Nazi Ravensbrück camp: How ordinary women became SS torturers

“Healthy, female workers between the ages of 20 and 40 wanted for a military site,” reads the job advertisement from a 1944 German newspaper. Good wages and free board, accommodation and clothing are promised. What is not mentioned is that the clothing is an SS uniform. And that the “military site” is Ravensbrück concentration camp for women. Today the flimsy wooden barracks for the prisoners are long gone. All that remains is an eerily empty, rocky field, about 80km (50 miles) north of Berlin. But still standing are eight solidly built, attractive villas with wooden shutters and balconies. They are a 1940s Nazi version of medieval German cottages. That is where the female guards lived, some with their children. From the balconies they could overlook a forest and a pretty lake. “It was the most beautiful time of my life,” said one former female guard, decades later. But from their bedrooms they would have also seen chain-gangs of prisoners and the chimneys of the gas chamber. (…) Some 3,500 women worked as Nazi concentration camp guards, and all of them started out at Ravensbrück. Many later worked in death camps such as Auschwitz-Birkenau or Bergen-Belsen “They were awful people,” 98-year-old Selma van de Perre tells me on the phone from her home in London. She was a Dutch Jewish resistance fighter who was imprisoned in Ravensbrück as a political prisoner. “They liked it probably because it gave them power. It gave them lots of power over the prisoners. Some prisoners were very badly treated. Beaten.” (…) Ravensbrück was Nazi Germany’s largest female-only camp. More than 120,000 women from all over Europe were imprisoned here. Many were resistance fighters or political opponents. Others were deemed “unfit” for Nazi society: Jews, lesbians, sex workers or homeless women. At least 30,000 women died here. Some were gassed or hanged, others starved, died of disease or were worked to death. They were treated brutally by many of the female guards – beaten, tortured or murdered. The prisoners gave them nicknames, such as “bloody Brygyda” or “revolver Anna”.

via bbc: Nazi Ravensbrück camp: How ordinary women became SS torturers

Gedenkstätte Ravensbrück "Figuren gegen das Vergessen" von dem Künstler Stuart N.R. Wolfe.tif
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Stw-kunst&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Stw-kunst (page does not exist)”>Stw-kunst</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

#Kegeln vor dem #Hakenkreuz – Neue rechtsextreme Chats aufgetaucht: #Polizisten posten Angela #Merkels #Hinrichtung

Sie verabredeten sich in einer privaten WhatsApp-Runde zu regelmäßigen Kegeltouren, daneben aber versendete eine Gruppe von rund 15 aktuellen und pensionierten Polizeibeamten im Raum Essen fast 100 fremdenfeindliche und volksverhetzende Dateien. FOCUS Online hatte Zugang zu aktuellen Ermittlungserkenntnissen in der Affäre. Ein SS-Scherge steht über dem Massengrab. Er richtet die Pistole auf den Kopf seines vor ihm knienden Opfers. Die Aufnahme, die im Original das Massaker im ukrainischen Winniza an jüdischen Einwohnern während des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1941 durch die deutsche Einsatzgruppe D dokumentiert, wurde mittels Fotomontage verändert. Die Pistole zielt nun auf Kopf der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), rechts unten in einer Ecke ist zu lesen „gutenacht Angela“. Der Post zählt zum Schlimmsten, der in der rechtsextremen Chatgruppe der Polizei in Essen namens Kunta Kinte kursierte. So perfide, dass NRW-Innenminister Herbert Reul am 24. November 2020 nach der Razzia bei den 15 Mitgliedern der privaten WhatsApp-Runde, benannt nach einer Romanfigur über die Sklaverei, dieses Beispiel auf einer Pressekonferenz zu dem neuen Fall nicht erwähnte. FOCUS Online konnte nun einen Auswertebericht über die Chatgruppe einsehen, die sich aus aktiven und zwei pensionierten Beamten als Kegelgruppe zusammengefunden hatte. Von den knapp 8100 Nachrichten, die seit Gründung des WhatsApp-Zirkels 2015 die Runde machten, entdeckten die Ermittler 94 Text-,Video- und Bilddateien mit fremdenfeindlichen oder die NS-Zeit verherrlichenden Inhalten. Dabei fällt auf, dass fünf Akteure den Großteil der volksverhetzenden Posts bis September 2020 abgesetzt haben.

via focus: Kegeln vor dem HakenkreuzNeue rechtsextreme Chats aufgetaucht: Polizisten posten Angela Merkels Hinrichtung

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Von A. Schubert – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”http://www.polizei-nrw.de/media/Dokumente/Streife_6_2013.pdf”>Streife – Das Magazin der Polizei des Landes NRW</a>, Logo, Link

Naziparolen von der AfD

In Magdeburg wollten Neonazis mit einem Trauermarsch erneut an deutsche Opfermythen anknüpfen. Doch aus dem stolzen Marsch wurden wegen Corona nur eine schmale Kundgebung. Zunehmende Dunkelheit und flackerndes Licht umgibt strammstehende, überwiegend schwarz gekleidete Demonstranten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, kaum zu erkennen, tragen Fahnen mit Frakturschrift und lodernde Fackeln. Das Geschehen ist angekündigt als Trauermarsch von Rechtsextremen – ein Ritual in der sachsen-anhaltinischen Hauptstadt Magdeburg: Neonazis gedenken dort alljährlich der Opfer der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Nicht aus Pazifismus, sondern um einen Opfermythos zu nähren. (…) Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie waren nur rund 100 Teilnehmer gekommen – gleichsam mit eindeutiger Botschaft: Von „Bombenterror“ war auf einem Banner der Partei Die Rechte aus Niedersachsen zu lesen. Für deren stellvertretenden Landesvorsitzenden Johannes Welge ist noch nicht einmal der Krieg zu Ende. Die „Brechung der Volksseele“ würde sich bis heute fortsetzen, sagte er in seiner Rede in Magdeburg.
Identität für die extreme Rechte Zu der Veranstaltung aufgerufen hatte ursprünglich die anonyme Internetinitiative Ehrenhaftes Gedenken Magdeburg. Als Organisatoren vor Ort gaben sich jedoch bekannte Akteure aus der pegidaähnlichen Initiative Magida 2.0 sowie Funktionäre der NPD zu erkennen (…) Bereits am Vormittag hatten Vertreter von Stadt und Land sowie einzelner politischer Parteien Kränze an der Gedenkstätte für die Toten der Bombardierung niedergelegt. Auch die AfD und deren Nachwuchsorganisation Junge Alternative legten Kränze nieder. Per Twitter gab der Ortsverband der Partei bekannt, dass das Gedenken an die Toten eine Mahnung an die Lebenden sei: „Nie wieder Krieg, nie wieder Totalitarismus“. Auf der Kranzschleife der Jungen Alternative stach jedoch die Rhetorik vom „alliierten Bombenterror“ hervor – ein Ausdruck, den auch Neonazis gern nutzen

via störungsmelder: Naziparolen von der AfD

#Störung der #Totenruhe: #Rodler auf #Massengräbern im KZ #Buchenwald

Ausflugsbesucher sind zuletzt mehrfach auf Massengräbern des früheren KZ Buchenwald Schlitten gefahren. Die Gedenkstätten-Stiftung KZ Buchenwald verstärkt deshalb die Sicherheitsvorkehrungen. Verstöße würden angezeigt. Ausflügler sind am Mahnmal des früheren nationalsozialistischen KZ Buchenwald und auf den Massengräbern mehrfach Schlitten gefahren, als Konsequenz sind die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. Zudem würden Zuwiderhandlungen angezeigt, teilte die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora am Donnerstag im thüringischen Weimar weiter mit. Zugleich wurde darum gebeten, die Würde der Toten zu wahren und jeglichen Wintersport im gesamten Bereich des ehemaligen Lagers und der Friedhöfe zu unterlassen.

via rnd: Störung der Totenruhe: Rodler auf Massengräbern im KZ Buchenwald

Drunk airline passenger, 28, who gave Nazi salute and launched racist tirade in front of Holocaust victims’ ‘disgusted’ family on Wizz Air flight from Poland to Liverpool avoids jail

‘Clearly drunk’ Louis Mann, 28, gave a Nazi salute amid a tirade of racist abuse. A passenger, who lost family to the Holocaust, said he was ‘shaken and upset’. Mann walked free from court but judge said he had ‘ entrenched racist views’ A drunk passenger who gave a Nazi salute and spouted a tirade of racist abuse on a plane in front of the family of a Holocaust victim today walked free from court. Louis Mann, 28, landed at John Lennon Airport, Merseyside, from Poland when he ignored seatbelt signs, stood up in the aisle and made vile salutes, Liverpool Crown Court was told. Zillah Williams, prosecuting, said during the Wizz Air flight from Warsaw on October 19, 2019, Mann was “clearly drunk” and repeatedly asked to sit down. “The flight was full and passengers reported that during the flight Mr Mann had to be repeatedly asked to sit down, to fasten his seatbelt and to refrain from making rude and offensive gestures.” Among the passengers was VWlodzimier Tych, a Polish national, who lost family members during the Holocaust.

via daily mail: Drunk airline passenger, 28, who gave Nazi salute and launched racist tirade in front of Holocaust victims’ ‘disgusted’ family on Wizz Air flight from Poland to Liverpool avoids jail

Veröffentlichung von NS-Symbolen

41-jähriger Gautinger zeigt sich vor Gericht uneinsichtig. Über seinen privaten Account hat ein Gautinger Familienvater laut Anklage im vorigen Jahr öffentlich zugänglich auf Facebook zwei nationalsozialistische Symbole, darunter auch ein Hakenkreuz, gepostet. Gegen den Mann war daher wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein Strafbefehl von 90 Tagessätzen zu 70 Euro – also 6300 Euro – verhängt worden. Dagegen legte der 41-Jährige aber Widerspruch ein und präsentierte sich vor dem Amtsgericht Starnberg sehr selbstsicher, belehrend, uneinsichtig – und auch recht respektlos. Der Angeklagte wies den Vorwurf von Staatsanwältin und Richterin vehement zurück, er habe zu den Bildern “keine erkennbare Distanz” vermittelt und mit NS-Symbolen aus einer früheren Gewaltherrschaft Aussagen von gegenwärtigen Politikern verglichen und somit rechtswidrig Parallelen zur Gegenwart gezogen. (…) Der Angeklagte war sich keiner Schuld bewusst und verwies auch darauf, seinen Beitrag unter Klarnamen veröffentlicht zu haben. Zudem gab er an, verbeamteter Lehrer zu sein. Doch das Gericht blieb von diesen Ausführungen unbeeindruckt und bewertete die Darstellungen, die ohne die notwendige und eindeutige Distanzierung auf Facebook erfolgt seien, als klare Straftat.

via sz: Veröffentlichung von NS-Symbolen

‘Camp Auschwitz’ sweatshirt spotted at #Capitol riot sold by NYC site

The “Camp Auschwitz” sweatshirt worn by a neo-Nazi rioter storming the US Capitol is sold by a company with ties to the Big Apple, it was revealed Friday. The sweatshirt with the phrase “work brings freedom” is for sale on the TeeHands website, which includes a Manhattan address on East 85th Street under the site’s “store information” section. “A company with a presence in NYC – home to over a million Jews – is selling this t-shirt. Making jokes about the Holocaust is never, EVER going to be funny,” the New York City Jewish Caucus railed in a Friday morning tweet. The pullover’s inscription is an English translation of the German phrase “arbeit macht frei,” which hung over the infamous Auschwitz death camp in Nazi-occupied Poland — one of the Holocaust’s most notorious and deadliest concentration camps.

via nypost: ‘Camp Auschwitz’ sweatshirt spotted at Capitol riot sold by NYC site