#FeuerkriegDivision Exposed: International Neo-Nazi #Terrorist Network

After a long term, intensive investigation into an international neo-Nazi terrorist network calling itself the Feuerkrieg Division (FKD), we have compiled a detailed report which provides an overview of the network’s ideology, history, structure, membership, activity, and legal entanglements. This lengthy report features numerous profiles of former and current members. Area antifascist crews, researchers, and respected journalists are encouraged to reach out to us at eugeneantifa [at] protonmail [dot] com for additional information. Feuerkrieg Division (FKD) is an international neo-Nazi terrorist organization which has modeled itself after the US based neo-Nazi group Atomwaffen Division. The group’s membership spans at least 15 countries and its members range from age 14 to 40. To date, many of its members have been arrested, yet the remaining 30 or so continue to organize with the ultimate aim of exterminating non-Whites and executing terrorist acts in order to spark a system collapse and race war.
The Feuerkrieg Division found its start on October 20, 2018 as an online accelerationist, Siege-type neo-Nazi group. FKD was created by a fascist from Estonia going by “Commander” and a fascist from the Netherlands, “Wolfram.” To our knowledge, the two never met in real life. For reasons unknown to us, by June 2019, “Wolfram” had dropped from the group he helped to co-create. It is unclear if he left the group or was pushed out. Following Commander’s controversial exit, a member using the alias “Azazel” quickly took lead of the remaining members. “Azazel” shared his leadership role with a high school student from Spokane, WA who operated as “Berserker” (AKA Genosside; AKA AnCap Nick), despite currently being under investigation for his targeting of a Spokane church with FKD propaganda. On January 15th, 2020, a message was posted on the official Feuerkrieg Division Telegram channel which announced a pause in “recruiting operations for an undefined amount of time.” The message came after a string of arrests and paranoia within the group. Another announcement went out over the FKD Telegram channel on February 8, 2020, claiming that FKD was officially dissolving. However, antifascist infiltration efforts reveal that this was misinformation. Inside official chats hosted on the secure messaging program Riot, members were busy brainstorming a catchy new name for their neo-Nazi terror group. Members intentionally put out these messages as an attempt to distance the group from its ongoing legal entanglements. Although a new name for the same group has not yet been decided on, a new structure has been discussed. The “new” Feuerkrieg Division would be a tiered group, consisting of a more mainstream public facing group that could appeal to centrists and conservatives, and an internal “strike team” made up of long term members who are willing to carry out acts of violence. This internal group would attempt to “Siege-pill” and recruit new members from the mainstream right pool.

via eugene antifa: Feuerkrieg Division Exposed: International Neo-Nazi Terrorist Network

Rechtsradikale in #Sachsen – #CDU-Stadtrat aus #Radebeul marschierte bei #Pegida mit – #schauhin #akk #unvereinbar #braunzone

Die Abgrenzung der CDU nach rechts hat Lücken: Am Tag des Auftritts von AfD-Rechtsaußen Höcke lief auch ein sächsischer CDU-Kommunalpolitiker bei Pegida mit. Es war der Tag, an dem AfD-Rechtsaußen Björn Höcke bei Pegida auftrat. Dresden, 17. Februar: Etwa 4000 Anhänger der islamfeindlichen und rassistischen Bewegung feierten den Wortführer des völkisch-nationalen Flügels seiner Partei. Mittenmang unter den Teilnehmern des 200. „Abendspaziergangs“ von Pegida: der CDU-Stadtrat Wolfgang Jacobi aus Radebeul bei Dresden, eine Deutschlandfahne schwenkend im Demonstrationszug. Das dokumentierte der Leipziger Fernsehjournalist Arndt Ginzel am Mittwoch auf Twitter. Der Radebeuler CDU-Stadtverbandschef Werner Glowka reagierte nur mit verhaltener Kritik an dem Stadtrat. In einer E-Mail, die dem Tagesspiegel vorliegt, dankte er zwar einem Parteifreund für den Hinweis auf die Teilnahme von Jacobi an dem Pegida-Aufmarsch. Er werde auf diesen zugehen und sich „mit ihm darüber unterhalten“. CDU-Stadtverbandschef will sich am Abkanzeln der AfD nicht beteiligen Zugleich schrieb Glowka: „Ein Hauptgrund für mein (zeitaufwändiges) Engagement in der CDU ist es, dazu beizutragen, dass die AfD bei kommenden Wahlen deutlich weniger Stimmen bekommt. Ich stelle jedoch seit langem fest, dass die Strategie des Eindreschens, des Moralisierens und Abkanzelns bisher das Gegenteil bewirkt hat.“ (…) Der Radebeuler Grünen-Stadtrat Martin Oehmichen kommentierte auf Twitter, sein CDU-Stadtratskollege Jacobi unterstütze lieber Pegida und Höcke als die Gegendemonstration von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und seiner CDU. „Ist das dies sogenannte klare Abgrenzung?“, fragte Oehmichen unter anderem den Generalsekretär der Bundes-CDU, Paul Ziemiak. Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, forderte die CDU auf, ein Parteiausschlussverfahren gegen den Radebeuler Kommunalpolitiker einzuleiten: „Das wäre die logische Konsequenz aus den klaren Worten der CDU-Führung zur #noAfD“, twitterte Kellner. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, fragte auf Twitter an die Adresse von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretär Ziemiak und die CDU Sachsen: „Läuft das einfach durch oder wird hier gehandelt?“ (…) In der Kleinstadt Radebeul bei Dresden hatte die CDU auch in der Vergangenheit schon mit der AfD kooperiert. Im August 2019 wurde ein AfD-Stadtrat auch mit den Stimmen der CDU zur „sachkundigen Persönlichkeit für die Jury des Bauherrenpreises“ bestimmt. Der Grünen-Kommunalpolitiker Oehmichen war schon damals empört: „Zwischen der CDU und der flüchtlingsfeindlichen, völkischen und tendenziell rassistischen Partei AfD bestehen in Radebeul kaum Berührungsängste“, sagte er. Auch Landesvize der „Werte-Union“ ist CDU-Stadtrat in Radebeul In Radebeul sitzt für die CDU im Stadtrat auch Sven Eppinger, der stellvertretende Landesvorsitzende der rechtskonservativen „Werte-Union“. Gemeinsam mit dem sächsischen Landtagspräsidenten Matthias Rößler (CDU) hatte Eppinger 2019 eingefädelt, dass Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen seine Tour im sächsischen CDU-Landtagswahlkampf in Radebeul begann.

via tagesspiegel: Rechtsradikale in Sachsen – CDU-Stadtrat aus Radebeul marschierte bei Pegida mit

siehe auch: CDU-Politiker feiert mit Björn Höcke „Pegida“-Jubiläum. Was macht ein CDU-Politiker auf der „Pegida“-Höcke-Veranstaltung in Dresden? Als der extrem rechte islamfeindliche Verein „Pegida“ in Dresden am 17. Februar 2020 das Jubiläum seines 200. Aufmarschs feierte, stand AfD-Faschist Björn Höcke als Gastredner auf der Bühne. Um die 4000 Menschen waren gekommen, mehr als zuletzt, vermutlich hatte der Thüringer Höcke mithilfe seines Rufs als radikaler Tabubrecher die müde gewordenen Marschierer wieder vermehrt auf die Straße gelockt. (…) Rückblickend interessant ist jedoch sein Verweis auf die Union, bei der aktuell angeblich eine große „Säuberungsaktion“ laufe. Eine „Buntland-Front“ sei im Gange und plane den „große Umbau“ inklusive „Überwindung der Völker und Überwindung der Kulturen“. Er bemühte also auf der üblichen Klaviatur der „Umvolkung“, die sie bei der AfD ja eigentlich aus Angst vor dem Verfassungsschutz nicht mehr in den Mund nehmen sollen. Aber Höcke spielt nun einmal in seinem eigenen Film, seine Verschwörungstheorien lässt der sich nicht nehmen. Nichtsdestotrotz formulierte er, den CDU-Politiker Elmar Brok zitierend, eine Einladung weniger „vernünftig Verbliebener in der Union“, den „in der richtigen Partei die richtigen Positionen einzubringen“ gestattet sei. Brok selbst hatte diesbezüglich von einem „Krebsgeschwür“ gesprochen. Doch ein CDU-Politiker ist dem „Pegida“-Höcke-Ruf gefolgt: der CDU-Stadtrat Wolfgang Jacobi aus dem Nahe Dresden gelegenen Radebeul. Der 67 Jahre alte Schlossermeister war samt Deutschland-Fähnchen nach Dresden gereist und hatte sich dem Demonstrationszug angeschlossen, obwohl der Sächsische CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer erstmals auch zu einem Protest gegen den rechtsextremen Spuck aufgerufen hatte.

CDU-Marschierer mit Faschisten; archive is g1Uch

Friedrich #Merz: Ein brutaler Satz – #NiemalsMerz

Nach seinem maximal breitbeinigen Bewerbungsauftritt wissen wir: Auch die Merz’sche Strategie gegen Rechtsextremismus passt auf einen Bierdeckel. Dieser Dienstag ist einer jener Tage, an denen der Berliner Politbetrieb vollkommen um sein einziges Zentrum kreist: um die ewige Frage danach, wer die Macht hat, wer sie verliert und wer sie vielleicht bekommt. Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz stellen sich vor und Hauptstadtjournalisten plus angeschlossene Twitterblase deuten Schweißperlen und Tonlagen, fallen über Versprecher und Unbedachtheiten her, mit der Gewissheit, dass es sie selbst nicht treffen kann. Umso wichtiger ist es, die genauen Umstände jener kurzen Szene beim Auftritt von Friedrich Merz in der Berliner Bundespressekonferenz zu erklären, um die es hier gehen soll. Merz beginnt mit der Ankündigung, es falle ihm nach den Ereignissen von Hanau “ein bisschen schwer, jetzt einfach so zur politischen Tagesordnung” überzugehen. Eine angemessene Einleitung, ein Zeichen der Empathie. Kurz darauf erklärt Merz noch, man habe in Deutschland “das Problem des Rechtsextremismus jahrelang extrem unterschätzt” – um dann allerdings sofort auf Clankriminalität, Grenzkontrollen und rechtsfreie Räume abzudrehen. (…) Sein Auftritt wird von Minute zu Minute breitbeiniger, bis dann jene Szene kommt. Letzte Frage, die ersten Journalisten stehen schon auf, um kurze Antwort wird gebeten. Ein Kollege vom Spiegel kommt auf Hanau zurück. Er fragt, anknüpfend an Merz’ Ausführungen zu Beginn der Konferenz: “Schließe ich daraus richtig, dass Ihre Antwort auf das Problem des Rechtsradikalismus die stärkere Thematisierung von Clankriminalität, Grenzkontrollen und so weiter ist? Und wenn nicht: Was wäre sie dann?” (…) Merz könnte von rechtsstaatlicher Härte gegen Rechtsradikale sprechen, von Bildung vielleicht, oder davon, dass nun zuerst die Opfer von rechtsradikaler Gewalt geschützt werden müssen, gerade nach Hanau. Aber Merz denkt jetzt offenbar nicht mehr an Hanau, er will den Ausweg nicht nehmen. Er sagt: “Die Antwort ist: Ja.” Einige Journalisten stutzen: Hat er das wirklich so gesagt? Und meint er es auch so? Ja, das hat er. Und angesichts der Umstände, der präzisen Frage und der präzisen Antwort, deutet auch nichts darauf hin, dass es sich hier um eines jener Missverständnisse handelt, um einen jener Sprüche, der im Nachhinein aus dem Kontext gerissen und aufgebauscht wird. Nein, der Kontext ist klar, der Fall eindeutig. Friedrich Merz glaubt, dass man den Rechtsradikalismus am besten bekämpft, indem man ihm nachgibt. Dass man härter gegen die ausländischen Clans, gegen die Ausländer an der Grenze und in den Problemvierteln vorgehen muss, dass, kurz gesagt, mehr Härte gegen missliebige Ausländer das beste Mittel gegen Rechtsradikalismus ist.

via zeit: Friedrich Merz: Ein brutaler Satz

Polizei Sachsen: Wenn Munition verschwindet und es niemand merkt

Die mutmaßlich rechtsextremistische Gruppe “Nordkreuz” aus Mecklenburg-Vorpommern soll Hunderte Morde geplant haben. Bei Durchsuchungen im Sommer 2019 waren beim Anführer der Gruppe, einem ehemaligen SEK-Beamten, Waffen und über 50.000 Schuss Munition gefunden worden. Zum Teil stammte diese aus Beständen von Polizeibehörden aus Sachsen und anderen Bundesländern. Wie die Munition dorthin gelangt ist, ist bisher unklar. Und sie wurde offenbar nicht einmal vermisst. Juni 2019: Bei einer Razzia bei der mutmaßlich rechtsextremistischen Gruppe “Nordkreuz” werden rund 50.000 Schuss Munition sichergestellt. Im Dezember 2019 stellt sich heraus: Bei der Munition handelt es sich unter anderem um 102 Patronen der sächsischen Polizei. Was bislang nicht bekannt war: Die sächsische Polizei hatte den Verlust bis dahin gar nicht bemerkt. Das hat das sächsische Innenministerium auf Anfrage von MDR SACHSEN bestätigt. Wie die Munition in die Wohnung des “Nordkreuz”-Anführers kam, ist bisher unklar. (…) Rund 300 Patronen gingen von 2010 bis 2018 verloren, dazu eine Leuchtpatrone, die Maschinenpistole und zwei weitere Pistolen. Die Zahlen stammen vom sächsischen Innenministerium und zeigen lediglich die bekannten Verluste. Die zwei Pistolen und die dazugehörige Munition wurden bei Einbrüchen entwendet. Wie die andere Munition verschwand, ist unklar. Ein generelles Vorgehen bei Verlust von Waffen und Munition kann das Ministerium nicht beschreiben. “Es werden alle Maßnahmen ergriffen, die in Verlust geratenen Gegenstände wieder aufzufinden. Umfang und Dauer richten sich nach den Umständen des Verlustes und der Bedeutung der Sache”, hieß es auf Nachfrage. Immer wieder tauchen bei rechtsextremen Gruppen Waffen und Munition auf. “Wir müssen stärker in den Fokus nehmen, wie rechtsextreme Netzwerke an Waffen kommen”, fordert Lippmann deshalb. Auch Köditz sagt, dass die Zusammenhänge bei Waffenfunden stärker hinterfragt werden müssen. “Wir müssen fragen, woher die Waffen kommen. Zum Beispiel ist bis heute nicht geklärt, woher der NSU seine Waffen hatte”, so Köditz. Um den illegalen Zugang zu Behördenwaffen zu verhindern, brauche es saubere Kontrollwege, so Lippmann. Dazu gehöre neben einem hohen Verfolgungsdruck auch eine strenge interne Ermittlung. “Wir müssen ausschließen, dass behördliche Munition und Waffen an Rechtsextreme oder andere Kriminelle gelangen.”

via mdr: Polizei Sachsen: Wenn Munition verschwindet und es niemand merkt

“Eine aufs Maul” – Rosenheimer OB-Kandidat der #AfD spricht über seine #Gewalt gegen Migranten – #schauhin #schläger #prügelpartei

Andreas Kohlberger (AfD) will Oberbürgermeister von Rosenheim werden. Nun ist ein Video aufgetaucht, das ihn bei einer öffentlichen Veranstaltung zeigt. Er spricht offen davon, wie er Gewalt gegen Migranten anwende. Das hat ihm nun eine Strafanzeige eingebracht. Wie verträgt sich eine Rede von AfD-Mitglied Andreas Kohlberger (50) mit dessen Ambition, bei der Kommunalwahl am 15. März Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim und damit ihr Repräsentant zu werden? Ein Youtube-Video zeigt eine delikate Aussage des Kandidaten. Menschen mit Migrationsgeschichte, die sich „wie die Sau“ aufführen, müsse man die Grenzen aufzuzeigen. Kohlberger: “Weil mit Reden lernen sie es nicht” Der Rosenheimer Stadtrat Abuzar Erdogan (SPD) hat am Dienstag aufgrund des Videos nach eigener Aussage bei der Staatsanwaltschaft Traunstein Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Das Video zeigt Kohlberger, wie er über “Nicht so lange hier Lebende” spricht, die sich “bei uns aufführen wie die Sau”. Zuerst sagt er, dass man mit körperlicher Gewalt nicht weiterkomme. Dann aber: “Wenn ich von so einem Deppen blöd angemacht werde, dann zeig’ ich ihm, wo seine Grenzen sind.” Und weiter: “Weil mit Reden lernen sie es nicht. Aber wenn ich dem eine, entschuldigen Sie den Ausdruck, eine aufs Maul geb‘, dann weiß er, was eine Grenze ist. Das hab’ ich mein Leben lang so gemacht, und das werd’ ich immer so machen.“ Das etwas mehr als eine Minuten lange Video mit der Aufnahme Kohlbergers stammt von einer öffentlichen AfD-Veranstaltung in Frasdorf vom 1. Juli 2018. Es wurde auf Youtube hochgeladen von einer Gruppe oder einer Einzelperson, die oder der sich selbst “AfD Watch” nennt.

via fnp: “Eine aufs Maul” – Rosenheimer OB-Kandidat der AfD spricht über seine Gewalt gegen Migranten

Interne Dokumente des Vereins #Uniter – Rotwein aus dem Schädel – #schauhin #terror

Der Verein Uniter gibt sich harmlos. Dokumente aber zeigen strikte Hierarchien, bizarre Rituale und paramilitärisches Training. Wenn sich das Bundesamt für Verfassungsschutz eine Gruppierung anschaut, dann hat die Behörde einen Verdacht: Es muss darin Menschen geben, die sich statt einer Demokratie etwas anderes wünschen. Mehr noch: die bereit sind, gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung vorzugehen. Wenn der Verfassungsschutz sich also den Verein Uniter e. V. anschaut, dann sieht das Amt dafür „erste tatsächliche Anhaltspunkte“. Seit Mittwoch ist bekannt: Der gemeinnützige Verein, in dem sich vor allem aktive und ehemalige Soldaten, Polizisten und Personen aus dem privaten Sicherheitsgewerbe organisieren, wird nun systematisch vom Verfassungsschutz angeschaut. Prüffall, nennt sich das. Es ist der erste Schritt für eine mögliche Überwachung. Der Verfassungsschutz darf nun beispielsweise systematisch öffentlich zugängliche Quellen durchforsten oder an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen (…) Was den Verfassungsschützern zunächst verborgen bleiben wird: Totenschädel und Fackelschein, Treueschwüre, Geheimniskrämerei und ein elitäres System, in dem der Aufstieg wie in einer Sekte davon abhängt, ob ein Mitglied in der Gunst der Führung steht – oder eben nicht. Und diese Führung wiederum arbeitet daran, bewaffnete Einheiten auszubilden, spricht von „Infanteristen“ und „Shootern“. (…) Der taz wurden mehrere hundert Dateien aus dem Innenleben des Vereins zugespielt. Die Präsentationen, Word-Dokumente, Fotos, Videos und Soundfiles zeigen, wie Uniter organisiert ist, wie der Verein sich selbst sieht und darstellt, welche Pläne es gab. Die Dokumente stammen vor allem aus den Jahren 2017 und 2018, einer Zeit, in der der Verein rasant wuchs und auch medial bekannt wurde. Wir haben sie technisch geprüft und sie mit unseren bisherigen Recherchen abgeglichen, vor allem mit den vielen Gesprächen, die wir mit aktiven und ehemaligen Mitgliedern geführt haben. Wir können nun besser beschreiben: Uniter ist ein Verein mit sektenartigen Zügen. Kampftraining und Militärtaktik nehmen bei ihm eine zentrale Rolle ein. So etwas wie demokratische Abstimmungen gibt es bei Uniter nur am Rande. Wer aufsteigen will, der muss den Männern an der Spitze gefallen. Und ganz oben an der Spitze steht ein Mann: der frühere Elitesoldat André S., Jahrgang 1985, der sich selbst „Hannibal“ nennt, nach einem Helden aus der Fernsehserie „A-Team“, in der vier verstoßene Elitesoldaten als Söldner für das Gute kämpfen. André S. wurde vor Kurzem zu einer Geldstrafe verurteilt, weil bei ihm Teile von Übungshandgranaten und andere Sprengkörper gefunden worden waren.

via taz: Interne Dokumente des Vereins Uniter – Rotwein aus dem Schädel

Eklat in #Hamburg – #Viertklässler geht in #Soldatenuniform zum Fasching – mit selbstgemaltem #Hakenkreuz am Arm

Nachdem ein Viertklässler in Soldatenuniform und mit Hakenkreuz am Arm zur Faschingsfeier kam, hat die Schule Konsequenzen gezogen. Im Hamburger Stadtteil Altona hat ein Viertklässler für einen Eklat bei den Faschingsfeierlichkeiten seiner Grundschule gesorgt. Einem Bericht des “Hamburger Abendblatts” zufolge ist der Junge dort in einer Art Soldatenuniform zu dem Fest erschienen. Sie bestand aus dunklem Overall, bunter Brille und Perücke, wie die Hamburger Schulbehörde der Nachrichtenagentur DPA mitteilte – zusätzlich hat er sich demnach ein selbstgemaltes Hakenkreuz an den Arm geheftet. Die Leitung der Schule, die zum Schutz vor Anfeindungen nicht genannt werde, habe den Schüler vorübergehend vom Schulbesuch ausgeschlossen, hieß es. Sein Nazi-Emblem am Ärmel habe er sofort wieder abnehmen müssen. Seine Lehrerin habe dem Jungen zudem sofort erklärt, warum das nicht gehe. Inzwischen seien mehrere Ämter eingeschaltet worden, da der Junge schon in der Vergangenheit mit Nazi-Gesten aufgefallen sei. In Zukunft werde er die Schule trotz der vorübergehenden Suspendierung weiterhin besuchen. “Vor allem ist es wichtig, ein Kind, das sich droht zu radikalisieren, nicht zu verlieren. Stattdessen müssen wir pädagogisch mit ihm arbeiten, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern”, zitierte das Blatt die Schulleitung weiter.

via stern: Eklat in HamburgViertklässler geht in Soldatenuniform zum Fasching – mit selbstgemaltem Hakenkreuz am Arm

Weil er Debatte zu #Rechtsterror blockiert – #Brandenburgs #Verfassungsgericht entscheidet über #AfD-Landtagsvize – #schauhin #terror

Der Vizepräsident des Landtags, Andreas Galau von der AfD, verweigert eine Debatte zu Rechtsterror nach Hanau. Nun urteilt Brandenburgs höchstes Gericht. Das Verfassungsgericht des Landes Brandenburg wollte noch am Dienstag im Laufe des Tages über das Verhalten des Vizepräsidenten des Landtags und AfD-Politikers Andreas Galau befinden. Grund ist dessen Weigerung, kurzfristig bei der Plenarsitzung am Donnerstag eine aktuelle Stunde über Rechtsterrorismus in Deutschland und Brandenburg nach den Hanau-Morden zuzulassen. Seine Entscheidung will das Gericht jedoch erst am Mittwoch mitteilen. In dem Eilverfahren soll das höchste Landesgericht auf Antrag der CDU-Fraktion den AfD-Politiker per einstweiliger Anordnung dazu verpflichten, der Debatte zum Thema „Walter Lübcke, Halle, Hanau – wehrhafte Demokratie in der Pflicht“ zuzustimmen. Am Dienstagvormittag schickte der Anwalt der CDU-Fraktion, der renommierte Potsdamer Staats- und Verwaltungsrechtler und frühere Landesverfassungsrichter Matthias Dombert, den 16-seitigen Antrag an das Verfassungsgericht in Potsdam. In der Landtagsdebatte soll es nach dem Willen der CDU-Fraktion um die Konsequenzen für den Rechtsstaat nach den rassistischen Morden von Hanau gehen – auch für Brandenburg. Galau lehnt das ab: Die Hanau-Morde würden damit instrumentalisiert, das dürfe aus Rücksicht auf die Opfer nicht zugelassen werden.

via pnn: Weil er Debatte zu Rechtsterror blockiert Brandenburgs Verfassungsgericht entscheidet über AfD-Landtagsvize

#AfD in #Mainhardt – Privatperson bucht Raum ohne Partei zu nennen – Wirtin storniert Tage vor Termin – #schauhin #fckafd

Die AfD im Kreis Hall wollte in Mainhardt einen „Stammtisch“ abhalten. Doch um die Reservierung gibt es Ungereimtheiten. Der Stammtisch der AfD im Kreis Hall am 27. Februar in der Mainhardter Pension Waldblick ist abgesagt. Die Gastwirtin habe kurzfristig abgesagt heißt es in einer Pressemitteilung des Kreissprechers und Land- und Kreistagsabgeordneten Udo Stein. Die Wirtin habe in einer kurzen Mail mitgeteilt, dass äußere Einflüsse sie zu diesem Entschluss gezwungen habe, so die Mitteilung weiter. Stein könne demnach ihre Entscheidung verstehen und gebe ihr keine Schuld an der Absage. Die Gastwirtin müsse ihre Familie schützen vor dem Druck von „Pseudo-Moralaposteln und Demokratieverächtern“. Die AfD geht in der Mitteilung davon aus, dass die Hinweise an die Wirtin aus dem „linken Spektrum“ und/oder „Menschen aus der Bürgerschicht“ gekommen seien, die die Partei „bekämpfen“ wollen.
Raum sei ohne Nennung einer Partei reserviert worden. Auf unsere Nachfrage teilte die Wirtin mit, dass der Raum von einer Privatperson für „ihren Stammtisch“ gebucht worden sei.

via swp: AfD in Mainhardt Privatperson bucht Raum ohne Partei zu nennen – Wirtin storniert Tage vor Termin

#Hanauer Attentat : Die #AfD und die #Shisha-Bar – #schauhin #pack #terror #rahn

Ein Frankfurter Abgeordneter zieht selbst eine Linie von seiner AfD zu dem Hanauer Verbrechen. Wenn es in der hessischen Partei noch eher moderate Kräfte geben sollte, beginnt jetzt ein schwerer interner Konflikt. Für die These, dass die AfD Gewalttaten den Boden bereite, gibt es neuerdings einen zusätzlichen, gravierenden Beleg. Das Morden in Hanau nahm seinen Anfang in einer Shisha-Bar. An Orten wie diesen trifft man vorwiegend Migranten. Darum sind sie der AfD ein Dorn im Auge. Das zeigen politische Vorstöße in allen Teilen Deutschlands, in vielen hessischen Kommunen und auch im Landtag. So stellte der Frankfurter Abgeordnete Rainer Rahn im Dezember einer parlamentarischen Anfrage eine lange persönliche Bemerkung voran, in der er Gesetzeslücken, die „nächtliche Lärmbelastung“ und die „Gesundheitsgefährdung der Besucher“ beklagt. Das ist erst einmal legitim. Die AfD könnte zu ihren Gunsten sogar einen Antrag ins Feld führen, den sie vor zwei Jahren im Wiesbadener Rathaus stellte. Mehrere andere Fraktionen schlossen sich der Forderung an, etwas gegen die Gefahr von Vergiftungen durch Kohlenmonoxid zu unternehmen. Aber wer immer schon vermutete, dass die angebliche Sorge der AfD um die Gesundheit der Migranten vorgeschoben und scheinheilig sei, sieht sich durch die Einlassungen bestätigt, die Rahn im Gespräch mit dieser Zeitung von sich gab. Darin beschreibt er Shisha-Bars als Belästigung der Außenstehenden. „Wenn jemand permanent von so einer Einrichtung gestört wird, könnte das irgendwie auch zu einer solchen Tat beitragen“, so Rahn. Das fürchterliche Blutbad kann er also nachvollziehen, jedenfalls „irgendwie“. So zieht Rahn selbst eine direkte Linie von seiner AfD zu dem Hanauer Verbrechen. Was geht in dem Kopf eines Politikers vor, der sich angesichts eines solchen Blutbades in dieser Weise äußert?

via faz: Hanauer Attentat : Die AfD und die Shisha-Bar