Wolfgang Grupp: “Dass Deutschland Mindestlöhne braucht, ist eine Schande für uns Unternehmer”

Wolfgang Grupp ist Chef des Bekleidungsherstellers Trigema. Der leidenschaftliche Unternehmer redet gerne Klartext. In einem aktuellen Interview spricht Grupp etwa über den Mindestlohn – aber ganz anders, als das Firmenbosse sonst so tun. Für Wolfgang Grupp hat das Thema „gerechter Lohn“ einen große Bedeutung. Darunter versteht der Unternehmer eine Einkommenshöhe, die es einem Mitarbeiter erlaubt, „dass er an seinem Wohnort davon leben und sich etwas leisten kann“. Das erklärte der Trigema-Chef in einem Interview mit der Internetseite „web.de“. Um das zu ermöglichen, zahlt Grupp seinen Näherinnen nach eigenen Angaben Einstiegslöhne von 9,80 Euro pro Stunde. Leisten sie gute Arbeit, gebe es „bereits nach einigen Wochen eine Lohnerhöhung“ sagt der Textilunternehmer. Auch deswegen regt sich Grupp über Niedriglöhne auf: „Dass wir in Deutschland überhaupt einen Mindestlohn einführen mussten, ist eine Schande für uns Unternehmer“, sagte er web.de. Firmen müssten ihren Mitarbeitern angemessene Löhne zugestehen. „Und wenn ein Paketdienstleister seine Paketboten nicht gut bezahlen kann, muss er sich eben überlegen, das Porto zu erhöhen.“ (…) Befragt, ob er ein „sozialer Unternehmer“ sei, gibt Grupp eine entwaffnend ehrliche Antwort: „Als Unternehmer bin ich Egoist und will Geld verdienen.“ Damit das klappt, müsse es seinem Umfeld aber auch gut gehen. Grupp fasst sein Credo als Unternehmer so zusammen: „Je anständiger ich mit meinen Mitarbeitern umgehe, desto besser arbeiten sie für mich. Geben und Nehmen – das ist meine Logik.“

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Geschäft mit Nutzerdaten – Mehr als nur Facebook

Alle reden über den Datenhandel bei Facebook. Dabei verkaufen auch Adresshändler wie die Post Millionen Datensätze.  Die Firma Deutsche Post Direkt wirbt offensiv für ihre Leistungen. Über „rund 46 Millionen Adressen“ verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben. Sie „decken nahezu den gesamten Markt an Privathaushalten ab“, verspricht die Tochter der Deutschen Post. Interessant ist dieses Angebot für alle diejenigen, die eigene Werbung möglichst zielgenau an bestimmte Bür­ger*innen ausliefern wollen. Sie können bei Post Direkt solche Adressen plus Zusatz­informationen kaufen. Helga Block, die Landesbeauftragte für Datenschutz in Nordrhein-Westfalen, untersucht derzeit, ob sich die Firma korrekt verhält. Denn die Posttochter verkaufte bestimmte Daten im Zusammenhang mit Privathaushalten an CDU und FDP, was diesen im Bundestagswahlkampf 2017 die gezielte Ansprache von Bürger*innen ermöglicht haben soll. Einige Fragen lauten nun: Woher kommen diese Daten, wie genau sind sie einzelnen Haushalten und Adressen zugeordnet? Dabei geht es um dasselbe Problem, das die Debatte um Facebook bestimmt. Dem sozialen Netzwerk wird vorgeworfen, Profile über das Verhalten von Milliarden Menschen anzulegen. Dieser individualisierte Informationspool schaffe die Voraussetzung für die gezielte ökonomische und politische Ansprache und Manipulation einzelner Bürger*innen. Allerdings erscheint erstaunlich, wie viele Angaben ohnehin schon bei konventionellen Adress- und Datenhändlern vorhanden sind. Schober Direkt Media in Stuttgart hat beispielsweise 30 Millionen „Konsumentenadressen“, die mit weiteren persönlichen oder öffentlich zugänglichen Informationen etwa des Otto-Konzerns „zusammengeführt“ wurden. Weitere große Anbieter auf dem Markt der Daten- und Adresshändler sind AZ Direkt von Bertelsmann und die US-Firma Acxiom. Mit solchen gekauften Adressen plus Zusatzinformationen ausgestattet, gaben alleine Handelsunternehmen 2017 in der Bundesrepublik laut einer Studie der Post rund 3,8 Milliarden Euro für adressierte Werbebriefe aus. Die Werbetreibenden können ihre potenziellen Kunden gezielt auf Vorlieben ansprechen, beispielsweise, dass diese gerne Tee trinken oder Kreuzfahrten unternehmen. Diese Zuordnung hängt mit sogenannten Listendaten zusammen, die Unternehmen unter bestimmten Umständen für Werbezwecke einsammeln, verarbeiten und verkaufen dürfen. Ein Beispiel: Ein Einzelhandelskonzern verfügt über eine Kundendatei, in der Hunderttausende Personen gespeichert sind. „Die Namen der einzelnen Kunden, ihre Adressen, Berufe und Geburtsjahre darf der Konzern grundsätzlich an Adresshändler weitergeben“, sagt Nils Schröder, Sprecher beim NRW-Datenschutz. Außerdem kann er diese Listendaten mit einem weiteren Merkmal anreichern – etwa eine Liste der Teetrinker oder Kreuzfahrtfans unter den Kund*innen erstellen.
Eine solche Datei verrät schon eine ganze Menge über einzelne Personen und Haushalte. Besonders dann, wenn der Adresshändler sie mit weiteren Listen kombiniert, die etwa Merkmale enthalten wie „kauft Harry-Potter-Bücher“ oder „bestellt Bücher von Thilo Sarrazin“. So kommen die Datensammler Sozialprofilen ziemlich nahe, die auch Rückschlüsse auf politische Einstellungen zulassen.
Das Unternehmen Schober rühmt sich, individualisierte Adressen mit 300 Persönlichkeitsmerkmalen verbinden zu können. In solchen Fällen gibt Gerrit Hornung, Professor für IT-Recht an der Universität Kassel, jedoch eine gewisse Entwarnung: „Sensible Daten wie politische, philosophische und religiöse Überzeugungen sind besonders geschützt. Sie dürfen nicht als Listendaten weitergereicht werden.“ Die Übergänge aber sind fließend, und als Bürger muss man sich im Streitfall erst einmal gegen die Unternehmen durchsetzen. Neben Listendaten gehören „Preisausschreiben zu den Hauptquellen“ der Adresshändler, sagt Christian Storr, der beim baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten arbeitet. So gibt es im Internet spezielle Seiten für Gewinnspiele, die Adressen und andere persönliche Daten der Mitspieler einsammeln.

via taz: Geschäft mit Nutzerdaten – Mehr als nur Facebook

DGB und IG-Metall Gewerkschaften gegen Grundeinkommen

Nicht zuletzt die Debatte über die Abschaffung von Hartz IV hat das bedingungslose Grundeinkommen wieder ins Gespräch gebracht. Die Gewerkschaften haben sich nun gegen eine solche “Alimentierung” ausgesprochen.
Finnland war das erste europäische Land, das den Versuch wagte: Im Januar 2017 startete dort das Projekt bedingungsloses Grundeinkommen – mit 2000 Arbeitslosen und 560 Euro monatlich steuerfrei. Ein Vorbild für Deutschland? Die Gewerkschaften haben sich dagegen ausgesprochen. Beim DGB etwa hält man davon “gar nichts”. Im ARD-Morgenmagazin sagte Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann, wichtig sei Tarifbindung, dass Arbeitnehmer ordentliche Löhne bekämen. Arbeit, so Hoffmann weiter, sei zentral für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. “Abstellprämie” keine Perspektive für Gesellschaft “Arbeit strukturiert Alltag, Arbeit bringt Identifikation, Kommunikation der Menschen”, so Hoffmann. Das bedingungslose Grundeinkommen klinge eher nach “Abstellprämie”, dass Menschen, die nicht mehr gebraucht würden, mit Almosen abgespeist würden. “Das kann nicht die Perspektive unserer Gesellschaft sein.” Auch IG-Metall-Chef Jörg Hofmann sprach sich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. Die Menschen seien “nicht glücklich, wenn sie daheim sitzen und alimentiert werden”, sagte Hofmann in der “Heilbronner Stimme”. “Sie wollen arbeiten und das möglichst qualifiziert.”

via tagesschau: DGB und IG-Metall Gewerkschaften gegen Grundeinkommen

siehe auch: Bedingungsloses Grundeinkommen. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle klingt zunächst attraktiv. Doch die Begründungen halten einer kritischen Überprüfung nicht stand. Arbeit und Löhne bleiben zentral. Soziale Varianten eines Grundeinkommens würden immense Abgabensätze erfordern und sind illusorisch. Zu befürchten sind ein verstärkter Druck auf Löhne und soziale Rechte sowie ein radikalisierter Neoliberalismus. Unsere Alternativen heißen gute Arbeit und gute Löhne, Stärkung des Sozialstaats und verbesserte bedarfsabhängige Leistungen. Zusätzlich findet sich hier eine Kurzzusammenfassung: Wirtschaftspolitische Informationen Extra und eine Präsentation. Die Wirtschaftspolitischen Informationen mit Zusammenfassung haben wir auch als Din A5-Broschüre gedruckt, sie kann bei uns unentgeltlich bestellt werden, auch in größerer Anzahl zum Weitergeben oder Auslegen.

Where the World’s Ultra Rich Population Lives

We’ve recently broken down data on the global population of millionaires by city, and even the residences of the world’s top 50 billionaires. But still, there’s something extremely interesting about dissecting the lifestyles of the ultra rich — particularly in looking at where they live, and also how they tend to migrate when local conditions are not conducive to wealth-building or the safety of their fortunes and families. Today’s infographic comes to us from HowMuch.net, and it breaks down the population of ultra high net worth individuals that have personal wealth levels exceeding the $500 million mark. It uses information from the 2018 edition of the Knight Frank Wealth Report.

via stratfor: Where the World’s Ultra Rich Population Lives

Trauriger Appell: Dieses Video von Gertrude, 89, bewegt ganz Österreich

Der Appell von Gertrude, 89, aus Wien bewegt ganz Österreich. Die alte Frau, die gleichermaßen besonnen und zutiefst beunruhigt wirkt, warnt in einem Video vor dem erstarkenden Rechtspopulismus in Österreich. Aufhänger sind für sie die Worte des Rechtspopulisten Heinz-Christian Strache, der im Oktober im Zusammenhang mit „Armutsmigranten“ vor einem Bürgerkrieg gewarnt hatte. Diese Bewegung würde erneut „das Niedrigste aus den Leuten herausholen – und nicht das Anständigste“. Das habe es in der Vergangenheit schon einmal gegeben. Es erinnere sie daran, wie die Wiener früher Juden bei Zwangsarbeiten zugeschaut und das auch noch lustig gefunden hätten. „Das schmerzt“, sagt sie. Gertrude war 16, als sie mit ihren Eltern und ihren zwei jüngeren Brüdern nach Auschwitz deportiert wurde. Ihre gesamte Familie wurde damals umgebracht – nur sie überlebte. Als Strache von Bürgerkrieg gesprochen habe, sei es ihr kalt über den Rücken gelaufen. Sie habe als Siebenjährige einen Bürgerkrieg erlebt. „Da habe ich meine ersten Toten gesehen – leider nicht die letzten. Und dann sagt ein Politiker, ein Bürgerkrieg sei möglich.“ Das gehe nicht. Ein Politiker wie der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen sei ihr lieber, sagt sie. Dieser sei für Frieden und Gleichberechtigung und agiere nicht unbesonnen, sondern mit Bedacht. Sie warnt: „Die Menschen können sich nicht immer beschweren und dann, wenn eine Wahl ist, nicht wählen gehen.“ Zugleich müsse man sich genau überlegen, wen man wähle und was diese Person dann daraus mache.

Source: Trauriger Appell: Dieses Video von Gertrude, 89, bewegt ganz Österreich – WELT

Kolonialerbe: Leichen im Keller

Es ist nicht der erste Fund dieser Art, neu ist jedoch das Ausmaß: Mehr als 1000 Schädel aus deutschen Kolonialgebieten in Ostafrika sollen in einem Berliner Depot der Stiftung Preußischer Kulturbesitz lagern.Deutschland Namibia Geschichte Charité gibt Gebeine zurück Schädel (picture-alliance/dpa) Als der deutsche Afrikaforscher Richard Kandt auf einer seiner Reisen durch das heutige Ruanda auf einen “Pygmäen” trifft, vermutlich vom Stamm der Twa, ist sein Sammelfieber geweckt. Kandt bittet darum, den Mann, der sich als Kriegsgefangener in den Händen der deutschen Kolonialherren befindet, zu töten.Reise Bernhard Dernburg Ostafrika (picture alliance/akg-images)Reisen als Kolonialherr: So sah die Rollenverteilung in Deutsch-Ostafrika aus”Dann ließ er das Fleisch vom Knochen trennen und schickte den Schädel des Mannes postwendend nach Berlin”, erzählt der MDR-Journalist Markus Frenzel die grausige Geschichte aus der Zeit Deutsch-Ostafrikas weiter. “Kandt war stolz darauf, einen Angehörigen einer besonders raren Volksgruppe gefunden zu haben.” Ziel der Forschung an solchen Schädeln war dann meist zu belegen, dass afrikanische Rassen den europäischen unterlegen seien.

Source: Kolonialerbe: Leichen im Keller | Deutschland | DW.COM | 23.11.2016

How Far Is Europe Swinging to the Right?

Amid a migrant crisis, sluggish economic growth and growing disillusionment with the European Union, right-wing parties in a growing number of European countries have made electoral gains. The right-wing parties included below range across a wide policy spectrum, from populist and nationalist to far-right neofascist.

Source: How Far Is Europe Swinging to the Right? – The New York Times

Ein kleiner Überblick über den Rechtsruck in Europa…..Traurig, erschreckend, wütend……

Posted by Thorsten Buhl on Sunday, November 20, 2016

Weikersheim: Kritik an Schönbohm

Weikersheim: Kritik an Schönbohm
Antrag zum Rückzug fand keine Mehrheit

Die Mitgliedschaft von Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) im rechtskonservativen Studienzentrum Weikersheim sorgt für politischen Zündstoff im Land. Während die CDU das Wirken Schönbohms in dem Zentrum gestern im Landtag in Potsdam verteidigte, übten SPD und Linkspartei.PDS scharfe Kritik. Ein Antrag der Linksfraktion, mit dem Schönbohm zum Rückzug aus dem Zentrum aufgefordert werden sollte, fand allerdings keine Mehrheit. (…) SPD-Innenexpertin Britta Stark betonte, Schönbohm müsse sich der Kritik stellen. Einerseits sage er als Innenminister dem Extremismus in jeglicher Form den Kampf an. Andererseits sei er als Vize-Präsident des Studienzentrums mitverantwortlich dafür, dass Referenten mit rechtsextremem Gedankengut eine Bühne geboten werde.

Siehe auch: SPD und Linke kritisieren Mitgliedschaft Schönbohms in Studienzentrum. CDU verteidigt Mitgliedschaft des brandenburgischen Innenministers im Studienzentrum Weikersheim. Die Mitgliedschaft von Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) im
rechtskonservativen Studienzentrum Weikersheim sorgt für politischen Zündstoff im Land. Während die CDU das Wirken Schönbohms in dem Zentrum am Donnerstag im Landtag in Potsdam verteidigte, übten SPD und Linkspartei.PDS scharfe Kritik.

Straße nach Nazi-Offizier benannt

Straße nach Nazi-Offizier benannt
In Seelow (Kreis Märkisch-Oderland) ist eine Straße nach einem hochrangigen Wehrmachtsoffizier benannt worden. Mitte April beschloss die Stadtverordnetenversammlung, eine bislang als Feldweg geführte Straße im Ortsteil Werbig in Seibickeweg umzubenennen. Günther Seibicke, aufgewachsen auf einem Bauernhof bei Werbig, war im Zweiten Weltkrieg ein unter anderem mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichneter U-Boot- Kommandant und soll ein linientreuer Unterstützer des NS-Regimes gewesen sein. In Seelow erinnert ein Denkmal an die Zehntausenden Opfer der Schlacht um die Seelower Höhen im April 1945. Der Vorschlag für die Namensgebung war vom Werbiger Ortsbürgermeister André Höhne (CDU) eingereicht worden.

Prominente Unterstützung für Kölner Anti-Moschee-Kampagne: Österreicher spricht

redok – Prominente Unterstützung für Kölner Anti-Moschee-Kampagne: Österreicher spricht
Für ihre Kundgebung am 16. Juni gegen den Bau einer Moschee erwartet die rechtsextreme Gruppe “Pro Köln” einen prominenten Gast aus Österreich: Als Redner kündigte die Kölner Gruppe heute Heinz-Christian Strache an, den Bundesvorsitzenden der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs).

Nach Angaben der Kölner Organisation will die FPÖ gleich eine mehrköpfige Delegation an den Rhein entsenden, zu der neben Strache auch der FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky und einige weitere Abgeordnete gehören. Die FPÖ will demnach vor ihrer Reise “das österreichische Außenministerium kontaktieren, das sich wiederum mit den Kölner Sicherheitsbehörden in Verbindung setzen” werde. Die FPÖ habe “intensiv” über die Unterstützung der rechten Kölner Anti-Moschee-Kampagne beraten und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass “dieser politische Kampf stellvertretend für die Islamisierungsproblematik in ganz Westeuropa” stehe, zitiert “Pro Köln” den Wiener FPÖ-Landesgeschäftsführer Hans-Jörg Jenewein.

siehe auch: Rechtes Aufbäumen am Rhein. Während an der Ostsee vermummte Polizeibeamte hunderte DemonstrantInnen verletzen und momentan mit der Unterstützung des Millitärs die letzten Grundrechte einfach außer Kraft setzen, läuft in Köln die extreme Rechte zu neuer Hochform auf. +++ mehr als 10 000 rechte Flugblätter allein im Stadtteil Ehrenfeld +++ Rechte stören Bürgeranhörung massiv +++ schlechte Kommunikationguerillia von Rechts +++ NPD, JN und Kameradschaften kündigen sich, ebenso wie HC Strache (FPÖ/Österreich) und Vlaams Belang (Belgien) für die Demo am 16.Juni an +++ Besuch von der Clowns Army und weitere Ruhmreiche Aktionen
Nachdem vor 3 Wochen eine groß angekündigte Mahnwache vor dem Kölner Rathaus zum totalen Reinfall wurde, versuchen die Rechten vom Rhein nun noch einmal alles zu geben, um bei der Ehrenfelder Bevölkerung (& darüber hinaus) zu punkten. Bereits am Samstag vor Pfingsten störten etwa 50 „pro Kölner“ eine Informationsveranstaltung der Türkisch-Islamischen Union Ditib und der Stadtverwaltung anlässlich des Neubaus der DITIB-Moschee. Zufälligerweise tauchten am selben Tag Plakate mit der Aufschrifft „Nie wieder Krieg und Faschismus von deutschem Boden – Deshalb: Nein zum Islam! Keine Grossmoschee in Köln Ehrenfeld!“ auf, unterzeichnet mit „Antifa K.“[siehe Bild unten]. Von diesem schlechten Versuch einer schlechten Kommunikationsguerilla von Rechts dürften allerdings nur wenige Menschen überhaupt etwas mitbekommen haben, die Plakate wurden bereits vor dem Mittag von Antifas entfernt. Vom Vorsitzenden der Kölner Linksfraktion wurde außerdem Anzeige gegen Unbekannt erstattet.