Naziaktivitäten und spontane Gegendemo in Ake

de.indymedia.org | Naziaktivitäten und spontane Gegendemo in Ake
Am 18.08.2007 versammelten sich Neonazis in Aken. Am späteren Abend fand eine Spontandemo von ca. 80 AntifaschistInnen statt. Am 18.08.2007 trafen – wahrscheinlich vom Hess-Aufmarsch aus Jena kommend – ab 18:00 Uhr ca. 30 Neonazis u.a. aus den (Alt-)Kreisen Bitterfeld, Salzwedel, Köthen, Bernburg und der kreisfreien Stadt Dessau auf einem Privatgelände in der Köthener Chaussee ein. Unter den anwesenden Nazis wurden einige bakannte Mitglieder der “Freie[n] Nationalisten Dessau / Aken” um Alexander Weinert aus Dessau erkannt. Dabei handelt es sich um eine Kameradschaft, die sich aus einer Abspaltung der “Freien Nationalisten Dessau / Anhalt” und einigen Jungnazis aus Aken/Elbe und Umgebung besteht, die über gute Kontakte zu JN-Kadern der Region, wie dem seit Jahren bekannten Nazikader Andreas Häußler verfügen. Häußler gehörte schon vor Jahren zum engeren Kreis der damals bundesweit bekannten “Kameradschaft Köthen”, zu der Andreas Reiche, Sebastian Dankowski (beide Mitglieder bei der Nazi-Band “Vae Victis Deutschland”) und Steffen Bösener (Betreiber vom Online-Versand “Odins Eye” (Trebbichau) und vom Ladengeschäft “Nordic Flame” in Bernburg) zählten. Das “Nordic Flame” teilt sich einige Räume mit der JN Sachsen-Anhalt um den Deutsch-Tschechen Phillip Valenta (Mitglied des Kreistags des neuen Kreises Salzland) und Michael Schäfer aus Wernigerode, der im Kreistag des neuen Landkreises Harz sitzt. Böseners Versand vertreibt auch Artikel der Nazimarke “Asenkraft” von Daniel Heinicke aus Aken. Durch beobachtende AntifaschistInnen wurde die Polizei über die Ansammlung von Nazis informiert. Diese hatte laut Erlass des Innenministeriums Sachsen-Anhalt sämtliche Neonazi-Aktionen des Wochenendes wegen zu erwartenden Bezugs auf den 20. Todestag von Rudolf Hess zu unterbinden. Nachdem Beamte der Polizeidirektion Dessau beim Nazitreffpunkt auftauchten, machten diese sich auf den Weg zu einer Grill-Party ins ca. 8 km entfernte Osternienburg.

Polizei verhindert Hess-Gedenkmarsch in Mahlow


Linkszeitung – Polizei verhindert Hess-Gedenkmarsch in Mahlow
Neonazis scheitern mit Versuch,Hitler-Stellvertreter zu glorifizieren. Am gestrigen Freitag versuchten im brandenburgischen Mahlow, Neonazis aus Brandenburg und Berlin, einen Gedenkmarsch für Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess durchzuführen. Lokale Rechtsextremisten hatten intern dazu aufgerufen, unangemeldet in dem Ort im Landkreis Teltow-Fläming aufzumarschieren, um dem Kriegsverbrecher zu gedenken. Gekommen waren 50 bis 60 Neonazis aus Ludwigsfelde, Frankfurt/Oder, Berlin-Neukölln und Blankenfelde-Mahlow. Allerdings schien die Polizei von den Plänen im Vorfeld Kenntnis erhalten zu haben, und war daher seit Nachmittag mit einem Großaufgebot an uniformierten und zivilen Beamten präsent, um die Rechten an ihrem Vorhaben zu hindern. (…) Kurz nach 21 Uhr schaffte es dennoch eine Gruppe Neonazis, sich am Bahnhof Mahlow zu versammeln, wurde aber ebenfalls relativ schnell von Bereitschaftspolizisten umringt und festgehalten. In dieser Gruppe befanden sich neben dem Neuköllner BVV-Abgeordneten der NPD, Thomas Vierk, auch Rechtsextremisten aus der Reichsbürgerbewegung wie Dirk Reinecke aus Blankenfelde und Mitglieder der lokalen Neonazikameradschaft „Freie Kräfte Teltow-Fläming“ (FKTF). Nach einer Personalienfeststellung wurden den Anwesenden von der Polizei Platzverweise ausgesprochen.

siehe auch: Polizei verhindert Hess-Gedenkmarsch in Mahlow. Am gestrigen Freitag versuchten im brandenburgischen Mahlow Neonazis aus Brandenburg und Berlin, einen Gedenkmarsch für Hitlerstellvertreter Rudolf Hess durchzuführen. Lokale Rechtsextremisten hatten intern dazu aufgerufen, unangemeldet in dem Ort im Landkreis Teltow-Fläming aufzumarschieren, um dem Kriegsverbrecher zu gedenken.

Gericht bestätigt Verbot von rechtsextremer Demo

Gericht bestätigt Verbot von rechtsextremer Demo
Die von Rechtsextremen angemeldete Kundgebung am Sonnabend vor dem Anglo-German-Club in Harvestehude darf voraussichtlich endgültig nicht stattfinden. Das entschied am Freitagabend das Oberverwaltungsgericht. Wie berichtet, hatte der Anmelder der Veranstaltung zunächst erfolgreich gegen ein von der Polizei verfügtes Verbot geklagt. Allerdings ging die Polizei ihrerseits am Freitag gegen die Gerichtsentscheidung bei der nächsthöheren Instanz, dem Oberverwaltungsgericht, vor und bekam recht. Den Neonazis blieb damit nur noch der Weg zum Bundesverfassungsgericht offen. Wie berichtet, wollen etwa 50 Neonazis am Sonnabend von zwölf Uhr an am Harvestehuder Weg anlässlich des 20. Todestages des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß demonstrieren. Ein bundesweiter derartiger Aufmarsch war diese Woche im bayerischen Wunsiedel, wo Heß begraben liegt, verboten worden. Rechtsextreme hatten deshalb in mehreren anderen Städten Kundgebungen angekündigt.

Rudolf-Heß-Mahnwache Stadt verbietet Neonazi-Aufmarsch

Rudolf-Heß-Mahnwache Stadt verbietet Neonazi-Aufmarsch – München – sueddeutsche.de
Stadt verbietet Neonazi-Aufmarsch
Weil die Veranstaltung als Ersatz für die verbotene Demonstration in Wunsiedel gehandelt wurde, hat das Kreisverwaltungsreferat die Kundgebung auf dem Marienplatz verboten. (…) KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle begründete das Verbot am Donnerstag vor der Presse vor allem damit, dass in den Internet-Foren der Neonazi-Szene offen damit geworben werde, die Versammlung auf dem Marienplatz als Ersatz zu nutzen für die verbotene Demonstration in Wunsiedel (wo Heß vor 20 Jahren beerdigt wurde). Offenbar strebe die rechte Szene unter dem im Internet verbreiteten Motto “Wenn schon nicht Wunsiedel, dann eben München: Heß-Gedenken erlaubt” eine bundesweite Mobilisierung an. Außerdem habe Norman Bordin, ein laut Blume-Beyerle “sattsam bekannter Neonazi”, als Anmelder der Marienplatz-Demo im Internet verlauten lassen, er mache lediglich “aus strategischen Gründen” keine Werbung für diese Veranstaltung. Mit solchen Tricks könne man die Stadt aber nicht hinters Licht führen, sagte Blume-Beyerle: “Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen.”

siehe auch: NPD verstößt gegen Auflagen. Trotz striktem Verbot der Stadt hielten die Neonazis auf dem Karlsplatz Plakate hoch, die eindeutig auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß anspielen. Gegen die Mahnwache protestierten etwa 800 Münchner. (…) Ein Polizist wurde durch einen Flaschenwurf am Hinterkopf verletzt. Obwohl die Stadt es den NPD-Anmeldern untersagt hatte, den Namen des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß auch nur zu erwähnen, hielten die Demonstranten etwa eine halbe Stunde lang ein Spruchband mit der Aufschrift “Mord verjährt nicht – Im stillen Gedenken” hoch. Damit wurde klar auf Heß angespielt, der vor 20 Jahren im Militärgefängnis Spandau starb.

Am Samstag zwei Demos in Jena

OTZ – Jena – Nachrichten – Aktuelles – Sport – Lokalnachrichten – Am Samstag zwei Demos in Jena
Das Verbot der NPD-Demo am Samstag durch die Stadt Jena ist vom Gericht in Gera gekippt geworden. Das Rechtsamt der Stadt gab gestern an, dass auf weitere Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet werde. Also wird es am Samstag zwei Demos in Jena geben – die der NPD und die von einer breiten demokratischen Plattform getragene Gegendemo. Die Jenaer sollen nun zu einem antifaschistischen Aktionstag gegen den NPD-Aufmarsch am 18. August mobilisiert werden. Das haben gestern die Vertreter des Jenaer “Bündnisses gegen das Heß-Gedenken” bekräftigt. (…) Durch eine entsprechende Meldung des Verwaltungsgerichtes Gera wurde die Vermutungen der Aktivisten gestern bestätigt. Die Stadt Jena habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass es sich bei der unter dem Titel “Weg mit den Volksverhetzungsgesetzen – Für Meinungsfreiheit” angemeldeten NPD-Veranstaltung um einen Ersatztermin für den rechtskräftig verbotenen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel handele, hieß es in der Begründung.

siehe auch: nazis marschieren ungestört durch jena! in jena war heute einmal mehr ausnahmezustand.nach dem verbot der npd-gedenkdemo für rudolf heß in wunsiedel hatte frank schwerdt von der thüringer npd für den heutigen samstag zu einem aufmarsch durch jena unter dem motto „weg mit den volksverhetzungsgesetzen – für meinungsfreiheit“ aufgerufen und in der neonazi-szene mobilisiert. die stadt jena scheiterte – aus formalen gründen – im vorfeld mit einem verbot des naziaufmarsches vor dem verwaltungsgericht gera und die „kampagne ns-verherrlichung-stoppen“ mobilisierte ihrerseits zur antifaschistischen kundgebung ab 10.00 auf dem engelplatz im herzen von jena.

Gräfenberg: Gericht lässt Nazis marschieren

Gräfenberg Gericht lässt Nazis marschieren – Bayern – sueddeutsche.de
Zum 20. Todestag von Rudolf Heß dürfen Nazis in Gräfenberg demonstrieren. Das hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden. Für den Bürgermeister ein Skandal. Die rechtsextreme NPD darf an diesem Samstag im oberfränkischen Gräfenberg (Landkreis Forchheim) demonstrieren. Dies entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einem Eilverfahren. Die geplante Kundgebung ist nach Ansicht der Richter keine Ersatzveranstaltung für den verbotenen Neonazi-Aufmarsch in Wunsiedel zum 20. Todestag des Hitler- Stellvertreters Rudolf Heß. Der Gräfenberger Bürgermeister Werner Wolf von den Freien Wählern übte scharfe Kritik an der Entscheidung.”Ich empfinde den Richterspruch als Skandal”, sagte er. (…) Christine Stahl warnte angesichts der Fülle von Veranstaltungen rund um den 20. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß vor der massiven Ausbreitung der NPD in Bayern: “Die Neonazis wuchern wie die Schimmelpilze und unterwandern mit einem betont bürgerlichen Anstrich den vorpolitischen Raum. Das ist eine schleichende Gefahr für unsere Demokratie.”

siehe auch: Denkmal als Grabmal-Ersatz für Nazis. Die braune Meute zieht weiter: Wunsiedel freut sich auf einen bunten Tag und in Gräfenberg schrillen alle Alarmglocken. Wird ein Kriegerdenkmal in der Fränkischen Schweiz am Samstag für Alt- und Neonazis zum Ersatzpilgerort für das Heß-Grabmal in Wunsiedel? In Gräfenberg geht man davon aus. Weil in Wunsiedel laut höchstrichterlicher Entscheidung kein Gedächtnismarsch für den Hitler-Stellvertreter und Kriegsverbrecher erlaubt ist. Und in Gräfenberg die NPD – die den Ort eben wegen des martialischen Denkmals seit Jahren regelmäßig heimsucht – eine Großveranstaltung angemeldet hat. Die wiederum hatte das Landratsamt Forchheim verboten, das Verwaltungsgericht Bayreuth jedoch am Mittwoch genehmigt (wir berichteten). Das macht die Menschen in der 4000-Seelen-Gemeinde Gräfenberg wütend. (…) Das 1924 von den damaligen Stadtvätern in protziger und für so eine kleine Stadt überdimensional großer Bauweise errichtete Denkmal am Michelsberg hoch über Gräfenberg ist seit 2000 Privatbesitz eines örtlichen Heimatpflegevereins. Und jedes Mal, wenn die NPD-Meute marschiert – einst immer im Vorfeld des Volkstrauertages, jetzt fast monatlich – heißt es am Denkmal: „Betreten verboten.“ Das bunte Gräfenberger Bürgerforum organisierte auch den Einsatz von grellen Scheinwerfern, um einem nächtlichen Fackelmarsch die erwünschte Wirkung zu nehmen. Und als der NPD-Landeschef und Denkmal-Verehrer Rolf Ollert aus dem nahen Nürnberg zum Mikrofon griff, machten sich etliche Gräfenberger im nahen Wald daran, mit Motorsägen ihren winterlichen Holzvorrat aufzuforsten.

Demo gegen Hess-Ersatzmarsch in Kolding/DK

de.indymedia.org | Demo gegen Hess-Ersatzmarsch in Kolding/DK
Dänische Medien berichten seit Mittwoch dieser Woche über einen “Hess-Marsch” an diesem Samstag im dänischen Kolding. Bereits 2005, als der Aufmarsch der Nazis in Wunsiedel ebenfalls verboten war, sind Worch und kleinere Gruppen so genannter Freier Nationalisten aus Deutschland nach Kolding ausgewichen. (…) Formale Organisatorin des Naziaufmarsches ist die DNSB, eine kleine, aber offen nazistische Gruppierung, die sich gern mit Hakenkreuzfahnen umgibt; diese dürfen in Dänemark legal gezeigt werden. Ohne die deutschen Neonazis würden die dänischen am kommenden Samstag nicht demonstrieren, so ein Sprecher dänischer Antifas, dazu brächten sie nicht genügend Leute auf die Straße.

siehe auch: Neonazi-Aufmarsch in Bayern verboten: Heß-Todestag nun in Dänemark abgehalten. “Minidemonstration” in Bayern wurde angemeldet. 20. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß. Nach dem Verbot des geplanten Aufmarsches im bayrischen Wunsiedel wollen deutsche Neonazis ihre Veranstaltung anlässlich des 20. Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß nun in Dänemark abhalten; Acht Neonazis bei Heß-Gedenkmarsch in Dänemark festgenommen. Todestag von Hess jährt sich zum 20. Mal. Bei einer Gedenkveranstaltung zum 20. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß sind im dänischen Kolding acht Neonazis festgenommen worden. Ihnen wurden Übergriffe, die Verletzung der öffentlichen Ordnung und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen, wie die Polizei bekannt gab.

Neonazis plakatieren im Stadtgebiet rechte Parolen

dk-online – Das Delmenhorster Kreisblatt im Web – Neonazis plakatieren im Stadtgebiet rechte Parolen
Nicht strafbar/Kelm: „So etwas hat hier nichts zu suchen“. Rechtsradikale Plakate, wie hier an der Landwehrstraße, tauchten gestern in der Stadt auf.  Rechtsradikale Plakate und Aufkleber, die Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß verherrlichen, sind gestern an mehreren Stellen im Stadtgebiet aufgetaucht. Strafrechtlich sei der Inhalt der auch in Bremen geklebten Plakate, die den Namenszug eines Berliner Aktionsbündnisses tragen, „nicht relevant“, sagt Polizeisprecher Georg Ungemach.