rechten Pankower Szeneladens »Harakiri«. Mit einem »Internet-Baukasten« bastelte der Datensammler Ende Februar aus den ihm zugespielten Infos eine kleine Website mit der Bezeichnung »gegenantifapankow«. (…) Wie Hoffmann gegenüber junge Welt erklärt, handelt es sich bei »thomas198521« um den 21jährigen Pankower Thomas G. Der Verdacht sei sehr schnell auf G. gefallen, weil dieser sich Ende Februar auch die Domain gegenantifapankow.org gesichert habe und seine Personalien damit für alle Interessierten öffentlich machte.

Globalisierung: Die Angst der NPD vor dem “Volkstod”

Globalisierung: Die Angst der NPD vor dem “Volkstod” | tagesschau.de
Etwa 1500 Rechtsextremisten wollen am 2. Juni in Schwerin gegen den G8-Gipfel demonstrieren. Die Globalisierung lehnen NPD und Neonazis strikt ab, da sie diese als eine substanzielle Bedrohung sehen. In ihrer Globalisierungskritik finden sich aber auch Parolen, die bisweilen von links zu hören sind. (…) Für die rechtsextreme NPD und weitere Neonazi-Organisationen kommt die Globalisierung offenbar wie der Leibhaftige daher: Es drohe die Gefahr des “Volkstodes”, die “politkriminelle Klasse der BRD” handele “aus nationalem Selbsthass und Selbstzerstörungstrieb”, Deutschland werde als bestandsfähige Wirtschaftseinheit gefährdet. Urheber dieser apokalyptischen Visionen im völkischen Duktus: Jürgen Gansel, Vordenker der NPD-Fraktion in Sachsen. In seinem noch nicht veröffentlichten Beitrag für die Parteizeitung “Deutsche Stimme” zum NPD-Aufmarsch am 2. Juni in Schwerin warnt er zum wiederholten Male in drastischen Worten vor den Zielen des “Großen Geldes”.

Solidarität mit Knast-„Kameraden“

Bnr.de – Solidarität mit Knast-„Kameraden“
Unter dem Motto „Gesinnungsparagraphen abschaffen! – Freiheit für alle nationalen politischen Gefangenen!” wollen am 30. Juni Neonazis in der nordrhein-westfälischen Stadt Herford aufmarschieren. Veranstalter sind die Nationale Offensive Schaumburg um den wegen Volksverhetzung verurteilten Markus Winter und Freie Kräfte NRW. Erinnert werden soll unter anderem an die inhaftierten Rechtsextremisten Michael Regener (NPD-Mitglied, Ex-Sänger der kriminellen Vereinigung „Landser“), Axel Reitz (Kader des neonazistischen KDS) sowie die Holocaust-Leugner Ernst Zündel und Germar Rudolf.

Lieber Nazirock als Kindergarten-Essen

redok – Lieber Nazirock als Kindergarten-Essen
Gremsdorf. Ein Gasthof im mittelfränkischen Gremsdorf dient seit Jahren als beliebter Neonazi-Treff. Die Gemeinde wollte den schlechten Ruf eines Nazi-Dorfes loswerden und bot dem Wirt wirtschaftliche Unterstützung an – doch der lehnte ab und beherbergt lieber NPD und Nazirock-Konzerte. (…) Doch solche Kundschaft scheint Göb nicht auszureichen. Bereits seit Jahren treffen sich in seinem Saal immer wieder Neonazis, die weit über die Region hinaus zu Nazirock-Konzerten oder politischen Versammlungen anreisen.
Im Januar 2004 spielte die Nazi-Black-Metal-Band “externer LinkAbsurd” hier auf, die im Februar 2005 erneut vor 140 Gästen bei Göb auftrat, zusammen mit den Bands “Blutaar” und “Morrigan”. Im Mai 2005 waren es Gruppen wie “externer LinkRadikahl” (Nürnberg), “externer LinkBlitzkrieg” (Chemnitz) und “externer LinkPropaganda” (Horb, Baden-Württemberg), die vor 250 Gästen für rechten Spaß sorgten. (…) Schon im Oktober 2003 trafen sich bei Göb die “Jungen Nationaldemokraten” (JN, NPD-Jugendorganisation) zu einem “Europakongress” mit 160 Teilnehmern und Delegationen aus Italien, Irland, Schweden sowie Griechenland. Dabei waren der JN-Vorsitzende Stefan Rochow, der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt und Pierre Krebs, ein Vordenker der “Neuen Rechten” und Gründer des “Thule-Seminars” (Kassel). Musikalisch untermalt wurde das Treffen von den braunen Liedermachern Frank Rennicke und Michael Müller. Im März 2005 fand bei Göb laut der Münchner externer Linka.i.d.a. die Hauptversammlung der “Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e. V.” (HNG) statt.

NRW: ‘pro Köln’ verklagt Giordano

NPD-BLOG.INFO » NRW: ‘pro Köln’ verklagt Giordano
Der Schriftsteller Ralph Giordano ist von der rechtsextremen Partei ‘pro Köln’ verklagt worden. ‘Ich habe eine Strafanzeige von pro Köln bekommen, weil ich gesagt habe, sie wären die lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus, Leute, die, wenn sie könnten wie sie wollten, mich in eine Gaskammer stecken würden’, sagte der jüdische Autor gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Giordano hatte sich in dem dpa-Gespräch laut Medienberichten dagegen verwahrt, mit ‘pro Köln’ in Verbindung gebracht zu werden, nur weil er sich gegen den geplanten Bau einer Zentralmoschee in Köln ausgesprochen habe. Islamisten hatten ihm daraufhin mit dem Tod gedroht.

Fünf Kandidaten ausgeschlossen – Sechs Bewerber um OB-Posten in Mannheim

Wormser Zeitung · Fünf Kandidaten ausgeschlossen – Sechs Bewerber um OB-Posten in Mannheim
Sechs Bewerber um OB-Posten in Mannheim. Für die Wahl zum neuen Mannheimer Oberbürgermeister am 17. Juni stehen sechs Kandidaten bereit. Der Gemeindewahlausschuss der Stadt wies in seiner jüngsten Sitzung fünf weitere Bewerbungen ab. (…) Stefan Wollenschläger auf Platz sechs, selbständiger Handelsvertreter aus Weinheim, ist als ehemaliger Kreisverbandsvorsitzender der NPD Rhein-Neckar in Erscheinung getreten.