NPD-Mitarbeiter verurteilt: “Reichsbürger” vor Gericht

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Das Landgericht Gera verurteilte in der vergangenen Woche Christian Bärthel, Mitarbeiter des NPD-Kreisverbands Zwickau, wegen Volksverhetzung und anderer Straftatbestände zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung und zur Ableistung von 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit… Die Staatsanwatschaft warf dem 33-jährigen Bärthel aus Ronneburg unter anderem vor, Schriften verbreitet zu haben, “die zum Hass gegen Teile der Bevölkerung” aufstacheln und zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern. Ferner habe der Beschuldigte in einer Versammlung “die Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder oder ihre verfassungsmäßige Ordnung beschimpft oder böswillig verächtlich gemacht”. Der Angeklagte, der Ende September einen Artikel auf der Homepage des NPD-Bürgerbüro Zwickau mit den Worten “das Volk sehnt sich nach Befreiung” schloss, ist ideologisch der sogenannten Reichsbürgerbewegung zugehörig. Dieser lose Zusammenhang von Hardcorenazis glaubt, dass das Deutsche Reich niemals untergegangen ist und somit die Bundesrepublik Deutschland nicht Existent sei. In ihren Publikationen machen die “Reichsbürger” keinen Hehl daraus, das sie flammende Anhänger Adolf Hitlers und des Nationalsozialismus sind. Ganz weit oben auf ihrer Agenda steht ferner die offensive Leugnung des Holocaust. Ideologisch führender Kopf dieser sektenhaften Nazibewegung ist der ehemalige NPD-Anwalt und vorbestrafte Holocaustleugner Horst Mahler.

Vertriebenen-Sprecher: Beneš-Dekrete verletzen “Standards der EU”

derStandard.at – Vertriebenen-Sprecher: Beneš-Dekrete verletzen “Standards der EU”
SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ setzen Arbeitsgruppe ein, die sich “mit offenen Fragen zur Vertreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen” beschäftigen soll – Grüne wollen mitwirken. Ende September hat das slowakische Parlament eine Erklärung über die “Unantastbarkeit der Beneš-Dekrete” verabschiedet. Das Bekenntnis zu den Beneš-Dekreten, aufgrund derer bis 1947 etwa 2,9 Millionen Personen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Bevölkerung und auch etwa 100.000 Ungarn pauschal zu Staatsfeinden erklärt und aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben wurden, da sie kollektiv als Nazis galten, trübte die ungarisch-slowakischen Beziehungen: Der ungarische Staatschef Laszlo Solyom bezeichnete die Erklärung als “Ohrfeige”.

Viele Deutsche sehen Nazi-Zeit teils positiv

WELT ONLINE – Viele Deutsche sehen Nazi-Zeit teils positiv – Nachrichten Politik
Es sei im Dritten Reich nicht alles schlecht gewesen, finden 25 Prozent der Deutschen. Als Beispiel für gute Seiten des Nazi-Regimes wird – wohl unvermeidlich – der Bau der Autobahnen angeführt. Je älter die Befragten sind, desto eher sehen sie den Nationalsozialismus in positivem Licht. Jeder vierte Bundesbürger ist der Meinung, dass das Dritte Reich auch seine guten Seiten hatte. In einer veröffentlichten Umfrage des Forsa-Instituts für den „Stern“ vertraten 25 Prozent der Befragten die Ansicht, dass unter der nationalsozialistischen Diktatur nicht alles schlecht gewesen sei. Als positive Beispiele wurden zum Beispiel der Bau der Autobahnen oder die Förderung der Familie genannt. 70 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass das Dritte Reich keinerlei gute Seiten hatten. 5 Prozent antworteten mit „weiß nicht“.

siehe auch: ‘Nazi-Duitsland had ook zijn voordelen’. Een kwart van alle Duitsers vindt dat de nationaal-socialistische regering van Adolf Hitler ook zijn positieve kanten had. Dat blijkt uit een peiling van het Duitse weekblad Stern; One in four Germans think Nazi rule was not all bad, poll reveals. A quarter of Germans believe Nazi rule had its good points, a poll suggested yesterday. They were asked whether they agreed that National Socialism had positive aspects such as ‘the highway system, elimination of unemployment, low criminality rate and the encouragement of the family’. While 70 per cent said No, 25 per cent said Yes; El 25 por ciento de los alemanes reivindican aspectos del nazismo. Uno de cada cuatro entrevistados resaltaron la construcción del sistema de carreteras, la eliminación del desempleo, la baja tasa de criminalidad y el reforzamiento de la familia durante el régimen nazi;

Eva Herman war froh, als Kerner sie rauswarf

WELT ONLINE – Eva Herman war froh, als Kerner sie rauswarf – Nachrichten Vermischtes
Als Johannes B. Kerner sie vor laufenden Kameras aus seiner Talkshow schickte, war Eva Herman vor allem eines: erleichtert. Das jedenfalls behauptet die Ex-Moderatorin in einem neuen Interview. Danach habe Kerner noch versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Johannes B. Kerner hat Eva Herman einen Gefallen getan, als er sie aus seiner Talkshow warf. So jedenfalls stellt die umstrittene Buchautorin den Vorfall in einem Gespräch mit der “Bild”-Zeitung dar:. „Als Johannes Kerner mich dann verabschiedete, war ich auch ein Stück erleichtert – weil damit ein fast einstündiges Entsetzen beendet wurde.“ Allerdings sei sie Kerner nicht böse: „Ich glaube, dass ihm die Situation entglitten ist.“ Ihren Auftritt bereut sie jedenfalls nicht. Schließlich habe sie die Möglichkeit gehabt, Dinge aus ihrer Sicht zu erzählen und zu begründen: „Wenngleich mir diese Möglichkeit einige Teilnehmer der Sendung gar nicht ernst geben wollten.“

siehe auch: Sie wollte eh gerade gehen. War ja klar, dass irgendjemand nach ihrem Rausschmiss bei „Johannes B. Kerner“ (siehe auch: Wie Eva Herman den Fernseh-Tod starb) Eva Herman doch wieder ein Mikrophon unter die Nase halten und nach ihrer Version der Geschichte fragen würde, und es war gar nicht so unwahrscheinlich, dass die „Bild“-Zeitung das übernimmt. So ist es auch gekommen, und was dabei herausgekommen ist, wird niemanden überraschen: Sie habe schon eine ganze Zeit vorher überlegt, das Studio zu verlassen, erklärte die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin. „Aber ich befürchtete den Vorwurf, dass ich ausweichen oder mich nicht stellen würde.“ Moderator Kerner trage die Verantwortung für den Eklat: „Ich glaube, er war einfach überfordert.”; Hamburg: Zentrumspartei bietet Eva Herman Kandidatur an. Erst der Rauswurf beim NDR, dann bei Kerner: Eva Herman polarisiert. Die Hamburger Zentrumspartei hat der früheren Fernsehmoderatorin jetzt eine Kandidatur bei der Landtagswahl im Februar angeboten.

SS-Parole entfernt

de.indymedia.org | SS-Parole entfernt
Am Sonntag wurde die SS-Losung „Unsere Ehre heißt Treue“ von dem „Friedens“kreuz in Stolberg Zweifall bei Aachen entfernt. Vorausgegangen war ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verbreitung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen wegen besagter Losung. Dieses Verfahren stellte Staatsanwalt Lutz Bernklau letzte Woche ein. Die für politisch skandalöse Statements und Ermittlungen berüchtigte Staatsanwaltschaft Aachen stellte fest, dass die SS-Parole durch eine leichte Wortänderung (bei der SS hieß es „Meine Ehre heißt Treue“) eine ‚selbst entworfene Schöpfung’ und damit straffrei sei. Die historisch peinliche Begründung des Staatsanwaltes Bernklau für die Einstellung des Verfahrens gegen die Inschrift des Kriegerdenkmals argumentierte mit der Binsenweisheit, die SS sei religionsfern gewesen, das Denkmal zeige aber ein Kreuz, daher könne mit dem Spruch nicht die SS gemeint sein.

Junge Union nennt Polenfeldzug “klugen Schachzug”

WELT ONLINE – Junge Union nennt Polenfeldzug “klugen Schachzug” – Nachrichten welt_print
Zwei Bezirksvorsitzende der Jungen Union sind wegen eines Protestbriefs an Johannes B. Kerner in die Kritik geraten. Tobias Hagen (Wandsbek) und Fabian Rehberg (Bramfeld) wollten gegen die Behandlung von Herman in der Sendung “Kerner” protestieren. Doch die Jungpolitiker griffen zu kruden Vergleichen. “Niemand ist ein Nazi, nur weil er Fakten aus dem Dritten Reich kennt und benennt”, heißt es in dem Brief. Dann wird der Polenfeldzug zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als “aus Hitlers Sicht, überaus kluger Schachzug” bezeichnet und die Frage gestellt: “Sind wir deshalb Nazis, weil wir von einem klugen Schachzug Hitlers sprechen? Na wohl kaum!” Es sei richtig, dass man gefährlich lebe, wenn man sich über die deutsche Geschichte äußere.

Man probed for alleged Nazi stamp order

JTW News – Man probed for alleged Nazi stamp order
The Israel Postal Company complained to Tel Aviv police on Sunday after receiving an order from a young man to print a “personal stamp” showing him with a Hitler-style moustache on his lip and a swastika on his left arm. Avi Hochman, the company’s director-general, said that as a son of Holocaust survivors he was shocked and disgusted to see “the cynical attempt to take advantage of a nice philatelic service we offer. We will not allow harm to the Jewish people’s tradition and insult against those who survived the Holocaust.” The My Stamp service prints out usable postage stamps with personal photos or images brought in by customers for weddings, births, bar and bat mitzvas and other events. They are then affixed by the customer to envelopes and packages. Last week, a customer ordered a set of personal stamps via e-mail after giving the photo of a young man in a black shirt, wearing a blue wig, a metal-studded belt and the Nazi paraphernalia. The order was immediately transferred to the company’s security branch to file a complaint with the police.

Reading ‘Mein Kampf’ in Cairo

Reading ‘Mein Kampf’ in Cairo | Jerusalem Post
Hitler’s Mein Kampf is on sale in Cairo, both in well-known bookstores and on the streets around Midan Tahrir, the city’s chaotic main square. The Arabic translation sits beside the reams of religious books, as well as works on Saddam Hussein, al-Qaida in Iraq mastermind Abu Musab Al-Zarqawi, and Osama bin Laden (Bin Laden… America’s Bogeyman). Originally published in Lebanon in 1963 according to the Middle East Media Research Institute (MEMRI), and reprinted in 1995, Mein Kampf, which is transliterated as Kifahi (and not jihadi as Victor Davis Hanson claims in the National Review Online), is reportedly also widely available in Jordan and the Palestinian Authority. (…) Hitler’s popularity, according to Mohammad, had nothing to do with Hitler’s “torturing the Jews or something,” since Egyptians do not believe in the Holocaust – sure, many people were killed and tortured and assassinated in World War II, and sure there were war crimes, but that’s what happens in war, and it isn’tany different from what happened to Muslims in Sarajevo. THIS ABSOLUTION of Nazi guilt, though, doesn’t seem to fit with another common theme in the Arab press – accusing Israel of being a “second Nazi state.” In major bookstores in Talaat Harb Square downtown, one sees books equating the Star of David with the swastika.

Italian right marches to tell Prodi Go Home!

Italian right marches to tell Prodi Go Home! | U.S. | Reuters
Tens of thousands of Italian conservatives protested in the ancient Roman Forum on Saturday against the centre-left government of Romano Prodi, among them a few hundred black-shirted right-wingers giving the Nazi salute. Gianfranco Fini, leader of the National Alliance which is one of the biggest parties in the centre-right opposition, told the rally he believed the days of Prime Minister Prodi’s 17-month-old government were numbered. “I don’t think it will be long now,” said Fini, who in his youth was a leader of the neo-Fascist movement inherited from wartime dictator Benito Mussolini but now defines his AN as a mainstream European conservative party.

Antworten auf Parolen zum Dritten Reich

Antworten auf Parolen zum Dritten Reich
Nach dem Eklat um die Ex-Moderatorin und Buchautorin Eva Herman in Johannes B. Kerners Talkshow hat einer der renommiertesten Münchner Zeitgeschichtler, der Leiter der Dokumentation Obersalzberg, Dr. Volker Dahm vom Institut für Zeitgeschichte in München, zehn gängige Stammtisch-Parolen über das „Dritte Reich” unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Auch wenn nicht alle Einzelmaßnahmen des Nazi-Regimes schlecht waren – die Ziele, die dahintersteckten, waren verwerflich!