#Attentäter von #Halle legt umfassendes #Geständnis ab – #terror #incels #antisemitismus

In den nächsten Tagen wird die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Attentäter von Halle erheben. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hat der rechtsextreme Beschuldigte bereits ein Geständnis abgelegt. Der 28-Jährige hatte im Oktober 2019 versucht, in eine Synagoge einzudringen und dort Menschen umzubringen. Als er an der Tür scheiterte, tötete er zwei Passanten und verletzte zwei weitere Personen. Der Mann war schon 27, aber er lebte in einer engen Welt. Ohne Partnerin, ohne Freunde, in einem winzigen Zimmer in dem kleinen Dorf Benndorf bei Eisleben, in der Wohnung seiner Mutter. Er hatte acht, höchstens neun Quadratmeter für sich – für mehr als ein Bett, einen Schrank und einen kleinen Schreibtisch war kein Platz. Auf diesen acht Quadratmetern fristete Stephan B. sein Leben, er kam nur raus, um mit seiner Mutter etwas zu essen oder in der Werkstatt seines Vaters zu basteln. Aber er hatte einen Weg gefunden, aus dieser Welt zu fliehen. Er öffnete seinen Laptop und traf sich mit Gleichgesinnten, in den USA, in Australien, in Neuseeland. Als er vor einem Jahr das Attentat des Rechtextremisten Brenton Tarrant auf zwei Moscheen in Christchurch mitbekam, wusste er, was er zu tun hatte: Er begann sich zu bewaffnen. Die Gewehre versteckte er in seinem Zimmer, im Bettkasten. Sechs Monate später wollte er tun, was sein Vorbild in Christchurch getan hatte. Nur waren seine bevorzugten Gegner nicht Muslime, sondern Juden. Er betrachtete sie als Ursprung allen Übels, schuld an der Flüchtlingskrise, an der Emanzipation der Frauen und daran, dass er selbst nichts zustande gebracht hatte. (…) Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hat Stephan B. ein ausführliches Geständnis abgelegt. Darin bereute er die Tat – aber nur deswegen, weil er zu wenige Menschen getötet habe und auch noch die falschen. Seine Opfer waren keine Juden, keine Migranten. Als er ihre Namen hörte, Jana Lange und Kevin Schwarze, zuckte er zusammen. So notierten es die BKA-Beamten. Er hatte es nach eigenen Aussagen in erster Linie auf Juden abgesehen und war danach auf Menschen in dem Dönerladen ausgewichen, die er abschätzig “Nahöstler” nannte. (…) Die Ermittler konnten keine Helfer oder Mitwisser des Attentats ausmachen. Stephan B. handelte offenbar völlig allein, er radikalisierte sich auch selbst. Allerdings hatte er geistige Unterstützung: Er traf sich im Netz anonym auf sogenannten Image Boards mit Gleichgesinnten, vor allem aus den USA. Gegenseitig bestärkten sie sich in ihrem Juden- und Frauenhass. Er nannte sie “unzufriedene weiße Männer”, und rechnete sich da auch selbst dazu. Seine Tat nahm er per Video auf und streamte sie im Internet. Dabei entschuldigte er sich bereits bei seiner imaginären Männer-Community, weil er versagt habe

via sz: Attentäter von Halle legt umfassendes Geständnis ab

siehe auch: Halle-Attentäter gesteht Motive für das Unerklärliche. Stephan B., mutmaßlicher Attentäter von Halle, steht demnächst vor Gericht. Welche Motive trieben ihn zu der unfassbaren Tat? Laut NDR, WDR und SZ hat er ein umfassendes Geständnis abgelegt. (…) Danach habe er zunächst überlegt, Muslime zu töten, die Ankunft der Flüchtlinge im Jahr 2015 sei für ihn eine “Zäsur” gewesen. Er habe sich entschieden, sich zu bewaffnen, wenn keiner etwas tue, dann müsse er es tun. Schließlich habe er sich aber für einen Anschlag gegen Juden entschieden, diese seien schließlich für Leute wie ihn das größte Problem. Auf die Frage, wer Leute wie er seien, antwortete Stephan B.: “Unzufriedene weiße Männer.” Er habe gegen diejenigen vorgehen wollen, die ihn aus dem Leben drängen. Als er gefragt wurde, ob er Juden kenne, antwortete B., er kenne auch Angela Merkel und Adolf Hitler nicht – aber habe sich dennoch eine Meinung über sie gebildet. (…) In einer Vernehmung erklärte B.s Mutter, er habe auf alles geschimpft. Auf Greta Thunberg, den Wetterbericht oder Frauen in der Politik. Immer wieder habe er die Fernsehkanäle durchgezappt, um ihr zu zeigen, dass weiße Frauen ständig mit farbigen Männern zusammen seien. B. erklärte, in Deutschland gebe es keine Redefreiheit, das sehe man schon am Verbot der Holocaustleugnung. Der frühere Panzergrenadier der Bundeswehr machte auch ausführliche Angaben, wie er die Waffen – darunter selbstgebaute Handgranaten und Schusswaffen – für den Anschlag selbst herstellte. Er sei handwerklich eigentlich nicht sonderlich begabt. Der finanzielle Aufwand für die Herstellung sei bescheiden gewesen, er habe Zinnfiguren über eBay verkauft, die er früher gesammelt habe. Die Patronen habe er gebraucht im Internet gekauft und selbst gefüllt. Er habe der ganzen Welt zeigen wollen, dass man Waffen sehr günstig herstellen könne. Auf seinem Computer sicherten die Ermittler zahlreiche Videos, auf denen Menschen auf brutalste Art umgebracht werden. Ein Film zeigt, wie der sogenannte Islamische Staat zwei türkische Soldaten bei lebendigem Leib verbrennt.

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Von AllexkochEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Far-right vigilantism at Europe’s borders: the Greek experience

The activities of vigilante groups should be contained before far-right groups add fuel to the fire. A wave of violent activities has been unleashed on the Greek islands and the Greek-Turkish land border, with vigilantes targeting NGOs, journalists, and migrants. Who are these new vigilantes? How are they connected to far-right organizations? The decision of Turkish president Erdogan to suspend the halt of migrants within Turkey’s borders has caused a renewed attempt of about 13.000 migrants and refugees to enter the European Union via Greece. The Greek state promptly reacted by suspending the registrations of applications for international protection for one month while many of the newly arrived migrants were tried and convicted for ‘illegal’ entry with up to 4 years imprisonment. With tear gas, stun grenades and rubber bullets, Greek border police and military are defending the borders against unarmed migrants who are trapped in a no-man’s-land between two historically rivaling states. The police and military have been assisted by a growing number of armed vigilantes who patrol the border regions of the mainland and on the islands. These vigilantes turn violent against NGO staff and international reporters. This culmination of vigilante activities has been especially welcomed by far-right groups that try to co-opt their dynamics. However, the atmosphere of an alleged state of exception that justifies violence has also been nurtured by mainstream politics and media over the last months. The recent violent mobilizations are, hence, understandable only in the context of an aggravation of political rhetoric against migrants and refugees. The situation at the Greek border was a central issue in the national elections of July 2019. The now governing conservative New Democracy (ND) party had been campaigning for a restoration of law and order, which was supposedly the result of the Syriza government. With the expansion of border patrols and an acceleration of asylum procedures, the islands of Lesvos, Samos, and Chios were promised a relief from much of the pressure that they have been carrying since these specific islands became hotspots for migrants’ entrance to the European Union in 2015. The island of Lesvos had been especially in the spotlight due to the unprecedented growth of the population of its infamous camp Moria, which, built with a maximum capacity of 3.000 inhabitants, came to host more than 20.000 migrants. In particular, locals complained about perceived insecurity and a decrease in tourist revenues.

via open democracy: Far-right vigilantism at Europe’s borders: the Greek experience

Ukrainischer Bischof: Homo-Ehe schuld an Coronavirus

Fledermäuse oder Schlangen? Filaret, der Bischof und Ehrenpatriarch der Orthodoxen Kirche der Ukraine, weiß, wer an der Coronavirus-Pandemie schuld ist. Nach seiner Auffassung sind das Homosexuelle. (…) “Die Ursache des Coronavirus ist die Sündhaftigkeit der Menschheit. Die Menschen verteidigen nicht das Gute, sondern das Böse. Das Böse breitet sich aus. Ich meine vor allem die Homo-Ehe. Sie ist die Ursache des Coronavirus und nicht nur sie. Den Kindern wird nahegelegt, ihr Geschlecht auszusuchen. Ist das das Gute?! Das ist das Böse.”

via ntv: Ukrainischer Bischof: Homo-Ehe schuld an Coronavirus

Fledermäuse oder Schlangen? Filaret, der Bischof und Ehrenpatriarch der Orthodoxen Kirche der Ukraine, weiß, wer an der Coronavirus-Pandemie schuld ist. Nach seiner Auffassung sind das Homosexuelle.

Posted by Berliner Osteuropa-Experten on Friday, March 27, 2020

Rechtskräftig: Verurteilung wegen Hitlergruß

Am 21. März 2019, ausgerechnet am Internationalen Tag gegen Rassismus, hat eine Teilnehmerin der „Steeler Jungs“ auf einer Versammlung eben jener einen Hitlergruß gezeigt. Frau B. wurde daraufhin am 03. September 2019 vom Amtsgericht Steele zu einer Geldstrafe sowie der Übernahme der Gerichtskosten verurteilt. Gegen dieses Urteil ist B. zunächst in Revision gegangen, obwohl sich die sie entlasten sollenden Zeuginnen sich bereits in der ersten Verhandlung derart in Widersprüche verstrickten, dass der Richter empfahl, auf die weitere Anhörung zu verzichten: (…) Doch nur wenige Tage vor der Verhandlung, wurde die Revision zurückgezogen. Die Angehörige der „Steeler Jungs“, B., ist damit rechtskräftig wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt.

via essq: Rechtskräftig: Verurteilung wegen Hitlergruß

#AfD unterliegt im Streit ums #Schächten: Klatsche für falsche Tierfreunde – #schauhin

Niedersachsens AfD wollte Details über muslimische Schächtungen erstreiten. Der Staatsgerichtshof verneint. Der Tierschutz ist historisch verwoben mit dem Ausgrenzen angeblich Anderer mit ihren uns ach so wesensfremden Sitten. Nur folgerichtig, dass eine von Ressentiments und „Wir gegen die“ sich nährende Partei wie die AfD irgendwann darauf kommt: Da könnte etwas zu holen sein. Ein Objekt für solchen Kulturkampf hatte der niedersächsische AfD-Landesverband – nicht als einziger, vielleicht nicht mal zuerst – im Schächten erkannt, also dem Töten bestimmter Nutztiere ohne Betäubung. Erlaubt ist es einzig im Rahmen religiöser, genauer: muslimischer und jüdischer Rituale.
Anzeige Womit wir bei der AfD im niedersächsischen Landtag wären: Die wollte im Sommer 2019 – so wie schon in früher – fürs entsprechende Jahr erfahren, ob in Niedersachsen solche Genehmigungen erteilt wurden; und falls ja, wie oft. Was das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dann auch beantwortete: Ja, eine Ausnahme war genehmigt worden, bis zu 200 Schafe respektive Ziegen durften auf diese besondere Weise aus dem Leben befördert werden. Nicht zufrieden war die Partei damit, dass sie den Namen des beteiligten Schlachtbetriebs nicht erfahren durfte – das Ministerium berief sich auf schutzwürdige Interessen (…) „Tierschutzfragen führen regelmäßig zu einer starken Polarisierung, die einzelne Personen zu Hassreden und Übergriffen veranlassen kann“, heißt es in der Begründung. „Im vorliegenden Fall ist die Diskussion zudem dadurch gekennzeichnet, dass Tierschutzerwägungen mit Fragen der Religionsfreiheit und der Einwanderung verknüpft werden.“ Eben diese „Verknüpfung“, so das Gericht weiter, stelle die AfD-Fraktionsvorsitzende Dana Guth „auf einer bis Oktober 2019 aktualisierten Internetseite selbst her“. In der tat: Es war die Website zu einer vermeintlichen Tierwohl-Kampagne der Rechtspopulist*innen – der Name: „#MähToo“.

via taz: AfD unterliegt im Streit ums Schächten: Klatsche für falsche Tierfreunde

Der nicht-rechte Rassist – #terror #hanau

Der vorläufige Bericht des BKA zu Tobias R. spricht vom „Rassismus ohne Rechtsradikalismus“. Es zeigt ein gefährliches Unterfangen, rechten Terror zu entpolitisieren. Der Terroranschlag in Hanau am 19. Februar 2020 scheint kaum mehr präsent zu sein. Nur bedingt ist das der Corona-Pandemie anzulasten, die medial die dominante Rolle spielt. Stunden und Tage nach einem politisch motivierten Anschlag ist die individuelle Trauer und die verordnete Staatstrauer stets omnipräsent und man bekundet die Selbstaufgabe, alles zu tun, um zukünftiges zu verhindern. Dass dem nur schale Worte sind und relevante Taten nur selten folgen, mag keine Überraschung mehr sein. Bereits die Aufarbeitung stellt für die herrschende Klasse eine Problematik dar, die in letzter Konsequenz an die eigene Wurzel zu gehen hat. Nicht selten werden hiernach dezidiert rechtsradikale Terroranschläge mit Verweis auf den individuellen Faktor heruntergespielt, die Betonung der psychischen Verfassung wirkt hierbei obligatorisch. Dass hier mit zweierlei Maß gearbeitet wird, ist ebenfalls keine Überraschung: während der Terminus der „linksextremistischen Gewalt“ eine breite Streuung erfährt, die bei Sitzblockaden beginnt und bei Terror endet (obgleich wirklich linksradikaler Terrorismus seit der Selbstaufgabe der Roten Armee Fraktion in den 1990er Jahren keine relevante Bedeutung mehr spielt), wird genuin rechtsradikaler Terrorismus entpolitisiert als auch individualisiert. Das Kalkül ist durchschaubar, doch ändern wird sich wenig, denn es ist System. Der vorläufige Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes (BKA) zeugt davon ausdrücklich. Der Täter R., welcher am besagten Tag vor mehr als einem Monat zehn Menschen und sich selbst ermordete, publizierte ein obskures „Manifest“, wie es seit des norwegischen Rechtsterroristen Breivik Normalität unter Rechtsterroristinnen scheint. Darin ist eine rassistische Ideologie erkennbar, was auch das BKA beteuert. Die Crux des Berichtes indes ist: der offenkundige Rassismus wird nicht als Teilstruktur einer rechtsradikalen Gesinnung charakterisiert. Er sei „kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie“ gewesen. Begründet wird das schematisch mit einer vermeintlich fehlenden Radikalisierung des Terroristen. So wird die im rechtsradikalen Dunst beliebte Argumentation rezipiert, R. habe in der Vergangenheit einem „dunkelhäutigen Nachbarn“ geholfen. Hiernach sei die rassistische Ideologie keine aus einer Radikalisierung entsprungene, sondern – so will man es verstanden wissen – eine von allen objektiven Bedingungen freigesprochene Zufallskomponente. Unterstrichen wird die Argumentation, dass eine ältere Version des „Manifests“ noch keinen Rassismus erkennen mochte. Erst zu einem späteren sei jener hinzugefügt worden. Würde es sich nicht um ein bundespolitisches Amt handeln, man könnte meinen, es handelte sich um Dilettantinnen, die mit allen Mitteln versuchen, das Offensichtliche zu vertuschen. Es stellt freilich kein Novum dar in der Geschichte der BRD, rechtsradikalen Terrorismus mit Samthandschuhen anzufassen. Der vorläufige Abschlussbericht zeigt dennoch etwas Neues: den Versuch, dem Rechtsradikalismus das rechts abzusprechen. Die Argumentation, wonach R. Rassist, aber kein „Rechtsextremist“ gewesen sei, gleicht einer Bankrotterklärung. Zu retten wird versucht, diese Begründung mit der fehlenden standardisierten Radikalisierung zu rechtfertigen, dennoch zeigt sich die gesellschaftlich-politische Rechtsverschiebung ein um weiteres Mal. Die Normalisierung einer radikalen Rechten wird durch diese vorläufige Konklusion untermauert, welche in Konsequenz den Rassismus als eigenständiges Phänomen betrachtet wissen möchte. Dabei wird diese Trennung im eigenen Haus noch vehement bestritten. Im „Dossier Migration“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) definiert MaureenMaishaAuma den Rassismus als „Widerspruch der Gleichheitsideologie der Aufklärung“. Er ist darüber hinaus inhärent mit „instituierten Ungleichheiten“ und „hierarchisierter Differenzen“. Die Bejahung hierarchischer Strukturen sowie die Betonung vermeintlich naturgegebener (gesellschaftlicher) Ungleichheiten sind die Kerntheoreme der politischen Rechten. Als Antagonismus der politischen Linken, welche die Gleichberechtigung der Menschen propagiert, ob gesellschaftlich, ökonomisch oder politisch, kommt die Radikalisierung der Politik nicht um das Schärfen der Waffe herum. Der Rassismus ist tief verwurzelt mit der politischen Rechten, er kann nicht ohne sie gedacht werden.

via freitag: Der nicht-rechte Rassist

Czech and Slovak extremists do their best to profit from the COVID-19 pandemic, attacking the EU and public broadcast media

For a moment it appeared to be the case that the shock from the scale and speed of the preventive measures adopted by the Czech Government against the dissemination of the novel coronavirus were attenuating the customary populist, superficial ejaculations online featuring key words such as “Brussels”, “nation” or “sovereignty”. A couple of days later, however, the old rhetoric is back. The “enemy” is, once again, EU bureaucrats and the public broadcast media. A good example is the boss of the “Freedom and Direct Democracy” (SPD) movement, Tomio Okamura, who is using his Facebook profile to lard his “statesmanlike” calls for cohesion and considerateness with well-worn excerpts from his party’s program. “The situation around the coronavirus has demonstrated that the Czech Republic was not prepared for a crisis situation. There is a lack of basic equipment like face masks and respirators. The EU position on the coronavirus pandemic documents that the EU is harming us and the EU must come to an end!” is one example of how Okamura mixed Brussels into one of his “domestic political” status updates this week. “This is not the time or place for any political gamesmanship,” he posted in the same breath. That very trick was also attempted by the chair of the Tricolor movement, Václav Klaus, Jr, in a speech that apparently was meant to be a substitute for Czech President Zeman, who so far has been silent during the pandemic. “These days I am very much missing an appearance from a statesman (such as the President) about this situation – words of calm, of encouragement, of hope and strength,” Klaus, Jr said in his video appearance. “So I’m going to give it a shot myself.” “Everybody knows how to criticize others or stress them out. To calm others, support them, or cheer them up is more difficult,” Klaus, Jr’s video message began, which was apparently filmed while he is in home quarantine. From calls for cohesion and a mention of Libuše’s prophecy that the “Czech nation will never die out”, Klaus Jr then arrived at another of his traditional subjects. “We also see a positive. The European Union is in a coma. The chattering and challenges from the Brussels eurocrats are no longer being taken seriously by anybody. Everybody is seeing they did nothing when they came face to face with this threat. All the responsibility lies with the national governments, which are behaving absolutely ‘nationally’ – the Czechs are protecting the Czechs, the Poles are protecting the Poles, […] the EU is in a coma – let’s not allow any zombie resurrection,” said Klaus, Jr.

via romea: Czech and Slovak extremists do their best to profit from the COVID-19 pandemic, attacking the EU and public broadcast media

#Terror plot to blow up #Missouri #hospital during #coronavirus crisis is discovered while #FBI were investigating another ‘white supremacist’ who planned to #bomb a news network and #kill Beto O’Rourke

Timothy Wilson, 36, was shot and killed by the FBI after he plotted to blow up a hospital in near Kansas City. The FBI learn about the plot from Jarrett William Smith, a white supremacist who was an active duty member of the U.S. Army. Smith was arrested in 2019 when he ‘distributed information relating to explosives, destructive devices, and weapons of mass destruction,’ the FBI says. The FBI targeted Wilson who they say was a potentially violent extremist whose hatred was fueled by religion, racial animosity, and government distrust. The FBI attempted to serve Wilson with a warrant as he was picking up what he believed to be a truck bomb but actually wasn’t. Wilson was motived by religion, racial animosity, and distrust of the government, according to the FBI. Wilson wanted to inflict ‘severe harm and mass casualties’, according to the FBI. Wilson was linked to the neo-Nazi groups National Socialist Movement (NSM) and Vorherrschaft Division (VSD). On the social media site Telegram, he wrote that coronavirus was an ‘excuse to destroy our people’. He added, ‘Mark my words it’s coming I hope people are ready’. Wilson’s wife had also filed divorce from him in 2019. A white nationalist’s plan to blow up a hospital was foiled after the FBI began investigating another bombing plot by a U.S. Army soldier who also planned to kill Beto O’Rourke. Timothy Wilson, 36, was killed during a gunfight when the FBI attempted to serve him a warrant in Belton, Missouri. (…) According to the Informant, Wilson was associated with the neo-Nazi groups National Socialist Movement (NSM) and Vorherrschaft Division (VSD). Wilson posted on social media site Telegram that coronavirus was an ‘excuse to destroy our people.’ He added, ‘Mark my words it’s coming I hope people are ready.’ The FBI learned of the plot from Jarrett William Smith, 24, a white supremacist who was an active duty member of the U.S. Army, according to Law & Crime. Smith had plans to kill former presidential candidate Beto O’Rourke and blow up a major American news network.

via dailymail: Terror plot to blow up Missouri hospital during coronavirus crisis is discovered while FBI were investigating another ‘white supremacist’ who planned to bomb a news network and kill Beto O’Rourke

siehe auch: White supremacist who plotted hospital #bombing was in touch with radicalized #Army soldier: report – #terror #azov. This week, a white supremacist named Timothy Wilson was killed in a confrontation with the FBI after trying to procure a car bomb to attack a medical complex in Kansas City, Missouri. But according to ABC News, U.S. prosecutors believe he did not hatch his plan alone. “The suspected white supremacist who plotted to bomb a hospital facing the coronavirus crisis was in touch with a then-active U.S. Army soldier who wanted to launch his own attack on a major American news network and discussed targeting a Democratic presidential candidate, according to an FBI alert summarizing the case,” reported Mike Levine.

#AfD: “Leute mit unterdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten”

Der emeritierte Hamburger Wirtschaftsprofessor Jörn Kruse war Gründungsmitglied der AfD. Er zweifelt an der Auflösung des rechtsradikalen Flügels um Björn Höcke. Jörn Kruse war Landesvorsitzender der AfD in Hamburg und Fraktionsvorsitzender in der Hamburgischen Bürgerschaft. Er blieb in der Partei, als viele andere Gründungsmitglied sich schon abwandten. Vor knapp zwei Jahren kam es doch zum Bruch. Im Interview erklärt der emeritierte Wirtschaftsprofessor, warum der rechtsradikale Flügel sich seiner Meinung nach gar nicht auflösen kann, für wie gefährlich er deren Gesichter Björn Höcke und Andreas Kalbitz hält – und warum er glaubt, dass moderate Konservative wie er selbst den Mitgliedern des rechten Flügels intellektuell überlegen seien. (…) ZEIT: Sie kritisieren schon die Vorstellung, es sei möglich, eine Organisation wie den Flügel aufzulösen. Warum? Kruse: Das ist einfach lächerlich. Einen Beschluss zu fassen, man wolle den Flügel jetzt nicht mehr, hat null Wirkung. Nur jemand, der überhaupt keine Ahnung hat, was der Flügel ist, könnte auf die Idee kommen, eine solche Maßnahme könne etwas bewirken. ZEIT: Was ist der Flügel denn? Kruse: Man darf sich den Flügel nicht vorstellen wie eine strukturierte Organisation, etwa wie eine Parteigliederung. Es ist eher ein loser Zusammenhang mit zwei Führungsfiguren und einigen E-Mail-Verteilern. (…) ZEIT: Und worin bestehen die Aktivitäten dieses losen Gebildes? Kruse: Man muss sich das nicht so vorstellen, als würden diese Leute laufend zusammensitzen, diskutieren und strukturierte Beschlüsse fassen. Die meisten Leute, die dem Flügel angehören, sind ja Leute – ich will jetzt nicht beleidigend werden – mit eher mittleren und unterdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten, etwas zu durchschauen und zu analysieren. Die freuen sich, wenn sie jemanden haben, der für sie vordenkt und so richtig auf den Putz haut. Da kommt viel aus dem Bauch. ZEIT: Sie sprechen über 40 Prozent Ihrer ehemaligen ostdeutschen Parteifreunde? Kruse: In welchem Maße die wirklich dem Flügel zugehörig sind, lässt sich ja schwer abgrenzen. Die fühlen sich dem mehr oder weniger zugehörig, einige zu 90 Prozent, einige zu 50 Prozent, einige zu 20 Prozent. Und je nach Thema sind die Leute da mehr oder weniger empfänglich und würden die entsprechenden Anweisungen der Flügelspitze entgegennehmen oder auch nicht.

via zeit: AfD: “Leute mit unterdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten”

AfD-Unterstützer im Memminger Rathaus

Die AfD darf im Stadtrat Memmingen Unterstützung anderer Parteien erwarten. FDP-Sieger Fritz Tröger ließ sich jüngst beim Trinken mit Neonazi und AfD-Rechtsaußen erwischen. Auch der Christliche Rathausblock (CRB) zeigt wenig Distanz nach rechtsaußen. »Eine Zusammenarbeit mit meiner Partei, der CSU, schließe ich aus!« Das versprach der alte und neue Memminger Oberbürgermeister, Manfred Schilder, noch vor der Wahl gegenüber der Allgäuer Zeitung. Weniger Distanz zu Christoph Maier und Genovefa Kühn, den künftigen Stadträten der mit 5,4 Prozent der Stimmen erstmals in das Gremium gewählten AfD, lassen allerdings die Stadtratsfraktionen der FDP und des Christlichen Rathausblocks (CRB) erwarten. Dank 4,5 Prozent der Stimmen erhält auch die FDP zwei Mandate. 2.597 Stimmen der Memminger bringen Fritz Tröger und 2.280 Stimmen Sebastian Baumann in den Stadtrat. Der 27-jährige Optikermeister Fritz Tröger ließ sich noch am Wochenende vor der Wahl mit dem selbst innerhalb der AfD rechtsaußen verorteten Christoph Maier und dem Neonazi Bernd F. in einer Kneipe erwischen. Photos, die Allgäu ⇏ rechtsaußen vorliegen, zeigen Bernd F. zwischen Christoph Maier und Fritz Tröger an einem Tisch der Kneipe beim gemeinsamen Biertrinken. Als im vergangenen Sommer ein Team aus Journalist*innen bei der Neonazi-Propagandaschmiede Oldschool Records recherchierte, verließ der rechte Rocker Bernd F. das Unternehmen von Benjamin Einsiedler, der als Führungsfigur der Skinheadkameradschaft Voice of Anger gilt und fuhr auf seinem Motorrad davon. Das Kennzeichen seiner Maschine endet auf I488 – eine klare Anspielung auf »Heil Hitler« und einen rassistischen Glaubenssatz eines Rechtsterroristen.

via allgäu rechtsaußen: AfD-Unterstützer im Memminger Rathaus