Jewish cemetery desecrated in eastern France

A Jewish cemetery in eastern France was desecrated Wednesday, with at least 18 gravestones marked with swastikas and overturned, police and Jewish officials said. The desecration in a Strasbourg cemetery came as Jews marked the 65th anniversary of the liberation of Auschwitz death camp, a symbol of the Holocaust, when the Nazis killed millions. France’s main Jewish organization, CRIF, said at least 18 tombstones at the Cronenbourg cemetery were found Wednesday marked with swastikas and 13 of them were overturned.

viaJewish cemetery desecrated in eastern France – Saturday, Jan. 30, 2010 | 12:21 a.m. – Las Vegas Sun.

Mussolini iPhone app is best-seller in Italy

Jewish groups and Holocaust survivors have protested to Apple over Italy’s current best-selling iPhone application: a collection of the speeches of Benito Mussolini, the Fascist dictator. Demand for “iMussolini”, subtitled “The man who changed the history of our country”, has risen to the point where it is being downloaded 1,000 times a day according to Luigi Marino, 25, its creator. It is more popular than a video game based on the film Avatar and an X-ray machine app which “allows you to see your friends naked”. (…) Alessandra Mussolini, the dictator’s granddaughter, who is a far-right politician, said: “Whether you like it or not, my grandfather’s speeches are part of history.” Leone Soued, head of the Jewish community in Milan, said: “One can hope it will not be a success, but I can understand why the man in the street might download it.” Apple was “a serious multinational which deserves respect for its innovations”, he added.

viaMussolini iPhone app is best-seller in Italy – Times Online.

Wiesenthal Center blasts Ukrainian honor for “Nazi collaborator”

“It is surely a travesty when such an honor is granted right at the period when the world pauses to remember the victims of the Holocaust on January 27” An influential Jewish human rights organization, Simon Wiesenthal Center, has condemned outgoing Ukrainian president’s to declare “Nazi collaborator” Stepan Bandera a national hero. Yushchenko’s January 22 move has already fueled fierce debate in Ukraine, where Bandera is a controversial figure, with his mainly West Ukrainian supporters considering him a hero. An MP from Sevastopol in the Crimea burned his passport in protest against the move, and two people have challenged the decree in court. In a letter to Ukraine’s ambassador, the director of government affairs of the U.S.-based organization expressed its “deepest revulsion at the recent honor awarded to Stepan Bandera, who collaborated with the Nazis in the early stages of World War II, and whose followers were linked to the murders of thousands of Jews and others.” “It is surely a travesty when such an honor is granted right at the period when the world pauses to remember the victims of the Holocaust on January 27,” Mark Weitzman said in the letter. The organization also expressed its concern by the fact that the controversial decree came “at the period when the world pauses to remember the victims of the Holocaust on January 27.”

viaWiesenthal Center blasts Ukrainian honor for “Nazi collaborator” | Top Russian news and analysis online | ‘RIA Novosti’ newswire.

siehe auch: Ukraine to honor Nazi sympathizers. President awards medals to leaders of Ukrainian nationalist group, who helped Nazis murder Jews Ukrainian President Viktor Yushchenko announced this week that he had approved medals of commendation for members of the Organization of Ukrainian Nationalists (OUN), despite their cooperation with the Nazi regime during World War II.

Jena: Verwaltungen und Initiativen gemeinsam gegen Rechtsextremismus

Vertreter aus 16 Städten Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts waren am Freitag und Sonnabend der Einladung des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter (SPD) zu einer zweitägigen Konferenz „Kommunen gegen Rechtsextremismus“ gefolgt.Darunter waren einem Bericht der „Ostthüringer Zeitung“ zufolge auch Vertreter der Städte Dresden, Erfurt, Magdeburg, Gera und Leipzig. „Was wir erlebt haben, war ein neuer Ansatz im Umgang mit dem Rechtsextremismus: Vertreter von Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Initiativen haben miteinander gesprochen über ihre Rollen, ihre Möglichkeiten und ihr Selbstverständnis“, sagte Dr. Albrecht Schröter im Anschluss an die Konferenz. Dresdens Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau machte auf den Konflikt aufmerksam, wenn Oberbürgermeister und Beigeordnete gefordert seien, sich politisch zu äußern, sich aber als Vertreter von Verwaltungen in einem bestimmten rechtlichen Rahmen zu bewegen hätten. Thematisiert wurden bei dem Treffen auch gemeinsame Aktionen gegen den geplanten Aufmarsch von Neonazis aus ganz Europa am 13. Februar in Dresden. Aus Jena wollen Vertreter der Stadt und des Aktionsbündnisses gegen Rechts dazu mit mehreren Bussen in die sächsische Landeshauptstadt fahren.

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Gefährliche Körperverletzung in Colditz

Am 29. Januar 2010 sind gegen 21.00 Uhr in Colditz vier junge Männer von vier vermummten Tätern geschlagen und verletzt worden. Die sofortige Fahndung und Täterermittlung führte nach Polizeiangaben zu vier Tatverdächtigen im Alter von 21 bis 53 Jahren. Mit Hochdruck werde zur gegenwärtigen Zeit die Suche nach weiteren Tätern fortgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen liefen zur Tatzeit acht Personen in Colditz auf der Bad Lausicker Straße in Richtung Gaststätte Waldhaus. In Höhe des Bornweges kam es der Polizei zufolge zu einer verbalen Auseinandersetzung, die vom Fahrer (25) eines silbergrauen Mercedes Kombi begonnen wurde. Danach liefen die Personen weiter zur Gaststätte Waldhaus. Die Fußgänger waren auf einer Länge von ca .150 m verteilt. In der ersten Gruppe liefen sechs Personen, weitere zwei junge Männer folgten. Als diese beiden ca. 300m vom Bornweg entfernt waren, kam der PKW Mercedes erneut gefahren. Ein weiterer Tatverdächtiger (53) stieg auf der Beifahrerseite aus. Er habe den verbalen Kontakt mit diesen beiden jungen Männern aufgenommen, wobei Beschimpfungen fielen. Nach dieser verbalen Attacke stieg er wieder in den PKW, welcher wendete und stadteinwärts fuhr. Die zwei jungen Männer setzten ihren Weg fort, als der Mercedes sich erneut von hinten näherte. Das Fahrzeug wurde am rechten Fahrbahnrand gestoppt. Mehrere vermummte Personen stiegen aus, unter ihnen der 53-jährige Tatverdächtige. Dieser lief direkt zu einem jungen Mann und schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht. Infolge des Schlages kam dieser zu Fall und verletzte sich die Schulter. Das zweite Opfer wurde durch einen 23-jährigen Tatverdächtigen mit Schlägen und Tritten im Gesicht verletzt. Die erste Gruppe wurde von zwei weiteren Tätern attackiert. Die Täter verletzten zwei weitere Personen. Bei der Tat könne “eine politisch motivierte Straftat zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden”, so die Polizei.

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Nazis den Wind aus den Segeln nehmen – Informationsbroschüre zum Thema sexueller Missbrauch

Immer wieder versuchen Rechtsextremisten die Trauer und Ängste der Bevölkerung nach Sexualstraftaten für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. So auch jüngst in Joachimsthal/Brandenburg. Anhänger von DVU und NPD inszenierten sich öffentlichkeitswirksam und forderten wiederholt die “Todesstrafe für Kinderschänder”. Auslöser war die Freilassung eines aus der Haft entlassenen Sexualstraftäters. Rechtsextreme bieten keine Lösungen “Die Diskussion über die Tat, die Folgen, auch für die Prävention, darf jedoch nicht den Rechtsextremisten überlassen werden”, so Landrat Bodo Ihrke im Geleitwort einer neu erschienenden Broschüre “Was Sie über sexuellen Missbrauch wissen sollten – Gedankenanstöße für einen wirksamen Kinderschutz jenseits polemischer Scheinlösungen”. Die Publikation wird in den kommenden Tagen im Landkreis Barnim an interessierte Personen und Institutionen verteilt. Es wird über Hintergründe sexuellen Missbrauchs, wirksamen Schutz von Kindern, aber auch über die Versuche der rechtsextremen Szene die Auseinandersetzungen um das Thema für ihre Zwecke zu instrumentalisiert, informiert. “Rechtsextreme bieten nur scheinbar Lösungen an. Ihr Ziel ist es, die berechtigten Ängste zur Normalisierung ihrer menschenverachtenden Ideologie zu benutzen”, so Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung, Herausgeberin der Broschüre.

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Broschüre Was Sie über sexuellen Missbrauch wissen sollten. Gedankenanstöße für einen wirksamen Kinderschutz jenseits polemischer Scheinlösungen (PDF)

Bewährung für Steinewerfer

Erneut ist ein Neonazi wegen der gewaltättigen Ausschreitungen in Dortmund am 1. Mai 2009 verurteilt worden. Ein 22-Jähriger hatte einen Pflasterstein in eine Gruppe von Polizisten geworfen. Das Schöffengericht verurteilte ihn wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu sechs Monaten auf Bewährung. Vor Gericht trat am Dienstag der Angeklagte – ein Student der Wirtschaftswissenschaften – im “gut gebügelten Hemd” deutlich anders auf als noch im Vorjahr am 1. Mai auf der Straße, wie die Westdeutsche Allgemeine berichtet. Da war er mit Sonnenbrille, Baseballkappe und Handschuhen im Dortmunder Stadtzentrum aufgelaufen. Auf die Frage des Richters, was denn in seinem Leben schief gelaufen sei, dass er so einen Hass auf Polizisten habe und sie mit Pflastersteinen attackiere, blickte er laut den Ruhr Nachrichten “nur beschämt zu Boden und schwieg”. Zunächst hatte der junge Mann im mittlerweile dritten Dortmunder 1.Mai-Neonazi-Prozess zu den Vorwürfen geschwiegen. Dann wurde ein Polizeivideo vorgeführt, das den 22-Jährigen überführen konnte. Nun ließ er über seine Anwältin erklären, er habe den Stein geworfen, der glücklicherweise niemanden traf. Getroffen wurde damals allerdings der Angeklagte selbst: Der Pflasterstein eines anderen Neonazis hatte ihm die Hand gebrochen.

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