Rechtslastige Piusbrüder

Nach Ansicht des Bonner Politikwissenschaftlers Gerd Langguth soll die rechtsklerikale Priesterbruderschaft St. Pius X. (Distriktsitz: Stuttgart/Baden-Württemberg) durch den Verfassungsschutz beobachtet werden. Langguth zufolge vertreten die Piusbrüder „trotz wortreicher theologischer Argumentationen rechtsradikale Positionen“. Die SPD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg hat Langguths Forderung aufgegriffen und will von der Landesregierung über die „Kontakte der Piusbruderschaft zu Rechtsextremisten und Antisemiten“ (Drucksache 14/6358 v. 10. Mai) unterrichtet werden. Laut Stephan Braun, Sprecher der SPD-Fraktion für Verfassungsschutzangelegenheiten und Fragen des Extremismus, habe die jüngste Verurteilung des Piuspriesterbruderschaft-Bischofs Richard Williamson wegen Volksverhetzung „hohe Wellen“ in der „öffentlichen Wahrnehmung“ geschlagen. Ebenso verlangten „Verhalten und Äußerungen führender Vertreter“ des Distrikts Deutschland der Piusbrüder „nach Aufklärung“, da sie vom Land Baden-Württemberg genehmigte Ersatzschulen betreiben würden.

viaRechtslastige Piusbrüder | Bnr.de – Blick nach Rechts.

Versammlung in der „Deutschen Bucht“

Nachdem das Amtsgericht Bad Gandersheim für das dortige StadtTheater ein Nutzungsverbot ausgesprochen hatte, wich die niedersächsische NPD für ihren Parteitag nach Wilhelmshaven aus – unter den Gästen waren der Bundesvorsitzende Udo Voigt und der sächsische Abgeordnete Andreas Storr. Feierliche Aufmachung einiger NPD-Amtsträger und heruntergekommene Lokalität wollten beim Parteitag des niedersächsischen Landesverbandes am Sonntag in Wilhelmshaven nicht recht zueinander passen. Anzüge, Schlipse und artige Scheitel konnten nicht über den morbiden Charme der Veranstaltung hinwegtäuschen. Die ehemalige Gaststätte „Deutsche Bucht“ in der Ulmenstraße ist abgewirtschaftet, die Schilder wurden bereits entfernt. Dunkle verspiegelte Fensterscheiben an der Straßenseite geben dem Gebäude einen anrüchigen Charakter. Aus dem hölzernen Verschlag im hinteren Teil des beengten Grundstücks stieg Qualm von einem Grill auf. Stimmengewirr war zu hören. Verstohlen blickte der Landesvorsitzende Adolf Dammann, ehemaliger Filialleiter einer Bank im Alten Land, durch die Gartentür. Drei Ordner hatten sich unter Führung von Christian Fischer aus Vechta am Eingangstor aufgebaut. Zwei weitere bewachten die Autos der Parteitagsteilnehmer auf dem angrenzenden Partplatz einer Kreissparkasse. Die Szenerie wirkte lächerlich, da ohnehin überall Polizeikontrollen und Absperrungen aufgebaut waren. Auch die Einsatzleitung der Polizei war nach Angaben eines Sprechers vom Parteitag in der Jadestadt überrascht worden. Mitglieder des regionalen Bündnisses gegen Rechts waren darauf aufmerksam geworden und hatten sofort zur Gegenaktion mobilisiert.

viaVersammlung in der „Deutschen Bucht“ | Bnr.de – Blick nach Rechts.

Note an das Auswärtige Amt

Nach rechtsextremen Schmierereien an sowjetischen Ehrenmalen in Berlin hat sich das russische Außenministerium mit einer diplomatischen Note an das Auswärtige Amt in Berlin gewandt. Das bestätigte eine Sprecherin des Amtes am Dienstag auf ddp-Anfrage. Das Auswärtige Amt habe daraufhin sofort Kontakt mit der Berliner Innenverwaltung aufgenommen. Der russischen Seite sei versichert worden, dass alles getan werde, um die Vorfälle aufzuklären, fügte die Sprecherin hinzu.

viaNote an das Auswärtige Amt – Yahoo! Nachrichten Deutschland.

“Mahnwache” der NPD zum 8. Mai verboten

In Sachsen-Anhalt ist erstmals eine rechtsextremistische Aktion nach dem Ende 2009 in Kraft getretenen Landesversammlungsgesetz verboten worden. Das Berichtet die Magdeburger Volksstimme. Dabei habe die zuständige Saalekreis-Verwaltung eine für vergangenen Sonnabend in Merseburg geplante Mahnwache unter dem Motto “8. Mai – Kein Tag der Befreiung” mit Verweis auf das Gesetz erfolgreich verhindert, teilte das Innenministerium den Angaben zufolge mit. Anmelder sei ein NPD-Kreistagsmitglied aus dem Ort Braunsbedra gewesen.

viaNPD-BLOG.INFO » Blog Archive » “Mahnwache” der NPD zum 8. Mai verboten.

Court delays, ignorance render victims of violent neo-Nazism powerless

At the end of last month, the court in Benešov heard testimony in the October 2008 case of neo-Nazis rampaging against random targets in the town. The main witnesses and court experts gave their testimony in closed session; the trial was then adjourned until the start of June. The media are not reporting on it. The hearing was closed because one of the defendants was a minor at the time the crime was committed. This is why the media are not even attempting to follow the trial – not one journalist was present at the courthouse last month. The public, therefore, is learning nothing about it. The Romea news server was the only media outlet to publish a brief announcement that the trial was taking place. To an outside observer, it seems that the law in this case is primarily defending the rights of the defendants. In June the victims will have to testify without supporters present before a large number of defendants and their attorneys. During the first hearing, some of the defendants ended up sitting in the benches normally reserved for the public for lack of seating. It is as if the victims had no right to legal counsel, or as if it were better to make sure the current degree of danger posed by neo-Nazis in the Czech Republic is neither known nor spoken of.

viaRomea.cz – Court delays, ignorance render victims of violent neo-Nazism powerless.

Muslim Store Hit in Grenade Attack

Two unidentified men threw a grenade into a Muslim store in St. Petersburg on Wednesday, injuring two people. “The men opened the door to the store, threw an explosive device inside and ran away,” said Vyacheslav Stepchenko, spokesman for the St. Petersburg police. Stepchenko said that the police were still investigating whether the device was a grenade or some other kind of explosive. The store, which sells halal meat, is located about 30 meters from the central gates of the city’s main mosque. Two people suffered shrapnel injuries. A woman was injured in the arm, while a man sustained a leg wound. Both people were taken to hospital, but their injuries were not serious, Stepchenko said. He said the police were searching for the perpetrators.

viaThe St. Petersburg Times – News – Muslim Store Hit in Grenade Attack.

Horrifying Statistics Released of Tajiks Killed in Russia

A report most likely written by the embassy of Tajikistan in Moscow states that 784 of that country’s citizens died in Russia last year, including 95 fatalities as a result of hate crimes, according to an April 19, 2010 report by the Sova Information-Analytical Center. There are no details about the kinds of attacks that took place, what cities they occurred in, or whether or not police have made any arrests in connection with the murders.

viaHorrifying Statistics Released of Tajiks Killed in Russia | UCSJ.