Prozessauftakt gegen rechtsradikale Schläger in Wuppertal

Vor dem Landgericht Wuppertal beginnt heute (6. Januar, 9.15 Uhr) der Prozess gegen zwei rechtsradikale Schläger. Die beiden Angeklagten im Alter von 27 und 34 Jahren sollen nach Gerichtsangaben im November 2008 einen 20-Jährigen, der aus einer S-Bahn gestiegen war, mit dem Kopf auf den Bahnsteig geschlagen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen. Vor der Tat sollen die Beschuldigten in einer Gruppe Neonazi-Lieder gesungen und gerufen haben: «Deutschland wird geführt von rechter Hand.»

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Neonazis erklären Ilmenau zum Aufmarschgebiet

Von größeren Naziveranstaltungen blieb Ilmenau bisher verschont. Als einziges größeres Event könnte die Nazikaffeefahrt am 4. März 2006 gewertet werden, welche von der NPD-Thüringen (um Ralf Wohlleben und Patrick Wieschke) organisiert wurde. [1] Doch bald steht Ilmenau ein größeres Nazi-Event bevor. Bereits nach dem 8. „Thüringentag der nationalen Jugend“ am 13. Juni 2009 in Arnstadt erklärten die Thüringer Neonazis auf ihrer Homepage, dass der 9. „Thüringentag der nationalen Jugend“ in Ilmenau, einer ca. 25km südlich von Arnstadt gelegenen Kleinstadt, stattfinden soll. Die Mobilisierung der Neonazis für den 12. Juni 2010 läuft bereits.

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Aktionen von Neonazis in Kiel im Jahr 2009

Die Kieler Neonazi-Szene machte im Jahr 2009 durch diverse Aktivitäten auf sich aufmerksam. Bereits 2008 stand die Szene durch die Haftentlassung des bekannten Neonazis Peter Borchert und dessen Bemühungen in Kiel eine Gruppe so genannter „Autonomer Nationalisten“ zu gründen wieder etwas organisierter da. Nachdem etwa zehn Mitglieder dieser Gruppe im Januar 2009 durch Antifaschistinnen und Antifaschisten an ihren Wohnorten und Arbeitsplätzen geoutet wurden, riefen die Neonazis dazu auf „Wehrwolfeinheiten“ zu gründen, erklärten Kiel zur „Frontstadt“ und 2009 zum „Kampfjahr“. Mit dem Gebrauch solcher Vokabeln machen die Kieler Neonazis keinen Hehl aus ihrem Bezug zum Nationalsozialismus. Zur Zeit bestehen in Kiel zwei öffentlich agierende Gruppen, die der Neonazi-Szene zuzurechnen sind. Zu nennen sind hier der NPD Kreisverband Kiel-Plön und die so genannte „Aktionsgruppe Kiel (AG Kiel)“:

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NPD und DVU verlieren Mitglieder

NPD und DVU haben im vergangenen Jahr deutlich an Mitgliedern verloren. Wie der Tagesspiegel berichtet, sank die Mitgliederzahl der NPD auf unter 7000, die DVU hat sogar nur noch weniger als 5000 – 2008 waren es 6000, zwei Jahre zuvor noch 8500. Die NPD musste vor allem in Berlin herbe Verluste hinnehmen. Von 330 Mitgliedern im Jahr 2008 blieben 250 übrig. Hier waren die internen Streitigkeiten besonders heftig. Die durch Finanzskandale und interne Konflikte geschwächte Partei habe im Superwahljahr wenig Erfolg gehabt, einzig in Sachsen gelang der (erneute) Einzug in den Landtag. Die DVU steht indes vor einem kompletten Scherbenhaufen, nach dem Abtritt von Patriarch Gerhard Frey flog die Partei aus dem Landtag von Brandenburg und konnte auch sonst keine nennenswerte Aufmerksamkeit erlangen. Zudem platzte die Wahlabsprache mit der NPD; die DVU scheint somit am Ende.

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Kein Konzert von Kategorie C auf Fanfete in Kerkrade

Die rechtslastige Musikgruppe „Kategorie C“ (KC) soll nicht auf der „Fanfete“ in Kerkrade anlässlich der seit zwanzig Jahren bestehenden Freundschaft zwischen Fans von Alemannia Aachen und von Roda JC Kerkrade auftreten. Fankreise dementierten gegenüber „Klarmanns Welt“ diesbezügliche Gerüchte. Demnach sei kein Auftritt einer Musikgruppe auf der unterdessen ausverkauften Feier geplant gewesen, hieß es weiter. Im Vorfeld hatten in Hooligan- und rechtsextremen Kreise solche Gerüchte kursiert. „Klarmanns Welt“ hatte darüber am Samstag erstmals berichtet [1]. Die Hooligan-Band KC, gelegentlich auch „Hungrige Wölfe“ genannt, kommt aus Bremen.

via Rechts: Kein Konzert von Kategorie C auf Fanfete in Kerkrade « Klarmanns_Welt.

Dropping Academic Veneer, Cal State Prof Starts His Own Hate Group

It’s official. Cal State Long Beach psychology professor Kevin MacDonald has made the leap from academia to racist activism, signing on with the American Third Position (ATP), a white supremacist political party established in October “to represent the unique political interests of White Americans.” As excellently reported by the O.C. Weekly’s Gustavo Arellano, MacDonald is partnering with local racist skinheads “to create a new political party” that hopes to “oppose and deport non-whites.” MacDonald is listed as the group’s director. Until October, when ATP was established, MacDonald was better known for his anti-Semitic “research” purportedly proving that Jews are driven by a genetically programmed group evolutionary strategy to undermine and harm Western civilization. (The idea is that they do so in order to weaken “host societies” that might otherwise oppress or act out against the Jews.) In his academic works, MacDonald has suggested taxing Jews or restricting their access to university as ways of protecting white society. MacDonald has become a darling of the white nationalist circuit over the past few years, presenting his anti-Semitic ideas to suit-and-tie extremists in hotel ballrooms and similar venues. MacDonald’s theories — which are dressed up in psychological jargon and feature lots of endnotes — are enthusiastically endorsed by such listeners, who feel that MacDonald justifies their hate with “science.” Former Klan boss David Duke, for instance, is a huge fan, having lifted much of his own anti-Semitic “research” from the professor. In 2004, MacDonald was awarded $10,000 for his theories by The Occidental Quarterly (TOQ), a white supremacist journal on whose editorial board he serves.

via Dropping Academic Veneer, Cal State Prof Starts His Own Hate Group | Hatewatch | Southern Poverty Law Center.

Opferfonds veröffentlicht neue Liste von Todesopfern

Es ist eine traurige Liste, die der Opferfond CURA der Amadeu Antonio Stiftung nun neu überarbeitet veröffentlicht. Seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 bis heute wurden 149 Menschen aus rechtsextremen oder rassistischen Gründen ermordet. Diese Dokumentation fällt schwer, weil immer wieder neue Namen von Mordopfern aufgrund von Hinweisen und Gerichtsurteilen auf die Liste aufgenommen werden müssen. Wie beispielsweise die dreiköpfige Familie des Rechtsanwalts Hartmut Nickel, die am 7. Oktober 2003 von dem 45-jährigen Neonazi Thomas Adolf ermordet wurde, dessen erklärtes Ziel die “Vernichtung aller Juristen” war. Während das Bundeskriminalamt in einer Mitte Dezember 2009 veröffentlichten Stellungnahme von lediglich 47 Todesopfern ausgeht, berücksichtigt die Zählung des Opferfonds auch solche Mordtaten, die nicht von offensichtlich bekennenden Neonazis verübt wurden. Aufgenommen wurden auch Fälle, die aus rechtsextremen und rassistischen Motiven (dazu zählt auch der Hass auf ‘Andersartige’, ‘Fremde’ oder ‘Minderwertige’) begangen wurden oder wenn dafür plausible Anhaltspunkte bestehen.

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Liste online unter: 149 Todesopfer rechtsextremer Gewalt – 28 Menschen in Brandenburg ermordet! 149 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt nach der Deutschen Wiedervereinigung (03.10.1990) bis heute (Stand: 16.12.2009)