Spontaner Protest gegen das Sommerfest des CH

de.indymedia.org | Spontaner Protest gegen das Sommerfest des CH
Im ostwestfälischen Vlotho protestierten am frühen Samstagnachmittag 30 AntifaschistInnen spontan gegen das Sommerfest des oberhalb der Stadt gelegnen Collegium Humanum. Das Collegium Humanem (kurz CH) ist ein Schulungszentrum, das die verschiedensten extrem rechten Spektren bedient. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts von Werner Haverbeck aufgebaut, wird es heute von seiner Witwe Ursula Haverbeck geleitet. Obwohl auch schon Rechtsrockkonzerte im CH stattfanden, wird es hauptsächlich für neurechte “Bildungs”veranstaltungen genutzt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Relativierung oder Leugnung des Holocaust. (…) Das Sommerfest selbst dürfte deutlich hinter den Erwartungen der Verantwortlichen um Ursula Haverbeck zurück geblieben sein, da sich laut Polizeiangaben nur 35 Personen dazu einfanden. Beschützt wurden diese von 6 Polizei-“Wannen” und dem Bielefelder Staatschutz. Interessant zu beobachten war, dass sich Mitglieder der “Nationalen Offensive Schaumburg” und anderer militanter Kameradschaften unter den Gästen des Sommerfestes befanden. Wahrscheinlich wollten diese Werbung für den Naziaufmarsch am 30.06. in Herford machen, bei dem unter anderem auch für die Freilassung inhaftierter Holocaustleugner demonstriert werden soll.

siehe auch: Auch Vlothoer wollen gegen Nazis aufstehen. Bündnis beteiligt sich an Demonstration in Herford / “Freie Kameradschaften” für Freilassung von Holocaust-Leugnern. Das Vlothoer Bündnis gegen das Collegium Humanum nimmt am Aufmarsch “OWL gegen Rechts – Keine Nazis in OWL” am Samstag, 30. Juni, in Herford teil

Berlin: Schwarz-grüner Pakt für Antisemiten Treitschke

NPD-BLOG.INFO » Berlin: Schwarz-grüner Pakt für Antisemiten Treitschke
In Berlin haben CDU und Grüne gemeinsam die Umbenennung der Treitschkestraße im Stadtteil Steglitz verhindert. Statt dessen sollen jetzt Gedenktafeln angebracht werden, die an den Berliner Antisemitismusstreit erinnern. Wie die Berliner Morgenpost am 22. Juni 2007 berichtete, solle so eine Diskussion angeregt werden. Außerdem solle ein bislang unbenannte Park den Namen von Harry Bresslau (1848-1926) erhalten. Der Geschichtsprofessor hatte Treitschke öffentlich widersprochen, als dieser 1879 seine Hetze gegen Juden veröffentlicht hatte. Der Historiker Heinrich von Treitschke (1834-1896) hatte unter anderem mit seinem Satz “Die Juden sind unser Unglück” den Berliner Antisemitismus-Streit ausgelöst und gilt damit als einer der Wegbereiter des Nationalsozialismus.

14 verletzte Polizisten und 40 Festnahmen bei Randale in Rostock

14 verletzte Polizisten und 40 Festnahmen bei Randale in Rostock – Yahoo! Nachrichten
Bei schweren Zusammenstößen zwischen Anhängern der linken Szene, Rechtsextremisten und der Polizei sind in Rostock 40 Personen festgenommen worden. 14 Polizisten wurden in der Nacht zum Sonntag leicht verletzt, ein Funkstreifenwagen beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Zu schweren Ausschreitungen war es vor einem Laden der rechten Szene in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt gekommen, der bereits eine Woche zuvor angegriffen und beschädigt worden war. Etwa 150 Anhänger des linken Spektrums seien in der Nacht zum Sonntag erneut massiv gegen das Geschäft vorgegangen, vor dem etwa 20 Vertreter der rechten Szene eine Mahnwache abgehalten hätten.

siehe auch: Linke und Rechte liefern sich Schlacht in Rostock. Vor einem rechten Szeneladen in Rostock ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mehrere Polizisten und Randalierer wurden verletzt.

Prozess um rechtsextremes Mitglied – ”Wir wollen ihn los sein”

Prozess um rechtsextremes Mitglied ”Wir wollen ihn los sein” – München – sueddeutsche.de
Die Münchner SPD möchte einen rechtsextremen Burschenschaftler loswerden, macht aber einen formalen Fehler – der Jurist klagt sich wieder ein. Die SPD wird eines ihrer Mitglieder vorerst nicht los – trotz dessen Zugehörigkeit zu einer rechtsextremen Burschenschaft. Das Landgericht Berlin erklärte nun den Parteiausschluss des 35-jährigen Juristen Sascha Jung für rechtswidrig. Die Sozialdemokraten hatten Jung aus der Partei geworfen, nachdem die SZ vor zwei Jahren über dessen Rolle in der berüchtigten Münchner Burschenschaft Danubia berichtet hatte. (…) Der aus Leipzig stammende Jung war 1990 in die SPD eingetreten. Unter Sachsens Jungsozialisten hatte er einen “Hofgeismarer Kreis” gebildet, der an ultranationalistische Zirkel aus der Weimarer Republik anknüpfte. Nach Abschluss seines Studiums in München bewarb er sich beim Freistaat für die Laufbahn als Staatsanwalt und Richter, wurde wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue jedoch abgelehnt. Die Münchner SPD muss ihr Mitglied mit dem Parteibuch Nummer 18052852 dennoch weiter in ihren Reihen behalten. Das Landgericht Berlin änderte damit eine Entscheidung des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg, in dessen Bezirk die SPD-Bundeszentrale liegt, aus einem formalen Grund: Die SPD hatte per Vorstandsbeschluss eine Mitgliedschaft in einer der rechten Burschenschaftlichen Gemeinschaft zugehörigen Studentenverbindung – wie der Danubia – für unvereinbar mit einem SPD-Parteibuch erklärt.

siehe auch: Probleme mit den Rechten. SPD wird ein rechtsextremes Mitglied nicht los – sie möchte den rechtsextremen Burschenschaftler loswerden, macht aber einen formalen Fehler – und der Jurist klagt sich wieder ein.

Brauner Bauleiter

taz, die tageszeitung – Brauner Bauleiter
Auf der Baustelle war Torben Klebe unerwünscht. Am Montag verwiesen die künftigen Bewohner eines alternativen Wohnprojektes in Hamburg den langjährigen Neonazikader, der dort für eine Haustechnik-Firma im Einsatz war, vom Gelände. Der Name habe ihm “nicht gleich was gesagt”, erzählt ein Betroffener. Auch mag die gängige Berufskleidung des braunen Bauleiters ein Erkennen erschwert haben.
Klebe ging ohne Murren, und “wir haben jetzt einen Alternativbauleiter eingesetzt”, heißt es seitens der Haustechnikfirma. Von den politischen Aktivitäten will man dort nichts gewusst haben. Dabei hatte Klebe, einst Kader der verbotenen Neonazi-Organisationen “Hamburger Sturm” und “Blood & Honour”, vor Jahren noch selbstbewusst in einem Szeneheft erklärt, er lebe nach dem Bekanntwerden seiner Bestrebungen “einfach viel entspannter als vorher”.
Am Freitag der vergangenen Woche bereits hatte sich Klebe, der lange den CD-Vertrieb von “Blood & Honour” abstimmte und heute Rechtsrockkonzerte organisiert, beruflich umorientiert: Mitten in Rostock feierten gut zehn Rechte die Eröffnung des neuen Ladens “East Coast Corner” – Motto: “Aus der Bewegung für die Bewegung.” Am Briefkasten des Geschäfts steht der Name des Hamburger Kaders, auch die Internetpräsenz ist auf ihn angemeldet.

Schaumburger Neonazis: Ministerium prüft Verbot

NDR Online – Nachrichten – Niedersachsen- Schaumburger Neonazis: Ministerium prüft Verbot
Das Innenministerium in Hannover prüft, die rechtsextremistische “Nationale Offensive Schaumburg” (NOS) zu verbieten. Die Organisation werde seit Langem beobachtet, sagte Ministeriumssprecher Frank Rasche. Bei den drei führenden Leuten der Gruppierung handele es sich um gefährliche, mehrfach verurteilte rechtsextremistische Straftäter. “Es ist keine große Gruppe, die aber vor Gewalttaten nicht zurückschreckt”, sagte die Sprecherin des Landesamts für Verfassungsschutz, Maren Brandenburger.
Hetzparolen gegen Staatsanwalt
In der Staatsanwaltschaft Bückeburg ist Thomas Pfleiderer für die Straftaten der Rechtsextremisten im Schaumburger Land zuständig und kennt die “Nationale Offensive Schaumburg” seit Jahren. Vor einem Jahr hätten Neonazis der NOS die Parole “Pfleiderer, du Judenknecht, wir kriegen dich” ans Gericht geschmiert, so Pfleiderer. Das Magazin “Monitor” im Ersten berichtete am Donnerstag, die Neonazis hätten einen Träger des Aachener Friedenspreises aus Nordrhein-Westfalen verfolgt.

siehe auch: Zu nah an die Szene geraten. Weil er es mit den Kontakten zur gewaltbereiten Neonazi-Szene offenbar übertrieb, wurde im Schaumburger Land ein Staatsschutzbeamter versetzt. Seine Vorgesetzten sorgten sich, der Mann könnte Dienstgeheimnisse verraten haben
Die Schaumburger Neonazi-Szene ist unter den niedersächsischen eine der gewaltbereiteren. Regelmäßig stehen die Aktivisten der “Nationalen Offensive” um Marcus Winter vor Gericht. In jüngster Zeit hat die Polizei den Verfolgungsdruck erhöht. Ein Hauptkommissar musste dazu allerdings versetzt werden. Die Sorge: eine möglicherweise zu große Nähe des Mannes zur beobachteten Szene. Gerüchte um den Fall hatte es schon länger gegeben: Bereits 2005 leitete die Polizei ein internes Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten aus Stadthagen ein.

Ermittlungen wegen rechtsextremer Schulhof-CD – Beschlagnahme in Sachsen

Leipziger Volkszeitung – www.lvz-online.de – Ermittlungen wegen rechtsextremer Schulhof-CD – Beschlagnahme in Sachsen
In Zusammenhang mit dem Auftauchen von neuen rechtsextremen so genannten Schulhof-CDs sind am Freitagmorgen Büros und Wohnungen in Sachsen und Bayern durchsucht worden. 560 CDs mit volksverhetzendem Inhalt seien beschlagnahmt worden, sagte der Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schär. Darin sei der nationalsozialistische Völkermord geleugnet worden. Beamte der Soko Rex des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen und der bayerischen Polizei waren an den Durchsuchungen im Raum Chemnitz, in Pirna und Hof beteiligt.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden richteten sich gegen einen 26-jährigen Brandenburger, einen 50-jährigen Bayern und zwei Frauen im Alter von 19 und 21 Jahren aus der Sächsischen Schweiz. Alle vier stehen in Verdacht, die CD hergestellt und vertrieben zu haben, teilten Staatsanwaltschaft Dresden und LKA mit.

siehe auch: Polizei geht gegen rechtsextreme “Schulhof-CDs” vor. (…) In mehreren Wohnungen und Geschäftsräumen wurden zudem Flyer mit den Internetadressen zum Downloaden der CD, Computer und schriftliche Unterlagen sichergestellt; Schlag gegen rechte Musik. Nach Hinweisen von Schülern aus der Sächsischen Schweiz ist die Polizei in Sachsen und Bayern gegen die Verbreitung rechtsextremistischer Musik vorgegangen; Büros und Wohnungen nach rechten Musik-CDs durchsucht. Am späten Vormittag waren bereits 580 CDs beschlagnahmt. Die Polizei hat am Freitag in Sachsen und Bayern Wohnungen und Büros nach “Schulhof-CDs» mit rechtsextremistischem Liedgut durchsucht. Insgesamt seien sieben Objekte im Raum Pirna, in Chemnitz und Hof betroffen gewesen, sagte der Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schär am Freitag auf ddp-Anfrage. Am späten Vormittag waren bereits 580 CDs beschlagnahmt. Der Verantwortliche im Sinne des Presserechts wohne in Bayern, die Vertreiber des Propagandamaterials in Sachsen

weiterführende Infos: Neonazis verteilen Propaganda-CDs an Schulen in Wunsiedel. Der rechtsextreme «Kameradschaftsbund Hochfranken» hat an mehreren Schulen im oberfränkischen Wunsiedel Propagandamaterial verteilt. So sei den Schülern eine so genannte Nationale Schulhof-CD angeboten worden, teilte die Leiterin der bayerischen Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Simone Richter, am Dienstag mit

Nazi Struktur im Landkreis Hildesheim

de.indymedia.org | Nazi Struktur im Landkreis Hildesheim
Seit Ende 2006 treten Nazikader in Hildesheim verstärkter auf.
Die Nazi-Tarnorganisation “Bürgerinitiative für Zivilcourage Hildesheim” und die sogenannten “Freien Kräfte” vor Ort erhalten immer mehr zu lauf.
Im Dezember 2006 wollten “Nationale Kräfte Hildesheim” und die “Gemeinschaft Deutscher Frauen” im südlichen Lamdkreis von Hildesheim eine Zeitzeugenveranstaltung abhalten.Als “Referent” war der Altnazi und ehemaliger Jagdflieger der Wehrmacht Reinhold Leidenfrost geladen. Ein Polizeiaufgebot verhinderte die ganze Aktion und die Nazis mussten nach Salzgitter umziehen, wo sie ungestört ihre Veranstaltung mit anschließendem Balladenabend durchführen konnten. (…) Zusammen mit dem Örtlich bekannten Nazikader Dieter Riefling sorgte Worch für großes Aufsehen in den regionalen Medien. In einer Nachtaktion verteilten die Nazis rund 15 000 Flugblätter in Hildesheim.
Dieter Riefling gilt als führender Neonazi in Niedersachsen. Er gehörte der verbotenen FAP an und war Mitglied der ebenfalls verbotenen Skinhead-Gruppe “Blood & Honour”.
Zur Zeit vertritt Riefling die Freien Kräfte in Niedersachsen in den Verhandlungen mit der NPD.
Hier wird eine Unterstützung der rechtsextemenen Partei für die kommende Wahl zugesagt.
Dieter Riefling trat wie auch in Hildesheim in den vergangen Jahren als Redner auf. (…) Eine weitere Naziaktivistin ist die Ehefrau von Riefling, Ricarda Riefling. Auch sie trat als Rednerin auf der Demonstration in Hildesheim auf. Ricarda Riefling gehört dem Führungskader der “Gemeinschaft Deutscher Frauen” für Niedersachsen und NRW an. Ebenso ist sie in der NPD Frauenorganisation “Ring nationaler Frauen” Mitglied und war im “Nationalen Sanitätsdienst” aktiv, dem inzwischen verbotenen “Braunen Kreuz”.

Neonazi-Konzert in Stuttgart

de.indymedia.org | Neonazi-Konzert in Stuttgart
Am 30. Juni findet in Stuttgart ein Neonazikonzert mit den Bands “Carpe Diem” (Stuttgart), “Brigade M” (Niederlande), “Fraction” (Frankreich) sowie “ZetaZeroAlfa” (Italien) statt. Das Konzert im Stuttgart ist Teil einer “European Revolution Tour”, die auch Auftritte der Bands in anderen Städten und Ländern (Italien, Niederlande) umfasst. Lieder der auftretenden Bands finden sich auch auf einer eigenen Promo-CD, die von dem Tourveranstalter, dem extrem rechten Label und Forum “Perimetro”/”Rupe Tarpea Produzioni” aus Rom produziert unter anderem von dem Stuttgarter Neonazi-Versand “RACords“ vertrieben wird. Das italienische Label “Rupe Tarpea Produzioni” hat etwa auch schon Tonträger der deutschen Neonaziband “Faustrecht” produziert.

siehe auch: Juni 2007 – Neonazikonzert in Stuttgart mit “Brigade M” und “Carpe Diem”

NPD-Biedermann Pastörs legt nach

NPD-BLOG.INFO » NPD-Biedermann Pastörs legt nach
Endstation Rechts hat ein weiteres Tondokument veröffentlicht, auf dem der NPD-Fraktionschef im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern seine wahren Ziele darlegt. Am 3. März 2007 begingen rechtsextreme Kader in Halbe in Brandenburg eine Gedenkveranstaltung für die deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Dabei traten den Angaben zufolge vier Redner auf – darunter der Ritterkreuzträger Oberst a.D. Hajo Hermann, Reinhold Leidenfrost (Unteroffizier a.D. und Jagdflieger), Sascha Roßmüller (stellvertr. NPD-Bundesvorsitzender) sowie der erwähnte Pastörs.

Tondokument bei Endstation Rechts

siehe auch: Neonazis: NPD-Fraktionschef nach Hetzrede im Visier der Staatsanwaltschaft
Posted Juni 22, 2007 Bearbeiten

Neonazis: NPD-Fraktionschef nach Hetzrede im Visier der Staatsanwaltschaft. Er warnt vor “Hottentotten-Tänzen” auf deutschen Marktplätzen, droht den “Demokratenfratzen” und will die Wehrmacht zurück – bei einer Rede vor Neonazis zeigte der mecklenburg-vorpommerische NPD-Fraktionschef Pastörs sein wahres Gesicht.