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Ein AfD-Politiker und seine Facebook-Vorlieben

Immer wieder fallen Mitglieder der AfD bei Facebook auf. Diesmal gerät ein Direktkandidat aus der Börde in den Fokus. Er erfreut sich im sozialen Netzwerk an Hakenkreuz-Orden und Truppengattungen der Wehrmacht. Ein Nazi ist er nach eigenen Angaben aber nicht. Sein besonderes Interesse an Militärtechnik führt er auf seinen Großvater zurück. Die Vorlieben eines AfD-Kandidaten Andreas Kühn, der Direktkandidat der AfD für den Bundestag im Wahlkreis 67 (Börde / Jerichower Land) ist mit seiner Facebook-Seite in die Kritik geraten. Der 51-Jährige hat dort zahlreiche Seiten mit einem “Like” versehen, die Truppengattungen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verherrlichen. Zu seinen Favoriten gehört neben Panzertruppen und der Luftwaffe auch die Seite “German Awards”. Dort werden Hakenkreuz-Orden der Nazis für Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg zur Schau gestellt. Auch Fotos von Adolf Hitler und  hochrangigen SS-Männern finden bei Kühn Gefallen. Das linksgerichtete Internetportal “Sachsen-Anhalt Rechtsaußen” hat dazu am Dienstag verschiedene Screenshots veröffentlicht. Es zitiert Kühn auch mit dem Kommentar zu einem deutschen U-Boot, das gegen Ende des Krieges vom Stapel lief: “fabelhaftes Stück deutscher Technik. Leider auch zu spät.”

via mdr: Ein AfD-Politiker und seine Facebook-Vorlieben

Nazi-Posts auf Facebook-Seite eines Katlenburger #AfD -Gemeinderatsmitglieds entdeckt – #mausgerutscht #storchenpost

Auf der Facebook-Seite des Katlenburg-Lindauer AfD-Gemeinderatsmitglieds Volker Spellig ist ein Hitler und den Nationalsozialismus verherrlichender Post entdeckt worden. Außerdem wurde dort im vergangenen Jahr ein Post der NPD Eichsfeld geteilt, der ein Video zeigt, auf dem die Kameradschaft Northeim am Reichstagsgebäude in Berlin „Merkel muss weg“ skandiert. „Die Posts sind nicht von mir“, sagte Spellig auf Anfrage der HNA. Er kenne sie, wisse aber nicht, wie sie auf seine Seite gekommen seien. Es sei typisch, dass immer wieder versucht werde, die AfD in die „Nazi-Ecke“ zu stellen, sagte Spellig. Dass er sich auf Facebook gegen Gewalt gegen Frauen stark mache, sei dagegen wohl kein Thema, sagte der 50-Jährige, der bei der Kommunalwahl im September vergangenen Jahres in den Gemeinderat von Katlenburg-Lindau gewählt worden ist. Die Seite sei offenbar gehackt worden. Warum er den vom 20. April (Hitlers Geburtstag) vergangenen Jahres stammende Post, auf dem unter einer Porzellanbüste des NSDAP-Führers der Satz „Da herrschte noch Zucht und Gehorsam“ steht, ebenso wenig gelöscht hat wie das NPD-Video vom 14. März 2016, beantwortete er nicht. Seit Mittwoch ist seine Facebook-Seite nicht mehr erreichbar. Unterstützung erhält Spellig vom AfD-Kreisverband. „Für uns gilt der Grundsatz ,In dubio pro reo’ und die damit verbundene Unschuldsvermutung“, heißt es in einer Stellungnahme des Kreisvorstands, also im Zweifel für den Angeklagten. Spellig habe dem Kreisvorstand an Eides statt erklärt, dass er für diese Veröffentlichungen nicht verantwortlich sei und erst durch Informationen aus seinem Umfeld davon erfahren habe.

via hna: Nazi-Posts auf Facebook-Seite eines Katlenburger AfD-Gemeinderatsmitglieds entdeckt

#AfD-Mann #Ubbelohde belegt: Deutschland will mehr Asylbewerber aufnehmen #storchenpost

screenshot twitter

Dem radikal an die Wurzel gehende Zahnarzt der AfD Berlin, Carsten Ubbelohde, verdanken wir die beruhigende Erkenntnis, dass mehr als vier von fünf Menschen in Deutschland gerne weitere Asylbewerber aufnehmen wollen.Ubbelohde, dessen Website sich rühmt, dass ihr Betreiber Insider-News hat (vgl. archiv), hat dazu eigens eine für die AfD wie gewohnt sicher repräsentativen Twitter-Umfrage gestartet, die 8.127 Stimmabgaben erzielt hat. Lediglich 16% stimmten mit “Nein”, ganze 3% waren von der Komplexität der Frage: “Umfrage: Soll Deutschland weiter Asylbewerber aufnehmen?” überfordert und stimmten mit “Nein!” Die Mehrzahl der Stimmabgaben (81%) stimmten mit einem deutlichen “Ja”. Dem AfD-Mann gilt unser Dank, dass er diese beruhigende Untersuchung auf seinem Twitter-Profil möglich gemacht hat. Wir empfehlen ihm allerdings, das nächste Mal erst am Ende der Umfrage eine Auswertung zu machen – und nicht gleich direkt nach dem Abstimmen seiner Fraktionskollegen.

#storchenpost – unser Info zu AfD und ihrem alternativ-medien(in)kompetente Bodensatzpersonal