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No human race is superior; no religious faith is inferior. All collective judgments are wrong. Only racists make them
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Trauriger Appell: Dieses Video von Gertrude, 89, bewegt ganz Österreich

Der Appell von Gertrude, 89, aus Wien bewegt ganz Österreich. Die alte Frau, die gleichermaßen besonnen und zutiefst beunruhigt wirkt, warnt in einem Video vor dem erstarkenden Rechtspopulismus in Österreich. Aufhänger sind für sie die Worte des Rechtspopulisten Heinz-Christian Strache, der im Oktober im Zusammenhang mit „Armutsmigranten“ vor einem Bürgerkrieg gewarnt hatte. Diese Bewegung würde erneut „das Niedrigste aus den Leuten herausholen – und nicht das Anständigste“. Das habe es in der Vergangenheit schon einmal gegeben. Es erinnere sie daran, wie die Wiener früher Juden bei Zwangsarbeiten zugeschaut und das auch noch lustig gefunden hätten. „Das schmerzt“, sagt sie. Gertrude war 16, als sie mit ihren Eltern und ihren zwei jüngeren Brüdern nach Auschwitz deportiert wurde. Ihre gesamte Familie wurde damals umgebracht – nur sie überlebte. Als Strache von Bürgerkrieg gesprochen habe, sei es ihr kalt über den Rücken gelaufen. Sie habe als Siebenjährige einen Bürgerkrieg erlebt. „Da habe ich meine ersten Toten gesehen – leider nicht die letzten. Und dann sagt ein Politiker, ein Bürgerkrieg sei möglich.“ Das gehe nicht. Ein Politiker wie der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen sei ihr lieber, sagt sie. Dieser sei für Frieden und Gleichberechtigung und agiere nicht unbesonnen, sondern mit Bedacht. Sie warnt: „Die Menschen können sich nicht immer beschweren und dann, wenn eine Wahl ist, nicht wählen gehen.“ Zugleich müsse man sich genau überlegen, wen man wähle und was diese Person dann daraus mache.

Source: Trauriger Appell: Dieses Video von Gertrude, 89, bewegt ganz Österreich – WELT

Kolonialerbe: Leichen im Keller

Es ist nicht der erste Fund dieser Art, neu ist jedoch das Ausmaß: Mehr als 1000 Schädel aus deutschen Kolonialgebieten in Ostafrika sollen in einem Berliner Depot der Stiftung Preußischer Kulturbesitz lagern.Deutschland Namibia Geschichte Charité gibt Gebeine zurück Schädel (picture-alliance/dpa) Als der deutsche Afrikaforscher Richard Kandt auf einer seiner Reisen durch das heutige Ruanda auf einen “Pygmäen” trifft, vermutlich vom Stamm der Twa, ist sein Sammelfieber geweckt. Kandt bittet darum, den Mann, der sich als Kriegsgefangener in den Händen der deutschen Kolonialherren befindet, zu töten.Reise Bernhard Dernburg Ostafrika (picture alliance/akg-images)Reisen als Kolonialherr: So sah die Rollenverteilung in Deutsch-Ostafrika aus”Dann ließ er das Fleisch vom Knochen trennen und schickte den Schädel des Mannes postwendend nach Berlin”, erzählt der MDR-Journalist Markus Frenzel die grausige Geschichte aus der Zeit Deutsch-Ostafrikas weiter. “Kandt war stolz darauf, einen Angehörigen einer besonders raren Volksgruppe gefunden zu haben.” Ziel der Forschung an solchen Schädeln war dann meist zu belegen, dass afrikanische Rassen den europäischen unterlegen seien.

Source: Kolonialerbe: Leichen im Keller | Deutschland | DW.COM | 23.11.2016

How Far Is Europe Swinging to the Right?

Amid a migrant crisis, sluggish economic growth and growing disillusionment with the European Union, right-wing parties in a growing number of European countries have made electoral gains. The right-wing parties included below range across a wide policy spectrum, from populist and nationalist to far-right neofascist.

Source: How Far Is Europe Swinging to the Right? – The New York Times

https://www.facebook.com/ThorstenDeBuhl/posts/10208543502119117

Weikersheim: Kritik an Schönbohm

Weikersheim: Kritik an Schönbohm
Antrag zum Rückzug fand keine Mehrheit

Die Mitgliedschaft von Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) im rechtskonservativen Studienzentrum Weikersheim sorgt für politischen Zündstoff im Land. Während die CDU das Wirken Schönbohms in dem Zentrum gestern im Landtag in Potsdam verteidigte, übten SPD und Linkspartei.PDS scharfe Kritik. Ein Antrag der Linksfraktion, mit dem Schönbohm zum Rückzug aus dem Zentrum aufgefordert werden sollte, fand allerdings keine Mehrheit. (…) SPD-Innenexpertin Britta Stark betonte, Schönbohm müsse sich der Kritik stellen. Einerseits sage er als Innenminister dem Extremismus in jeglicher Form den Kampf an. Andererseits sei er als Vize-Präsident des Studienzentrums mitverantwortlich dafür, dass Referenten mit rechtsextremem Gedankengut eine Bühne geboten werde.

Siehe auch: SPD und Linke kritisieren Mitgliedschaft Schönbohms in Studienzentrum. CDU verteidigt Mitgliedschaft des brandenburgischen Innenministers im Studienzentrum Weikersheim. Die Mitgliedschaft von Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) im
rechtskonservativen Studienzentrum Weikersheim sorgt für politischen Zündstoff im Land. Während die CDU das Wirken Schönbohms in dem Zentrum am Donnerstag im Landtag in Potsdam verteidigte, übten SPD und Linkspartei.PDS scharfe Kritik.

Straße nach Nazi-Offizier benannt

Straße nach Nazi-Offizier benannt
In Seelow (Kreis Märkisch-Oderland) ist eine Straße nach einem hochrangigen Wehrmachtsoffizier benannt worden. Mitte April beschloss die Stadtverordnetenversammlung, eine bislang als Feldweg geführte Straße im Ortsteil Werbig in Seibickeweg umzubenennen. Günther Seibicke, aufgewachsen auf einem Bauernhof bei Werbig, war im Zweiten Weltkrieg ein unter anderem mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichneter U-Boot- Kommandant und soll ein linientreuer Unterstützer des NS-Regimes gewesen sein. In Seelow erinnert ein Denkmal an die Zehntausenden Opfer der Schlacht um die Seelower Höhen im April 1945. Der Vorschlag für die Namensgebung war vom Werbiger Ortsbürgermeister André Höhne (CDU) eingereicht worden.

Prominente Unterstützung für Kölner Anti-Moschee-Kampagne: Österreicher spricht

redok – Prominente Unterstützung für Kölner Anti-Moschee-Kampagne: Österreicher spricht
Für ihre Kundgebung am 16. Juni gegen den Bau einer Moschee erwartet die rechtsextreme Gruppe “Pro Köln” einen prominenten Gast aus Österreich: Als Redner kündigte die Kölner Gruppe heute Heinz-Christian Strache an, den Bundesvorsitzenden der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs).

Nach Angaben der Kölner Organisation will die FPÖ gleich eine mehrköpfige Delegation an den Rhein entsenden, zu der neben Strache auch der FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky und einige weitere Abgeordnete gehören. Die FPÖ will demnach vor ihrer Reise “das österreichische Außenministerium kontaktieren, das sich wiederum mit den Kölner Sicherheitsbehörden in Verbindung setzen” werde. Die FPÖ habe “intensiv” über die Unterstützung der rechten Kölner Anti-Moschee-Kampagne beraten und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass “dieser politische Kampf stellvertretend für die Islamisierungsproblematik in ganz Westeuropa” stehe, zitiert “Pro Köln” den Wiener FPÖ-Landesgeschäftsführer Hans-Jörg Jenewein.

siehe auch: Rechtes Aufbäumen am Rhein. Während an der Ostsee vermummte Polizeibeamte hunderte DemonstrantInnen verletzen und momentan mit der Unterstützung des Millitärs die letzten Grundrechte einfach außer Kraft setzen, läuft in Köln die extreme Rechte zu neuer Hochform auf. +++ mehr als 10 000 rechte Flugblätter allein im Stadtteil Ehrenfeld +++ Rechte stören Bürgeranhörung massiv +++ schlechte Kommunikationguerillia von Rechts +++ NPD, JN und Kameradschaften kündigen sich, ebenso wie HC Strache (FPÖ/Österreich) und Vlaams Belang (Belgien) für die Demo am 16.Juni an +++ Besuch von der Clowns Army und weitere Ruhmreiche Aktionen
Nachdem vor 3 Wochen eine groß angekündigte Mahnwache vor dem Kölner Rathaus zum totalen Reinfall wurde, versuchen die Rechten vom Rhein nun noch einmal alles zu geben, um bei der Ehrenfelder Bevölkerung (& darüber hinaus) zu punkten. Bereits am Samstag vor Pfingsten störten etwa 50 „pro Kölner“ eine Informationsveranstaltung der Türkisch-Islamischen Union Ditib und der Stadtverwaltung anlässlich des Neubaus der DITIB-Moschee. Zufälligerweise tauchten am selben Tag Plakate mit der Aufschrifft „Nie wieder Krieg und Faschismus von deutschem Boden – Deshalb: Nein zum Islam! Keine Grossmoschee in Köln Ehrenfeld!“ auf, unterzeichnet mit „Antifa K.“[siehe Bild unten]. Von diesem schlechten Versuch einer schlechten Kommunikationsguerilla von Rechts dürften allerdings nur wenige Menschen überhaupt etwas mitbekommen haben, die Plakate wurden bereits vor dem Mittag von Antifas entfernt. Vom Vorsitzenden der Kölner Linksfraktion wurde außerdem Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Hauen und Stechen

Bnr.de – Hauen und Stechen
Das Durcheinander bei der Deutschen Partei (DP) im Vorfeld ihres für den 24. Juni geplanten Parteitags (bnr 11/2007) geht weiter. Offen ist, ob der Parteitag überhaupt stattfindet. In der Mitgliedschaft wird beklagt, dass die Ladungsfristen nicht eingehalten worden sind. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden verpflichtete unterdessen unter Androhung eines Zwangsgeldes von 25 000 Euro oder Zwangshaft die aktuellen Vorsitzenden Ulrich Pätzold und Claudia Wiechmann, gemeinsam mit dem für abgesetzt und ausgeschlossen erklärten Ex-Vorsitzenden Heiner Kappel zum Parteitag einzuladen. In dem Beschluss des Gerichts soll auch ein Tagungsort in Fulda genannt sein – ein Hotel, das freilich die DP nicht aufnehmen will.

Norwegian Nazi who served in SS found in Marbella

Norwegian Nazi who served in SS found in Marbella – Independent Online Edition > Europe
A Norwegian Nazi who served in the SS and was awarded the Gold Cross by Hitler has been discovered living in Marbella on the Costa del Sol in Spain. Fredrik Jensen, 93, served in a number of SS units during the Second World War, including the SS Panzer-Grenadier der Fuhrer, SS-Panzer-Division -Das Reich, the Panzer-Grenadier Regiment 9 Germania and the Panzer-Division Wiking. He fought on the front line, which earned him the rare accolade of being one of the few foreigners to receive the highest decoration granted by Hitler to SS troops, the Gold Medal. He joined the SS after the Norwegian Nazi party seized power under the puppet-regime of Vidkun Quisling in 1942. After the war, Jensen spent time in an American military hospital and was later jailed for 10 years for fighting for the Nazis. When he was released, he moved to Sweden were he founded an industrial machine company. Jensen was classed as a war criminal according to the archives of Interpol.

siehe auch: Hunt For Nazi War Criminal Finds Another. Spanish police searching for a Nazi concentration camp doctor found instead a Norwegian who fought in the SS and received its highest decoration; Kann norwegischer Nazi Weg zu “Dr. Tod” weisen? Eigentlich hatten sie nach dem KZ-Arzt Aribert Heim gesucht, der in Mauthausen Gefangene mit medizinischen Experimenten quälte. Dabei ging den Fahndern in Spanien ein hochdekorierter SS-Mann ins Netz. Vielleicht kann er Heims Versteck verraten. Der Nazi-Rentner Jensen sei den Fahndern eher zufällig ins Netz gegangen, berichtet die britische Zeitung “The Independent”. Eigentlich suchten sie an der Costa del Sol nach Aribert Heim, dem Lagerarzt des österreichischen Konzentrationslagers Mauthausen. Dr. Tod, wie er auch genannt wird, ist der meistgesuchte Nazi-Kriegsverbrecher nach Hitlers Privatsekretär Martin Bormann. Für seine Menschenversuche soll Heim in Mauthausen mindestens 500 Lagerinsassen, vor allem spanische Republikaner, getötet haben – ähnlich wie der “Todesengel” Josef Mengele in Auschwitz. (…) Der 93-jährige Norweger war nach Informationen des “Independent” während des Zweiten Weltkriegs als einer der wenigen Ausländer von Hitler mit dem Goldenen Kreuz ausgezeichnet worden, der höchsten Auszeichnung im Dritten Reich. Der Führer belohnte damit Jensens Dienste in der SS. Der Norweger war der SS beigetreten, nachdem die norwegischen Nationalsozialisten 1942 an die Macht gekommen waren. Nach dem Krieg war Jensen zunächst in ein amerikanisches Militärhospital gekommen und anschließend wegen seiner Unterstützung für die Nazis zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Denkmal für schwule Nazi-Opfer

BusinessNews | Nachrichten: Denkmal für schwule Nazi-Opfer
Der Bund baut ein Denkmal für die in der NS-Zeit verfolgten Homosexuellen. Schätzungen zufolge wurden damals 54.000 Homosexuelle verurteilt, rund 7000 wurden in Konzentrationslagern ermordet.
Über den Entwurf sei zwischen Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), dem Lesben- und Schwulenverband sowie den Künstlern Michael Elmgreen und Ingar Dragset und den Bundestagsfraktionen Einvernehmen erzielt worden.

Das Mahnmal, das an die Verfolgung und Ermordung von Schwulen und Lesben von 1933 bis 1945 erinnern soll, solle noch in diesem Jahr am südlichen Rand des Tiergartens in der Nähe des Reichstags gebaut werden, teilte das Büro des Kulturstaatsministers weiter mit.

siehe auch: Mahnmal-Bauarbeiten beginnen. Männerkuss und Frauenkuss: Das Denkmal für Homosexuelle in Berlin soll der von den Nazis verfolgten Schwulen und Lesben gleichermaßen gedenken. Der Entwurf steht jetzt. Dem Baubeginn liegt nun nichts mehr im Weg. Nach langem Streit wurde nun “völliges Einvernehmen” über die Gestaltung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen erzielt, sagte heute der Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann (CDU)

04.06.2007: Vor 75 Jahren: Paul von Hindenburg löst Reichstag auf

04.06.2007: Vor 75 Jahren: Paul von Hindenburg löst Reichstag auf – WDR.de – Stichtag
Vor 75 Jahren: Paul von Hindenburg löst Reichstag auf.”Abkehr von der Demokratie”
Frühjahr 1932: Für die Verteidiger der Weimarer Republik gibt es nur eine Frage: Ist Adolf Hitlers Siegeszug noch zu stoppen? Reichskanzler Heinrich Brüning hatte es mit dem Verbot von SA und SS versucht – ohne Erfolg. Als die Nationalsozialisten Ende April 1932 auch bei den Landtagswahlen in Preußen stärkste Partei werden, platzt Reichspräsident Paul von Hindenburg der Kragen: “Die Regierung muss weg, weil sie zu unpopulär ist. Ich will endlich von den Parteien unabhängige Männer um mich haben.” Die alte aristokratische Elite des Kaiserreiches soll das neue “Kabinett der Barone” stellen: Großgrundbesitzer, Unternehmer, Finanziers. Hitler soll sich einer rechten “Regierung der nationalen Konzentration” beteiligen. Durch Kompromisse, so die Hoffnung, würde sein Ruf als Heilsbringer rasch entzaubert. (…) “Die Unterredung mit dem Reichspräsidenten ist gut verlaufen”, notiert Joseph Goebbels, Propagandaleiter der NSDAP, am 30. Mai 1932 in sein Tagebuch. “Der Reichstag wird aufgelöst. Das ist das Allerwichtigste. ( …) Wählen, wählen! Heran ans Volk.” Ebenso wichtig ist für Goebbels die Weigerung der Nazis, untergeordnete Verantwortung zu übernehmen: “Entweder man hat die Macht oder man bleibt in der Opposition.”
Als neuer Reichskanzler wird Franz von Papen eingesetzt. Drei Tage später setzt Reichspräsident Hindenburg Hitlers Forderung nach Auflösung des Reichstages am 4. Juni 1932 um. In der offiziellen Begründung heißt es, der Reichstag entspreche nicht mehr “dem politischen Willen des deutschen Volkes”.