Bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG) – Video statt vieler Worte … #NoPAG #loveattack #voina

Immer noch fallen Menschen auf die Beteuerungen, das ganze Polizeiaufgabengesetz sei harmlos und notwendig, herein. Insofern stimmt ein Satz von Joachim Herrmann (CSU) in einem Interview im Bayerischen Rundfunk: “Ich bin vor allen Dingen überrascht davon, dass die zum Teil auch Lügenpropaganda der letzten Wochen wohl auch manch unbedarfte Menschen in die Irre geführt hat”. Dass viele nicht aber auch nicht in die Irre geführt wurden, haben eindrucksvoll die mehr als 40.000 Menschen gezeigt, die am Donnerstag auf dem Münchener Marienplatz gegen das geplante bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG) demonstrierten.

Stecken Neonazis dahinter? Brandstiftung vor “Feine Sahne Fischfilet”-Konzert

War es ein gezielter Anschlag von Neonazis, um einen Auftritt der linken Punkband “Feine Sahne Fischfilet” zu verhindern? Zwei Tage nach einem Brand am Lübecker Speicher in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. In der Tat schließen die Ermittler einen Zusammenhang zwischen der Brandstiftung und dem geplanten Konzert der Punkband nicht aus, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Neubrandenburg mitteilte. Am Dienstag soll “Feine Sahne Fischfilet” auf dem direkt an den Speicher angrenzenden Hafengelände auftreten, um damit gegen den Aufmarsch von Neonazis zu protestieren. Ein Bündnis von Gewerkschaften, Initiativen und Parteien ruft unter dem Motto “Nazi-frei” dazu auf. Das Feuer war nach Polizeiangaben an einem alten Fenster mit Holzrahmen ausgebrochen. Die Fensteröffnung selbst sei zugemauert. Der Speicherbesitzer hatte den Brand am Samstagvormittag gegen 9.30 Uhr entdeckt und mit einem Feuerlöscher erstickt. Anschließend habe die Feuerwehr noch einmal nachgelöscht.

via tag24: Stecken Neonazis dahinter? Brandstiftung vor “Feine Sahne Fischfilet”-Konzert

Serbian Minister Condemns ‘Imported Gay Books’ – #homophobia

Serbia’s Minister of Innovation and Technological Development, Nenad Popovic, has slated a children’s picture book about same-sex families published in Croatia – saying it must not be allowed into Serbia. Serbian Innovation Minister Nenad Popovic has sharply criticized a children’s picture book about same-sex families, published recently in Croatia, saying its possible arrival in Serbia needed to be “stopped urgently”. “At a moment when as a state we are fighting in all ways to support birth, we import gay picture books from Croatia,” Popovic wrote on Thursday on Twitter. “This must be stopped urgently.”

via balkan insight: Serbian Minister Condemns ‘Imported Gay Books’

Jagd nach Telegram macht Internet zur Schnecke

Kritik an der Blockadepolitik der russischen Aufsichtsbehörde für das Internet steigt. Alexander Wicharjew, Besitzer einer Moskauer Immobilienfirma, hat die russische Telekom-Aufsichtsbehörde Roskomnadsor auf umgerechnet 66.000 Euro Schadenersatz verklagt. Deren Blockade von Millionen IP-Adressen habe zu Ausfällen auf seiner Seite geführt, begründete der Unternehmer seine Ansprüche. Es ist die Klage gegen Roskomnadsor im Zuge des Telegram-Konflikts. Der Unternehmer ist aber nicht der einzig Unzufriedene. Am Freitag meldete sich nach langem Schweigen auch der russische Suchmaschinenbetreiber Yandex zu Wort, dessen Seiten zusammen mit Facebook und Twitter und den sozialen Netzwerken VKontakte und Odnoklassniki in der Nacht für einige Stunden auf die schwarze Liste der Behörde gerieten. “Der Versuch, Telegram zu blockieren, ist zu einem unerwarteten Schlag gegen das ganze Ru-Net geworden”, kritisierte Yandex-PR-Chef Otschir Mandschikow. Der russische Markt brauche offene Konkurrenz, sagte er. Mit dem Zusatz: “Insbesondere Unfreiheit und fehlende Auswahl für die User halten wir für die gefährlichsten Folgen der Blockade”. Damit nahm die technische Kritik auch politische Züge an. Kampf um Internetfreiheit Seit zwei Wochen versucht Roskomnadsor, den Messengerdienst Telegram zu blockieren, weil dieser sich weigerte, dem Geheimdienst FSB die Chiffriercodes zum Abhören der Nachrichten seiner User zu übergeben. Der FSB begründet sein Interesse mit Terrorgefahr, Telegram-Gründer Pawel Durow seine Weigerung mit dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer. Den Vorwurf, Terroristen hätten 2016 beim Anschlag auf die Petersburger Metro Telegram zur Kommunikation benutzt, wies er zurück: Mehrere der Attentäter hätten gar keinen Account bei Telegram gehabt, sagte Durow.

via standard: Jagd nach Telegram macht Internet zur Schnecke

“I got life” – 50 years ago: premiere of HAIR

via fr: Musical „Hair“-  Freiheit auf dem Kopf. Es muss sprießen: Vor 50 Jahren wurde das Musical „Hair“ in New York uraufgeführt. (…) „Hair“ – Soundtrack zu einer Art kultureller Heilung. Ab war ab, und das Musical „Hair“, das beinahe zeitgleich, am 29. April 1968, am Broadway Premiere hatte, war der Soundtrack zu einer Art kultureller Heilung. Wahrscheinlich habe ich die LP mit den Liedern des Musicals erst Monate später gehört, tatsächlich aber war sie eine der ersten, die wir auf dem neuen Dual-Plattenspieler abspielten. Mein älterer Bruder hatte ihn von seinem ersten Lehrlingsgehalt erworben, ich durfte mithören. Bob Dylans „Blonde on Blonde“, „Sgt. Pepper“ von den Beatles und „Electric Ladyland“ von Jimi Hendrix waren die ersten Platten, die wir darauf abspielten, irgendwo dazwischen auch „Hair“. Klar, das Musical verhandelte meinen Kampf. „I want it long, straight, curly, fuzzy/Snaggy, shaggy, ratty, matty/ Oily, greasy, fleecy/Shining, gleaming, steaming/ (…) Bangled, tangled, spangled, and spaghettied!“ Wie auch immer, es sollte wachsen. Und Haare waren eine Metapher für ein vielfältiges Sprießen all dessen, was in dem Musical sonst noch thematisiert wurde. Keine Ahnung, was das mit dem Zeitalter des Wassermanns zu tun haben mochte, das in dem Auftaktsong „Aquarius“ besungen wurde.

Eisenach – Opel-Arbeiter verjagten AfD-Politiker Björn Höcke

Rechtspolitiker wollte an Kundgebung teilnehmen. Die Beschäftigten des Opel-Werks in der ostdeutschen Stadt Eisenach freuen sich zwar über solidarische Unterstützung – auf die von Thüringens umstrittenem AfD-Chef Björn Höcke verzichten sie aber lieber. Die Solidarität der AfD werde nicht gebraucht, erklärte der Betriebsrat. Höcke wollte sich am Dienstag unter die knapp 1400 Teilnehmer einer Aktion für den Erhalt der Autofabrik in Eisenach mischen – Opelaner und Vertrauensleute drängten ihn und etwa ein halbes Dutzend andere AfD-Anhänger jedoch immer weiter von der Kundgebung ab.

via derstandard: Eisenach – Opel-Arbeiter verjagten AfD-Politiker Björn Höcke

siehe auch: Gewerkschaftskundgebung in Eisenach – Opelaner drängen Höcke ab. Sein Facebook-Post erzählt zwar eine andere Geschichte. Doch der AfD-Politiker Björn Höcke kommt bei der Demo für den Erhalt der Opel-Autofabrik gar nicht gut an. Die Beschäftigten des Opel-Werks in Eisenach freuen sich zwar über solidarische Unterstützung – auf die von Thüringens umstrittenem AfD-Chef Björn Höcke verzichten sie aber lieber. Höcke wollte sich am Dienstag unter die knapp 1.400 Teilnehmer einer Aktion für den Erhalt der Autofabrik in Eisenach mischen – Opelaner und Vertrauensleute drängten ihn und etwa ein halbes Dutzend andere AfD-Anhänger jedoch immer weiter von der Kundgebung ab. „Wir haben keinerlei inhaltliche Schnittmenge mit der rassistischen Politik der AfD. Das haben die Kolleginnen und Kollegen gestern eindrucksvoll gezeigt, darauf sind wir sehr stolz“, sagte Michael Ebenau von der Bezirksleitung der IG Metall. Die Solidarität der AfD werde nicht gebraucht, erklärte auch der Betriebsrat.

In jeder Behörde muss künftig ein Kreuz hängen – #DeutscheChristen

“Symbol der kulturellen Identität”: In allen bayerischen Behörden sollen künftig Kruzifixe hängen. Das hat die Landesregierung beschlossen. “Der Islam gehört nicht zu Deutschland” – mit diesem Satz hatten in den vergangenen Wochen immer wieder bayerische Politiker provoziert. Allen voran CSU-Chef Horst Seehofer. Deutschland sei durch das Christentum geprägt, sagte er. Damit es daran auch keine Zweifel gibt, sollen ab Juni in allen bayerischen Behörden Kreuze hängen. Das hat das Landeskabinett beschlossen. “Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat ist als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen”, teilte die Staatskanzlei nach einer Kabinettssitzung mit.

via spon: In jeder Behörde muss künftig ein Kreuz hängen

Fundi-Fürstin – Gloria von Thurn und Taxis: Ehe für alle ist Werk des Teufels

Im neurechten Magazin “Cato” beklagt die katholische Aktivistin auch eine “Frühsexualisierung”, die “Frischfleich züchten” solle. Gloria Fürstin von Thurn und Taxis hat die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben in einem Interview als Werk des Teufels dargestellt. Im rechten Magazin “Cato” wurde sie gefragt, wie sie sich erkläre, dass für Katholiken Themen wie die Wiederverheiratung Geschiedener, Frauen als Priester, “Abtreibung, Sterbehilfe, Leihmutterschaft, selbst die Heirat gleichgeschlechtlicher Paare” kein Tabu mehr zu sein scheine. “Aus der Kirchengeschichte weiß ich, dass es auch früher schon häretische Bewegungen gab”, antwortete die ultrakatholische Aktivistin. “Es gibt Perioden, da scheint der Teufel fröhliche Urstände zu feiern, dann gibt es Zeiten, da er zurückgedrängt wird und vorsichtiger agieren muss.” “Cato”-Chefredakteur Andreas Lombard vertiefte in Folge das Thema: “Die ‘Ehe für alle’ erleben wir ausgerechnet in einer Zeit, da jede zweite Ehe geschieden wird. Die Abtreibungszahlen bleiben erschreckend hoch, aber zugleich soll ein ‘Recht auf Kinder’ durchgesetzt werden.” Die Antwort der Unternehmerin: “Genau hier sehe ich die Handschrift des Durcheinanderbringers und Verwirrers. Das ist seine ureigenste Aufgabe.” Nachdem Lombard betonte, dass ihre Äußerungen zu Missbrauchsskandalen und “zur schulischen Frühsexualisierung” Empörung erregt hätten und dies kommentierte (“Ein begehrlicher Blick unter Erwachsenen ist schon zuviel, aber Kinder dürfen sexuell und somit seelisch überfordert werden”), brachte von Thurn und Taxis erneut den Teufel ins Spiel: “Geht alles auf das Konto des Durcheinanderbringers: Auf der einen Seite wird durch Frühsexualisierung ‘Frischfleisch’ gezüchtet. Aber wenn sich jemand daran vergreift, schreit die Gesellschaft auf, und die Täter werden auf ewig verdammt. Verwirrend.”

via queer: Fundi-Fürstin – Gloria von Thurn und Taxis: Ehe für alle ist Werk des Teufels

Racist white lady filmed assaulting a pregnant black service member. The internet is done.

Oh, COME ON, white people. Another terrible incident of racism, this time courtesy of one Mrs. Judy Tucker, a 71-year-old woman who assaulted a pregnant black army officer (in uniform!) over a damn parking space. GREAT JOB, JUDY. Apparently the fight started outside a Cheddar’s in Macon, Georgia on Saturday afternoon. As the pregnant black army officer, Treasure Sharpe, and her companion (also a service member), Stephanie Mitchell, backed into a parking space in the Cheddar’s lot, they were treated to verbal abuse by Mrs. Tucker’s son, Robbie, who told them they needed to learn how to park and called them “dumb bitches.” The argument continued inside, with Robbie calling the ladies “black lesbian bitches.” As one of the women began to film, Mrs. Tucker reacted violently, seemingly trying to grab the phone. Mrs. Sharpe, who had already announced she was pregnant in an attempt to diffuse the situation, ended up getting hit in the face by Mrs. Tucker. Yep, you read that correctly — Tucker reached out and hit the pregnant officer directly in the face. According to reports, Mrs. Tucker tried to play victim, but the video clearly shows she’s the aggressor, and the police report portrays her as such. The police report read, “With all the lunging and slapping happening, it was never shown through cell phone video that Mrs. Mitchell or Mrs. Sharpe did anything wrong.” Mrs. Tucker was arrested and charged with battery, and released on $650 bail. However, more charges could be pending, as the Bibb County deputies wrote in the police report that they were still investigating.

via somecards: Racist white lady filmed assaulting a pregnant black service member. The internet is done.

siehe auch: Racist old lady arrested for punching a pregnant soldier while her son hurled antigay slurs. A white Georgia woman and her adult son were caught on video attacking two black, female soldiers after having made racist and homophobic comments about them. Judy Tucker, 72, and her son Robbie were mad at two U.S. Army Reserve captains, Stephanie Mitchell, 34, and Treasure Sharpe, 27, over an incident in the parking lot of the Cheddar’s restaurant in Macon, Georgia. Tucker and Robbie followed the reservists into the restaurant and started making comments while they were waiting to be seated. Robbie called them “dumb bitches” and “black lesbian bitches.”

Christian teacher who told gay student she must ‘repent’ or burn in hell loses appeal

A Christian teacher who was sacked for making shocking ‘homophobic’ remarks to pupils has lost a legal challenge. Svetlana Powell had been employed by the T2 Apprenticeship Academy in Bristol, where she had been employed as a tutor for students with challenging behaviour. But she was let go after the shocking incidents in July 2016. It is alleged that while covering a lesson Powell had become engaged in an argument about homosexuality. A witness account alleges that she told one pupil he “was a bad Christian for believing in homosexuality,” and told a lesbian pupil that she “will be going to hell if she does not repent her sins”. It is alleged that Powell “compared homosexuality to murder” and when challenged insisted “her opinions are always right because she is the teacher”. Elizabeth Barker, the former Academy Manager, began action against Powell after raising fears in a meeting that the student was left thinking “she was going to burn in hell if she was gay”. Powell was later fired for “gross misconduct” by Stacy Preston with immediate effect. She launched an Employment Tribunal challenge with support from fundamentalist religious group Christian Legal Centre, which claimed she was a victim of religious discrimination and claimed in releases that she was “sacked for saying God loves you”. But the employment tribunal ruled against her in the case. (…) Humanists UK Education Campaigns Manager Jay Harman said: “This case is simply the latest attempt to spin a false ‘Christian persecution’ narrative and to explain away the airing of damaging homophobic views within a school. “The ruling makes clear that pupils at the school were upset and distressed by their teacher’s comments on homosexuality, and that Ms Powell’s failure to desist was the reason for her dismissal. “Any effort to frame the teacher as the victim in this situation rather than the pupils in her class is disingenuous and risks empowering other teachers who may be minded to air their bigotry in a similar way.”

via pinknews: Christian teacher who told gay student she must ‘repent’ or burn in hell loses appeal